{"id":150506,"date":"2026-06-17T22:22:34","date_gmt":"2026-06-17T20:22:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=150506"},"modified":"2026-06-17T22:34:37","modified_gmt":"2026-06-17T20:34:37","slug":"17-juni-erinnerungsverhinderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/17-juni-erinnerungsverhinderung\/","title":{"rendered":"17.Juni Erinnerungsverhinderung"},"content":{"rendered":"<p>Narrative sind die von oben gesetzten Motoren. Und das seit 2005 herrschende Narrativ lautet &#8222;Demokratiegefahr von rechts&#8220; . Wobei in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/linke\/\">linker<\/a> Gro\u00dfz\u00fcgigkeit alles nicht-linke als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/rechts-oder-links\/\">rechts<\/a> und alles rechts als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/rechtsextremismus\/\">rechtsextrem<\/a> geframt wird. Als es zu verpuffen drohte, verk\u00fcndete Angela Merkel nach <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">9\/2015<\/a> das Zusatznarrativ &#8222;Wir schaffen das&#8220;. <!--more-->Die Narrativunterst\u00fctzer &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kampf-gegen-rechts\/\">Kampf gegen rechts<\/a>&#8220; , <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/unseredemokratie\/\">&#8222;Unsere Demokratie&#8220;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/omas-gegen-rechts\/\">&#8222;Omas gegen rechts&#8220;<\/a> agieren nach wie vor.<\/p>\n<p>Wegen der &#8222;Demokratiegefahr von rechts&#8220; taugt der 19. Juni nicht als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nationalfeiertag-am-3-10-2025\/\">Nationalfeiertag<\/a>. Denn der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/17-juni-kein-nationalfeiertag\/\">17. Juni 1953 war ein Volksaufstand<\/a> von rechts gegen das links-sozialistische DDR-Regime.<br \/>\nDer 17. Juni war nur ein einziges Mal gesamtdeutscher <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/17-juni-kein-nationalfeiertag\/\">Nationalfeiertag<\/a>, n\u00e4mlich am 17.6.1990. Danach wurde er abgel\u00f6st vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalfeiertag\/\">3. Oktober<\/a>. Solange in Deutschland der<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/islamogauchisme\/\"> IslamoGauchisme<\/a> als Zusammengehen von Linken mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-politik\/\">Islam<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamismus\/\">Islamismus<\/a> dominiert, wird dies so bleiben.<\/p>\n<p>Seit 1991 ist der 17. Juni ein &#8222;Tag der Erinnerungsverhinderung&#8220; (siehe Anlage (1) unten: Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/erinnerungskultur\/\">Erinnerung<\/a> daran, dass am 17.6.1953 zwischen Elbe und Oder Millionen Deutsche als mutige Revolution\u00e4re auf die Strasse gingen, verblasst von Jahr zu Jahr. Am heutigen 17.6.2026 wei\u00df kaum jemand etwas von der &#8211; je nach Definition &#8211; einzigen deutschen Revolution. Der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/17-juni-1953-volksaufstand-ddr\/\">Volksaufstand<\/a> war nichts anderes als eine Revolution gegen den real existierenden und von der UdSSR protegierten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/sozialismus\/\">Sozialismus<\/a>. Heute fehlen die Millionen Menschen, die sich als Demonstranten auf den Strassen an den Volksaufstand erinnern. Heute gibts zur besten Sendezeit in der Ard den Krimi Donna Leon und im ZDF das WM-Fussballspiel Portugal gegen Kongo.