{"id":151697,"date":"2026-07-21T09:20:01","date_gmt":"2026-07-21T07:20:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=151697"},"modified":"2026-07-21T09:32:18","modified_gmt":"2026-07-21T07:32:18","slug":"klimaanlagen-verzicht-fuer-ipcc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/klimaanlagen-verzicht-fuer-ipcc\/","title":{"rendered":"Klimaanlagen &#8211; Verzicht f\u00fcr IPCC"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/betreute-hitze-statt-sommer\/\">Klimaanlagen<\/a> verbrauchen viel Strom, wie auch die technisch eng verwandten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/waermepumpe\/\">W\u00e4rmepumpen<\/a>. Letztere sollen laut Robert Habeck jeder deutsche Haushalt als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/heizung\/\">Heizung<\/a> in sein Haus einbauen. Erstere dagegen liefern Stadt, Land und Welt dem \u00dcberhitzungstod aus. Hier zeigt sich das \u00fcbliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/zweierlei\/\">Zweierlei<\/a> der gr\u00fcnen Doppelstandards<!--more--> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politik\/moralpolitik\/\">Doppelmoral.<\/a> Es gibt eben einen W\u00e4rmepumpen-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/gutmenschen\/\">guten<\/a> Stromverbrauch und einen Klimaanlagen-schlechten Stromverbrauch.<\/p>\n<p>Im Deutschlandfunk verk\u00fcndet die Umweltredakteurin Ann-Kathrin B\u00fcsker CO2-klimawandelkonform: &#8222;Eine Klimaanlage kann das Problem f\u00fcr einen selbst l\u00f6sen, f\u00fcr alle anderen kann man es damit aber schlimmer machen. Deshalb w\u00fcrde ich sagen: keine Allround-L\u00f6sung&#8220;. Dagegen meint Dr. med. Thorsten Hammer von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/uniklinik\/\">Uniklinik in Freiburg<\/a> (1) nach der Hitzewoche Ende Juni: &#8222;Wir m\u00fcssen davon wegkommen, Klimatisierung zu verteufeln&#8220;.<br \/>\n.<br \/>\nErd\u00fcberhitzungsfanatiker hassen die Klimaanlagen \u2013 allerdings nur in der Theorie. In praxi sitzen die Business-Leute in voll klimatisierten Thinktank-B\u00fcros, w\u00e4hrend die Kinder, Kranken und Alten der \u00d6kobilanz zuliebe schwitzen. Was f\u00fcr eine verkehrte Welt, da eigentlich zu gelten hat: Vorsorge vor \u00d6kobilanz, d.h. die vulnerablen Gruppen m\u00fcssten mit Klimaanlagen ausgestattet werden, w\u00e4hrend die anderen dem von ihnen propagierten CO2-menschengemachten Klimawandels zuliebe.<br \/>\nIm Br\u00fcsseler EU-Hauptquartier musste man im \u201e13-st\u00f6ckigen Berlaymont-Geb\u00e4ude die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/betreute-hitze-statt-sommer\/\">Klimaanlage notabschalten<\/a> \u2013 allerdings nur f\u00fcr die unteren sieben Etagen, in den B\u00fcros der 26 EU-Kommissare und von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen blieb es k\u00fchl\u201c. Da demonstriert die moderne Zweiklassengesellschaft der EU ihren Neo-Feudalismus<br \/>\n.<br \/>\nWas nun: Ideologiegeleitetes Sterben durch \u00dcberhitzung zwecks Weltrettung oder aber\u00a0 pragmatisches \u00dcberleben dank Klimaanlage vorort?<br \/>\nDiese Alternative stellt sich \u00fcberhaupt nicht mehr, seit das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/weltklimarat\/\">IPCC<\/a> alias Weltklimarat sein Erd\u00fcberhitzungsszenario RCP8.5 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ipcc-klima-urteil-revidieren\/\">offiziell widerrufen<\/a> hat und damit die Prognosen einer Temperaturerh\u00f6hung um 3 Grad bis 2100 als unrealistisch erkl\u00e4rt hat. F\u00fcr Deutschlnd ist wichtig, da damit die Begr\u00fcndungsbasis f\u00fcr das Klima-Urteil des BVerfG vom 24.3.2021 entfallen ist und da\u00df dieses die Deindustrialisierung verursachende Urteil umgehend revidiert werden mu\u00df.