{"id":148716,"date":"2026-05-05T21:02:56","date_gmt":"2026-05-05T19:02:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=148716"},"modified":"2026-05-06T07:19:24","modified_gmt":"2026-05-06T05:19:24","slug":"eigentumsoekonomik-vs-absturz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eigentumsoekonomik-vs-absturz\/","title":{"rendered":"Eigentums\u00f6konomik vs Absturz"},"content":{"rendered":"<p>Der Soziologieprofessor (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">Youth Bulges<\/a>) und V\u00f6lkermordsforscher <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/heinsohn\/\">Gunnar Heinsohn<\/a> hat die Wirtschaftstheorie der Eigentums\u00f6konomik gepr\u00e4gt, die den Aufschwung und das Wirtschaftswunder nach 1949 erkl\u00e4rt: Das Wirtschaften mit Innovation und Produktivit\u00e4tssteigerung leitet sich aus dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Eigentum<\/a> ab. <!--more-->Der Eigent\u00fcmer \u00fcbernimmt Verantwortung und Risiko, verteidigt sein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/privateigentum\/\">Eigentum<\/a> gegen Konkurrenten (durch bessere Produkte) und gegen \u00dcberschuldung (durch Flei\u00df und Sparsamkeit in jeder Hinsicht). Eigentums\u00f6konomik ist <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstands\u00f6konomik<\/a>.<br \/>\nBesitz liefert nur die Verf\u00fcgungsgewalt, das Eigentum hingegen die Rechtstitel zum kreativen Wirtschaften. Deutschland kann aus der jetzigen Dauer-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/\">Rezession<\/a> nur mit dezentralen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freie-marktwirtschaft\/\">marktwirtschaftlicher<\/a> Politik herauskommen, nicht mit zentraler <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Planwirtschaft<\/a>. Die Bev\u00f6lkerung hat dies l\u00e4ngst erkannt und hat deshalb bei den letzten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/bundestagswahl2025\/\">Wahlen<\/a> immer mehrheitlich <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/mitte\/\">mitte-rechts<\/a> votiert.<br \/>\n.<br \/>\nDr. Daniel Stelter erkl\u00e4rt unser Wirtschafts- und Finanzsystem auf Basis dieser <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Eigentums\u00f6konomik<\/a>. Stelter z\u00e4hlt laut NZZ u.a. mit<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/sinn\/\"> Prof Sinn<\/a> zu den f\u00fchrenden \u00d6konomen Deutschlands.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/deutschland-ranking-der-nzz-das-sind-die-einflussreichsten-oekonomen-der-republik-ld.1857843\">https:\/\/www.nzz.ch\/international\/deutschland-ranking-der-nzz-das-sind-die-einflussreichsten-oekonomen-der-republik-ld.1857843<\/a><br \/>\nIn seinem neuen Buch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/absturz\/\">\u201eAbsturz \u2013 So retten wir Deutschland\u201c<\/a> zeigt er auf, in welchen Irrweg die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/transformation\/\">gr\u00fcne Transformation<\/a> f\u00fchrt und blickt in die Zukunft: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/aufschwung\/\">Optimismus<\/a> statt linker <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/\">Selbsthass<\/a>. &#8222;Stelter analysiert pr\u00e4zise, an welchen Weichenstellungen Deutschland falsch abgebogen ist, welche politischen Entscheidungen den Absturz beschleunigt haben \u2013 und welche konkreten Ma\u00dfnahmen eine Trendumkehr noch m\u00f6glich machen, bevor der Abstieg unumkehrbar wird&#8220;.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Eigentums\u00f6konomik vs Absturz&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlage (1)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Daniel Stelter: Gunnar Heinsohns bekanntester Sch\u00fcler<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nVielen ist dabei weniger bekannt, dass Stelter unglaublich stark von der Wirtschaftstheorie der \u201eEigentums\u00f6konomik\u201c des 2023 verstorbenen Gelehrten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gunnar-heinsohn-1943-2023\/\">Gunnar Heinsohn<\/a> gepr\u00e4gt ist, der seine \u00f6konomische und demographische Expertise auch den Lesern von Achgut.com als langj\u00e4hriger Autor vermittelte. Stelter nutzt diese Theorie, die Heinsohn mit seinem Bremer Kollegen Otto Steiger ab den 80ern gemeinsam entwickelt hat, bis heute als Erkl\u00e4rungsmodell f\u00fcr unser Finanz- und Wirtschaftssystem.