{"id":155057,"date":"2026-10-22T10:54:57","date_gmt":"2026-10-22T08:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=155057"},"modified":"2026-10-22T12:32:16","modified_gmt":"2026-10-22T10:32:16","slug":"ukraine-ist-nicht-unser-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ukraine-ist-nicht-unser-krieg\/","title":{"rendered":"Ukraine ist nicht unser Krieg"},"content":{"rendered":"<p>Ich verstehe bis heute diesen &#8222;Ersatz-Patriotismus&#8220; nicht. Die Ukraine ist weder in der EU noch in der Nato. Es wird aber so getan, als w\u00e4re Baden-W\u00fcrttemberg angegriffen worden. Auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/nato\/\">Nato<\/a>-Generalsekret\u00e4r <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/rutte-kein-angriff-von-russland\/\">Mark Rutte<\/a> sieh in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/russland-ukraine\/\">Russland<\/a> keine Bedrohung. Ein Drittel der \u00fcber 100 Milliarden sind in der ukrainischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-kosten\/\">Korruption<\/a> gelandet. <!--more-->Wer hat <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/nordstream2\/\">Nordstream2<\/a> gesprengt und damit Deutschlands Energieversorgung ruiniert? Warum wechselt Deutschland ohne Not von der freien, sozialen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/\">Marktwirtschaft<\/a> zur\u00a0 zentralistischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Plan<\/a>&#8211; bzw. Kriegswirtschaft? Warum schweigt die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/friedensbewegung\/\">Friedensbewegung<\/a>? Warum sind so viele geradezu <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegstreiber\/\">kriegsgeil<\/a>?<br \/>\n.<br \/>\nWas w\u00fcrde passieren, wenn Deutschland aus seinem Stellvertreterkrieg gegen Russland aussteigt und die Milit\u00e4rhilfe an die antidemokratische Ukraine einstellt? Entweder findet Selenskyj andere Partner, die anstelle von Deutschland einsteigen, oder er w\u00e4re gezwungen, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Zu schlechteren Bedingungen als 2022 (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/friedensbewegung-ua-churchill\/\">Istanbul<\/a>) oder 2025, aber besser als nach weiter fortgesetztem Blutvergie\u00dfen und Zerst\u00f6rungen. Ein Kriegsende ist im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-interessen\/\">Interesse Deutschlands<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nFast die gesamte Medienlandschaft in Deutschland &#8211; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a>\/<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a> wie auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/alternative-medien\/\">alternative Medien<\/a> (1) &#8211;\u00a0 ist auf\u00a0 Kriegsrhetorik eingestimmt. Traurig! Krieg &#8211; das mediale Modewort. Frieden ist was f\u00fcr Weicheier.<\/p>\n<p>Das Buch &#8222;Gemeinsame Sicherheit heute! Ein Manifest f\u00fcr den Frieden&#8220; der beiden Alt-SPD-ler<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/friedensfaehig-statt-kriegstuechtig\/\"> Gernot Erler<\/a> und Rald Stegner wendet sich gegen den &#8222;gef\u00e4hrlichen Meinungskonformismus. &#8222;Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220; ist das Wort der Stunde. Doch in der Bev\u00f6lkerung ist der Wunsch nach Frieden weiterhin gro\u00df&#8220; (3). Nur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/diplomatie\/\">Diplomatie<\/a> kann den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukrainekrieg<\/a> beenden und Deutschland mu\u00df bei derlei diplomatischem Bem\u00fchen der\u00a0 Vorreiter sein &#8211; ankn\u00fcpfend an die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/entspannungspolitik\/\">Entspannungspolitik<\/a> von Willy Brandt.