{"id":153112,"date":"2026-08-25T21:32:21","date_gmt":"2026-08-25T19:32:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=153112"},"modified":"2026-08-27T17:19:58","modified_gmt":"2026-08-27T15:19:58","slug":"bayerischer-hof-kuedigt-misesde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bayerischer-hof-kuedigt-misesde\/","title":{"rendered":"Bayerischer Hof k\u00fcndigt MisesDe"},"content":{"rendered":"<p>Seit 2013 h\u00e4lt das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/staat-frei-statt-links-oder-rechts\/\">libert\u00e4re<\/a> &#8222;Ludwig von Mises Institut Deutschland&#8220; seine j\u00e4hrlichen Tagungen im M\u00fcnchner Hotel Bayerischer Hof ab. In dem 1841 er\u00f6ffneten renommierten Haus \u00fcbernachten Staatschefs und Monarchen, hier findet auch die allj\u00e4hrliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/sicherheitskonferenz\/\">M\u00fcnchner Sicherheitskonferen (MSC)<\/a> statt. <!--more-->Jetzt hat das Hotel, das \u201eseit jeher f\u00fcr Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt sowie die Grundwerte einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft\u201c steht, dem weltweit wohl wichtigsten Verein des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/libertarismus\/\">Libertarismus<\/a> nach 2026 gek\u00fcndigt. Die Tagung am 17.10.2026 kann also noch stattfinden. <a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2026\/06\/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2026\/06\/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nIm Namen von Weltoffenheit und Toleranz wird einem Inst\u00edtut gek\u00fcndigt, das genau f\u00fcr diese freiheitlichen Werte steht. Grotesk, es trifft ausgerechnet Ludwig von Mises: 1881 in Lemberg geboren, war einer der bedeutendsten Vertreter der \u00d6sterreichischen Schule der National\u00f6konomie. Als liberaler <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/oekonomie\/\">\u00d6konom<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Jude<\/a> musste er vor den Nationalsozialisten fliehen, wurde Professor in der Schweiz und emigrierte schlie\u00dflich in die Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Zu den K\u00fcndigungsgr\u00fcnden schweigt der Bayerische Hof. Es gibt nur Mutma\u00dfungen: \u201eDas Ergebnis der Recherche: Mitten in M\u00fcnchen konnte eine antidemokratische Gemeinschaft gedeihen, die bis in die USA vernetzt ist \u2013 und dessen Vertreter inzwischen im Landtag und um Bundestag sprechen. Bayerns Verfassungssch\u00fctzer beobachten es bis heute nicht\u201c &#8211; schreibt die M\u00fcnchener Abendzeitung. Zudem habe das Mises-Institut dem argentinischen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/milei\/\">Javier Milei<\/a> einen Preis verliehen. M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause (Gr\u00fcne) nennt das Gedankengut des Mises-Instituts &#8222;besorgniserregend&#8220;.<\/p>\n<p>In ihrem Beitrag &#8222;Vor 92 Jahren setzte er sich von den Nationalsozialisten ab \u2013 heute wird das Mises-Institut gecancelt&#8220; schreibt Zeinab Herz \u00fcber Ludwig von Mises: &#8222;Sein Name hat mehr mit Weltoffenheit und Toleranz zu tun als die heuchlerischen Losungen der selbsternannten Sittenw\u00e4chter in den Medien und der Politik&#8220; (1).<br \/>\nIn ihrem blinder <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/kapitalismus\/\">Antikapitalismus<\/a> versteigt sich die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/linke\/\">Linke<\/a> dazu, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/\">Libert\u00e4ren<\/a> eine N\u00e4he zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/rechtsextremismus\/\">Rechtsextremismus<\/a> vorzuwerfen (2). &#8222;Jetzt ist sogar die Freiheit &#8222;Nazi&#8220; &#8211; titelt die Berliner Zeitung (3). In dieser \u00dcberschrift dr\u00fcckt sich die gesamte Widerspr\u00fcchlichkeit aus.<br \/>\n.<br \/>\n&#8222;In einer Vollkasko-Gesellschaft, wie sie offenkundig gro\u00dfe Teile der deutschen Bev\u00f6lkerung bevorzugen, kann das eine Provokation sein f\u00fcr alle Etatisten und Sozialisten, die es in unserer Gesellschaft immer noch viel zu h\u00e4ufig gibt.<br \/>\nIch pers\u00f6nlich finde, wie haben viel zu wenig Mises und Hayek im modernen Deutschland.&#8220; (5)<br \/>\n.