{"id":151390,"date":"2026-07-12T09:28:27","date_gmt":"2026-07-12T07:28:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=151390"},"modified":"2026-07-12T10:00:40","modified_gmt":"2026-07-12T08:00:40","slug":"wir-uebernehmen-langsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wir-uebernehmen-langsam\/","title":{"rendered":"Wir \u00fcbernehmen langsam!"},"content":{"rendered":"<p>Suraj Mailitaf, Sprecher des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/widersetzen-aber-ohne-gewalt\/\">B\u00fcndnisses \u201eWidersetzen\u201c<\/a>, bejaht weiterhin die im Zuge des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/afd-parteitag-4-juli-erfurt-beten\/\">AfD-Parteitag<\/a> ausge\u00fcbte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/linke-gewalt\/erfurt4juli2026afd-parteitag\/\">brutale Gewalt<\/a>: &#8222;Distanzierung kann ich nicht liefern&#8220; (3). Zudem kommentiert er mit &#8222;Wir (die Schwarzen) \u00fcbernehmen langsam&#8220;, da\u00df in der franz\u00f6sischen und englischen Nationalmannschaft bis zu zwei Drittel schwarze <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fussball-politik-auch-wenn\/\">Fussballer<\/a> spielen. <!--more-->Und sie spielen sehr gut. Ein Grund liegt darin da\u00df diese bereit sind, hart und zielstrebig zu trainieren, sich zu qu\u00e4len und &#8222;Gras zu fressen&#8220; (Sportmoderatoren-Legende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fussball-wm-politik-kommerz\/\">Waldi Hartmann<\/a>).<br \/>\n.<br \/>\nMailitaf negiert die liberale Colorblindness. Farbenblindheit mag als gutgemeinte Haltung gelten, keine Hautfarben wahrzunehmen, um ja nicht zu <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskriminierung\/\">diskriminieren<\/a>. Aber sie ist \u00fcberholt, da es unehrlich ist, die faktische <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichheitswahn\/\">Ungleichheiten<\/a> der Menschen zu ignorieren. Dazu Jan A. Karon, ein linker Blogger polnischer Abstammung: <em>&#8222;Auf der einen Seite (bei schwarzen Menschen) ist Identifikation entlang schwarzer Hautfarbe gern gesehen, selbstverst\u00e4ndlich und wird im Sinne einer empowernden Selbstverortung verstanden; auf der anderen Seite (bei wei\u00dfen Menschen) ist dies ein Skandal, eine Provokation und der Inbegriff von internalisiertem rassistischem Denken&#8220; (2)<\/em>.<\/p>\n<p>Kein Journalist wagt es auszusprechen: Die so ehrliche \u00c4u\u00dferung &#8222;Wir \u00fcbernehmen langsam!&#8220; des schwarzen &#8222;Widersetzen&#8220;-Sprechers Suraj Mailitaf besagt, dass es f\u00fcr ihn selbstverst\u00e4ndlich ist, da\u00df er sich schwarzen Menschen n\u00e4her f\u00fchlt als andersfarbigen. Und genauso ehrlich w\u00fcrde er sich als Wei\u00dfer auch wei\u00dfen Menschen n\u00e4her f\u00fchlen als andersfarbigen.<\/p>\n<p>Das Statement &#8222;Wir \u00fcbernehmen langsam!&#8220; ist nicht nur Identifikation mit Schwarzen bzw. PeopleOfColour (PoC), sondern Anspruch auf Vorherrschaft. Das &#8222;wir \u00fcbernehmen&#8220; impliziert, dass Andere abgeben. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/bevoelkerungsaustausch\/\">\u201eReplacement Theory\u201c<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/replacement-migration\/\">Bev\u00f6lkerungstausch<\/a> nennt sich dies. Wenn Suraj Mailitaf sich in diesem Sinne \u00e4u\u00dfert, ist das OK, als Schwarzer darf er das. Als Wei\u00dfer hingegen nicht, da w\u00fcrde der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus-Vorwurf<\/a> aufbrausen.