{"id":147815,"date":"2026-04-13T14:13:34","date_gmt":"2026-04-13T12:13:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=147815"},"modified":"2026-04-13T14:34:44","modified_gmt":"2026-04-13T12:34:44","slug":"auswandern-da-planwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/auswandern-da-planwirtschaft\/","title":{"rendered":"Auswandern, da Planwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr B\u00fcrger <a href=\"http:\/\/auswa\">verlassen<\/a> Deutschland. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Berufen, Altersgruppen, sozialen Schichten und politischen Orientierungen. Nur eines haben die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/auswandern-aus-deutschland\/\">Auswanderer<\/a> gemeinsam: Sie sind gut gebildet wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/facharbeiter\/\">ausgebildet<\/a>, intelligent, pfiffig, flexibel und bereit, selbst <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verantwortung\/\">Verantwortung<\/a> zu \u00fcbernehmen.<!--more--><br \/>\n.<br \/>\nVon daher erkl\u00e4ren sich auch die zwei Seiten der seit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">9\/2015<\/a> Jahr f\u00fcr Jahr zunehmenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/auswanderung-einwanderung\/\">Auswanderungswelle<\/a>:<br \/>\nEinerseits die \u00dcberzeugung, im Ausland ihr individuelles Gl\u00fcck finden zu k\u00f6nnen, um so dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Niedergang Deutschlands<\/a> zu entliehen.<br \/>\nAndererseits der dadurch entstandene Aderla\u00df f\u00fcr den deutschen Industriestandort. Wenn immer mehr Macher unter den sozialproduktsbezogenen Erwerbst\u00e4tigen das Land verlassen, geht es volkswirtschaftlich immer mehr abw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Das Internet quillt \u00fcber von Beitr\u00e4gen von Auswanderern wie Gebliebenen. Hier zwei sehr unterschiedliche und gerade deshalb interessante Betr\u00e4ge:<br \/>\n1. Der in Berlin geborene Matthias K., vielleicht 35-40 Jahre alt?, hat sich seit 2013 als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/alternative-medien\/polit-blog\/\">Blogger<\/a>, Influencer bzw. Video-Creator mit seinem Youtube Kanal &#8222;Radical Living &#8220; bekannt gemacht. <a href=\"https:\/\/www.famousbirthdays.com\/people\/radical-living.html\">https:\/\/www.famousbirthdays.com\/people\/radical-living.html<\/a><br \/>\nIn seinem halbst\u00fcndigen Video vom 11.4.2026 &#8222;I&#8217;m leaving Germany &#8211; Brutally Honest Review&#8220; berichtet er von Zypern aus seiner Community von den Gr\u00fcnden, Deutschland bzw. Berlin verlassen zu haben (siehe Anlage (1)). In gut verst\u00e4ndlichem &#8211; weil langsam gesprochenen &#8211; Englisch erkl\u00e4rt er, da\u00df ihn nicht nur der \u00f6konomische Niedergang zur Auswanderung bewogen hat, sondern auch der kulturelle, soziale und gesellschaftliche. So kann seine Freundin seit der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/masseneinwanderung\/\">Masseneinwanderung<\/a> 9\/2015 nicht mehr ohne seinen &#8222;m\u00e4nnlichen Schutz&#8220; alleine auf die Strasse gehen, ohne sexuell bel\u00e4stigt zu werden.<br \/>\n.<br \/>\n2. Es waren die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">mittelst\u00e4ndische Unternehmen<\/a>, die das Wirtschaftswunder seit 1949 zustande gebracht haben. Und nun ist es dieser Mittelstand, dessen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Zerst\u00f6rung<\/a> die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/\">Dauerrezession<\/a>, das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/wirtschaftswachstum\/\">Minus-Wachstum<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/deindustrialisierung\/\">Deindustrilisierung<\/a> begleitet. Der 93-j\u00e4hrige Mittelstandsforscher <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/selbstaendige\/\">Prof. Dr. Eberhard Hamer<\/a> aus Hannover beschreibt dies im Beitrag &#8222;Politische Mittelstandsvernichtung&#8220; &#8211; bitte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">hier<\/a> lesen. Er rechnet mit folgender Insolvenzwelle: \u201cIn der kommenden Rezession der n\u00e4chsten drei Jahre k\u00f6nnten wir ein bis zwei Millionen unserer f\u00fcnf Millionen Unternehmen verlieren, weil die Rahmenbedingungen inzwischen so schlecht geworden sind, dass in einigen Branchen trotz bester unternehmerischer T\u00fcchtigkeit keine \u00dcberlebenschancen mehr bestehen. Das Mittelstandsinstitut rechnet deshalb mit dem gr\u00f6\u00dften Mittelstandssterben seit dem 2. Weltkrieg.\u201d.<br \/>\nAuch das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Sozialsystem<\/a> wird zusammenbrechen: &#8222;Ein weiterer nationaler Positionsnachteil ist durch Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland entstanden. Konzerne und Sozialindustrie haben zwar die ungehinderte Massenimmigration nach Deutschland in Millionenst\u00e4rke durchgesetzt, es kommen aber nicht Fachleute, sondern Unqualifizierte, Gescheiterte, Queere und Arbeitsscheue, die zu 70% in unseren Sozialsystemen Existenzsicherung ohne Arbeit suchen.&#8220;<br \/>\nWenn im Bildungssystem die Lehrer zu Spa\u00dfmoderatoren degradiert werden und nur noch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/selbstzerstoerung\/\">ein Drittel der Erwerbst\u00e4tigen<\/a> mit ihrer Arbeit direkt zum Bruttosozialprodukt beitragen, dann ist der Niedergang der vor kurzem noch zweitgr\u00f6\u00dften <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/export\/\">Exportnation<\/a> der Welt zur Industriebrache vorgezeichnet:<br \/>\n&#8222;Und dem deutschen Nachwuchs wird bereits in den Spa\u00dfschulen beigebracht, dass nicht Leistung, sondern Spa\u00df- und Vollkaskoversorgung Lebensziel sei. Deshalb dr\u00e4ngt die deutsche Jugend nicht in produktive Berufe, in denen nach Leistungsergebnis bezahlt wird, sondern in blo\u00dfe Besch\u00e4ftigung, in welcher \u2013 meist sogar h\u00f6her \u2013 nach Anwesenheit bezahlt wird, auch wenn ein Ergebnis nicht dabei herauskommt. Nur 30% unserer Wirtschaft ist deshalb noch marktproduktiv, 70% der Dienstleistung ist nur teilproduktiv, geringproduktiv oder \u2013 wie Gleichstellungs-, Umwelt-, Gender- und viele andere Modeberufe \u2013 sogar kontraproduktiv, dazu oft noch besser bezahlt als die durch den Preis des Produktionsergebnisses begrenzten produktiven Berufe.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\nIst der Niedergang <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-kaputt\/\">Deutschlands<\/a>, den der junge Influencer (Radical Living) und der alte Professor (Hamer) hier beschreiben, ein Versehen, Betriebsunfall, Unverm\u00f6gen oder gar Absicht? Letzteres, vermutet Danisch (2). Es ist der Umbau der so erfolgreichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/soziale-marktwirtschaft\/\">sozialen<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freie-marktwirtschaft\/\">Marktwirtschaft<\/a> in eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/\">staatlich<\/a> gelenkte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Planwirtschaft<\/a>, da &#8222;im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/sozialismus\/\">Sozialismus<\/a> ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstand<\/a> nicht mehr vorkommt&#8220;.<br \/>\n13.4.2026<br \/>\nDieser Beitrag wurde ohne KI erstellt.