{"id":31014,"date":"2013-05-24T12:36:14","date_gmt":"2013-05-24T10:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=31014"},"modified":"2013-05-24T13:37:43","modified_gmt":"2013-05-24T11:37:43","slug":"sorgerecht-des-vaters-gestaerkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sorgerecht-des-vaters-gestaerkt\/","title":{"rendered":"Sorgerecht des Vaters gestaerkt"},"content":{"rendered":"<p>Zum Jahresanfang 2013 hat der Gesetzgeber die Rechte unverheirateter V\u00e4ter gest\u00e4rkt. Nun kann ein Vater die gemeinsame Sorge f\u00fcr das <a title=\"Kinder\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/\">Kind<\/a> auch gegen den Willen der <a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/\">Mutter<\/a> durchsetzen. Bislang hatte die Mutter das Recht stets auf ihrer Seite, sie konnte verhindern, dass der Vater im Leben des Kindes eine Rolle spielt. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen spielt das Kindeswohl die zentrale Rolle.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Schmerzen der ,entsorgten\u2019 M\u00fctter<br \/>\n<\/strong>&#8230; Sie f\u00fchlen sich in ihrer Mutterrolle in Frage gestellt. &#8222;Frauen, die ohne Aufgabe ihres Lebens bereit sind, sich von ihren Kindern zu trennen, kann die Gesellschaft nur schwer akzeptieren&#8220;, wei\u00df der Psychologe. &#8222;Aber es gibt auch die &#8222;neuen M\u00fctter, die, statt sich aufzuopfern, das Engagement der V\u00e4ter als Chance f\u00fcr sich nutzen.&#8220; Wie jene Narkose\u00e4rztin, die nach der Scheidung die beiden S\u00f6hne beim Vater aufwachsen lie\u00df und sich um ihr eigenes berufliches Fortkommen k\u00fcmmerte. &#8222;Sie hat sich selbst entschieden, den gesellschaftlichen Deutefinger, wie eine Mutter sein muss, ad acta zu legen.&#8220; Und aufgeh\u00f6rt, an den Kindern zu zerren.\u00a0 &#8230;..<br \/>\nAlles vom 13.5.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ratgeber\/liebe-familie\/schmerzen-der-entsorgten-muetter--71829136.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ratgeber\/liebe-familie\/schmerzen-der-entsorgten-muetter&#8211;71829136.html<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Entsortge M\u00fctter &#8211; Selbsthilfegruppe<\/strong><br \/>\nFranziska Schmid und Annette Sacher haben eine <a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfegruppe<\/a> &#8222;entsorgte M\u00fctter&#8220; gegr\u00fcndet. Sie laden interessierte Frauen, die sich in einer \u00e4hnlichen Lage befinden oder bef\u00fcrchten, in eine solche Situation zu kommen, ein, sich ihnen anzuschlie\u00dfen. Wie gehen andere um mit der f\u00fcr viele traumatischen Situation? Welche Erfahrungen machen sie? Wie gehen sie mit ihren Gef\u00fchlen um? Wo finden sie Rat und Hilfe? M\u00e4nner wollen sie in der Gruppe nicht dabei haben. Sie sind \u00fcberzeugt, dass Frauen in dieser Situation mit ganz anderen und spezielleren Belastungen konfrontiert sind als M\u00e4nner. Kontakt:<br \/>\n<a title=\"\" href=\"mailto:entsorgtemuetter@posteo.de\" target=\"_blank\">entsorgtemuetter@posteo.de<\/a> oder \u00fcber\u00a0Freiburger Selbsthilfeb\u00fcro Tel 0761\/2168735<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><strong>Auf eine &#8222;entsorgte&#8220; Mutter kommen sicher 20 &#8222;entsorgte&#8220; V\u00e4ter.