{"id":28345,"date":"2013-04-30T09:43:38","date_gmt":"2013-04-30T07:43:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=28345"},"modified":"2013-05-01T10:14:06","modified_gmt":"2013-05-01T08:14:06","slug":"euro-vorteile-gegenueber-dm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/euro-vorteile-gegenueber-dm\/","title":{"rendered":"Euro &#8211; Vorteile gegenueber DM"},"content":{"rendered":"<p>Eine\u00a0neue Modellrechnung der Prognos AG Berlin im Auftrag der Bertelsmann Stiftung sieht im\u00a0<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">Euro<\/a>\u00a0als <a title=\"EU-Banken\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-banken\/\">Gemeinschaftsw\u00e4hrung<\/a> nur Vorteile,\u00a0selbst bei hohen Abschreibungen durch Schuldenschnitte f\u00fcr s\u00fcdeurop\u00e4ische Krisenstaaten.\u00a0&#8222;Eine <a title=\"Euro\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/euro\/\">R\u00fcckkehr zur D-Mark<\/a>\u00a0w\u00fcrde erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Die Deutschen w\u00fcrden Einkommen und Arbeitspl\u00e4tze verlieren&#8220;, sagte Prognos-Vorstandsvorsitzender De Geus.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Prognos Studie f\u00fcr Bertelsmann Stiftung: Deutschland profitiert vom Euro<\/strong><br \/>\nDie Studie belegt: Ohne den Euro w\u00fcrde das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland jedes Jahr um rund 0,5 Prozentpunkte niedriger ausfallen. Werden die Wachstumsvorteile der Euro-Mitgliedschaft zwischen 2013 und 2025 aufaddiert, ergibt sich ein Gewinn in H\u00f6he von fast 1,2 Billionen Euro. Dieser Wert entspricht in etwa der H\u00e4lfte der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung des Jahres 2012.<br \/>\nAuch f\u00fcr den B\u00fcrger rechnet sich der Euro: Im Durchschnitt betr\u00e4gt das Einkommensplus je Einwohner zwischen 2013 und 2025 etwa 1.100 Euro pro Jahr. Schlie\u00dflich w\u00fcrde sich im D-Mark-Szenario die Lage auf dem Arbeitsmarkt eintr\u00fcben. Eine D\u00e4mpfung des Wachstums des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozentpunkte h\u00e4tte einen Verlust von etwa 200.000 Arbeitspl\u00e4tzen zur Folge. &#8230; Alles vom\u00a030.4.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.prognos.com\/Singleview.306+M5a877c8c214.0.html\">https:\/\/www.prognos.com\/Singleview.306+M5a877c8c214.0.html<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Hinter Prognos steckt die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck in Stuttgart, eines der gro\u00dfen Medienunternehmen in Deutschland: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verlagsgruppe_Georg_von_Holtzbrinck\" target=\"_blank\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verlagsgruppe_Georg_von_Holtzbrinck<\/a><br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>Die Analyse von Prognos d\u00fcrfte stimmen, wenn beim Euro alles so bleibt, wie es derzeit ist<br \/>\n<\/strong>Das hei\u00dft die S\u00fcdeurop\u00e4er ben\u00f6tigen keine zus\u00e4tzlichen Kredite. Eurobonds oder Schuldentilgungsfonds mit deutschen B\u00fcrgschaften f\u00fcr die S\u00fcdeurop\u00e4er (Forderung von Rot-Gr\u00fcn) werden nie eingef\u00fchrt . Die EZB kauft nicht unbegrenzt s\u00fcdeurop\u00e4ische Anleihen, um deren Zinsen k\u00fcnstlich zu dr\u00fccken (Politik von Schwarz-Gelb). Es wird keine Bankenunion eingef\u00fchrt, mit der Deutschland s\u00fcdeurop\u00e4ische Banken retten muss, die wegen ihrer Investitionen in s\u00fcdeurop\u00e4ische Staatsanleihen pleite sind (Pl\u00e4ne von CDUCSUSPDFDPGR\u00dcNE). Es werden auch keine anderen Transfermechanismen eingef\u00fchrt, wie eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung, mit der deutsche Arbeitnehmerbeitr\u00e4ge verwendet werden, um s\u00fcdeurop\u00e4ische Arbeitslosenheere zu finanzieren (Tr\u00e4ume anderer Euromantiker).