{"id":43291,"date":"2014-01-02T13:50:42","date_gmt":"2014-01-02T12:50:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=43291"},"modified":"2014-01-02T16:29:10","modified_gmt":"2014-01-02T15:29:10","slug":"laermaktionsplan-der-buerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/laermaktionsplan-der-buerger\/","title":{"rendered":"Laermaktionsplan der Buerger"},"content":{"rendered":"<p>Dass <a title=\"Laerm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/laerm\/\">L\u00e4rm<\/a> krank machen kann, ist wissenschaftlich unumstritten. Darum hat sich die <a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">Europ\u00e4ische Union<\/a>\u00a0zum Ziel gesetzt, vor allem Verkehrsl\u00e4rm, so weit wie m\u00f6glich zu verringern. Die entsprechende EU-Richtlinie wurde in das Bundes-Immissionsschutzgesetz aufgenommen, das wiederum Grundlage der L\u00e4rmaktionsplanung ist. Dabei will die Verwaltung die <a title=\"Buergerinitiativen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/\">B\u00fcrger<\/a> auf verschiedenen Ebenen einbeziehen. <!--more-->Unter <a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/laermaktionsplan\">www.freiburg.de\/laermaktionsplan<\/a> haben Freiburger\/innen bis Ende Januar die M\u00f6glichkeit, Anregungen zu geben, wo L\u00e4rm in Freiburg vermindert werden kann. Die online get\u00e4tigten Vorschl\u00e4ge werden vom Garten- und Tiefbauamt und einem extern beauftragen Gutachter gepr\u00fcft und, wenn m\u00f6glich, in den Entwurf des L\u00e4rmaktionsplans \u00fcbernommen.<br \/>\nDer L\u00e4rmaktionsplan-Entwurf wird vom Gemeinderat zun\u00e4chst als Offenlage-Entwurf beschlossen. Hier besteht f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung erneut die M\u00f6glichkeit, Anregungen und Bedenken zu \u00e4u\u00dfern. Diesen Plan mit den zus\u00e4tzlichen Anregungen legt die Verwaltung dann dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vor.<br \/>\nEs gibt also verschiedene M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die B\u00fcrger am L\u00e4rmaktionsplan mitzuwirken: bei den \u00f6ffentlichen Veranstaltungen, online und w\u00e4hrend der Offenlage des Entwurfs.<br \/>\n2.1.2014, hr, Littenweiler Dorfblatt<br \/>\n\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><strong>Freiburgs GR\u00dcNE zum L\u00e4rmaktionsplan: Ein<\/strong><strong>e gro\u00dfe Chance auch f\u00fcr Littenweiler<br \/>\n<\/strong>Der Begriff suggeriert f\u00e4lschlicherweise, es k\u00f6nne sich beim L\u00e4rm\u00adaktionsplan (LAP) um eine Art staatlich verordneten Aktionismus handeln &#8211; von der Sorte &#8222;Viel L\u00e4rm (!!) um nichts&#8220;. Die Erfahrung in Freiburg beweist aber das Gegenteil: Der vor vier Jahren vom Gemeinderat (\u00fcbrigens einstimmig!) gefasste Beschluss f\u00fcr das n\u00e4chtliche Tempo-30-Limit v.a. auf der innerst\u00e4dtischen B31 war das aufsehenerregendste Ergebnis aus der 1. Stufe des LAP. Und jetzt steht die 2. Stufe an &#8211; sie erfasst alle Stra\u00dfen mit einer Verkehrsbelastung von t\u00e4glich mehr als 4.000 Kfz. Sp\u00e4testens jetzt ist damit &#8211; aus Sicht der GR\u00dcNEN &#8211; der Zeitpunkt gekommen, die gesamte Schwarzwald-, Hansjakob- und Kapplerstra\u00dfe zu 30er-Zonen zu machen; daf\u00fcr sprechen &#8211; neben dem L\u00e4rmschutz &#8211; ganz offenkundig auch schwerwiegende Argumente der Verkehrssicherheit. Und bis zur Fertigstellung des Stadttunnels haben gerade die Menschen im Umfeld der B31 einen Anspruch auf weitere wirksame Anstrengungen zur L\u00e4rmbek\u00e4mpfung. Das allermindeste w\u00e4re &#8211; analog zur innerst\u00e4dtischen B31 &#8211; eine n\u00e4chtliche<strong><em> <\/em><\/strong>30-km\/h-Regelung auch f\u00fcr Hansjakob- und Kappler Stra\u00dfe. Schlie\u00dflich wird nicht selten genau dieser Stra\u00dfenverlauf (bei Sperrung einer Tunnelr\u00f6hre) zur offiziellen Umleitungsstrecke des gesamten B31-Schwerlast-Transitverkehrs. Aber wir gehen einen &#8211; entscheidenden &#8211; Schritt weiter: Wir sehen jetzt die Zeit gekommen, eine alte Forderung der GR\u00dcNEN umzusetzen, die sich seit Jahren auch der Deutsche St\u00e4dtetag zu eigen gemacht hat: eine fl\u00e4chendeckende Tempo-30-Regelung f\u00fcr die Gesamtstadt &#8211; vielleicht zun\u00e4chst nur nachts, aber mit dem klaren Ziel, dies rund um die Uhr anzustreben. Nie waren die Voraussetzungen daf\u00fcr g\u00fcnstiger als derzeit &#8211; mit einer gr\u00fcn-roten Landesregierung, die solche Pilotprojekte sicher gerne unterst\u00fctzt. Und warum sollte Freiburg nicht auch mal wieder verkehrspolitisch eine Vorreiterrolle \u00fcbernehmen? Wir m\u00f6chten Sie, liebe Leserin und lieber Leser, ausdr\u00fccklich ermuntern, sich in die eben erst angelaufene Beteiligung der \u00d6ffentlichkeit am LAP lebhaft zu beteiligen <a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/laermaktionsplan\">www.freiburg.de\/laermaktionsplan<\/a>. Der B\u00fcrgerverein und wir GR\u00dcNE ziehen in dieser Sache kr\u00e4ftig an einem Strang &#8211; dies war zumindest der Eindruck bei der LAP-Auf\u00adtakt\u00adveranstaltung Anfang November. Bemerkenswert \u00fcbrigens auch: Hat der Gemeinderat erst einmal konkrete Schritte zur L\u00e4rmminderung im Rahmen des LAP beschlossen, begr\u00fcndet dies einen Rechtsanspruch Betroffener auf Durchf\u00fchrung eben dieser Ma\u00dfnahmen. Ein vielleicht nicht ganz unwesentliches Detail . . .<br \/>\nHelmut Thoma, Stadtrat der GR\u00dcNEN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass L\u00e4rm krank machen kann, ist wissenschaftlich unumstritten. Darum hat sich die Europ\u00e4ische Union\u00a0zum Ziel gesetzt, vor allem Verkehrsl\u00e4rm, so weit wie m\u00f6glich zu verringern. Die entsprechende EU-Richtlinie wurde in das Bundes-Immissionsschutzgesetz aufgenommen, das wiederum Grundlage der L\u00e4rmaktionsplanung ist. 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