<br \/>\n&#8222;Das eigentlich Aufschlussreiche ist deshalb die Asymmetrie, die dieses Kurzvideo (von Mailitaf) entlarvt. Stellen Sie sich auch nur f\u00fcr einen Moment vor, ein konservativer Journalist h\u00e4tte gesagt: \u201eWir sind back \u2013 schaut euch die Nationalelf an, endlich wieder mehrheitlich wei\u00df.\u201c Der Mann w\u00e4re in 24 Stunden virtuell gelyncht worden: Shitstorm, L\u00f6schforderungen, Rassismusvorw\u00fcrfe, Vertragsaufl\u00f6sungen&#8220; (1).<\/p>\n<p>Gegen diese alles vergiftende Asymetrie, Einseitigkeit bzw. zweierlei Ma\u00dfst\u00e4be in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/antiweisser-rassismus\/\">Rassismus-Diskussion<\/a> k\u00e4mpft Jan Karon an. Er bem\u00fcht sich in profunder Argumentation um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Begeisterung der Fussball-Fans f\u00fcr ihre Mannschaft und erkennt bei ihnen keine Abwertung der gegnerischen Mannschaft. Karon geht es darum, &#8222;die Debatte jenseits von &#8218;Hautfarbenrassismus&#8216; und &#8218;Colorblindness&#8216; etwas zu versachlichen&#8220; (5).<\/p>\n<p>Versuche, mit dem linksextremen B\u00fcndnis &#8222;Widersetzen&#8220; zu reden, prallen ab am &#8222;Nazis raus&#8220; und &#8222;Mit Faschisten reden wir nicht&#8220;. Dabei handeln gerade sie in ihrem Hass und ihrer Gewalt wie Faschisten. F\u00fcr die Alt-Linke Professorin <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/guerot-endspiel-europa\/\">Ulrike Gu\u00e9rot<\/a> sind sowohl Rechtsfaschismus wie auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/faschismus-ist-nicht-nur-rechts\/\">Linksfaschismus<\/a> eine Gefahr. In ihrem Buch &#8222;Der Ausverkauf der Republik&#8220; (mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/guerot\/\">hier<\/a>) beschreibt sie dabei zwei Komponenten des Faschismus:<br \/>\n<em>1. B\u00fcndelung:<\/em> Man b\u00fcndelt sich um eine Idee, die das morlische Argument liefert, wie &#8222;Impfzwang f\u00fcr alle&#8220;, &#8222;F\u00fcr den Frieden&#8220; oder &#8222;AfD sind Nazis&#8220;.<br \/>\n<em>2. Ausschlu\u00df:<\/em> Wer widerspricht, ist drau\u00dfen: Redeverbot, Gewalt, Rufmord, Kontaktschuld, Cancel Culture, Sabotage, Asgrenzung, usw. sind die Instrumente.<br \/>\nErst dieser Ausschlu\u00dfprozess macht die B\u00fcndelung zum Faschismus.<\/p>\n<p>&#8222;Widersetzen&#8220;-Sprecher Suraj Mailitaf praktiziert diesen Ausschlu\u00df, wenn er sich weigert (3), sich von der Gewalt zu distanzieren. Deshalb ist &#8222;Wir \u00fcbernehmen langsam!&#8220; &#8211; auf dem Fussballfeld wie in der Gesellschft &#8211; als linksfaschistisches Statement zu werten.<br \/>\nEs ist vordringliche Aufgabe der Gesellschaft, junge Menschen von derlei Hass und Gewalt des Linksfaschismus wie Rechtsfaschismus abzubringen.<br \/>\n12.7.2026<br \/>\nDieser Beitrag wurde ohne KI geschrieben.<\/p>\n<p>Ende von Beitrag &#8222;Wir \u00fcbernehmen langsam!&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (5)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) &#8222;Widersetzen&#8220;-Sprecher: \u201eWir \u00fcbernehmen langsam!\u201c<\/strong><br \/>\n<strong>Ausgerechnet der Sprecher der AfD-Hasser spricht von Bev\u00f6lkerungsaustausch<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nMailitaf legt genau das an den Tag, was er seinen politischen Gegnern vorwirft: Hautfarbe vor Nation. Ein klassischer Fall von Projektion. Dabei w\u00e4re das noch nachvollziehbar \u2013 Menschen identifizieren sich nun mal mit \u00e4hnlichen Menschen, das ist so alt wie die Spezies. Aber eben ein Tabu f\u00fcr jene, die sich im Besitz der Moral w\u00e4hnen.<br \/>\n.