{"id":154981,"date":"2026-10-19T20:49:10","date_gmt":"2026-10-19T18:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=154981"},"modified":"2026-10-19T21:19:52","modified_gmt":"2026-10-19T19:19:52","slug":"frankreich-islam-linke-kath","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frankreich-islam-linke-kath\/","title":{"rendered":"Frankreich: Islam &#8211; Linke &#8211; Kath"},"content":{"rendered":"<p>Vor drei Wochen haben 800.000 junge Menschen &#8211; Franzosen, wie Migranten &#8211; mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/leo-paris-laizismus-christ-islam\/\">Papst Leo IV<\/a> in Paris das &#8222;Notre P\u00e8re&#8220; bzw. &#8222;Vaterunser&#8220; gebetet. Und nun versetzen Jugendliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frankreich-brennt-d-schweigt\/\">Frankreich in Aufruhr<\/a>, manche sprechen von &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/buergerkrieg\/\">molekularem B\u00fcrgerkrieg<\/a>&#8220; (Hans-Magnus Enzensberger ). Wie passt dies zusammen, Frieden und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/islamogauchisme-f-schulen-d\/\">Krieg<\/a>?<!--more--><\/p>\n<p>Drei Gruppen von Jugendlichen:<br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte Teil der jungen Generation in Frankreich hat eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/frankreich-islam\/\">Migrationsgeschichte<\/a>, in den urbanen Milieus sind es weit \u00fcber drei Viertel.<br \/>\nDanach rangieren die weltlich orientierten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/frankreich2022\/\">autochthonen Franzosen<\/a>, f\u00fcr die zumeist gilt &#8222;als junger Mensch mu\u00df man links sein&#8220;; diese Aussage hat <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/entspannungspolitik\/\">Willy Brandt<\/a> gerne wiederholt.<br \/>\nDie kleinste Gruppe bilden die jungen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">Katholiken<\/a>. Frankreich ist\/war schlie\u00dflich ein christliches und zu 90 % <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/katholizismus\/\">katholisches Land<\/a>. Und diese jungen Leute jubelten dem Papst am 26.9.2026 zu Hunderttausenden zu.<br \/>\n.<br \/>\nDie Unruhen in Frankreich ab Oktober 2026 m\u00f6gen anfangs als Sch\u00fclerproteste entstanden sein, sie wurden aber umgehend von Linken und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/linksextremismus\/\">Linksextremen<\/a> unter der \u00c4gide der linken Partei &#8222;la France insoumise&#8220; (LFI) gekapert. Da die Linksextremisten zahlenm\u00e4\u00dfig und auch k\u00f6rperlich (Weicheier) zu schwach sind, wurden sie von Anfang an von jungen aus dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/maghreb\/\">Maghreb<\/a> geb\u00fcrtigen M\u00e4nnern unterst\u00fctzt &#8211; die zahlreichen Videos zeigen sie als Hauptakteure. Das saloppe Statement &#8222;Musulmans acteurs, gauches claqueurs&#8220; unterstreicht dies. Die Migranten haben die Kraft (physisch) und die Linken die Klappe (verbal).<br \/>\nAnmerkung: die aus den ehemaligen franz. Kolonien im Maghreb (Algerien, Tunesien, Marokko) und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-geschichte\/\">Schwarzafrika<\/a> stammenden jungen M\u00e4nner erhielten qua Geburt in Frankreich automatisch die franz\u00f6sische Staatb\u00fcrgerschaft.<br \/>\nDie jugendlichen Randalierer verbindet mit dem franz\u00f6sischen Staat nichts, au\u00dfer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/verachtung\/\">Verachtung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/hass\/\">Hass<\/a>.