{"id":150286,"date":"2026-06-11T18:38:35","date_gmt":"2026-06-11T16:38:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=150286"},"modified":"2026-06-11T19:06:36","modified_gmt":"2026-06-11T17:06:36","slug":"fast-enthauptung-politikwende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fast-enthauptung-politikwende\/","title":{"rendered":"Fast-Enthauptung &#8211; Politikwende"},"content":{"rendered":"<p>Der am 8.6.2026 nach einer brutalen Messerattacke im nordirischen Belfast am Tatort \u00fcberw\u00e4ltigte Sudanese Hadi Alodid (30) wurde in Untersuchungshaft genommen. Das Video der versuchten Enthauptung ber\u00fchrte sogar Premierminister Keir Starmer: &#8222;schockierend und v\u00f6llig inakzeptabel&#8220;<!--more--> <a href=\"https:\/\/x.com\/BROKENBRITAIN0\/status\/2064169499033522357?s=20\">https:\/\/x.com\/BROKENBRITAIN0\/status\/2064169499033522357?s=20<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDas Opfer Stephen Ogilvie (44) wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und liegt am 11.6. im Koma. Ihm wurde das linke Auge ausgestochen und das rechte Auge schwerst verletzt, neben zahlreichen weiteren Messerverletzungen an Hals und R\u00fccken.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2026\/06\/10\/belfast-attack-live-protests-sudan-asylum-seeker-starmer\/\">https:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2026\/06\/10\/belfast-attack-live-protests-sudan-asylum-seeker-starmer\/<\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich weltweit Entsetzen breit macht (1), berichten deutsche Medien nur z\u00f6gerlich (2). Doch in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/grossbritannien\/\">Gro\u00dfbritannien<\/a> scheint so kurz nach dem brutalen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/i-cant-breathe-schwarz-weiss\/\">Messertot des 18-j\u00e4hrigen Henry Nowak<\/a> durch einen indisch-st\u00e4mmigen Sikh (mehr hier) ein Kipppunkt erreicht zu sein: &#8222;Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/grossbritannien\/england\/\">Briten<\/a> erheben sich gegen die Masseneinwanderung&#8220; (3). <em><strong>Das Vertuschen der Gewalt von Migranten und die Warnungen der Beh\u00f6rden vor einer Instrumentalisierung der Messerstechereien durch die regierungskritische Bev\u00f6lkerung zeigen keine Wirkung mehr.<\/strong><\/em> Viele Briten haben genug. Gleichwohl ist die Regierung in London noch immer nicht bereit, ihre Migrationspolitik zu \u00e4ndern. Wie lange noch?<br \/>\n.<br \/>\nZu den Ausschreitungen liefern die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstreammedien<\/a> den Verweis auf die nordirland-typischen Besonderheiten des Kampfes von Katholiken gegen Protestanten. Peter Grimm aber stellt die grundlegende Frage (4): <em><strong>&#8222;Wenn ein Staat bei seinen B\u00fcrgern den Eindruck hinterl\u00e4sst, auf Gewalttaten von Migranten zur\u00fcckhaltender zu reagieren als bei nichtmigrantischen Tatverd\u00e4chtigen, dann l\u00f6st das Reaktionen aus.&#8220;<\/strong><\/em><br \/>\n.<br \/>\nZur Psychologie:<br \/>\nWie kann man auf die Idee kommen, da\u00df das Sterben eines erstochenen und in Handschellen gelegten Menschen (in Belfast) sowie die Beinahe-Enthauptung eines Menschen auf offener Strasse (in Southampton) Nicht-Linken n\u00fctzt bzw. von ihnen f\u00fcr irgendwelche Protestaktionen instrumentalisiert w\u00fcrde? Wo doch das Erstarken dieser Nicht-Linken prim\u00e4r eine Schutz- und Abwehrreaktion darstellt &#8211; Abwehr einer zerst\u00f6rerischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationspolitik\/\">Migrationspolitik<\/a>.<br \/>\nWarum ist die Angst, Migranten gegen\u00fcber ungerecht zu sein, wirkm\u00e4chtiger als die Angst vor der Zerst\u00f6rung der eigenen Kultur?