<\/strong><br \/>\nIn einer Vielzahl von F\u00e4llen ist eine gemeinsame elterliche Sorge auch dann die richtige L\u00f6sung auf Dauer, wenn sich die Eltern nicht mehr verstehen. Kinder sind nicht das Eigentum von Eltern oder eines Elternteils, vielmehr stehen beide Elternteile in der vollen Verpflichtung f\u00fcr das Kind. Die Zahl der &#8222;entsorgten&#8220; V\u00e4ter wird die der &#8222;entsorgten&#8220; M\u00fctter nach wie vor um ein Vielfaches \u00fcbersteigen. Auf eine &#8222;entsorgte&#8220; Mutter kommen sicher 20 &#8222;entsorgte&#8220; V\u00e4ter. Nach wie vor wird eine Mutter sich erheblichere L\u00fccken in der elterlichen Sorge vorhalten lassen m\u00fcssen als ein Vater. In aller Regel sind es bei M\u00fcttern handfeste Sch\u00e4digungen des Kindeswohls wie Vernachl\u00e4ssigungen, die bewiesen werden m\u00fcssen. Oder die M\u00fctter haben die Entscheidung getroffen, die Kinder abzugeben, weil ein anderes Interesse \u2013 wie die Karriere \u2013 Vorrang hatte. Bei V\u00e4tern gen\u00fcgen h\u00e4ufig reine Vorw\u00fcrfe. Mitunter auch, dass sie wegen der Karriere immer nur oder zu wenig gearbeitet und sich nie um die Kinder gek\u00fcmmert h\u00e4tten. Die Aufenthaltsbestimmung f\u00fcr ein Kind wird bei halbwegs vern\u00fcnftigen Menschen nur dann ein Problem werden, wenn die Ver\u00e4nderung des Aufenthaltes bestehende Umgangskontakte des Kindes mit dem anderen Elternteil so erheblich erschwert, dass sich das Leben f\u00fcr das Kind vollst\u00e4ndig \u00e4ndert. Ein h\u00e4ufiger Grund daf\u00fcr, dass nicht entsorgte Elternteile die anderen Elternteile entsorgen wollen, ist zu wenig Geld oder Zahlungsschwierigkeiten. &#8222;Entsorgt&#8220; f\u00fchlt man sich, wenn man die eigenen Bed\u00fcrfnisse vor die Sorge um das Kind stellt. Das tun &#8222;Alleinentziehende&#8220; oder &#8222;entsorgende&#8220; Elternteile auch. Es geht dann in allen F\u00e4llen nicht um das Kindeswohl, sondern um Macht \u00fcber den oder die Ex oder das Kind. Ein Kind merkt, dass man es liebt und wei\u00df, wer aus Machtinteresse Ursachen setzt, wenn man es nicht damit behelligt. Es kommt, sobald es kann. Auch das ist elterliche Sorge.<br \/>\n24.5.2013, Peter Falk<br \/>\n<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p><strong>Die Enteignung des Kindes verwirklicht sich<br \/>\n<\/strong>Abgesehen von dieser peinlichen Darstellung eines egozentrierten Themas, welches nun wohl zeitgeistig immer h\u00e4ufiger anzutreffen sein wird, sollte im Zeitalter des Gender-Mainstreaming und Postfeminismus der zunehmende Kollateralschaden angemessen erkannt werden: Frau will nun seit einiger Zeit Mann sein und stellt dabei immer mehr fest, dass sie sich bei dieser Selbstverwirklichung \u2013 wenn dann auch noch Kinder als Wohlf\u00fchlgedanke unbedingt notwendig werden \u2013 allein gelassen f\u00fchlt. Der Mann muss ran, der Staat muss ran, Oma und Opa m\u00fcssen ran, die Fremdversorgung durch Kindertagesst\u00e4tten muss ran, und so weiter und so fort. Die Enteignung des Kindes als orwellsche Vision verwirklicht sich. Dass ein Kind sich nach der Geburt Eltern als sicheren Seelenhort ersehnt, Pr\u00e4gung seiner Pers\u00f6nlichkeit und Bildung von Urvertrauen durch die Mutter und den Vater ben\u00f6tigt, wird unterschlagen oder einfach ausgeblendet. Jedes Kind identifiziert sich \u00fcber seine Eltern. Papa und Mama sind die Besten \u2013 auch wenn sich das heute immer mehr zum fatalen Irrtum des Kindes entwickelt. Das seelisch verwahrloste Kind als Massenph\u00e4nomen! Erziehung ist mehr als Verwahrung. Wie schnell ist die kurze Zeit der Kindheit vorbei, und wie sehr entscheidet diese \u00fcber den weiteren Lebensweg eines Kindes? Wie herzlos ist diese Gesellschaft geworden, wie wenig Herzensbildung ist noch vorhanden? Immer mehr leidet der Mensch an sich selbst und erkennt nicht, dass das Fundament in einer misslungenen Kindheit zu finden ist. Satt, sauber und bespa\u00dft reicht eben nicht aus, um sich im Leben sinnerf\u00fcllt und tatkr\u00e4ftig als Mensch zu beweisen. Ihr M\u00fctter entsorgt euch selbst, da Ihr aus egozentrischen Gr\u00fcnden eure intimste Aufgabe outgesourced habt.