{"id":152635,"date":"2026-08-14T22:04:58","date_gmt":"2026-08-14T20:04:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=152635"},"modified":"2026-08-17T09:04:45","modified_gmt":"2026-08-17T07:04:45","slug":"abtreibung-bis-zur-geburt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/abtreibung-bis-zur-geburt\/","title":{"rendered":"Abtreibung bis zur Geburt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/linke\/\">Linke<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/feminismus\/\">Feministinnen<\/a> jubeln, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/konservatismus\/\">Konservative<\/a> \u00e4u\u00dfern Kritik: Der US-Bundesstaat Massachusetts erlaubt die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/abtreibung\/\">Abtreibung<\/a> bis zur Geburt. Das Video mit den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/abtreibung-lebensrecht-kirk\/\">abtreibungsbegeisternd<\/a> klatschenden Frauen um die Governeurin Maura Healey herum <a href=\"https:\/\/x.com\/MassGovernor\/status\/2086843298811871564\">https:\/\/x.com\/MassGovernor\/status\/2086843298811871564<\/a> <!--more-->ist nur schwer zu ertragen: Die Kultur des Todes breitet sich aus. Einfach eine Spritze in das Herz des ungeborenen Menschen. Es ist brutal, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/ethik\/\">unethisch<\/a>, es ist <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/\">Euthanasie<\/a>.<\/p>\n<p>Doch auch vereinzelten Feministinnen geht dieser Abtreibungswahn zu weit, so Regula St\u00e4mpfli (1), die auf den Zusammenhang mit der Problematik der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/leihmutter\/\">Leihmutterschaft<\/a> hinweist: &#8222;Das neue Gesetz, &#8230; ist der Triumph der biopolitischen Logik, den Menschen zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">\u00f6konomischen Verf\u00fcgungsmasse<\/a> zu erkl\u00e4ren. Das Kind wird zu \u201eMenschenfleisch-Daten\u201c und &#8230; abgetrieben oder geboren. Die Frau ist in diesem Zusammenhang nur \u201eWarentr\u00e4gerin\u201c&#8220;.<\/p>\n<p>Mit diesem Gesetz feiert der Grundgedanke der Eugenik, die Einteilung in lebenswertes Menschsein und lebensunwertes Menschsein, fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd. &#8222;Nur wird jetzt schon vor, nicht erst nach der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/geburtenraten\/\">Geburt<\/a> entschieden, was lebenswert ist oder nicht&#8220; (2).<\/p>\n<p>In Deutschland wie in den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/usa-trump\/\">USA<\/a> gelingt es den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/arzt\/\">\u00c4rzten<\/a> dank fortschrittlicher <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizintechnik\/\">Medizintechnik<\/a>, Fr\u00fchchen bis zur 21. Schwangerschaftswoche zu retten &#8211; die Fr\u00fchgeborenen sind also lebensf\u00e4hig. In diesem Zusammenhang weist Anna Diouf auf die Unlogik und Unehrlichkeit der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bverfg-unabhaengig-abtreibung\/\">Abtreibungsbef\u00fcrworter<\/a> hin: &#8222;Mit dem Argument, dass Abtreibung bis zur \u201eLebensf\u00e4higkeit\u201c des F\u00f6tus legitim sei, m\u00fcssten sich die Fristen also den M\u00f6glichkeiten der modernen Medizin entsprechend nach vorn verschieben&#8220; (3). Das geschieht aber nicht. Fakt ist, da\u00df die Fristen umgekehrt immer weiter nach hinten geschoben werden, in Massachusetts jetzt also bis zum Geburtstermin.