<br \/>\nAntwort: Die eigene Geschichte wird im Blick von Neo-Kolonialismus, Rassismus, Ausbeutung und Schuld gesehen und die Migration als M\u00f6glichkeit zur Rehabilitierung. Damit wird linke &#8222;Politik zunehmend zu einem Instrument der Schuldvermeidung \u2013 fast schon zu einem Ritual der Selbstverachtung&#8220; (6) .<\/p>\n<p>Nun aber hat sich die seit der Grenz\u00f6ffnung 9\/2015 praktizierte Migrationspolitik als Fehler erwiesen. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/wir-schaffen-das\/\">Wir schaffen das<\/a>&#8220; (Angela Merkel) nicht. Die Einsicht in den eigenen Irrtum wird verdr\u00e4ngt, weil die katastrophalen Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung erahnt werden bzw. sich immer deutlicher zeigen. Denn:<em><strong> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/widerstand\/fehler\/\">Die eigenen Fehler erkennen<\/a> und die Konsequenzen daraus zu ziehen, dies f\u00e4llt dem Menschen unheimlich schwer<\/strong><\/em>. Aus mehreren Gr\u00fcnden:<br \/>\nI. Weil die Folgen der Fehlerumkehr so gro\u00df sind und publik werden. Die Dogmen der links-gr\u00fcn-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woken<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">Ideologie<\/a> erdr\u00fccken das eigene handeln.<br \/>\nII. Weil man in der links-woken Gruppe bzw. Blase gefangen ist. Und Kritik an der Zuwanderung stets als feindlicher Angriff auf die Gruppe aufgefa\u00dft und abgewehrt wird.<br \/>\nIII. Weil die deutsche \u00dcberheblichkeit dazu verleitet. Man hat sich seit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">9\/2015<\/a> das Bild der schutzbed\u00fcrftigen, integrationswilligen und dankbaren Migranten zurechtgebastelt, die von einem heute millionenschweren <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/migrationsindustrie\/\">Migrationsdienstleistungssektor<\/a> g\u00f6nnerhaft zu betreuen sind. Nun mu\u00df man feststellen, dass dieses Bild der armen und gef\u00fcgigen Opfer aus fremden Kulturen immer weniger passt. Auch deshalb, da die Schutzbed\u00fcrftigen in Kita, Kindergarten, Grundschulen und zunehmend auch Realschulen von der Minderheit zur Mehrheit geworden sind. Hinzu kommt die Einsicht, da\u00df die &#8222;noch nicht so lange hier Lebenden, alles binnen k\u00fcrzester Zeit in Schutt und Asche legen w\u00fcrden, sollte man Annehmlichkeiten, Zugest\u00e4ndnisse und Anrechte drastisch zur\u00fcckfahren&#8220;.<\/p>\n<p>Die geradezu unvorstellbare Beinahe-Enthauptung in Belfast mu\u00df auch die Berliner Regierung schockieren. Vor <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/buergerkrieg\/\">b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen<\/a> Zust\u00e4nden wie in Gro\u00dfbritannien und Nordirland sind wir in Deutschland nicht gefeit. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regierung2025\/\">Regierung Merz\/Klingbeil<\/a> mu\u00df Reformen und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politikwende\/\">Politikwende<\/a> umsetzen &#8211; umgehend, ohne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sommerpause-bundestag-nein\/\">Sommerpause<\/a>.<br \/>\n11.6.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Fast-Enthauptung &#8211; Politikwende&#8220; =============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (6)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Versuchte Enthauptung ersch\u00fcttert Nordirland \u2013 Politik f\u00fcrchtet Kontrollverlust<\/strong><br \/>\nIn einem Wohnviertel in Belfast versucht ein Sudanese auf offener Stra\u00dfe, einen Mann zu enthaupten. Filmaufnahmen von Augenzeugen verbreiten sich in Windeseile \u00fcber die sozialen Medien. Die Politik f\u00fcrchtet Kontrollverlust \u00fcber die eigene Bev\u00f6lkerung mehr als die zunehmend enthemmte Gewalt.