{"id":147772,"date":"2026-04-12T17:51:39","date_gmt":"2026-04-12T15:51:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=147772"},"modified":"2026-04-13T09:16:31","modified_gmt":"2026-04-13T07:16:31","slug":"islamisierung-und-christentum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/islamisierung-und-christentum\/","title":{"rendered":"Islamisierung und Christentum"},"content":{"rendered":"<p>In Westeuropa verliert das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/christentum\/\">Christentum<\/a> an Einflu\u00df, w\u00e4hrend der<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/islam\/\"> Islam<\/a> gewinnt. Seit der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">Grenz\u00f6ffnung 9\/2015<\/a> umso mehr. Korrelation oder gar Kausalit\u00e4t? Dar\u00fcber l\u00e4\u00dft sich trefflich streiten (1). Aber dieser Streit \u00e4ndert nichts an der Tastsache, da\u00df die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/\">gesellschaftlichen<\/a> Auswirkungen gravierend sind und immer deutlicher sichtbar werden.<!--more--><\/p>\n<p>Der an der Humboldt-Universit\u00e4t Berlin lehrende Professor f\u00fcr Soziologie und Migrationsforschung Ruud Koopmans setzt sich im Interview (2) f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/diskussionskultur2023\/\">offene Diskussion<\/a> ein. &#8222;Die Islamophobie geht zur\u00fcck auf den Islamismus, der dadurch eine Selbstimmunisierung erreichen will&#8220; (2). Da <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamophobie\/\">Islamophobie<\/a> ge\u00e4chtet und als unstatthaft zu gelten hat, wird damit automatisch auch jegliche Diskussion \u00fcber Islam und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamismus\/\">Islamismus<\/a> unterbunden. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-organisationen\/\">Islamverb\u00e4nde<\/a> wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/tuerkei\/ditib\/\">DITIB<\/a>, Graue W\u00f6lfe usw. und die ihnen unterstellten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/moscheen\/\">Moscheevereine<\/a> sind &#8222;nahe am Islamismus angesiedelt&#8220;, der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/tibi\/\">liberale Islam<\/a> hingegen ist nicht in Verb\u00e4nden organisiert. Deshalb arbeitet der Staat hinsichtlich Finanzierung und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionsunterricht\/\">Religionsunterricht<\/a> immer noch mit diesen Verb\u00e4nden zusammen. Ruud Koopmans fordert zweierlei:<br \/>\nI. &#8222;Die Partner des Staates m\u00fcssen Kriterien gen\u00fcgen, die die Ideologie und Gewalt des Islamismus eindeutig ablehnen&#8220;.<br \/>\nII. Der Staat darf keine Sonderrechte gew\u00e4hren wie Kopftuch f\u00fcr Lehrerinnen, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ramadan\/\">Ramadan<\/a> (Strassensperrungen, Beleuchtung, Schulausfall usw.).<br \/>\n.<br \/>\nMit seinem Buch &#8222;Schattenseiten der Migration&#8220; will der Schweizer Professor f\u00fcr forensische Psychiatrie Stefan Urbaniok das Thema aus den ideologischen Grabenk\u00e4mpfen herausholen. Denn Migration ist ein Schicksalsthema. In Deutschland vor allem durch die zunehmende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/clan\/\">Clankriminalit\u00e4t<\/a>, die Beh\u00f6ren \u00fcberfordert. Deshalb appelliert er auch beim j\u00fcngsten Vortrag in Z\u00fcrich (3) an die &#8222;Vern\u00fcnftigen in der Mitte&#8220; mit drei Vorbemerkungen.<br \/>\n1. Ich bin parteilos.<br \/>\n2. Ich wende mich gegen jede Form von Extremismus: Rechts, Links, islamistisch.<br \/>\n3. Die Grenze verl\u00e4uft nicht zwischen Inl\u00e4ndern und Ausl\u00e4ndern. Sondern zwischen Kriminellen und Nichtkriminellen.