{"id":152719,"date":"2026-08-16T22:19:35","date_gmt":"2026-08-16T20:19:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=152719"},"modified":"2026-08-16T22:32:17","modified_gmt":"2026-08-16T20:32:17","slug":"izw-warnt-vor-energie-endgame","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/izw-warnt-vor-energie-endgame\/","title":{"rendered":"IZW warnt vor Energie Endgame"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiekosten\/\">Energieintensive<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Industriefirmen<\/a> haben hierzulade keine Chance mehr &#8211; das verk\u00fcnden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regierung2025\/\">Politik<\/a>, Medien und NGOs in Berlin. Da\u00df derlei Statements in ihrer Pauschalit\u00e4t unsinnig sind, begr\u00fcndet die Initiative Zukunft und Wirtschaft (IZW) mit ihrer Vorsitzenden Andrea Thoma-B\u00f6ck in einem informativen Interview<!--more--> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HK3NNoTAVVw&amp;t=3s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HK3NNoTAVVw&amp;t=3s<\/a> (1) .<\/p>\n<p>Die Chefin des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstandsunternehmens<\/a> <a href=\"https:\/\/www.thoma-metallveredelung.de\/\">https:\/\/www.thoma-metallveredelung.de\/<\/a> bei Memmingen im Allg\u00e4u mit 130 Mitarbeitern macht metallische Oberfl\u00e4chen durch Galvanotechnik gebrauchsf\u00e4hig. Diese werden dann in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/auto\/\">Autos<\/a>, Haushaltsger\u00e4te, Maschinen, medizintechnische Ger\u00e4te, Satelliten usw. eingebaut. Man ist Weltmarktf\u00fchrer auf einigen Spezialgebieten. Mu\u00df ihre energie- bzw. stromintensive Firma die Produktion in Heimertingen einstellen, weil die Berliner <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiepolitik\/\">Energiepolitik<\/a> ihre weltweit h\u00f6chsten Strompreise aufgrund \u00fcberschuldeter Haushaltslage nicht mehr \u00fcber staatliche Subventionen ausgleichen kann, dann sind auch die Autos, Haushaltsger\u00e4te usw. nicht mehr fertigbar. Die den Energiekosten geschuldete Insolvenz wird somit alle in der Zuliefererkette erfassen.<br \/>\nEinige Statements aus dem Interview:<br \/>\n.<br \/>\nDie IZW weist darauf hin, da\u00df der Staat die Kernaufgabe der Daseinsf\u00fcrsorge (Gesundheit, Sicherheit, &#8230;) auf dem Gebiet der Versorgung mit bezahlbarer Energie nicht mehr nachkommt, seitdem er Transformation und Energiewende ausgeruen hat. Strommangel wird allt\u00e4glich<br \/>\n&#8222;Die Sicherheitsplattform <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\">Strom<\/a> (SiPlaS) und die Forderung nach gesetzlich verankerten Kontingenten f\u00fcr Netzanschl\u00fcsse zeigen, dass aus Vorsorge f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Krisen zunehmend staatliche Bewirtschaftung einer absehbaren Energieknappheit wird.&#8220; (2)<\/p>\n<p>Einige Statements des Interviews (1)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/strommangel\/\">Strommangelverwaltung<\/a> und Stromnotfallplattorm SiPlaS sind einer Industrienation unw\u00fcrdig.<br \/>\n4.300 Betriebe m\u00fcssen sich registrieren &#8211; eine kaum planbare Mangellage.<br \/>\nWir werden in eine Mangellage mit wirtschaftlichem Totalschaden laufen.<br \/>\nHeute korrelieren die Strompreise mit dem Wetter- ds ist ein fiasko f\u00fcr einen Wirtschaftsbetrieb.<br \/>\nDiesen Standortnachteil hat kein andere Industrieland weltweit.