{"id":20793,"date":"2013-01-25T20:44:46","date_gmt":"2013-01-25T19:44:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=20793"},"modified":"2013-03-08T11:25:08","modified_gmt":"2013-03-08T10:25:08","slug":"sexismus-twitter-aufschrei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sexismus-twitter-aufschrei\/","title":{"rendered":"Sexismus &#8211; Twitter Aufschrei"},"content":{"rendered":"<p>Der Sexismus-Vorwurf gegen Rainer Br\u00fcderle&#8217;s Spruch &#8222;Sie k\u00f6nnen ein Dirndl auch ausf\u00fcllen&#8220; hat eine unerwartet gro\u00dfe\u00a0Debatte in den <a title=\"Social-Networking\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/social-networking\/\">Medien<\/a> ausgel\u00f6st. Auf der Stra\u00dfe, in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, tags\u00fcber im B\u00fcro und abends im Club: \u00dcberall in Deutschland werden <a title=\"Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/\">Frauen<\/a> Tag f\u00fcr Tag Opfer von sexuellen \u00dcbergriffen. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/%23aufschrei\" data-pagetype=\"THEME\">#aufschrei<\/a> bietet ihnen eine gemeinsame \u00d6ffentlichkeit. <!--more--><\/p>\n<p>Sexismus war das Thema des ausgehenden 20. Jahrhunderts, jetzt kommt der Generationenkampf aus den 1970er Jahren zur\u00fcck. Aber ist die Gesellschaft inzwischen nicht weiter? Doch ist sie, genau deshalb gibt es nun diese Aufregung. Da Frauen und M\u00e4nner einander beruflich auf Augenh\u00f6he begegnen. Was M\u00e4nner als neckischen Spa\u00df erleben, ist f\u00fcr Frauen Sexismus. Und alles wird dank Social Media wie Twitter glcich online gepostet, Wurde Willy Brandt&#8217;s derbe sexistische Anmache noch totgeschwiegen, landen Rainer Br\u00fcderle&#8217;s Spr\u00fcche gleich im Internet.\u00a0\u00a0<br \/>\n25.1.2013<\/p>\n<p><strong>Nicht jeder #aufschrei ist auch ein wirlicher\u00a0Aufschrei<\/strong><br \/>\nVon den 80.000 Tweets, die in den ersten f\u00fcnf Tagen abgesetzt wurden, waren 30.000 Retweets, also Weiterleitungen bereits gesendeter Mitteilungen. Zu den am meisten weiterverschickten Nachrichten geh\u00f6rte der Spruch: &#8222;Meine Frau wollte auch etwas zu #aufschrei twittern. Das W-Lan reicht aber nicht bis in die K\u00fcche.&#8220; Es ist schwer zu sagen, wie viele Frauen am Ende tats\u00e4chlich \u00fcber sexuelle Bel\u00e4stigungen berichteten, aber die Zahl der Beitr\u00e4ge, die man wirklich als Aufschrei verstehen kann, d\u00fcrfte weit unter den angegebenen 80.000 gelegen haben. Auch im Internet ist nicht jeder Zuschauer gleich ein Aktivist. &#8230;.<br \/>\n8.3.2013, Alles von Jan Fleischhauer bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gauck-und-sexismusdebatte-der-aufschrei-empoerungsgestus-a-887367.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gauck-und-sexismusdebatte-der-aufschrei-empoerungsgestus-a-887367.html<\/a><\/p>\n<p>Wo es fr\u00fcher noch Welthunger oder Atomtod brauchte, um in &#8222;gro\u00dfe Sorge&#8220; zu verfallen, reichen heute schon ein paar als unsensibel empfundene \u00c4u\u00dferungen zum Geschlechterverh\u00e4ltnis, damit einen die Emp\u00f6rungswelle erfasst.<br \/>\n7.3.2013<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>Bisher ist keine Aussage eines dritten Zeugen bekannt geworden<\/strong><br \/>\nDie Formulierung &#8222;&#8230;nach unwidersprochenen Darstellungen&#8230;&#8220; scheint mir irref\u00fchrend, da es nach allem, was ich hierzu gelesen habe, immer nur um die Darstellung von Frau Himmelreich geht. Bisher ist keine Aussage eines dritten Zeugen bekannt geworden. Wo k\u00e4men wir hin, wenn Hinz gegen Kunz eine unbewiesene Behauptung in den Raum stellten und jeder Kunz m\u00fcsste sich daf\u00fcr entschuldigen? &#8230;<br \/>\n7.2.2013, Walter Urbancik, Ortenberg<br \/>\n\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>An-den-Haaren-herbeigezogen-Methode\u00a0 &#8211;\u00a0 Gender-Mainstream<\/strong><br \/>\nBr\u00fcderle &#8222;aus der Zeit gefallen&#8220;, weil er der Journalistin Laura Himmelreich ein Kompliment machte? Fr\u00fcher war ein sch\u00f6ner Busen die Zierde einer Frau und allemal eine anerkennende Bemerkung wert. Vielleicht betrachtet sich Frau Himmelreich als progressives, sexuelles Neutrum, was wiederum pr\u00e4chtig in den Gender-Mainstream passte. Ich f\u00fcrchte jedoch, dass man eher ganz gezielt nach einem Schwachpunkt in der Vita des durch die politischen Konstellationen in den Fokus ger\u00fcckten