<br \/>\n.<br \/>\nMit Massachusetts hat jetzt der 10. US-Bundesstaat die Abtreibungsregeln komplett liberalisiert. Fr\u00fcher sagte man, was in den USA ereignet, gelangt mit einem time-lag von f\u00fcnf Jahren nach Deutschland. Diese Zeitverschiebung hat sich deutlich verk\u00fcrzt<br \/>\nLebenssch\u00fctzer konstatieren eine faktische Freigabe der Abtreibung bis zur Geburt. Bef\u00fcrworter hingegen sagen, die Legalisierung ziele nur auf Problemf\u00e4lle in den sp\u00e4ten Schwangerschaftswochen hin , aber: &#8222;der verabschiedete Gesetzestext beschr\u00e4nkt die neue Regelung jedoch nicht auf solche F\u00e4lle&#8220; (5). Das hei\u00dft, Abtreibungen k\u00f6nnen de fakto bis direkt vor dem Geburtstermin legal vorgenommen werden. Und diese vorgeburtliche Kindest\u00f6tung wird auch hierzulande in K\u00fcrze Einzug halten. Es ist so traurig.<br \/>\n.<br \/>\nDie L\u00fcge, dass Abtreibung soziale Ungerechtigkeiten behebt und Ausdruck von Selbstbestimmung sei, tritt klar hervor: Hier bestimmen Frauen \u00fcber Leben und Tod einer anderen Person, der das Recht auf Leben abgesprochen wird, weil und solange sie sich im Mutterleib befindet. Ungerechtigkeit wird zementiert: V\u00e4ter und Familie m\u00fcssen keine Verantwortung \u00fcbernehmen, der Staat schon gar nicht. Die Opfer sind unschuldig und hilflos, und \u00fcberproportional oft M\u00e4dchen oder Angeh\u00f6rige ethnischer Minderheiten.<br \/>\n.<br \/>\nIm modernen Abtreibungsrecht kommt das Kind praktisch nicht mehr vor: es geht um die Frau als vielfach benannte Patientin, um den Arzt als Entscheidungstr\u00e4ger und um die Krankenkasse als Leistungstr\u00e4ger. &#8222;Das Kind, der zu t\u00f6tende Mensch, wird im wahrsten Sinne des Wortes totgeschwiegen&#8220; (6).<br \/>\nHierin zeigt sich der himmelschreiende Widerspruch: Einerseits hat die Intensivmedizin die \u00dcberlebenschancen bei extrem fr\u00fcher Geburt entscheidend erh\u00f6ht &#8211; bis hin zur 21. Schwangerschaftswoche. Andererseits wird dieser gro\u00dfartige medizinischer Fortschritt von den Abtreibungsbef\u00fcrwortern negiert und die Aborttermine bis zur letzten Schwangerschaftswoche nach hinten geschoben. Warum ist die Gesellschaft nicht bereit bzw. imstande, diesen Widerspruch zu diskutieren?<br \/>\n14.8.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Abtreibung bis zur Geburt&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (6)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Frau St\u00e4mpfli, Sie sind Feministin und pro life. Wie passt das zusammen?<\/strong><br \/>\nEin US-Bundesstaat erlaubt Abtreibungen bis zur Geburt. Linke und Feministinnen jubeln, Konservative sind emp\u00f6rt. Doch so einfach ist es nicht: Regula St\u00e4mpfli ist progressiv, gebildet und feministisch. Und kritisiert das neue Gesetz scharf. Im Interview erkl\u00e4rt sie, warum das sehr wohl zusammenpasst.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em>Governor Maura Healey<\/em><br \/>\n<em>As long as I\u2019m Governor, abortion will remain safe, legal and accessible in Massachusetts. You have my word.