{"id":152511,"date":"2026-08-11T08:16:12","date_gmt":"2026-08-11T06:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=152511"},"modified":"2026-08-11T08:30:50","modified_gmt":"2026-08-11T06:30:50","slug":"mehr-russische-soldaten-toeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mehr-russische-soldaten-toeten\/","title":{"rendered":"Mehr russische Soldaten t\u00f6ten?"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>\u201eK\u00f6nnen Sie uns Europ\u00e4ern konkret sagen, was wir tun k\u00f6nnen, um ihnen zu helfen, mehr Russen zu t\u00f6ten? Mehr russische Soldaten, nat\u00fcrlich.\u201c<\/strong><\/em> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GScy7BlYiiM\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GScy7BlYiiM<\/a> Dies fragt der FAZ-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">Journalist<\/a> Michael Martens, <a href=\"https:\/\/x.com\/Andric1961\/status\/2086050674886799785\">https:\/\/x.com\/Andric1961\/status\/2086050674886799785<\/a> <!--more-->den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj.<br \/>\n<em><strong>&#8222;Die Frage tr\u00e4gt den Geist des Bestialischen&#8220;<\/strong><\/em> (1), weil sie die politischen, milit\u00e4rischen und diplomatischen Aspekte des Krieges \u00fcbergeht und den Focus bzw. Erfolg des Kriegs allein auf das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/trauer\/tod\/\">T\u00f6ten<\/a> von Menschen setzt: je mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/soldaten\/\">Soldaten<\/a> bzw. Menschen get\u00f6tet werden, umso besser. Der Soldat des Gegners, hier also der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/\">Russe<\/a>, verliert des Status des Menschlichen.<\/p>\n<p>Und der Journalist der FAZ, der diese bestialische Frage stellt, mutiert vom Berichterstatter \u00fcber den Krieg zum mitk\u00e4mpfenden Teilnehmer des Kriegs selbst. Fr\u00fcher, also bei der FAZ noch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/journalismus-versus-propaganda\/\">echte Journalisten<\/a> recherchierten, galt sie als &#8222;Zeitung f\u00fcr Deutschland&#8220;. Mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Haltungsjournalisten<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/erziehungsjournalismus\/\">Erzieungsjornalisten<\/a> wie Michael Martens ist sie gesunken auf das Niveau eines einem kriegerischen Sensationsblattes.<\/p>\n<p>Zu erw\u00e4hnen ist, da\u00df der vorliegende Beitrag weder die russische noch die die ukrainische Seite st\u00fctzt, sondern <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/pazifismus\/\">pazifistisch<\/a> angelegt ist: Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/waffenstillstand\/\">Waffen<\/a> m\u00fcssen sofort schweigen, das todbringende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/patt-im-drohnenkrieg-frieden\/\">Experimentieren mit Drohnen<\/a>, Online-Elektronik, Robotik und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/informatik\/kuenstliche-intelligenz\/\">KI<\/a> mu\u00df gestoppt werden.<br \/>\n.<br \/>\nNat\u00fcrlich kann ein Journalist jenseits vom Gebot der neutralen und objektiven Berichterstattung eine eigene Meinung haben und diese auch kundtun. Wer aber die eine Kriegspartei in einem mit &#8222;was wir tun k\u00f6nnen, um ihnen zu helfen&#8220; nahezu besorgtem Ton nach einem noch effizienteren T\u00f6ten von Menschen der feindlichen Seite fragt, der outet sich damit als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegspropaganda\/\">Propagandist<\/a>, der l\u00e4ngst Partei ergriffen hat.<br \/>\n&#8222;Wenn also ein Korrespondent in einer internationalen Pressekonferenz den ukrainischen Pr\u00e4sidenten fragt, wie man dem russischen Gegner mehr Verluste zuf\u00fcgen kann, hat er jede Grenze \u00fcberschritten. Er ist nicht mehr Beobachter, er ist Teilnehmer&#8220; (2), dem es darum geht, das Feindbild des b\u00f6sen Russen zu untermauern.<br \/>\n.<br \/>\nOhne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassung\/staatsfeinde\/\">Feindbilder<\/a> k\u00f6nnen Kriege nicht gedeihen. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/krone-schmalz-ru-und-ua\/\">Gabriele Krone-Schmalz<\/a> hat in ihrem j\u00fcngsten Vortrag &#8222;Feindbilder dekonstruieren&#8220; in Hamburg auf die Gef\u00e4hrlichkeit der Pattsituation im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/drohnenkrieg\/\">Drohnenkrieg<\/a> zwischen Russland und Ukraine\/Nato hingewiesen, die sich immer mehr verst\u00e4rkt in Richtung Ausweitung hin zu einem gro\u00dfen Krieges.<br \/>\nDer Bev\u00f6lkerung in Deutschland mu\u00df endlich klar gemacht werden, &#8222;wie hohl die Sache mit den Feindbildern ist und wie gut man damit eine ganze Gesellschaft manipulieren kann\u201c (3).<br \/>\nGemeint ist <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-russland\/\">Russland als \u00e4u\u00dferer Feind<\/a> bzw. &#8222;Die b\u00f6sen Russen&#8220; als Feindbild. Kriegsrhetorik und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegstuechtig\/\">Kriegst\u00fcchtigkeit<\/a> mitsamt <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/russland-frieden-deutschland\/\">&#8222;Russland ruinieren&#8220;<\/a> wird seit 2022 von Politik und Medien tagein tagaus propagiert, und nun noch &#8222;mehr Russen t\u00f6ten&#8220;. Es ist h\u00f6chste Zeit, die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/friedenstuechtig\/\">Friedensrhetorik<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/diplomatie\/\">Diplomatie<\/a> zu reaktivieren. Willy Brandt hat es mit seiner Ost- und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/entspannungspolitik\/\">Entspannungspolitik<\/a> vorgemacht.<br \/>\nFrau Krone-Schmalz hat in ihrem h\u00f6renswerten Vortrag (3) darauf hingewiesen, da\u00df <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/putin\/\">Putin<\/a> vor kurzem ein Angebot zum Dialog und zu einem gesamteurop\u00e4ischen Friedens- und Sicherheitsabkommen unterbreitet hat &#8211; warum haben Berlin wie Br\u00fcssel dies schroff abgelehnt? Warum warten die Europ\u00e4er, bis die USA den Ukrainekrieg beenden, sobald ihre US-Waffenindustrie genug Erfahrungen gesammelt hat in Erprobung und Einsatz der eigenen Drohnentechnologie?<br \/>\nKrieg endet immer immer \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/drohnen\/\">diplomatisches Bem\u00fchen<\/a>, niemals \u00fcber das Abschie\u00dfen von immer besseren FPV-Drohen zum immer besseren T\u00f6ten.<br \/>\n11.8.2026<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Mehr russische Soldaten t\u00f6ten?&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211;<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) \u201eHelfen, mehr russische Soldaten zu t\u00f6ten\u201c \u2013 die bestialische Frage eines FAZ-Autors<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWas ist schlimmer als Soldaten, die sich gegenseitig in einem Krieg abschlachten? Es sind Journalisten, die fragen, was getan werden kann, um mehr Soldaten des Feindes zu t\u00f6ten. Die Frage tr\u00e4gt den Geist des Bestialischen. Sie blendet milit\u00e4rische, politische und diplomatische Strategien aus und reduziert den \u201eErfolg\u201c im Krieg auf das reine T\u00f6ten von Soldaten. Je mehr Soldaten des Feindes get\u00f6tet werden, so die Annahme, umso eher sei der Krieg beendet. Die Soldaten des als Feindpartei betrachteten Gegners verlieren in dieser Frage ihren Status des Menschlichen. Gerade auch junge Soldaten, die oft \u2013 wie in jedem Krieg \u2013 kaum begreifen, wie sie politisch instrumentalisiert werden, finden sich zum reinen T\u00f6tungsobjekt degradiert wieder.<br \/>\nJeder sich dem milit\u00e4rischen Ethos auch nur halbwegs verpflichtet f\u00fchlende F\u00fchrungsoffizier einer Armee begegnet einer solchen Betrachtungsweise mit tiefer Abscheu. Bei aller Feindschaft: Gerade hochrangige Milit\u00e4rs, die sich einen Funken Menschlichkeit bewahrt haben, wissen darum, dass auch unter den Soldatenuniformen des Feindes Menschen stecken.