{"id":153112,"date":"2026-08-25T21:32:21","date_gmt":"2026-08-25T19:32:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=153112"},"modified":"2026-08-25T21:32:21","modified_gmt":"2026-08-25T19:32:21","slug":"bayerischer-hof-kuedigt-misesde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bayerischer-hof-kuedigt-misesde\/","title":{"rendered":"Bayerischer Hof k\u00fcndigt MisesDe"},"content":{"rendered":"<p>Seit 2013 h\u00e4lt das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/staat-frei-statt-links-oder-rechts\/\">libert\u00e4re<\/a> &#8222;Ludwig von Mises Institut Deutschland&#8220; seine j\u00e4hrlichen Tagungen im M\u00fcnchner Hotel Bayerischer Hof ab. In dem 1841 er\u00f6ffneten renommierten Haus \u00fcbernachten Staatschefs und Monarchen, hier findet auch die allj\u00e4hrliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/sicherheitskonferenz\/\">M\u00fcnchner Sicherheitskonferen (MSC)<\/a> statt. Jetzt hat das Hotel, das \u201eseit jeher f\u00fcr Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt sowie die Grundwerte einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft\u201c steht, dem weltweit wohl wichtigsten Verein des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/libertarismus\/\">Libertarismus<\/a> nach 2026 gek\u00fcndigt. Die Tagung am 17.10.2026 kann also noch stattfinden. <a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2026\/06\/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2026\/06\/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nIm Namen von Weltoffenheit und Toleranz wird einem Inst\u00edtut gek\u00fcndigt, das genau f\u00fcr diese freiheitlichen Werte steht. Grotesk, es trifft ausgerechnet Ludwig von Mises: 1881 in Lemberg geboren, war einer der bedeutendsten Vertreter der \u00d6sterreichischen Schule der National\u00f6konomie. Als liberaler <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/oekonomie\/\">\u00d6konom<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Jude<\/a> musste er vor den Nationalsozialisten fliehen, wurde Professor in der Schweiz und emigrierte schlie\u00dflich in die Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Zu den K\u00fcndigungsgr\u00fcnden schweigt der Bayerische Hof. Es gibt nur Mutma\u00dfungen: \u201eDas Ergebnis der Recherche: Mitten in M\u00fcnchen konnte eine antidemokratische Gemeinschaft gedeihen, die bis in die USA vernetzt ist \u2013 und dessen Vertreter inzwischen im Landtag und um Bundestag sprechen. Bayerns Verfassungssch\u00fctzer beobachten es bis heute nicht\u201c &#8211; schreibt die M\u00fcnchener Abendzeitung. Zudem habe das Mises-Institut dem argentinischen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/milei\/\">Javier Milei<\/a> einen Preis verliehen. M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause (Gr\u00fcne) nennt das Gedankengut des Mises-Instituts &#8222;besorgniserregend&#8220;.<\/p>\n<p>In ihrem Beitrag &#8222;Vor 92 Jahren setzte er sich von den Nationalsozialisten ab \u2013 heute wird das Mises-Institut gecancelt&#8220; schreibt Zeinab Herz \u00fcber Ludwig von Mises: &#8222;Sein Name hat mehr mit Weltoffenheit und Toleranz zu tun als die heuchlerischen Losungen der selbsternannten Sittenw\u00e4chter in den Medien und der Politik&#8220; (1).<br \/>\nIn ihrem blinder <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/kapitalismus\/\">Antikapitalismus<\/a> versteigt sich die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/linke\/\">Linke<\/a> dazu, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/\">Libert\u00e4ren<\/a> eine N\u00e4he zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/rechtsextremismus\/\">Rechtsextremismus<\/a> vorzuwerfen (2). &#8222;Jetzt ist sogar die Freiheit &#8222;Nazi&#8220; &#8211; titelt die Berliner Zeitung (3).