<\/em><br \/>\n<em>&#8230; Frauen um Massachusett&#8217;s Gouverneurin Maura Haeley applaudieren jubelnd:<\/em><br \/>\n<em>Abtreibung bis zur Geburt &#8230;<\/em><br \/>\n<em>10.8.2026<\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/x.com\/MassGovernor\/status\/2086843298811871564\">https:\/\/x.com\/MassGovernor\/status\/2086843298811871564<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\nIn sozialen und klassischen Medien feierten linke und feministische Gruppen das Gesetz. Konservative \u00e4u\u00dferten schwere Kritik. Aber nicht nur sie. Denn es gibt auch Feministinnen, die ein tiefes St\u00f6rgef\u00fchl haben angesichts der sich brutal ausbreitenden Kultur des Todes. Eine von ihnen ist die promovierte Historikerin und Politikwissenschaftlerin Regula St\u00e4mpfli.<br \/>\nDie Schweizerin ist Privatdozentin, Kolumnistin, Designerin und betreibt zusammen mit Isabel Rohner den feministischen Wochenr\u00fcckblick \u201eDie Podcastin\u201c https:\/\/diepodcastin.de\/. Im Interview mit Corrigenda erkl\u00e4rt die in M\u00fcnchen lebende Autorin, warum sie als progressive Frau und Feministin f\u00fcr das Lebensrecht ungeborener Kinder und gegen eine nur vermeintlich liberale Politik ist, wie sie von den Demokraten in den USA gerade gemacht wird.<br \/>\n.<br \/>\nFrau Staempfli, Sie bezeichnen sich als feministisch und progressiv, sind aber pro life. Wie passt das zusammen?<br \/>\nEs ist total logisch! Frauen k\u00e4mpfen seit Jahrhunderten daf\u00fcr, Frauen und Kinder vor Gewalt, Ausbeutung, Vergewaltigung, Mord und \u00f6konomischer Sklaverei zu besch\u00fctzen. Lassen Sie sich von den sogenannten neuen Feministinnen nicht verwirren! Die haben so viel mit Feminismus zu tun wie der Islamismus mit der Katholischen Kirche! (lacht) Ich stehe in einer langen Tradition von Frauen, die sich weigern, Schwangerschaft, Mutterschaft und Kinder den M\u00e4chtigen zu \u00fcberlassen. Fr\u00fcher waren dies die Adeligen, heute ist es eine neue technokratische Elite und eine Gesundheitsindustrie, deren Optimierungszwang in vielen F\u00e4llen zu einem regelrechten Totenkult mutiert ist. Eine wirklich fortschrittliche und feministische Gesellschaft huldigt der Mutterschaft und behandelt sie nicht als Optimierungs- und St\u00f6rfall.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nAm Montag hat die demokratische Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, unter gro\u00dfem Applaus und Lachen ein Gesetz unterzeichnet, das keine gesetzliche zeitliche Obergrenze f\u00fcr Abtreibungen mehr vorsieht. Sie sprechen von \u201eindustrieller Qualit\u00e4tskontrolle\u201c. Warum?<br \/>\nWeil es genau das ist. Das werdende Kind wird zwischen Arzt und \u201eAuftraggeber\u201c verhandelt. Das neue Gesetz, von Dutzenden von ideologisch verblendeten Frauen beklatscht, ist der Triumph der biopolitischen Logik, den Menschen zur \u00f6konomischen Verf\u00fcgungsmasse zu erkl\u00e4ren. Das Kind wird zu \u201eMenschenfleisch-Daten\u201c und entsprechend g\u00fcltiger medizinischer und sozial kompatibler Praxis abgetrieben oder geboren. Die Frau ist in diesem Zusammenhang nur \u201eWarentr\u00e4gerin\u201c.