<\/p>\n<p>Das Revolution\u00e4re an der Theorie der Eigentums\u00f6konomik besteht darin, dass sie die gesamte menschliche Wirtschaftst\u00e4tigkeit systematisch aus dem Eigentum ableitet und dadurch viele Ph\u00e4nomene wie Produktivit\u00e4tssteigerung und Innovation, Wirtschaftskrisen oder Staatsverschuldung erstmals \u00fcberzeugend erkl\u00e4ren kann. Nicht aus einem angeblich nat\u00fcrlichen, immer schon vorhandenen Tauschtrieb entstehen Geld und M\u00e4rkte, sondern aus dem Bestreben von Eigent\u00fcmern, ihre Eigentumsposition zu verteidigen und sich von der stets drohenden \u00dcberschuldungsschwelle wegzubewegen. Geld ist in dieser Sicht prim\u00e4r ein \u201eSchuldschein\u201c, ein besicherter Anspruch auf Eigentum, das dadurch sozusagen verfl\u00fcssigt und umlauff\u00e4hig gemacht wird. Es ist kein neutrales Zahlgut, um den Tausch von G\u00fctern zu erleichtern, wie es die immer noch dominante (neo)klassische Wirtschaftstheorie lehrt. Der Zins wiederum ist der Preis, der f\u00fcr die Belastung von Eigentum zu entrichten ist.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Zusammenh\u00e4nge ist die klare Unterscheidung von Besitz und Eigentum, wobei ersterer blo\u00dfe Verf\u00fcgungsgewalt, letzteres durchsetzbare Rechtstitel bezeichnet. Solche Eigentumstitel k\u00f6nnen deshalb die Basis allen Wirtschaftens bilden, weil sie f\u00fcr die Geldschaffung und f\u00fcr Kreditvertr\u00e4ge belastet werden k\u00f6nnen. Nur mit solch einem Titel l\u00e4sst sich beispielsweise auf ein Grundst\u00fcck mit Haus eine Hypothek aufnehmen. Wo es einen solchen Titel nicht gibt, etwa im Sozialismus, wo Land und H\u00e4user enteignet sind, oder wo er gegen korrupte oder mafi\u00f6se Strukturen nicht durchsetzbar ist, da erlischt oder erlahmt die wirtschaftliche Dynamik. Wo sie sich aber entfalten kann, f\u00fchrt sie notwendig \u00fcber kurz oder lang zu erheblicher Verm\u00f6genskonzentration, die ihrerseits wiederum der Dynamik den Boden entziehen kann.<br \/>\nDie erst mit Eigentum \u00fcberhaupt gegebene M\u00f6glichkeit, sich zu verschulden, bildet also die notwendige Voraussetzung allen Wirtschaftens. Wer Eigentum belastet, beschafft sich Kredit, investiert, tr\u00e4gt Risiko und muss mehr erwirtschaften, als er schuldet. Problematisch wird es erst dort, wo Schulden nicht mehr auf produktive Mehrleistung treffen und immer mehr Kredit stattdessen in Konsum, Spekulation oder blo\u00dfe Schuldenverl\u00e4ngerung flie\u00dft.<br \/>\nDie Staatsverschuldung stellt in diesem Zusammenhang ein Hauptproblem dar, weil sie anders als private Schulden nicht klassisch besichert ist, sondern ihre Tragf\u00e4higkeit letztlich am k\u00fcnftigen Steueraufkommen h\u00e4ngt. Inflation wird deshalb leicht zum politischen Ausweg, da sich die Verbindlichkeiten bei wachsender Verschuldung oft nur noch nominal bedienen lassen, durch immer schlechter besichertes und dadurch laufend entwertetes Geld. Bessere, aber politisch schwerer umsetzbare L\u00f6sungen \u2013 f\u00fcr die Stelter sich unerm\u00fcdlich einsetzt \u2013 liegen in Strukturreformen, produktiven statt konsumptiven Investitionen und notfalls im Eingest\u00e4ndnis, dass faule Forderungen nicht mehr vollumf\u00e4nglich bedient werden k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nStelter gr\u00fcndete zu diesem Zweck den Blog \u201eThink Beyond the Obvious\u201c <a href=\"https:\/\/think-beyondtheobvious.com\/\">https:\/\/think-beyondtheobvious.com\/<\/a> mit dem dazugeh\u00f6rigen Podcast \u201eBeyond the Obvious\u201c (bto) und erarbeitet sich seither als gefragter Kolumnist, Buchautor und Talkshowgast einen Ruf als \u201ebekanntestes Ein-Mann-Wirtschaftsforschungsinstitut Deutschlands\u201c. Die freie Verf\u00fcgbarkeit und die damit erzielbare Reichweite seiner Expertise ist Stelter so wichtig, dass er eine kurzzeitig bestehende Kooperation seines Blogs mit dem neuen Medienunternehmen \u201eMedia Pioneer\u201c des ehemaligen Handelsblatt-Herausgebers Gabor Steingart in dem Moment beendete, als er dort hinter einer geplanten Bezahlschranke verschwinden sollte. Im November 2024 startete er gemeinsam mit dem WELT-Herausgeber Ulf Poschardt zus\u00e4tzlich den Podcast \u201eMake Economy Great Again\u201c, der als einflussreich gilt, besonders unter Unternehmern und Leistungstr\u00e4gern.