{"id":38434,"date":"2013-09-10T21:58:51","date_gmt":"2013-09-10T19:58:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=38434"},"modified":"2013-09-27T22:07:17","modified_gmt":"2013-09-27T20:07:17","slug":"grundeinkommen-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grundeinkommen-schweiz\/","title":{"rendered":"Grundeinkommen Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Im April 2012 wurde von Daniel H\u00e4ni, dem Gr\u00fcnder des Kaffeehauses in <a title=\"Schweiz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/schweiz\/\">Basel<\/a>, die Volksinitiative \u201eF\u00fcr ein bedingungsloses Grundeinkommen\u201c in der Schweiz initiiert. Ende 2013 soll eine Volksabstimmung beantragt werden.\u00a0\u201eIch brauche ein <a title=\"Volkseinkommen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkseinkommen\/\">Einkommen<\/a>, um arbeiten zu k\u00f6nnen. Wenn ich meine, ich arbeite um Einkommen zu erzielen, habe ich innerlich schon gek\u00fcndigt.\u201c <!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr Daniel H\u00e4ni ist das Grundeinkommen von 2500 SFR eine Initiative gegen Faulheit, die er nicht als anthropologische Konstante, sondern als Trotzreaktion sieht. Dass Grundeinkommen ist keine Frage von links und rechts: Manche bef\u00fcrworten es, anderen fehlt das Ziel der Umverteilung. Liberale Zweifler sehen die Arbeitsmoral bedroht bzw. nicht finanzierbar. Das Grundeinkommen macht weniger manipulierbar, zugleich steigt die Haftbarkeit f\u00fcr das, was man tut.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\nFinanzierung \u00fcber Verbrauchssteuern<br \/>\nIn einer arbeitsteiligen Wirtschaft\u00a0 darf\u00a0 nicht die Leistung bzw. Arbeit steuerlich belastet werden, sondern der Verbrauch. Eine Konsumsteuer kann das Grundeinkommen sichern.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\nGutes Verh\u00e4ltnis zum Staat als Voraussetzung<br \/>\nVon einem Staat, dessen B\u00fcrger Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Sozialschmarotz als beliebtes Hobby betreiben, kann keine Subventionierung des Grundeinkommens erwartet werden. Ein ehrliches Verh\u00e4ltns und Vertrauen zum eigenen Staatswesen, ein gewisser Nationalstolz, ist unabdingbar. H\u00e4ni verweist auf sein Unternehmen: Das Kaffeehaus\u00a0 kommt ohne Konsumzwang aus, jedermann kann stundenlang die Zeitun lesen, ohne etwas zu bestellen. Die Kunden nutzen dies nicht aus, sondern machten die Cafe-Kette mit \u00fcber 50 Mitarbeitern zum gr\u00f6\u00dften Kaffeehaus der Schweiz.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\nKeine Trennung von Arbeit und Freizeit mehr<br \/>\nF\u00fcr den Begriff der Freizeit hat H\u00e4ni wenig \u00fcbrig: Seine Kraft sch\u00f6pfe er aus der Arbeit, die er ja frei selbstbestimmen kann. Aber die gr\u00f6\u00dfte Gefahr beim Grundeinkommen besteht in der Gefahr, zu glauben, es k\u00f6nnen die aktuellen Probleme von Arbeitsethik und ausufernden Freizeitanspr\u00fcchen l\u00f6sen. Das Grundeinkommen l\u00f6st keine Probleme, erm\u00f6glicht\u00a0dem einzelnen B\u00fcrger aber, seine Probleme \u00fcber einen erweiterten Horizont \u2013 \u00fcber den Tererrand hinaus &#8211; besser zu l\u00f6sen.\u00a0\u00a0<br \/>\n10.9.2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im April 2012 wurde von Daniel H\u00e4ni, dem Gr\u00fcnder des Kaffeehauses in Basel, die Volksinitiative \u201eF\u00fcr ein bedingungsloses Grundeinkommen\u201c in der Schweiz initiiert. Ende 2013 soll eine Volksabstimmung beantragt werden.\u00a0\u201eIch brauche ein Einkommen, um arbeiten zu k\u00f6nnen. 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