<br \/>\nDas Video verbreitete sich in Windeseile in den sozialen Medien: Ein Mann schwarzafrikanischen Ph\u00e4notyps kniet auf einem Mann, dessen Gesicht blutverschmiert ist. Mit einem Messer macht sich der Dunkelh\u00e4utige daran, den Kopf des Opfers abzuschneiden. Rufe werden laut, drei M\u00e4nner erscheinen im Bild, einer von ihnen schl\u00e4gt mit einem Hurling-Schl\u00e4ger wieder und wieder auf den T\u00e4ter ein. Es gelingt den dreien, ihn wegzuziehen. Das Opfer wird sp\u00e4ter mit schweren Verletzungen im Gesicht, an Kopf und Hals ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Dienstagnachmittag befindet er sich laut Angaben der Polizei in kritischem Zustand.<br \/>\nVierundf\u00fcnzig Sekunden Horror. <a href=\"https:\/\/x.com\/BROKENBRITAIN0\/status\/2064169499033522357?s=20\">https:\/\/x.com\/BROKENBRITAIN0\/status\/2064169499033522357?s=20<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Aufnahmen sind verst\u00f6rend, schockierend, emp\u00f6rend: Es fehlen die Worte, um die Fassungslosigkeit auszudr\u00fccken, mit der Westeurop\u00e4er Zeuge werden, wie sich eine \u00fcberwunden geglaubte Brutalit\u00e4t auf den eigenen Stra\u00dfen bahnbricht, wie sich alptraumhafte Szenen aus fernen L\u00e4ndern pl\u00f6tzlich vor der eigenen Haust\u00fcr abspielen: Messermorde, Machetenm\u00e4nner, Enthauptungen \u2013 mitten in Europa.<br \/>\nDass Politiker und Polizeisprecher dazu aufriefen, die Filmaufnahmen dieses Verbrechens weder anzuschauen noch zu verbreiten, hatte jedoch nur zum Teil zum Ziel, die B\u00fcrger vor traumatisierenden Bildern zu sch\u00fctzen. Es handelte sich schlicht um einen Aufruf zur Selbstzensur. Was Beh\u00f6rden nicht mehr verhindern k\u00f6nnen, soll der brave B\u00fcrger selbst tun. Er soll sich vor unliebsamen Informationen abschirmen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nSelbstredend wird die Tat mit markigen Worten verurteilt. Als das eigentliche Problem aber gilt nicht die entgrenzte Gewalt, sondern m\u00f6gliche Reaktionen. Die Sorge vor einem Kontrollverlust gegen\u00fcber der eigenen Bev\u00f6lkerung scheint die gr\u00f6\u00dfte Angst zu sein, die europ\u00e4ische Politiker umtreibt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer letzte Tropfen? Der Fall k\u00f6nnte, zumal nach der Emp\u00f6rung \u00fcber die grausame Behandlung des Mordopfers Henry Nowak, der Tropfen sein, der das Fass zum \u00dcberlaufen bringt. Die Menschen auf den britischen Inseln haben genug. Sie empfinden die Situation als unertr\u00e4gliche Ungerechtigkeit: Wer sich in den sozialen Medien kritisch \u00e4u\u00dfert oder protestiert, muss Repressalien und Polizeigewalt f\u00fcrchten; Pakistanis aber k\u00f6nnen jahrzehntelang ungestraft M\u00e4dchen aus der Unterschicht vergewaltigen und zur Prostitution zwingen, Migranten dem\u00fctigen und t\u00f6ten Briten, die sich jederzeit dem Vorwurf, rassistisch zu sein, ausgesetzt sehen k\u00f6nnen. Zust\u00e4nde, die die britische Gesellschaft zu sprengen drohen,&#8230;<\/p>\n<p>Der Bogen ist \u00fcberspannt<br \/>\nWie lange aber l\u00e4sst sich diese Disziplin aufrechterhalten, wenn diejenigen, die das Gewaltmonopol mit einem Sicherheitsversprechen legitimieren, wieder und wieder versagen und keine Lernf\u00e4higkeit zu erkennen geben? Mit jedem Messerangriff wird wiederum deutlich, dass kein Wille besteht, die Folgen der Massenmigration von staatlicher Seite effizient zu bek\u00e4mpfen, Ordnung durchzusetzen und Sicherheit zu garantieren. Um der Ignoranz die Krone aufzusetzen, sollen sich die B\u00fcrger nun also auch noch bittesch\u00f6n selbst hypnotisieren, und, wenn die Realit\u00e4t um sie herum immer grausamer wird, wegschauen. Hauptsache, man tut nichts, was \u201eden Rechten\u201c n\u00fctzt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.6.