{"id":152361,"date":"2026-08-06T08:29:33","date_gmt":"2026-08-06T06:29:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=152361"},"modified":"2026-08-06T09:19:40","modified_gmt":"2026-08-06T07:19:40","slug":"nullsumme-zero-sum-mindset","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nullsumme-zero-sum-mindset\/","title":{"rendered":"Nullsumme &#8211; Zero Sum Mindset"},"content":{"rendered":"<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/oekonomie\/\">Wirtschaft<\/a> im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Niedergang<\/a>, die auf 1,32 Kinder pro Frau sinkende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/geburtenraten\/\">Geburtenrate<\/a> und die gleichzeitige Zunahme der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/auswanderung\/\">Auswanderung<\/a> hochqualifizierter <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/facharbeiter\/\">Arbeitskr\u00e4fte<\/a> sowie der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/masseneinwanderung\/\">Einwanderung<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">jungen M\u00e4nnern<\/a> aus <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/islam-oder-islamismus\/\">islam<\/a>-dominierten L\u00e4ndern &#8211; all dies l\u00e4\u00dft den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsmangel\/\">Mangel an Wohnraum<\/a> ansteigen, denn der Niedergang hat auch die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/wohnen\/wohnungsbau\/\">Baubranche<\/a> erfasst.<!--more--><br \/>\n.<br \/>\nIn dieser Zeit der allgemeinen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohnungsnot-und-ihr-elefant\/\">Wohnungsnot<\/a> treffen die Klagen der nullsummengl\u00e4ubigen Mehrheit auf eine Minderheit, die den &#8222;Zero Sum Mindset&#8220; ablehnen mit der Forderung nach <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mietbuerokatie-statt-wohnbau\/\">Neubau<\/a>, Ausbau, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/nachverdichtung\/\">Nachverdichtung<\/a> und Sanierung.<br \/>\nIn seinem Buch &#8222;Zero Sum Mindset: Die Nullsummenfalle &#8211; warum alle mehr gewinnen, wenn wir anders denken&#8220; (1) zitiert Rainer Zitelmann Bertold Brecht, der im Gedicht &#8222;Alfaber&#8220; den Nullsummenglauben klassisch formuliert:<br \/>\n&#8222;Reicher Mann und armer Mann<br \/>\nstanden da und sah&#8217;n sich an.<br \/>\nUnd der Arme sagte bleich:<br \/>\nW\u00e4r ich nicht arm, w\u00e4rst du nicht reich.&#8220;<\/p>\n<p>Als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/sozialismus\/kulturmarxismus\/\">Kommunist<\/a> sah Brecht wie alle <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/sozialismus\/\">Sozialisten<\/a>, da\u00df bei gegebenem Wohlstand der Reiche nur auf Kosten des Armen reich werden kann. Die Wissenschaft hat diese Behauptung des &#8222;Anti-Profit-Belief&#8220; bzw. &#8222;Profit ist Diebstahl&#8220; l\u00e4ngst falsifiziert. So hat das kapitalistische Konzept des Wirtschaftswachstums alle reicher gemacht. Schon vor 250 Jahren zeigte Adam Smith in seinem Werk &#8222;Der Wohlstand der Nationen&#8220; auf, da\u00df die Freiheit des Menschen zu Produktion und Handel zu einem h\u00f6heren Lebensstandard f\u00fchrt, und zwar f\u00fcr alle . Die \u00d6konomie ist eben kein Kuchen, der gleich gro\u00df ist und nur unterschiedlich verteilt werden kann. Dennoch handeln Linke wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/linke\/\">Heidi Reichinnek<\/a> und sogar <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/usa-trump\/\">Donald Trump<\/a> (aber nur bezogen auf seine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/zollpolitik\/\">speziellen Deals<\/a>) als Nullsummengl\u00e4ubige: Der Misserfolg anderer ist automatisch der eigene Erfolg. Bei der Linken sind es die ausbeuterischen Kapitalisten und bei den Protektionisten die Maga-Widersacher.