Br\u00fcderle suchte. Da dieser aber weder offizielle noch private Skandale produziert und ihm nicht einmal ein Promotionsplagiat angeh\u00e4ngt werden kann, gr\u00e4bt Frau Himmelreich dessen uralte Bemerkung aus der Mottenkiste der Bonmots aus und kommt sich urpl\u00f6tzlich &#8222;bel\u00e4stigt&#8220; vor. Wenn man halt gar nichts findet, was bei den heutigen Politikern selten ist, muss man die An-den-Haaren-herbeigezogen-Methode anwenden. Kindisch, peinlich und sehr unter dem Niveau des Stern<br \/>\n7.2.2013, Dr. Rainer Tuttas, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Frauen k\u00f6nnten auch zugekn\u00f6pfter gehen<br \/>\n<\/strong>Wenn Frau nicht will, dass Mann (oder auch andere Frau) ihr in den Ausschnitt schaut, kann sie durchaus etwas dagegen tun: Sie kann etwas zugekn\u00f6pfter aus dem Haus gehen und den Rocksaum weiter nach unten verlegen. Aber auf die Idee muss sie erst mal kommen. Nicht umsonst spricht man von aufreizender Kleidung.<br \/>\n6.2.2013, Ute Kienzler, L\u00f6ffingen<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n<strong>Aufschrei, Sexismus und die Krise der M\u00e4nnlichkeit<\/strong><br \/>\nWas soll man jetzt denken, tun, sagen, ohne sich in das Minenfeld feministischer, post-feministischer, maskulinistischer oder egalistischer Grabenkampfkommandos zu begeben? Gl\u00fccklicherweise ist nicht alle Hoffnung verloren. Wir k\u00f6nnen ja auf eine jahrtausendelange Tradition des geistigen Einen-Fu\u00df-vor-den-anderen-Setzens zur\u00fcckgreifen, was schon fr\u00fcher zu schl\u00fcssigen Ergebnissen gef\u00fchrt hat.<br \/>\n4.2.2013, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38458\/1.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38458\/1.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Viele Frauen wollen Probleme keineswegs l\u00f6sen<\/strong><br \/>\nWas ist eigentlich peinlicher: bet\u00fcddelte alte D\u00f6del, die sich an junge h\u00fcbsche Dinger ranwanzen? Oder all die jungen h\u00fcbschen Dinger, die so tun, als ob sie sich gegen plumpe Anmache bet\u00fcddelter alter D\u00f6del nur mit massenhaftem \u00f6ffentlichen Aufschrei wehren k\u00f6nnten?<br \/>\nWenn schon ein wenig gelungener Auftritt eines offenbar nicht mehr ganz n\u00fcchternen Politikers in einer Bar zur sp\u00e4ten Stunde alle weibliche Welt \u00fcber &#8222;Sexismus&#8220; wehklagen l\u00e4sst, dann frag ich mich, wie wir k\u00fcnftig Verhalten nennen wollen, das wirklich sexistisch ist, weil es handgreiflich und gewaltt\u00e4tig Frauen ihrer Freiheit und ihrer k\u00f6rperlichen Unversehrtheit beraubt. Und nicht nur unangenehm ist wie ein Handkuss (Br\u00fcderle) oder eine Anz\u00fcglichkeit, f\u00fcr die der Kerl ein deutliches Wort oder zur Not auch eine Ohrfeige verdient, zu einem landesweiten Aufstand der entrechteten und entehrten Frauen der Republik f\u00fchrt. Aber das ist offenbar zu praktisch gedacht. Es ist wom\u00f6glich gar zu m\u00e4nnlich gedacht.<br \/>\nDenn viele Frauen wollen Probleme keineswegs l\u00f6sen. Sie wollen sie behalten, schon um der Welt zu zeigen, wie unendlich verbesserungsw\u00fcrdig sie ist. Mann soll sich \u00e4ndern. Die Welt soll sich \u00e4ndern. Nur sie selbst nicht. Sie sind ja Opfer. Die meisten Frauen aber sind keine Opfer. Sie k\u00f6nnen sich wehren. Und manche von ihnen w\u00fcnschen sich gar keine von dummen Spr\u00fcchen und sexistischer Anmache porentief gereinigte und triebbefreite Welt, auch wenn sie das eine oder andere m\u00e4nnliche Gehabe \u00fcbel, emp\u00f6rend oder st\u00f6rend finden.<br \/>\nDenn die M\u00f6glichkeit eines Missverst\u00e4ndnisses ist nun einmal die Grundlage f\u00fcr etwas so Heikles und Herausforderndes wie die Begegnung von Mann und Frau, in der Arbeit oder privat. Charme und Flirt darf man demn\u00e4chst begraben, wenn es keinen Raum mehr gibt f\u00fcr Zwischent\u00f6ne, f\u00fcr alles, was zwiesp\u00e4ltig, riskant und anz\u00fcglich ist. Sch\u00f6ne neue cleane angstbesetzte pr\u00fcde Welt. Gegen diese Schreckensvision w\u00fcrde ich gern auch die nicht mehr ganz frischen Schwadroneure in Kauf nehmen.<br \/>\n27.1.2012, Cora Stephan, Publizistin und Buchautorin, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\">www.welt.