<br \/>\n.<br \/>\nSeine publizistische T\u00e4tigkeit und Expertise stellte Stelter von Beginn an auf das Fundament von Heinsohns und Steigers Eigentums\u00f6konomik, die er gleich zum Start seines Blogs in einer dreiteiligen Serie <a href=\"https:\/\/think-beyondtheobvious.com\/vom-zins-zu-geld-und-banken-eigentumsoekonomik-iii\/\">https:\/\/think-beyondtheobvious.com\/vom-zins-zu-geld-und-banken-eigentumsoekonomik-iii\/<\/a> zusammengefasst pr\u00e4sentierte. Keinen Autor zitierte er so oft wie Heinsohn und keinen lud er so oft in seinen Podcast ein, bilanziert er r\u00fcckblickend in einer Sonderfolge <a href=\"https:\/\/think-beyondtheobvious.com\/die-triebfeder-fuer-innovation-und-wohlstand\/\">https:\/\/think-beyondtheobvious.com\/die-triebfeder-fuer-innovation-und-wohlstand\/<\/a> anl\u00e4sslich des Todes von Heinsohn.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nStelters B\u00fccher folgen einer klaren Leitmelodie: Krisen kommen nicht pl\u00f6tzlich, sie bauen sich \u00fcber Jahre durch Fehlanreize und falsche Weichenstellungen auf, besonders durch falsche Verwendung von Schulden f\u00fcr Konsum, statt f\u00fcr produktive Investitionen. Auch an der Rekordschuldenaufnahme durch die Regierung von Friedrich Merz kritisiert er vor allem, dass diese Schulden f\u00fcr nichtinvestive Zwecke veruntreut werden.<\/p>\n<p>In seinem Buch &#8222;Absturz &#8211; so retten wir Deutschland&#8220; zieht Stelter eine teilweise sehr bittere Bilanz der bisherigen Fehlentscheidungen und Vers\u00e4umnisse der deutschen Regierungen von Merkel bis Merz. Deutschland habe systematisch die Grundlagen seines Wohlstands zerst\u00f6rt. Hohe Energiepreise, alternde und schrumpfende Bev\u00f6lkerung, fehlgesteuerte Zuwanderung, defizit\u00e4res Bildungssystem, stagnierende Produktivit\u00e4t, investitionshemmende B\u00fcrokratie, starke chinesische Konkurrenz, und und und\u2026, es kommt gerade alles zusammen und was jetzt folgt, ist keine blo\u00df konjunkturelle Schw\u00e4chephase mehr, sondern der strukturelle \u201eAbsturz\u201c. Stelter diagnostiziert all dies jedoch nicht ohne eine radikale Rosskur zu skizzieren und nicht ohne seine Hoffnung auszudr\u00fccken, dass eine Umkehr immer noch m\u00f6glich sei: \u201eSo wie Preu\u00dfen nach der Niederlage gegen Napoleon eine fundamentale Neuausrichtung vollzog und so wie Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Tru\u0308mmern ein Wirtschaftswunder erschuf, so br\u00e4uchte Deutschland heute den Willen zu einem \u201aAufbruch 2030\u2018.\u201c In der unersch\u00fctterlichen Bereitschaft, f\u00fcr ein besseres Wirtschaftsverst\u00e4ndnis der Deutschen zu k\u00e4mpfen und in der charmanten Art seines unerm\u00fcdlichen Wirkens f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung \u00e4hnelt Stelter nicht zuletzt seinem Lehrmeister Heinsohn, der in ihm einen w\u00fcrdigen Sch\u00fcler gefunden hat.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.5.2026 von Christoph Kramer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/essay_gunnar_heinsohns_bekanntester_schueler\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/essay_gunnar_heinsohns_bekanntester_schueler<\/a><\/p>\n<p><em>Daniel Stelter: \u201eAbsturz \u2013 So retten wir Deutschland\u201c<\/em><br \/>\n<em>LangenM\u00fcller Verlag 2026, 24 Euro ISBN 978-3-7844-3-3781-2<\/em><br \/>\n<em>mehr zum Buch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/absturz\/\">hier<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nHelmut Schmidt 1991 im Renaissance-Theater Berlin: \u201eDie Politiker und die Publizisten oder Journalisten, die reden \u00fcber Dinge oder sie schreiben \u00fcber Dinge, die Politiker entscheiden sogar Dinge, die sie erst \u00fcbermorgen halbwegs verstehen werden. Und die \u00d6konomen sind die Allerschlimmsten.