{"id":38605,"date":"2013-10-01T09:00:58","date_gmt":"2013-10-01T07:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=38605"},"modified":"2013-11-08T08:37:14","modified_gmt":"2013-11-08T07:37:14","slug":"ruhe-aktion-in-fr-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ruhe-aktion-in-fr-innenstadt\/","title":{"rendered":"Ruhe-Aktion in FR-Innenstadt"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber 100 Fahnen, Plakate und T\u00fccher mit der Aufschrift &#8222;Ruhe&#8220; oder &#8222;Der Gemeinderat schl\u00e4ft \u2013 wir nicht&#8220; h\u00e4ngen an H\u00e4usern um <a title=\"Augustinerplatz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/augustinerplatz\/\">Augustinerplatz<\/a>, <a title=\"Insel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/insel\/\">Insel<\/a>,\u00a0<a title=\"Oberlinden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/oberlinden\/\">Oberlinden<\/a>,\u00a0Sedanquartier und sonstwo in\u00a0der Altstadt. Die Anwohner und der <a title=\"zFriburginderStadt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/zfriburginderstadt\/\">Lokalverein Innenstadt<\/a> wehren sich gegen\u00a0alln\u00e4chtlichen <a title=\"Laerm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/laerm\/\">L\u00e4rm<\/a>\u00a0und <a title=\"Musik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/musik\/\">Musik<\/a>\u00a0im <a title=\"Oeffentlicher-Raum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/oeffentlicher-raum\/\">\u00f6ffentlichen Raum<\/a>, aber auch gegen die Unt\u00e4tigkeit der Gemeinderats.<!--more-->.<\/p>\n<p><strong>Ordnungsdienst<\/strong><br \/>\nDer Lokalverein will eine zonierte Sperrzeitenregelung: Kneipen in Wohnstra\u00dfen sollen deutlich fr\u00fcher schlie\u00dfen. Es brauche auch ein Gastst\u00e4ttenkonzept, einen verbesserten Nachtverkehr, einen Ordnungsdienst (&#8222;Egal, wie er hei\u00dft&#8220;) und ein Alkoholverbot auf Pl\u00e4tzen. &#8230;. Alles vom 1.10.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburger-altstadt-bewohner-zeigen-flagge-gegen-partylaerm\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburger-altstadt-bewohner-zeigen-flagge-gegen-partylaerm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ruhe-aktion-in-fr-innenstadt\/herrenstrasse-ruhe131001\/\" rel=\"attachment wp-att-39034\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-39034\" title=\"herrenstrasse-ruhe131001\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/herrenstrasse-ruhe131001-135x180.jpg\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/herrenstrasse-ruhe131001-135x180.jpg 135w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/herrenstrasse-ruhe131001.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ruhe-aktion-in-fr-innenstadt\/augustinerplatz-ruhe131001\/\" rel=\"attachment wp-att-39035\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-39035\" title=\"augustinerplatz-ruhe131001\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/augustinerplatz-ruhe131001-180x151.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/augustinerplatz-ruhe131001-180x151.