<br \/>\nAlso: Klimaanlagen statt zwielichtige Moral (3). Nicht dem IPCC bzw. Weltklimarat zuliebe den eigenen gesunden Menschenverstand abschalten. Warum sind bei unseren EU-Nachbarn wie Frankreich, Italien und Niederlande die Krankenh\u00e4user weitaus h\u00e4ufiger mit Klimaanlagen ausgestattet als bei uns &#8211; von der Schweiz und den USA ganz zu schweigen? Weil sie der klimaapokalyptischen Propaganda mi\u00dftrauen und weniger Glauben schenken als die gutgl\u00e4ubigen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/untertan\/\">Untertanen<\/a> hierzulande.<br \/>\n22.7.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Klimaanlagen &#8211; Verzicht f\u00fcr IPCC&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Evakuierung der Freiburger Uniklinik wegen Hitze war &#8222;im Bereich des M\u00f6glichen&#8220;, sagt Doktor Hammer<\/strong><br \/>\nDie gro\u00dfe Hitze brachte die Uniklinik Ende Juni an die Belastungsgrenze. Katastrophenschutzbeauftragter Thorsten Hammer hat die Notfallpl\u00e4ne in der Tasche \u2013 und sagt: &#8222;Ich hasse saisonalen Aktionismus&#8220;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWir m\u00fcssen davon wegkommen, Klimatisierung zu verteufeln. Geb\u00e4ude m\u00fcssen k\u00fcnftig anders gedacht, gesetzliche Rahmenbedingungen vor allem f\u00fcr Kliniken, Pflegeheime und Kitas ver\u00e4ndert werden. Mittelfristig m\u00fcssen personelle und finanzielle Ressourcen frei gemacht werden f\u00fcr dieses Thema. Hitzeschutz ist ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.7.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/evakuierung-der-freiburger-uniklinik-wegen-hitze-war-im-bereich-des-moeglichen-sagt-doktor-hammer\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/evakuierung-der-freiburger-uniklinik-wegen-hitze-war-im-bereich-des-moeglichen-sagt-doktor-hammer<\/a><br \/>\n&#8230;.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nDie FAZ hat bereits am 26.6. \u00fcber die prek\u00e4ren Lage in der Uniklinik berichtet: (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin-ernaehrung\/hitzewelle-extremtemperaturen-treiben-uniklinik-in-freiburg-ans-limit-accg-200968011.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin-ernaehrung\/hitzewelle-extremtemperaturen-treiben-uniklinik-in-freiburg-ans-limit-accg-200968011.html<\/a>) Kurt Baumg\u00e4rtner<br \/>\n.<br \/>\n&#8230; vielen Dank f\u00fcr Ihren Kommentar. Tats\u00e4chlich hatten wir seit der Hitzewelle mehrere Artikel zum Thema &#8211; auch dazu, wie Kliniken damit umgehen und was das f\u00fcr die Patientenversorgung bedeutet. Hier eine kleine Auswahl:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/42-grad-koerpertemperatur-wie-die-sommerhitze-die-notaufnahme-der-freiburger-uniklinik-belastet\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/42-grad-koerpertemperatur-wie-die-sommerhitze-die-notaufnahme-der-freiburger-uniklinik-belastet<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/leiter-der-notaufnahme-an-der-uniklinik-die-hitze-hat-freiburg-und-die-region-hart-getroffen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/leiter-der-notaufnahme-an-der-uniklinik-die-hitze-hat-freiburg-und-die-region-hart-getroffen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wenn-patienten-schwitzen-muessen-kaum-eine-klinik-in-suedbaden-ist-durchweg-klimatisiert\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wenn-patienten-schwitzen-muessen-kaum-eine-klinik-in-suedbaden-ist-durchweg-klimatisiert<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/43-1-grad-in-freiburg-wurden-bei-der-hitzewelle-rekorde-gebrochen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/43-1-grad-in-freiburg-wurden-bei-der-hitzewelle-rekorde-gebrochen<\/a><br \/>\nBeste Gr\u00fc\u00dfe aus der Redaktion , Lisa Petrich<br \/>\n.<br \/>\nDer wichtigste Aussage: &#8222;Wir m\u00fcssen davon wegkommen, Klimatisierung zu verteufeln&#8220;. Besuchen Sie mal Kliniken in Holland, Frankreich (z.B. Montpellier, Aix-en-Provence, Toulon), Spanien, Italien &#8211; von der Schweiz ganz zu schweigen: Klimaanlagen sind l\u00e4ngst Standard, oft von der EU finanziert. In D hingegen sind Klimaanlagen der CO2-Weltrettung (obwohl selbst das IPCC auf Abstand gegangen ist) zuliebe verp\u00f6nt. Es ist so traurig. E.K.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Brunnen zunageln, Klimaanlagen bekriegen: Krisendesign, einfach gemacht<\/strong><br \/>\nProbleme sind f\u00fcr die Hysterie-Politik nicht zum L\u00f6sen da, sondern zum Versch\u00e4rfen und Bewirtschaften. M\u00fcnchens neuer OB zeigt, wie das aufmerksamkeits\u00f6konomisch hoch profitabel funktioniert<br \/>\n.<br \/>\n\u201eNever let a good crisis go to waste\u201c \u2013 der Spruch stammt angeblich von Winston Churchill, Barack Obama benutzte ihn mit Sicherheit, sehr viele Tr\u00e4ger politischer \u00c4mter befolgen ihn in aller Stille oder auch laut. Krisen eignen sich wie kaum etwas anderes, um die eigene Agenda voranzubringen. Denn pl\u00f6tzlich gilt das Gebot der Dringlichkeit, von dem nur noch ein kleiner Schritt hin zum Ausnahmezustand f\u00fchrt. Wer dann noch die praktischerweise immer schon parat liegenden Ma\u00dfnahmen durch Einw\u00e4nde oder auch nur Nachfragen verz\u00f6gert, der steht automatisch auf der gef\u00e4hrlichen Seite. Churchill meinte eher die Gelegenheit, eine echte Krise f\u00fcr eigene Ziele zu nutzen. Die Steigerung der Krisenpolitik besteht darin, auf Notlagen nicht erst zu warten, sondern ihr Design gleich selbst in die Hand zu nehmen.<br \/>\nM\u00fcnchens gerade erst gew\u00e4hlter gr\u00fcner Oberb\u00fcrgermeister Dominik Krause fiel in den ersten Amtsmonaten nicht auf; jetzt \u2013 im mal warmen, mal durchschnittlichen Juli \u2013 ergriff er die Gelegenheit mit beiden H\u00e4nden, sich als Bek\u00e4mpfer der M\u00fcnchner Wasserkrise einen Namen zu machen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nAuch beim RKI d\u00fcrfte man erstens wissen, dass hohe Temperaturen die Mortalit\u00e4t bei ohnehin schon chronisch kranken Menschen erh\u00f6ht, und dass zweitens die Zahl der Sterbef\u00e4lle im Zusammenhang mit K\u00e4lte etwa achtmal h\u00f6her liegt. Es gibt allerdings einen faktischen Kern in der Todesfallzahl mit Hitzekontext: Wenn in Krankenh\u00e4usern wie in der Uniklinik D\u00fcsseldorf und anderswo 38 Grad herrschen, in Alten- und Pflegeheimen ebenfalls, dann fordert das mit Sicherheit in einer hei\u00dfen Juniwoche dutzende zus\u00e4tzliche Tote. Die Leute sterben allerdings nicht als Klimaopfer. Sondern weil in Deutschland Klimaanlagen selbst dort fehlen, wo sie absolut n\u00f6tig w\u00e4ren.