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Auswandern, da Planwirtschaft&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (2)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) \u201eDeutschland ist keine richtige Demokratie mehr\u201c: Weshalb der YouTuber Radical Living Deutschland verl\u00e4sst<\/strong><br \/>\nMit fast zwei Millionen Abonnenten auf YouTube gilt Radical Living (b\u00fcrgerlich: Matthias K.) als einer der bekanntesten Content-Creator im englischsprachigen Raum. Seit Jahren produziert er satirische Kurzvideos \u00fcber das Leben in verschiedenen L\u00e4ndern \u2013 nun hat er in einem 37-min\u00fctigen Video begr\u00fcndet, weshalb er mit seinem Heimatland Deutschland gebrochen hat. \u201eIch verlasse Deutschland. Tats\u00e4chlich habe ich es bereits verlassen und ich komme nie mehr zur\u00fcck. Niemals\u201c, erkl\u00e4rt er darin unmissverst\u00e4ndlich. Das Video, das er von Zypern aus aufnahm und das mittlerweile \u00fcber 500.000 Aufrufe auf X erreicht hat, ist eine Generalabrechnung mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.<br \/>\n.<br \/>\n<em>11.4.2026<\/em><br \/>\n<em>I&#8217;m leaving Germany | Brutally Honest Review<\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HQvSItqdd5o&amp;t=28s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HQvSItqdd5o&amp;t=28s<\/a><\/em><br \/>\n<em>00:00 Leaving Germany<\/em><br \/>\n<em>02:12 The economy<\/em><br \/>\n<em>04:30 Taxes and social security<\/em><br \/>\n<em>11:26 Social welfare state<\/em><br \/>\n<em>15:35 Family climate<\/em><br \/>\n<em>18:33 Safety<\/em><br \/>\n<em>22:11 Housing<\/em><br \/>\n<em>24:00 Infrastructure<\/em><br \/>\n<em>26:06 Democracy<\/em><br \/>\n<em>29:38 Free speech<\/em><br \/>\n<em>31:53 Where to go from here<\/em><br \/>\n<em>34:00 Where is my journey going?<\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/x.com\/RadicalFalk\/status\/2042957685717667981\">https:\/\/x.com\/RadicalFalk\/status\/2042957685717667981<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\nAn erster Stelle steht f\u00fcr den YouTuber die desolate wirtschaftliche Lage. Deutschland, einst industrielle Gro\u00dfmacht, sei durch politische Fehlentscheidungen in die Stagnation gerutscht. \u201eDeutschland ist in den letzten Jahren stagniert oder sogar in einer Rezession gewesen, und das letzte Jahr war besonders brutal. In allen Sektoren gibt es Stellenabbau\u201c, sagt er. Hauptursache sei die verfehlte Energiepolitik: \u201eDeutschland ist es in den letzten zehn Jahren gelungen, das teuerste Land der Welt zu werden, was den Strom betrifft. [&#8230;] Wir haben alle unsere Kernkraftwerke abgeschaltet, bevor wir andere Kraftwerke in Betrieb genommen haben, um diese Energie zu ersetzen.\u201c Die Folge: Unternehmen wanderten ab, Massenentlassungen seien monatlich Thema in den Nachrichten.<br \/>\nF\u00fcr Jobsuchende oder Zuwanderer sei Deutschland \u201ekein guter Ort mehr\u201c.<br \/>\nNoch sch\u00e4rfer kritisiert K. das Steuer- und Abgabensystem. Wer mehr verdiene, verliere fast alles an den Staat: \u201eWenn man alle Dinge berechnet, die man von seinem Einkommen abf\u00fchren muss, beh\u00e4lt man nicht einmal die H\u00e4lfte. Man beh\u00e4lt vielleicht so etwa 30 Prozent seines Einkommens, nachdem man alle Steuern und Sozialversicherungen abgezogen hat.\u201c Selbstst\u00e4ndige wie er m\u00fcssten doppelt so hohe Krankenversicherungsbeitr\u00e4ge zahlen und sollen k\u00fcnftig auch die Pflicht zur Rentenversicherung erf\u00fcllen \u2013 \u201enoch einmal 18,5 Prozent f\u00fcr die Rentenversicherung\u201c. Sieben von zehn Stunden w\u00fcrde man f\u00fcr den Staat arbeiten, rechnet er vor. Das Geld lande jedoch nicht bei sinnvollen Investitionen, sondern werde verschwendet: \u201eSo viel Geld flie\u00dft in Kriege, es flie\u00dft in Sozialleistungen f\u00fcr faule Menschen.\u201c Er sei keineswegs gegen Steuern, betont er, \u201eaber in Deutschland sehe ich das nicht mehr. Mein Eindruck ist, dass der Gro\u00dfteil der Steuern verschwendet wird.