<\/p>\n<p>Die USA dr\u00e4ngen derweil auf Frieden im Ukrainekrieg, um sich ganz auf China zu konzentrieren. Treffen Witkoff und Putin in Moskau. &#8222;Selenskyj hat \u00f6ffentlich gesagt, die Ukraine sei bereit, den Krieg auf der aktuellen Kontaktlinie einzufrieren (\u201efreeze and stop\u201c)&#8220; (4). Da tut sich etwas in Washington und Moskau. Da tut sich aber nichts in Deutschland. Dabei hat die Historie doch mehr als deutlich bewiesen: Deutschland kann nicht Krieg, Deutschland kann &#8211; oder besser: k\u00f6nnte &#8211; nur Frieden.<br \/>\n22.10.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Ukraine ist nicht unser Krieg&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Stop Ukrainekrieg: Afd ja &#8211; JF Nius nein<\/strong><br \/>\nReichelts gro\u00dfes Outing: Bis zur letzten Patrone f\u00fcr die Ukraine<br \/>\n&#8230; Dieter Stein schrieb jetzt einen scharfen Kommentar gegen Alice Weidel <a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/kommentar\/2026\/alice-weidel-giorgia-meloni-und-frieden-in-der-ukraine\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/kommentar\/2026\/alice-weidel-giorgia-meloni-und-frieden-in-der-ukraine\/<\/a> samt Ank\u00fcndigung auf X <a href=\"https:\/\/x.com\/Dieter_Stein\/status\/2111516335658393717\">https:\/\/x.com\/Dieter_Stein\/status\/2111516335658393717<\/a> .. In einem Interview hatte Weidel die AfD-Position noch einmal klargemacht: den Ukrainekrieg mit allen Mitteln beenden, keine weitere finanzielle und milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung in Milliardenh\u00f6he, Diplomatie vor dem illusorischen Wunsch, Russland zu besiegen oder in eine bedingungslose Kapitulation zu zwingen.<br \/>\nKurz zum Kontext: Merz will die deutsche Wirtschaft eng an die R\u00fcstungswirtschaft binden, um den Wirtschafts- und Wohlstandsr\u00fcckbau von Merkel \u00fcber die Ampel umzukehren und mit R\u00fcstungsg\u00fctern Gewinne machen \u2013 Stichwort etwa Volkswagen. Bei Merz\u2018 Reise nach Kiew begleiteten ihn zehn Vertreter von R\u00fcstungsunternehmen \u2013 ausschlie\u00dflich!<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMilliarden aus dem Westen halten den Krieg am Leben, w\u00e4hrend w\u00f6chentlich tausend oder mehr Menschen sterben \u2013 in einem Krieg, den man nicht beenden will, weil man daraus Wirtschaftswachstum generieren will? Und w\u00e4hrenddessen streifen die H\u00e4scher durchs Land auf der Suche nach Kriegsdienstverweigerern, die sie einfangen wie streuende Hunde um sie zum Verrecken an die Front zu karren.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWeiter wird in der Runde von verschiedenen Fl\u00fcgeln der AfD philosophiert \u2013 transatlantisch, russisch usw. Das spiegelt zwar nur die neue Pluralit\u00e4t innerhalb der AfD, der neuen und einzigen gro\u00dfen Volkspartei, der gr\u00f6\u00dften Oppositionspartei. Aber Reichelt und Stein wollen diese Pluralit\u00e4t nicht erhalten. Man will, dass die AfD ihren Standpunkt aufgibt, Friedensbem\u00fchungen aufgibt und den Krieg weiter befeuert. Dass sie die etablierte Position \u00fcbernimmt und am Ende keiner mehr in der Opposition gegen diesen Krieg zur\u00fcckbleibt. Kein Theater mehr, wenn die n\u00e4chsten 100 Milliarden in den Krieg und den Wiederaufbau flie\u00dfen, den dann auch Deutschland bezahlen muss. Stein sagt, was in Deutschland wirklich fehle \u2013 und man k\u00f6nne sich von der Ukraine oder anderen osteurop\u00e4ischen Staaten eine Scheibe abschneiden \u2013 sei ein wirklich existierender Wehrwille. Aber Deutschland f\u00fchrt keinen Krieg, wird nicht angegriffen, unterst\u00fctzt aber mit Milliarden einen Krieg. Dagegen wehrt sich die AfD.