<\/p>\n<p>Der Falschglaube der Linken besteht darin, da\u00df jemand nur dann gewinnen kann, wenn jemand anderer daf\u00fcr verliert. Aus dieser historisch erwiesenen Unlogik resultiert dann zwingend die Notwendigkeit, jegliche irgendwo auftretende Ungerechtigkeit sofort durch Umverteilung zu beseitigen. Zu Ende denken darf man diesen Prozess schon mal gar nicht, denn wenn alles verteilt ist, dann ist man dort, wo jeder echte Sozialismus endet &#8211; n\u00e4mlich im Elend.<\/p>\n<p>Wer in Deutschland angesichts der eklatanten Wohnungsnot nur klagt, nach Regulierung (Preisbegrenzung, Wohnraum-Kontingentierung, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/miete\/\">Mietenspiegel<\/a>, Enteignung, &#8230;) ruft, aber den Neubau von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/\">Immobilien<\/a> genauso ablehnt wie eine Begrenzung der prek\u00e4ren Migration, der huldigt dem &#8222;Zero Sum Mindset&#8220;. Und hier zeigt sich der eng verwandte Begleiter des Nullsummendenkens &#8211; der Neid. Man sieht sich allzu gerne als Opfer des anderen. Dabei ist die Opferklage in Deutschland sicher weiter verbreitet als die &#8222;Victimhood Mentality&#8220; in den USA, wo der Porschefahrer eher ob seines super Autos bestaunt als mit der Bemerkung &#8222;guck mal, dieser Ausbeuter&#8220; abgetan wird. Neider h\u00e4ngen eben viel h\u00e4ufiger dem Nullsummenglauben an als Nicht-Neider. &#8222;Wenns allen &#8211; finanziell gedacht &#8211; besser geht, dann geht&#8217;s auch mir besser. Und wenns dem Anderen besser geht als mir, dann ist dies doch viel besser, als wenn&#8217;s ihm schlechter gehen w\u00fcrde&#8220; &#8211; so \u00e4hnlich redet sinngem\u00e4\u00df unsere grosse in den US lebende Verwandtschaft auf uns Besucher aus Old Germany ein.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich lassen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/neo-feudalismus\/\">Neo-Feudalismus<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/sozialismus\/milliardaerssozialismus\/\">Milliard\u00e4rssozialismus<\/a> bzw. Oligarchisierung \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/bigdata\/\">BigData<\/a>\u00a0und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/bigtech\/\">BigTech<\/a> die Ungleichheit der Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen auf dieser Welt ansteigen.<br \/>\n10 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung besitzen 75 Prozent des globalen Verm\u00f6gens.<br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/verarmung\/\">verarmten<\/a> unteren 30 Prozent verf\u00fcgen und \u00fcber 2 Prozent des Verm\u00f6gens.<br \/>\n60.000 Multimillion\u00e4re haben mehr Reichtum als die H\u00e4lfte der Menschheit.<br \/>\nIncl. Hausarbeit haben Frauen nur 32 Prozent des Einkommens der M\u00e4nner.<br \/>\nDa bl\u00fchen der Neid, da verbreitet sich der &#8222;Zero Sum Mindset&#8220;, da melden sich die Vertreter der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/opferoekonomie\/\">Opfer\u00f6konomie<\/a> .<br \/>\nGleichwohl: &#8222;Die l\u00e4hmenden Konflikte unserer Zeit haben allesamt ihre Wurzeln im verfehlten Nullsummendenken. Rainer Zitelmann r\u00e4umt den wichtigsten intellektuellen Bremsklotz in den aktuellen Reformdebatten aus dem Weg&#8220; &#8211; so Prof Stefan Kooths, Direktor am Kiel Institut f\u00fcr Weltwirtschaft.