\u201c<br \/>\n.<br \/>\nBesonders drastisch beschreibt K. den Sozialstaat als Fehlanreiz. \u201eDeutschland hat eines der besten Sozialsysteme der Welt. Und ich meine, es ist so gut, dass es sich fast nicht lohnt, einen Niedriglohnjob anzunehmen.\u201c Wer Hartz-IV oder B\u00fcrgergeld beziehe, verdiene in vielen F\u00e4llen fast genauso viel wie bei Vollzeit-Minimumlohn \u2013 plus kostenloser Wohnung, Krankenkasse und Freizeit. \u201e25 Prozent der Menschen, die in Neuk\u00f6lln leben, beziehen Sozialhilfe. 1 von 4 Personen\u201c, berichtet er aus seiner Berliner Zeit. Pers\u00f6nlich kenne er Dutzende, die das System jahrzehntelang missbrauchten. \u201eDeutschland ist wirklich ein gutes Land f\u00fcr faule Menschen, die nicht arbeiten wollen, viele Kinder haben und vom Staat bezahlt werden.\u201c Hart arbeitende Menschen w\u00fcrden hingegen bestraft.<br \/>\n.<br \/>\nAuch das gesellschaftliche Klima st\u00f6\u00dft K. bitter auf. Deutschland sei \u201ewirklich feindselig gegen\u00fcber Kindern\u201c. In Restaurants werde man mit genervten Blicken bedacht, in Z\u00fcgen fehlten Wickelm\u00f6glichkeiten. \u201eWenn Deutsche Kinder an \u00f6ffentlichen Orten sehen, sind sie genervt.\u201c Besonders alarmierend sei die Lage f\u00fcr Frauen und T\u00f6chter: \u201eFrauen im Allgemeinen f\u00fchlen sich nicht mehr sicher, wenn sie nachts auf der Stra\u00dfe gehen.\u201c Petitionen f\u00fcr Frauen-Wagons in der U-Bahn oder Taxigutscheine seien kein Zufall. Selbst in b\u00fcrgerlichen Vierteln wie dem Prenzlauer Berg m\u00fcssten Drogeriem\u00e4rkte Shampoo und Red Bull wegschlie\u00dfen, weil Diebstahl grassiere. Weihnachtsm\u00e4rkte fielen aus Kostengr\u00fcnden f\u00fcr Terrorabwehr aus. \u201eWas f\u00fcr eine Gesellschaft wird das hier?\u201c<\/p>\n<p>Seine Freundin werde auf der Stra\u00dfe bel\u00e4stigt<br \/>\nIn einem begleitenden Tweet benennt der YouTuber die allt\u00e4glichen Zumutungen in Berlin besonders schonungslos. Nach acht Jahren in der Hauptstadt listet er auf: \u201eMeine Freundin wird regelm\u00e4\u00dfig in der \u00d6ffentlichkeit sexuell bel\u00e4stigt\u201c, \u201eMassive Mengen an Drogenabh\u00e4ngigen \u00fcberall in der Stadt\u201c, \u201eClan-Kriminalit\u00e4t wird toleriert, nicht bek\u00e4mpft\u201c, \u201eDie H\u00e4lfte der Stadt riecht nach Urin\u201c, \u201e\u00dcberall Hundekot\u201c, \u201eDie Stra\u00dfen sind dreckig\u201c sowie steigende Kriminalit\u00e4t und \u201eNiemand will arbeiten\u201c. Viele dieser Probleme seien als Single noch \u201etolerierbar\u201c, schreibt er, doch mit Kindern \u00e4ndere sich alles radikal: \u201eIch m\u00f6chte, dass meine Kinder in einer sauberen und sicheren Umgebung aufwachsen k\u00f6nnen, mit fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbaren Bereichen, einer lebendigen Essensszene, bezahlbarem Wohnraum, einem starken \u00f6ffentlichen Nahverkehr und respektvollem Verhalten in der \u00d6ffentlichkeit. Leider gibt es so etwas in Deutschland nicht.\u201c<br \/>\nBei der Migration attestiert K. der Politik v\u00f6lliges Versagen: \u201eMigration ist per se keine schlechte Sache. Es wird immer ein paar Leute geben, die Dummheiten anstellen, und die muss man aussortieren. Aber Deutschland macht das extrem, extrem schlecht.\u201c Abgelehnte Asylbewerber aus unsicheren Herkunftsl\u00e4ndern k\u00f6nnten nicht abgeschoben werden und lebten im Rechts-Limbo \u2013 ohne Arbeit, ohne Integration, aber mit Ressentiments.<br \/>\nHinzu komme die Unbezahlbarkeit: Wohnungen und H\u00e4user seien f\u00fcr Normalverdiener unerreichbar geworden, die Infrastruktur zerfalle. Der einst p\u00fcnktliche Zugverkehr strebe nur noch eine P\u00fcnktlichkeitsquote von 60 Prozent an; Z\u00fcge gelten erst ab zehn Minuten Versp\u00e4tung als \u201ezu sp\u00e4t\u201c. \u201eIch habe nirgendwo ein so schlechtes Zugsystem erlebt.