<br \/>\nDies kennen wir \u00fcbrigens auch aus den kommunistischen L\u00e4ndern, wo Kinder aus ideologischen Gr\u00fcnden massenweise abgetrieben, und nach der Geburt, ebenfalls aus ideologischen Gr\u00fcnden, sofort als sogenannte \u201eWochenkinder\u201c den Eltern entrissen wurden. Dass die Unterzeichnung eines solchen Gesetzes mit Lachen und Applaus von Frauen inszeniert wird, halte ich f\u00fcr eine nihilistische Entgleisung. Selbst wer Abtreibungsrechte verteidigt, m\u00fcsste angesichts einer Abtreibung im letzten Schwangerschaftsdrittel verstummen. Eine Gesellschaft, die hier jubelt, hat ihr Gewissen entfernt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.8.2026 von Lukas Steinwandter bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/leben\/abtreibung-bis-zur-geburt-massachusetts-frau-staempfli-sie-sind-feministin-und-pro-life-wie\">https:\/\/www.corrigenda.online\/leben\/abtreibung-bis-zur-geburt-massachusetts-frau-staempfli-sie-sind-feministin-und-pro-life-wie<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>(2) Wertewesten, mir graut\u2019s vor dir! Abtreibung bis zur Geburt&#8216;<\/strong><br \/>\nIn Massachusetts hat die Gouverneurin Maura Healey ein Gesetz unterzeichnet, das Abtreibungen bis zur Geburt erlaubt. W\u00e4hrend sie signierte, spendeten die sie umstehenden Damen erfreut Beifall. Bei diesem Bild hat mich das Grauen gepackt.<br \/>\nSind Frauen die besseren Politiker, macht weibliche Politik die Welt sicherer, sch\u00f6ner, lebenswerter? Dreimal nein. Feministische Politik ist in letzter Konsequenz t\u00f6dlich.<br \/>\nDas Kind kann bis kurz vor der Geburt mit einer Spritze ins Herz get\u00f6tet werden. Ich nehme mal an, dass Healey und ihre Damen nicht dabei sein wollen, wenn das tote Kind dann zerst\u00fcckelt aus dem Mutterleib geholt wird.<br \/>\nKeins der angeblichen Werte des Westens hat diese Feier des Mordes an Unschuldigen verhindert. So wie im 19. Jahrhundert der Wertewesten die Eugenik nicht verhindert hat.<br \/>\nDie Eugeniker weshalb der eugenische Grundgedanke nie verschwand. Er feiert mit Healey und ihren Damen im neuen Gesetz fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd. Nur wird jetzt schon vor, nicht erst nach der Geburt entschieden, was lebenswert ist oder nicht. Wer k\u00f6rperlich oder geistig behindert war, geh\u00f6rte zu den Todeskandidaten, sp\u00e4ter kamen noch andere Kriterien hinzu. Es reichte, dass man der falschen Rasse angeh\u00f6rte, um als nicht lebenswert eingestuft zu werden.<br \/>\nErst nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Welt entsetzt zur Kenntnis nehmen musste, wie die Nazis und ihre Helfershelfer (ja, die gab es!) den eugenischen Gedanken auf die grausame Spitze getrieben hatten, wollte keiner mehr Eugeniker gewesen sein. George Bernhard Shaw, gefeierter Schriftsteller, Leland Stanford, Gr\u00fcnder der nach ihm benannten Universit\u00e4t, Maurice Thorez, franz\u00f6sischer Kommunistenf\u00fchrer, tilgten die Eugenik aus ihren Biografien. Es fand nie eine Aufarbeitung statt, weshalb der eugenische Grundgedanke nie verschwand. Er feiert mit Healey und ihren Damen im neuen Gesetz fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd. Nur wird jetzt schon vor, nicht erst nach der Geburt entschieden, was lebenswert ist oder nicht.<br \/>\nMenetekel: Azteken, Moabs Inkas haben ihre Kinder zu Opfern gemacht. Von ihnen kann man lernen: Wer das tut, geht unter.<br \/>\nDer Wertewesten, wenn er sich nicht endlich besinnt und den Healeys und ihren Gefolgsleuten ein deutliches Stopp signalisiert, wird ihnen folgen. Es reicht nicht, sich ersch\u00fcttert, w\u00fctend oder angeekelt abzuwenden. Man muss ihnen in den Arm fallen!