{"id":26510,"date":"2013-04-08T10:38:26","date_gmt":"2013-04-08T08:38:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=26510"},"modified":"2013-04-08T10:38:26","modified_gmt":"2013-04-08T08:38:26","slug":"eu-agrarpolitik-fuer-bergbauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eu-agrarpolitik-fuer-bergbauern\/","title":{"rendered":"EU-Agrarpolitik fuer Bergbauern"},"content":{"rendered":"<p>Von der deutschen <a title=\"Agrar\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/agrar\/\">Agrarpolitik<\/a> jetzt Gerechtigkeit einfordern! In den laufenden Verhandlungen zur <a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a>-Agrarpolitik 2014-20\u00a0erfordert die Verantwortung der <a title=\"Landwirt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/\">Landwirtschaft<\/a> f\u00fcr eine gerechtere Gestaltung den L\u00e4ndern\u00a0folgendes:\u00a0<br \/>\n1.\u00a0Eine h\u00f6here Betriebspr\u00e4mie f\u00fcr kleine H\u00f6fe (d.h. f\u00fcr die ersten 50 ha).<br \/>\n2.\u00a0Ein Zuschlag zur Betriebspr\u00e4mie f\u00fcr von der Natur benachteiligte Gebiete.\u00a0\u00a0<br \/>\n3. Modulation zwischen 1. und 2. S\u00e4ule\u00a0zugunsten der\u00a0Instrumente Ausgleichszulage und Agrarumweltprogramme.<br \/>\n4. Eine gekoppelte St\u00fctzung gef\u00e4hrdeter Landwirtschaftsformen, \u00fcber z.B. eine Rauhfutterfresserpr\u00e4mie.<!--more-->\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee, diese alte Bauernweisheit machte \u00fcber die Ostertage\u00a0die mediale Runde. Warum erinnert sich unser rationaler Zeitgeist immer erst dann an \u00fcberlieferte Erfahrungen, wenn er keine<br \/>\nrationale Erkl\u00e4rung mehr findet? Und wie lange glaubt unser techno-kratischer Hochmut noch, lebendige Prozesse wie das Wetter oder den Landbau nach industriellem Vorbild\u00a0 planen und kontrollieren zu k\u00f6nnen? Oder anders formuliert, wie lange fallen wir auf Siegel rein, hinter denen sich die an endloses Wachstum glaubende marktradikale Denkart versteckt?\u00a0\u00a0Usere Aschermittwochsreferentin Angelika Hilbeck forderte auf, dieses System schonungslos zu durchschauen. Im Weltagrarbericht, an dem sie mitgewirkt hat, wird ein effektiver Wissens-transfer in beide Richtungen gefordert! Also nicht nur von oben (von Wissenschaft \u00fcber Politik) zu den Bauern, sondern ebenso von den lokalen B\u00e4uerinnen und Bauern zur Wissenschaft.\u00a0Diese Aufforderung greifen wir auf beim n\u00e4chsten\u00a0<br \/>\nSchwarzwaldbauerntreff<br \/>\nam Freitag 19. April 2013 um 20 Uhr<br \/>\nim Landgasthof Engel in St.Georgen-Brigach<br \/>\n<em>Schwarzwaldbauern und Kleinbauern in der Dritten Welt zwischen Agrarforschung und eigenen Erfahrungen?<\/em><br \/>\nDr. Michel Pimbert von der Uni Coventry\/GB und Familie Tillmann (vom letzten rntedankgespr\u00e4ch) werden diese Frage mit uns diskutieren. Ihre weltweite Arbeit mit B\u00e4uerinnen und Bauern gilt der Demokratisierung der Agrarforschung. Dazu laden wir herzlich ein.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Unser aktueller Lesetipp:<br \/>\nALLES W\u00dcRDE GUT &#8211; eine Streitschrift gegen die<br \/>\nGleichg\u00fcltigkeit\u00a0 vom 15 j\u00e4hrigen Felix Finkbeiner von der Plant for the<br \/>\nPlanet Aktion; ISBN 978-3-981 1841-2-9.<\/p>\n<p>8.4.2013, Siegfried J\u00e4ckle, Forum Pro Schwarzwaldbauern e.V., <a href=\"mailto:spittelhof@t-online.de\">spittelhof@t-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der deutschen Agrarpolitik jetzt Gerechtigkeit einfordern! 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