<br \/>\n24.5.2013, Uwe Kowalitzki, Freiburg<br \/>\n\u00a0<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p><!-- RSPEAK_STOP --><strong>Die entsorgten V\u00e4ter sind sicher in der Mehrzahl<br \/>\n<\/strong>Liebe entsorgte M\u00fctter, ja, das Leid, mit dem eigenen Kind, den eigenen Kindern im Alltag nicht mehr zusammen leben zu k\u00f6nnen, ist ein schweres Leid. Und der Kontakt in einer Selbsthilfegruppe ist sicher eine wichtige St\u00fctze auf dem Weg, nicht nur das eigene Leid, sondern das Wohlergehen seines Kindes in den Blick zu nehmen. Warum \u00f6ffnet Ihr Eure Gruppe nicht f\u00fcr entsorgte V\u00e4ter, deren Umgang oft noch eingeschr\u00e4nkter ist als der der im Artikel erw\u00e4hnten M\u00fctter? D\u00fcrfen wir vermuten? Entsorgte V\u00e4ter gibt es so viele, dass Ihr in der Gruppe bald die Minderheit w\u00e4rt? Das Vaterleid zu sehen und verstehen zu lernen, w\u00fcrde Euch im Kampf um Euer vermeintliches Vorrecht vielleicht bremsen, denn es w\u00fcrde Euch die Liebe der V\u00e4ter zu ihren weggenommenen Kindern zeigen. Ihr w\u00fcrdet mit der Erweiterung Eures Blicks auf den Vater auch das Kind als beide liebendes hilfloses Streitobjekt in den Blick bekommen.<br \/>\nWer k\u00fcmmert sich in turbulenten Vor-Trennungs-, Trennungs- und Nach-Trennungszeiten schon wirklich um das von allen im Munde gef\u00fchrte Kindeswohl? Das, und nur das geh\u00f6rt in den Mittelpunkt aller Bem\u00fchungen. Vor die Selbsthilfegruppe geh\u00f6rt die Teilnahme an der von vielen Beratungsstellen angebotenen Gruppenarbeit &#8222;Kinder im Blick&#8220;. Dann erst kommt der auch wichtige elterliche Nabel dran, das Leid des Vaters und die im Artikel benannten &#8222;ganz anderen, spezielleren Belastungen&#8220; der M\u00fctter.<br \/>\nEine um mehr Zeit mit ihren Kindern k\u00e4mpfende Mutter findet in unserer Gesellschaft Verst\u00e4ndnis. Einer Mutter ihre Kinder vorzuenthalten \u2013 barbarisch! Dagegen ist ein um Zusammensein mit seinen Kindern k\u00e4mpfender Vater immer noch ein vorverd\u00e4chtiger Verw\u00f6hner, Verf\u00fchrer, im Extremfall gar Entf\u00fchrer, Missbraucher. Dabei wissen alle mit dem Problemfeld Befassten, dass keineswegs immer die Mutter diejenige ist, die dem Kind den Raum geben kann, in dem es sich am besten entwickeln kann, wie es auch Franz Hench in dem Artikel einbringt. Es braucht St\u00e4rke und Mut, frei von Rollenklischees den Weg der eigenen Entwicklung zu gehen und gleichzeitig dem Kind einen wichtigen Platz im Leben von Mutter und Vater ganz ohne Besitzanspruch zu geben. Dazu kann die Selbsthilfegruppe den Weg weisen, die Entspannung w\u00e4re eine Befreiung der Kinder.<br \/>\n24.5.2013, Gerd und Marianne Steinmann, M\u00fcnstertal<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In etwa 90% der F\u00e4lle vor Familiengerichten erh\u00e4lt die Mutter das alleinige Sorgerecht<br \/>\n<\/strong>&#8222;V\u00e4ter mit alleinigem Sorgerecht machen M\u00fctter traurig&#8220; hei\u00dft die Schlagzeile&#8230; und weiter: &#8222;\u00dcber die Schmerzen der &#8222;entsorgten&#8220; M\u00fctter.