<br \/>\nDas eigentlich Aufschlussreiche ist deshalb die Asymmetrie, die dieses Kurzvideo entlarvt. Stellen Sie sich auch nur f\u00fcr einen Moment vor, ein konservativer Journalist h\u00e4tte gesagt: \u201eWir sind back \u2013 schaut euch die Nationalelf an, endlich wieder mehrheitlich wei\u00df.\u201c Der Mann w\u00e4re in 24 Stunden virtuell gelyncht worden: Shitstorm, L\u00f6schforderungen, Rassismusvorw\u00fcrfe, Vertragsaufl\u00f6sungen.<br \/>\nMailitaf sagt das Analoge \u2013 und keiner zuckt.<br \/>\nIch wei\u00df, was die linken Tugendw\u00e4rter nun entgegenhalten werden: Solidarit\u00e4t unter Wei\u00dfen sei toxisch, weil es Sklaverei, Kolonialismus und V\u00f6lkermord gegeben habe. Schwarze Identifikation dagegen sei nur die Reaktion auf Unterdr\u00fcckung und keine Bedrohung.<br \/>\nIch finde \u2013 wenn wir anfangen, so zu argumentieren, l\u00e4sst sich f\u00fcr alles eine Rechtfertigung finden und wir befinden uns in einer rhetorischen Giftspirale.<br \/>\n.<br \/>\nEntweder spielt Hautfarbe keine Rolle. Dann f\u00fcr alle. Oder sie spielt eine \u2013 aber dann auch f\u00fcr alle. Aber dass unsere Linken Aussagen wie die von Mailitaf im besten Fall mit Schweigen kommentieren und im schlimmsten Fall damit sympathisieren, und es f\u00fcr sie gleichzeitig \u201eNazi\u201c ist, wenn sich andere \u00fcber zu viel Vielfalt auf dem Platz beklagen \u2013 das ist schlicht pervers.<br \/>\nAber all das sind Kinkerlitzchen im Vergleich zu dem Machtanspruch, den Leute wie Mailitaf offen demonstrieren: \u201eWir \u00fcbernehmen langsam\u201c ist nicht Identifikation oder Solidarit\u00e4t. Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine faktische Kriegsansage an die Alteingesessenen \u2013 ein unverhohlener Anspruch auf Dominanz.<br \/>\nDenn wer sagt \u201ewir \u00fcbernehmen\u201c, impliziert zwingend: Jemand anderes gibt ab. Jemand anderes wird abgel\u00f6st. Besonders paradox daran ist: Unter unseren Bessermenschen ist es Konsens, laut aufzuheulen, wenn sie von der sogenannten \u201eReplacement Theory\u201c, zu deutsch \u201eBev\u00f6lkerungstausch\u201c h\u00f6ren: Der Vorstellung, dass die angestammte Bev\u00f6lkerung durch Zuwanderung ersetzt wird. F\u00fcr Habeck, Baerbock &amp; Co. ist das ein rechtsextremes Hirngespinst. Wer es ausspricht, ist ein Nazi. Ein Gef\u00e4hrder. Ein Fall f\u00fcr den Verfassungsschutz.<br \/>\n.<br \/>\nDenn wenn eine Gruppe eine andere abl\u00f6st \u2013 definiert entlang ethnischer Merkmale, wie er es selbst beschreibt \u2013, dann hat das einen Namen: Bev\u00f6lkerungstausch. Mailitaf sagt das. Nicht ich. Und dieselben Leute, die wie von der Tarantel gestochen aufspringen, wenn jemand au\u00dferhalb ihres Milieus so etwas sagt, scheinen mit der Aussage Mailitafs kein Problem zu haben. Oder sich vielleicht zu freuen \u2013 wurden doch viele von ihnen in dem Sponti-Milieu sozialisiert, in dem es einst hie\u00df: \u201eLiebe Ausl\u00e4nder, lasst uns nicht allein mit diesen Deutschen.<br \/>\nDas ist politische Schizophrenie in Reinkultur. Und \u2013 wenn man das Kind beim Namen nennt \u2013 genau das, wogegen Mailitaf vorgibt zu k\u00e4mpfen: Rassismus. Mit anderen Vorzeichen, neuer Fahne, gleicher Logik. Das w\u00e4re schlimm genug. Viel schlimmer ist aber, dass dieses Denken in weiten Teilen unserer selbsternannten Elite Konsens ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.7.