<br \/>\n26.8.2026<br \/>\nDieser Text wurde ohne KI geschrieben.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Bayerischer Hof k\u00fcndigt MisesDe&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>.<\/strong><br \/>\n<strong>(1) Vor 92 Jahren setzte er sich von den Nationalsozialisten ab \u2013 heute wird das Mises-Institut gecancelt<\/strong><br \/>\n1934 nahm Ludwig von Mises Abschied von Wien, 1938 raubten die Nazis seine Bibliothek. Heute wird sein Institut im Namen der \u201eWeltoffenheit\u201c von einem Hotel ausgeladen und von M\u00fcnchens gr\u00fcnem Oberb\u00fcrgermeister zum politischen Verdachtsfall erkl\u00e4rt.<br \/>\n.<br \/>\nAm 23. August 1934 stiegen Ludwig von Mises und seine sp\u00e4tere Frau Margit durch die \u00f6sterreichischen Alpen. Oben am Edelwei\u00dfkopf angekommen, umgeben von Bergen, Wind und einer Ruhe, die in scharfem Gegensatz zu den politischen Verh\u00e4ltnissen im damaligen \u00d6sterreich stand, erkl\u00e4rte Mises ihr, dass er Wien Anfang Oktober verlassen werde. Ihm war eine Professur am Genfer Hochschulinstitut f\u00fcr internationale Studien angeboten worden. Mises hatte zugesagt.<br \/>\nMargit von Mises setzt diese Szene in ihren Erinnerungen nicht zuf\u00e4llig unmittelbar hinter die Schilderung von Hitlers Aufstieg, der nationalsozialistischen Unruhen in \u00d6sterreich und der Ermordung des \u00f6sterreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfu\u00df. Mises habe genau gewusst, was Hitlers Machtzuwachs f\u00fcr \u00d6sterreich bedeuten werde. Nur den Zeitpunkt der Katastrophe habe er nicht kennen k\u00f6nnen. Am 3. Oktober 1934 verlie\u00df er Wien tats\u00e4chlich in Richtung Genf.<\/p>\n<p>Fast genau 92 Jahre sp\u00e4ter, am 23. August 2026, heizt sich in M\u00fcnchen eine Debatte dar\u00fcber auf, ob ein Institut, das Mises\u2019 Namen tr\u00e4gt und seine Lehren verbreiten will, noch als akzeptabler Vertragspartner gelten k\u00f6nne. Nach einem Bericht der M\u00fcnchner Abendzeitung, der dem Institut eine N\u00e4he zur AfD vorwarf, pr\u00fcfte das Hotel, in dem 13 Jahre lang die j\u00e4hrliche Konferenz des Instituts stattfand, die Gesch\u00e4ftsbeziehung \u201eerneut und umfassend\u201c. \u00dcber das Jahr 2026 hinaus wolle man dem Institut keine R\u00e4ume mehr \u00fcberlassen. Der Bayerische Hof betonte, er stehe f\u00fcr \u201eWeltoffenheit, Toleranz\u201c und die Grundwerte einer freiheitlichen Demokratie.<\/p>\n<p>Noch viel bedenklicher als die Entscheidung eines privaten Hotels ist aber die politische Intervention. M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause bezeichnete das Gedankengut des Mises-Instituts gegen\u00fcber der Abendzeitung als \u201ebesorgniserregend\u201c. Seine Folgerung lautete: \u201eDer Staat darf auch nicht unt\u00e4tig bleiben.\u201c Sicherheitsbeh\u00f6rden und die sogenannte Zivilgesellschaft m\u00fcssten wachsam sein. Der Vorwurf lautet nicht mehr blo\u00df, einzelne Redner des Instituts vertr\u00e4ten radikale oder falsche Auffassungen. Aus einer weltanschaulichen Kontroverse wird ein Gegenstand staatlicher Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Dabei hatte das bayerische Innenministerium noch im Oktober 2024 auf eine parlamentarische Anfrage geantwortet, die Konferenzen seien aus Sicht des M\u00fcnchner Polizeipr\u00e4sidiums stets st\u00f6rungsfrei verlaufen. Weder beim Polizeipr\u00e4sidium noch beim Bayerischen Landeskriminalamt l\u00e4gen Erkenntnisse im Sinne der abgefragten extremistischen Ph\u00e4nomenbereiche vor. Das Institut sei auch kein Beobachtungsobjekt des Landesamtes f\u00fcr Verfassungsschutz.