{"id":155203,"date":"2026-10-26T15:58:36","date_gmt":"2026-10-26T14:58:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=155203"},"modified":"2026-10-27T18:56:48","modified_gmt":"2026-10-27T17:56:48","slug":"drei-klassen-arbeit-transfer-elite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/drei-klassen-arbeit-transfer-elite\/","title":{"rendered":"Drei Klassen: Arbeit Transfer Elite"},"content":{"rendered":"<p>Seit 9\/2015 bildet sich in Deutschland eine neue <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/zweiklassengesellschaft\/\">Dreiklassengesellschaft<\/a> heraus: Ganz\u00a0 unten die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/buergerlich\/\">B\u00fcrger<\/a>, die das Bruttosozialprodukt (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bip-42-vs-staat-2-billionen-euro\/\">BSP<\/a>) im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/privat\/\">privaten Sektor<\/a> von Handel, Handwerk und Industrie erwirtschaften und \u00fcber ihr Einkommen Steuern bezahlen.<br \/>\nGanz oben die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/eliten\/\">Elite<\/a> als &#8222;\u00f6konomisch-politische Klasse, <!--more-->die man kurz als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/politik\/\">Classe Politique<\/a> bezeichnen kann, weil auch die Manager der Dax-Firmen keine Eigent\u00fcmer und keine Unternehmer sind \u2013 auch sie sind eigentlich Politiker, nicht in Parteien, sondern in Aktiengesellschaften&#8220; (1).<br \/>\nUnd dazwischen die neue Pufferklasse der staatlichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/subventionen\/\">Transferzahlungsempf\u00e4nger<\/a> mit der sog. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/zivilgesellschaft\/\">Zivilgesellschaft<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/ngo-komplex\/\">NGOs<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klima-forschung\/klimawissenschaft\/\">Klima-Komplex<\/a>) und den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">B\u00fcrgergeldberechtigten<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong><em>&#8222;Eine Regierung, die Peter beraubt, um Paul zu bezahlen, kann immer auf die Unterst\u00fctzung von Paul z\u00e4hlen&#8220;<\/em> <\/strong>, so der gro\u00dfe irische Dramatiker und Pazifist George Bernard Shaw (1856 &#8211; 1950), der 1925 den Literatur-Nobelpreis erhielt. Sein Statement scheint nach 80 Jahren im Deutschland von 2026 zu bewahrheiten:<br \/>\nPeter, das sind die das Sozialprodukt erwirtschaftenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/steuerzahler\/\">Erwerbst\u00e4tigen<\/a>. Und Paul die Transferempf\u00e4nger der Pufferklasse. Die Regierung Merz\/Klingbeil belastet die Nettosteuerzahler namens Peter durch Steuern, Abgaben und Regulierung immer mehr, so dass die Peter-Klasse zahlenm\u00e4\u00dfig abnimmt: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstandsfirmen<\/a> melden Insolvenz an, Fachkr\u00e4fte gegen ins Ausland und viele Arbeitnehmer lassen sich fr\u00fch verrenten oder schaffen gar nicht. Im Gegensatz zu Peter w\u00e4chst Paul rasant, die Paul-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/\">Anspruchsgesellschaft<\/a> zeigt sich ob der finanziell so gro\u00dfz\u00fcgigen F\u00fcrsorge der Regierung hoch erfreut und w\u00e4hlt in Dankbarkeit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cduspdgruene\/\">CDUSPDGr\u00fcneLinke<\/a>. Seit sp\u00e4testens 9\/2015 sind Transfereinkommen \u201ein\u201c und Erwerbseinkommen \u201eout\u201c.<br \/>\n.<br \/>\nNur 15 Millionen Menschen sind Nettosteuerzahler und halten die deutsche Volkswirtschaft am Laufen. Die anderen 70 Millionen k\u00f6nnte man als Profiteure und Schmarotzer bezeichnen, einige davon nat\u00fcrlich auch als deren Dienstleister.