<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2026\/08\/13\/wertewesten-mir-grauts-vor-dir\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2026\/08\/13\/wertewesten-mir-grauts-vor-dir\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Neues Abtreibungsgesetz in Massachusetts: Die Kaltbl\u00fctigkeit der Frauen<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWie \u00fcblich bei Grenz\u00fcberschreitungen dieser Art wird die Beseitigung der eindeutigen Bestimmungen mit medizinischen Not- und H\u00e4rtef\u00e4llen begr\u00fcndet. Betroffene sollen in Zukunft nicht mehr in einen anderen Staat ausweichen m\u00fcssen, um eine Abtreibung durchf\u00fchren zu lassen. Und das, obwohl auch bisher in Massachusetts Abtreibungen nach der 24. Woche durchgef\u00fchrt wurden, etwa, um das Leben der Mutter zu retten.<br \/>\nDie Ausweitung von Abtreibung wird sich also auch hier als absch\u00fcssige Bahn erweisen, ganz abgesehen von der grunds\u00e4tzlichen Problematik, dass das Recht auf Leben damit an Bedingungen gekn\u00fcpft und die Menschenw\u00fcrde zur Verf\u00fcgungsmasse wird.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEs ist ein Unterschied, ob man die T\u00f6tung ungeborener Kinder als notwendiges \u00dcbel betrachtet oder ob man sich dar\u00fcber \u00fcberschw\u00e4nglich freut. Das gilt umso mehr in diesem Fall, da nur ein harter Kern fanatisierter Abtreibungsbef\u00fcrworter einem Kind in der 24. Schwangerschaftswoche das Menschsein absprechen w\u00fcrde. Dank des medizinischen Fortschritts konnten in den USA bereits Fr\u00fchchen in der 21. Schwangerschaftswoche gerettet werden. Mit dem Argument, dass Abtreibung bis zur \u201eLebensf\u00e4higkeit\u201c des F\u00f6tus legitim sei, m\u00fcssten sich die Fristen also den M\u00f6glichkeiten der modernen Medizin entsprechend nach vorn verschieben.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn Frauen ihre Kraft nicht f\u00fcr das Leben von Kindern einsetzen, sondern ihren politischen Einfluss dazu nutzen, Kindst\u00f6tung zu legalisieren, wird offensichtlich, dass nicht das Geschlecht korrumpiert: Macht und Egoismus gef\u00e4hrden die Menschlichkeit und Integrit\u00e4t von Frauen nicht weniger als die von M\u00e4nnern.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 12,8,2926 von Anna Diouf bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/neues-abtreibungsgesetz-die-kaltbluetigkeit-der-frauen\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/neues-abtreibungsgesetz-die-kaltbluetigkeit-der-frauen<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Erzbistum Boston kritisiert Lockerung des Abtreibungsgesetzes<\/strong><br \/>\n<strong>Eingriff in die Menschenw\u00fcrde<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas Erzbistum Boston kritisiert die gelockerten Abtreibungsregeln im US-Bundesstaat Massachusetts scharf. Das Gesetz, das den Zugang zu Schwangerschaftsabbr\u00fcchen radikal ausweite, &#8222;ist ein schwerwiegender Eingriff in die Unantastbarkeit und W\u00fcrde jedes Menschen&#8220;, hie\u00df es in einer am Dienstag (Ortszeit) in den Sozialen Medien ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung von Erzbischof Richard Henning.