{"id":35372,"date":"2013-07-31T09:12:32","date_gmt":"2013-07-31T07:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=35372"},"modified":"2013-08-02T08:20:25","modified_gmt":"2013-08-02T06:20:25","slug":"pantaleon-wallfahrt-niederrotweil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pantaleon-wallfahrt-niederrotweil\/","title":{"rendered":"Pantaleon-Wallfahrt Niederrotweil"},"content":{"rendered":"<p>Zum Abschluss der\u00a0St. Pantaleon-Wallfahrt 2013 waren viele Wallfahrer und <a title=\"Wandern\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/wandern\/\">Wanderer<\/a> zum Kirchlein nach <a title=\"Oberrotweil\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/kaiserstuhl\/oberrotweil\/\">Niederrotweil<\/a> an den <a title=\"Kaiserstuhl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/kaiserstuhl\/\">Kaiserstuhl<\/a> gekommen, um am <a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Festgottesdienst<\/a> teilzunehmen. Von der Winzerkapelle Oberrotweil und dem Kirchenchor St. Johannes\u00a0wurde der Einzug der Bruderschaft zum heiligen Pantaleon wurde von der Winzerkapelle Oberrotweil begleitet.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Im Gebet Gottes Barmherzigkeit erleben<\/strong><br \/>\nBesonders begr\u00fc\u00dfte Pfarrer Trost den Festprediger des Gottesdienstes, Professor Raymund Kuntzmann, der bis zur seiner Emeritierung 35 Jahre lang an der Universit\u00e4t Stra\u00dfburg lehrte. In seiner sehr pers\u00f6nlichen und im <a title=\"Alemannisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/alemannisch\/\">alemannischen Dialekt<\/a> vorgetragenen Festpredigt ging Kuntzmann zun\u00e4chst auf seine eigenen Wallfahrtserlebnisse ein und brachte den Gottesdienstbesuchern dabei die Wallfahrtswege im benachbarten Elsass n\u00e4her. Mit Pantaleon sei er, so Kuntzmann erst im vergangenen Jahr n\u00e4her bekannt geworden, wobei ihn seine Liebe zu Gott, sein Glaube, seine Liebe zu seinem Beruf und seine Bereitschaft zum M\u00e4rtyrertum\u00a0besonders beeindruckt habe. &#8230;<br \/>\nAlles vom 31.7.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/im-gebet-gottes-barmherzigkeit-erleben\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/im-gebet-gottes-barmherzigkeit-erleben<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcber 70 % der Weltbev\u00f6lkerung glauben\u00a0an irgendeine Art von Gott<br \/>\n<\/strong>Christen: 2,2 Mrd.<br \/>\nIslam: 1,57 Mrd.<br \/>\nHindus: 900 Mio.<br \/>\nBuddisten: 400 Mio<br \/>\nJuden 15 Mio<br \/>\nergibt 5,085 Mrd. Gl\u00e4ubige. bei derzeit ca. 7 Mrd. Menschen sind das mehr als 70 % der Weltbev\u00f6lkerung, die an irgendeine Art von Gott glauben. Dazu kommen noch die vielen indigenen V\u00f6lker und Ureinwohner Australiens usw. usw., die auch die eine oder andere Gottheit verehren. Und nur weil jemand nicht einer der gro\u00dfen Weltreligionen angeh\u00f6rt, hei\u00dft es nicht, dass derjenige an nichts glaubt. Insofern denke ich, die Mehrheit spielt im Team &#8222;Gott&#8220;, wie auch immer sich dies gestaltet.<br \/>\n31.7.2013, Stefan Falk<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>Ich glaube an Gott<br \/>\n<\/strong>Insgesamt bin ich \u00fcberrascht (oder auch nicht), dass Sie durch meine an sich harmlose Kernaussage &#8222;Ich glaube an Gott. Die Wissenschaft hat mich bis heute nicht vom Gegenteil \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.&#8220; so derma\u00dfen aus der Fassung geraten.<br \/>\n1. Den Begriff &#8222;Religion&#8220; gebrauche ich nicht, weil er wenig aussagt, aber viele Interpretationsm\u00f6glichkeiten zul\u00e4sst.<br \/>\n2. Ich glaube an Gott. Was hat ihre daraus abgeleitete Kritik an &#8222;religi\u00f6sen Institutionen&#8220; (die ich \u00fcbrigens weitgehend teile) mit der Existenz (oder Nichtexistenz) Gottes zu tun? Religi\u00f6se Institutionen sind von Menschen erschaffen.<br \/>\n3. Sie fordern von mir die wissenschaftliche Belegbarkeit der Existenz Gottes. Warum? Ich habe nie behauptet, man k\u00f6nne Gott &#8222;beweisen&#8220;.<br \/>\nLesen Sie nochmal meine Kommentare &#8211; ich spreche stets von &#8222;glauben&#8220;.<br \/>\n4. Sehr wohl aber fordere ich von Gegnern der Existenz Gottes, die sich auf die &#8222;Evolutionswissenschaft&#8220; berufen, ihre Behauptungen zu belegen.<br \/>\nSchliesslich ist es ein entscheidendes Merkmal von &#8222;Wissenschaftlichkeit&#8220;, Hypothesen zu beweisen. Also warte ich weiter auf Antworten der &#8222;Wissenschaft&#8220;.