{"id":23488,"date":"2013-03-02T15:32:11","date_gmt":"2013-03-02T14:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=23488"},"modified":"2013-03-02T15:33:22","modified_gmt":"2013-03-02T14:33:22","slug":"aok-depressionen-nehmen-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/aok-depressionen-nehmen-zu\/","title":{"rendered":"AOK: Depressionen nehmen zu"},"content":{"rendered":"<p>Der Krankenstand in Freiburg und\u00a0Landkreisen BH und EM ist nach einer Analyse der AOK S\u00fcdlicher Oberrhein konstant. Jeder Zweite war 2012 mindestens einmal krank. Die <a title=\"Psyche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/\">psychischen Krankheiten<\/a>\u00a0mit <a title=\"Depression\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/chronisch\/depression\/\">Depresssion<\/a>\u00a0als drittgr\u00f6\u00dfte Gruppe sind erschreckend hoch:\u00a011,1 % der Fehltage.<!--more--><br \/>\n&#8222;Von 1000 Besch\u00e4ftigten in der Region waren im vergangenen Jahr t\u00e4glich 43 aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden arbeitsunf\u00e4hig&#8220;, erkl\u00e4rt Wolfgang Schweizer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der AOK S\u00fcdlicher Oberrhein. &#8222;Mit 49,5 Prozent war fast jeder Zweite mindestens einmal krankgeschrieben.&#8220; Auffallend sei, dass mit einem Anteil von 11,1 Prozent an allen Krankheitstagen die psychisch bedingten Fehlzeiten die drittgr\u00f6\u00dfte Gruppe darstellen (landesweit 10,3 Prozent). Die durchschnittliche Dauer der Arbeitsunf\u00e4higkeit liegt in diesem Bereich bei 25,3 Tagen, informiert die AOK in einer Pressemitteilung und best\u00e4tigt damit den Landestrend.<\/p>\n<p>Fast die H\u00e4lfte aller psychisch bedingten Arbeitsunf\u00e4higkeitstage ging auf depressive Episoden (\u00fcber eine Dauer von mehreren Wochen anhaltende Symptome einer Depression) und Belastungsst\u00f6rungen zur\u00fcck. Gro\u00dfe Chancen sieht Schweizer in der Pr\u00e4vention. &#8222;Betroffene k\u00f6nnen selbst viel zur Besserung ihres Zustandes beitragen&#8220;, erkl\u00e4rt der Krankenkassenchef. &#8222;Entscheidend ist, dass es gelingt, das Leben aktiver zu gestalten.&#8220; Wissenschaftlich gesichert sei, dass Sport und Bewegung einen Krankheitsverlauf positiv beeinflussen k\u00f6nnen. Sportarten wie Laufen, Walken oder Yoga sind ihm zufolge besonders geeignet, um die Stimmung aufzuhellen. Betroffene h\u00e4tten oft das Gef\u00fchl, die Kontrolle \u00fcber ihren Alltag zu verlieren. Von Bedeutung sind f\u00fcr Peter Bolanz, Spezialist f\u00fcr betriebliches Gesundheitsmanagement, deshalb auch die hohe Arbeitsdichte sowie anhaltender Zeit- und Termindruck. &#8222;Viele schaffen es nicht, Arbeit und Freizeit zu trennen&#8220;, so Bolanz. Die digitale Arbeitswelt erlaubt es, auch zuhause nach Feierabend oder am Wochenende zu arbeiten. Man glaube, immer und \u00fcberall erreichbar sein zu m\u00fcssen. Kopfschmerzen, Niedergeschlagenheit und Ersch\u00f6pfung seien oft die Folge. Bolanz: &#8222;Man muss sich selbstkritisch fragen, ob dieses Engagement tats\u00e4chlich von einem erwartet wird. Wir sollten erkennen, dass wir nicht unentbehrlich sind. Handy und Computer ausschalten sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Hier sind auch die F\u00fchrungskr\u00e4fte gefragt, ihnen kommt eine wichtige Vorbildfunktion zu.&#8220; Die Vorsorge am Arbeitsplatz h\u00e4lt die AOK f\u00fcr einen wichtigen Ansatzpunkt, deshalb stellt sie Firmen spezielle Instrumente der Krankenstandsanalyse zur Verf\u00fcgung. Wichtig sei aber auch, dass die therapeutische Versorgung von Erkrankten zeitnah sichergestellt wird. Fast jeder vierte Krankheitstag ist auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems zur\u00fcckzuf\u00fchren. Damit nehmen die R\u00fcckenleiden mit einem Anteil von 23,2 Prozent an allen Krankheitstagen die Spitzenstellung ein, gefolgt von den Krankheiten des Atmungssystems (11,2 Prozent). Mit jeweils 11,1 Prozent liegen psychische St\u00f6rungen und Verletzungen gleichauf.<br \/>\n2.12.2013, AOK, <a href=\"https:\/\/www.aok.de\/baden-wuerttemberg\/die-aok\/5996.php\">https:\/\/www.aok.de\/baden-wuerttemberg\/die-aok\/5996.php<\/a><br \/>\n<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Krankenstand in Freiburg und\u00a0Landkreisen BH und EM ist nach einer Analyse der AOK S\u00fcdlicher Oberrhein konstant. Jeder Zweite war 2012 mindestens einmal krank. 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