\u201c W\u00e4hrend Deutschland Milliarden an Entwicklungshilfe ins Ausland pumpe, breche eine Br\u00fccke in Dresden zusammen.<br \/>\n.<br \/>\nDen Kern des Problems sieht K. jedoch in der Politik selbst. \u201eDeutschland selbst ist eigentlich keine richtige Demokratie mehr.\u201c Die AfD als zweitst\u00e4rkste Kraft werde von den anderen Parteien boykottiert, ein Verbot angestrebt. \u201eSie tun einfach so, als w\u00fcrde sie nicht existieren.\u201c In einer Demokratie m\u00fcsse es aber, so der YouTuber, Dialog geben, wenn solche Parteien einen gro\u00dfen Anteil der Stimmen bekommen. \u201eUnd in Deutschland findet kein Dialog statt.\u201c Stattdessen polarisiere man, die Linke rufe zur Gewalt gegen Rechte auf, Meinungs\u00e4u\u00dferungen f\u00fchrten zu Verhaftungen. \u201eMenschen werden verhaftet, weil sie Memes im Internet posten. [&#8230;] Mit Comedy ist es vorbei.\u201c \u00d6ffentlich-rechtliche Medien betrieben \u201eStaatspropaganda\u201c.<br \/>\n\u201eDeutschland ist ein sinkendes Schiff, und ich werde nicht darauf bleiben, um zu ertrinken\u201c, fasst K. zusammen. Radikale Reformen w\u00e4ren n\u00f6tig \u2013 doch Entlastungen f\u00fcr Unternehmen und der seit 20 Jahren versprochene B\u00fcrokratieabbau blieben aus. Stattdessen versch\u00e4rfe man die Regeln. K. zieht nun nach Japan, das er als Gegenentwurf preist: hohe Werte, Sicherheit, Gemeinschaft. \u201eDu kannst dein Portemonnaie in der U-Bahn liegen lassen und wirst es mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit wiedersehen.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.4.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/nius.de\/gesellschaft\/radical-living-verlaesst-deutschland-demokratie-migration\">https:\/\/nius.de\/gesellschaft\/radical-living-verlaesst-deutschland-demokratie-migration<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Die politische Abt\u00f6tung des Mittelstandes<\/strong><br \/>\nVon der Zukunft. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Leserzuschrift<\/a>: &#8230;<br \/>\n<em>&#8222;Nur 30% unserer Wirtschaft ist deshalb noch marktproduktiv, 70% der Dienstleistung ist nur teilproduktiv, geringproduktiv oder \u2013 wie Gleichstellungs-, Umwelt-, Gender- und viele andere Modeberufe \u2013 sogar kontraproduktiv, dazu oft noch besser bezahlt als die durch den Preis des Produktionsergebnisses begrenzten produktiven Berufe.&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Hamer<\/a>).<\/em><br \/>\nGenau das beobachte und beschreibe ich ja auch.<br \/>\nWer produktiv arbeitet, kann nur so viel verdienen, wie er an Wert erarbeitet.<br \/>\nWer aber unproduktiv, etwa politisch unterwegs ist, der hat diese Schranke nicht, dessen Gehalt wird politisch bestimmt.<br \/>\nIch glaube auch nicht (mehr), dass das ein Versehen, nur ein Betriebsunfall ist.<br \/>\nIch glaube, das ist genau so gewollt, weil im Sozialismus ein Mittelstand nicht mehr vorkommt. Der muss weg. Der soll weg. Um dann alles durch eine staatlich gelenkte Planwirtschaft zu ersetzen. Deshalb der Krieg gegen Kleine, Mittelst\u00e4ndler, Selbst\u00e4ndige.<br \/>\nWird nat\u00fcrlich nicht funktionieren. Aber bald ist dann alles kaputt. Nichts mehr da.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.4.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2026\/04\/12\/die-politische-abtoetung-des-mittelstandes\/\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2026\/04\/12\/die-politische-abtoetung-des-mittelstandes\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr B\u00fcrger verlassen Deutschland. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Berufen, Altersgruppen, sozialen Schichten und politischen Orientierungen. 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