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/versuchte-enthauptung-erschuettert-nordirland\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/versuchte-enthauptung-erschuettert-nordirland\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Nach Beinahe-Enthauptung heftige Unruhen und Br\u00e4nde in Nordirland \u2013 derweil im deutschen \u00d6RR: Spargelessen statt Proteste<\/strong><br \/>\n<strong>Briten erheben sich gegen die Masseneinwanderung<\/strong><br \/>\nDie heftigen Proteste in mehreren britischen und nordirischen St\u00e4dten haben eine tiefere Vorgeschichte. Es geht nicht nur um das aktuellste Geschehen, sondern um die gesamte Vorgeschichte so vieler \u00e4hnlicher Taten \u2013 zuletzt des Messermordes am 18-j\u00e4hrigen Henry Nowak in Southampton im Dezember 2025. In Southampton wurden Slogans skandiert wie: \u201eSagt es laut, sagt es klar: Illegale sind hier nicht willkommen.\u201c Daneben wurden Abschiebungen gefordert, vermutlich f\u00fcr diejenigen, die die Demonstranten \u201eTerroristenabschaum\u201c nennen.<br \/>\nIn London setzten Demonstranten demonstrativ ein Knie auf den Boden (\u201etake the knee\u201c), um Henry Nowak zu ehren. Der anwesende Polizist weigerte sich mit Verweis auf die Dienstvorschriften, das Gleiche zu tun. So trifft die \u201estiff upper lip\u201c des britischen Staats auf die Urgewalt der Arbeiterklasse. \u00dcberhaupt sind die Polizistenworte \u201eIch glaube nicht, dass das so ist, Kumpel\u201c zu trauriger Ber\u00fchmtheit gelangt und werden Polizisten allenthalben unter die Nase gerieben.<br \/>\nDas alles ist Tagesschau und Tagesthemen auch einen Tag nach der Tat noch keine Minute Sendezeit wert. Die Tagesthemen des 9. Juni er\u00f6ffnen fulminant mit der Top-Nachricht des Tages: das Spargelessen des Seeheimer Kreises auf dem Tegeler See.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTrotz falsch eingeordneter Videos und Fakenews, die seit Montagabend durchs Netz schwirren, ist ein halbwegs mitdenkender X-Nutzer wieder einmal signifikant besser informiert als Menschen, die sich auf den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk verlassen.<br \/>\n10.6.2026, <a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/spargelessen-statt-proteste\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/spargelessen-statt-proteste\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Heftige Unruhen und Br\u00e4nde in Nordirland \u2013 Briten haben genug und erheben sich gegen Masseneinwanderung<\/strong><br \/>\nNach der barbarischen Tat von Belfast haben sich massive Proteste im ganzen UK ereignet. Die patriotische Mobilisierung auf den Inseln steht damit anderen Bewegungen nicht nach. Die Briten haben genug von Messergewalt, ungeregelter Zuwanderung und einer Politik, die den Protest bestraft.<br \/>\nNach den schrecklichen Bildern aus Belfast von einer fast gelungenen Enthauptung auf offener Stra\u00dfe kam es noch am Dienstagabend in mehreren britischen und nordirischen St\u00e4dten zu heftigen Protesten. Diese Proteste, die sich teils in Sprechch\u00f6ren und Ges\u00e4ngen, teils in ostentativ gestiftetem Chaos \u00e4u\u00dferten, haben dabei eine tiefere Vorgeschichte. Es geht nicht nur um das aktuellste Geschehen, sondern um die gesamte Vorgeschichte so vieler \u00e4hnlicher Taten \u2013 zuletzt des Messermordes am 21-j\u00e4hrigen Henry Nowak in Southampton aus dem Dezember 2025.<\/p>\n<p>Noch weiter zur\u00fcck liegen die M\u00e4dchenmorde von Southport und andere Taten, bei denen jeweils Immigranten zu T\u00e4tern wurden, die so auch von ihrer Radikalisierung Zeugnis ablegten. Die \u00f6ffentlichen Gewaltakte \u2013 oft mit Messern \u2013 werden meist nicht als Terror eingestuft, was die Briten aber \u201esubjektiv\u201c l\u00e4ngst nicht mehr so empfinden. Stattdessen werden dann die B\u00fcrger, die gegen die neue \u00f6ffentliche Unsicherheit protestieren \u2013 online oder im realen Leben \u2013, massenhaft zu Geld- und Haftstrafen verurteilt. Aber auch das scheint den Briten immer mehr egal zu sein. Und wir haben die Vergewaltigungsbanden der Pakistanis noch nicht erw\u00e4hnt. Ein Grooming-Gang-Angeklagter (Name: Sharam Muhamadi, 21, Bootsmigrant) entwischte dieser Tage \u2013 das Urteil erging in Abwesenheit.