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/augustinerplatz-ruhe131001.jpg 639w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><br \/>\n(1) Herrenstrasse 1.10.2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (2) Augustinerplatz 1.10.2013<\/p>\n<p>(1) Fahnen in der Herrenstrasse: Ruhe &#8211; Der Gemeinderat schl\u00e4ft, wir nicht<br \/>\n(2) Fahnen am Augustinerplatz: Ruhe &#8211; Schlaflos in Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>&#8222;Das Problem ist, dass sich die Feiergewohnheiten der jungen Menschen dramatisch ge\u00e4ndert haben<br \/>\nund nicht mehr mit dem Ruhebed\u00fcrfnis der arbeitenden Bev\u00f6lkerung vereinbar sind.&#8220;<\/em><br \/>\n<em>Martin Schulze-Werner, Leiter des Ordnungsamts der Universit\u00e4tsstadt M\u00fcnster<br \/>\n&#8211; Zeit-\u00c4nderung: 23 Uhr bis 5 Uhr<br \/>\n&#8211; Musik-\u00c4nderung: Laut dr\u00f6hnende tiefe B\u00e4sse 30-100 Hertz , Bass-Boxen, <a title=\"Laerm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/laerm\/\">Subwoofer<\/a><\/em><em><br \/>\n&#8211; Alkohol-\u00c4nderung: Vorgl\u00fchen\u00a0\u00a0privat<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Offene Gespr\u00e4chskultur im \u00f6ffentlichen Raum<\/strong><br \/>\nIn den vergangenen 10 Jahren habe ich in Oberlinden gewohnt und am Siegesdenkmal. Als Student. Ich habe es sehr genossen, abends auf dem Augustinerplatz zu sitzen, ein Sammelpunkt, wie es in der Stadt keinen zweiten gibt. Dort trifft man sich bei entsprechenden Temperaturen und genie\u00dft, &#8222;\u00f6ffentlich&#8220; zu sein. Es ist ein gro\u00dfes Miteinander, man teilt, was man hat: Wein aus dem Discounter, selbstgedrehte Zigaretten, musikalische Begabungen &#8211; vor allem aber Bekanntschaften. Der Augustinerplatz bietet den &#8222;besetzenden&#8220; jungen Menschen prim\u00e4r eine offene Gespr\u00e4chskultur &#8211; etwas, woran unser deutscher \u00f6ffentlicher Raum einen tr\u00fcbtraurigen Mangel aufweist. Hier kann man sich mit etwas Charme in jede Kleingruppe einbringen, seinen Horizont erweitern &#8211; Unterschiede bemerken, Gemeinsamkeiten suchen. Ich finde, dass solche Pl\u00e4tze gerade f\u00fcr die jungen Menschen aus Milieus nahe der Mitte der Gesellschaft Plattformen darstellen, um \u00fcberhaupt gesellschaftsf\u00e4hig zu werden; soll hei\u00dfen, offenes Interesse f\u00fcr den oder die Anderen zu entwickeln und auch tats\u00e4chlich zu kommunizieren. Eine F\u00e4higkeit, die den Grundstein legt f\u00fcr ein gesundes \u00f6ffentliches Miteinander in so vielen Hinsichten! Eine F\u00e4higkeit, die in der Leistungsdoktrin der Elterngeneration, die sich sattgefressen und vervorruhestandet hat, schleichend untergegangen ist. Eine, die auch medial torpediert wird von Seiten der Werbeagenturen, ihrer Auftraggeber allerorten: Status, Prestige, Anerkennung, Respekt, ja Unantastbarkeit &#8211; mittels Konsum. Merken SIE was? Auf dem Augustinerplatz duzen sich auch einander fremde Menschen.