&#8220; Ein bischen sachliche Hintergrundinformation w\u00e4re angebracht gewesen: In etwa 90% der F\u00e4lle vor Familiengerichten, erh\u00e4lt die Mutter das alleinige Sorgerecht. Der Vater wird zum Zahlesel und gelegentlichen Kinderaufpasser degradiert, gegen seinen Willen. .. und auch gegen das GG, Prinzip der Gleichberechtigung.<br \/>\nEine besch\u00e4mende, emp\u00f6rende Tatsache, f\u00fcr eine Gesellschaft, die st\u00e4ndig von Gleichberechtigung spricht!<br \/>\nDie Betroffenen, die Opfer, sind also in 90% der F\u00e4lle V\u00e4ter. So manch einen hat es bis zum Selbstmord getrieben.<br \/>\nIm Text hei\u00dft es: &#8222;&#8220;Ich kann Menschen verstehen, die aus Verzweiflung durchdrehen&#8220;, gesteht Philipps Mutter&#8220;. Ja, so mancher Vater dreht da durch.. und dann wird er auch noch als der ganz Unvern\u00fcnftige, Unverantwortliche und B\u00f6se hingestellt. Die Hintergr\u00fcnde bleiben unerw\u00e4hnt. Wenn die Mutter durchdreht, naja, dann waren eben andere dran schuld&#8230;<br \/>\nZur M\u00fcttergruppe, die gegr\u00fcndet werden soll, hei\u00dft es im Artikel: &#8222;M\u00e4nner wollen sie in der Gruppe nicht dabei haben. Sie sind \u00fcberzeugt, dass Frauen in dieser Situation mit ganz anderen und spezielleren Belastungen konfrontiert sind als M\u00e4nner.&#8220; Meine Meinung: In all diesen F\u00e4llen betrifft es V\u00e4ter und M\u00fctter, in 90% sind die Betroffenen m\u00e4nnlich,<br \/>\nund die Probleme m\u00fcssen gemeinsam angegangen werden.<br \/>\nOh! W\u00fcrden V\u00e4ter eine Gruppe gr\u00fcnden wollen und M\u00fctter ausschlie\u00dfen wollen, dann w\u00e4re das nat\u00fcrlich schlimmster Sexismus, der Vorwurf k\u00e4me von den Frauen und ein Aufschrei des Entsetzens ginge durchs Land.<br \/>\nWerden V\u00e4ter von einer Gruppe ausgeschlossen, so scheint dies entschuldbar zu sein.<br \/>\nWieso eigentlich? Zur Information: In den V\u00e4tergruppen,die es gibt, sei es V\u00e4teraufbruch f\u00fcr Kinder oder andere, werden M\u00fctter nicht ausgeschlossen. ..OBWOHL ja M\u00e4nner in dieser Situation mit ganz anderen und spezielleren Belastungen konfrontiert sind als M\u00fctter. Selbst im Verein f\u00fcr Alleinerziehende, zu dem ich regelm\u00e4\u00dfig gehe, d\u00fcrfen V\u00e4ter anwesend sein, obwohl man ja auch argumentieren k\u00f6nnte: &#8222;dass alleinerziehende V\u00e4ter mit ganz anderen und spezielleren Belastungen konfrontiert sind als alleinerziehende M\u00fctter&#8220;. Aber das ist eben kein Grund, die V\u00e4ter auszuschlie\u00dfen. Auch wenn es die M\u00fctter sind, die in 90% der Streitf\u00e4lle vor Familiengerichten das alleinige\u00a0Sorgerecht erhalten und die ungleichberechtigten V\u00e4ter in 90% dieser F\u00e4lle gegen ihren Willen zu Zahlv\u00e4tern degradiert werden und um &#8222;Umgang&#8220; mit ihren eigenen Kindern vor Gericht betteln m\u00fcssen.<br \/>\n13.5.2013, Mathilde Huber<\/p>\n<p><strong>Richter\u00a0Harald Sch\u00fctz:<\/strong><br \/>\nBislang, Frau Huber, gilt in D das unumschr\u00e4nkte Mutterrecht: von der Zeugung \u00fcber die Frage einer Abtreibung bis hin zu Sorge- oder Aufenthaltsbestimmungsrecht sind M\u00e4nner weitgehend ausgeschlossen gem\u00e4\u00df der herrschenden Ideologie, da\u00df Frauen bessere Menschen sind und eben auch viel besser geeignet sind zur Erziehung von Kindern. Wie sie bereits erw\u00e4hnt haben, erhalten in strittigen F\u00e4llen