{"id":23719,"date":"2013-03-05T14:59:02","date_gmt":"2013-03-05T13:59:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=23719"},"modified":"2013-03-05T15:08:08","modified_gmt":"2013-03-05T14:08:08","slug":"oekofimmel-und-oeko-irrtuemer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/oekofimmel-und-oeko-irrtuemer\/","title":{"rendered":"Oekofimmel und Oeko-Irrtuemer"},"content":{"rendered":"<p>Neue Durchsetzungsstrategien halten Einzug bei den gro\u00dfen sozialen Auseinandersetzungen und\u00a0Umweltkon-flikten, insbesondere und immer dann, wenn sie wirtschaftliche\u00a0 Interessen betreffen. Bei vielen dieser gro\u00dfen Konflikte, vor allem im\u00a0 Bereich der <a title=\"AKW\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/\">Atomindustrie<\/a> und der<a title=\"Gentechnik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/gentechnik\/\"> Gentechnik<\/a>, geht es um Milliarden von Euro. <a title=\"Green-Economy\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/green-economy\/\">Soziale Bewegungen<\/a>, <a title=\"NGO\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/\">GlobalisierungskritikerInnen<\/a> und die\u00a0Umweltbewegung sind seit Jahren mit Spionage, Bespitzelung, <a title=\"Greenwash\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/greenwash\/\">Greenwash<\/a>,\u00a0Wikipediamanipulation, Akzeptanzforschung <!--more-->und industriegesteuerten Scheinb\u00fcrgerinitiativen konfrontiert. Bei diesen neuen Durchsetzungsstrategien spielen B\u00fccher wie <em>\u00d6kofimmel von Alexander Neubacher<\/em> oder das <em>Lexikon der \u00d6ko-Irrt\u00fcmer der\u00a0Industrielobbyisten Dirk Maxeiner und Michael Miersc<\/em>h <a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/maxeiner-miersch-akw-gen-lobby.html\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/maxeiner-miersch-akw-gen-lobby.html<\/a>\u00a0eine wichtige Rolle, um die Umweltbewegung zu diskreditieren. Es gibt in der Werbung der Industrie-Lobbyisten ein wichtiges Prinzip: &#8222;Kritisiere die Umweltsch\u00fctzer nicht selber &#8211; lass das von scheinbar neutralen Menschen und Institutionen machen&#8220;. Immer wieder haben aus diesem Grund Tabak-, Atom- und Genkonzerne Wissenschaft-lerInnen gekauft\u00a0 und Journalisten sind als Kritiker noch &#8222;glaubw\u00fcrdiger&#8220; als Professoren.\u00a0 Es geht darum, positiv besetzte Begriffe wie Umweltschutz,\u00a0 Nachhaltigkeit, \u00d6kologie anzugreifen, Zukunftsf\u00e4higkeit zu\u00a0 diskreditieren und die Umweltbewegung in die politische N\u00e4he von Sekten\u00a0 zu stellen.<br \/>\nDie Zeitschrift Die Zeit <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/1998\/31\/Falsche_Fakten\">https:\/\/www.zeit.de\/1998\/31\/Falsche_Fakten<\/a>\u00a0hat am Beispiel des &#8222;Lexikons der \u00d6ko-Irrt\u00fcmer&#8220; sehr detailliert aufgezeigt, mit welchen Tricks und Methoden solche B\u00fccher agieren. Viele Aspekte dieser Kritik lassen sich auch auf das Buch \u00d6kofimmel \u00fcbertragen.<br \/>\nDas Buch \u00d6kofimmel besch\u00e4ftigt sich nach Wikipedia u.a. mit &#8222;der kontraproduktiven Wirkung\u00a0 des sogenannten Dosenpfands, das wegen des nun scheinbar\u00a0 umweltfreundlichen Pfandguts zu h\u00f6heren Einwegquoten gef\u00fchrt hat, der\u00a0Legende von angeblich zur\u00fcckgehenden, tats\u00e4chlich aber stark angestiegenen Eisb\u00e4renpopulationen durch moderne Angstthemen wie den\u00a0 Klimawandel, oder in der Geschichte der Umweltbewegung fr\u00fcher mit\u00a0 &#8222;Angstlust&#8220; besetzten Themen wie dem sogenannten Waldsterben.