<br \/>\n.<br \/>\nDer 17. Juni st\u00f6rt die Berliner Republik seit den Kanzlerschaften von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/merkel-deutschland\/\">Angela Merkel<\/a>,\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/ampel\/\">Olaf Scholz<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regierung2025\/\">Friedrich Merz<\/a>. Er passt nicht zum Narrativ, der &#8222;&#8220;Demokratiegefahr von rechts&#8220;, nach der die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassung\/fdgo\/\">FDGO<\/a>) und der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/rechtsstaat\/\">Rechtsstaat<\/a> prinzipiell, immer und ausschlie\u00dflich <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gegen-rechts\/\">von rechts<\/a> bedroht werden.<\/p>\n<p>Der 17. Juni war ein Aufstand gegen den Sozialismus. Einen Sozialismus, der heute wieder en vogue ist.<\/p>\n<p>Die junge, lange nach 1953 geborene Journalistin Elisa David hat 2025 die Namen der Toten des Aufstandes vom 17.6.1953 dem Vergessen entrissen (3). Das ist besch\u00e4mend f\u00fcr jene, die seit Jahrzehnten die Opfer nicht benennen und verschweigen. Es ist aber\u00a0 hoffnungsvoll f\u00fcr alle, die sehen, dass die Jugend das Erinnern an die eigene deutsche Geschichte nicht ablehnt.<br \/>\nVielleicht gibt es im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a> als Staatsfernehen am 17. Juni 2027 zur besten Sendezeit statt Krimi einen Film zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/erinnerungskultur\/erinnerungspolitik\/\">Erinnerung<\/a> an die Menschen, die am 17. Juni 1953 die Revolution wagten &#8211; in Deutschland.<br \/>\n17.6.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;17.Juni Erinnerungsverhinderung&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Der 17. Juni oder die gro\u00dfe Heuchelei<\/strong><br \/>\nDer 17. Juni ist der gro\u00dfe Tag der Erinnerungsverhinderung. Unsere politische Klasse tut alles, um echtes Gedenken an die Opfer des Volksaufstands unter hohlen Ritualen zu begraben. Denn es war ein anti-sozialistischer Aufstand.<br \/>\nDas w\u00e4re heute ein Anlass, sich mit Stolz an die mutigen Deutschen zu erinnern, die gegen ein Unrechtsregime aufgestanden sind. Doch tats\u00e4chlich wird dieser bedeutende Moment unserer Geschichte nicht etwa hell ausgeleuchtet, sondern im Gegenteil so gut wie m\u00f6glich versteckt.<br \/>\nDem Deutschen Bundestag ist die Erinnerung an den ersten gro\u00dfen deutschen Volksaufstand noch ganze 20 Minuten wert. Und das noch nicht einmal am Tag selbst, sondern am vergangenen Donnerstag, also an irgendeinem willk\u00fcrlich gew\u00e4hlten Datum.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer 17. Juni st\u00f6rt, weil er vorf\u00fchrt, dass es in Deutschland einen linken Totalitarismus gab \u2013 mit Zensur, mit politischer Verfolgung, mit Schie\u00dfbefehl und mit Panzern gegen das eigene Volk. Bis zum Jahr 1990 war der 17. Juni der \u201eTag der Deutschen Einheit\u201c. Aber die Menschen sind damals gar nicht f\u00fcr die Deutsche Einheit auf die Stra\u00dfe gegangen \u2013 sondern gegen den Sozialismus.<br \/>\nEs war ein anti-stalinistischer Aufstand.<br \/>\nEs war ein Aufstand gegen das Schreckensregime der SED \u2013 jener Partei, die heute als \u201eLinke\u201c wieder im Parlament sitzen darf. Jener Partei, deren stolzer Vorsitzender sp\u00e4ter ein gewisser Gregor Gysi wurde. Es war ein Aufstand gegen die menschenverachtende Ideologie, die eine gewisse Heidi Reichinnek und ihre Komplizen heute wieder verbreiten.