<br \/>\n&#8212;-<br \/>\nRupert Lowe hat im aktuellen Belfaster Fall eine parlamentarische Anfrage gestellt und fordert alle relevanten Informationen zu dem T\u00e4ter: \u201eEinwanderungsgeschichte. Religion. Asylstatus. Vorstrafen.\u201c Das britische Volk habe ein Recht auf die Wahrheit, so Lowe, der die \u201ePatrioten\u201c noch am Nachmittag zu einem ebenso entschiedenen wie ruhigen Protest aufrief https:\/\/x.com\/RupertLowe10\/status\/2064345444059074831 Der Aufruf verfing zumindest unter den hitzigen Nordiren nicht. Lowe warnt, dass jede Gewalt von den Regierenden ausgenutzt w\u00fcrde: \u201eMan wird die gef\u00e4hrliche \u201aextreme Rechte\u2018 daf\u00fcr verantwortlich machen, und dein Leben wird f\u00fcr immer ruiniert sein. So brutal wird es sein. \u2026 Protestiert \u2013 aber tut es laut und friedlich.\u201c Aber vielleicht ist dieser Punkt auch schon \u00fcberschritten. Die Wut nach Henry Nowaks Tod ist zu allgemein geworden, die Polizei impliziert und die Politik desavouiert.<\/p>\n<p>&#8212; Alles vom 10..6.2026 von Matthias Nikolaidis bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/belfast-unruhen-braende\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/belfast-unruhen-braende\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Der Spiegel und die unglaubliche Verharmlosung des Belfast-Angriffs \u2013 Apollo Newsroom<\/strong><br \/>\nIn Belfast verletzt ein Migrant einen Passanten schwer \u2013 mit einem Messer werkelt er am Hals des Opfers herum, wie Videos zeigen. Doch der K\u00f6pfungsversuch wird beim Spiegel zum Nebenschauplatz \u2013 pl\u00f6tzlich geht es um die Reaktion der aufgebrachten rechten Szene in Nordirland.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ik-g7Cv49Fc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ik-g7Cv49Fc<\/a><br \/>\nVon dem Motto \u201eSagen, was ist\u201c ist nichts mehr \u00fcbrig geblieben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.6.2026 von Benedikt Brechtken bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/der-spiegel-und-die-unglaubliche-verharmlosung-des-belfast-angriffs-apollo-newsroom\/\">https:\/\/apollo-news.net\/der-spiegel-und-die-unglaubliche-verharmlosung-des-belfast-angriffs-apollo-newsroom\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nmit einem Messer *eingewirkt*&#8230;.. Das werde ich f\u00fcr immer mit dem Spiegel ( den ich bis zum Weggang von Stefan Aust 2007 viele Jahre regelm\u00e4\u00dfig und begeistert gelesen habe) assoziieren. Gerhard<br \/>\n.<br \/>\nEs ist unglaublich. Gibt es keine M\u00f6glichkeit, den Spiegel abzumahnen und zur Korrektur aufzufordern. Theresia<br \/>\n.<br \/>\nInzwischen weiss auch das Vereinigte K\u00f6nigreich, Amerika und Europa wie das Deutsche Fernsehen berichtet. Und sind emp\u00f6rt und w\u00fctend. Zu Recht! Das Bild des Opfers im Krankenhaus zeigt das \u00c4u\u00dferliche Ausma\u00df. Es ist nicht nur ein ein Mensch, der Autismus hat und Taub ist. Jerzt ist er dazu halb blind und halbseitig gel\u00e4hmt. Es ist reine Selbstverteidigung in Belfast. Marina Scott<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) K\u00f6nnen Politiker aus Ausschreitungen lernen?<\/strong><br \/>\nDie \u00d6ffentlichkeit ist schockiert \u00fcber die Welle der Gewalt, die ein w\u00fctender Proteststurm \u00fcber Belfast brachte. Anlass sei die versuchte Enthauptung eines Einheimischen durch einen Asylbewerber gewesen, hei\u00dft es allenthalben. Doch man sollte die Frage, woher diese Wut kommt, nicht hinter Entsetzens-Schlagzeilen \u00fcber die Unruhen verstecken.