<br \/>\nErstaunlich ist, da\u00df sich die M\u00fcnchener Kritik am Libertarismus an Ludwig von Mises festmacht, wo dieser in seiner Betonung der individuellen Freiheit und Verantwortung doch einen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/ideologiestaat\/\">Minimalstaat<\/a> &#8211; von &#8222;Nachtw\u00e4chterstaat&#8220; ist zu lesen &#8211; bef\u00fcrwortet. Da h\u00e4tte man besser Murray Rothbard kritisiert, der staatliche Aktivit\u00e4t abgelehnt hat.<br \/>\nErstaunlich ist auch, da\u00df man sich in der Kritik \u00fcberhaupt nicht an Friedrich August von Hayek (1899-1992) und Roland Baader sowie an die heutigen Denker des Mises-Instituts Deutschland heranwagt wie etwa:<br \/>\nMarkus Krall (man lausche zum Beispiel der &#8222;Metaphyik der Freiheit&#8220; auf <a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/kultur-und-wissenschaft\/tondokument\/tondokument-dr-markus-krall-die-metaphysik-der-freiheit\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/kultur-und-wissenschaft\/tondokument\/tondokument-dr-markus-krall-die-metaphysik-der-freiheit<\/a> ), Andreas Tiedtke mit &#8222;Liberalismus ist Antifaschismus&#8220;, Benjamin Mudlack, Thorsten Polleit, Oliver Gorus, Michael Esfeld, Marco Gallina und Stefan Blankertz. Geschichte und &#8222;aus der Geschichte lernen&#8220; ist anscheinend keine St\u00e4rke der linken M\u00fcnchener <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/etatismus\/\">Etatisten<\/a>.<br \/>\nZudem wird man kapieren m\u00fcssen: Libert\u00e4re sind weder <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/rechts-oder-links\/\">links noch rechts<\/a>, sondern Freiheitliche, also Anh\u00e4nger der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/meinungsfreiheit-buergerrecht\/\">Meinungs-Freiheit<\/a>, die im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/grundgesetz\/\">Grundgesetz<\/a> als K\u00f6nigsrecht der B\u00fcrger festgeschrieben ist und die es auch im bayerischen M\u00fcnchen zu sch\u00fctzen gilt.<br \/>\n.<br \/>\nDer Entscheidung des Bayerischen Hofs gem\u00e4\u00df sollen Ludwig von Mises und der von ihm begr\u00fcndete <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/libertarismus\/\">Libertarismus<\/a> der \u00d6sterreichischen Schule strenge Feinde der freiheitlich- demokratischen Grundordnung (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassung\/fdgo\/\">FDGO<\/a>) sein. Wobei der Schwerpunkt auf &#8222;freiheitlich&#8220; gesetzt ist. In ihrem \u00e4u\u00dferst informativen Beitrag (bitte in der Anlage (1) lesen) versucht Zeinab Herz beinahe verzweifelt, Argumente zu finden, die f\u00fcr eine FDGO-Feindlichkeit der Libert\u00e4ren sprechen k\u00f6nnten. Es mi\u00dflingt ihr.<br \/>\nWenn Ludwig von Mises das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verantwortung\/\">eigenverantwortete<\/a> freiheitliche Wirtschaften der einzelnen Menschen (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/dezentral\/\">Dezentralisierung<\/a>) der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Planwirtschaft<\/a> des Staates (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-zentralverwaltungswirtschaft\/\">Zentralisierung<\/a>) vorzieht, dann steht dies nicht im Widerspruch zu unserer FDGO. Es ist Widersinn, Mises als Staatsfeind, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/\">Extremist<\/a> bis hin zu <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Nazi<\/a> abzukanzeln. Es ist besch\u00e4mend, wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstreammedien<\/a>, Politiker mitsamt M\u00fcnchens OB den Libertarismus mit Absicht oder aufgrund von Unwissen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/missverstehen\/\">mi\u00dfverstehen<\/a>.<\/p>\n<p>Die K\u00fcndigung des Hotels mag juristisch in Ordnung sein, von Sachinhalt und Logik her h\u00e4lt sie jedoch keiner <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/kant\/\">objektiven Argumentation<\/a> stand. Man darf gespannt sein auf die Begr\u00fcndung der K\u00fcndigung, die die Leitung des Hotels Bayerischer Hof irgendwann wird liefern m\u00fcssen.<br \/>\nHinweis: Ludwig von Mises Institut Deutschland: Konferenz 2026 findet wie gewohnt statt (Programm siehe (7) unten).<br \/>\n26.8.2026<br \/>\nDieser Text wurde garantiert ohne Zuhilfenahme von KI geschrieben.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Bayerischer Hof k\u00fcndigt MisesDe&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (7)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>.