<br \/>\nNun werden Sie mir Sch\u00f6nf\u00e4rberei vorwerfen, eine Romantisierung h\u00e4\u00dflicher Realit\u00e4ten &#8211; und ja, es gibt auch das Gegr\u00f6hle der Besoffenen, P\u00f6beleien, Schl\u00e4gereien, Glasbruch, F\u00e4kalien, Sachbesch\u00e4digung. Auf dem Augustinerplatz finden Sie nunmal eine heterogene Masse vor. Und nicht jeder ist derart humanistisch gewachsen privilegiert, sich einigerma\u00dfen benehmen zu k\u00f6nnen &#8211; oder gar andere zu m\u00e4\u00dfigen! Und nicht jeder hat die Kohle, die Muttersprache \/ Hautfarbe, das legitime Alter, um irgendwann gegen 01:00 in einen der zahlreichen Clubs umzuziehen. Oder eine nette WG, in die man geht. Machen Sie mal eine Sozialstudie unter den Menschen, die Sie ab einer bestimmten Uhrzeit dort noch vorfinden: Meiner Erfahrung nach gr\u00f6\u00dftenteils Gescheiterte, Obdachlose, unterprivilegierte Jugendliche, Reisende auch &#8211; berauscht, frustriert, heimatlos &#8211; &#8222;freie B\u00fcrger&#8220;? Der Augustinerplatz spiegelt unsere Gesellschaft. Sie k\u00f6nnen L\u00e4rm, Chaos, Aggressionen durch Erlassung entsprechender Verordnungen, Implementierung eines Kommunalen Ordnungsdienstes, erh\u00f6hte Polizeipr\u00e4senz vielleicht von dort wegtransportieren, doch wohin? L\u00f6sen werden Sie den Konflikt nicht. Diese Gruppen werden ausweichen und an anderen Orten in der Innenstadt Anwohner st\u00f6ren. Viele kleine Brennpunkte, die f\u00fcr die Beh\u00f6rden, vor allem die Polizei, noch schwerer zu regulieren sind. Darum denke ich, so traurig und hart das auch klingt, dass am Augustinerplatz, vielleicht im ganzen sog. &#8222;Bermuda-Dreieck&#8220;, einfach niemand mehr wohnen sollte, der auf seine Nachtruhe nicht verzichten kann bzw. welcher mit Ohropax nicht klarkommt. Stattdessen sollte man in diesem Teil der Altstadt mehr und mehr junge Menschen einquartieren, die sich mit den Bedingungen nicht nur arrangieren k\u00f6nnen, die daran sogar Gefallen finden! Ich habe mich dort die l\u00e4ngste Zeit sehr wohl gef\u00fchlt. Mit dem Examen hat sich das schlie\u00dflich ver\u00e4ndert, Nacht f\u00fcr Nacht habe ich mich pl\u00f6tzlich ge\u00e4rgert, von Gegacker, Gegr\u00f6hle, Beziehungsstreitigkeiten und Schl\u00e4gereien aus dem Schlaf gerissen zu werden. Also bin ich nach St. Georgen umgezogen. Zum Feiern fahre ich mit der Stra\u00dfenbahn in die Altstadt, wie alle anderen auch.\u00a0Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit?<br \/>\n1.10.2013, Peter Paul Marie<\/p>\n<p><strong>Sich arrangieren oder umziehen<\/strong><br \/>\nAls ich jung war und in die Stadt zum feiern gefahren bin, dachte ich in Freiburg ist viel zu wenig los. Zu wenig Discos, zu wenig Buden wo man auch sp\u00e4t noch was zum Essen bekommt. Seit den 90er wohne ich im Altstadtring. Ich hatte immer Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Feiernden, ich habe am Wochenende den Unrat, die Pipi und Kackhaufen vor dem Haus weggemacht ohne zu murren.\u00a0Jetzt gibt es das Karma, Discos im Bahnhof, das Cinemaxx, Essbuden und die Laubbl\u00e4ser mit Besenfahrzeug jeden Morgen 365 Tage im Jahr. Der L\u00e4rm an Wochenenden &#8211; und damit meine ich ausschlie\u00dflich gr\u00f6hlende Besoffene die durch die Stra\u00dfen ziehen &#8211; bringt mich um den Schlaf. Oft denke ich, ich w\u00fc\u00dfte gerne wo die wohnen, um bei denen mal den Krach vorm Haus zu machen, ich dachte auch mal eine Woche lang jeden fr\u00fchen Morgen vor Hrn. Salomons Haus mit einem Laubbl\u00e4ser zu hantieren, aber ich lasse es lieber. Das Cinemaxx hat das Problem erst m\u00f6glich gemacht, es ist so hoch und dicht an der Strasse gebaut, das der L\u00e4rm doppelt so laut schallt als vorher, da denkt wohl kein Bauplaner dran, ob ein Bau Windschneisen oder verst\u00e4rkten L\u00e4rm verursacht. Mir w\u00fcrde ein Alkoholverbot in der \u00d6ffentlichkeit nichts bringen. Die Jungen Leute trinken in der lauten Disco, sind alkoholisiert, sind h\u00f6rgesch\u00e4digt und gr\u00f6hlen und singen in den h\u00f6chsten T\u00f6nen, sie ziehen durch die Strassen zur n\u00e4chsten Disco, das Cr\u00e4sh z.B. hat noch lange auf, wenn andere noch zu haben, das war schon zu meiner Zeit so.