&#8220; Gerade die gut organisiertenKlimawandelleugner<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/klimawandelleugner.htm\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-berrhein\/klimawandelleugner.htm<\/a>\u00a0haben sich seit Jahren auf das Thema Waldsterben <a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/waldsterben.html\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/waldsterben.html<\/a>\u00a0eingeschossen. &#8222;Es gab \u00fcberhaupt kein Waldsterben und der Kampf f\u00fcr Luftreinheit war unn\u00f6tig, dumm und reine Hysterie&#8220; ist die zentrale<br \/>\nAussage der industriegelenkten Lobbyisten der \u00d6l- und Kohlekonzerne. Doch die erkennbaren Symptome der Waldsch\u00e4den nahmen damals zu, Kinder in der N\u00e4he von Gro\u00dfverbrennungsanlagen litten an Pseudokrupp, in der<br \/>\nN\u00e4he von deutschen Bleichemiewerken starben K\u00fche an Bleivergiftung. Es war die Zeit des schweren Chemieunfalls am 10. Juli 1976 in Seveso, am 3. Dezember 1984 kam es im indischen Bhopal zu einer verheerenden Chemiekatastrophe. Die Bewegung gegen das Waldsterben und f\u00fcr saubere Luft hat in diesen<br \/>\nKonflikten massive Erfolge f\u00fcr Mensch, Natur und Umwelt erreicht. Die Proteste und Aktionen gegen das Waldsterben und f\u00fcr saubere Luft, Fl\u00fcsse und eine menschengerechte Umwelt f\u00fchrten mittel- und langfristig<br \/>\nzu einer erheblichen Verbesserung der Luftqualit\u00e4t und zu einer Zunahme des Umweltbewusstseins. Gesetze wurden auf Druck der Umweltbewegung und gegen die Lobbyisten versch\u00e4rft, der PKW-Katalysator wurde eingef\u00fchrt,<br \/>\nverbleites Benzin wurde verboten, Kraftwerke und Industrieanlagen wurden entstickt, entschwefelt und zum Teil technisch auch sicherer. Auch die D\u00fcngung mancher W\u00e4lder ist ein Ergebnis der Debatte. Eine von vielen<br \/>\nUrsachen der Walderkrankungen war der Aussto\u00df von Schwefeldioxid und der damit verbundene saure Regen. Hier brachte der Protest die gr\u00f6\u00dften Erfolge. &#8222;So konnten zum Beispiel alleine in Baden-W\u00fcrttemberg die<br \/>\nSO2-Emissionen von 334.200 Tonnen 1973 auf 58.800 Tonnen 1995 reduziert werden, was einem R\u00fcckgang um \u00fcber 80 % entspricht.&#8220; schreibt die LUBW Baden-W\u00fcrttemberg. &#8222;In den alten Bundesl\u00e4ndern lagen schon im Jahr 1994 die SO2-Emissionen um 76% unter dem Niveau des Jahres 1970.&#8220; schreibt das Umweltbundesamt in den &#8222;Daten zur Umwelt&#8220; 1997. Quelle <a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/waldsterben.html\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/waldsterben.html<\/a><\/p>\n<p>Das Buch \u00d6kofimmel kritisiert auch die &#8222;kontraproduktive Wirkung des sogenannten Dosenpfands&#8220;. Herr Neubacher hat sich vor der Einf\u00fchrung des Dosenpfandes wohl nie an einer Putzaktion in der Natur beteiligt. \u00dcberall lagen damals Dosen in der Landschaft. Experten bezifferten seinerzeit die Zahl der achtlos weggeworfenen Getr\u00e4nke-verpackungen auf j\u00e4hrlich zwei bis drei Milliarden. Heute landen \u00fcber 97 % der bepfandeten Verpackungen in den jeweiligen Sammelsystemen f\u00fcr Einweg- bzw. Mehrwegverpackungen. &#8222;\u00d6kofimmel&#8220; hat scheinbar dennoch teilweise Recht, denn die Einwegverpackung hat zugelegt und es gibt jetzt viel mehr PET-Flaschen. Doch das liegt nicht am kritisierten \u00d6kofimmel der Umweltbewegung sondern an der Macht der Getr\u00e4nke-Lobby. In der Umsetzung wurden der Industrie leider falsche Zugest\u00e4ndnisse gemacht. Im Zuge einer dringend notwendigen Reform des Pflichtpfandes m\u00fcssen endlich auch die bisher ausgenommenen alkoholfreien Getr\u00e4nke wie Fruchts\u00e4fte bepfandet werden. Was passiert, wenn sich nicht die kritisierten \u00d6kos, sondern die Lobbyisten durchsetzen, zeigt die Situation bei Fruchts\u00e4ften. Hier gibt es keine Pfandpflicht und darum betrug die Mehrwegquote im 1. Halbjahr 2012 gerade noch 6,0 %.