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/wir-uebernehmen-langsam\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/wir-uebernehmen-langsam\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Jan Karon: Bei schwarzen Menschen ist Identifikation entlang schwarzer Hautfarbe gern gesehen<\/strong><br \/>\nJan A. Karon @jannibal_<br \/>\nIch finde diesen Videoschnipsel extrem aufschlussreich und entlarvend: Suraj Mailitaf, der Sprecher des \u00bbWidersetzen\u00ab-B\u00fcndnisses (das vergangenes Wochenende beim AfD-Parteitag in Erfurt f\u00fcr Blockaden sorgte), sagt hier, \u00bbwir\u00ab \u00fcbern\u00e4hmen langsam und immer mehr, wenn man sich nur die Nationalmannschaften Englands oder Frankreichs anschaue.<br \/>\nEs ist v\u00f6llig klar: \u00bbWir\u00ab bezieht sich hier auf Menschen schwarzer Hautfarbe. Sowohl bei England als auch bei Frankreich spielen mehrheitlich schwarze Spieler, die ein europ\u00e4isches Land repr\u00e4sentieren. Dies wiederum spielt genau darauf an, was ich j\u00fcngst im Zuge der Ulf Poschardt-Bj\u00f6rn H\u00f6cke-Kontroverse versucht habe, fernab von Ressentiments, herauszuarbeiten: F\u00fcr schwarze Jugendliche und junge Erwachsene ist schwarze Hautfarbe das Hauptidentifikationskriterium, wenn es um sportliche (und gesellschaftliche) Role Models geht. Schwarze Hautfarbe \u00fcbersteigt mEn nationale Zugeh\u00f6rigkeit, Religion und geschichtliche Tradition. Es ist der identit\u00e4re Marker, das jedes Individuum in den Vordergrund r\u00fcckt. Ich werfe es Mailitaf (und anderen Schwarzen) auch btw nicht vor, dass er und sie sich an schwarzen Sportlern orientieren, weil das buchst\u00e4blich der Erfahrungshorizont ist, den jeder kennt, wenn er jemals mit Schwarzen abgehangen hat.<br \/>\nViel interessanter ist, dass diese Identifikationsfl\u00e4che wei\u00dfen Menschen aberzogen \u2013 und ihnen gegen\u00fcber regelrecht kriminalisiert \u2013 wird: Etwa dann, wenn wei\u00dfe Menschen sagen, sie f\u00fchlen sich mit Nationalspielern ihrer wei\u00dfen Hautfarbe mehr verbunden als mit braunen oder schwarzen. Ein deutscher Influencer, der sagen w\u00fcrde, man sei fucking back, weil die Nationalelf endlich \u00fcberwiegend wei\u00df ist, w\u00fcrde sofort Rassismusvorw\u00fcrfe auf sich ziehen. Wei\u00dfe Menschen d\u00fcrfen nicht den positiven Rahmen zu ihrem identit\u00e4ren Kriterium (Hautfarbe) herstellen, der bei schwarzen Menschen nicht nur gern gesehen, sondern akzeptiert ist. Und w\u00e4hrend ich das schreibe, merke ich, dass es verdammt schwer f\u00e4llt, dar\u00fcber offen zu sprechen.<br \/>\nDas ist unehrlich. \u00bbColorblindness\u00ab ist aber deshalb ein Konzept, das im 21. Jahrhundert nicht mehr zieht. Auf der einen Seite (bei schwarzen Menschen) ist Identifikation entlang schwarzer Hautfarbe gern gesehen, selbstverst\u00e4ndlich und wird im Sinne einer empowernden Selbstverortung verstanden; auf der anderen Seite (bei wei\u00dfen Menschen) ist dies ein Skandal, eine Provokation und der Inbegriff von internalisiertem rassistischem Denken.<br \/>\nUnd niemand, wirklich niemand, traut sich zu sagen, was f\u00fcr Mailitaf (und andere Schwarze) selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4re, n\u00e4mlich: dass er sich als wei\u00dfer Mensch anderen wei\u00dfen Menschen und wei\u00dfen Sportlern irgendwie n\u00e4her f\u00fchlt als andersfarbigen, weil er dies so versp\u00fcrt. Was nicht bedeutet, dass er Menschen anderer Farben gegen\u00fcber Abscheu hat. Sondern: Dass wir Menschen einen (eingeborenen) identit\u00e4ren Trieb haben, der nicht aberzogen werden kann, und der sich zu gewissem Grad entlang dieser Kriterien identifiziert \u2013 so sehr postmoderne Ideologie uns das aberziehen will.<br \/>\nIch finde diese Debatte aber maximal unehrlich, ernsthaft, und auch unfair gef\u00fchrt. Aber man sollte sie f\u00fchren, weil sie eine emotionales Grundbed\u00fcrfnis ber\u00fchrt.