<br \/>\nParallel zu den Hitzetotenschlagzeilen ging aber nicht etwa eine Kampagne f\u00fcr mehr Klimaanlagen durch die gr\u00fcnennahen Medien, sondern das exakte Gegenteil: eine gro\u00dfe Warn- und Verdammungswelle. Klimaanlagen machen es n\u00e4mlich \u201eschlimmer\u201c, verk\u00fcndet beispielsweise die Deutschlandfunk-Umweltredakteurin Ann-Kathrin B\u00fcsker. &#8230; &#8222;Eine Klimaanlage kann das Problem f\u00fcr einen selbst l\u00f6sen &#8230; f\u00fcr alle anderen kann man es damit aber schlimmer machen. deshalb w\u00fcrde ich sagen: keine Allround-L\u00f6sung&#8220;.<br \/>\nDenn: Diese Anlagen verbrauchen Strom. Das trifft tats\u00e4chlich zu, sie laufen elektrisch, genauso wie die technisch sehr eng verwandten W\u00e4rmepumpen, die laut Robert Habeck jeder deutsche Haushalt einbauen soll. Logik darf man im Krisentheater so wenig erwarten wie von einem Ionesco-St\u00fcck. Laut WDR heizen Klimaanlagen au\u00dferdem die gesamte Erde auf. Beziehungsweise laut einem Experten in der S\u00fcddeutschen heizen Klimaanlagen \u201edie Stadt als Ganzes\u201c auf. <a href=\"https:\/\/x.com\/UntergrundBonn\/status\/2076573467936178576\">https:\/\/x.com\/UntergrundBonn\/status\/2076573467936178576<\/a><\/p>\n<p>Man kommt an dem Eindruck nicht vorbei, dass Dachgeschossbewohner nach dem Willen der Klimafront bei 40 Grad schmoren m\u00fcssen, so wie sie Tote in unklimatisierten Kliniken als eigentlich gar nicht so unwillkommene Kollateralopfer in Kauf nimmt. Denn beides hilft wie der zugedeckelte Brunnen beim Inszenieren einer Krise, die gar nicht bek\u00e4mpft, sondern bewirtschaftet werden soll. Wie diese Bewirtschaftung aussehen kann, zeigt die ausdr\u00fccklich f\u00fcr halal und vorbildlich erkl\u00e4rte Hitzebek\u00e4mpfungsmethode in St\u00e4dten: steuerfinanzierte Cooling Points. Diese Einrichtungen bestehen aus zusammengenageltem Holz mit sp\u00e4rlichem Pflanzendekor, sie strahlen gediegene Sperrm\u00fcll-\u00c4sthetik aus, k\u00fchlen nichts und niemanden, noch nicht einmal die eigene traurige Flora, und kosten wie dieses Exemplar am Berliner Mauerpark schon mal 45 000 Euro.<br \/>\nIm Mauerpark gleich nebenan spenden B\u00e4ume reichlich Schatten \u2013 aber daran verdient leider kein Angeh\u00f6riger des Klima-Profiteursnetzwerks auch nur einen einzigen lausigen Cent. Wer jetzt ausrechnet, wie viele Klimaanlagen man f\u00fcr 45 000 Euro in Krankenhauszimmern installieren k\u00f6nnte, \u00fcber den fallen die gleichen gr\u00fcnen Hetzfeuerwehrleute auf X her, die auch jeden f\u00fcr rechtsradikal erkl\u00e4ren, der sich vorsichtig nach dem Sinn der Krause-Ma\u00dfnahmen in M\u00fcnchen erkundigt.<br \/>\nWem es wirklich um Hitzeschutz und CO2-Vermeidung ginge, der w\u00fcrde fl\u00e4chendeckend alle Orte, an denen sich Kranke und Alte aufhalten, mit Klimaanlagen ausr\u00fcsten, am besten auch Schulen und andere \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, und f\u00fcr den Strommehrbedarf die stillgelegten Kernkraftwerke wieder in Betrieb nehmen. Aber Pragmatismus, das bedeutet, aus der Welt der Permanenzpanik zu desertieren \u2013 ein schwerer Straftatbestand, der vor dem virtuellen Standgericht endet.