<br \/>\nTrotzdem, ich m\u00f6chte auf keinen Fall einen Ordnungsdienst, wo sich irgendwelche &#8222;M\u00f6chtegernscheriffs&#8220; profeliernen wollen. Das Cinemaxx steht, abgerissen wird es wohl nicht.\u00a0Ich habe viele Vorteile, so Zentral zu wohnen, ich habe fast alle Gesch\u00e4fte in der N\u00e4he, ich brauche kein Auto, ich habe fast keinen motorisierten L\u00e4rm vor der T\u00fcre. Mein Fazit, sich mit den gegebenen Umst\u00e4nden arrangieren oder in eine ruhigere Gegend umziehen.<br \/>\n1.10.2013, Tana Busse<\/p>\n<p><strong>Toleranz statt Ruhe<\/strong><br \/>\nIch habe auch ein Tuch h\u00e4ngen, aber ich h\u00e4tte lieber \u201eToleranz\u201c statt \u201eRuhe\u201c darauf stehen. Es geht mir als Innenstadtbewohner um Toleranz, das ist und bleibt mein Ziel \u2013 ein Konsens im Zusammenleben.<br \/>\nGegr\u00f6le nach Mitternacht, Gekotze ins die Haust\u00fcre, Klingelorgien nach Mitternacht, voll aufgedrehte Gettoblaster, vorzugsweise nach Mitternacht, abgefackelte Palmen, Graffiti ohne Ende, Ratten durch M\u00fcllberge oder umgeworfene M\u00fclltonnen, Rollstuhlfahrer, die nicht ins Haus oder gar raus kommen (zumindest nicht im Hochsommer am Augustiner \u2013mein ist ein Rollstuhlfahrer), Scherben wo Menschen barfus im B\u00e4chle laufen, zerkratze Autos, umgeworfene Blumen, Fahrradklingeldeckeln, die man sportlich gegen Wohnungsfensterscheiben wirft, eine Polizei die erst beim dritten Anruf kommt und dann frohgemut aus dem Fenster ruft und wegf\u00e4hrt, eine Stadtverwaltung die gef\u00fchlt nichts tut \u2013 das ist es. Alltag.<br \/>\nWieviel Toleranz wird uns Innenstadtbewohnern noch abverlangt bis akzeptiert wird, da\u00df wir hier auch wohnen und leben wollen? Wo kommt der Punkt wo es hei\u00dft: ja wir nehmen auch auf die Innenstadtbewohner R\u00fccksicht. Wir sind toleranzf\u00e4hig?! Wir Innenst\u00e4dtler sind zur reich, sind zu prevelegiert, wir sind Spie\u00dfer, wir sind Spa\u00dfbremsen, wir geh\u00f6ren ins Altersheim, wir sollen endlich wegziehen. Ist das tolerant?<br \/>\nNiemand will Freiburgs Innenstadt zum Altenheim machen. Wir sind auch gerne drau\u00dfen auf der Piste. Aber kann man nicht gegenseitig Grenzen respektieren?<br \/>\n1.10.2013, Daniela Lanig<\/p>\n<p>Jedesmal kommt bei dieser Diskussion das &#8222;Zieh doch weg&#8220; Argument. Toller L\u00f6sungsansatz! &#8230;&#8230;.Toleranz predigen aber null Toleranz leben. Ich glaube jeder einzelne hier w\u00fcrde sich aufregen, wenn mitten in der Woche nachts um 2 jemand gr\u00f6hlend vor der eigenen H\u00fctte steht. Innerhalb von wahrscheinlich 5 Minuten w\u00fcrde die herbeigerufene Polizei Anzeigen wegen Ruhest\u00f6rung schreiben. Aber klar in der Innenstadt mu\u00df man das aushalten k\u00f6nnen, da keiner sich das Recht auf Kultur und Biergartenatmo nehmen lassen will. Leider hat die Situation nichts mehr damit zu tun. Leider! Ich denke die meisten Anwohner sind einfach hilflos und verzweifelt! Ich wohne auch in der Altstadt und bin betroffen. Ich habe nichts gegen Kultur und m\u00f6chte auch keine Sperrzeitverk\u00fcrzung, ich gehe gerne feiern und trinke auch ein paar Bier zu viel. Ich kann ich mich aber benehmen und mu\u00df nicht laut gr\u00f6hlend meinen Nachhauseweg in Angriff nehmen!