<br \/>\n5. Sie unterstellen mir, &#8222;die Religion \u00fcber die Wissenschaft zu stellen&#8220; und deshalb &#8222;arrogant und \u00fcberheblich&#8220; aufzutreten.<br \/>\nEs bedarf schon einer geh\u00f6rigen Portion Fantasie, meine Aussagen in diese Richtung zu interpretieren.<br \/>\n31.7.2013, Chistoph Bilic<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><strong>Hier noch mal Albert Einstein:<\/strong><br \/>\n&#8220; Das Wort Gott ist f\u00fcr mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schw\u00e4chen, die Bibel eine Sammlung ehrw\u00fcrdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. [&#8230;] F\u00fcr mich ist die unverf\u00e4lschte j\u00fcdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das j\u00fcdische Volk, zu dem ich gern geh\u00f6re und mit dessen Mentalit\u00e4t ich tief verwachsen bin, hat f\u00fcr mich doch keine andersartige Dignit\u00e4t als alle anderen V\u00f6lker. Soweit meine Erfahrung reicht, ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen, wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Ausw\u00fcchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts &#8218;Auserw\u00e4hltes&#8216; an ihm wahrnehmen.&#8220;<br \/>\n1.8.2013<br \/>\n\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><strong>Jedem selbst \u00fcberlassen, ober er Gott folgt oder ihn ablehnt<\/strong><br \/>\nEs gibt vielleicht keine G\u00f6tter, wohl aber ein Wesen, welches wir Christen Gott nennen, Muslime Allah, Juden Jahweh und welches in anderen Religionen andere Formen und Namen tr\u00e4gt. Ehe wir aber dessen Existenz schlichtweg negieren &#8211; wohl nur um unser eigenes Ego best\u00e4tigt zu sehen -, sollten wir uns dar\u00fcber einigen, ob es m\u00f6glich ist, daran zu glauben, dass nach unserem irdischen Tod eben nicht gleich alles vorbei ist und unsere Existenz sich in einem &#8222;Nichts&#8220; aufl\u00f6st. Vieles scheint es eben doch &#8211; folgt man den Schilderungen zahlreicher Klinisch-Toter mit Nahtoderfahrungen und letztlich auch dem Theorem des Physikers Prof. Markolf Niemz &#8211; so zu sein, dass Vieles f\u00fcr ein Leben nach dem Tod spricht.<br \/>\nIm Grunde sollten wir uns allerdings davor h\u00fcten, grunds\u00e4tzlich nur aus unserer ureigendsten pers\u00f6nlichen Erfahrung und Einstellung heraus zu urteilen und dies &#8211; und nur dies &#8211; als generellen Ma\u00dfstab zu verwenden &#8211; und daraus herzuleiten, dass die &#8222;Anderen&#8220; einem Irrglauben anh\u00e4ngen &#8211; und dies gerade als Wissenschaftler, wenn man sich an Fakten und eben nicht an Vorurteilen und pers\u00f6nlichen Ansichten orientieren sollte! Es ist zudem gottlob noch jedem selbst \u00fcberlassen, ober er Gott folgt oder ihn ablehnt. Hier sollten wir uns doch zumindest mit eingehenderen Studien und weiteren Fakten wie auch Schilderungen von Erfahrungen befassen, ehe wir alles in Bausch und Bogen verwerfen &#8211; nur, weil es unserem pers\u00f6nlichen Selbstbild nicht passt! Wir teilen alle diese eine Welt, in der wir gemeinsam leben, und von welcher doch Jeder einzelne seinen eigenen Bereich \u00fcberschaut &#8211; aber eben nicht Alles.<br \/>\nUnd das ist eigentlich auch gut so, denn wenn der Mensch beginnt, das Gesamte zu beherrschen, wird es gef\u00e4hrlich angesichts des in jedem Menschen innewohnenden Egoismus&#8216;, der schon \u00f6fter zu Kriegen gef\u00fchrt hat und weit von der Demut entfernt ist, die wir Menschen zumindest vor Natur und Sch\u00f6pfung wie auch zueinander als Menschen haben sollten &#8211; wer auch immer deren Sch\u00f6pfer ist. Mit einem &#8222;nach uns die Sintflut&#8220; kann es bestimmt nicht gewesen sein! Und dabei muss es nicht immer nur nach der allgemeinen Lehre eines Kathechismus gehen, weil zwischenzeitlich schon viele &#8222;abhanden gekommene Sch\u00e4fchen&#8220; dennoch ihren Glauben an dieses Wesen namens &#8222;Gott&#8220; nicht verloren haben. Und diese Hoffnung sollte man diesen Menschen nicht auch noch nehmen!<br \/>\nUnd ich denke, dass es nicht Wenige gibt, die mit der Erfahrung leben, dass ein Gebet zu diesem hochsten Wesen namens &#8222;Gott&#8220; doch geholfen hat &#8211; Koinzidenz hin oder her! Wer sind wir, dass wir uns anma\u00dfen k\u00f6nnen, dar\u00fcber zu urteilen, ob es Gott (nicht) gibt?<br \/>\n1.8.2013, Andreas Bichweiler<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Abschluss der\u00a0St. Pantaleon-Wallfahrt 2013 waren viele Wallfahrer und Wanderer zum Kirchlein nach Niederrotweil an den Kaiserstuhl gekommen, um am Festgottesdienst teilzunehmen. 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