<br \/>\nPragmatismus w\u00fcrde es auch nahelegen, die Wohnungskrise in den St\u00e4dten zum einen durch R\u00fcckf\u00fchrung aller nicht aufenthaltsberechtigten Migranten und zum anderen durch Wohnungsbau zu bek\u00e4mpfen<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.8.2026 von Alexander Wendt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/brunnen-zunageln-klimaanlagen-bekriegen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/brunnen-zunageln-klimaanlagen-bekriegen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130778\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"105\" \/><\/a><br \/>\n<strong>(3) Thomas Hartung: Klimaanlagen statt Moral<\/strong><br \/>\nDie Moral schmilzt zuerst. Das ist vielleicht die ehrlichste \u00dcberschrift f\u00fcr eine Debatte, die uns dieser Tage mit voller Wucht trifft: die Debatte \u00fcber Klimaanlagen. Auf den ersten Blick wirkt das fast l\u00e4cherlich. Ein Kompressor an der Fassade, ein Verdampfer an der Wand, ein Schalter, ein Luftzug, ein paar Grad weniger. Auf den zweiten dagegen erkennt man inzwischen ein ganzes Weltbild. Denn Hitze ist nicht theoretisch. \u00dcber Inflation kann man \u00f6konomisch diskutieren, \u00fcber Migration semantisch ausweichen, \u00fcber Kriminalit\u00e4t mathematisch jonglieren. Aber eine schwitzende Seniorin im Pflegeheim oder eine Schule, die zur Hei\u00dfluftfritteuse mutiert, lassen sich nicht wegmoderieren. Da hilft auch kein moralischer Vortrag dar\u00fcber, dass Klimaanlagen irgendwie nach Klimaverrat riechen: \u201eLinke appellieren bei Hitze ans schlechte Gewissen, mahnen klimaschonendes Verhalten an, warnen, dass extreme Hitzewellen in Zukunft immer zahlreicher werden\u201c, musste j\u00fcngst die \u201eZeit\u201c feststellen. Genau das ist der Punkt, an dem linke Hitzepolitik unerquicklich wird. Nat\u00fcrlich braucht es langfristig Verschattung, D\u00e4mmung, Entsiegelung, bessere Geb\u00e4ude, bessere St\u00e4dte. Niemand bestreitet das. Aber der Grundfehler liegt darin, die sofort wirksame Hilfe misstrauisch zu be\u00e4ugen, sobald sie zu direkt, zu banal, zu alltagstauglich wird. Denn der Schalter an der Wand zerst\u00f6rt das p\u00e4dagogische Monopol und schafft praktische Souver\u00e4nit\u00e4t.<br \/>\nEin Teil der Linken aber hat aus dem Verzicht eine Tugendreligion gemacht. F\u00fcr die richtige Haltung darf man frieren, warten, zahlen und \u2013 jetzt eben \u2013 schwitzen. Die B\u00fcrger sollen doch bitte verstehen, dass extreme Hitzewellen in Zukunft h\u00e4ufiger werden und vor allem den Ernst der klimatechnischen Lage verinnerlichen: der Stromverbrauch, die W\u00e4rmeemission! Besonders unerquicklich wird das dort, wo Hitze nicht blo\u00df l\u00e4stig, sondern gef\u00e4hrlich wird: in Krankenh\u00e4usern, Pflegeheimen und Schulen. Das Offenbacher Sana-Klinikum etwa wurde schon vor Jahren als Sauna-Klinikum beschrieben. Aber wer im Krankenhaus liegt, kann eben nicht einfach in den Keller, ins Freibad oder zum \u201eCooling Point\u201c in der Stadtmitte flitzen. Er ist der Luft im Raum ausgeliefert. Noch h\u00e4rter wird die Schieflage, wenn man sich klarmacht: F\u00fcr Nutztiere formuliert der Staat Temperaturstandards, f\u00fcr K\u00e4lber etwa maximal 25 Grad im Liegebereich. G\u00e4lte f\u00fcr Kassenpatienten also die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, m\u00fcssten Krankenh\u00e4user klimatisiert sein. Wasserkaraffen oder Hitzeschutzpl\u00e4ne reichen da nicht.<br \/>\nDasselbe gilt f\u00fcr Schulen. \u00d6ffentliche Geb\u00e4ude sind keine Gew\u00e4chsh\u00e4user. Wenn Unterricht bei 32 Grad nur noch betreutes Durchhalten ist und Pflegekr\u00e4fte in stickigen Stationen K\u00fchlakkus verteilen, statt in klimatisierten R\u00e4umen zu arbeiten, dann ist das kein Schicksal, sondern Ergebnis politischer Nichtentscheidungen. Und genau an dieser Stelle wird es politisch brisant.