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.10.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/reichelts-grosses-outing-bis-zur-letzten-patrone-fuer-die-ukraine\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/reichelts-grosses-outing-bis-zur-letzten-patrone-fuer-die-ukraine<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Merz\u2019 letzte Chance als Kanzler: Den Krieg beenden helfen<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nJetzt muss ein Friedensplan und ein sofortiges Verhandlungspaket kommen. Wenn Merz jetzt nichts Bleibendes hinterl\u00e4sst, wird er als der L\u00fcgenkanzler in Erinnerung bleiben, der vor allem die R\u00fcstung ankurbelte und dann kl\u00e4glich scheiterte.<br \/>\nAnstatt Deutschland weiter Richtung Kiew ausbluten zu lassen, unsere Sicherheitsarchitektur zu zerst\u00f6ren und weiter auf die Wirtschaftskraft einer neuen R\u00fcstungsindustrie zu setzen, muss Merz jetzt alles versuchen beizutragen, diesen grausamen Krieg zu beenden, soweit das \u00fcberhaupt in seinen M\u00f6glichkeiten liegt und noch dar\u00fcber hinaus.<br \/>\nDer Konflikt dauert seit dem russischen Angriff im Februar 2022, belastet Europa und seine Menschen massiv und macht das Schlachtfeld zum Friedhof hunderttausender Ukrainer und Russen. Ein Ende ist nur durch intensive Diplomatie mit allen Beteiligten m\u00f6glich.<br \/>\nDie folgenden 10 Punkte sind selbstverst\u00e4ndlich kein endg\u00fcltiger Plan. Und sie m\u00f6gen Satz f\u00fcr Satz auch eine Hilflosigkeit in sich tragen. Aber es muss ein Anfang gemacht werden.<br \/>\n1. Sofort Shuttle-Diplomatie starten &#8230;<br \/>\n2. Unmittelbaren Waffenstillstand und Energie-Waffenstillstand durchsetzen&#8230;<br \/>\n3. Territoriale Realit\u00e4t anerkennen &#8230;.<br \/>\n4. Ein Minimum an Sicherheitsgarantien ohne NATO-Beitritt &#8230;<br \/>\n5. Milit\u00e4rische Begrenzungen und Demilitarisierung &#8230;<br \/>\n6. Sanktionen schrittweise und konditioniert lockern &#8230;<br \/>\n7. Humanit\u00e4re Sofortma\u00dfnahmen &#8230;.<br \/>\n8. Wiederaufbau ohne deutsche Zahlmeisterrolle und ohne Gro\u00dfinvestor-Pr\u00e4mie &#8230;.<br \/>\n9. Langfristige europ\u00e4ische Sicherheitsarchitektur<br \/>\nNeues Format, das Russland einbezieht (erweiterte OSZE oder vergleichbar), mit vertrauensbildenden Ma\u00dfnahmen. Kritisch: Fr\u00fchere Ans\u00e4tze scheiterten oft an fehlendem Vertrauen.<br \/>\n10. Verifikation und regelm\u00e4\u00dfige Gipfel &#8230;<\/p>\n<p>&#8230; Alels vom 21.10.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/merz-letzte-chance-als-kanzler-den-krieg-beenden-helfen-2\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/merz-letzte-chance-als-kanzler-den-krieg-beenden-helfen-2<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) SPD-Politiker Gernot Erler und Ralf Stegner werben in Freiburg f\u00fcr einen Frieden mit Russland<\/strong><br \/>\nDie SPD-Politiker Ralf Stegner und Gernot Erler werben in Freiburg f\u00fcr mehr Diplomatie gegen\u00fcber Russland und stellen damit den Kurs ihrer Partei infrage. So manche Aussage sorgt f\u00fcr Widerspruch.