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Scheinheilige Debatte und Maketinggag<\/strong><br \/>\nDie nun gef\u00fchrte Debatte ist f\u00fcr mich scheinheilig und nur ein Marketinggag von Menschen, die nichts anderes tun, als mit den allgemeinen Vorurteilen zu spielen und sich damit profilieren (wer war den Anne Wizorek vorher: ein Niemand) und Geld verdienen wollen (wie der Stern und seine Redakteurin). Vielleicht sollten wir mal dar\u00fcber reden, dass M\u00e4nner eine geringere Alterserwartung haben als Frauen! Oder M\u00e4nner eher Selbstmord begehen als Hilfe zu suchen, weil man von ihnen erwartet, dass sie immer stark sind und L\u00f6sungen haben! Oder die Opferrolle des Mannes bei Scheidungen! Dar\u00fcber findet sich in der Presse nichts.<br \/>\n27.1.2013, Bernd Oppl<\/p>\n<p><strong>Br\u00fcderle-Sexismus-Diskussion in Trending Topics unter den ersten 10<\/strong><br \/>\nDie Sexismus-Debatte wurde auch intensiv in den sozialen Netzwerken gef\u00fchrt. Im Kurzmitteilungsdienst Twitter teilten unz\u00e4hlige Menschen unter dem Hashtag (Stichwort) <a title=\"\" href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23aufschrei&amp;src=hash\" target=\"_blank\">#aufschrei<\/a> ihre Erfahrungen mit allt\u00e4glichem Sexismus mit. Der Begriff #aufschrei war deutschlandweit bereits am Morgen der meistgenannte Begriff. Im Sekundentakt gingen neue Tweets ein. Sogar weltweit erreichte der Begriff in den sogenannten Trending Topics einen Platz unter den ersten Zehn&#8230;. Alles vom 25.1.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/sexismus-debatte-schlaegt-wellen-merkel-wuenscht-respekt\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/sexismus-debatte-schlaegt-wellen-merkel-wuenscht-respekt<\/a>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Sexismus: Benachteiligung von Jungen in der Grundschule<br \/>\n<\/strong>Die schlimmste Form von Sexismus in dieser Gesellschaft ist die Benachteiligung kleiner Jungs in einer weiblich beherrschten Vor- und Grundschulp\u00e4dagogik. Die Psychiatrisierung v\u00f6llig normaler Verhaltensweisen, die Denunziation von Spieltrieb als Krankheit verletzen t\u00e4glich tausende Seelen, nicht ein angetrunkener alter FDP-Politiker, den man um Mitternacht an der Bar nun wirklich nicht anzuquatschen braucht.<br \/>\n25.1.2013, Frank Reiger<\/p>\n<p><strong>Hochschulbildungsreport: zu weiblich<\/strong><br \/>\nDie P\u00e4dagogen in Deutschland seien im Schnitt &#8222;zu weiblich und zu deutsch&#8220;, so McKinsey-Mann Schr\u00f6der. Gut 70 Prozent der Lehrer sind laut der Studie Frauen, nur zwei Prozent stammen aus dem Ausland.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/stifterverband-stellt-hochschulbildungsreport-2020-vor-a-878094.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/stifterverband-stellt-hochschulbildungsreport-2020-vor-a-878094.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Jungen &#8230;.<\/strong><br \/>\nDie Diskussion um Br\u00fcderles mittern\u00e4chtlich-f\u00f6hliche \u00c4u\u00dferung ist in der Tat eine der zahlreichen Pseudosdiskussionen, die von den eigentlichen Problemen ablenken. Arne Hoffmann (Buch &#8222;Rettet unsere S\u00f6hne&#8220;) zitiert eine Studie, der zufolge in Brandenburg 93,3 % der Grundschullehrer weiblich sind und die Jungen um 19,3 % schlechter als M\u00e4dchen abschneiden. Von der Politik und den Medien weitgehend ignoriert, sind die Jungen und sp\u00e4teren M\u00e4nner l\u00e4ngst zum schwachen und unterdr\u00fcckten Geschlecht geworden.<br \/>\n25.1.2013, Martin Mattm\u00fcller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sexismus-Vorwurf gegen Rainer Br\u00fcderle&#8217;s Spruch &#8222;Sie k\u00f6nnen ein Dirndl auch ausf\u00fcllen&#8220; hat eine unerwartet gro\u00dfe\u00a0Debatte in den Medien ausgel\u00f6st. Auf der Stra\u00dfe, in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, tags\u00fcber im B\u00fcro und abends im Club: \u00dcberall in Deutschland werden Frauen Tag f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sexismus-twitter-aufschrei\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[58,59,9],"tags":[461,332],"class_list":["post-20793","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-familie","category-frauen","category-soziales","tag-gender","tag-mobbing"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20793","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20793"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20793\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20793"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20793"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20793"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}