<br \/>\n&#8230;..<br \/>\nich wohne in der altstadt und bin ein stinknormaler krankenpfleger. (nix millionenerbe)<br \/>\nwenn ich mal wieder unter der woche nicht richtig schlafen konnte, dann komme du mal in das krankenhaus in dem ich arbeite. ich gebe dir in meiner &#8222;schlafmangelunkonzentriertheit&#8220; die falschen medikamente und du nippelst ab. dann sage ich auch oh pech gehabt, suchst dir n\u00e4chste mal ein anderes krankenhaus oder wenns dir nicht passt dann zieh doch einfach weg.<br \/>\ngenau solche idioten wie du versauen ne konstruktive diskussion \u00fcber das thema.<br \/>\nwenn man hier einmal nur ein ein bischen ruhe einfordert, muss man schon das gef\u00fchl haben den ganzen menschen die luft zum atmen zu nehmen.<br \/>\nihr geht w\u00e4hlen, kauft bio, f\u00e4hrt weniger auto, achtet auf die umwelt und \u00fcbernehmt noch ne patenschaft von einem kind irgendwo in der 3. welt. aus welchem grund? um die lebensqualit\u00e4t von euch und anderen zu verbessern. aber geht es einmal um ein thema in der eigenen stadt. ein thema in dem es wirklich um verbessern einer lebensqualit\u00e4t geht, da geh\u00f6rt auch ein guter schlaf dazu. damit man den n\u00e4chsten tag konzentriert und ausgeruht in angriff nehmen kann. dann herrscht hier unterstes niveau und kommt solch eine geqirlte scheisse in den kommentaren.<br \/>\nich denke hier will keiner irgendjemand etwas wegnehmen, aber es geht einfach auch mal um r\u00fccksicht. r\u00fccksicht vor seinen mitmenschen! muss man am sonntag nacht um 23:30 mit dem ghettoblaster und voller lautst\u00e4rke an der oberlinde stehen, muss man dienstg nachts um 2:30 Uhr das Badnerlied schreiend nach hause torkeln? das am wochenende hier halligalli ist, ist ja wohl auch klar und daran kann man sich gew\u00f6hnen. aber was hier unter der woche teilweise abgeht, ist eine absolute frechheit!<br \/>\n&#8230;..<br \/>\ndas problem wird sich wahrscheinlich nie l\u00f6sen, weil einfach keine bereitschaft dazu besteht. das spiegelt sich in den ganzen kommentaren hier.<br \/>\nich denke du hast nicht verstanden was ich mit meinem post aussagen will. ich habe zugegebenerma\u00dfen aus einer emotion heraus geschrieben, aber ich w\u00fcrde nie jemanden schaden. (bzw. k\u00f6nnte es). ich wohne weiterhin sehr gerne in der altstadt und habe gelernt mit oropax meinen wecker morgens zu h\u00f6ren.<br \/>\nich denke einfach, dass die f\u00e4hnchen ein friedlicher und stiller protest sind. leider wird es von den meisten ins l\u00e4cherliche gezogen und verunglimpft. genau das ist das erschreckende!<br \/>\ndabei h\u00e4tte es auch ein chance sein k\u00f6nnen, dass von mir aus 50 menschen umdenken und beim n\u00e4chsten nachhauseweg sich \u00fcberlegen ein bischen leiser zu sein. so was nennt man dann r\u00fccksicht und wenn da jeder dazu beitr\u00e4gt kanns auch etwa werden. du wirfst ja auch nicht deinem nachbarn den m\u00fcll vor t\u00fcr. denn eins kannst mir glauben, die krawallmacher die hier nachts heim gehen sind nicht nur irgendwelche prolls und assis.