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nZehnter Staat mit liberalen Abtreibungsregeln<br \/>\nAls zehnter US-Bundesstaat hatte Massachusetts am Montag Regelungen f\u00fcr Sp\u00e4tabtreibungen gelockert. Nach dem neuen Gesetz d\u00fcrfen Schwangerschaftsabbr\u00fcche k\u00fcnftig auch nach der 24. Woche noch durchgef\u00fchrt werden. Gouverneurin Maura Healy hatte nach der Unterzeichnung des Gesetzes erkl\u00e4rt: &#8222;Wahre Freiheit bedeutet, dass Entscheidungen \u00fcber die Gesundheitsversorgung bei den Frauen und ihren \u00c4rztinnen und \u00c4rzten liegen \u2013 und nicht bei ihrer Regierung.&#8220;<br \/>\nSeit der Aufhebung des Grundsatzurteils &#8222;Roe v. Wade&#8220; von 1973 durch den Obersten Gerichtshof im Juni 2022 gehen immer mehr US-Bundesstaaten eigene Wege in der Regelung von Schwangerschaftsabbr\u00fcchen. Neun Staaten hatten Regelungen bereits gelockert. In anderen Staaten, insbesondere im republikanisch dominierten S\u00fcden, wurden gleichzeitig Gesetze erlassen, die Abtreibungen deutlich einschr\u00e4nkten oder faktisch unm\u00f6glich machten.<br \/>\n.<br \/>\nUS-Grundsatzurteil zu Abtreibung &#8222;Roe gegen Wade&#8220;<br \/>\nIm Grundsatzurteil &#8222;Roe gegen Wade&#8220; (Roe versus Wade) entschied der Oberste Gerichtshof der USA am 22. Januar 1973, dass staatliche Gesetze, die Abtreibungen verbieten, gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten versto\u00dfen. Seither sind in den meisten US-Bundesstaaten Abtreibungen nahezu uneingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12..8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/erzbistum-boston-kritisiert-lockerung-des-abtreibungsgesetzes\">https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/erzbistum-boston-kritisiert-lockerung-des-abtreibungsgesetzes<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) Abtreibung bis zur Geburt?<\/strong><br \/>\n<em>Der US-Bundesstaat Massachusetts senkt die H\u00fcrden f\u00fcr Sp\u00e4tabtreibungen. Lebenssch\u00fctzer sprechen von einer faktischen Freigabe bis zur Geburt.<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nBislang waren Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche nur zul\u00e4ssig, wenn sie zum Schutz des Lebens oder der k\u00f6rperlichen beziehungsweise psychischen Gesundheit der Mutter erforderlich waren oder beim ungeborenen Kind eine t\u00f6dliche beziehungsweise besonders schwere Diagnose vorlag. Diese gesetzlich festgelegten Voraussetzungen entfallen. K\u00fcnftig kann ein Arzt aufgrund seines \u201eprofessionellen Urteils\u201c \u00fcber eine vorgeburtliche Kindst\u00f6tung ohne zeitliche Obergrenze entscheiden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAnlass f\u00fcr die Gesetzes\u00e4nderung soll laut \u201eBoston Globe\u201c der Fall Kate Dineen gewesen sein. Sie erfuhr 2022 in der 33. Schwangerschaftswoche, dass ihr ungeborener Sohn einen schweren Schlaganfall erlitten hatte. Die Diagnose fiel nicht eindeutig unter die damaligen Ausnahmeregelungen, weshalb sie f\u00fcr die Abtreibung nach Maryland reiste.<br \/>\nBef\u00fcrworter des Gesetzes begr\u00fcnden es mit solchen extremen medizinischen F\u00e4llen, der verabschiedete Gesetzestext beschr\u00e4nkt die neue Regelung jedoch nicht auf solche F\u00e4lle.