<\/p>\n<p>Also weg mit Protektionismus, Ablehnung des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/wirtschaftswachstum\/\">Wachstumsgedanken<\/a>, Opfermentalit\u00e4t,\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/spaltung\/\">Freund-Feind<\/a>-Denken und Neiddebatten.<br \/>\n5.8.2026<br \/>\nDieser Beitrag ist ohne jegliche KI geschrieben worden.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Nullsumme &#8211; Zero Sum Mindset&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Rainer Zitelmann: ZERO SUM MINDSET: Die Nullsummenfalle<\/strong><br \/>\n&#8211; warum alle mehr gewinnen, wenn wir anders denken &#8211; Vorwort von Steve Forbes<br \/>\nDeutscher Wirtschaftsbuch Verlag 224 Seiten, 18 Euro<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deitscherwirtschaftsbuchverlag.com\">https:\/\/www.deitscherwirtschaftsbuchverlag.com<\/a><br \/>\n.<br \/>\nIn diesem Podcast erl\u00e4utert Zitelmann, warum der Nullsummenglaube letztendlich die Armut f\u00f6rdert: <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/29CS8PUyAAcrp5nUGuI7pg\">https:\/\/open.spotify.com\/episode\/29CS8PUyAAcrp5nUGuI7pg<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDonald Trump glaubt ebenso daran wie Heidi Reichinnek von der LINKEN. Und immerhin 48 Prozent der Deutschen glauben auch daran. Die Rede ist vom sogenannten Nullsummenglauben. Wer glaubt, dass der Gewinn des einen zwangsl\u00e4ufig den Verlust bei dem anderen bedeutet, interpretiert viele Situationen grundfalsch.<br \/>\n\u201eZero-Sum Mindset\u201c erkl\u00e4rt, wie dieser Nullsummenglaube zu irref\u00fchrenden Vorstellungen \u00fcber Armut und Reichtum, Handel und Globalisierung sowie \u00fcber wirtschaftliche und zwischenmenschliche Beziehungen f\u00fchrt \u2013 und warum diese Weltsicht ganze L\u00e4nder \u00e4rmer macht. Zitelmann beschreibt anschaulich an vielen Beispielen, wie das Zero-Sum Mindset Vertrauen untergr\u00e4bt, zu Neid, Misstrauen und Vorurteilen f\u00fchrt und damit auch dem Einzelnen schadet.<br \/>\n\u201eZero-Sum Mindset\u201c verbindet politische \u00d6konomie mit Psychologie und zeigt, warum wir alle mehr gewinnen, wenn wir anders denken.<\/p>\n<p>&#8222;Die l\u00e4hmenden Konflikte unserer Zeit haben allesamt ihre Wurzeln im verfehlten Nullsummendenken. Rainer Zitelmann r\u00e4umt den wichtigsten intellektuellen Bremsklotz in den aktuellen Reformdebatten aus dem Weg.&#8220;<br \/>\nProf. Stefan Kooths, Direktor, Konjunktur und Wachstum, Kiel Institut f\u00fcr Weltwirtschaft \/ Vorsitzender der Hayek-Gesellschaft<\/p>\n<p>\u201eDas Buch ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung, denn beim Nullsummendenken handelt es sich nicht nur um ein harmloses Missverst\u00e4ndnis \u00fcber das Wirtschaftsleben. In dem Ma\u00dfe, in dem es unsere Wirtschaftspolitik beeinflusst, beginnt das Wirtschaftsgeschehen tats\u00e4chlich, nullsummenspielartige Z\u00fcge anzunehmen.&#8220;<br \/>\nDr. Kristian Niemietz, Editorial Director am Institute of Economic Affairs (IEA), London.<\/p>\n<p>\u201eZitelmanns Buch widerlegt umfassend den Nullsummenglauben und zeigt \u00fcberzeugend, dass wir alle davon profitieren, wenn wir dieses Denken \u00fcberwinden.\u201c<br \/>\nWeiying Zhang, Professor of Economics, Peking University<\/p>\n<p>\u201eWer dieses Buch liest, erkennt die gesellschaftlichen wie pers\u00f6nlichen Vorteile, die sich ergeben, wenn der begrenzende Nullsummenglauben \u00fcberwunden wird.