<br \/>\nEinen Krieg durch das Mittel zu gewinnen, m\u00f6glichst viele gegnerische Soldaten zu t\u00f6ten, geh\u00f6rt zur monstr\u00f6sesten aller milit\u00e4rischen Vorgehensweisen, die oft genug gescheitert ist, wie etwa in Vietnam, wo die USA viel mehr feindliche Soldaten get\u00f6tet haben als umgekehrt.<br \/>\nDie Absicht, m\u00f6glichst viele Soldaten des Gegners t\u00f6ten zu wollen, bedingt, dass sich die eigenen Soldaten in die Schlacht werfen und dabei auch Gefahr laufen, get\u00f6tet zu werden. Ist das dem FAZ-Autor bewusst? Oder bef\u00fcrwortet er den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen\u00fcber Russland?<br \/>\nStichwort Massenvernichtungswaffen. Dass die von dem FAZ-Autor favorisierte \u201eStrategie\u201c bei einer Atommacht ohnehin realit\u00e4tsbefreit ist, versteht sich von selbst. Bei einer sich abzeichnenden milit\u00e4rischen Niederlage Russlands ist mit einem Atomwaffeneinsatz zu rechnen.<br \/>\nDoch von dem milit\u00e4rischen Unsinn der Frage abgesehen: Sie ist aus weiteren Gr\u00fcnden untragbar.<br \/>\nIn Anbetracht der Tatsachen eines furchtbaren Vernichtungskrieges im 2. Weltkrieg, bei dem deutsche Soldaten Millionen sowjetische Soldaten get\u00f6tet haben, ist die Frage von schier unfassbarer historischer Asozialit\u00e4t getragen. Alleine schon das Geschichtsbewusstsein verbietet Fragen dieser Art.<br \/>\nHinzu kommt die journalistische Ebene: Journalistische Fragen zeichnen sich dadurch aus, dass sie komplexe Sachverhalte durchdringen. Die komplexen geostrategischen und tiefenpolitischen Zusammenh\u00e4nge, die den Krieg in der Ukraine umgeben, finden in der Frage keine Beachtung. Die Frage reduziert den Krieg auf ein einfaches Freund-Feind-Schema \u2013 so wie es kennzeichnend f\u00fcr Propaganda ist.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GScy7BlYiiM\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GScy7BlYiiM<\/a><\/p>\n<p>Die Frage ist auch ein Angriff auf das journalistische Ethos. Der Autor spricht von \u201euns Europ\u00e4ern\u201c und fragt, was \u201ewir\u201c tun k\u00f6nnten, um mehr russische Soldaten zu t\u00f6ten. Parteilichkeit und fehlende professionelle Distanz zum Gegenstand der Berichterstattung werden sichtbar. Wer so spricht, der ist den Anforderungen eines Berufs, der Objektivit\u00e4t verlangt, nicht gewachsen. Die Frage ist im Grunde genommen der Aufruf bzw. die Forderung eines Journalisten an die Politik, die milit\u00e4rischen Weichen zum noch weiteren T\u00f6ten russischer Soldaten zu stellen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.8.2026 von Marcus Kl\u00f6ckner bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154800\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154800<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Ein FAZ-Journalist fragt Selenskyj; \u201eWas kann Europa tun, um der Ukraine zu helfen, mehr russische Soldaten zu t\u00f6ten?\u201c<\/strong><br \/>\nIn Belgrad \u00fcberschreitet ein deutscher Korrespondent jede Grenze. Er fragt den ukrainischen Pr\u00e4sidenten nicht nach Frieden, nicht nach Kosten, nicht nach Auswegen. Er fragt nach effizienterem T\u00f6ten. Das ist kein Ausrutscher. Das ist der Offenbarungseid eines Berufsstands, der l\u00e4ngst Partei ergriffen hat. Der FAZ-Korrespondent Michael Martens stellt in Belgrad bei einer Pressekonferenz mit Wolodymyr Selenskyj eine Frage , die sich nicht mehr zur\u00fcckholen oder sch\u00f6nreden l\u00e4sst:<br \/>\n\u201eWas kann Europa tun, um der Ukraine zu helfen,<br \/>\nmehr russische Soldaten zu t\u00f6ten?\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/Andric1961\/status\/2086050674886799785\">https:\/\/x.com\/Andric1961\/status\/2086050674886799785<\/a><\/p>\n<p>Das ist tats\u00e4chlich eine Kriegserkl\u00e4rung im Fragebogenformat. Ein Mann, der von Berufs wegen Distanz halten, Macht hinterfragen und die Wirklichkeit m\u00f6glichst ungeschminkt und unparteiisch abbilden soll, positioniert sich hier offen als inoffizieller Berater einer Kriegspartei. Weiter entfernt von einer journalistischen Nachfrage kann man kaum sein.