<br \/>\nWenn die S\u00fcdeurop\u00e4er sich am Riemen rei\u00dfen, jetzt aufh\u00f6ren zu demonstrieren, und sofort ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf Vordermann bringen, dann ben\u00f6tigen sie keinerlei Hilfe mehr aus dem Norden (Letzte winzige Hoffnung von mir). Dann h\u00e4tte uns die Eurokrise das gekostet, was wir bereits bezahlt haben. Und das ist weniger als eine R\u00fcckkehr zur D-Mark kosten w\u00fcrde.<br \/>\nSollten sich die S\u00fcdeurop\u00e4er allerdings nicht um 180 Grad wenden, und weiterhin ihre Kultur leben und keine kleinen Deutschen werden, dann ist der Studie von Prognos die Grundlage entzogen. Dann ben\u00f6tigt der Mittelmeerraum jedes Jahr mindestens 100 Mrd. \u20ac Geldtransfer, damit er nicht in den finanziellen Kollaps abdriftet. Dann stehen den Kosten f\u00fcr den Ausstieg in H\u00f6he von 1,2 Billionen \u20ac Kosten f\u00fcr den Erhalt des Euros mindestens in gleicher H\u00f6he gegen\u00fcber, und zwar ohne Chance, dass es jemals besser wird, aber mit gigantischem Risiko, dass diese Kosten von Jahr zu Jahr gewaltig steigen.<br \/>\nSolange die etablierten Parteien den S\u00fcdeurop\u00e4ern grenzenlose Solidarit\u00e4t und eine Rettung des Euros koste es was es wolle versprechen, w\u00e4ren diese \u00fcbrigens ziemlich bl\u00f6de, diese Geschenke unserer Politiker auszuschlagen, und ihren Wohlstand gleichwohl durch Arbeit und Investitionen zu erwirtschaften. Wer steht morgens schon freiwillig auf, wenn er alternativ gro\u00dfz\u00fcgig alimentiert wird? Damit die Prognos-Studie \u00fcberhaupt eine Chance hat, Realit\u00e4t zu werden, m\u00fcssen die deutschen W\u00e4hler erst einmal die Versprechen ihrer Politiker abr\u00e4umen. Das geht nur, wenn die AfD m\u00f6glichst stark wird.<br \/>\nDie Verschuldung einschlie\u00dflich zuk\u00fcnftiger Pensions- und Rentenlasten des Staates nennt man implizite Staatsverschuldung. Sie liegt in Deutschland bei vergleichsweise geringen 200% des BIPs. Nur Italien ist besser (!). Hingegen liegt sie in Spanien bei 500% und in Griechenland bei 1000%. Diese Pensionslasten tragen in einem gemeinsamen W\u00e4hrungssystem auch wir Deutschen mit. Denn solche Versprechungen sind absolut unbezahlbar. Selbst eine 100% Steuer auf alle Geh\u00e4lter w\u00fcrde hierf\u00fcr nicht ausreichen. Daher hilft gegen derart gigantische Zahlungsversprechungen nur noch eine heftige Inflation, die solche absurden Pensionsanspr\u00fcche einfach entwertet. Diese Inflation entwertet dann auch unsere Sparguthaben. Das hat das Prognos-Gutachten auch nicht ber\u00fccksichtigt. Gut dass Sie daran erinnert haben. \u00dcbrigens liegt die implizite Verschuldung der ach so properen Luxemburger noch oberhalb der griechischen bei 1100 %.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.risknet.de\/risknews\/risikofaktor-implizite-staatsverschuldung\/8cc3b6d239a4787d5fdee5e52cd3552e\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.risknet.de\/risknews\/risikofaktor-implizite-staatsverschuldung\/8cc3b6d239a4787d5fdee5e52cd3552e\/<\/a><br \/>\n30.4.2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine\u00a0neue Modellrechnung der Prognos AG Berlin im Auftrag der Bertelsmann Stiftung sieht im\u00a0Euro\u00a0als Gemeinschaftsw\u00e4hrung nur Vorteile,\u00a0selbst bei hohen Abschreibungen durch Schuldenschnitte f\u00fcr s\u00fcdeurop\u00e4ische Krisenstaaten.\u00a0&#8222;Eine R\u00fcckkehr zur D-Mark\u00a0w\u00fcrde erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. 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