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; bleibt die beunruhigende Botschaft:<br \/>\nWenn ein Staat bei seinen B\u00fcrgern den Eindruck hinterl\u00e4sst, auf Gewalttaten von Migranten zur\u00fcckhaltender zu reagieren als bei nichtmigrantischen Tatverd\u00e4chtigen, dann l\u00f6st das Reaktionen aus. Die k\u00f6nnen ganz verschieden sein und sich ver\u00e4ndern, wenn der Prozess des Vertrauensverlusts in die vom Staat zu gew\u00e4hrleistende innere Sicherheit l\u00e4nger andauert. Und durch die kultivierte Ignoranz bestehender Probleme wird dieser Entfremdungsprozess weiter gef\u00f6rdert. Wie sich st\u00e4ndig steigender Unmut hierzulande irgendwann entl\u00e4dt, wenn man ihn weiter wachsen l\u00e4sst, indem die Interessen der eigenen B\u00fcrger mit der bisherigen Konsequenz ignoriert werden, wei\u00df selbstverst\u00e4ndlich niemand. Aber sch\u00f6n wird das bestimmt nicht sein. Und die Verantwortungstr\u00e4ger sollten endlich alles daran setzen, das zu vermeiden.<br \/>\nBei allen nordirischen Besonderheiten w\u00e4re es nicht falsch, die hiesigen Verantwortungstr\u00e4ger w\u00fcrden die aktuellen Signale aus Britannien entsprechend verstehen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.6.2026 von Peter Grimm bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/koennen_politiker_aus_ausschreitungen_lernen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/koennen_politiker_aus_ausschreitungen_lernen<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(6) Das Verbrechen von Belfast: Die Psychologie der Realit\u00e4tsverweigerung<\/strong><br \/>\n<strong>Selbstt\u00e4uschung und Verdr\u00e4ngung<\/strong><br \/>\nDer bestialische Messerangriff von Belfast ist kein Einzelfall. Trotzdem wird weiterhin verdr\u00e4ngt und verharmlost. Daniela Seidel geht den Gr\u00fcnden nach, warum Politik und Medien kein Umdenken wagen: Selbsthass, Scham und die Angst davor, sich das eigene Versagen eingestehen zu m\u00fcssen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWas geht nur vor in den K\u00f6pfen der Medienschaffenden, der regierenden Politiker und ihrer vasallentreuen Anh\u00e4ngerschaft? Wie kann man ernsthaft zu der Auffassung gelangen, dass die Enthauptung eines Menschen auf offener Stra\u00dfe Rechtsextremen \u201en\u00fctzen\u201c w\u00fcrde?<br \/>\nDas Erstarken sogenannter rechter Kr\u00e4fte \u2013 von denselben Kreisen definiert als alle, die weder die halsbrecherische \u00dcberlastung unseres Sozialsystems noch den Zerfall der inneren Sicherheit weiter wortlos hinnehmen wollen \u2013 ist schlie\u00dflich in erster Linie Schutz- und Abwehrreaktion: das Symptom einer v\u00f6llig entgrenzten Migrationspolitik.<br \/>\nWas f\u00fcr ein Gehirnlooping liegt diesem abenteuerlichen Schluss also zugrunde? Ebenso gut k\u00f6nnte man demzufolge behaupten, eine Ladung Pfeffer \u201en\u00fctze\u201c dem Niesreflex oder der Aufenthalt in der Mittagsglut bei 40 Grad \u201en\u00fctze\u201c dem Sonnenbrand. Was l\u00e4uft kognitiv so grundlegend schief, dass es zu derart bizarren Umdeutungen kommt?<br \/>\n.<br \/>\nWer die Bilder aus Belfast sieht, Berichte \u00fcber Messerangriffe, Vergewaltigungen, Parallelgesellschaften und die zunehmende Verrohung des \u00f6ffentlichen Raums liest und zugleich erlebt, wie Politiker und Journalisten relativieren, Kausalzusammenh\u00e4nge verdrehen und vor allem vor der politischen Instrumentalisierung solcher Taten warnen, gelangt fast zwangsl\u00e4ufig zu der Frage, ob Europas Eliten ihre eigenen Gesellschaften \u00fcberhaupt noch f\u00fcr sch\u00fctzens- und verteidigenswert halten.<br \/>\nMan k\u00f6nnte beinahe vermuten, hier sei ein tief verwurzelter Selbsthass am Werk, der die Zerst\u00f6rung der eigenen Heimat und Lebensart durch unkontrollierte Massenmigration mit nahezu b\u00f6swilligem Eifer vorantreibt.