<br \/>\nDie beiden Professoren Koopmans und Urbaniok k\u00f6nnen mit der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/rechts-links\/\">Rechts-links<\/a>&#8222;-Dichotomie nichts anfangen. Ihnen geht es um die ausufernde <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/auslaenderkriminalitaet\/\">Kriminalit\u00e4t<\/a> (z.B. 40 Vergewaltigungen pro Tag gro\u00dfenteils durch Migranten &#8211; gegen\u00fcber 22 in 2018 und weniger vor <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">9\/2015<\/a>). Die christlichen Kirchen hingegen biedern sich weiterhin der links-woken Migrationspolitik (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">unkontrollierte Grenzen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/multikulti\/\">Multikulti<\/a>) als deren Claqueure an. Gleichwohl scheint der Druck der christlichen Basis auf die Kirchenoberen zuzunehmen, sich endlich von der Staatsn\u00e4he und -h\u00f6rigkeit zu l\u00f6sen und der christlichen Seelsorge zuzuwenden.<br \/>\nMuslime und Christen kommen gut miteinander aus in Deutschland, wenn sie das seit 1949 bew\u00e4hrte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/grundgesetz\/\">Grundgesetz<\/a> akzeptieren und achten. Schlie\u00dflich gelten die in diesem Gesetz beschriebenen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/grundgesetz\/grundrechte\/\">Grundrechte<\/a> als Abwehrrechte gegen den \u00fcbergriffigen Staat f\u00fcr alle B\u00fcrger gleicherma\u00dfen, also unabh\u00e4ngig von ihrer Religion. So k\u00f6nnen Christen und Muslime gut miteinander leben &#8211; wenn sie nur wollen.<br \/>\n12..4.2026<br \/>\nDieser Beitrag ist ohne KI geschrieben worden.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Islamisierung und Christentum&#8220; =============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Islamisierung Europas: Die Kirchen sind ratlos, verunsichert \u2013 und mitschuldig<\/strong><br \/>\nDer Islam breitet sich in Europa rasant aus. Hierf\u00fcr bietet der zunehmende Bedeutungsverlust des Christentums einen g\u00fcnstigen N\u00e4hrboden. Anstatt mutig das Evangelium unter Moslems zu verk\u00fcnden, setzen Kirchenvertreter auf Toleranz und Dialog.<br \/>\n.<br \/>\nDer ehemalige libysche Diktator Muammar Ghaddafi sagte genau vor 20 Jahren, am 10. April 2006, in einer Rede: \u201eWir haben 50 Millionen Muslime in Europa. Es gibt Anzeichen daf\u00fcr, dass Allah dem Islam den Sieg in Europa schenken wird \u2013 ohne Schwerter, ohne Waffen, ohne Eroberungen. Die f\u00fcnfzig Millionen Muslime Europas werden es innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem muslimischen Kontinent machen.\u201c<br \/>\nDie Ausbreitung des Islam in Europa, getrieben durch Demografie und Migration, geht in vielen L\u00e4ndern mit wachsender Relevanz f\u00fcr die Gesellschaft weiter. Eine angemessene Reaktion der Kirchen ist nicht erkennbar. Sie betonen ihren Willen zum Dialog und zur Toleranz, haben aber auf die zwangsl\u00e4ufig schwindende Bedeutung des Christentums und seiner Werte in Europa kaum eine ad\u00e4quate Antwort.<br \/>\nDaf\u00fcr verantwortlich ist offenbar eine politische Moral, die eine Verleugnung der Realit\u00e4ten mit sich bringt. Es sind vor allem Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit \u201erechten\u201c und \u201epopulistischen\u201c Ansichten, die in den Kirchen das Thema der sp\u00fcrbaren Islamisierung Europas tabuisieren.<br \/>\nDie Christen, Amtstr\u00e4ger wie Laien, werden in Deutschland und in vielen anderen Staaten wahrscheinlich einmal fassungslos und besch\u00e4mt ihr historisches Versagen angesichts der Entchristlichung Europas eingestehen. Denn sie ist keineswegs nur Resultat der zunehmenden S\u00e4kularisierung, der allgemeinen Verunsicherung, der bohrenden Selbstzweifel und des zuweilen tragischen Selbsthasses in den westlichen Gesellschaften.<\/p>\n<p>Auch die ungebremste Ausbreitung des Islams verst\u00e4rkt massiv den Bedeutungsverlust der Botschaft Christi. Trotz vieler Warnungen und kluger Analysen erkennen die Kirchen kaum ihre eigene, fatale Rolle bei dem schleichenden, aber stetigen Niedergang des Christentums auf dem alten Kontinent.<\/p>\n<p>Dabei geht es nicht einmal nur um die Kirchen und die Gl\u00e4ubigen, sondern um fast alles, was das Leben, was die Zivilisation und die Kultur in Europa von den Realit\u00e4ten in Rotchina, Nigeria oder Afghanistan unterscheidet. Schlicht zusammengefasst: Es geht um den Bestand des Abendlandes.