<br \/>\n1.10.2013,<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><strong>Briefschreiber ist Schwiegersohn des Betreibers der Diskothek<\/strong><br \/>\nAm\u00a030. September 2013 hat der Lokalverein Innenstadt in einer Pressekonferenz \u00fcber die &#8222;Fahnenaktion&#8220; gegen Nachtl\u00e4rm und f\u00fcr Nachtruhe in Teilen der Innenstadt informiert. Anschlie\u00dfend wurden von Ihrem Fotografen, Michael Bamberger, Fotos von einigen Vorstandsmitgliedern und H\u00e4usern mit Fahnen gemacht. Selbstverst\u00e4ndlich war die BZ nur autorisiert, diese Fotos im Zusammenhang mit einem Bericht \u00fcber diese Aktion zu benutzen. Warum Sie dann eines dieser Fotos im Zusammenhang mit einem Leserbrief mit den Titelworten &#8222;Spie\u00dfer und Schildb\u00fcrger&#8220; unter Angabe der entsprechenden Namen verwenden, ist nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern st\u00f6\u00dft auf erhebliches Befremden. Eine derartige Zusammensetzung von Bild und Text stellt eine erhebliche Diskreditierung von engagierten B\u00fcrgervereinsvorst\u00e4nden dar, die nicht akzeptiert werden kann. Im \u00fcbrigen h\u00e4tte man von der Badischen Zeitung bei einem derart strittigen Thema schon etwas mehr Umsicht beziehungsweise Nachforschung erwarten k\u00f6nnen. W\u00e4re die BZ dieser Verpflichtung nachgekommen, h\u00e4tte sie sehr schnell feststellen m\u00fcssen, dass es sich bei dem Briefschreiber um den Schwiegersohn des Betreibers derjenigen Diskothek handelt, deren Besucher in der Vergangenheit h\u00e4ufig aufgefallen sind und die gerade neu vermietet werden soll. G\u00e4nzlich inakzeptabel finden wir die Tatsache, dass in der BZ vom 18. Oktober 2013 das Foto eines Hauses eines Mitgliedes in Oberlinden ver\u00f6ffentlicht wird, das zwar ein Banner f\u00fcr Nachtruhe tr\u00e4gt, das aber aufgrund einer Fotomontage (&#8222;Montage BZ&#8220;) nunmehr pl\u00f6tzlich eine Werbung f\u00fcr die Initiative &#8222;pro Nachtleben&#8220; darstellt.<br \/>\n23.10.2013, Michael Fleiner, Vorsitzender Lokalverein Innenstadt Freiburg\u00a0<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>Die Stadt ist eine der Hauptverantwortlichen: Nach 22 Uhr maximal 45 dBA erlaubt, statt aktuell 80 dBA<\/strong><br \/>\nAuf Veranlassung des Amtes f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung wurden vom T\u00dcV Messungen \u00fcber die L\u00e4rmbelastung in der Innenstadt von Freiburg durchgef\u00fchrt. Die Messungen ergaben einen Wert zwischen 80 und 110 dBA. Dies entspricht der Belastung von einem Motorrasenm\u00e4her bis zu einem \u00fcberfliegenden Flugzeug. Der gesetzliche Maximalwert betr\u00e4gt ab 22 Uhr jedoch 45 dBA. Grunds\u00e4tzlich macht L\u00e4rm krank. In einem Gewerbebetrieb m\u00fcssen daher bei diesen Werten zwingend Kopfschutzh\u00f6rer getragen werden, weil ansonsten eine strafrechtlich relevante K\u00f6rperverletzung vorliegen w\u00fcrde, was im Grunde auch hier der Fall ist. Mit Meinungen, wie &#8222;in der Innenstadt muss man halt mit h\u00f6herer L\u00e4rmbel\u00e4stigung leben&#8220; ist es daher bei diesen Werten nicht mehr getan.