<br \/>\nEs war ein Aufstand gegen den Sozialismus.<br \/>\nDie Christdemokraten von Friedrich Merz und die Christsozialen von Markus S\u00f6der wollen nicht daran erinnert werden, dass sie mit den T\u00e4tern von damals heute gemeinsame Sache machen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn wir uns tats\u00e4chlich an den 17. Juni 1953 erinnern, dann m\u00fcssen wir uns daran erinnern, dass der Sozialismus immer so endet: mit einer skrupellosen Elite, die inhaltlich und politisch versagt und die zum eigenen Machterhalt \u00fcber Leichen geht. Mit den freiwilligen Nachfolgern der M\u00f6rder des 17. Juni 1953 suchen die ehrenwerten Damen und Herren von CDU und CSU jetzt den politischen Schulterschluss. Man kann sich gar nicht genug daf\u00fcr sch\u00e4men.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Volksaufstand vom 17. Juni war kein Betriebsunfall. Er war die logische, ja zwangsl\u00e4ufige Reaktion auf ein System, das den Menschen die Luft zum Atmen nahm. Freiheit ist nichts, was den B\u00fcrgern vom Staat gro\u00dfm\u00fctig zugeteilt wird. B\u00fcrger sind keine Untertanen. Der Staat ist ein Diener, kein Herr. Die Ostdeutschen von 1953 hatten das verstanden. Unsere politische Klasse von heute versteht es nicht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.5.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/der-17-juni-oder-die-grosse-heuchelei\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/der-17-juni-oder-die-grosse-heuchelei\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nHeute, der 17. Juni 2026. D17. Juni war und ist der wahre nationale, deutsche Feiertag. I17. Juni 1953. Der Kampf gegen die totalit\u00e4re Regierung und der Widerstand gegen die Besatzer. 3. Oktober ist zur Ablenkung, dagegen ein so gewollter Onkel-Pelle-Tag wie auf dem Rummel, halbe Preise f\u00fcr Kinder, eine einzige gro\u00dfe L\u00fcge. 17. Juni weg, erinnert uns dann die Menge der dort versammelten Menschen nicht frappierend an die Bilder von den Anti-Corona- Demonstationen? &#8230; Eisenherz<br \/>\n.<br \/>\nGeschichte wiederholt sich \u2013 als Farce. Und sp\u00e4testens wenn die bewaffneten Organe UnsererDemokratie bemerken, dass in diesem Land nichts zum Nachladen da ist, helfen auch Schild und Schwert der Partei nicht mehr. Dann ist der sozialistische Ofen aus. Karl Renschu<br \/>\n.<br \/>\n38% des Gesamthaushalt f\u00fcr 2026 sind f\u00fcr das Sozialwesen veranschlagt. Das sind ca. 200 Milliarden Euro, mit sehr gro\u00dfem Abstand gr\u00f6\u00dfter Posten. Faktisch leben wir also in einer sozialistischen Diktatur OJ<br \/>\n.<br \/>\nIm Westen erinnert man sich vielleicht gern an den jedes Jahr zelebrierten Nationalfeiertag: als Sch\u00fcler hatte man \u2013 mitten im Sommer und kurz vor den langen Ferien je nach Wochentag \u2013 schulfrei oder sogar verl\u00e4ngertes Wochenende. Wer z.B. grenznah wohnte (in meinem Fall Frankreich) konnte den Tag sogar nutzen, um im Ausland Eink\u00e4ufe zu t\u00e4tigen. Auf diese Weise hat man viele dieser Nationalfeiertage erlebt. Grillfest, Schwimmbad, etc.<br \/>\nMan h\u00e4tte aber nicht nur wegen des Sommers den 17. Juni als Nationalfeiertag behalten sollen \u2013 statt des meist verregneten 3. Oktobers. Denn der ernste Hintergrund war einem schon auch bewusst. So man hat \u00fcber Jahrzehnte erlebt, wie die Springerpresse fanatisch gegen die \u201eDDR\u201c agitiert hat. Das soll wohl sogar der Kern des Lebenswerks von Axel C\u00e4sar Springer gewesen sein.