{"id":35327,"date":"2013-07-30T13:06:08","date_gmt":"2013-07-30T11:06:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=35327"},"modified":"2013-07-30T13:06:08","modified_gmt":"2013-07-30T11:06:08","slug":"inova-arbeitslose-machen-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/inova-arbeitslose-machen-kunst\/","title":{"rendered":"Inova Arbeitslose machen Kunst"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein\u201c:\u00a0<a title=\"Job\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/job\/\">Arbeitslose Menschen <\/a>machen <a title=\"Kunst\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/\">Kunst<\/a> &#8211;\u00a0Ausstellung in der Sparkasse Hochschwarzwald in Kirchzarten bis zum 9. August. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird besonders durch Arbeit und sinnstiftende Besch\u00e4ftigung m\u00f6glich. Doch f\u00fcr 500.000 Menschen, die in Deutschland langzeitarbeitslos sind, weil ihnen die H\u00fcrden f\u00fcr den Zugang zum Arbeitsmarkt zu hoch <!--more-->gesteckt sind, ist das auf l\u00e4ngere Sicht oder gar Dauer nicht m\u00f6glich. In Besch\u00e4ftigungsbetrieben beispielsweise der Caritas erhalten sie die Chance, zu mindestens einer sinnvollen Besch\u00e4ftigung und einem geregelten Tagwerk nachzugehen. Die \u201e<a title=\"Soziales\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/\">inova \u2013 Projekte f\u00fcr Arbeit e.V.\u201c <\/a>in Titisee-Neustadt ist seit 1997 ein erfahrener Tr\u00e4ger f\u00fcr Besch\u00e4ftigungs- und Qualifizierungsprojekte sowie Bildungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Langzeitarbeitslose. Ein von der \u201einova\u201c betriebenes erfolgreiches Projekt ist das Atelier \u201eKunst.Werk\u201c. Hier finden langzeitarbeitslose Menschen in Titisee-Neustadt, die aktuell keine Chance auf eine Besch\u00e4ftigung im Arbeitsmarkt haben, eine sinnvolle k\u00fcnstlerische Besch\u00e4ftigung. Dabei k\u00f6nnen sie sich mit verschiedenen Materialien auseinandersetzen und ganz neue Erfahrungen mit den eigenen F\u00e4higkeiten machen.<br \/>\nJetzt wagen sich diese Menschen erstmals mit ihren Kunst-Werken an die \u00d6ffentlichkeit und stellen bis zum 9. August Gem\u00e4lde, Collagen und plastische Arbeiten in der Sparkasse Kirchzarten aus. Thomas Breckel, der Leiter der Sparkassen-Privatkundenabteilung, zeigte sich bei seiner Begr\u00fc\u00dfung von den Werken beeindruckt. Anhand aktueller Zahlen vom Arbeitsmarkt unterstrich er die Bedeutung solcher Hilfsprojekte. Peter Braun, Inova-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, hofft, dass seine Projekte und diese Ausstellung den betroffenen Menschen neue Perspektiven, aber auch Anerkennung und soziale Kontakte geben. Peter Godzek vom Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald dankte f\u00fcr die langj\u00e4hrige Zusammenarbeit zwischen \u201einova\u201c und Arbeitsverwaltung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tolle farbige Werke sind im Atelier \u201eKunst.Werk\u201c entstanden und in der Sparkasse Kirchzarten zu sehen. Dazwischen stehen mahnend schwarze Pappfiguren, die aufrufen: \u201eStell mich an, nicht ab!\u201c\u00a0Foto: Gerhard L\u00fcck<\/p>\n<p>Clemens Litterst vom Di\u00f6zesan-Caritasverband Freiburg machte deutlich, dass die Ausstellung im Rahmen der Caritas-Aktion \u201eStell mich an, nicht ab\u201c stehe. Ungew\u00f6hnliche Pappschattengestalten, die zwischen den Kunstwerken stehen, sind Teil einer bundesweiten Kampagne gegen Langzeitarbeitslosigkeit. Sie sollen mit Einzelschicksalen zur Integration von Langzeitarbeitslosen ermahnen. Litterst forderte von der Bundesregierung, eine bessere F\u00f6rderung zur beruflichen Eingliederung. \u201eLangzeitarbeitslose wollen arbeiten und ben\u00f6tigen unsere Hilfe zur Integration in die Gesellschaft\u201c, unterstrich er. \u201eArbeiten hei\u00dft, dazu zu geh\u00f6ren.\u201c Er freute sich, dass das Atelier \u201eKunst.Werk\u201c ein sinnstiftendes Angebot f\u00fcr Langzeitarbeitslose mache: \u201eDie Menschen erfahren Ermutigung und machen die Erfahrung von Zugeh\u00f6rigkeit und Teilhabe.\u201c Wie das konkret im Projektalltag aussieht, schilderte vor dem Ausstellungsrundgang die Leiterin vom Atelier \u201eKunst.Werk\u201c, Anna K\u00f6hler. Der Mut, jetzt mit den eigenen Werken in die \u00d6ffentlichkeit zu gehen, sei ein wichtiger weiterer Schritt \u2013 schlie\u00dflich brauche \u201eKunst zu machen\u201c, schon viel Mut. Die ausgestellten Werke sind bis 9. August noch in der Sparkasse Kirchzarten zu bewundern und auch k\u00e4uflich zu erwerben. Mehr zur Arbeit von \u201einova\u201c ist im Internet unter <a href=\"https:\/\/www.inova.de\">www.inova.de<\/a> \u00a0zu finden.<br \/>\n30.7.2013, Gerhard L\u00fcck, <a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\">www.dreisamtaeler.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein\u201c:\u00a0Arbeitslose Menschen machen Kunst &#8211;\u00a0Ausstellung in der Sparkasse Hochschwarzwald in Kirchzarten bis zum 9. August. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird besonders durch Arbeit und sinnstiftende Besch\u00e4ftigung m\u00f6glich. 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