<br \/>\n8.7.2026, <a href=\"https:\/\/x.com\/jannibal_\/status\/2074651766587629601\">https:\/\/x.com\/jannibal_\/status\/2074651766587629601<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Anti-AfD-Proteste: .&#8220;Sie wollen eine Distanzierung, die kann ich Ihnen nicht liefern&#8220;<\/strong><br \/>\nAm Rande der Anti-AfD-Kundgebung in Erfurt kam es zu Gewalt gegen Reporter. Suraj Mailitafi vom B\u00fcndnis \u201eWidersetzen\u201c erkl\u00e4rt, warum sie sich nicht davon distanzieren.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDann lassen Sie uns die Frage grunds\u00e4tzlicher stellen: Ist Gewalt gegen\u00fcber Menschen, die Sie als Faschisten und Faschistinnen betrachten, legitim?<br \/>\nWir haben von Anfang an zur Deeskalation aufgerufen. Sie wollen eine Distanzierung von mir, die kann ich Ihnen aber nicht liefern, weil die Leute, die sich haben provozieren lassen, ebenfalls zur antifaschistischen Bewegung geh\u00f6ren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.7.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/afd--antifa-gegen-rechte-reporter---warum-gibt-es-keine-distanzierung--37945212.html\">https:\/\/www.stern.de\/kultur\/afd&#8211;antifa-gegen-rechte-reporter&#8212;warum-gibt-es-keine-distanzierung&#8211;37945212.html<\/a><\/p>\n<p>(4) \u201eDistanzierung kann ich nicht liefern\u201c: Widersetzen-Sprecher sieht Verantwortung f\u00fcr Gewalt bei Apollo News-Reportern<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.7.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/distanzierung-kann-ich-nicht-liefern-widersetzen-sprecher-verurteilt-gewalt-gegen-apollo-news-reporter-nicht\/\">https:\/\/apollo-news.net\/distanzierung-kann-ich-nicht-liefern-widersetzen-sprecher-verurteilt-gewalt-gegen-apollo-news-reporter-nicht\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nArt. 20 Abs. 2 GG: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus und wird durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausge\u00fcbt.<br \/>\nWieso der STERN glaubt, Herrn Mailitaf eine B\u00fchne f\u00fcr seine Ansichten geben zu m\u00fcssen, in denen er OFFEN das staatliche Gewaltmonopol ablehnt, ist mir unverst\u00e4ndlich. Damit macht sich der Stern moralisch mitschuldig.<br \/>\nOder um es in memoriam Helmut Schmidt zu formulieren: Mit Terroristen wird nicht verhandelt. Demokratin<br \/>\n.<br \/>\n\u00dcbersetzt hei\u00dft das: Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann schlage ich dich zusammen. Oder Schlimmeres. Interessante Einstellung. Ich glaube, das ist die Toleranz, von der im linken Spektrum oft gesprochen wird. Natha<br \/>\n.<br \/>\n\u201eEine AfD-Regierung ist illegitim, egal, wie viel Prozent sie bekommen hat.\u201c Damit hat dieser Gr\u00fcne gesagt, dass er Wahlergebnisse, also letztlich das Verfahren, nach dem die Macht vom W\u00e4hler auf Regierungsparteien \u00fcbertragen wird, nicht anerkennt. Nur, wenn ihm das Wahlergebnis passt! Ein Gr\u00fcner distanziert sich also nicht von Gewalt, daf\u00fcr aber von der Demokratie! Peter Ged\u00f6ns<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) Jan Karon: Die Deutsche Nationalmannschaft wirkt f\u00fcr viele migrantisch-fremd<\/strong><br \/>\nIch finde die Entfremdung von der deutschen Nationalmannschaft, die in der Wahrnehmung vieler Fans zunehmend migrantisch-fremd wirkt, nicht nur nachvollziehbar, sondern Ausdruck eines tieferen generationalen Unbehagens, das zahlreiche W\u00e4hler bewegt.