<\/strong><br \/>\n<strong>(1) Vor 92 Jahren setzte er sich von den Nationalsozialisten ab \u2013 heute wird das Mises-Institut gecancelt<\/strong><br \/>\n1934 nahm Ludwig von Mises Abschied von Wien, 1938 raubten die Nazis seine Bibliothek. Heute wird sein Institut im Namen der \u201eWeltoffenheit\u201c von einem Hotel ausgeladen und von M\u00fcnchens gr\u00fcnem Oberb\u00fcrgermeister zum politischen Verdachtsfall erkl\u00e4rt.<br \/>\n.<br \/>\nAm 23. August 1934 stiegen Ludwig von Mises und seine sp\u00e4tere Frau Margit durch die \u00f6sterreichischen Alpen. Oben am Edelwei\u00dfkopf angekommen, umgeben von Bergen, Wind und einer Ruhe, die in scharfem Gegensatz zu den politischen Verh\u00e4ltnissen im damaligen \u00d6sterreich stand, erkl\u00e4rte Mises ihr, dass er Wien Anfang Oktober verlassen werde. Ihm war eine Professur am Genfer Hochschulinstitut f\u00fcr internationale Studien angeboten worden. Mises hatte zugesagt.<br \/>\nMargit von Mises setzt diese Szene in ihren Erinnerungen nicht zuf\u00e4llig unmittelbar hinter die Schilderung von Hitlers Aufstieg, der nationalsozialistischen Unruhen in \u00d6sterreich und der Ermordung des \u00f6sterreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfu\u00df. Mises habe genau gewusst, was Hitlers Machtzuwachs f\u00fcr \u00d6sterreich bedeuten werde. Nur den Zeitpunkt der Katastrophe habe er nicht kennen k\u00f6nnen. Am 3. Oktober 1934 verlie\u00df er Wien tats\u00e4chlich in Richtung Genf.<\/p>\n<p>Fast genau 92 Jahre sp\u00e4ter, am 23. August 2026, heizt sich in M\u00fcnchen eine Debatte dar\u00fcber auf, ob ein Institut, das Mises\u2019 Namen tr\u00e4gt und seine Lehren verbreiten will, noch als akzeptabler Vertragspartner gelten k\u00f6nne. Nach einem Bericht der M\u00fcnchner Abendzeitung, der dem Institut eine N\u00e4he zur AfD vorwarf, pr\u00fcfte das Hotel, in dem 13 Jahre lang die j\u00e4hrliche Konferenz des Instituts stattfand, die Gesch\u00e4ftsbeziehung \u201eerneut und umfassend\u201c. \u00dcber das Jahr 2026 hinaus wolle man dem Institut keine R\u00e4ume mehr \u00fcberlassen. Der Bayerische Hof betonte, er stehe f\u00fcr \u201eWeltoffenheit, Toleranz\u201c und die Grundwerte einer freiheitlichen Demokratie.<\/p>\n<p>Noch viel bedenklicher als die Entscheidung eines privaten Hotels ist aber die politische Intervention. M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause bezeichnete das Gedankengut des Mises-Instituts gegen\u00fcber der Abendzeitung als \u201ebesorgniserregend\u201c. Seine Folgerung lautete: \u201eDer Staat darf auch nicht unt\u00e4tig bleiben.\u201c Sicherheitsbeh\u00f6rden und die sogenannte Zivilgesellschaft m\u00fcssten wachsam sein. Der Vorwurf lautet nicht mehr blo\u00df, einzelne Redner des Instituts vertr\u00e4ten radikale oder falsche Auffassungen. Aus einer weltanschaulichen Kontroverse wird ein Gegenstand staatlicher Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Dabei hatte das bayerische Innenministerium noch im Oktober 2024 auf eine parlamentarische Anfrage geantwortet, die Konferenzen seien aus Sicht des M\u00fcnchner Polizeipr\u00e4sidiums stets st\u00f6rungsfrei verlaufen. Weder beim Polizeipr\u00e4sidium noch beim Bayerischen Landeskriminalamt l\u00e4gen Erkenntnisse im Sinne der abgefragten extremistischen Ph\u00e4nomenbereiche vor. Das Institut sei auch kein Beobachtungsobjekt des Landesamtes f\u00fcr Verfassungsschutz.<br \/>\nUm die historische Ironie dieses Vorgangs zu verstehen, muss man wissen, wof\u00fcr Mises\u2019 \u00d6sterreichische Schule der National\u00f6konomie steht. Sie geht von einem einfachen Gedanken aus: Nicht Staaten, Klassen oder abstrakte Kollektive handeln, sondern einzelne Menschen. Die Wirtschaft eines Landes ist kein statisches Gebilde, das vom Rei\u00dfbrett eines Ministeriums aus geplant werden kann. Sie ist vielmehr ein dynamisches System, das die Entscheidungen und Pr\u00e4ferenzen aller seiner Teilnehmer widerspiegelt und durch freie Preisbildung miteinander in Einklang bringt.<\/p>\n<p>Preise helfen dabei, Entscheidungen von Individuen miteinander zu koordinieren. Sie zeigen, was knapp ist, was dringend gebraucht wird und wo sich eine Investition lohnt. In einer Planwirtschaft ohne Privateigentum und echte Marktpreise kann laut Mises nicht vern\u00fcnftig berechnet werden, wof\u00fcr Rohstoffe, Arbeit und Kapital am sinnvollsten eingesetzt werden sollen, was den Wohlstand der Menschen schm\u00e4lert.