<\/p>\n<p>Zur Gruppe der linken Jugendlichen:<br \/>\nDer Philosoph Marcel de Corte spricht von Dekadenz und einer desorientierten Jugend, &#8222;die jede echte Bindung verloren habe und in einer atomisierten Gesellschaft lebe, die nichts mehr wisse von Vaterland und \u00dcberlieferung, vielmehr den Einzelnen immer wieder auf sich selbst und seine Illusionen zur\u00fcckwerfe.&#8220; (1) . Sie erleben, da\u00df der Staat bankrott ist, zahlungsunf\u00e4hig. Ihr einziger Halt &#8222;Konsum und noch mehr Konsum&#8220; auf Basis der gewohnten staatlichen Transferzahlungen ist dahin. In ihrer Haltlosigkeit formulieren sie irre und vom Staat niemals einl\u00f6sbare Forderungen nach einem regul\u00e4ren Sch\u00fclergehalt: \u201eOn en a marre de ne pas \u00eatre pay\u00e9 alors qu\u2019on fait les m\u00eames horaires que les gens qui travaillent.\u201c Also: \u201eWir haben die Nase voll davon, nicht bezahlt zu werden, obwohl wir dieselben Arbeitszeiten haben wie die Leute, die arbeiten\u201c.<\/p>\n<p>Zur Gruppe der Jugendlichen mit Migrationsgeschichte:<br \/>\nIm Zweckb\u00fcndnis des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/islamogauchisme\/\">Islamogauchisme<\/a> finden die linken und islamischen Jugendlichen zusammen. Letztere sind dreifach im Vorteil. Erstens sind sie zahlenm\u00e4\u00dfig weit in der Mehrheit. Zweitens bietet ihnen im Hintergrund immer noch der Islam einen gewissen Halt. Sie kennen ihre kulturell-religi\u00f6sen Wurzeln. Und drittens wissen sie &#8211; falls um Bildung bem\u00fcht -, wie der IslamoGauchisme bislang immer geendet hat: Mit dem Sieg der Muslime, die dann die Linken als n\u00fctzliche Idioten umbringen. Siehe <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/iran2026\/\">Iran 1979<\/a> nach der R\u00fcckkehr von Ayatollah Chomeini aus Paris nach <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/teheran\/\">Teheran<\/a>.<\/p>\n<p>Zur Gruppe der jungen Katholiken:<br \/>\nDavid Berger wehrt sich vehement gegen die so bequeme, aber dennoch unzutreffende Gleichung \u201eMigration gleich Gewalt&#8220;. Er erinnert an den Papstbesuch in Paris und die zigtausenden jungen Menschen, die friedlich zusammenfanden auf der doch so geschichtsbeladenen &#8222;Place de la Concorde&#8220;:<br \/>\n&#8222;Ein katholischer Einwanderer aus Afrika kann sich dem geistigen Erbe Frankreichs enger verbunden f\u00fchlen als ein einheimischer Linksradikaler, der dessen Rath\u00e4user anz\u00fcndet. Entscheidend ist nicht die Hautfarbe, sondern die Bereitschaft, eine gemeinsame Ordnung anzuerkennen, f\u00fcr die der Begriff \u201echristliches Abendland\u201c steht&#8220; (2).<\/p>\n<p>Trotz <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/laizismus\/\">Laizismus<\/a> und strenger <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">Trennung von Kirche und Staat<\/a>: Frankreich sollte sich auf seine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/christentum\/\">christlichen Wurzeln<\/a> besinnen und die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/westen\/wertewesten\/\">Werte des Westens<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/democracy-first\/\">Demokratie<\/a> als verteidigungsw\u00fcrdig erkennen. Diese Wurzeln geben Halt, auch der jungen Generation.<br \/>\n19.10.