<br \/>\nUm die historische Ironie dieses Vorgangs zu verstehen, muss man wissen, wof\u00fcr Mises\u2019 \u00d6sterreichische Schule der National\u00f6konomie steht. Sie geht von einem einfachen Gedanken aus: Nicht Staaten, Klassen oder abstrakte Kollektive handeln, sondern einzelne Menschen. Die Wirtschaft eines Landes ist kein statisches Gebilde, das vom Rei\u00dfbrett eines Ministeriums aus geplant werden kann. Sie ist vielmehr ein dynamisches System, das die Entscheidungen und Pr\u00e4ferenzen aller seiner Teilnehmer widerspiegelt und durch freie Preisbildung miteinander in Einklang bringt.<\/p>\n<p>Preise helfen dabei, Entscheidungen von Individuen miteinander zu koordinieren. Sie zeigen, was knapp ist, was dringend gebraucht wird und wo sich eine Investition lohnt. In einer Planwirtschaft ohne Privateigentum und echte Marktpreise kann laut Mises nicht vern\u00fcnftig berechnet werden, wof\u00fcr Rohstoffe, Arbeit und Kapital am sinnvollsten eingesetzt werden sollen, was den Wohlstand der Menschen schm\u00e4lert.<br \/>\nWas die Demokratie angeht, hat Mises selbst ihr einen entscheidenden Wert zugeschrieben. Demokratie war f\u00fcr ihn ein Mittel friedlicher Machtbegrenzung innerhalb einer liberalen Ordnung. Mit ihr lassen sich Regierungen ohne Revolutionen und Blutvergie\u00dfen auswechseln. Sie ist jedoch kein Freibrief f\u00fcr Mehrheiten, Eigentum, Meinungsfreiheit oder Minderheitenrechte nach Belieben anzutasten.<\/p>\n<p>Gerade diese Verbindung aus Individualismus, Privateigentum, freiem Austausch und Misstrauen gegen\u00fcber zentralisierter Macht sowie seine j\u00fcdische Abstammung machten Mises f\u00fcr die Nationalsozialisten zum Feindbild. Wie fr\u00fch sie seinen Namen als politischen Makel behandelten, zeigt eine heute fast vergessene Episode.<br \/>\nAm 10. M\u00e4rz 1933 ver\u00f6ffentlichte die Deutsch\u00f6sterreichische Tageszeitung, das Blatt der \u00f6sterreichischen Nationalsozialisten, den Artikel \u201eDie Kandidatur Dr. Morgensterns\u201c. Ziel des Angriffs war Oskar Morgenstern, ein \u00d6konom aus dem Umfeld von Mises. Der Wirtschaftshistoriker Hansj\u00f6rg Klausinger fasst die nationalsozialistische Polemik so zusammen: Morgenstern sei als Jude, \u201eManchester-Liberaler\u201c, Sch\u00fcler von Mises und Proteg\u00e9 eines weiteren Funktion\u00e4rs beschimpft worden. Der Angriff war so bedrohlich, dass Morgensterns Vater die Familiengeschichte untersuchen lie\u00df, um die angeblich \u201earische Herkunft\u201c seines Sohnes nachzuweisen.<\/p>\n<p>Die Wortfolge ist aufschlussreich. \u201eSch\u00fcler von Mises\u201c stand in der nationalsozialistischen Denunziation neben \u201eJude\u201c und \u201eManchester-Liberaler\u201c. Die Verbindung mit Mises galt selbst als Belastungsmaterial. Sein Name verk\u00f6rperte f\u00fcr die \u00f6sterreichischen Nationalsozialisten gerade jene kosmopolitische, marktwirtschaftliche und individualistische Ordnung, die sie durch die rassisch definierte Volksgemeinschaft und einen totalit\u00e4ren Staat ersetzen wollten.<\/p>\n<p>Nach dem Anschluss \u00d6sterreichs im M\u00e4rz 1938 verwandelte sich diese ideologische Feindschaft in staatliche Verfolgung. Die Universit\u00e4t Wien entzog Mises am 8. April aus rassistischen Gr\u00fcnden die Lehrbefugnis und vertrieb ihn formell aus der Universit\u00e4t. Er selbst befand sich bereits in der Schweiz. Seine Wiener Wohnung sowie seine umfangreiche B\u00fcchersammlung waren den Nationalsozialisten jedoch ausgeliefert.