<br \/>\nMit dem Energieeffizienzgesetz sollen wir den energieverbrauch limitieren und gleichzeitig f\u00fchrende KI-Nation in der EU werden.<br \/>\n&#8222;Wir sind ein Land, das sich entschieden hat, Energie zu verknappen&#8220;. Wer ist &#8222;wir&#8220;?<br \/>\nDie Angst ist riesig: Energie macht 10 % der Kosten aus. Der um das 2,5-fache gestiegene Strompreis wird laut Reiche weiter steigen.<br \/>\nWenn Mercedes 15.000 Stellen abbaut, dann bitte eine Null hintendran h\u00e4ngen zus\u00e4tzlich f\u00fcr die Zulieferer.<br \/>\nWirtschaftsunternehmen und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/gewerkschaften\/\">Gewerkschaften<\/a> haben zu wenig Druck gemacht. Nicht nur CEOs und Manager, auch Mittelst\u00e4ndler schwiegen.<\/p>\n<p>Die Mittelst\u00e4ndler als Hidden Champions waren fr\u00fcher politisch aktiv, heute nicht mehr.<br \/>\nDie EU sabotiert unsere wirtschaftliche Souver\u00e4nit\u00e4t, siehe neues Verpackungsverordnungsgesetz, das die Kleinen aus dem EU-markt dr\u00e4ngt.<br \/>\nDas stromintensive Unternehmen in Deutschland keine Chance mehr haben sollen, ist Wahnsinn. Wir k\u00f6nnen nach der Kernkraft nun nicht auch die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/kohle\/\">Kohle<\/a> abschalten, da wir sonst nichts Grundalstf\u00e4higes mehr haben.<br \/>\nKapital ist nicht patriotisch, es sucht sich seinen Markt, und zwar rasch.<br \/>\nNeiddebatte und Reichenbesteuerung helfen nichts.<br \/>\nDeutschland generiert bzw. \u00fcbernimmt ein Viertel der CO2-Steuereinnahmen der ganzen Welt, das ist gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig.<br \/>\nCO2-Besteuerung streichen anstelle der 19 Cent Tankrabatte, das w\u00e4re die bessere Alternative.<\/p>\n<p>Wer die energiefrage l\u00f6st , beherrsht die Welt. Die L\u00f6sung liegt im Energiemix aus erneuerbare. Atomkraft und Fossilen.<br \/>\nOhne Strom keine KI-Zukunftsprojekte.<br \/>\nDer wirtschaftliche Niedergang ist zu 100 % selbstgemacht, ohne Putin, ohne Trump.<br \/>\nAbwanderungen sogar in die Schweiz als Hochlohnland.<br \/>\n30 Mrd Euro jedes Jahr f\u00fcr Solar und Wind. Entlasst die Erneuerbaren endlich in den freien Markt.<br \/>\nWir Arbeitgeber bezahlen die h\u00f6chsten L\u00f6hne, den Arbeitnehmern bleibt zu wenig, da der Staat zu viel abgreift.<br \/>\nDie Politik seit 2015 hat es geschafft, die Menschen gegeneinander auszuspielen. Die Gewerkschaften haben mitgemacht &#8211; Neiddebatte.<br \/>\nNirgends sind sich Abeitgeber und Arbeitnehmer so nahe wie im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Mittelstand<\/a>. trotzdem h\u00f6rt niemand auf sie, auch die Gewerkschaften nicht, obwohl alle doch m gleichen Strang ziehen.<br \/>\nAuswandern mit der Firma? In Polen bekomme ich den roten Teppich ausgerollt. In 3 Wochen ist die genehmigung da!<br \/>\nWas mu\u00df jetzt geschehen?<br \/>\n1. Energiemix ohne Denkverbote.<br \/>\n2. Kernkraft mi 8,5 Mrd Euro sofort aktivieren bzw. zur\u00fcckholen.<br \/>\n3. Regulierung abschaffen, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/liberalismus\/milei\/\">Milei<\/a> nach Deutschland.<br \/>\nAuf die IZW h\u00f6ren.<br \/>\nEnde Statements<br \/>\n16-8.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;IZW warnt vor Energie Endgame&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) \u201eHier gehts ums blanke \u00dcberleben\u201c \u2013 Andrea Thoma-B\u00f6ck<\/strong><br \/>\nEin \u201ewirtschaftlicher Totalschaden\u201c steht Deutschland bevor, sollte es nicht zu einer 180-Grad-Wende in der Energiepolitik kommen, erkl\u00e4rt Andrea Thoma-B\u00f6ck im Gespr\u00e4ch mit Max Mannhart. Die mittelst\u00e4ndische Unternehmerin aus Bayern ist selbst in der Industrie t\u00e4tig \u2013 und warnt vor dem absoluten \u201eEndgame\u201c f\u00fcr Deutschland.