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Frankreich: Islam &#8211; Linke &#8211; Kath&#8220; =============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (2)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Frankreich: Vom Sch\u00fclerprotest zum B\u00fcrgerkrieg &#8211; Eine Folge der Dekadenz<\/strong><br \/>\n85 Prozent des Jahrgangs haben in Frankreich im vergangenen Juni Abitur gemacht. Und trotzdem z\u00fcndeten die \u201eSch\u00fclerproteste\u201c Barrikaden an, pl\u00fcnderten und legten Feuer an \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude. Die Jugend hat jede echte Bindung verloren, kommentiert Karlheinz Wei\u00dfmann<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNur ein Umsteuern kann den B\u00fcrgerkrieg verhindern<br \/>\nDie Ursache daf\u00fcr liegt nicht nur in der gro\u00dfen Zahl der Unf\u00e4higen, denen die \u00f6ffentlichen Schulen als eine Art von Wartesaal dienen, bevor dann doch das Erwerbsleben beginnt. Sie hat vielmehr mit einem Prozess der Dekadenz zu tun, von dem der konservative meinte, dass eine desorientierte Jugend sein Hauptopfer sei, die jede echte Bindung verloren habe und in einer atomisierten Gesellschaft lebe, die nichts mehr wisse von Vaterland und \u00dcberlieferung, vielmehr den Einzelnen immer wieder auf sich selbst und seine Illusionen zur\u00fcckwerfe.<br \/>\nUnter dem Eindruck von \u201968 schrieb er:<br \/>\n\u201eWie k\u00f6nnte man \u00fcbersehen, dass sich die heutige Jugend, der ihre nat\u00fcrliche Beziehung zur realen Welt um sie herum und zu ihrem transzendenten Prinzip genommen wurde, in sich selbst zur\u00fcckzieht und sich der Droge hingibt, die diesen R\u00fcckzug des Individuums in seine von allem anderen getrennte Individualit\u00e4t beg\u00fcnstigt? F\u00fcr diese arme Jugend gibt es nichts mehr als das Ich, das seiner Beziehung zu allem, was nicht es selbst ist, beraubt und mit seinen Tr\u00e4umen erf\u00fcllt ist. Es ist in sich selbst verschlossen. Ausgeliefert allein dem wirtschaftlichen Leben, allein der Produktion und dem Konsum von Dingen: Nahrungsmittel, Getr\u00e4nke, Kleidung, Drogen, Freizeit. So wird es st\u00e4ndig dazu angeregt, die verzerrenden Informationen, die es \u00fcberfluten, in sich zu verarbeiten. In einer Gesellschaft, die sich immer mehr auf das isolierte Individuum ausrichtet, das jeglicher geistigen und k\u00f6rperlichen Beziehung zu seinen Mitmenschen beraubt ist, ist es verst\u00e4ndlich, dass zun\u00e4chst das k\u00f6rperliche Vergn\u00fcgen und anschlie\u00dfend das geistige Vergn\u00fcgen des Tr\u00e4umens einen immer gr\u00f6\u00dferen Stellenwert einnehmen, da das Vergn\u00fcgen als solches untrennbar mit dem Ich verbunden ist und den Menschen in sich selbst einschlie\u00dft.\u201c<br \/>\nWenn man von den Aufr\u00fchrern und deren n\u00fctzlichen Idioten, von den Kriminellen, Krawallmachern und den Mitl\u00e4ufern absieht, bleibt in der Protestbewegung eine Menge an Heranwachsenden, denen Ma\u00dfst\u00e4be fehlen. Obwohl sie bisher f\u00fcr die Gesellschaft, in der sie gro\u00df geworden sind, keinerlei Leistung erbracht haben, glauben sie nur zu gerne, dass ihnen selbstverst\u00e4ndlich umfassende Rechte auf alles M\u00f6gliche zustehen.<br \/>\nDas haben ihnen die Ideologen, die die Medien wie das Erziehungssystem seit einem halben Jahrhundert beherrschen, erfolgreich eingeredet, und bisher schien solcher Demagogie keine Grenze gesetzt. Aber nun kommt sie in Sicht, und sei es in Gestalt des kollabierenden franz\u00f6sischen Staatshaushalts. Wer angesichts dessen auf die weitergehende Versch\u00e4rfung der Lage setzt, riskiert, dass die Entwicklung in einem B\u00fcrgerkrieg endet.