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.8.2028 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.die-tagespost.de\/politik\/abtreibung-bis-zur-geburt-art-277777\">https:\/\/www.die-tagespost.de\/politik\/abtreibung-bis-zur-geburt-art-277777<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Massachusetts vor der Entgrenzung der Abtreibung<\/strong><br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Massachusetts Abtreibungen \u201elegalisiert\u201c. Das sind sie bereits seit dem ber\u00fcchtigten Urteil Roe gegen Wade von 1974. Als die Allianz aus Liberalen und Linken dieses Urteil in Gefahr sah, wurde 2018 ein eigenes Abtreibungsgesetz verabschiedet, mit dem die T\u00f6tung ungeborener Kinder bis zur 24. Schwangerschaftswoche, also eine Fristenl\u00f6sung, freigegeben wurde. Zum neuen Entwurf lautet nun die entscheidende Frage: Wie weit reicht der gesetzliche Schutz eines Kindes, wenn die Schwangerschaft bereits weit fortgeschritten ist? Ist es zumindest ab der 24. Schwangerschaftswoche gesch\u00fctzt, falls es diese ersten Schwangerschaftsmonate gegen die unerbittliche Gnadenlosigkeit einer lebensfeindlichen \u201emodernen\u201c Gesellschaft \u00fcberleben sollte? Die Antwort, die H.5595 gibt, ist alarmierend.<\/p>\n<p><em><strong>Was bisher gesetzlich geregelt war<\/strong><\/em><br \/>\nSchon bisher ist das Erreichen der 24. Schwangerschaftswoche kein sicherer Schutz f\u00fcr ein ungeborenes Kind. Nach der geltenden Regelung sind Abtreibungen auch danach m\u00f6glich, falls die k\u00f6rperliche oder psychische Gesundheit der Mutter gef\u00e4hrdet w\u00e4re oder eine schwere gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigung des Kindes diagnostiziert w\u00fcrde. Das geltende Massachusetts-Gesetz. Der Vorschlag H.5595 geht einen noch lebensfeindlicheren Weg.<br \/>\nDie bisherige Aufz\u00e4hlung von \u201eAusnahmen\u201c soll entfallen. An ihre Stelle soll ein deutlich allgemeineres Kriterium treten: Ein Arzt soll die T\u00f6tung eines ungeborenen Kindes auf Grundlage seines \u00e4rztlichen Urteils erlauben k\u00f6nnen. Im Klartext besagt dies: Eine schwangere Frau mu\u00df nach der 24. Schwangerschaft nur einen Arzt finden, der ihr die Erlaubnis zur T\u00f6tung des Kindes ausstellt. Es gilt als sicher, da\u00df der Abtreibungslobby solche \u00c4rzte zur Verf\u00fcgung stehen, die gegen Bezahlung die n\u00f6tigen \u201eBlankoschecks\u201c ausstellen.<br \/>\nNoch bemerkenswerter ist die vorgesehene Absicherung dieser Entscheidung: Ein medizinisches \u00dcberpr\u00fcfungsverfahren soll das Urteil des Arztes und der Patientin beziehungsweise ihres Gesundheitsbevollm\u00e4chtigten nicht \u00fcberstimmen k\u00f6nnen. Der Gesetzestext von H.5595.<br \/>\nDas ist der eigentliche Paradigmenwechsel. Es geht also nicht wirklich um ein professionelles \u00e4rztliches Urteil, denn das w\u00e4re objektiv \u00fcberpr\u00fcfbar. Es geht einzig darum, Abtreibungen bis zur Geburt des Kindes m\u00f6glich zu machen und die H\u00fcrden auf dem Weg zur Hinrichtung des Kindes m\u00f6glichst gering zu halten.<br \/>\nDas bedeutet: Nicht mehr das Gesetz soll m\u00f6glichst konkret bestimmen, ob und wann eine Sp\u00e4tabtreibung zul\u00e4ssig ist. Das Gesetz zieht sich zur\u00fcck \u2013 und \u00fcberl\u00e4\u00dft die entscheidende Grenze der Abtreibungslobby und den Abtreibungs\u00e4rzten, sprich Schergen im wei\u00dfen Kittel. Alle bisher bestehenden gesetzlichen Schutzkriterien sollen entfernt werden.