<br \/>\nGanz von der Hand zu weisen ist dieser Gedanke nicht. In Teilen des westlichen Diskurses, besonders in Deutschland, besteht seit Jahrzehnten die Tendenz, die eigene Geschichte fast ausschlie\u00dflich unter den Vorzeichen von Kolonialismus, Rassismus, Ausbeutung und Schuld zu betrachten.<\/p>\n<p>Die verst\u00e4ndliche und notwendige Sensibilit\u00e4t gegen\u00fcber Nationalismus und Diskriminierung hat in weiten Teilen der politischen Klasse jedoch Ausma\u00dfe angenommen, die jedes Bekenntnis zur eigenen kulturellen Identit\u00e4t bereits als potenzielle Vorstufe der Xenophobie erscheinen l\u00e4sst.<br \/>\nDie Angst, Wildfremden gegen\u00fcber ungerecht zu sein, wirkt monstr\u00f6ser als die Furcht davor, die eigene Bev\u00f6lkerung buchst\u00e4blich \u00fcber die Klinge springen zu lassen. Wo eine derart ideologisierte Priorit\u00e4tensetzung dauerhaft jede realistische Abw\u00e4gung \u00fcberlagert, wird Politik zunehmend zu einem Instrument der Schuldvermeidung \u2013 fast schon zu einem Ritual der Selbstverachtung.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWer \u00fcber Jahrzehnte predigte, Masseneinwanderung sei eine Bereicherung, Sicherheitsprobleme w\u00e4ren d\u00fcmmliche, v\u00f6lkische Panikmache oder allerh\u00f6chstens Randerscheinungen und die eigentliche Gefahr gehe von Vorurteilen und Ausgrenzung aus, hat nicht nur eine politische Position vertreten, sondern darauf einen erheblichen Teil seiner Identit\u00e4t gegr\u00fcndet. Die Zugeh\u00f6rigkeit zum Kreis der Aufgekl\u00e4rten, Humanen, Progressiven, Erhabenen, Integren und Anst\u00e4ndigen h\u00e4ngt pl\u00f6tzlich an genau diesen Gewissheiten. Eine Kurskorrektur w\u00e4re dann nicht blo\u00df ein paradigmatischer Richtungswechsel, sondern vielmehr die schwer am Ego kratzende, pers\u00f6nlich vernichtende Erkenntnis, Risiken ausgeblendet, Warnungen ignoriert, Kritiker diffamiert und nicht wiedergutzumachenden Schaden verursacht zu haben.<br \/>\nDamit betreten wir das Feld der Wahrnehmungsverzerrungen und Fehlschl\u00fcsse. Je gr\u00f6\u00dfer die Investition in eine \u00dcberzeugung war, desto schwerer f\u00e4llt es, sie aufzugeben \u2013 nicht trotz der offensichtlichen Probleme, sondern gerade ihretwegen. Denn jede neue Gewalttat, jede krachend gescheiterte (Re)Sozialisation und jede weitere Belastung des gesellschaftlichen Zusammenhalts erh\u00f6ht den Preis eines sp\u00e4teren Eingest\u00e4ndnisses. Ausgerechnet die bedrohlich wachsende Evidenz gegen die eigene Position verst\u00e4rkt so den psychologischen Druck, an ihr festzuhalten.<br \/>\nHinzu kommt ein weiterer Mechanismus, der in politischen und medialen Milieus besonders wirksam ist: das Gruppendenken. Wer sich \u00fcber Jahre fast ausschlie\u00dflich mit Menschen umgibt, die dieselben Grundannahmen teilen und gebetsm\u00fchlenartig wiederholen, verliert allm\u00e4hlich die F\u00e4higkeit, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Die eigene Sicht erscheint dann nicht mehr als Interpretation der Wirklichkeit, sondern als Wirklichkeit selbst.<br \/>\nKritik wird nicht als m\u00f6gliche Horizonterweiterung erlebt, sondern als Angriff auf die moralische Ordnung der Gruppe.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.6.2026 von Daniela Seidel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/psychologie-der-realitaetsverweigerung-belfast\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/psychologie-der-realitaetsverweigerung-belfast\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der am 8.6.2026 nach einer brutalen Messerattacke im nordirischen Belfast am Tatort \u00fcberw\u00e4ltigte Sudanese Hadi Alodid (30) wurde in Untersuchungshaft genommen. 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