<br \/>\nWas die Demokratie angeht, hat Mises selbst ihr einen entscheidenden Wert zugeschrieben. Demokratie war f\u00fcr ihn ein Mittel friedlicher Machtbegrenzung innerhalb einer liberalen Ordnung. Mit ihr lassen sich Regierungen ohne Revolutionen und Blutvergie\u00dfen auswechseln. Sie ist jedoch kein Freibrief f\u00fcr Mehrheiten, Eigentum, Meinungsfreiheit oder Minderheitenrechte nach Belieben anzutasten.<\/p>\n<p>Gerade diese Verbindung aus Individualismus, Privateigentum, freiem Austausch und Misstrauen gegen\u00fcber zentralisierter Macht sowie seine j\u00fcdische Abstammung machten Mises f\u00fcr die Nationalsozialisten zum Feindbild. Wie fr\u00fch sie seinen Namen als politischen Makel behandelten, zeigt eine heute fast vergessene Episode.<br \/>\nAm 10. M\u00e4rz 1933 ver\u00f6ffentlichte die Deutsch\u00f6sterreichische Tageszeitung, das Blatt der \u00f6sterreichischen Nationalsozialisten, den Artikel \u201eDie Kandidatur Dr. Morgensterns\u201c. Ziel des Angriffs war Oskar Morgenstern, ein \u00d6konom aus dem Umfeld von Mises. Der Wirtschaftshistoriker Hansj\u00f6rg Klausinger fasst die nationalsozialistische Polemik so zusammen: Morgenstern sei als Jude, \u201eManchester-Liberaler\u201c, Sch\u00fcler von Mises und Proteg\u00e9 eines weiteren Funktion\u00e4rs beschimpft worden. Der Angriff war so bedrohlich, dass Morgensterns Vater die Familiengeschichte untersuchen lie\u00df, um die angeblich \u201earische Herkunft\u201c seines Sohnes nachzuweisen.<\/p>\n<p>Die Wortfolge ist aufschlussreich. \u201eSch\u00fcler von Mises\u201c stand in der nationalsozialistischen Denunziation neben \u201eJude\u201c und \u201eManchester-Liberaler\u201c. Die Verbindung mit Mises galt selbst als Belastungsmaterial. Sein Name verk\u00f6rperte f\u00fcr die \u00f6sterreichischen Nationalsozialisten gerade jene kosmopolitische, marktwirtschaftliche und individualistische Ordnung, die sie durch die rassisch definierte Volksgemeinschaft und einen totalit\u00e4ren Staat ersetzen wollten.<\/p>\n<p>Nach dem Anschluss \u00d6sterreichs im M\u00e4rz 1938 verwandelte sich diese ideologische Feindschaft in staatliche Verfolgung. Die Universit\u00e4t Wien entzog Mises am 8. April aus rassistischen Gr\u00fcnden die Lehrbefugnis und vertrieb ihn formell aus der Universit\u00e4t. Er selbst befand sich bereits in der Schweiz. Seine Wiener Wohnung sowie seine umfangreiche B\u00fcchersammlung waren den Nationalsozialisten jedoch ausgeliefert.<br \/>\nDer Sicherheitsdienst hatte den Raub j\u00fcdischer und oppositioneller Bibliotheken systematisch vorbereitet. Beim Einmarsch in \u00d6sterreich waren Namen, Adressen, Religionszugeh\u00f6rigkeiten und politische Verbindungen bereits auf Karteikarten erfasst. Mehr als 130 Tonnen Buch- und Aktenmaterial wurden aus Wien nach Berlin abtransportiert. Neben der bedeutenden Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde beschlagnahmte der SD ausdr\u00fccklich die \u201ePrivatbibliotheken von Karl Adler, Ludwig Mises und Herbert Richter\u201c. Das geraubte Material wurde danach als regional bedeutsam, \u201ereichswichtig\u201c oder \u201evernichtungsreif\u201c eingestuft. Teile gingen an andere NS-Organisationen, andere wurden gepl\u00fcndert oder vernichtet.<\/p>\n<p>Auch Hayek, ein Sch\u00fcler von Mises und sp\u00e4terer Wirtschaftsnobelpreistr\u00e4ger, wurde durch den Nationalsozialismus zum Emigranten. Allerdings nicht in Form einer pl\u00f6tzlichen Flucht im Jahr 1938. Er hatte bereits 1931 einen Ruf an die London School of Economics angenommen. Nach dem Anschluss erhielt er 1938 die britische Staatsb\u00fcrgerschaft. Seine r\u00e4umliche Entfernung von Wien wurde nun zum dauerhaften Exil, w\u00e4hrend das intellektuelle Milieu seiner Jugend zerst\u00f6rt wurde.<\/p>\n<p>Hayek beschr\u00e4nkte sich nicht darauf, aus sicherer Entfernung zuzusehen. Er verfasste Empfehlungsschreiben f\u00fcr gef\u00e4hrdete \u00f6sterreichische Wissenschaftler, darunter auch politisch links stehende \u00d6konomen, und reiste nach dem Anschluss noch zweimal nach \u00d6sterreich, um \u00fcberwiegend j\u00fcdischen Mitgliedern seines intellektuellen Kreises bei der Emigration zu helfen. Im April 1939 wagte er eine weitere Reise nach Wien, um im Auftrag von Mises dessen geraubte Unterlagen zur\u00fcckzuerlangen. Der Versuch scheiterte. Die bedeutenden Mitglieder des Wiener \u201eGeistkreises\u201c emigrierten, zwei von ihnen wurden nach Theresienstadt deportiert und ermordet. Mit ihrer Vertreibung verlor Wien eines seiner wichtigsten intellektuellen Milieus.