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.10.2026 von Karlheinz Wei\u00dfmann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/ausland\/2026\/frankreich-vom-schuelerprotest-zum-buergerkrieg\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/ausland\/2026\/frankreich-vom-schuelerprotest-zum-buergerkrieg\/<\/a><\/p>\n<p>Kommentare:<br \/>\nJetzt auf die franz\u00f6sische Jugend einzudreschen mutet hinterw\u00e4ldlerisch an. Die Ursachen der Ausschreitungen liegen haupts\u00e4chlich in der umfangreiche migrantischen Szene der Vorst\u00e4dte, die jeden sich bietenden Anla\u00df nutzen, um ihre Anspr\u00fcche mit Gewalt durchzusetzen. So wurden aus Sch\u00fcler-Protesten f\u00fcr bessere Ausbildung brennende Rath\u00e4user. Kunibert<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130778\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"105\" \/><\/a><br \/>\n<strong>(2) Linksradikale treffen auf Islamisten \u2013 Der Kommentar von David Berger zu den Unruhen in Frankreich<\/strong><br \/>\nIn Limoges brennt das historische Rathaus. Vermummte schlagen Scheiben ein, dringen in das historische Geb\u00e4ude und legen Feuer. Die Flammen fressen sich bis zum Dach. Drau\u00dfen stehen fassungslose B\u00fcrger, eine Rathausmitarbeiterin weint. In Lyon geht das Touristenb\u00fcro am Place Bellecour in Flammen auf; Feuerwehrleute kommen kaum durch. In Bordeaux werden Gesch\u00e4fte an der Rue Sainte-Catherine gepl\u00fcndert, ein Decathlon-Markt brennt, das Feuer greift auf das Geb\u00e4ude \u00fcber. Die Residenz der Pr\u00e4fektin wird verw\u00fcstet, die Eliteeinheit Raid muss eingreifen.<br \/>\nIn Marseille st\u00fcrmen Vermummte das Rathaus. Paris erlebt Pl\u00fcnderungen und Stra\u00dfenschlachten vom Luxuskaufhaus Galeries Lafayette bis zu kleinen Boutiquen. Das ist Frankreich in diesen Tagen. Nicht Bagdad, nicht Beirut. Frankreich. Ein Land, das sich gern als Leuchtfeuer der Aufkl\u00e4rung und Lehrmeister der europ\u00e4ischen Demokratie versteht und dessen Staatsmacht vor randalierenden Banden immer \u00f6fter zur\u00fcckweichen muss.<br \/>\nLaut Premierminister wurden allein am Samstag 1200 Menschen festgenommen und 150 Polizisten und Gendarmen verletzt. Und wie wird das von den deutschen Mainstreammedien verkauft? Als Protest gegen das teure Leben, gelegentlich gar als berechtigte \u201eSch\u00fclerproteste\u201c.<\/p>\n<p>Doch die Bilder der Gewaltt\u00e4ter sprechen eine andere Sprache. Wer ein Rathaus und Schulen anz\u00fcndet, betreibt keine Bildungspolitik. Wer Luxusgesch\u00e4fte ausr\u00e4umt, k\u00e4mpft nicht gegen den Kapitalismus. Die selbsternannten linken Revolution\u00e4re lieben offenbar Louis Vuitton und Chanel \u2013 solange andere daf\u00fcr bezahlen.<\/p>\n<p>Wer die franz\u00f6sische Barrikadenmentalit\u00e4t kennt, wei\u00df: Ein B\u00fcrgerkrieg ist das noch nicht unbedingt. B\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlich wirken die Szenen dennoch: im Stil der sogenannten Antifa maskierte Trupps, brennende Beh\u00f6rden, angegriffene Polizisten, ein Staat, der mit Wasserwerfern, Panzerfahrzeugen und Spezialeinheiten reagieren muss.