<br \/>\nUnd nicht nur von ihm. Eine heute bei 20% stehende Partei namens CDU hat fast noch fanatischer gegen den Kommunismus und f\u00fcr die Wiedervereinigung gek\u00e4mpft. Kaum war Letztere da, begann genau jene CDU (und zum Teil auch die Springerpresse, in jedem Fall aber andere mit der CDU verbandelte Medien, der damalige \u201eSchwarzfunk\u201c) immer weiter nach links zu rutschen.<br \/>\nUnd heute macht sie sich mit Linken aller Couleur gemein. Und je weiter sie nach links rutscht, desto mehr st\u00fcrzt sie ab. Zieht sie daraus die entsprechenden, nicht besonders schwierigen, Lehren? Iwo, \u00e4hnlich dem Suppenkasper im bekannten M\u00e4rchen scheint sie zu sagen \u201eNein, meine Suppe ess ich nicht\u201c. Aber das hat ja am Ende auch irgendwo seine Logik. Denn mit der AfD gibt es jetzt eine gesamtdeutsche neue, viel bessere und konservativere Partei. Harry Charles<br \/>\n.<br \/>\nIn der deutschen Bev\u00f6lkerung ist eine tiefe sozialistische Sehnsucht: Unkaputtbar. Die Nazis haben genau das ausgenutzt. Als Ergebnis haben wir eine tiefe Abscheu vor dem Nationalen gepflegt, aber die Sehnsucht nach dem Sozialismus im Wort \u201eNationalsozialismus\u201c ist geblieben. Ebenso die Bereitschaft, f\u00fcr die politische Erl\u00f6sung (auch ein Nazi-Versprechen) totalit\u00e4re Zust\u00e4nde herbeizuw\u00fcnschen: Der als \u201egut\u201c angesehene Sozialismus rechtfertigt in deren Augen die schlimmsten Verbrechen; wirkliche Demokratie ist nicht n\u00f6tig.<br \/>\nJunge Menschen, die in Freiheit leben wollen, sollten das Land verlassen oder bereit sein, es jederzeit zu tun Marcel Seiler<br \/>\n.<br \/>\nDie Deutschen sind (leider) eher ein Volk von Beamten. Tr\u00e4ge, mehr kriechend als laufend, die f\u00fcr Wertsch\u00f6pfung und Wohlstand so wichtige unternehmerische Initiative wird eher beargw\u00f6hnt. In den USA ist es eher umgekehrt, Beamte haben meist keinen sehr hohen sozialen Status. Sie haben recht: wer hier auswandern kann der sollte es auch. H.C.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Warum ist der 17. Juni kein Nationalfeiertag?<\/strong><br \/>\nSeit 35 Jahren wird der 17. Juni in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr als Feiertag begangen. Ein Fauxpas, denn kein anderer Tag k\u00f6nnte alle Deutschen im positiven Sinne so gut einen wie dieser. Der Aufstand war schlie\u00dflich ein Fanal gegen Unterdr\u00fcckung, f\u00fcr Freiheit und ein ungeteiltes Deutschland.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie breite Ablehnung des 17. Juni als Nationalfeiertag unter den Linken sollte nicht weiter verwunderlich sein. Dieses Datum war f\u00fcr sie ein Stachel im Fleische, allen voran der SED. Zwar gelang es ihr, den Aufstand mit Hilfe des \u201eGro\u00dfen Bruders\u201c aus Moskau blutig niederzuschlagen. Aber wie Hubertus Knabe in seinem Standardwerk zum 17. Juni ausf\u00fchrt: \u201eDabei gab es in der deutschen Geschichte keine andere Revolution, die ein auf Gewalt und Unterdr\u00fcckung beruhendes Herrschaftssystem so schnell, so fl\u00e4chendeckend und so vollst\u00e4ndig aus den Angeln hob.\u201c Dessen waren die SED und ihre Handlanger sich stets bewusst, auch wenn sie sich h\u00fcteten, das offen auszusprechen.