fast ausschlie\u00dflich Frauen das Sorgerecht. Dieser Tage ist nun vom Statistischen Bundesamt \u00fcber Sorgerechtsentz\u00fcge berichtet worden: ca. 16 000 j\u00e4hrlich. Das ist eine Verdoppelung in nur 10 Jahren. Regelhaft wird dies nun aber nicht den V\u00e4tern der Kinder gegeben, sondern amtshalber weiterverwaltet: das feministische Dogma der nicht geeigneten V\u00e4ter ist fest in die K\u00f6pfe betoniert. Mehr als angebracht ist nach wie vor das Zitat von Richter am OLG Bamberg, Harald Sch\u00fctz: <em>&#8222;In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit \u00fcberwiegend V\u00e4tern, widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehen geschieden, ihnen ihre Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben, erhoben und durch Gerichtsentscheid best\u00e4tigt wird, und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestbehalt herabgesetzt werden. Die Dimensionen solch staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausma\u00df und sollte seinen Platz auf der B\u00fchne, nicht in unserer Rechtswirklichkeit haben.&#8220;<\/em> Quelle: Anwaltsblatt 1997, Seite 466-468, Zitat von Harald Sch\u00fctz einem Richter am Oberlandesgericht Bamberg vom 10. Mai 1997 auf dem 49. Deutschen Anwaltstag<br \/>\n13.5.2013, Holger Sulz<\/p>\n<p><strong>Es ist mir schleierhaft, dass man als Elternteil \u00fcberhaupt ein Sorgerecht beantragen muss!<\/strong><br \/>\nBei diesem Bericht muss ich sogar als getrennt lebende Mutter, mit geteiltem Sorgerecht schmunzeln. Allerdings eher \u00fcber die oberfl\u00e4chige und meines Erachtens nach sehr flache Berichterstattung. Der Artikel kommt mir eher wie ein L\u00fcckenf\u00fcller vor.\u00a0 Es ist unbestreitbar, dass das deutsche Rechtssystem in dieser Angelegenheit in meinen Augen v\u00f6llig versagt und ich es nicht verstehen kann, wie zumeist M\u00e4nner zu Melkk\u00fchen von M\u00fcttern werden k\u00f6nnen&#8230; nat\u00fcrlich soll hier keine Schublade ge\u00f6ffnet werden. Aber wie kann es denn sein, dass M\u00e4nner f\u00fcr fast alles zahlen d\u00fcrfen&#8230; bis hin zum Unterhalt f\u00fcr die Frau&#8230;<br \/>\nKinder sollten nicht die leittragenden sein, daher m\u00fcsste der Gesetzgeber schon von Beginn an, egal ob ehelich oder unehelich, jeden leiblichem Elternteil ein Sorgerecht zustehen. Es ist mir schleierhaft, dass man als Elternteil \u00fcberhaupt ein Sorgerecht beantragen muss! Daf\u00fcr bekommt es jeder Ehemann automatisch zugesprochen nur weil er unter Umst\u00e4nden der Ehemann aber nicht der biologische Vater ist?<br \/>\nSorry, aber Frauen sollten sich wohl nicht beschweren. Auch geht aus dem Artikel nicht wirklich hervor, wieso es \u00fcberhaupt dazu gekommen ist, dass die M\u00fctter das Sorgerecht verlieren und nur ein Umgangsrecht erhalten. Geht man nach den Statistiken m\u00fcssen die M\u00fctter ja irgendetwas versemmelt haben.<br \/>\nVielleicht sollten alle erwachsenen und die an solchen Prozessen beteiligten Personen \u00fcberlegen, wie es \u00fcberhaupt zu solchen Prozessen kommen kann. Warum muss denn eigentlich immer alles vor dem Gericht ausgetragen werden? Es z\u00e4hlt halt nicht immer nur die Reife ein Kind bekommen zu vollen, sondern auch die Bereitschaft zu erkennen, das im Falle eine Trennung ein Kind da ist und nicht mein gekr\u00e4nktes Ego an erster Stelle steht, sondern das Wohl des Kindes. Und dies w\u00fcrde auch der Mutter klar werden, die vorschl\u00e4gt eine Woche hier und eine Woche dort, so w\u00f6llte ich ja als erwachsene Person noch nicht einmal leben!