<br \/>\nAlexander Neubacher kritisiert auch die Energiesparlampen weil sie Quecksilber enthalten. Auch hier zeigt sich, wie geschickt das Buch \u00d6kofimmel die Verhinderungsstrategien der Industrie in einen Vorwurf gegen den Umweltschutz umdeutet. Seit die quecksilberhaltigen Energiesparlampen eingef\u00fchrt wurden fordert der BUND ein vern\u00fcnftiges R\u00fccknahmesystem. Doch die Lampenindustrie will verkaufen und nicht zur\u00fccknehmen und die Lampenhersteller haben sich nat\u00fcrlich durchgesetzt. Im Landkreis Emmendingen ist die R\u00fccknahme gescheitert, weil die Lampenhersteller nicht in der Lage waren, Beh\u00e4lter an zu bieten in den die Lampen nicht zerbrachen.<br \/>\nNoch besser w\u00e4re allerdings ein europaweites Pfandsystem gewesen. Giftige und umweltbelastende Produkte lassen sich durch Pfandsysteme am besten in geschlossenen Kreisl\u00e4ufen halten. Sp\u00e4testens beim Verbot der<br \/>\nbisherigen Gl\u00fchbirnen h\u00e4tte ein europaweites Pfand eingef\u00fchrt werden sollen. Hier ist der Gesetzgeber (wie fast immer) vor der Industrie eingeknickt. Nicht weniger, sondern mehr &#8222;\u00d6kofimmel&#8220; w\u00e4re die L\u00f6sung des Problems gewesen. Es ist faszinierend wie industrienahe Journalisten solche Sachverhalte geschickt um interpretieren.<\/p>\n<p>Ohne den &#8222;\u00d6kofimmel&#8220; und den Protest der Umweltbewegung g\u00e4be es keine Kl\u00e4ranlagen und die B\u00e4che und Fl\u00fcsse in Europa w\u00e4ren wie fr\u00fcher stinkende, giftige Kloaken. Kinder in der N\u00e4he von Gro\u00dfverbrennungsanlagen w\u00fcrden an Pseudokrupp leiden, in der N\u00e4he von deutschen Bleichemiewerken w\u00fcrden K\u00fche an Bleivergiftung eingehen. AKW w\u00fcrden strahlen und Atomkonzerne ihren Atomm\u00fcll im Meer versenken, wo auch Gifte und D\u00fcnns\u00e4ure &#8222;verklappt&#8220;<br \/>\nw\u00fcrden und M\u00fcllverbrennungsanlagen w\u00e4ren Gift- und Dioxinschleudern. Asbest w\u00e4re ein toller Baustoff und die Holzschutzmittel w\u00fcrden giftiges Lindan enthalten.<br \/>\nB\u00fccher wie \u00d6kofimmel von Alexander Neubacher, insbesondere aber das Lexikon der \u00d6ko-Irrt\u00fcmer reden einer neoliberalen Deregulierung das Wort und vertreten so Industrieinteressen. Sie zeigen nat\u00fcrlich auch Fehler<br \/>\nund Fehlentwicklungen im Umweltbereich, denn ohne Fehler sind wir alle nicht. In Zeiten der massiven Umweltvergiftung, aber auch heute gab und gibt es einflussreiche und m\u00e4chtige Interessengruppen, die f\u00fcr die<br \/>\nuneingeschr\u00e4nkte &#8222;Freiheit der Industrie&#8220; streiten, damit diese Gewinne machen kann ohne R\u00fccksicht auf Mensch, Natur und Umwelt nehmen zu m\u00fcssen.<br \/>\nAuch in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit wurden und werden Fehler gemacht. Wie \u00fcberall im Leben gibt es auch Fehlentwicklungen und \u00dcbertreibungen. Leider tr\u00e4gt das sehr polemische Buch \u00d6kofimmelwenig\u00a0 dazu bei solche Fehler kritisch aufzugreifen.<br \/>\nEinen tats\u00e4chlichen Fehler und ein Problem der Umweltbewegung hat das Buch von Alexander Neubacher leider nicht beschrieben. Geben Sie einmal den Begriff \u00d6kofimmel bei einer Suchmaschine ein. Sie werden hunderte von begeisterten Lobbyisten und Interessenvertretern finden die das Buch loben. Das beginnt beim Deutschen Jagdverband DJV <a href=\"https:\/\/www.kreisjaegerschafthagen.de\/_okofimmel.html\">https:\/\/www.kreisjaegerschafthagen.de\/_okofimmel.html<\/a> der empfiehlt: &#8222;Unbedingt empfehlenswert!&#8220; und geht weiter mit den gut vernetzten neoliberalen Netzwerken in Deutschland. Nur die verschnarchte Umweltbewegung setzt sich nicht (oder viel zu wenig) mit ihren Kritikern auseinander.<br \/>\n5.3.2013, Axel Mayer, BUND-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<br \/>\nmehr auf: <a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/oekofimmel.html\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/oekofimmel.