<br \/>\nDer Sicherheitsdienst hatte den Raub j\u00fcdischer und oppositioneller Bibliotheken systematisch vorbereitet. Beim Einmarsch in \u00d6sterreich waren Namen, Adressen, Religionszugeh\u00f6rigkeiten und politische Verbindungen bereits auf Karteikarten erfasst. Mehr als 130 Tonnen Buch- und Aktenmaterial wurden aus Wien nach Berlin abtransportiert. Neben der bedeutenden Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde beschlagnahmte der SD ausdr\u00fccklich die \u201ePrivatbibliotheken von Karl Adler, Ludwig Mises und Herbert Richter\u201c. Das geraubte Material wurde danach als regional bedeutsam, \u201ereichswichtig\u201c oder \u201evernichtungsreif\u201c eingestuft. Teile gingen an andere NS-Organisationen, andere wurden gepl\u00fcndert oder vernichtet.<\/p>\n<p>Auch Hayek, ein Sch\u00fcler von Mises und sp\u00e4terer Wirtschaftsnobelpreistr\u00e4ger, wurde durch den Nationalsozialismus zum Emigranten. Allerdings nicht in Form einer pl\u00f6tzlichen Flucht im Jahr 1938. Er hatte bereits 1931 einen Ruf an die London School of Economics angenommen. Nach dem Anschluss erhielt er 1938 die britische Staatsb\u00fcrgerschaft. Seine r\u00e4umliche Entfernung von Wien wurde nun zum dauerhaften Exil, w\u00e4hrend das intellektuelle Milieu seiner Jugend zerst\u00f6rt wurde.<\/p>\n<p>Hayek beschr\u00e4nkte sich nicht darauf, aus sicherer Entfernung zuzusehen. Er verfasste Empfehlungsschreiben f\u00fcr gef\u00e4hrdete \u00f6sterreichische Wissenschaftler, darunter auch politisch links stehende \u00d6konomen, und reiste nach dem Anschluss noch zweimal nach \u00d6sterreich, um \u00fcberwiegend j\u00fcdischen Mitgliedern seines intellektuellen Kreises bei der Emigration zu helfen. Im April 1939 wagte er eine weitere Reise nach Wien, um im Auftrag von Mises dessen geraubte Unterlagen zur\u00fcckzuerlangen. Der Versuch scheiterte. Die bedeutenden Mitglieder des Wiener \u201eGeistkreises\u201c emigrierten, zwei von ihnen wurden nach Theresienstadt deportiert und ermordet. Mit ihrer Vertreibung verlor Wien eines seiner wichtigsten intellektuellen Milieus.<\/p>\n<p>Damals trieb ein totalit\u00e4rer Staat seine Gegner mit Verboten, Enteignung und Gewalt au\u00dfer Landes oder machte sie mundtot. Zwar ist unsere heutige politische Ordnung nicht vergleichbar, doch in den letzten Jahren wurde immer h\u00e4ufiger versucht, durch eine andere, subtile und oftmals milde Kombination aus privaten und staatlichen Handlungen die Freiheit der Debatte und der Versammlung einzuschr\u00e4nken.<br \/>\nBezogen auf diesen Fall: Ein Boulevardmedium erkl\u00e4rt Kontakte und unbequeme Gedanken zum Verdachtsmoment, ein Unternehmen zieht aus Sorge um seine Reputation die T\u00fcr zu, Politiker \u00fcbernehmen die Einstufung und fordern schlie\u00dflich eine weitere, nicht genauer definierte Untersuchung durch Sicherheitsbeh\u00f6rden. Denn Freiheit stirbt immer zentimeterweise.<\/p>\n<p>Am 23. August 1934 blickte Ludwig von Mises von einem Alpengipfel auf das Land, das er liebte, und erkl\u00e4rte der Frau an seiner Seite, dass er es verlassen werde. Er ging, weil er fr\u00fcher als viele andere verstand, dass eine Ordnung der Freiheit nicht erst dann verloren ist, wenn die Grenzen geschlossen werden. Sie ist bereits bedroht, wenn Individualismus als Verrat, Liberalismus als Gefahr und die Begrenzung staatlicher Macht als Angriff auf die Gemeinschaft behandelt werden.<\/p>\n<p>Am 23. August 2026 wurde in M\u00fcnchen dar\u00fcber diskutiert, ob ein Institut in seinem Namen noch R\u00e4ume erhalten d\u00fcrfe und ob der Staat gegen\u00fcber seinem Gedankengut \u201eunt\u00e4tig\u201c bleiben k\u00f6nne. Der Bayerische Hof darf seine T\u00fcren schlie\u00dfen. Aber er sollte dann nicht so tun, als sei Ausschluss die h\u00f6chste Form des Einsatzes f\u00fcr Toleranz.