<br \/>\nDer Traum von der Einheit ihres Vaterlandes in Freiheit, der den Deutschen 1953 brutal verwehrt wurde, wurde 1990 endlich Wirklichkeit. Doch kaum dass ihr Wunsch in Erf\u00fcllung ging, wurde er auch schon wieder zerredet von einer politmedialen Klasse, die das \u201epostnationale Zeitalter\u201c einl\u00e4utete und zum einzig wahren und richtigen Ziel erkl\u00e4rte. Welchen Tag man auch immer zum neuen gesamtdeutschen Feiertag auserkoren h\u00e4tte, die Ablehnung alles Nationalen hatte l\u00e4ngst um sich gegriffen. Aber gerade die Erinnerung an den 17. Juni 1953 kann man nicht \u201einternationalisieren\u201c, so tun, als w\u00e4ren die Deutschen hier nur Zaung\u00e4ste oder gar unbeteiligt gewesen. Im Gegenteil. Es waren die Deutschen von der Ostsee bis zum Erzgebirge, von der Elbe bis zur Oder, die im Juni 1953 massenweise gegen das verbrecherische SED-Regime \u2013 zur Erinnerung an die Geschichtsvergessenen: einem Konstrukt der sowjetischen Besatzungsmacht! \u2013 auf die Stra\u00dfe gingen.<br \/>\nDagegen nahm sich selbst der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 bescheiden aus, was die Franzosen freilich nicht daran hindert, diesen Tag weiterhin mit Aplomb als Nationalfeiertag zu begehen. Vor allem aber: Vergleichbare spontane Massenerhebungen wie 1953 auf deutschem Boden hatte es in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung zuvor im kommunistisch beherrschten Ostblock nicht gegeben. Noch dazu war der Aufstand besonders ausgepr\u00e4gt in St\u00e4dten und Gemeinden, wo die aus ihrer ostdeutschen Heimat vertriebenen Deutschen zahlenm\u00e4\u00dfig stark vertreten waren, so etwa in der seit 1945 geteilten Stadt G\u00f6rlitz, wie Hubertus Knabe in seinem Buch \u00fcber den 17. Juni herausgestellt hat. Mittel- und Ostdeutsche hatten also in jenen Tagen vor aller Welt bewiesen, dass auch sie f\u00fcr Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit votierten und f\u00fcr dieses Votum bereit waren, ihr Leben zu riskieren. Die Bedeutung dieses Ereignisses f\u00fcr die deutsche und europ\u00e4ische Geschichte kann gar nicht \u00fcbersch\u00e4tzt werden.<br \/>\nDer Aufstand scheiterte einzig allein an der sowjetischen Besatzungsmacht und an der Tatenlosigkeit des Westens. Nicht an den Deutschen. Das muss betont werden. Die Deutschen hatten in ihrer Mehrheit eben nicht versagt; selbst die Anteilnahme und Betroffenheit ihrer im Westen beheimateten Landsleute war 1953 so gro\u00df wie echt. Letztlich haben die Aufst\u00e4ndischen mit ihrem Aufbegehren \u201ef\u00fcr Menschenrecht, Menschenw\u00fcrde, f\u00fcr Wahrheit und Freiheit\u201c nichts weniger als dem gesamten Deutschen Volk seine W\u00fcrde zur\u00fcckgegeben \u2013 nur acht Jahre nach Kriegsende. Und das soll kein Grund sein, diesen Tag als Nationalfeiertag der Deutschen f\u00fcr w\u00fcrdig zu befinden? Das entbehrt jeder Logik und ist ein Schlag ins Gesicht aller, die aus der Geschichte gelernt haben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.6.2026 von Sabine Drewes bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/warum_ist_der_17_juni_kein_nationalfeiertag\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/warum_ist_der_17_juni_kein_nationalfeiertag<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) 17. Juni: Die 55 Toten, die die Linke vergessen will<\/strong><br \/>\nUm den 17. Juni, dem Tag des Volksaufstandes in der DDR, hat sich eine Vergessenskultur gebildet. Vorne weg marschiert die Linke, die mit ihrer Vergangenheit als SED nichts mehr zu tun haben m\u00f6chte. Niemand darf ihr das durchgehen lassen.<br \/>\n.