<br \/>\n13.5.2013, Daniela Winkler<br \/>\n<strong>V\u00e4teraufbruch f\u00fcr Kinder e.V.<\/strong><br \/>\nNicht nur in der \u201e\u00f6ffentlichen Wahrnehmung\u201c, sondern ganz real sind die V\u00e4ter raus aus der Betreuungspflicht, wenn die M\u00fctter es so wollen. Dies insbesondere, wenn die Kinder noch unter drei Jahre jung sind. Und sie wollen, wenn die elterlichen Beziehungen in die Br\u00fcche gehen.\u00a0 Das belegen die Statistiken zu Sorgerechts-, Unterhalts-, sowie Umgangssachen, wirklich eindrucksvoll. Die gemeinsame Sorge erhalten V\u00e4ter nicht, \u201ewenn die Mutter dem nicht zustimmt.\u201c Diese Aussage ist irref\u00fchrend. V\u00e4ter erhalten das Sorgerecht nach einem vereinfachten Verfahren, wenn sie es 1. beantragen und 2. die M\u00fctter nicht widersprechen. Wenn M\u00fctter widersprechen, haben sie den Widerspruch ausreichend zu begr\u00fcnden.\u00a0Der Hinweis auf eine hohe Quote gemeinsamer Sorgeerkl\u00e4rungen an Jugend\u00e4mtern ist eine weitere gez\u00fcndete Nebelkerze in diesem Artikel. Was genau besagt denn das Sorgerecht? Es ist streng genommen nicht mehr als ein bisher meist erfolgreicher Versuch, V\u00e4tern ihre Unterhaltspflichten schmackhaft zu machen. Ihm kommt im Alltag des gemeinsamen Kindes keinerlei Bedeutung zu. Und so wundert es auch nicht, dass es Elternteile gibt, die das Sorgerecht innehaben, ohne ihre Kinder \u00fcberhaupt sehen zu k\u00f6nnen, weil der andere sorgeberechtigte Elternteil den Kontakt zum Kind erschwert oder gar vereitelt. Der Rest des Artikels gibt leider auch nicht viel mehr her, als das was hunderttausende V\u00e4ter t\u00e4glich irgendwo von sich geben. Bemerkenswert allenfalls, dass der Gutachter Franz Hench ausgerechnet in diesem femizentrierten Beitrag auf den Kaukasischen Kreidekreis zu sprechen kommt. Wirklich wundert es mich jedoch nicht, handelt die Geschichte doch von zwei Frauen und einem Kind. Dass V\u00e4ter loslassen, auch wenn ihnen gar nicht danach ist, scheint so normal, dass es keiner weiteren Erw\u00e4hnung bedarf. Wom\u00f6glich vergisst Franz Hench sogar manchmal, dass V\u00e4ter \u00fcberhaupt ihren Kindern zugewandt sind?<br \/>\nWas Herr Hench wohl zu den Vereinszielen des VAMV sagt, wenn man ihn danach fragt?\u00a0Und wie bereits erw\u00e4hnt: Der V\u00e4teraufbruch f\u00fcr Kinder e.V. nennt sich so, weil er zu Gr\u00fcndungszeiten keine weiblichen Mitglieder hatte. Dieser Verein hat auch einen Leitsatz, der da lautet: \u201eAllen Kindern beide Eltern\u201c, der konsequent dazu f\u00fchrt, auch ausgegrenzte M\u00fctter zu begleiten und in den eigenen Reihen herzlich willkommen zu hei\u00dfen. Und so richtig tief liegt die parit\u00e4tische Betreuung nicht im Leitsatz verborgen, oder? Leider gibt das propagandistisch zum Exportschlager hochstilisierte deutsche Familienrecht kaum mehr her, als das antike Residenzmodell. Also auf, entsorgte M\u00fctter! Streitet mit uns entsorgten V\u00e4tern gemeinsam daf\u00fcr, dass wenigsten unsere Enkelkinder beide Elternteile in Alltag und Freizeit erfahren k\u00f6nnen. Sie werden es uns danken.<br \/>\n13.5.2013, Peter Hanhausen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Jahresanfang 2013 hat der Gesetzgeber die Rechte unverheirateter V\u00e4ter gest\u00e4rkt. Nun kann ein Vater die gemeinsame Sorge f\u00fcr das Kind auch gegen den Willen der Mutter durchsetzen. 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