\u201c<br \/>\nBrad Lips, CEO des ATLAS Network; das weltweit gr\u00f6\u00dfte libert\u00e4re Netzwerk<\/p>\n<p>\u201eNiemals zuvor ist das Nullsummendenken so \u00fcberzeugend widerlegt worden wie in diesem Buch.\u201c<br \/>\nGrover Norquist, Pr\u00e4sident von Americans for Tax Reform, einer auf Anregung von Ronald Reagan gegr\u00fcndeten Steuerzahler-Organisation<\/p>\n<p>\u201eDas Nullsummendenken ist nicht nur ein \u00f6konomischer Irrtum. Es ist das Betriebssystem hinter Neid, Protektionismus und Umverteilungspolitik. Studierende jeglichen Alters, die verstehen, woher es kommt und warum es falsch liegt, werden die Welt klarer sehen als die meisten ihrer Altersgenossen, und in der Lage sein, sie tats\u00e4chlich zu produktiv zu gestalten.\u201c<br \/>\nWolf von Laer, PhD, CEO von Students For Liberty, der weltweit gr\u00f6\u00dften libert\u00e4ren Studentenorganisation<\/p>\n<p>\u201eAuf Grundlage neuester Erkenntnisse der Sozialpsychologie zeichnet Zitelmann nach, wie uralte Vorstellungen \u00fcber Macht, Status und Handel unser Denken in modernen Gesellschaften weiterhin verzerren. Dieses scharfsinnige Buch verdichtet eine umfangreiche empirische Forschung zu Nullsummen\u00fcberzeugungen zu einem \u00fcberzeugenden Pl\u00e4doyer f\u00fcr Win-win-Kooperation und freie M\u00e4rkte.&#8220;<br \/>\nProf. Alberto Mingardi, PhD, Istituto Bruno Leoni, Mailand<\/p>\n<p>\u201cNiccol\u00f2 Machiavelli schrieb seinen Klassiker Der F\u00fcrst vor etwas mehr als 500 Jahren. Viele empfinden seine Beobachtungen als zynisch und beunruhigend. Er beschreibt Eigenschaften menschlichen Verhaltens, die kein besonders positives Bild unserer Spezies zeichnen &#8230; Zitelmanns Buch ist dazu bestimmt, ein weiterer zeitloser Klassiker zu werden. Doch anders als Der F\u00fcrst wird dieses Werk die Menschen auf positive Weise inspirieren. Es analysiert und seziert das Nullsummendenken \u2013 und dessen oft eng verwandten Begleiter, den Neid. Dies geschieht mit Gr\u00fcndlichkeit, intellektueller Tiefe und bemerkenswerter Differenziertheit &#8230; Einer der zentralen Punkte, die Zitelmann in seinem Buch herausarbeitet, ist, wie der Nullsummenglaube nicht nur die F\u00e4higkeit eines Menschen beeintr\u00e4chtigt, seine Talente zu entfalten und erfolgreich zu sein, sondern auch ein ganzes Land daran hindern kann, sein volles Potenzial auszusch\u00f6pfen &#8230; Im Gegensatz zu Machiavellis Werk l\u00e4sst Zitelmanns Buch den Leser mit Hoffnung zur\u00fcck: mit der Hoffnung, dass wir eine negative Eigenschaft der menschlichen Natur \u00fcberwinden oder zumindest entsch\u00e4rfen k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nSteve Forbes, Herausgeber FORBES MAGAZINE<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Was Donald Trump und Heidi Reichinnek gemein haben: Nullsummenglaube<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nHistorisch einmaliger R\u00fcckgang der Armut<br \/>\nDass der Nullsummenglauben falsch ist, sieht man schon, wenn man die Entwicklung der Anzahl der Reichen und der Armen in den vergangenen Jahrzehnten analysiert. Bevor der Kapitalismus entstand, lebten die meisten Menschen auf der Welt in extremer Armut, im Jahr 1820 betrug die Quote noch 90 Prozent. Heute ist sie auf etwa 10 Prozent gesunken \u2013 und sie w\u00e4re sogar noch deutlich niedriger, h\u00e4tte die Weltbank nicht k\u00fcrzlich die Berechnungsart ver\u00e4ndert. Das Bemerkenswerte: In den letzten Jahrzehnten, seit dem Ende der sozialistischen Planwirtschaft in China und anderen L\u00e4ndern, hat sich der R\u00fcckgang der Armut so stark beschleunigt wie in keiner Phase der Menschheitsgeschichte zuvor. Lag die Quote 1981 noch bei 42,7 Prozent, war sie im Jahr 2000 bereits auf 27,8 Prozent und 2024 auf 10 Prozent gesunken. Zugleich steigt die Zahl der Milliard\u00e4re immer weiter.