\u201c<br \/>\n\u201eEntscheidend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Zusammenh\u00e4nge ist die klare Unterscheidung von Besitz und Eigentum, wobei ersterer blo\u00dfe Verf\u00fcgungsgewalt, letzteres durchsetzbare Rechtstitel bezeichnet. Solche Eigentumstitel k\u00f6nnen deshalb die Basis allen Wirtschaftens bilden, weil sie f\u00fcr die Geldschaffung und f\u00fcr Kreditvertr\u00e4ge belastet werden k\u00f6nnen. Nur mit solch einem Titel l\u00e4sst sich beispielsweise auf ein Grundst\u00fcck mit Haus eine Hypothek aufnehmen.\u201c<br \/>\nWer den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum nicht versteht, sollte nicht mitdiskutieren, sondern vielleicht Guppys z\u00fcchten. Der Zirkelschluss in der Eigentums\u00f6konomik liegt darin, dass Eigentum als Voraussetzung, als Axiom, angenommen wird. Aber Eigentum ist eben genau nicht \u201eGott-gegeben\u201c, ist kein \u201eNaturgesetz\u201c, taugt als Axiom daher nicht.<br \/>\n\u201eDie Staatsverschuldung stellt in diesem Zusammenhang ein Hauptproblem dar, weil sie anders als private Schulden nicht klassisch besichert ist, sondern ihre Tragf\u00e4higkeit letztlich am k\u00fcnftigen Steueraufkommen h\u00e4ngt.\u201c \u2013 Abgesehen davon, dass private Schulden z.B. bei der Mafia auch nicht \u201eklassisch besichert\u201c sind, sollte ein noch mitdenkender Leser sp\u00e4testens ab hier nachfragen d\u00fcrfen: Bei der Staatsverschuldung leiht sich der Staat Geld von \u201eGeldeigent\u00fcmern\u201c. Sind die Geldeigent\u00fcmer also alle zu bl\u00f6de, um zu erkennen, dass ihr Geldverleih nicht \u201ebesichert\u201c, um nicht zu sagen, gar \u201eriskant\u201c sei? Warum sind gerade Staatsanleihen bei den risikofreudigen Zockern der Finanzwirtschaft als \u201esicherer Hafen\u201c bekannt, in dem man Spekulationsgewinne eben mal zwischenparken kann? Markus Abt<br \/>\n.<br \/>\n\u201eFriedrich Merz kritisiert er vor allem, dass diese Schulden f\u00fcr nichtinvestive Zwecke veruntreut werden\u201c Aber so kann man die ganze Geschichte der Bundesrepublik erkl\u00e4ren. Der Konsumbedarf von Alterskohorten (quasi als Autoregression zu denken) erkl\u00e4rt das Staatsverhalten. Und der Staat ist mittlerweile zu m\u00e4chtig, als dass er die Wirtschaft privater Eigent\u00fcmer in Ruhe lassen k\u00f6nnte. Lutz Herrmann<br \/>\n.<br \/>\nWenn dem Gebaren und den Pl\u00e4nen der Kartellparteien nicht Einhalt geboten wird, besteht der der Bundeshaushalt in einem guten dutzend Jahren zu 95% aus Zahlungen f\u00fcr \u201eSoziales\u201c, R\u00fcstung und Zinsen. Vom Rest m\u00fc\u00dften alle staatlichen Investitionen in Infrastruktur, Forschung usw. bestritten werden. Chris Kuhn<br \/>\n.<br \/>\nDanke f\u00fcr diese umfassende Zusammenfassung von G. Heinsohns und damit auch Daniel Stelters Wirtschaftstheorie. Mir war bisher nur bekannt das sich Prof. G. Heinsohn mit Demographie besch\u00e4ftigte. Dar\u00fcber habe ich alles von ihm aufgesogen. Ihr Artikel mahnt mich mich noch mehr mit \u00d6konomie und D.Stelter zu besch\u00e4ftigen Andreas Spata<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soziologieprofessor (Youth Bulges) und V\u00f6lkermordsforscher Gunnar Heinsohn hat die Wirtschaftstheorie der Eigentums\u00f6konomik gepr\u00e4gt, die den Aufschwung und das Wirtschaftswunder nach 1949 erkl\u00e4rt: Das Wirtschaften mit Innovation und Produktivit\u00e4tssteigerung leitet sich aus dem Eigentum ab.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,4,186,22,24,6],"tags":[713,753,653,745],"class_list":["post-148716","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-branchen","category-finanzsystem","category-handwerk","category-industrie","category-vereine","tag-industrie","tag-mittelstand","tag-oeko","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=148716"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148716\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":148727,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148716\/revisions\/148727"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=148716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=148716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=148716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}