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAn diesem Abend zeigt sich der ehemalige SPD-Vize Ralf Stegner gut gelaunt. Mit seinem Freiburger Parteifreund Gernot Erler, von 2005 bis 2009 Staatsminister im Ausw\u00e4rtigen Amt, stellt er das Buch &#8222;Gemeinsame Sicherheit heute! Ein Manifest f\u00fcr den Frieden&#8220; vor. Der kleine Saal ist bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nForderungen nach mehr Diplomatie und Verhandlungen mit Russland, nach Friedenssicherung und einer umfassenden R\u00fcstungskontrolle, und auch Kritik an der Aufr\u00fcstung der Bundesrepublik: Was im Buch der beiden Herausgeber zun\u00e4chst als eine R\u00fcckbesinnung auf die Entspannungs- und Friedenspolitik der 1970er-Jahre daherkommt, birgt politische Sprengkraft. Es kn\u00fcpft einerseits an das traditionelle Selbstbild der SPD als Friedenspartei an. Gleichzeitig liest es sich aber auch als Gegenentwurf zur Politik der Zeitenwende, die SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz 2022 nach dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine einleitete. &#8222;Mir war nicht bewusst, dass man den Frieden st\u00f6rt, wenn man \u00fcber den Frieden spricht&#8220;, sagt Stegner dazu.<br \/>\nDistanz zum Russland-Kurs der eigenen Partei<br \/>\nRalf Stegner auf Kollisionskurs zur eigenen Partei \u2013 das zeigt sich auch an diesem Abend. Es m\u00fcsse &#8222;verteidigungsf\u00e4hig&#8220;, nicht &#8222;kriegst\u00fcchtig&#8220; hei\u00dfen, findet er und beklagt dabei eine um sich greifende Militarisierung der Sprache und des Denkens.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8222;Es braucht gr\u00f6\u00dfere Anstrengungen zu einem Verhandlungsprozess&#8220;, findet Gernot Erler, ohne dabei konkreter zu werden. Am Ende des Krieges m\u00fcsse eine europ\u00e4ische Friedensordnung mit Russland das Ziel sein. Das sieht Stegner ganz \u00e4hnlich. Die Sorge, dass die SPD mit ihrem Russland-Kurs einen Teil ihres politischen Erbes verspielen k\u00f6nnte, scheint eine der Triebfedern f\u00fcr das Engagement Stegners und Erlers zu sein. Schlie\u00dflich liegt Erlers aktive Zeit in der Politik bereits einige Jahre zur\u00fcck. Beide sind heute Vorsitzende des Erhard-Eppler-Kreises, in dem sich Sozialdemokraten sammeln, die sich in der Friedensbewegung engagieren. &#8222;In Deutschland wird inzwischen eine Debatte gepflegt, die die Ost- und Entspannungspolitik in Frage stellt, ohne die die Wiedervereinigung nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re&#8220;, beklagt Erler. Dabei sei nicht alles an der deutschen Russlandpolitik der Vergangenheit falsch gewesen. Die SPD m\u00fcsse ihre Wurzeln als Friedenspartei auch im Hinblick auf die Wahlerfolge der AfD in Ostdeutschland wiederentdecken, darin sind sich beide einig. &#8222;Wenn man die Friedenspolitik den Rechtsradikalen \u00fcberl\u00e4sst, darf man sich \u00fcber solche Wahlergebnisse nicht wundern&#8220;, sagt Stegner.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.10.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/spd-politiker-gernot-erler-und-ralf-stegner-werben-in-freiburg-fuer-einen-frieden-mit-russland\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/spd-politiker-gernot-erler-und-ralf-stegner-werben-in-freiburg-fuer-einen-frieden-mit-russland<\/a><\/p>\n<p><em>Gernot Erler und Ralf Stegner (Hrsg):<\/em><br \/>\n<em>Gemeinsame Sicherheit heute! Ein Manifest f\u00fcr den Frieden<\/em><br \/>\n<em>Westend Verlag, 9\/2026, 204 Seiten, 18 Euro<\/em><br \/>\n.