<br \/>\nEr fragt nicht nach den Kosten, nicht nach den humanit\u00e4ren Folgen, nicht nach m\u00f6glichen Verhandlungswegen oder den langfristigen Konsequenzen f\u00fcr Europa. Er fragt nach effizienterem T\u00f6ten. Und das in einem Ton, der so tut, als sei das die selbstverst\u00e4ndlichste Sache der Welt. Embedded journalism wird hier auf eine neue Daseinsstufe gehoben.<br \/>\nDer Einwand, Journalisten h\u00e4tten auch \u00dcberzeugungen, greift hier nicht. Diese Karte wollte im Juli 2018 schon der politische Autor und Ex-Monitor-Moderator Georg Restle ziehen, als er in einem Aufsatz f\u00fcr den WDR gewisserma\u00dfen ein neues Zeitalter eines konstruktiven Journalismus ausrufen wollte. Damals schrieb Restle:<br \/>\n\u201eJournalismus im Neutralit\u00e4tswahn &#8211; Warum wir endlich damit aufh\u00f6ren sollten, nur abbilden zu wollen, &#8222;was ist&#8220;. Mein Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen werteorientierten Journalismus in der aktuellen Ausgabe von &#8222;WDR Print&#8220;.\u201c<\/p>\n<p>Aber mit dem Blick zur\u00fcck auf Martens: Journalismus muss tats\u00e4chlich nicht bedeutet, die eigene moralische oder politische \u00dcberzeugung hinter einer neutralen Maske zu verstecken und dann so zu tun, als h\u00e4tte man sie nie gehabt. Journalismus \u2013 jedenfalls jenseits eines Meinungsartikels \u2013 bedeutet allerdings, die eigenen \u00dcberzeugungen bewusst zur\u00fcckzustellen, um den Leserinnen und Lesern die M\u00f6glichkeit zu geben, sich selbst ein Urteil zu bilden.<br \/>\nJournalismus bedeutet Fragen zu stellen, die Macht unangenehm ber\u00fchren \u2013 und hier ganz besonders jene, die Parteien und Politikern nur auf Zeit vom Souver\u00e4n anvertraut wurde.<br \/>\nWenn also ein Korrespondent in einer internationalen Pressekonferenz den ukrainischen Pr\u00e4sidenten fragt, wie man dem russischen Gegner mehr Verluste zuf\u00fcgen kann, hat er jede Grenze \u00fcberschritten. Er ist nicht mehr Beobachter, er ist Teilnehmer. Er liefert dem einen Lager die legitimierende Formulierung und dem anderen die Best\u00e4tigung, dass westliche Medien l\u00e4ngst Kriegspartei geworden sind.<br \/>\nWer hier behauptet, so sei nun mal die Logik des Krieges, viele machen das ohnehin und es geht um Realismus, der liefert eine journalistische Bankrotterkl\u00e4rung ab. Denn insbesondere weil der etablierte Journalismus in Deutschland und weiten Teilen Europas seit 2022 so auff\u00e4llig eng an die Regierungslinie ger\u00fcckt ist, w\u00e4re Standfestigkeit n\u00f6tig gewesen.<br \/>\nStattdessen erleben wir bei Martens f\u00fcr die FAZ eine Ann\u00e4hrung: Die Sprache der Politik und die Sprache der Leitmedien verschmelzen. Journalismus wird Propaganda. Springer-Mitarbeiter wie Ulf Poschardt und Julian R\u00f6pcke erhielten daf\u00fcr Verdienstorden des ukrainischen Pr\u00e4sidenten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/ein-faz-journalist-fragt-selenskyj-was-kann-europa-tun-um-der-ukraine-zu-helfen-mehr-russische-soldaten-zu-toeten\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/ein-faz-journalist-fragt-selenskyj-was-kann-europa-tun-um-der-ukraine-zu-helfen-mehr-russische-soldaten-zu-toeten<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Russlandversteherin Krone-Schmalz warnt: \u201eWir sind auf einem hochgef\u00e4hrlichen Weg\u201c<\/strong><br \/>\nIn der Hamburger Menonitenkirche h\u00e4lt sie eine Rede, die aufr\u00fcttelt: Schonungslos rechnet Gabriele Krone-Schmalz mit Haltungsjournalismus und politischer Angstmacherei ab \u2013 und zeigt, wohin das f\u00fchren kann.<br \/>\nIm Rahmen einer Ringvorlesung der Universit\u00e4t Hamburg fand am 2. Juni 2026 in der Menonitenkirche ein \u00f6ffentlicher Vortrag der Journalistin und Publizistin Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz statt.