<br \/>\nIch finde zudem, dass diesem diffusen Unbehagen, wonach sich die Repr\u00e4sentation von L\u00e4ndern auf Fu\u00dfball-Ebene inzwischen falsch und fremd anf\u00fchlt, gerade als Journalist Rechnung tragen sollte, ohne Rassismus-Keule oder Vorwurf der Kleingeistigkeit, sondern mit Ernsthaftigkeit; gerade dann, wenn man vorgibt, ein Ohr auf der Stra\u00dfe zu haben und nah an den Menschen zu sein, lieber @ulfposh<br \/>\nAus meiner Sicht richtet sich die Ablehnung nicht gegen einzelne Spieler wie *den Tah* oder *den Musiala* (in diesem Sinne \u00e4hnelt die Diskussion auch der um Stadtbilder und Parks), sondern gegen eine Entwicklung, die sich die meisten Menschen nicht ausgesucht haben und die sich nun in zunehmend \u00bbbunten\u00ab Nationalmannschaften manifestiert. Viele sehen darin einen Verlust von Heimat, eine Entfremdung vom Gewohnten, Argwohn gegen\u00fcber Globalisierung und Zeitgeist sowie eine Schrumpfung identit\u00e4rer Identifikationsfl\u00e4chen. Deshalb der Versuch, die Debatte jenseits von \u00bbHautfarbenrassismus\u00ab und \u00bbColorblindness\u00ab etwas zu versachlichen:<\/p>\n<p>\u2060- Es ist aus meiner Perspektive geradezu l\u00e4cherlich, skandalisieren zu wollen, dass sich Fans (ebenso wie Sportler) entlang ethnischer-identit\u00e4rer Kriterien orientieren, weil sie weltweit das normalste der Welt sind.<\/p>\n<p>&#8211; Anders gesagt: \u2060Es ist peak Realit\u00e4tsverleugnung zu verneinen, dass Menschen mit Sportlern derselben Hautfarbe, Ethnizit\u00e4t, Sprache und Religion mehr Schnittmengen haben als mit Repr\u00e4sentanten, die andere Hautfarbe, Ethnie und Religion mitbringen. Das ist f\u00fcr mich das verlogenste Argument von Ulf Poschardt. Als jemand, der 17 Jahre meines Lebens Basketball gespielt hat, mitunter auf Leistungsniveau, kann ich selbstbewusst sagen: Jeder schwarze Jugendliche in diesem Land identifiziert sich mehr mit Michael Jordan, LeBron James, Anthony Edwards, Dwyane Wade und Shaquille O&#8217;Neal als mit wei\u00dfen Ballern wie Dirk Nowitzki, Luka Don\u010di\u0107 und Nikola Joki\u0107; man kann das auch ausweiten auf Usain Bolt oder Neymar jr. in anderen Sportarten; jeder t\u00fcrkische Nachwuchssportler hat mehr mit Arda Turan, Hakan \u00c7alhano\u011flu, Alperen \u015eeng\u00fcn, Hidayet T\u00fcrko\u011flu oder Hakan \u015e\u00fck\u00fcr gemein als mit deutschen Sportlern, obzwar er in Deutschland geboren wurde; jeder tschetschenische Ringer sieht zu seinen tschetschenischen MMA-Vorbildern wie Chimaev oder Nurmagomedov auf; jeder Pole identifiziert sich first and foremost mit Robert Lewandkowski und Marcin Gortat, und so weiter und so fort. Wenn der deutsche Fu\u00dfballfan aber \u00e4u\u00dfert, dass er sich dem einheimisch-ethnisch-wei\u00dfen biodeutschen Fu\u00dfballer, der Schulze, Brehme und Friedrich hei\u00dft, n\u00e4her f\u00fchlt als dem schwarzen Eingeb\u00fcrgerten, ringen alle Alarmglocken, weil aus seiner Identit\u00e4t ein Rassismus und eine Hautfarbenablehnung konstruiert wird.<\/p>\n<p>&#8211; Vor der WM in Katar 2022 machte die Reportage von Philipp Awounou \u00bbEinigkeit und Recht und Vielfalt\u00ab Schlagzeilen, weil im Zuge dieser 21 Prozent der Deutschen angaben, dass sie sich mehr wei\u00dfe Spieler in der Nationalelf w\u00fcnschen. Die Emp\u00f6rung war riesig, Kimmich und Nagelsmann reagierten. Ich habe die Aufregung nie verstanden. Inzwischen d\u00fcrfte die Zahl eher 30 bis 35 Prozent betreffen. Und ich frage mich: Was erwarten die Menschen? Dass die deutschen Fu\u00dfballfans, oft mit Ausw\u00e4rtsfahrten, Bierdusche und Vereinshymne sozialisiert, keine Entfremdung empfinden angesichts der Tatsache, dass in den letzten 50 Jahren demografisch Realit\u00e4ten geschaffen worden sind, die buchst\u00e4blich beispiellos sind und ein