<br \/>\nDie deutsche Klima-, Energie- und Steuerpolitik sowie B\u00fcrokratie-Regulierung schr\u00e4nkt die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wettbewerb\/\">Wettbewerbsf\u00e4higkeit<\/a> von immer mehr Betrieben ein. Vor allem bei <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">mittelst\u00e4ndischen Unternehmen<\/a> bzw. KMU, vor allem bei <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/somewheres-gegen-anywheres\/\">Somewheres<\/a> bzw. Ortsans\u00e4ssigen ist der Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang enorm. Drei Anmerkungen dazu:<br \/>\n.<br \/>\n<strong><em>1. Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang: Gesamtmetall pr\u00e4sentiert Schock-Umfrage: 58% Auftragsr\u00fcckgang<\/em><\/strong><br \/>\nLaut einer Umfrage des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektro-Industrie vom 7,-16.10.2025 ist der gr\u00fcne Traum der Klima- und Energiemoralisten auf einen ansformationsaufschwung geplatzt und macht der Realit\u00e4t Platz &#8211; und die beinhaltet Niedergang, Deindustrialisierung und Arbeitslosigkeit (2)<br \/>\nDie Auftr\u00e4ge liegen bei 42 % der M+E-Betriebe unter dem Niveau des Vorjahres. 66% lassen ganz oder teilweise im Ausland produzieren.<br \/>\nFast die H\u00e4lfte der Unternehmen planen einen weiteren Personalabbau. \u00dcber 10.000 M+E-Betriebe schrumpfen in 2026 als drittem Rezessionsjahr bereits.<br \/>\n39 % beurteilen die aktuelle betriebliche Lage als d\u00fcster. 85 % rechnen f\u00fcr die Zukunft mit anhaltender Rezession und weiterem Abstieg.<br \/>\nGesamtmetall-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Oliver Zander klagt zwar: \u201eDie schwerste Krise der M+E-Industrie seit Gr\u00fcndung der Bundes\u00adre\u00adpu\u00adblik h\u00e4lt weiter an&#8220;, wagt es trotz der desastr\u00f6sen Umfrageergebnisse aber nicht, die Hauptursachen klar zu benennen und zu kritisieren: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/sozialismus\/\">Klimasozialismus<\/a>, Energiepreisexplosion, Steuerbelastung, B\u00fcrokratisierung, Einschr\u00e4nkung der unternehmerischen Freiheiten.<br \/>\nDie deutsche Industrieproduktion hat seit 2018 um fast 20 Prozent abgenommen. F\u00fcr erwartet Gesamtmetall ein Minus von 2 Prozent.<\/p>\n<p><strong><em>2. Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang: Audi investiert 4 Milliarden Euro in den USA<\/em><\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend es in Deutschland bergab geht, fliegt Audi-Chef D\u00f6llner in die USA und verk\u00fcndet im Beisein von des US-Pr\u00e4sidenten, da\u00df Audi vier (!) Milliarden im Bundesstaat Georgie ein Automobilwerk bauen werden, um ab 2030 gro\u00dfe SUVs zu produzieren. Donald Trump&#8217;s Slogan &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/newyork11september2001\/\">Make America great again<\/a>&#8220; funktioniert dank seiner US-Zollpolitik und dank deutscher Hilfe. Da bleibt nur &#8222;Make Germany smal again&#8220;.<br \/>\nDie Auslandsinvestition von Audi ist aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht richtig, Kapitalexport in die kosteng\u00fcnstigere USA. F\u00fcr die Besch\u00e4tigung im Inland hingegen ein Desaster. Selbst die regierungstreue FAZ stichelt: \u201eAutos, die in Georgia gebaut werden k\u00f6nnen, brauchen nicht mehr in Ingolstadt oder Bratislava vom Band zu laufen.&#8220; (4)<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/audi-investiert-45-mrd-in-usa\/\">Audi investiert 4,5 Mrd $ in USA<\/a> (27.10.2026)<\/li>\n<\/ul>\n<p>.<br \/>\n<em><strong>3. Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang: Freiwilliger R\u00fcckzug aus der Arbeit<\/strong><\/em><br \/>\nDie staatliche Energie- und Wirtschaftspolitik hat daf\u00fcr gesorgt, da\u00df die deutsche Industrie ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit einb\u00fc\u00dft. Dadurch wie auch durch die Verlagerung der Produktion ins Ausland gehen Arbeitspl\u00e4tze verloren. Zu diesem erzwungenen Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang kommt ein freiwilligerzur aus dem Arbeitsleben: &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeiten-lohnt-nicht\/\">Arbeiten lohnt nicht<\/a>&#8222;, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/resignation-der-mitte\/\">Resignation<\/a>, &#8222;B\u00fcrgergeld bringt mir mehr&#8220;, &#8222;Leistung wird nicht honoriert&#8220;, &#8222;Kein Bock&#8220;, vorzeitiger Ruhestand, &#8222;Wozu diese Maloche?