{"id":31188,"date":"2013-05-27T16:49:03","date_gmt":"2013-05-27T14:49:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=31188"},"modified":"2013-06-10T19:54:39","modified_gmt":"2013-06-10T17:54:39","slug":"landgrabbing-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/landgrabbing-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Landgrabbing in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Landgrabbing\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/landgrabbing\/\">Landgrabbing<\/a> gibt es nicht nur in <a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/\">Afrika<\/a> und S\u00fcdamerika, sondern auch in Deutschland.\u00a0Laut einer Studie des Transnational Institute f\u00fchren zweifelhaften Landaneignungen zur zunehmenden Konzentration:\u00a0Die Zahl der <a title=\"Bauernhof\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bauernhof\/\">Bauernh\u00f6fe<\/a>\u00a0sank von 1.246.000\u00a0in\u00a01996\/67 auf nur noch 299.100 in 2010. Zwischen 2007 und 2012 machten 34.100 weitere H\u00f6fe zu.\u00a0Kleinstbauern (darunter auch <a title=\"Laendlicher-Raum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/laendlicher-raum\/\">Bergbauern<\/a> mit weniger als 2 Hektar)\u00a0hatten 1991 noch 123.670 Hektar Land, 2007 nur noch 20.110 ha.\u00a0EU-Subventionen verst\u00e4rken die Landkonzentration seit Jahren,<!--more--><\/p>\n<p>da sie pauschal je Hektar gew\u00e4hrt werden. H\u00f6fe mit gro\u00dfen ebenen Fl\u00e4chen und wenig Arbeitskraft profitieren am meisten von den EU-Transferzahlungen. Gro\u00dfe H\u00f6fe \u00fcber 100 ha machen nur 11% alles H\u00f6fe aus, besitzen \u00a0inzwischen aber bereits \u00a055,9 % des verf\u00fcgbaren Landes.<br \/>\nMehr zum Bericht &#8222;Land concentration, land grabbing and people&#8217;s struggle in Europe&#8220; des Transnational Institute in Amsterdam vom \u00a027.5.2013 auf <a href=\"https:\/\/www.tni.org\/\">www.tni.org<\/a><br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>Das drohende Ende der europ\u00e4ischen Kleinbauern<\/strong><br \/>\nDer Zugang zur Landwirtschaft, so eine Studie des <a href=\"https:\/\/www.tni.org\/\">Transnational Institute<\/a>, war im Europa der Nachkriegszeit noch nie so schwer wie heute. Die 25 Autoren des Berichts &#8222;Land concentration, land grabbing and people&#8217;s struggle in Europe&#8220; stellen fest, dass wenige gro\u00dfe Unternehmen immer mehr Land kontrollieren. Der Prozess ist bereits weit fortgeschritten. Von den 12 Millionen europ\u00e4ischen Bauernh\u00f6fen sind nur drei Prozent gr\u00f6\u00dfere als 100 Hektar, beanspruchen aber 50 Prozent des Bodens. W\u00e4hrend die Konzentration von Land ein statistischer Fakt ist, ist der Begriff &#8222;Land-Grab&#8220; schwerer zu fassen. Er bezeichnet eher eine moralische als eine rechtliche Kategorie, die vor allem dann verwendet wird, wenn ausl\u00e4ndische Gro\u00dfinvestoren massenweise Land in einem Drittweltland kaufen, einen Zaun darum ziehen und dahinter Getreide f\u00fcr die eigene Bev\u00f6lkerung anbauen. Oft verbindet man Landgrabbing mit Korruption in der Aneignung und Gewalt in der Durchsetzung, etwa durch Zwangsumsiedlungen. All dies haben die Autoren der Studie in Europa entdeckt&#8230; ..<br \/>\nAlles vom 22.5.2013 zu &#8222;Das drohende Ende der europ\u00e4ischen Kleinbauern &#8211; Neue Studie: Landgrabbing gibt es auch in Europa. Au\u00dferdem nimmt die Landkonzentration besorgniserregende Ausma\u00dfe an. Deutschland und Bulgarien als Beispiel&#8220; bitelesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39170\/1.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39170\/1.html<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landgrabbing gibt es nicht nur in Afrika und S\u00fcdamerika, sondern auch in Deutschland.\u00a0Laut einer Studie des Transnational Institute f\u00fchren zweifelhaften Landaneignungen zur zunehmenden Konzentration:\u00a0Die Zahl der Bauernh\u00f6fe\u00a0sank von 1.246.000\u00a0in\u00a01996\/67 auf nur noch 299.100 in 2010. 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