<\/p>\n<p>Damals trieb ein totalit\u00e4rer Staat seine Gegner mit Verboten, Enteignung und Gewalt au\u00dfer Landes oder machte sie mundtot. Zwar ist unsere heutige politische Ordnung nicht vergleichbar, doch in den letzten Jahren wurde immer h\u00e4ufiger versucht, durch eine andere, subtile und oftmals milde Kombination aus privaten und staatlichen Handlungen die Freiheit der Debatte und der Versammlung einzuschr\u00e4nken.<br \/>\nBezogen auf diesen Fall: Ein Boulevardmedium erkl\u00e4rt Kontakte und unbequeme Gedanken zum Verdachtsmoment, ein Unternehmen zieht aus Sorge um seine Reputation die T\u00fcr zu, Politiker \u00fcbernehmen die Einstufung und fordern schlie\u00dflich eine weitere, nicht genauer definierte Untersuchung durch Sicherheitsbeh\u00f6rden. Denn Freiheit stirbt immer zentimeterweise.<\/p>\n<p>Am 23. August 1934 blickte Ludwig von Mises von einem Alpengipfel auf das Land, das er liebte, und erkl\u00e4rte der Frau an seiner Seite, dass er es verlassen werde. Er ging, weil er fr\u00fcher als viele andere verstand, dass eine Ordnung der Freiheit nicht erst dann verloren ist, wenn die Grenzen geschlossen werden. Sie ist bereits bedroht, wenn Individualismus als Verrat, Liberalismus als Gefahr und die Begrenzung staatlicher Macht als Angriff auf die Gemeinschaft behandelt werden.<\/p>\n<p>Am 23. August 2026 wurde in M\u00fcnchen dar\u00fcber diskutiert, ob ein Institut in seinem Namen noch R\u00e4ume erhalten d\u00fcrfe und ob der Staat gegen\u00fcber seinem Gedankengut \u201eunt\u00e4tig\u201c bleiben k\u00f6nne. Der Bayerische Hof darf seine T\u00fcren schlie\u00dfen. Aber er sollte dann nicht so tun, als sei Ausschluss die h\u00f6chste Form des Einsatzes f\u00fcr Toleranz.<br \/>\nDie Berufung des Bayerischen Hofs auf seine \u201eWeltoffenheit\u201c verleiht dem Vorgang eine beinahe groteske Pointe.<br \/>\n.<br \/>\nLudwig von Mises wurde 1881 im damals \u00f6sterreichisch-ungarischen Lemberg, dem heutigen Lwiw in der Ukraine, in eine j\u00fcdische Familie geboren. Er wuchs in Wien auf, ging 1934 als Professor nach Genf und floh 1940 vor dem deutschen Vormarsch \u00fcber Frankreich, Spanien und Portugal in die Vereinigten Staaten. 1946 wurde er amerikanischer Staatsb\u00fcrger. Ein galizischer Jude, ein Wiener Gelehrter, ein Professor in der Schweiz, ein Fl\u00fcchtling und schlie\u00dflich ein amerikanischer Staatsb\u00fcrger und gefeierter Intellektueller: Sein Name hat mehr mit Weltoffenheit und Toleranz zu tun als die heuchlerischen Losungen der selbsternannten Sittenw\u00e4chter in den Medien und der Politik.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 26.8.2026 von Zeinab Herz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/vor-92-jahren-setzte-er-sich-von-den-nationalsozialisten-ab-heute-wird-das-mises-institut-gecancelt\/\">https:\/\/apollo-news.net\/vor-92-jahren-setzte-er-sich-von-den-nationalsozialisten-ab-heute-wird-das-mises-institut-gecancelt\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Linke werfen Liberalen und Libert\u00e4ren eine N\u00e4he zum Rechtsextremismus vor. Dahinter steckt blinder Antikapitalismus<\/strong><br \/>\nLiberale Denkfabriken, die sich der staatskritischen \u00f6sterreichischen Schule der National\u00f6konomie verpflichtet f\u00fchlen, sind in das Visier linker Aktivisten geraten. Dabei muss in einer freien Gesellschaft auch die kritische Diskussion \u00fcber den Sozialstaat und sogar \u00fcber die Demokratie erlaubt sein.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/der-andere-blick\/linke-werfen-liberalen-und-libertaeren-eine-naehe-zum-rechtsextremismus-vor-dahinter-steckt-blinder-antikapitalismus-ld.10020790\">https:\/\/www.nzz.ch\/der-andere-blick\/linke-werfen-liberalen-und-libertaeren-eine-naehe-zum-rechtsextremismus-vor-dahinter-steckt-blinder-antikapitalismus-ld.10020790<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Jetzt ist sogar die Freiheit \u201enazi\u201c: Libert\u00e4res Ludwig-von-Mises-Institut gecancelt<\/strong><br \/>\nEin M\u00fcnchner Nobelhotel setzt das libert\u00e4re Mises-Institut vor die T\u00fcr. Presse-Aktivisten missf\u00e4llt, wie dort \u00fcber Freiheit diskutiert wird.