<br \/>\nChina ist ein Beispiel: Noch in den Jahren 1958 bis 1962 verhungerten 45 Millionen Chinesen als Folge des gr\u00f6\u00dften sozialistischen Experiments der Geschichte, Maos \u201eGro\u00dfem Sprung nach vorne\u201c. Wenige Jahre nach Maos Tod, im Jahr 1981, lebten noch 88 Prozent der Chinesen in extremer Armut. Inzwischen ist dank der von Deng Xiaoping Anfang der 80er Jahre eingeleiteten marktwirtschaftlichen Reformen die Zahl der extrem Armen in China unter ein Prozent gesunken. Zugleich ist die Zahl der Milliard\u00e4re von Null auf \u00fcber 500 gestiegen \u2013 nur in den USA gibt es noch mehr. Nullsummengl\u00e4ubige k\u00f6nnen nicht erkl\u00e4ren, wie zugleich die Zahl der Reichen massiv steigt und die Zahl der Armen massiv sinkt.<br \/>\n.<br \/>\nReichtum geht nicht auf Kosten anderer<br \/>\nAuch die Vorstellung vom Handel als Nullsummenspiel ist falsch. Der schottische \u00d6konom Adam Smith erkannte bereits im 18. Jahrhundert, dass Handel kein Nullsummenspiel ist, weil Spezialisierung und Arbeitsteilung die Gesamtproduktion erh\u00f6hen. Er argumentierte, dass durch freiwilligen Austausch zus\u00e4tzlicher Wohlstand entsteht, statt dass der vorhandene nur umverteilt wird. Aus diesem Grund widersprach er der Vorstellung, Reichtum der einen gehe automatisch auf Kosten der anderen.<br \/>\nDer Wirtschaftswissenschaftler David Ricardo entwickelte diese Einsicht weiter und formulierte das Prinzip der komparativen Vorteile. Er zeigte, dass selbst ein weniger effizientes Land vom Handel profitieren kann, wenn es sich auf jene G\u00fcter spezialisiert, die es relativ am g\u00fcnstigsten produziert. Dadurch w\u00e4chst die insgesamt verf\u00fcgbare G\u00fctermenge, was beiden Handelspartnern zugutekommt. Ricardos Theorie beweist, dass Handel den \u201eKuchen\u201c vergr\u00f6\u00dfert, statt ihn nur zu teilen. Beide \u00d6konomen widerlegen damit die Annahme, dass \u201eje mehr die Reichen haben, desto weniger bleibt f\u00fcr die Armen \u00fcbrig\u201c.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.11.2025 von Rainer Zitelmann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/nullsummenglaube-was-donald-trump-und-heidi-reichinnek-gemein-haben\">https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/nullsummenglaube-was-donald-trump-und-heidi-reichinnek-gemein-haben<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Alexander Wendt: Dieses Buch kann Ihren Blick auf den Kapitalismus ver\u00e4ndern<\/strong><br \/>\nIn \u201eZero Sum Mindset\u201c geht der Historiker und Soziologe Rainer Zitelmann den Grundirrtum der Linken frontal an \u2013 ebenso pr\u00e4zise wie unterhaltsam.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; der Nullsummenglaube geh\u00f6rt zu den so genannten sozialen Axiomen: Viele h\u00e4ngen ihm an, weil sie sich in einem Grundgef\u00fchl best\u00e4tigt sehen. Er nennt beispielhaft eine Studie von drei polnischen Wissenschaftlern von 2015, die Studenten aus 37 L\u00e4ndern Aussagen vorlegten wie: \u201eDas Leben ist wie ein Tennisspiel \u2013 jemand gewinnt nur, wenn der andere verliert.