<br \/>\nDie Linke ist ein Partei, die nicht auf den Mund gefallen ist. Sie macht Krawall, l\u00e4sst von sich h\u00f6ren, wenn auch nicht ber\u00fchmt, so ist sie doch zumindest ber\u00fcchtigt. Insbesondere wenn moralische Vorw\u00fcrfe geht, kann mit Geschrei aus ihrer Ecke rechnen. Doch heute ist ein stiller Tag und das hat einen Grund. Am 16. Juni vor 19 Jahren hat diese Partei, die wir heute als \u201edie Linke\u201c kennen, einen genialen Image-Coup vollzogen. Sie hat sich \u201eneugegr\u00fcndet\u201c. Bei dieser Geschichte bleibt sie bis heute, was es ihr letztes Jahr erm\u00f6glichte, gro\u00df ihren angeblich 18. Geburtstag zu feiern und heute, ausnahms- und untypischerweise mal die Klappe zu halten.<br \/>\nWas sollte sie heute auch zu sagen haben? Von einer so jungen Partei ohne Vorbelastungen kann man nicht verlangen zu wissen, was am 17. Juni war. Mit einer dunklen, schwarzen Erinnerung aus einem fr\u00fcheren Leben will man sich nicht befassen. Jedenfalls nicht, wenn es gerade keine Vorteile bringt. Sollte es helfen, einen Gerichtsprozess zu gewinnen, dann wird die Linke nicht m\u00fcde hoch und heilig zu beschw\u00f6ren, dass man die Rechtsnachfolge der SED ist. Am 16. Juni aber, l\u00fcgt man \u00fcber sein Alter und am 17. Juni verleugnet man seiner Vergangenheit.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Toten, die die SED vergessen will:<br \/>\nBerlin:<br \/>\nHorst Bernhagen, 21 Jahre<br \/>\nEdgar Krawetzke, 20 Jahre<br \/>\nRudi Schwander, 14 Jahre<br \/>\nWerner Sendsitzky, 16 Jahre<br \/>\nGerhard Schulze, 41 Jahre<br \/>\nDr. Oskar Pohl, 25 Jahre<br \/>\nGerhard Santura, 19 Jahre<br \/>\nWilli G\u00f6ttling, 35 Jahre<br \/>\nRudolf Berger, 40 Jahre<br \/>\nErich Nast, 40 Jahre<br \/>\nRichard Kugler, 25 Jahre<br \/>\nKurt Heinrich, 44 Jahre<br \/>\nHans Rudeck, 52 Jahre<br \/>\nWolfgang R\u00f6hling, 15 Jahre<br \/>\nAlfred Wagenknecht, 43 Jahre<br \/>\nOskar Jurke, 57 Jahre<br \/>\nAlfred Diener, 26 Jahre<br \/>\nAlfred Walter, 33 Jahre<br \/>\nHorst Walde, 27 Jahre<br \/>\nKurt Crato, 42 Jahre<br \/>\nGerhard Schmidt, 26 Jahre<br \/>\nManfred Stoye, 21 Jahre<br \/>\nRudolf Krause, 23 Jahre<br \/>\nEdmund Ewald, 25 Jahre<br \/>\nHorst Keil, 18 Jahre<br \/>\nKarl Ruhnke, 61 Jahre<br \/>\nMargot Hirsch, 19 Jahre<br \/>\nHermann Stieler, 33 Jahre<br \/>\nPaul Othma, 63 Jahre<br \/>\nKurt Arndt, 38 Jahre<br \/>\nWilhelm Ertmer, 52 Jahre<br \/>\nAdolf Grattenauer, 52 Jahre<br \/>\nErich Langlitz, 51 Jahre<br \/>\nAugust Hanke, 52 Jahre<br \/>\nDieter Teich, 19 Jahre<br \/>\nElisabeth Br\u00f6cker, 64 Jahre<br \/>\nPaul Ochsenbauer, 15 Jahre<br \/>\nJohannes K\u00f6hler, 44 Jahre<br \/>\nEberhard von Cancrin, 42 Jahre<br \/>\nErich Kunze, 28 Jahre<br \/>\nHerbert Kaiser, 40 Jahre<br \/>\nGerhard Dubielzig, 19 Jahre<br \/>\nJoachim Bauer, 20 Jahre<br \/>\nJohann Waldbach, 33 Jahre<br \/>\nGerhard H\u00e4ndler, 24 Jahre<br \/>\nGeorg Gaidzik, 32 Jahre<br \/>\nDora Borchmann, 16 Jahre<br \/>\nKurt Fritsch, 47 Jahre<br \/>\nHorst Pritz, 17 Jahre<br \/>\nHerbert Stauch, 35 Jahre<br \/>\nAlfred Dartsch, 42 Jahre<br \/>\nErnst Jennrich, 42 Jahre<br \/>\nErnst Grobe, 49 Jahre<br \/>\nWilhelm Hagedorn, 58 Jahre<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.6.2025 von Elisa David bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/17-juni-die-55-toten-die-die-linke-vergessen-will\/\">https:\/\/apollo-news.net\/17-juni-die-55-toten-die-die-linke-vergessen-will\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Narrative sind die von oben gesetzten Motoren. 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