<br \/>\nM\u00fcnchen, die Hauptstadt der Bewegung im Kampf gegen rechts? Unter dem gr\u00fcnen Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause sp\u00fcren die wei\u00df-blauen Antifanten Auf- und R\u00fcckenwind. Den Aktivisten ist keine Klinge zu stumpf. Und sie haben Blut gerochen. Das westdeutsche B\u00fcckb\u00fcrgertum (\u00a9 Ulf Poschardt) \u2013 konkret in Gestalt des Nobelhotels Bayerischer Hof \u2013 knickt ein wie anno dunnemals der preu\u00dfische Generalstab vor Adolf Hitler.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/libertaeres-ludwig-von-mises-institut-gecancelt-jetzt-ist-auch-die-freiheit-nazi-10324434\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/libertaeres-ludwig-von-mises-institut-gecancelt-jetzt-ist-auch-die-freiheit-nazi-10324434<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Wird Mises ein Fall f\u00fcr den Verfassungsschutz?<\/strong><br \/>\n<strong>In M\u00fcnchen geriet das Ludwig-von-Mises-Institut ins Fadenkreuz der Stadtstasi<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDemokratiefeinde im Bayerischen Hof\u201c \u2013 so lautete gestern die rei\u00dferische Aufmachung der M\u00fcnchner \u201eAbendzeitung\u201c (AZ). Die AZ hatte offenbar \u201eknallhart\u201c recherchiert und daher exklusiv herausgefunden, dass das Ludwig-von-Mises-Institut seine j\u00e4hrliche Ludwig-von-Mises-Konferenz seit 2013 im bekannten Hotel \u201eBayerischer Hof\u201c abh\u00e4lt. Aber nicht nur das! Die AZ kann von unfassbaren \u201eVerbindungen\u201c des Instituts zur AfD (sic!), zu \u201eEdelmetallh\u00e4ndlern\u201c und zu dem 2021 verstorbenen Milliard\u00e4r Baron August von Finck berichten. Zentraler Vorwurf: Die Vordenker des Ludwig-von-Mises-Instituts w\u00fcrden die Demokratie infrage stellen.<br \/>\nDie mehr als durchsichtige Diffamierungskampagne der AZ mit dem \u00fcblichen rot-gr\u00fcnen Gebr\u00e4u aus Kontaktschuld, frei herbeihalluzinierten Unterstellungen und beliebten Trigger-Stichworten, auf die Linke und politisch Unbedarfte sofort anspringen, h\u00e4tte eigentlich den Sonderorden \u201eRelotius\u201c f\u00fcr einhundertprozentige Planerf\u00fcllung beim Stellen und Eliminieren des Klassenfeinds verdient, w\u00fcrden die zu etwa 90 Prozent kritischen Kommentare auf der Facebook-Seite der Abendzeitung keine andere Sprache sprechen.<br \/>\nDer Hetzartikel der AZ im Stile der Prawda zu Lenins besten Zeiten konnte allerdings immerhin das Management des \u201eBayerischen Hofs\u201c so stark beeindrucken, dass man dort dem Ludwig-von-Mises-Institut f\u00fcr seine j\u00e4hrliche Konferenz k\u00fcnftig keine R\u00e4ume mehr in M\u00fcnchens zweitbekanntestem Hotel zur Verf\u00fcgung stellen m\u00f6chte, in dem jeweils im Februar auch die umstrittene M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz stattfindet.<br \/>\nNat\u00fcrlich hat sich die Abendzeitung gleich noch einige O-T\u00f6ne bei zuverl\u00e4ssigen Vertretern des Syndikats \u201eUnsere Demokratie\u201c besorgt und l\u00e4sst zun\u00e4chst den neuen gr\u00fcn-linken Oberb\u00fcrgermeister zu Wort kommen: \u201eDer Staat darf auch nicht unt\u00e4tig bleiben\u201c, sagt Dominik Krause. Mit besonderem Augenmerk auf das Ludwig-von-Mises-Institut, das Krause nat\u00fcrlich in einer rechtsextremen \u201eNo-Go-Area\u201c verortet, gab sich M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister h\u00f6chst alarmiert. Dass sich derartiges Gedankengut in seiner Stadt manifestiert, nennt Krause \u201ebesorgniserregend\u201c. Es gebe viele solcher Strukturen, \u201edie auch im Hintergrund arbeiten\u201c. Rechtsextreme tr\u00e4ten zudem bewusst mit unterschiedlichen Gesichtern auf: \u201eIn Parlamenten erscheinen sie manchmal freundlich, anderswo arbeiten sie daran, sie abzuschaffen.\u201c Umso wichtiger sei es, dass die Sicherheitsbeh\u00f6rden wachsam seien, nat\u00fcrlich auch \u201edie Zivilgesellschaft\u201c.