<\/p>\n<p>Und nun der Kontrast, kaum drei Wochen zuvor. Papst Leo XIV. besucht Frankreich. Hunderttausende versammeln sich friedlich in Paris zur Messe, Menschen aus Europa, Afrika und aller Welt. Sie kommen nicht, um Schaufenster einzuschlagen, sondern um zu beten. Im Pariser Integrationszentrum Maison Bakhita trifft der Papst Fl\u00fcchtlinge und Migranten; am Ende beten alle gemeinsam das Vaterunser. Ein anderes Frankreich. Gerade dieser Vergleich widerlegt die bequeme Gleichung \u201eMigration gleich Gewalt\u201c. Ein katholischer Einwanderer aus Afrika kann sich dem geistigen Erbe Frankreichs enger verbunden f\u00fchlen als ein einheimischer Linksradikaler, der dessen Rath\u00e4user anz\u00fcndet. Entscheidend ist nicht die Hautfarbe, sondern die Bereitschaft, eine gemeinsame Ordnung anzuerkennen, f\u00fcr die der Begriff \u201echristliches Abendland\u201c steht.<\/p>\n<p>Damit sind wir beim Islamogauchismus: jenem gef\u00e4hrlichen politischen Schulterschluss, in dem inzwischen gro\u00dfe Teile der radikalen Linken islamistische Akteure als Verb\u00fcndete gegen den angeblich unterdr\u00fcckerischen Westen behandeln. Wo die einen die b\u00fcrgerliche Gesellschaft als kapitalistisches Feindbild betrachten, sehen die anderen in ihren freiheitlichen Traditionen ein Hindernis f\u00fcr islamische Herrschaftsanspr\u00fcche. Auf den ersten Blick vielleicht verschiedene Ideologien, aber derselbe Gegner, dieselbe aggressive \u201eKultur der Zerst\u00f6rung und des Todes\u201c.<\/p>\n<p>Und immer mit dabei: Pal\u00e4stinenserflaggen. L\u00e4ngst ist diese Fahne zum politischen Kampfsymbol geworfen, unter dem sich linksrevolution\u00e4rer Zerst\u00f6rungswille, aggressiver Judenhass und islamistische Parolen begegnen. Wo unter solchen Fahnen gepl\u00fcndert, gebrandschatzt und die Polizei angegriffen wird, endet jede romantische Verkl\u00e4rung des angeblichen Freiheitskampfes, mit der man auch in Berlin das Gewissen gro\u00dfer Teile der W\u00e4hler eingeschl\u00e4fert hat.<br \/>\nFrankreichs Problem ist nicht einfach, dass Menschen anderer Herkunft dort leben. Sein Problem ist, dass Teile der Politik den Mut verloren haben, von allen dieselbe Achtung vor Recht, Eigentum und kulturellen Grundlagen des Landes zu verlangen. Parallelgesellschaften, islamistischer Druck und linke Gewaltromantik sind inzwischen zu einer ganz Europa bedrohenden Allianz herangewachsen. Drei Wochen, zwei Bilder. Beim Papstbesuch knien vor allem junge Menschen unterschiedlichster Herkunft zum Gebet und zur Beichte. Am 17. Oktober m\u00fcssen B\u00fcrger vor Flammen und Pl\u00fcnderern fliehen. Das eine zeigt, wie Integration gelingen kann.<\/p>\n<p>Das andere, was geschieht, wenn der Staat ein naives <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/appeasement\/\">Islam-Appeasement<\/a> pflegt und den Feinden der \u00f6ffentlichen Ordnung die Stra\u00dfen \u00fcberl\u00e4sst. Nicht Herkunft und Hautfarbe entscheiden \u00fcber Frankreichs Zukunft. Sondern die Frage, ob Frankreich noch den Willen besitzt, Frankreich zu bleiben. Und diese Frage stellt sich nicht nur f\u00fcr Frankreich.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.10.2025 von David Berger bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-19-oktober-2026\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-19-oktober-2026<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor drei Wochen haben 800.000 junge Menschen &#8211; Franzosen, wie Migranten &#8211; mit Papst Leo IV in Paris das &#8222;Notre P\u00e8re&#8220; bzw. &#8222;Vaterunser&#8220; gebetet. Und nun versetzen Jugendliche Frankreich in Aufruhr, manche sprechen von &#8222;molekularem B\u00fcrgerkrieg&#8220; (Hans-Magnus Enzensberger ). 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