<br \/>\nBuch U4:<br \/>\nSeit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wird die \u00f6ffentliche Debatte hierzulande dominiert von einem gef\u00e4hrlichen Meinungskonformismus. &#8222;Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220; ist das Wort der Stunde. Doch in der Bev\u00f6lkerung ist der Wunsch nach Frieden weiterhin gro\u00df. Vielen ist klar: Unsere Welt ger\u00e4t in eine Sackgasse, wenn sie ihre Ressourcen im Krieg verschleudert, statt sie f\u00fcr die soziale und \u00f6kologische Transformation zu verwenden. Dieses Buch gibt eine Einsch\u00e4tzung der aktuellen geostrategischen Herausforderungen und zeichnet die Friedens- und Entspannungspolitik der 1970er Jahre nach. Die These der Autoren: Deutschland und die EU m\u00fcssen Vorreiter f\u00fcr gemeinsame Sicherheit sein!<br \/>\nMit Beitr\u00e4gen von Gernot Erler, Ralf Stegner, Wolfgang Biermann, Axel Fersen, Ute Finckh-Kr\u00e4mer, Arno Gottschalk, Wolfgang Lieb, Hans-Jochen Luhmann, Hans Misselwitz, Michael M\u00fcller, Rolf M\u00fctzenich, Joachim Schuster und Heinz Stapf-Fin\u00e9<br \/>\n<a href=\"https:\/\/friedensdienst.de\/lokale-friedensarbeit\/publikationen\/gemeinsame-sicherheit-heute-manifest-fuer-den-frieden-hg-v\">https:\/\/friedensdienst.de\/lokale-friedensarbeit\/publikationen\/gemeinsame-sicherheit-heute-manifest-fuer-den-frieden-hg-v<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Aus Berlin nichts Neues \u2013 um den Ukrainekrieg geht es nebenbei<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nTreffen Witkoff und Putin. Was gestern inoffiziell sickerte und offiziell bekannt wurde, ist f\u00fcr Kundige kein ausgehandelter Plan, sondern eine weitere diplomatische Runde. Eine Runde, in der es \u2013 mehr als um die Ukraine \u2013 um die weitere Gl\u00e4ttung der Beziehungen mit Moskau geht. Washington will sich auf seinen wirtschaftlichen Rivalen China konzentrieren und mehr Druck auf den Iran aus\u00fcben k\u00f6nnen.<br \/>\nOffiziell.<br \/>\nEinfrieren der Frontlinie (\u201ekoreanisches Modell\u201c): Selenskyj hat \u00f6ffentlich gesagt, die Ukraine sei bereit, den Krieg auf der aktuellen Kontaktlinie einzufrieren (\u201efreeze and stop\u201c), sofern es angemessene Sicherheitsgarantien gibt. Russland kontrolliert de facto etwa 20 Prozent des ukrainischen Territoriums (Krim, gro\u00dfer Teil des Donbass, Teile des S\u00fcdens). Kein formeller Verzicht.<br \/>\nTrilaterale Gespr\u00e4che: Putin erkl\u00e4rte sich \u201egrunds\u00e4tzlich\u201c bereit, die Gespr\u00e4che USA\u2013Russland\u2013Ukraine etwa ab dem 10. November wiederaufzunehmen \u00fcber Sicherheit nach dem Konflikt.<br \/>\nWirtschaft: USA dr\u00e4ngen auf Stabilisierung der Energiem\u00e4rkte und weniger Angriffe auf Raffinerien.<\/p>\n<p>Nicht offiziell.<br \/>\nBreite demilitarisierte Zone von mehreren Dutzend bis hunderte Kilometer mit nur europ\u00e4ischen Friedenstruppen und ohne US-Soldaten und US-Finanzierung.<br \/>\nNATO-Moratorium von 10\u201320 Jahren.<br \/>\nSanktionen und Rohstoffm\u00e4rkte: Stabilisierung der globalen \u00d6l- und Gasm\u00e4rkte, was die Kraftstoffpreise in den USA senkte.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 22.10.2026 von Fritz Goergen bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/uraine-usa-klima\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/uraine-usa-klima<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verstehe bis heute diesen &#8222;Ersatz-Patriotismus&#8220; nicht. Die Ukraine ist weder in der EU noch in der Nato. Es wird aber so getan, als w\u00e4re Baden-W\u00fcrttemberg angegriffen worden. Auch Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte sieh in Russland keine Bedrohung. 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