&#8220;.<br \/>\n&#8222;Wenn der Gesellschaftsvertrag, der das Grundverh\u00e4ltnis von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/leistung\/\">Leistung<\/a> und Gegenleistung im Lande verk\u00f6rpert, zerbrochen wird, ist ein gro\u00dfer R\u00fcckzug aus der Arbeit die logische und gerechte Konsequenz&#8220; so <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsverweigerung\/\">Gerd Held<\/a> in seinem Beitrag &#8222;Der gro\u00dfe R\u00fcckzug \u2013 vom Arbeitsmarkt&#8220;.<\/p>\n<p>Die Klasse der Erwerbst\u00e4tigen, die in der Privatwirtschaft das BSP erwirtschaffen &#8211; Zahlen von 15 Mio bis hinab zu 10 Mio werden genannt &#8211; schrumpft, und zwar nicht etwa nur aufgrund des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/\">Produktivit\u00e4tsfortschritts<\/a>. Die Klasse der Anspruchsberechtigten auf Staatsgelder (St\u00fctze, B\u00fcrgergeld, Klimageld, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/asylpolitik\/\">Asylhilfe<\/a>, Sozialhilfe, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kindergrundsicherung\/\">Grundsicherung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/einkommen\/grundeinkommen\/\">Grundeinkommen<\/a>) hingegen w\u00e4chst und w\u00e4chst.<br \/>\nInsgesamt gab es im Mai 2024 durchschnittlich rund 5,5 Millionen B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger in Deutschland. Rund 4 Millionen davon waren erwerbsf\u00e4hig, nur 1,5 Millionen nicht erwerbsf\u00e4hig. Ca 60 % an Migranten (Zahlen zwischen 50 % und 70 %).<\/p>\n<p>\u00dcber den Erwerbst\u00e4tigen und den Transferbeziehern schwebt die dritte Klasse, die &#8222;Classe politique&#8220;, die sich so gerne als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/eliten\/eliten-netzwerk\/\">Elite<\/a> bezeichnet. Sie hat sich umgeben von Medien (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mainstream\">Mainstream<\/a> sowie \u00d6RR) sowie NGOs, die sie unterst\u00fctzen und ihnen zuarbeiten. Das mag ja alles gut und sch\u00f6n sein. Gar nicht gut indessen ist, da\u00df die derzeitige Regierung die Klasse der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Erwerbst\u00e4tigen benachteiligt<\/a> bzw. eine Wirtschaftspolitik auf Kosten der Erwerbst\u00e4tigen (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Mittelstandsunternehmen<\/a>, KMU, Privatindustrie) betreibt.<br \/>\nWie in den Nachkriegsjahren 1950-1970: Ein Wirtschaftsaufschwung mit Strukturver\u00e4nderungen und Reform l\u00e4\u00dft sich nur \u00fcber das Unternehmertum des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">privaten Mittelstandes<\/a> erreichen. \u00dcber dezentrales KnowHow im Rahmen einer freien, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/soziale-marktwirtschaft\/\">sozialen Marktwirtschaft<\/a>. Nicht aber \u00fcber eine zentralistische <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegswirtschaft\/\">Kriegswirtschaft<\/a>.<\/p>\n<p>Ende von Beitrag &#8222;Drei Klassen: Arbeit Transfer Elite&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Der Neo-Absolutismus und die Dreiklassengesellschaft<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn wir Marxens Klassen nicht mehr \u00fcber die Stellung im Produktionsprozess und \u00fcber den Besitz der Produktionsmittel definieren und uns auch nicht in akademisches Geschw\u00e4tz fl\u00fcchten, die profunder klingen, als sie es sind, sondern die neue Ordnung der Gesellschaft in ihrer Stellung zur Macht und zu Transfers, also zu ihrer Stellung im Verteilungsprozess ausmachen, dann wird im groben zun\u00e4chst eine Dreiklassengesellschaft sichtbar.<br \/>\nDie unterste Klasse, der immer weniger Mitsprache im politischen Prozess einger\u00e4umt und immer weniger Mitwirkung im gesellschaftlichen Diskurs bewilligt wird, sind diejenigen, die das Bruttosozialprodukt erwirtschaften und die Steuern bezahlen.