<br \/>\n\u00dcbersetzt ins Deutsche hei\u00dft das, dass Krause und seine politischen Gefolgsleute das Ludwig-von-Mises-Institut aus \u201eihrer\u201c Stadt vertreiben wollen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.8.2026 von Thomas Jahn bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/freiheitsfunken.info\/2026\/08\/21\/24420-pressekritik-wird-mises-ein-fall-fuer-den-verfassungsschutz\">https:\/\/freiheitsfunken.info\/2026\/08\/21\/24420-pressekritik-wird-mises-ein-fall-fuer-den-verfassungsschutz<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) Nobelhotel \u201eBayerischer Hof\u201c schmei\u00dft libert\u00e4re Denkfabrik raus<\/strong><br \/>\nDas Ludwig von Mises Institut Deutschland ist eine, vielleicht DIE wichtigste libert\u00e4re Denkfabrik unserer Zeit. Auf Basis der \u00f6konomischen Theorien von Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek und Murray Rothbard wirbt es f\u00fcr eine Gesellschaftsordnung, die konsequent auf privatem Eigentum, individueller Freiheit und uneingeschr\u00e4nkten freien M\u00e4rkten basiert.<br \/>\nIn einer Vollkasko-Gesellschaft, wie sie offenkundig gro\u00dfe Teile der deutschen Bev\u00f6lkerung bevorzugen, kann das eine Provokation sein f\u00fcr alle Etatisten und Sozialisten, die es in unserer Gesellschaft immer noch viel zu h\u00e4ufig gibt.<br \/>\nIch pers\u00f6nlich finde, wie haben viel zu wenig Mises und Hayek im modernen Deutschland.<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.8.2026 von Klaus Kelle bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/denken-erwuenscht.com\/nobelhotel-bayerischer-hof-schmeisst-libertaere-denkfabrik-raus\/\">https:\/\/denken-erwuenscht.com\/nobelhotel-bayerischer-hof-schmeisst-libertaere-denkfabrik-raus\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Nach \u00c4chtungskeule: Bayerischer Hof macht brav M\u00e4nnchen<\/strong><br \/>\n<strong>Wie die Abendzeitung mit einem Uralt-Zitat trickst<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie \u201eAbendzeitung\u201c versteckt ihren Denunziationsartikel <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/muenchens-dunkler-rechtsextremer-kosmos-bayerischer-hof-wirft-demokratiefeinde-raus-art-1152531\">https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/muenchens-dunkler-rechtsextremer-kosmos-bayerischer-hof-wirft-demokratiefeinde-raus-art-1152531<\/a> hinter einer Bezahlschranke \u2013 offenbar, weil die Glaubenskrieger dort selbst ahnen, wie d\u00fcnn ihre Anschuldigungen sind, wenn man sie ernsthaft pr\u00fcft. Da hei\u00dft es unter anderem: \u201eDer Pr\u00e4sident des Vereins ver\u00f6ffentlichte zuletzt Texte \u00fcber die \u201aIllusion der Demokratie\u2018. Ein Vereinsfunktion\u00e4r h\u00e4lt fest, staatliche Corona- und Klimama\u00dfnahmen lie\u00dfen sich \u201awissenschaftlich nicht begr\u00fcnden\u2018. Und einen Preis vergibt der Verein an einen ausl\u00e4ndischen Staatschef \u2013 Argentiniens Pr\u00e4sidenten Javier Milei, den Mann mit der Kettens\u00e4ge.\u201c Na, wenn das mal keine Nationalsozialisten sind! Verzeihen Sie den Galgenhumor, aber mehr f\u00e4llt mir dazu nicht ein.<\/p>\n<p>Bemerkenswert \u00fcbrigens, was die Abendzeitung selbst vermeldet, aber ganz offensichtlich nicht als Entlastung sieht: Der bayerische Verfassungsschutz beobachtet den Verein bis heute nicht &#8230;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nPPS: Dr. Dr. Zittelmann schrieb folgenden Brief an das Hotel und postete ihn auf Facebook:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/100044504946591\/posts\/1638239691002847\/?rdid=3Qo5SHJMLXATd9Rm\">https:\/\/www.facebook.com\/100044504946591\/posts\/1638239691002847\/?<em>rdid=3Qo5SHJMLXATd9Rm<\/em><\/a><br \/>\n<em>Sehr geehrte Damen und Herren, seit mehreren Jahrzehnten bin ich Gast in Ihrem Hotel. Nach Ihrer K\u00fcndigung des Mises-Institutes stelle ich mir die Frage, ob ich bei Ihnen weiterhin willkommen w\u00e4re, da ich mehrfach Beitr\u00e4ge f\u00fcr das Mises-Institut verfasst habe: Betrachten Sie dies als eine Art Selbstanzeige. Ich m\u00f6chte nicht, dass Sie sich sp\u00e4ter Vorw\u00fcrfe machen, weil Sie mich weiter als Gast akzeptiert haben.<\/em><br \/>\n<em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen Dr. Dr. Rainer Zitelmann<\/em><br \/>\n&#8230; Alles vom 24.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/aechtungskeule\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/aechtungskeule\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(7) Ludwig von Mises Institut Deutschland: Konferenz 2026 findet wie gewohnt statt<\/strong><br \/>\nAus gegebenem Anlass m\u00f6chten wir darauf hinweisen, dass die Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Instituts Deutschland 2026 am 17. Oktober 2026 wie gewohnt im \u201eHotel Bayerischer Hof\u201c in M\u00fcnchen stattfinden wird. Die Informationen zur Konferenz 2026 und die Anmeldeseite finden Sie HIER: Wir freuen uns, unsere G\u00e4ste bei der 14. Konferenz begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen!<br \/>\n<strong><em>&#8222;Kulturkampf um den Westen&#8220;<\/em><\/strong><br \/>\n<em>Kulturelle und \u00f6konomische Grundlagen von reiheit und Wohlstand<\/em><br \/>\n<em>Samstag 17.Oktober 2026, 10 Uhr bis 18 Uhr<\/em><br \/>\n<em>Hotel &#8222;Bayerischer Hof&#8220;, M\u00fcnchen<\/em><br \/>\n.<br \/>\nDie Vortr\u00e4ge der Jahreskonferenz 2026 beleuchten die kulturellen und \u00f6konomischen Grundlagen individueller Freiheit und pers\u00f6nlichen Wohlstands, die den Westen in den letzten Jahrhunderten zu einem einzigartigen Zivilisations- und Befreiungsprojekt in der Menschheitsgeschichte gemacht haben. Sie analysieren, wie diese Grundlagen heute systematisch angegriffen werden, und zeigen konkrete Wege auf, wie sie bewahrt, gest\u00e4rkt und weltweit wieder zum Nutzen aller Menschen beitragen k\u00f6nnen.<br \/>\n.<br \/>\nDie Vortr\u00e4ge:<br \/>\n\u201e500 Jahre Kampf um die Freiheit und kein Ende\u201c<br \/>\nDr. Georg Habenicht, Kunsthistoriker und Historiker<br \/>\n\u201eAufstieg und Krise des Westens\u201c,<br \/>\nProf. Dr. Philipp Bagus, \u00d6konom<br \/>\n\u201eDer Aufstieg des souver\u00e4nen B\u00fcrgers und die \u201aEntzauberung\u2018 des modernen Staates\u201c<br \/>\nDr. Andreas Tiedke, Praxeologe<br \/>\n\u201eDie Bedeutung des Geldes f\u00fcr den wirtschaftlichen und kulturellen Auf- und Abstieg des Westens\u201c&#8216;<br \/>\nProf. Dr. Thorsten Polleit, \u00d6konom<br \/>\nPanel der Referenten, in welchem diese Fragen aus dem Publikum beantworten<br \/>\nModeration: Dr. Stephan Ring, Jurist<br \/>\n.<br \/>\n26. August 2026 &#8211; Anmeldung hier:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2026\/08\/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026-findet-wie-gewohnt-statt\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2026\/08\/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2026-findet-wie-gewohnt-statt\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bayerischerhof.de\/de\/index.html\">https:\/\/www.bayerischerhof.de\/de\/index.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(8) Tichys Rechtsstaat: RA Richard R. Moser zur K\u00fcndigung Mises-Institut<\/strong><br \/>\n<strong>&#8230; . Michael R. Moser kommentiert die Rechtsextremismus-Vorw\u00fcrfe gegen das Ludwig von Mises Institut.<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nIm zweiten Teil geht es um einen anderen Fall mit derselben Grundfrage: Wie weit d\u00fcrfen staatliche Amtstr\u00e4ger bei der \u00f6ffentlichen Bewertung eines Vereins gehen und welche Folgen kann eine mediale Kampagne haben? In M\u00fcnchen r\u00fcckte die \u201eAbendzeitung\u201c das libert\u00e4re Ludwig von Mises Institut in die N\u00e4he eines rechtsextremen und antidemokratischen Netzwerks. Als Belege nennt die Zeitung unter anderem \u00c4u\u00dferungen von Personen aus dem Umfeld des Instituts, Kontakte zur AfD sowie Verbindungen zum verstorbenen Unternehmer August von Finck.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5dlC6zg3YZw\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5dlC6zg3YZw<\/a> (ab 25 von 39 min)<br \/>\nDie Berichterstattung blieb nicht folgenlos: Der Bayerische Hof erkl\u00e4rte anschlie\u00dfend, die Zusammenarbeit mit dem Institut nach dem bestehenden Vertrag nicht fortsetzen zu wollen. Auch M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause schaltete sich ein und bezeichnete entsprechendes Gedankengut als \u201ebesorgniserregend\u201c.<br \/>\nDazu kommentiert Rechtsanwalt Michael R. Moser.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.8.2026 von &#8222;Tichys Rechtsstaat&#8220; bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/video\/kommentar\/impfkritik-geloescht-prof-dietrich-murswiek-zieht-vors-bundesverfassungsgericht\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/video\/kommentar\/impfkritik-geloescht-prof-dietrich-murswiek-zieht-vors-bundesverfassungsgericht\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2013 h\u00e4lt das libert\u00e4re &#8222;Ludwig von Mises Institut Deutschland&#8220; seine j\u00e4hrlichen Tagungen im M\u00fcnchner Hotel Bayerischer Hof ab. 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