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00d6kofimmel: Einige der wenigen Kritiken im Netz<br \/>\n<\/strong><br \/>\nEine Kritik von Radio Bremen <a href=\"https:\/\/www.radiobremen.de\/wissen\/themen\/neubacher100.html\">https:\/\/www.radiobremen.de\/wissen\/themen\/neubacher100.html<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Unter dem Titel: &#8222;Die bl\u00f6den \u00d6kos attackieren&#8220; schreibt die TAZ \u00fcber das Buch von Alexander Neubacher:&#8216;<br \/>\n&#8222;Der Autor erw\u00e4hnt mit keinem Wort Hinweise, die zu seiner Meinung nicht passen: Da sagt das gleiche UBA, das er zitiert, der Ausstieg aus den Gl\u00fchlampen sei sinnvoll und das Quecksilberproblem l\u00f6sbar; da sind laut<br \/>\nAgrarministerium fast zwei Drittel der deutschen B\u00e4ume gesch\u00e4digt; da steigen Eon und RWE weltweit aus der Atomkraft aus, weil sie sich nicht rechnet; da sagt eine Studie im Auftrag von Weltbank und UN, die industrielle Landwirtschaft sei gerade keine L\u00f6sung f\u00fcr den Welthunger; und da zeigt eine aktuelle Untersuchung des &#8222;\u00d6ko-Instituts&#8220;, dass der Emissionshandel an Konstruktionsm\u00e4ngeln krankt und kaum am Zubau der erneuerbaren Energien.&#8220; _Quelle und weiter lesen:_ Tageszeitung 14.07.2012<br \/>\n&lt;<a href=\"https:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=pb&amp;dig=2012%2F07%2F14%2Fa0045&amp;cHash=1c96a4ccfd442d5bd154034279801d8f\">https:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=pb&amp;dig=2012%2F07%2F14%2Fa0045&amp;cHash=1c96a4ccfd442d5bd154034279801d8f<\/a>&gt;<\/p>\n<p>R\u00fcdiger Rosenthal schreibt im BUNDmagazin 1\/2013: Eitel und unqualifiziert \u00bb\u00d6kofimmel\u00ab &#8212; so betitelt Spiegelredakteur Alexander Neubacher sein Buch wider den (vermeintlichen) Zeitgeist. Der Autor will Tabus brechen,<br \/>\nwo keine sind. Sein Ziel: den Umweltschutz zu diskreditieren. Recycling ist b\u00e4h, Wassersparen Quatsch, M\u00fclltrennung Unsinn usw. \u00bbDie ineffizienteste Technik wird mit den meisten Subventionen gep\u00e4ppelt\u00ab, hei\u00dft es etwa zum Erneuerbare-Energien-Gesetz. Warum beneiden uns dann viele Staaten um ein Gesetz, das Wind- und\u00a0 Solarstrom f\u00f6rdert, klimasch\u00e4dliche fossile Energien und die Atomkraft hingegen unrentabel macht? F\u00fcr Neubacher befindet sich Deutschland im W\u00fcrgegriff der (w\u00f6rtlich!) \u00bbgr\u00fcnen Khmer\u00ab. Deren Feindbild &#8212; die Wirtschaft &#8212; sei in Wahrheit der \u00bbwichtigste Player\u00ab im Umweltschutz. Er \u00fcbersieht: Die meisten Fortschritte im Umweltschutz wurden gegen Widerst\u00e4nde aus der Industrie erreicht, beim Klimaschutz gegen die Autohersteller, beim Atomausstieg nach Fukushima gegen die Stromkonzerne. Der BUND wird deshalb nicht davon lassen, Staat und Wirtschaft zu mehr Umweltschutz zu dr\u00e4ngen. Und vor unverdient popul\u00e4ren B\u00fcchern wie diesem zu warnen.<\/p>\n<p>\u00a0In der Reihe &#8222;Literatur und Gespr\u00e4che an der Max-Weber-Schule&#8220;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 stellt Alexander Neubacher sein Buch \u00d6kofimmel am 5. M\u00e4rz vor. Die\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Foyer der Max-Weber-Schule,\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fehrenbachallee 14. Der Eintritt kostet vier Euro, erm\u00e4\u00dfigt drei Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Durchsetzungsstrategien halten Einzug bei den gro\u00dfen sozialen Auseinandersetzungen und\u00a0Umweltkon-flikten, insbesondere und immer dann, wenn sie wirtschaftliche\u00a0 Interessen betreffen. Bei vielen dieser gro\u00dfen Konflikte, vor allem im\u00a0 Bereich der Atomindustrie und der Gentechnik, geht es um Milliarden von Euro. 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