<br \/>\nDie oberste Klasse, die herrschende Klasse bilden diejenigen, die \u00fcber politische und wirtschaftliche Macht verf\u00fcgen, die \u00f6konomisch-politische Klasse, die man kurz als Classe Politique bezeichnen kann, weil auch die Manager der Dax-Firmen keine Eigent\u00fcmer und keine Unternehmer sind \u2013 auch sie sind eigentlich Politiker, nicht in Parteien, sondern in Aktiengesellschaften.<br \/>\nZwischen diesen beiden Klassen hat sich nun eine Art Pufferklasse herausgebildet, die f\u00fcr den Machterhalt der Classe Politique zwingend erforderlich ist: Es ist die Klasse der Transfer-Empf\u00e4nger, die in zwei sehr unterschiedliche Teile zerf\u00e4llt. Zum einen in die sogenannte Zivilgesellschaft, der NGO-Staat und der durchsubventionierte Klima-Komplex. Zum anderen zum anderen in die B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger und die Leistungsempf\u00e4nger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.<br \/>\nDa aber die Classe Politique auf Umverteilung setzt und Umverteilen muss, weil das die Grundlage ihrer Macht bildet, wird von der untersten Klasse immer weniger erwirtschaftet. Wird immer weniger erwirtschaftet, steigen die Steuern und Abgaben. Auf diese Weise feiern die Marxschen Klassenk\u00e4mpfe als Verteilungsk\u00e4mpfe erbitterte Auferstehung.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.10.2026 von Klus-R\u00fcdiger Mai bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dersandwirt.de\/dreiklassengesellschaft\/\">https:\/\/www.dersandwirt.de\/dreiklassengesellschaft\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Gesamtmetall-Blitzumfrage: Schwerste Krise der Metall- und Elektro-Industrie seit Gr\u00fcndung der Bundesrepublik h\u00e4lt an<\/strong><br \/>\nViele weitere Arbeitspl\u00e4tze und Standorte sind in gro\u00dfer Breite der Branche gef\u00e4hrdet<br \/>\nGesamt\u00adme\u00adtall-Haupt\u00adge\u00adsch\u00e4fts\u00adf\u00fchrer Oliver Zander: \u201eDie schwerste Krise der M+E-Industrie seit Gr\u00fcndung der Bundes\u00adre\u00adpu\u00adblik h\u00e4lt weiter an. Die Auftrag\u00ads\u00adein\u00adg\u00e4nge stabi\u00adli\u00adsieren sich nur bei einer Minder\u00adheit der M+E-Unter\u00adnehmen. Dazu wandert immer mehr Produk\u00adtion zu ausl\u00e4n\u00addi\u00adschen Stand\u00adorten, weil nur dort zu inter\u00adna\u00adti\u00adonal wett\u00adbe\u00adwerbs\u00adf\u00e4\u00adhigen Rahmen\u00adbe\u00addin\u00adgungen und Kosten produ\u00adziert werden kann. Wer ange\u00adsichts einzelner Posi\u00adtiv\u00admel\u00addungen glaubt, dass Reformen nicht erfolgen m\u00fcssen, der hat weder Tiefe noch Ursachen der aktuellen Krise verstanden und gef\u00e4hrdet viele weitere Arbeits\u00adpl\u00e4tze und Standorte.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nZander: \u201e\u00dcber 10.000 M+E-Betriebe schrumpfen. Davon droht \u00fcber 1.000 Betrieben sogar die Schlie\u00ad\u00dfung. Steuern, B\u00fcro\u00adkratie, Energie- und Arbeits\u00adkosten belasten den Standort. Wir brauchen dringend eine Tren\u00add\u00adum\u00adkehr, damit Produk\u00adtion und damit Wohlstand und Arbeits\u00adpl\u00e4tze in Deutschland gesichert werden k\u00f6nnen. Die gesamte Bundes\u00adre\u00adgie\u00adrung ist gefordert, f\u00fcr die entspre\u00adchenden Entlas\u00adtungen zu sorgen. Klar ist aber auch: Wir m\u00fcssen die Arbeits\u00adkosten begrenzen. Jetzt kommt es mehr denn je auf kluge Entschei\u00addungen an. Die Tarif\u00adpar\u00adteien m\u00fcssen die Kosten in den Griff bekommen.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.10.