\u201c Je st\u00e4rker die Probanden allgemein zu kollektivistischen \u00dcberzeugungen neigten, desto st\u00e4rker stimmten sie der Behauptung zu. Nach dem ebenfalls aufgef\u00fchrten US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Paul H. Rubin wurzelt die Nullsummen\u00fcberzeugung deshalb so tief in der Matrix, weil es \u00fcber hunderttausende Jahre in der menschlichen Geschichte kaum Innovationen gab, die den allgemeinen Wohlstand steigerten. Es herrschte das Gesetz der begrenzten Ressourcen, in dem tats\u00e4chlich ein Mehr f\u00fcr die einen zum Mangel bei den anderen Mitgliedern einer Gruppe f\u00fchrte. Nur: Seit gut 300 Jahren gilt das nicht mehr.<br \/>\nReichtum akkumuliert sich eben nicht einfach, wie Karl Marx es ausdr\u00fcckte. Viele Produkte verbesserten und verbessern bis heute das Leben derjenigen, die sie kaufen \u2013 vom Kunstd\u00fcnger und dem Antibiotikum bis zum Mobiltelefon. \u201eIm Kapitalismus entscheiden die Verbraucher, die Kunden, wer reich wird\u201c, so der Autor: \u201eWenn Sie die Liste der reichsten Menschen der Welt durchgehen, werden Sie feststellen, dass die meisten von ihnen reich geworden sind, indem sie Nutzen f\u00fcr viele Menschen gestiftet haben.\u201c<br \/>\nAuch hier sagt der tiefverwurzelte instinktive Glaube das Gegenteil: Nur elf Prozent der Befragten einer Studie mehrerer US-Universit\u00e4ten vermuteten einen positiven Zusammenhang zwischen der Gewinnh\u00f6he eines Unternehmens und seinem Nutzen f\u00fcr die Gesellschaft. Profit steht bei dem meisten unter dem Verdacht, dass er erstens nur auf betr\u00fcgerische Weise und beziehungsweise oder auf Kosten von anderen zustande kommt. Betr\u00fcgerische Unternehmen gibt es zweifellos, siehe Enron in den USA \u2013 aber ihre Gesch\u00e4ftsmodelle brechen relativ schnell zusammen.<br \/>\nDer in \u201eZero Sum Mindset\u201c detailreich beschriebene Gegensatz von Statistiken und Untersuchungen einer- und diffusem Glauben andererseits gibt eine Antwort auf die Frage, an wen sich Rainer Zitelmann mit seinem Buch wendet: Es sch\u00e4rft auf der einen Seite das Bild der Leser, die den Kapitalismus allen staatsgelenkten Versionen f\u00fcr \u00fcberlegen halten, indem es ihnen gesch\u00e4rfte Argumente an die Hand gibt, gerade in Zeiten, da sich die Bef\u00fcrworter von Umverteilung von New York bis Berlin im Aufwind f\u00fchlen. Zum anderen findet es hoffentlich auch K\u00e4ufer, die Lust versp\u00fcren, ihre Kapitalismusskepsis zu \u00fcberpr\u00fcfen. Beide schauen nach der Lekt\u00fcre wahrscheinlich anders auf \u00f6konomische Fragen als vorher.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Nullsummenideologie korreliert eng mit dem uralten Ph\u00e4nomen Neid. \u201eWirklichen Neid oder Missgunst wird man nur ganz ausnahmsweise zugeben\u201c, schreibt Zitelmann. Der Ruf nach Umverteilung unter dem Stichwort \u201eGerechtigkeit\u201c dient seiner \u00dcberzeugung nach als gef\u00e4llige Verpackung, um den urspr\u00fcnglichen, aber auch schambehafteten Affekt zu verbergen. Den Neider unterscheidet er vom Bewunderer: Der letztere w\u00fcrde gern zu jemandem aufsteigen, der erste denjenigen, den er als \u00dcberlegen wahrnimmt, zu sich herunterziehen. Laut einer von Zitelmann selbst angestellten Untersuchung herrscht der geringste Neid auf Erfolgreichere in Vietnam, der gr\u00f6\u00dfte \u2013 nein, nicht in Deutschland: Hier liegt Frankreich am anderen Ende der Skala. Immerhin: ein leichter Trost.