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Gabriele Krone-Schmalz deckt auf: \u201eFeindbilder dekonstruieren\u201c<\/strong><\/em><br \/>\n<em>Diese Rede von Gabriele Krone-Schmalz macht fassungslos. Pl\u00f6tzlich versteht man die Manipulation durch die Medien und erkennt, wohin das Ganze f\u00fchren soll. Schaut es euch an &#8211; aber nur wenn ihr seelisch gefestigt seid!<\/em><br \/>\n<em>Ein Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung der Uni Hamburg in der Menonitenkirche<\/em><br \/>\n<em>00:00 Begr\u00fcssung durch den Pastor<\/em><br \/>\n<em>02:10 Einleitung des zust\u00e4ndigen Professors<\/em><br \/>\n<em>07:25 Ank\u00fcndigung des Vortrags von Gabriele Krone-Schmalz<\/em><br \/>\n<em>08:50 Beginn des Vortrag von Frau Gabriele Krone-Schmalz<\/em><br \/>\n<em>8.8.2026 , <a href=\"https:\/\/x.com\/eddie_1412\/status\/2086116020368847061\">https:\/\/x.com\/eddie_1412\/status\/2086116020368847061<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\nNach einer Begr\u00fc\u00dfung durch Pastor Schmitz-Bethge \u2013 in den R\u00e4umen seiner Menonitengemeinde fand der Vortrag statt \u2013 und einer Einleitung des zust\u00e4ndigen Professors Dr. Fernando Enns begann Krone-Schmalz mit ihrem Beitrag unter dem Titel \u201eFeindbilder dekonstruieren\u201c.<br \/>\nKrone-Schmalz er\u00f6ffnete mit dem Hinweis, dass sie vor rund einem halben Jahrhundert bereits ihre Magisterarbeit und Dissertation zu Freund- und Feindbildern verfasst habe. Damals habe sie nicht erwartet, dass diese politische Technik, Feindbilder zu erschaffen und zu pflegen, \u201ein dieser Weise auferstehen w\u00fcrde, wie es jetzt der Fall ist\u201c. Sie habe gehofft, die Menschen w\u00fcrden sich das k\u00fcnftig nicht mehr bieten lassen, da sie die Erfahrung gemacht h\u00e4tten, \u201ewie hohl die Sache mit den Feindbildern ist und wie gut man damit eine ganze Gesellschaft manipulieren kann\u201c.<br \/>\nSie betonte, sich nicht mit der Frage besch\u00e4ftigen zu wollen, \u201ewer auf diesem Wege wann was falsch gemacht hat\u201c, obwohl sie Anh\u00e4ngerin von Chronologien sei. Wichtiger sei es, \u201eim Jetzt anzusetzen und \u00fcber Perspektiven nachzudenken\u201c. \u201eDenn aus meiner Sicht sind wir auf einem v\u00f6llig falschen Weg. Der ist nicht nur falsch, der ist hochgef\u00e4hrlich.\u201c<br \/>\nZur Dekonstruktion von Feindbildern seien zwei Punkte besonders zu beachten: die Analyse der Mittel, mit denen sie geschaffen werden, und die Auseinandersetzung mit dem demokratischen System, das nur mit m\u00fcndigen B\u00fcrgern funktionieren k\u00f6nne. \u201eDie werden aber nicht automatisch so geboren. Die muss man machen. (\u2026) Die muss man bilden.\u201c Bildung sei neben umfassender Information \u201edas A und O f\u00fcr m\u00fcndige B\u00fcrger\u201c.<br \/>\n.<br \/>\nGabriele Krone-Schmalz \u201eFeindbilder dekonstruieren\u201c<br \/>\nEin Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung der Uni Hamburg in der Mennonitenkirche | Hamburg 02. 06.2026<br \/>\n00:00 Begr\u00fcssung durch den Pastor<br \/>\n02:10 Einleitung des zust\u00e4ndigen Professors<br \/>\n07:25 Ank\u00fcndigung des Vortrags von Gabriele Krone-Schmalz<br \/>\n08:50 Beginn des Vortrag von Frau Gabriele Krone-Schmalz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/o5vlnL4-4wI\">https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/o5vlnL4-4wI<\/a> (kurz)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=V8tmV075Wes\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=V8tmV075Wes<\/a><br \/>\n.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.8.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/russlandversteherin-krone-schmalz-warnt-wir-sind-auf-einem-hochgefaehrlichen-weg\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/russlandversteherin-krone-schmalz-warnt-wir-sind-auf-einem-hochgefaehrlichen-weg<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eK\u00f6nnen Sie uns Europ\u00e4ern konkret sagen, was wir tun k\u00f6nnen, um ihnen zu helfen, mehr Russen zu t\u00f6ten? 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