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HK3NNoTAVVw&amp;t=3s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HK3NNoTAVVw&amp;t=3s<\/a> (1 Std)<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/unternehmerin-packt-aus-hier-gehts-ums-blanke-ueberleben-andrea-thoma-boeck\/\">https:\/\/apollo-news.net\/unternehmerin-packt-aus-hier-gehts-ums-blanke-ueberleben-andrea-thoma-boeck\/<\/a><\/p>\n<p>Initiative Zukunft Wirtschaft IZW<br \/>\n<a href=\"https:\/\/zukunft-wirtschaft.de\/\">https:\/\/zukunft-wirtschaft.de\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(2) IZW: Krisenvorsorge ja. Staatlich verwalteter Strommangel nein<\/strong><br \/>\nIZW warnt: Die Sicherheitsplattform Strom (SiPlaS) und die Forderung nach gesetzlich verankerten Kontingenten f\u00fcr Netzanschl\u00fcsse zeigen, dass aus Vorsorge f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Krisen zunehmend staatliche Bewirtschaftung einer absehbaren Energieknappheit wird.<br \/>\nMemmingen, 07.08.2026. Eine belastbare Krisenvorsorge h\u00e4tte Deutschland l\u00e4ngst gebraucht. Doch notwendige Vorsorge darf nicht zum Beruhigungsteppich \u00fcber einer jahrelangen energiepolitischen Fehlentwicklung werden, die zu einem selbst geschaffenen Versorgungsproblem f\u00fchrt. Die Sicherheitsplattform Strom (SiPlaS) ist ausdr\u00fccklich auch f\u00fcr l\u00e4nger anhaltende, persistente Strommangellagen vorgesehen. In diesem Fall kann die Bundesnetzagentur als Bundeslastverteiler verpflichtende Lastreduzierungen anordnen. Diese k\u00f6nnen mehrere Tage bis Wochen dauern. Die Plattform verhindert den Mangel nicht. Sie organisiert seine staatliche Bewirtschaftung.<\/p>\n<p>Die Sicherheitsplattform Strom (SiPlaS) wurde vielfach als normale Krisenvorsorge eingeordnet. Die aktuellen Forderungen des \u00dcbertragungsnetzbetreibers Amprion nach gesetzlich verankerten Kontingenten f\u00fcr Netzanschl\u00fcsse machen jedoch deutlich, dass es l\u00e4ngst um mehr geht. Statt die Voraussetzungen f\u00fcr eine jederzeit sichere Energieversorgung zu schaffen, werden zunehmend Instrumente diskutiert, mit denen knappe Energie und Netzkapazit\u00e4ten verwaltet, priorisiert und zugeteilt werden.<br \/>\n\u201eEine Industrienation darf sich nicht darauf konzentrieren, Strommangel m\u00f6glichst effizient zu verwalten. Ihre staatliche Kernaufgabe ist es, f\u00fcr eine jederzeit sichere und ausreichende Energieversorgung zu sorgen.\u201c<br \/>\nAndrea Thoma-B\u00f6ck, Pr\u00e4sidentin der Initiative Zukunft Wirtschaft Deutschland e. V.<\/p>\n<p><em>Unternehmen tragen das wirtschaftliche Risiko<\/em><br \/>\nBesonders kritisch bewertet die IZW die wirtschaftlichen Folgen angeordneter Produktionsreduzierungen. In einer dokumentierten Auskunft zur Sicherheitsplattform Strom vertritt die Bundesnetzagentur die Auffassung, dass das Energiesicherungsgesetz f\u00fcr angeordnete Produktionsreduzierungen grunds\u00e4tzlich keine Entsch\u00e4digung vorsieht. Das Untersagen der Produktion werde nicht als Enteignung eingeordnet und sei daher grunds\u00e4tzlich nicht schadensersatzf\u00e4hig.<br \/>\n\u201eDamit werden die Folgen einer gesamtstaatlichen Mangellage auf die Unternehmen verlagert. Der Staat verteilt den Mangel, die wirtschaftlichen Sch\u00e4den tragen die Betriebe. Aus einem Systemrisiko wird ein Bilanzrisiko der Unternehmen.