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.7.2026 von Alexander Wendt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/dieses-buch-kann-ihren-blick-auf-den-kapitalismus-veraendern\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/dieses-buch-kann-ihren-blick-auf-den-kapitalismus-veraendern\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Die Nullsummenfalle<\/strong><br \/>\nEin Denkmuster wie der Nullsummenglaube wird zur echten Gefahr, sobald er Menschen systematisch zu einer verzerrten Wahrnehmung der Wirklichkeit f\u00fchrt, warnt Rainer Zitelmann. Seine Empfehlung: Kleinere Kuchenst\u00fccke? N\u00f6. Einen zweiten Kuchen backen!<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas Buch erkl\u00e4rt, dass und warum der Nullsummenglaube zu irref\u00fchrenden Vorstellungen \u00fcber Armut und Reichtum, Handel und Globalisierung sowie wirtschaftliche und zwischenmenschliche Beziehungen f\u00fchrt und warum diese Weltsicht den einzelnen Menschen ebenso wie ganze L\u00e4nder \u00e4rmer macht. Zitelmann verbindet dabei in acht Kapiteln Wirtschaft, Psychologie und politische Philosophie zu einem gut lesbaren Sachbuch.<br \/>\nEr zeigt, dass echte Nullsummenspiele wie Poker oder Schach im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben eher die Ausnahme sind. In Wirklichkeit k\u00f6nnen durch Kooperation, Handel und Innovation (Mehr-)Werte geschaffen werden, von denen alle profitieren. Wer den Unterschied zwischen den \u201eSpielarten\u201d nicht erkennt, also nicht richtig zwischen Nullsummen \u2013 und Nichtnullsummenspielen differenziert, denkt und handelt dysfunktional.<br \/>\nEs wird anschaulich dargestellt, wie der Nullsummenglaube Vertrauen untergr\u00e4bt, zu Neid, Misstrauen, Vorurteilen und Opferdenken f\u00fchrt, was jedem Einzelnen schadet. Die Kernaussagen sind stets umfangreich belegt. So wird die These, staatliche Umverteilung w\u00fcrde zu mehr Wohlstand f\u00fchren, mit den Daten zur globalen Armutsbek\u00e4mpfung widerlegt: <strong><em>Seit dem R\u00fcckgang der auf dem Nullsummenglauben beruhenden sozialistischer<\/em> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Planwirtschaften<\/a> sank die globale Armutsrate von 42,7 Prozent im Jahr 1981 auf rund 10 Prozent im Jahr 2025.<\/strong><br \/>\n&#8230; Alles vom 30.5.2026 von Annette Heinisch bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_nullsummenfalle_\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_nullsummenfalle_<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Wirtschaft im Niedergang, die auf 1,32 Kinder pro Frau sinkende Geburtenrate und die gleichzeitige Zunahme der Auswanderung hochqualifizierter Arbeitskr\u00e4fte sowie der Einwanderung von jungen M\u00e4nnern aus islam-dominierten L\u00e4ndern &#8211; all dies l\u00e4\u00dft den Mangel an Wohnraum ansteigen, denn der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nullsumme-zero-sum-mindset\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,18,4,24,172],"tags":[409,170,753,871,870,745,762],"class_list":["post-152361","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-bildung","category-branchen","category-industrie","category-zukunft","tag-armut","tag-generationenvertrag","tag-mittelstand","tag-produktion","tag-verteilen","tag-wirtschaft","tag-wissen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/152361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=152361"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/152361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":152382,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/152361\/revisions\/152382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=152361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=152361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=152361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}