<br \/>\nDie Stadt Freiburg hat ohne R\u00fccksicht alle m\u00f6glichen Fl\u00e4chen in der Innenstadt zur Au\u00dfenbewirtschaftung, teilweise bis weit in die Morgenstunden, freigegeben und damit die Situation verschlimmert. Sie ist damit einer der Hauptverantwortlichen f\u00fcr diese Situation. Wenn die Verantwortlichen auch das Gegenteil behaupten, diese Entscheidungen sind einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die extreme Belastung. Die Tatenlosigkeit und die Erkl\u00e4rungen der Stadt, dass die Au\u00dfenbewirtschaftung damit nichts zu tun h\u00e4tte, sind daher f\u00fcr die Anwohner eine Missachtung deren Gesundheitszustandes und eine Provokation, da die Anwohner diese Situation aus dem t\u00e4glich Erlebten sehr wohl selbst beurteilen k\u00f6nnen. Sicher kann man die Verwaltung nicht f\u00fcr das Verhalten von Passanten verantwortlich machen, aber ein Gewerbebetrieb (etwas anderes ist ein Gastronomiebetrieb nicht), der nach 22 Uhr solche Daten liefert, muss eigentlich die Au\u00dfenbewirtschaftung einstellen. Die Leitung der Stadt Freiburg hat nichts getan und wird auch nichts tun, es sei denn, die Anwohner wehren sich anwaltlich und das h\u00e4ufig mit Erfolg.<br \/>\n6.11.2013, Wolfram Fischer, Freiburg <!-- RSPEAK_STOP --><br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>Problem sind die Bassbeats<\/strong><br \/>\nNicht ein zunehmender Egoismus von Anwohnern, sondern die zum 1.1.2010 von der Landesregierung eingef\u00fchrte Lockerung der Sperrzeiten ist das eigentliche Problem. Als Anwohner konnte man vielleicht vorher L\u00e4rm und bassbetonte Musik bis 1- oder 2 Uhr nachts noch tolerieren. Wenn es aber nun durchg\u00e4ngig bis 5 Uhr morgens l\u00e4rmt, dann darf man schon mal meckern. Gerade sich wiederholende L\u00e4rmmuster wie Bassbeats nerven ungeheuerlich, auch dann, wenn sie sich innerhalb des gesetzlich zul\u00e4ssigen Grenzwerte bewegen. Man stelle sich nur mal vor, in einem Zimmer mit tropfendem Wasserhahn schlafen zu m\u00fcssen. Dieses Ger\u00e4usch ist sicherlich weit unterhalb der erlaubten 40 oder 45 Dezibel, aber es bringt einen trotzdem um den Schlaf. Nachtgastst\u00e4tten sind Vergn\u00fcgungsst\u00e4tten und geh\u00f6ren nicht mehr in Gebiete, wo Menschen wohnen und schlafen sollen.<br \/>\n8.11.2013, Kristian Raue, Freiburg <!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber 100 Fahnen, Plakate und T\u00fccher mit der Aufschrift &#8222;Ruhe&#8220; oder &#8222;Der Gemeinderat schl\u00e4ft \u2013 wir nicht&#8220; h\u00e4ngen an H\u00e4usern um Augustinerplatz, Insel,\u00a0Oberlinden,\u00a0Sedanquartier und sonstwo in\u00a0der Altstadt. Die Anwohner und der Lokalverein Innenstadt wehren sich gegen\u00a0alln\u00e4chtlichen L\u00e4rm\u00a0und Musik\u00a0im \u00f6ffentlichen Raum, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ruhe-aktion-in-fr-innenstadt\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[49],"tags":[156,518,576],"class_list":["post-38605","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-freiburg","tag-larm","tag-music","tag-offentlich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38605"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38605\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}