<br \/>\nDie Berufung des Bayerischen Hofs auf seine \u201eWeltoffenheit\u201c verleiht dem Vorgang eine beinahe groteske Pointe.<br \/>\n.<br \/>\nLudwig von Mises wurde 1881 im damals \u00f6sterreichisch-ungarischen Lemberg, dem heutigen Lwiw in der Ukraine, in eine j\u00fcdische Familie geboren. Er wuchs in Wien auf, ging 1934 als Professor nach Genf und floh 1940 vor dem deutschen Vormarsch \u00fcber Frankreich, Spanien und Portugal in die Vereinigten Staaten. 1946 wurde er amerikanischer Staatsb\u00fcrger. Ein galizischer Jude, ein Wiener Gelehrter, ein Professor in der Schweiz, ein Fl\u00fcchtling und schlie\u00dflich ein amerikanischer Staatsb\u00fcrger und gefeierter Intellektueller: Sein Name hat mehr mit Weltoffenheit und Toleranz zu tun als die heuchlerischen Losungen der selbsternannten Sittenw\u00e4chter in den Medien und der Politik.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 26.8.2026 von Zeinab Herz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/vor-92-jahren-setzte-er-sich-von-den-nationalsozialisten-ab-heute-wird-das-mises-institut-gecancelt\/\">https:\/\/apollo-news.net\/vor-92-jahren-setzte-er-sich-von-den-nationalsozialisten-ab-heute-wird-das-mises-institut-gecancelt\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Linke werfen Liberalen und Libert\u00e4ren eine N\u00e4he zum Rechtsextremismus vor. Dahinter steckt blinder Antikapitalismus<\/strong><br \/>\nLiberale Denkfabriken, die sich der staatskritischen \u00f6sterreichischen Schule der National\u00f6konomie verpflichtet f\u00fchlen, sind in das Visier linker Aktivisten geraten. Dabei muss in einer freien Gesellschaft auch die kritische Diskussion \u00fcber den Sozialstaat und sogar \u00fcber die Demokratie erlaubt sein.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/der-andere-blick\/linke-werfen-liberalen-und-libertaeren-eine-naehe-zum-rechtsextremismus-vor-dahinter-steckt-blinder-antikapitalismus-ld.10020790\">https:\/\/www.nzz.ch\/der-andere-blick\/linke-werfen-liberalen-und-libertaeren-eine-naehe-zum-rechtsextremismus-vor-dahinter-steckt-blinder-antikapitalismus-ld.10020790<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Jetzt ist sogar die Freiheit \u201enazi\u201c: Libert\u00e4res Ludwig-von-Mises-Institut gecancelt<\/strong><br \/>\nEin M\u00fcnchner Nobelhotel setzt das libert\u00e4re Mises-Institut vor die T\u00fcr. Presse-Aktivisten missf\u00e4llt, wie dort \u00fcber Freiheit diskutiert wird.<br \/>\nM\u00fcnchen, die Hauptstadt der Bewegung im Kampf gegen rechts? Unter dem gr\u00fcnen Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause sp\u00fcren die wei\u00df-blauen Antifanten Auf- und R\u00fcckenwind. Den Aktivisten ist keine Klinge zu stumpf. Und sie haben Blut gerochen. Das westdeutsche B\u00fcckb\u00fcrgertum (\u00a9 Ulf Poschardt) \u2013 konkret in Gestalt des Nobelhotels Bayerischer Hof \u2013 knickt ein wie anno dunnemals der preu\u00dfische Generalstab vor Adolf Hitler.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/libertaeres-ludwig-von-mises-institut-gecancelt-jetzt-ist-auch-die-freiheit-nazi-10324434\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/libertaeres-ludwig-von-mises-institut-gecancelt-jetzt-ist-auch-die-freiheit-nazi-10324434<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2013 h\u00e4lt das libert\u00e4re &#8222;Ludwig von Mises Institut Deutschland&#8220; seine j\u00e4hrlichen Tagungen im M\u00fcnchner Hotel Bayerischer Hof ab. 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