\u201c<\/p>\n<p><em>Die energiepolitische Fehlentwicklung<\/em><br \/>\nDie Kritik der IZW richtet sich ausdr\u00fccklich nicht gegen Krisenvorsorge. Sie richtet sich gegen die energiepolitische Entwicklung, die einen solchen Mechanismus wahrscheinlicher im Eintreten macht. Deutschland hat erhebliche gesicherte und steuerbare Kraftwerksleistung stillgelegt, zugleich den Ausbau wetterabh\u00e4ngiger Erzeugung massiv vorangetrieben und verfolgt eine weitgehende Elektrifizierung von Industrie, W\u00e4rme und Mobilit\u00e4t. Hinzu kommen wachsende Anforderungen durch Digitalisierung, Rechenzentren und K\u00fcnstliche Intelligenz. Neue gesicherte Erzeugungskapazit\u00e4ten wurden jedoch nicht rechtzeitig und nicht in ausreichendem Umfang bereitgestellt. Amprion warnt zugleich, dass der marktseitige Versorgungssicherheitsstandard im Mittel der betrachteten Szenarien bereits ab 2028 nicht mehr eingehalten wird. Bis 2035 werden knapp 40 Gigawatt zus\u00e4tzliche Kraftwerkskapazit\u00e4t ben\u00f6tigt, um den Standard zu halten.<br \/>\n\u201eWenn man ein Drehbuch f\u00fcr Wohlstandsvernichtung und Deindustrialisierung schreiben wollte, s\u00e4he es genau so aus.\u201c<\/p>\n<p><em>Von der Krisenvorsorge zur Planwirtschaft<\/em><br \/>\nMit der Sicherheitsplattform Strom (SiPlaS) und der aktuellen Forderung des \u00dcbertragungsnetzbetreibers Amprion nach gesetzlich verankerten Kontingenten f\u00fcr Netzanschl\u00fcsse wird die Richtung un\u00fcbersehbar: Statt die Voraussetzungen f\u00fcr eine jederzeit sichere Energieversorgung und ausreichende Netzinfrastruktur zu schaffen, sollen knappe Kapazit\u00e4ten verwaltet, priorisiert und zugeteilt werden. Staatlich verwaltete Energieknappheit kennt man aus Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern, nicht von einer der f\u00fchrenden Industrienationen der Welt. F\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland ist das ein Offenbarungseid.<br \/>\n\u201eDie Aufgabe des Staates ist es nicht, Energieknappheit zu organisieren. Seine Aufgabe ist es, sie zu verhindern. Unternehmen k\u00f6nnen weder nach Wind und Sonne noch auf Anordnung von Beh\u00f6rden oder Netzbetreibern produzieren. Wenn der Staat dar\u00fcber entscheidet, wer einen Netzanschluss erh\u00e4lt und wer im Mangelfall noch produzieren darf, ist das Planwirtschaft. Wer einer Industrienation Energie und Infrastruktur nur noch zuteilt, macht nicht nur in einzelnen Betrieben das Licht aus &#8211; er nimmt dem gesamten Industriestandort seine Grundlage.\u201c<\/p>\n<p><em>Ein toxisches Signal nach innen und nach au\u00dfen<\/em><br \/>\nDie Signalwirkung dieser Entwicklung reicht nach Auffassung der IZW weit \u00fcber die Energiepolitik hinaus.<br \/>\n\u201eSie ist ein toxisches Signal f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland, nach innen wie nach au\u00dfen. Der Strompreis ist das eine. Die Verf\u00fcgbarkeit ist das andere. F\u00fcr Unternehmen im Inland ebenso wie f\u00fcr internationale Investoren z\u00e4hlt die Gewissheit, jederzeit produzieren und liefern zu k\u00f6nnen. Wer diese Gewissheit nicht bieten kann, verliert Investitionen, Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze.\u201c<\/p>\n<p><em>Versorgungssicherheit muss wieder Vorrang haben<\/em><br \/>\nDie IZW fordert deshalb einen grundlegenden Kurswechsel. Versorgungssicherheit m\u00fcsse wieder oberste Priorit\u00e4t staatlicher Daseinsvorsorge sein. Kein weiteres steuerbares Kraftwerk d\u00fcrfe endg\u00fcltig stillgelegt werden, bevor gleichwertiger Ersatz tats\u00e4chlich gebaut, angeschlossen und betriebsbereit sei. Die aktuellen Entwicklungen lassen nur einen verantwortbaren Schluss zu: Der weitere Kohleausstieg muss so lange ausgesetzt werden, bis ausreichend gesicherte Erzeugungskapazit\u00e4ten tats\u00e4chlich gebaut, angeschlossen und betriebsbereit sind. Wer gleichzeitig Strommangellagen organisatorisch vorbereitet, verpflichtende Lastreduzierungen vorsieht und gesetzlich verankerte Kontingente f\u00fcr Netzanschl\u00fcsse fordert, liefert selbst den Nachweis, dass auf die bestehenden Kraftwerkskapazit\u00e4ten derzeit nicht verzichtet werden kann. Ideologische Denkverbote darf es nicht mehr geben. Alle Optionen m\u00fcssen auf den Tisch. Jetzt ist die Wirtschaft gefordert.<\/p>\n<p>Die IZW appelliert an Unternehmen, Wirtschaftsverb\u00e4nde, Kammern und Gewerkschaften, dieser Entwicklung jetzt entschieden entgegenzutreten. Es reicht nicht mehr, steigende Strompreise, Investitionsr\u00fcckg\u00e4nge, Produktionsverlagerungen und Insolvenzen zu beklagen. Wer zu einer Entwicklung schweigt, die den Industriestandort zunehmend schw\u00e4cht, darf sich morgen \u00fcber weitere Investitionsr\u00fcckg\u00e4nge, Deindustrialisierung und den Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen nicht beklagen. Nicht die Symptome m\u00fcssen bek\u00e4mpft werden, sondern die Ursachen.<br \/>\n\u201eEnergie ist das Lebenselixier jeder Volkswirtschaft. Jede industrielle Revolution war eine Energierevolution. Wer den Zugang zu Energie begrenzt, begrenzt Innovation, industrielle Wertsch\u00f6pfung und wirtschaftliches Wachstum.\u201c<br \/>\n\u201eEnergieknappheit als dauerhaftes Betriebsmodell kennt man aus Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern, nicht aus einer f\u00fchrenden Industrienation. Deutschland darf sich nicht daran gew\u00f6hnen, Mangel zu verwalten. Erst Ersatz schaffen. Dann abschalten. Nicht umgekehrt.\u201c<br \/>\nMemmingen, den 18.8.2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/zukunft-wirtschaft.de\/medien-positionen\">https:\/\/zukunft-wirtschaft.de\/medien-positionen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/media.base44.com\/files\/public\/6a43b2cab09c1ecb920b5abb\/8f4da2d83_IZW_Pressemitteilung_07-08-2026.pdf\">https:\/\/media.base44.com\/files\/public\/6a43b2cab09c1ecb920b5abb\/8f4da2d83_IZW_Pressemitteilung_07-08-2026.pdf<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Wird Deutschland wirtschaftlich abgeh\u00e4ngt? | Markus Lanz vom 21. M\u00e4rz<\/strong><br \/>\nDie mittelst\u00e4ndische Unternehmerin Andrea Thoma-B\u00f6ck macht sich bei Markus Lanz Sorgen um den Wirtschaftsstandort Deutschland. Der deutsche Staat mache es Unternehmen zu schwer, viele h\u00e4tten keine Lust mehr und wanderten ins Ausland ab. Zudem sei die Vorstellung der Arbeitswelt bei vielen jungen Menschen vollkommen unrealistisch, kritisiert Thoma-B\u00f6ck, die ein Unternehmen f\u00fcr Oberfl\u00e4chenveredelung leitet. Mit einer Vier-Tage-Woche k\u00f6nne Deutschland nicht mit L\u00e4ndern konkurrieren, in denen die Menschen sechs Tage pro Woche arbeiteten.<br \/>\n21.3.2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Sld2V5x2CA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Sld2V5x2CA<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Energieintensive Industriefirmen haben hierzulade keine Chance mehr &#8211; das verk\u00fcnden Politik, Medien und NGOs in Berlin. 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