Gesellschaftsexperiment darstellen? Die meisten von ihnen sind mit M\u00fcller und Matth\u00e4us sozialisiert worden, und jetzt will man ihnen ver\u00fcbeln (und sie zu Rassisten machen), wenn sie sich nicht mehr ganz so repr\u00e4sentiert f\u00fchlen angesichts von R\u00fcdiger, \u00d6zil und einer ganzen Generation nicht-ethnisch-Deutscher? Das ist abgehoben bis zum get-no. Der gleiche Awounou sagt in der j\u00fcngsten ARD-Reportage vor der WM \u00fcbrigens, dass in seinem Kinderzimmer nur Poster von schwarzen Athleten hingen (was, wie gesagt, v\u00f6llig nachvollziehbar ist).<\/p>\n<p>&#8211; \u2060Die franz\u00f6sische Mannschaft hat f\u00fcnf ethnische Franzosen im Team, die englische neun Engl\u00e4nder, die niederl\u00e4ndische elf Niederl\u00e4nder, die deutsche Mannschaft zw\u00f6lf, die belgische 13 Belgier. Diese Entwicklungen m\u00f6gen erstmal harmlos im Sinne von multiethnischen Mannschaften wirken \u2013 und sind ebenso in geringerem Ausma\u00df auf \u00d6sterreich, Schweiz, Schweden oder Norwegen zu \u00fcbertragen. Sie werden sich aber verst\u00e4rken, wenn man einen Blick auf die Nachwuchsteams und Nachwuchsleistungszentren richtet. Es ist abzusehen, dass die deutsche Nationalmannschaft der Zukunft 20 bis 22 von 26 Kickern haben wird, die nicht-wei\u00df sind und\/oder aus einem muslimischen Kontext entstammen. Die Nationalmannschaften europ\u00e4ischer Staaten werden zunehmend von Spielern mit Zuwanderungsgeschichte gepr\u00e4gt, w\u00e4hrend die einheimische Bev\u00f6lkerung eine immer kleinere Rolle spielt. Diese Entwicklung ist keine klandestine Verschw\u00f6rungstheorie, sondern demografische Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>&#8211; Dem stehen Mannschaften wie Argentinien, Japan, Bosnien, Kroatien, Polen oder Senegal gegen\u00fcber, die ethnisch und kulturell deutlich repr\u00e4sentativer f\u00fcr ihre L\u00e4nder sind. Ich behaupte: Diese L\u00e4nder repr\u00e4sentieren auch den durchschnittlichen Fan, der in fast allen F\u00e4llen bio-einheimisch (und gar-nicht-mal-so-politisch ist), deutlich mehr als die Retortentruppen von multikulturellen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>&#8211; Ich verachte keine Menschen anderer Herkunft. Gerade deshalb w\u00fcnsche ich mir, dass die identit\u00e4re Eigenst\u00e4ndigkeit der V\u00f6lker dieser Welt erhalten bleibt. Es macht den Reiz einer Weltmeisterschaft aus, wenn Koreaner auf Senegalesen treffen, Schotten auf Argentinier oder Spanier auf Iraner. Wenn Nationalmannschaften jedoch austauschbar werden, weil sie nur noch ein Abbild grenzenloser Globalisierung sind, in der man die jeweilige Eigenart der V\u00f6lker nicht mehr erkennen kann, verliert der Wettbewerb an Faszination. Diese Entwicklung ist leider sehr wohl in den Multikulti-Staaten des Westens beobachtbar. Gerade als weltoffener Mensch sollte man aber, so meine ich doch, die Eigenst\u00e4ndigkeit von V\u00f6lkern sch\u00e4tzen, statt sie in einem kulturellen Einheitsbrei aufl\u00f6sen zu wollen, und das gilt auch f\u00fcr die Deutschen, wo man es gut finden sollte, dass dort Bayern, Schwaben, Hanseaten, Sachsen und Westfalen kicken, die in den Wettbewerb mit anderen L\u00e4ndern treffen, wie f\u00fcr jedes andere Land der Welt auch. Das hei\u00dft f\u00fcr mich auch *nicht*, dass in diese Mannschaften nicht auch punktuell andere Ethnien und Eingeb\u00fcrgerte vertreten sein k\u00f6nnen, aber dass ich das mit einem viel st\u00e4rkeren Bekenntnis zu unserem Land und einer demografischen Grundrealit\u00e4t in Einklang bringen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&#8211; Die zunehmende