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.gesamtmetall.de\/blitzumfrage-auftraege-produktion\/\">https:\/\/www.gesamtmetall.de\/blitzumfrage-auftraege-produktion\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2a) Konjunkturbericht: Erneute R\u00fcckschl\u00e4ge im August \u2013 konjunkturelle Stabilisierung sehr differenziert und holprig<\/strong><br \/>\nDie Zahl der M+E-Besch\u00e4f\u00adtigten lag im August bei 3,72 Mio. und damit um 2,5 Prozent unter dem Vorjahr. Saison\u00adbe\u00adrei\u00adnigt wurde der 35. Monats\u00adr\u00fc\u00adck\u00adgang in Folge verzeichnet. Gegen\u00fcber 2019 summiert sich der R\u00fcckgang auf fast 350.000. Ange\u00adsichts der anhal\u00adtenden Unter\u00adaus\u00adlas\u00adtung waren die Perso\u00adnal\u00adpl\u00e4ne im September weiter (den 39. Monat in Folge) abw\u00e4rts\u00adge\u00adrichtet. Die Arbeits\u00adlo\u00adsig\u00adkeit in M+E-Jobs stieg im September saison\u00adbe\u00adrei\u00adnigt auf den h\u00f6chsten Stand seit Dezember 2020.<br \/>\n15.10.026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.gesamtmetall.de\/standort-konjunktur\/konjunkturbericht\/\">https:\/\/www.gesamtmetall.de\/standort-konjunktur\/konjunkturbericht\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(3) Gesamtmetall pr\u00e4sentiert Schock-Umfrage<\/strong><br \/>\nEine Blitzumfrage des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall zerschie\u00dft die allerletzten Hoffnungen auf ein gr\u00fcnes Wirtschaftswunder: Deutschlands Herzkammer der Industrie befindet sich im freien Fall, eine k\u00fcnstliche Ersatzwirtschaft wird es nicht geben.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTrotz der offenen Kritik wagt sich Zander nicht an das Fundament der Probleme. Kein Wort zum Klimasozialismus. Kein Wort zur katastrophalen Energiepolitik. Gebetsm\u00fchlenartig wiederholen deutsche Wirtschaftsbosse und Funktion\u00e4re ihre Forderung nach Beihilfen, Subventionen und politischer Unterst\u00fctzung. Unsouver\u00e4n, in geb\u00fcckter Haltung mit dem sparsamen Gesichtsausdruck des korrekten Untergebenen vor dem politischen Lehnsherrn, versinkt dieses Land in einer \u00f6konomischen Katastrophe.<br \/>\nDeutschlands Absturz k\u00f6nnte umso schlimmer ausfallen, bedenkt man, dass gerade die Metall- und Elektroindustrie nicht nur ein wichtiger Konjunkturindikator, sondern auch ein Sensor f\u00fcr die Innovationstiefe und die Stabilit\u00e4t industrieller Wertsch\u00f6pfungsketten ist. Und diese haben zuletzt arg gelitten.<br \/>\nF\u00fcr Gesamtmetall-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Oliver Zander ist die Lage d\u00fcster. Es handele sich um die schwerste Krise der M+E-Industrie seit Gr\u00fcndung der Bundesrepublik, so der Verbandschef.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas Miniwachstum, das die Bundesregierung f\u00fcr dieses Jahr erwartet, ist ein mit Staatsschulden erkaufter Konsumeffekt. Er erzeugt keinerlei reales Wachstum, geschweige denn, dass er die Produktionskapazit\u00e4ten des Landes erweitert.<br \/>\nW\u00e4hrend der Staat in diesem Jahr mit einer Neuverschuldung von f\u00fcnf Prozent tiefer in den Schuldensumpf watet und das ausgewiesene, verf\u00e4lschte BIP wohl um ein Prozent w\u00e4chst, schrumpft die echte \u00d6konomie um mindestens drei Prozent.<br \/>\nDer Traum von der emissionsfreien Industrie ist ausgetr\u00e4umt. Man sollte sich im Berliner Juste-Milieu nun an die neue Erz\u00e4hlung gew\u00f6hnen, die von den radikalen Sozialisten vorgetragen wird: Die Zeichen in Deutschland stehen auf Sozialismus, sie stehen auf Enteignung und Staatswirtschaft \u2013 die Zeichen stehen auf Abstieg.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.10.2026 von Thomas Kolbe bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/gesamtmetall-schock-umfrage\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/gesamtmetall-schock-umfrage\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Audi flieht vor dem Verbrennerverbot: Trump profitiert von der selbstzerst\u00f6rerischen Politik Europas<\/strong><br \/>\nDie Aufregung in Deutschland ist gro\u00df. Da wagt es Audi-Chef Gernot D\u00f6llner doch tats\u00e4chlich, auf gro\u00dfer B\u00fchne mit dem US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump eine Milliardeninvestition in Georgia zu feiern und sich von dessen W\u00e4hlern bejubeln zu lassen. Trumps Versprechen \u201eMake America great again\u201c zielte von Anfang an genau darauf: die Vereinigten Staaten zu reindustrialisieren.