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>\u201eBis zur Geburt\u201c<\/strong><\/em><br \/>\nIn der politischen Auseinandersetzung wird H.5595 vielfach als Gesetz f\u00fcr Abtreibungen \u201ebis zur Geburt\u201c bezeichnet. Die Abtreibungslobbyisten heucheln Emp\u00f6rung, denn juristisch sei diese Formulierung zu pauschal. Der Gesetzentwurf enthalte keine Bestimmung, die ausdr\u00fccklich sage: die \u201eAbtreibung bis zum Tag der Geburt\u201c sei erlaubt. Aber das macht den faktischen Inhalt des Vorschlags nicht besser.<br \/>\nH.5595 beseitigt die bisherige Frist von 24 Wochen und nennt keine neue. Damit soll die T\u00f6tung ungeborener Kinder bis zur Geburt m\u00f6glich gemacht werden. Genau dieses Ziel der schrankenlosen M\u00f6glichkeit zur vorgeburtlichen Kindest\u00f6tung strebt die Abtreibungslobby seit Jahren an.<br \/>\nWer also von einer faktischen Entgrenzung und Enthemmung spricht, trifft den politischen Kern der Reform. Die Heuchler hingegen betonen, da\u00df sich im Entwurf nirgendwo die Formulierung \u201ebis zur Geburt\u201c finde.<\/p>\n<p><em><strong>Das Kind verschwindet aus der Rechnung<\/strong><\/em><br \/>\nDie auff\u00e4lligste Eigenschaft der Bef\u00fcrworter der Gesetzes\u00e4nderung ist, was in ihr nicht vorkommt: das Kind. Die Frau ist vielfach genannte Patientin, der Arzt ist vielfach genannter Entscheidungstr\u00e4ger. Das Gesundheitssystem ist vielfach erw\u00e4hnter Leistungserbringer. Aber was ist mit dem Menschen, dessen Leben durch die Entscheidung beendet wird? Was ist mit dem Kind, f\u00fcr das die Abtreibung die gnadenlosen Hinrichtung bedeutet? Das Kind, der zu t\u00f6tende Mensch, wird im wahrsten Sinne des Wortes totgeschwiegen.<br \/>\nDabei hat die moderne Medizin gerade in den vergangenen Jahrzehnten gezeigt, da\u00df selbst extrem fr\u00fch geborene Kinder heute unter intensivmedizinischer Betreuung \u00fcberleben k\u00f6nnen. Das US-amerikanische National Institute of Child Health and Human Development dokumentiert erhebliche \u00dcberlebenschancen bereits bei extrem fr\u00fcher Geburt. Anstatt diesem lebensbejahenden Umstand Rechnung zu tragen, werden die M\u00f6glichkeiten zur T\u00f6tung ausgeweitet.<\/p>\n<p>Damit entsteht ein moralischer Widerspruch, den die Abtreibungsbef\u00fcrworter mit geheuchelter Emp\u00f6rung und aggressiverem Propagandaeinsatz zu \u00fcberbr\u00fccken versuchen.<br \/>\nDie Geburt ver\u00e4ndert nicht die DNA des Kindes. Sie erschafft auch keinen neuen Menschen. Wie kann dann ein Gesetzgeber das schon extrem fr\u00fch \u00fcberlebensf\u00e4hige Kind einmal bis zur 24. Schwangerschaftswoche bisher, und geht es nach dem Willen der linken Parlamentsmehrheit, bald bis zur Geburt als undefiniertes \u201eGewebe\u201c behandeln?<br \/>\nWeil dahinter eine b\u00f6sartige ideologische Einstellung steckt, die moderne Form des Menschenopfers.<br \/>\nDer entscheidende Punkt ist n\u00e4mlich: Das ungeborene Kind ist ein Mensch.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom von Guiseppe Nardi bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/katholisches.info\/massachusetts-vor-der-entgrenzung-der-abtreibung\/\">https:\/\/katholisches.info\/massachusetts-vor-der-entgrenzung-der-abtreibung\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Linke und Feministinnen jubeln, Konservative \u00e4u\u00dfern Kritik: Der US-Bundesstaat Massachusetts erlaubt die Abtreibung bis zur Geburt. 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