Diversit\u00e4t der Nationalmannschaften ist der sportliche Spiegel einer fatalen Zuwanderungs- und Einb\u00fcrgerungspolitik, die Zuwanderern viel zu schnell die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, Einheimische zu werden \u2013 oft nach f\u00fcnf Jahren, ohne Kontrolle, mit begrenzten Sprachkenntnissen, ohne nennenswerten Loyalit\u00e4tsbeweis. Im Spitzensport geht das noch schneller und nicht selten schlie\u00dfen sich Stipendien an. Wenn Politik eine \u00dcberfremdungsagenda durchsetzt und der deutsche Pass zur Ramschware verkommt, spiegeln sich diese Entwicklungen auch in den Nationalmannschaften wider. Diese werden zu Legion\u00e4rstruppen mit einem oft, vorsichtig gesagt, distanzierten Verh\u00e4ltnis zum Land, das sie repr\u00e4sentieren. Vielmehr sind Nationalmannschaften dann Schaub\u00fchnen und Aussteliungsfl\u00e4chen, die der eigenen Karriere und Geldinteressen n\u00fctzlich sind, nicht aber bedeuten, dass man das Land, dessen Farben man tr\u00e4gt, wirklich liebt. Das w\u00fcnsche ich mir aber. Hier sollten insbesondere (echte) Linke hellh\u00f6rig werden, denn der moderne Fu\u00dfball mit seinen immer fremderen Legion\u00e4rstruppen ist ein Versagen des Liberalismus mit absurden Geldinteressen, und wenn man die Entwicklungen als reinen \u00bbHautfarbenrassismus\u00ab abtun will, dann verachtet man halt in vielen F\u00e4llen den kleinen Mann, den man vorgibt, zu repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>&#8211; Das Versprechen, dass zugewanderte Menschen sich mit dem Land und seinen Werten identifizieren, wurde in vielen F\u00e4llen nicht eingel\u00f6st. Beispiele wie Antonio R\u00fcdigers Reaktionen auf die K\u00f6pfung von Samuel Paty, Mesut \u00d6zils N\u00e4he zu Erdo\u011fan, Karim Benzemas Fotos mit Muslimbruderschaftsimanen oder die anti-franz\u00f6sischen \u00c4u\u00dferungen mancher franz\u00f6sischer Spieler mit maghrebinischen und afrikanischen Wurzeln zeigen, dass die Staatsb\u00fcrgerschaft f\u00fcr nicht wenige vor allem ein Prestigefaktor bleibt, ohne wirklich Identifikation zu bedeuten. Das gilt nicht f\u00fcr alle, aber f\u00fcr zu viele, sodass man sehr wohl Zweifel an einer aufrichtigen Repr\u00e4sentation vieler Repr\u00e4sentanten geltend machen kann, nein: geltend machen muss.<\/p>\n<p>Und damit abschlie\u00dfend: Ich finde diesen farbenblinden Liberalismus-Take, wonach jede Nation alles sein k\u00f6nne, was sie per Selbstdefinition zu Nationalteams macht, relativ uns\u00e4glich. Darin zeigt sich nicht nur ein bewusstes Missverstehen von Unbehagen der Menschen hierzulande, sondern auch eine gerade groteske Bejahung des Zeitgeists und Liberalismus, die unsere L\u00e4nder, Kontinente und Zivilisationen immer willk\u00fcrlicher macht. In jedem Fall ist die jetzt sichtbare Verachtung gegen\u00fcber jedweden Versuch der Argumentation, dass sich im globalisierten Fu\u00dfball eine Entwicklung zeigt, die unsere L\u00e4nder nicht verbessert, sondern ihrer Leitkultur und ethnischen Grundmasse beraubt (das schreib ich als ethnischer Pole), eine \u2026Bankrotterkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 29.6.2026 von Jan A. Karon bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/x.com\/jannibal_\/status\/2071377918349996362\">https:\/\/x.com\/jannibal_\/status\/2071377918349996362<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Suraj Mailitaf, Sprecher des B\u00fcndnisses \u201eWidersetzen\u201c, bejaht weiterhin die im Zuge des AfD-Parteitag ausge\u00fcbte brutale Gewalt: &#8222;Distanzierung kann ich nicht liefern&#8220; (3). 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