<br \/>\nDass Audi \u2013 kriselnder Premiumhersteller im Volkswagenkonzern und einst stolzes Aush\u00e4ngeschild deutscher Ingenieurskunst \u2013 ein neues Werk in den USA bauen m\u00f6chte, w\u00e4hrend hierzulande Schlie\u00dfungen drohen, ist ein Erfolg seiner robusten, an nationalen Interessen ausgerichteten Wirtschaftspolitik. Das muss man n\u00fcchtern anerkennen. Auch wenn man deren Mittel, die Z\u00f6lle und sonstigen Drohgeb\u00e4rden, aus wirtschaftsliberaler \u00dcberzeugung grunds\u00e4tzlich ablehnt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAus betriebswirtschaftlicher Sicht sei der k\u00fchle Pragmatismus des Audi-Chefs zwar nachvollziehbar, stellt die FAZ fest. Das neue Werk sei f\u00fcr Audi ein \u201eBefreiungsschlag auf dem zweitgr\u00f6\u00dften Automarkt der Welt.\u201c Doch die Kapazit\u00e4ten, die Audi jenseits des Atlantiks aufbaue, versch\u00e4rften die Lage an den europ\u00e4ischen Standorten des Konzerns. \u201eAutos, die in Georgia gebaut werden k\u00f6nnen, brauchen nicht mehr in Ingolstadt oder Bratislava vom Band zu laufen.\u201c Hierzulande zitterten die Audianer ohnehin schon um ihre Jobs.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Idee, eine ganze Industrie von Br\u00fcsseler B\u00fcrokraten transformieren zu lassen, war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das Verbrennerverbot wird f\u00fcr folgende Generationen ein mahnendes Beispiel daf\u00fcr sein, welchen katastrophalen Schaden der Gr\u00f6\u00dfenwahn von Politikern anrichten kann. Die USA zeigen, dass beides geht: Mit Tesla ist dort der weltweite Pionier f\u00fcr Elektroautos herangewachsen, und gleichzeitig erteilen sie dort der europ\u00e4ischen Vorstellung, das Zeitalter der fossilen Brennstoffe sei m\u00f6glichst schnell und koste es, was es wolle, zu beenden, eine Absage.<br \/>\nIn Deutschland setzt sich die Erkenntnis, dass das politisch erzwungene Verbrenner-Aus ein Fehler war, zwar nach und nach durch. Doch der Mut, dies auch in Richtung Br\u00fcssel klar und deutlich zu sagen, fehlt leider. So werden die Chefs deutscher Autohersteller in Zukunft wahrscheinlich noch \u00f6fter bei Jubelveranstaltungen im au\u00dfereurop\u00e4ischen Ausland zu sehen sein. Deutsche Spitzentechnologie wird dort noch gesch\u00e4tzt, w\u00e4hrend wir sie verteufeln.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 25.10.2026 von Daniel Gr\u00e4ber bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/flucht-vor-dem-verbrennerverbot-trump-profitiert-von-der-selbstzerstrerischen-politik-europas\/\">https:\/\/apollo-news.net\/flucht-vor-dem-verbrennerverbot-trump-profitiert-von-der-selbstzerstrerischen-politik-europas\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4a) \u201eDas war erst der Anfang\u201c \u2013 Prof. Thomas Koch im Interview<\/strong><br \/>\nChina flutet den Markt mit Automobilen, die USA schotten sich ab &#8211; und drehen damit die deutsche Industrie ab. Im Interview erkl\u00e4rt Prof. Thomas Koch den neuesten Audi-Deal mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump und die verheerenden Folgen f\u00fcr Deutschland.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4o1pwVemTrw\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4o1pwVemTrw<\/a><br \/>\n&#8230; Alels vom 26.10.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/das-war-erst-der-anfang-prof-thomas-koch-im-interview\/\">https:\/\/apollo-news.net\/das-war-erst-der-anfang-prof-thomas-koch-im-interview\/<\/a><\/p>\n<p><em>Prof Koch ist Leiter an einem Institut des KIT in Karlsruhe<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 9\/2015 bildet sich in Deutschland eine neue Dreiklassengesellschaft heraus: Ganz\u00a0 unten die B\u00fcrger, die das Bruttosozialprodukt (BSP) im privaten Sektor von Handel, Handwerk und Industrie erwirtschaften und \u00fcber ihr Einkommen Steuern bezahlen. 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