<br \/>\nWenn \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude \u00fcberhitzen, w\u00e4hrend gleichzeitig Milliarden in symbolische Weltrettung und ferne Moralhaushalte flie\u00dfen, dann entsteht beim B\u00fcrger ein sehr einfacher Eindruck: F\u00fcr alles ist Geld da, nur nicht f\u00fcr das Naheliegende. Nicht f\u00fcr Krankenh\u00e4user, nicht f\u00fcr Pflegeheime, nicht f\u00fcr Schulen. Genau daraus speist sich der Vertrauensverlust. \u201eWir d\u00fcrfen die Klimaanlage nicht den Rechten \u00fcberlassen\u201c, hie\u00df es prompt in der \u201eZeit\u201c. Die konservative Pointe lautet deshalb nicht: Alles zubauen und nur noch klimatisieren. Vern\u00fcnftige Politik verbindet Technik und Baukultur, K\u00fchlung und Verschattung, Ger\u00e4te und Stadtplanung. Aber sie verdampft die konkrete Hilfe eben nicht in endlosen Moral- oder Systemdebatten. K\u00fchlung ist weder S\u00fcndenfall noch Heilsbringer, sondern schlicht das, was Technik in einer zivilisierten Gesellschaft sein soll: ein Mittel, reale Belastungen zu mindern.<br \/>\nDie Linke aber macht aus dem schlechten Gewissen eine Regierungsform. Der B\u00fcrger soll nicht nur sicherer und ges\u00fcnder leben. Er soll sp\u00fcren, dass jede Erleichterung moralisch problematisch sein k\u00f6nnte. Heizen, fahren, fliegen, k\u00fchlen \u2013 alles steht unter Vorbehalt. Das Leben selbst wird zum Pr\u00fcfstand der Haltung. Doch so l\u00e4sst sich ein Gemeinwesen nicht auf Dauer f\u00fchren. Politik entscheidet sich oft in den banalen Erfahrungen des Alltags. Im stickigen Krankenzimmer oder im \u00fcberhitzten Klassenraum wird aus Ideologie pl\u00f6tzlich K\u00f6rperlichkeit. Und der K\u00f6rper ist ein schlechter Adressat f\u00fcr moralische Erziehungsprosa. Deshalb steckt in der Klimaanlage mehr politischer Sprengstoff, als ihr harmloses \u00c4u\u00dferes vermuten l\u00e4sst. Sie ist das kleine Streichholz, an dem sich ein gro\u00dfer Konflikt entz\u00fcndet: Soll Politik zuerst die Wirklichkeit erleichtern oder zuerst die Moral bewachen? Der konservative Reflex lautet hier ganz schlicht: erleichtern. Und sommers hei\u00dft das: k\u00fchlen.<br \/>\n\u2026 Alles vom 30.6.026 von Thomas Hartung bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-30-juni-2026\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-30-juni-2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimaanlagen verbrauchen viel Strom, wie auch die technisch eng verwandten W\u00e4rmepumpen. Letztere sollen laut Robert Habeck jeder deutsche Haushalt als Heizung in sein Haus einbauen. Erstere dagegen liefern Stadt, Land und Welt dem \u00dcberhitzungstod aus. Hier zeigt sich das \u00fcbliche &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/klimaanlagen-verzicht-fuer-ipcc\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,5,132],"tags":[42,416,834,715,644,723,719],"class_list":["post-151697","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-energie","category-strom","tag-co2","tag-heizung","tag-hitze","tag-klima","tag-krankheit","tag-strom","tag-umwelt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=151697"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151697\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151701,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151697\/revisions\/151701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=151697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=151697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=151697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}