<\/p>\n<p>Europa in der Defensive<br \/>\nUm die Weltenl\u00e4ufe zu verstehen, sollte man lesen und zuh\u00f6ren, seinen Verstand benutzen, aus der Geschichte lernen und ohne Angst schwierige Themen er\u00f6rtern. Die christlichen Kirchen scheinen allerdings seit langer Zeit die Ohren zu verschlie\u00dfen, ihren Gef\u00fchlen, nicht ihrem Verstand zu folgen, die Geschichte des Abendlandes zu ignorieren und sich \u00e4ngstlich unliebsamen Erkenntnissen zu verschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Sowohl die katholische Deutsche Bischofskonferenz wie auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) klammern sich fast verbissen an die irrige Vorstellung, der \u201epolitische Islam\u201c, die Radikalit\u00e4t der Islamisten, habe nicht wirklich etwas mit Lehre und Werten des \u201ePropheten\u201c Mohammed zu tun. Der Islamismus sei lediglich eine aggressive Entartung des Islams.<\/p>\n<p>Wunschdenken, Selbstzufriedenheit, vor allem aber \u00c4ngste vor einer bedrohlichen Realit\u00e4t sind wohl in den Kirchen die wesentlichen Ursachen f\u00fcr den krampfhaft positiven Blick auf den Islam, f\u00fcr die Leugnung des aktuellen \u201eKampfes der Kulturen\u201c. Vermutlich ist die Geschichte ohnehin ein steter Kampf von Kulturen und Religionen um Dominanz. Christen m\u00fcssten die Relevanz dieser Erkenntnis schon daran erkennen, dass heute keine Religionsgemeinschaft st\u00e4rker angefeindet und verfolgt wird als die der Christen \u2013 vor allem in der islamischen Welt.<\/p>\n<p>Das Schweigen zur Christenverfolgung<br \/>\n\u201eDas Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch\u201c, kritisierte die Islamforscherin Susanne Schr\u00f6ter. \u201eDie Kirchen erheben immer ihre Stimme, wenn Muslimen Unrecht geschieht\u201c, aber wenn es um die Verfolgung der Christen gehe, seien Europas Christen kaum zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das Thema der Christenverfolgung <a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/themen\/Christenverfolgung\">https:\/\/www.corrigenda.online\/themen\/Christenverfolgung<\/a> wird von den Kirchen keineswegs verschwiegen. Es gibt dazu klare Stellungnahmen, Aktionen und Kollekten. Papst Franziskus und Papst Leo XIV. haben mehrfach die Diskriminierung von Christen angeprangert. Aber stets betonten sie das Verbindende der Religionen, vermieden jedes scharfe Wort gegen den sehr folgenreichen Totalit\u00e4tsanspruch des Islam.<br \/>\nEin einziges Mal in der j\u00fcngeren Geschichte blitzten die antagonistischen Gegens\u00e4tze zwischen den beiden monotheistischen Religionen spektakul\u00e4r auf der \u00f6ffentlichen B\u00fchne auf. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/papst\/\">Papst Benedikt XVI.<\/a> hatte am 12. September 2006 in einem Vortrag an der Universit\u00e4t Regensburg S\u00e4tze des byzantinischen Kaisers Manuel II. zitiert: <em><strong>\u201eZeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.\u201c<\/strong> <\/em>Zwar beteuerte der deutsche Papst, er habe nur die Verwurzelung von Vernunft und Glauben im Christentum \u2013 im Unterschied zum Islam mit einer eher \u201evoluntaristischen Gottesauffassung\u201c \u2013 darstellen wollen. Glaube und Gewalt schlie\u00dfen sich demnach generell aus, Glaube und Vernunft hingegen nicht. Deshalb sei im 21. Jahrhundert der friedliche Dialog der Religionen gefordert, der Verzicht auf einen Kampf f\u00fcr die eigene Ausbreitung.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Hanna Hansen<\/em><br \/>\n<em>Young woman (19) from #NRW accepts #ISLAM during #RAMADAN! <a href=\"https:\/\/x.com\/HannaHansen\/status\/2024197306736615778\">https:\/\/x.com\/HannaHansen\/status\/2024197306736615778<\/a><\/em><br \/>\n<em>18.2.2026<\/em><br \/>\n.<br \/>\nSchadet zu harsche Kritik den verfolgten Christen?<br \/>\nDennoch war ein Sturm der Entr\u00fcstung in der islamischen Welt mit teilweise gewaltt\u00e4tigen Massenprotesten die Folge des Vortrags. In Mogadischu wurde eine italienische Ordensschwester erschossen. Das damalige geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, beschimpfte die Papstrede als \u201eletztes Glied eines Komplotts f\u00fcr einen Kreuzzug\u201c. Sogar in der Kirche selbst wurde ein \u201eMangel an Feingef\u00fchl\u201c gegen\u00fcber Muslimen kritisiert.<br \/>\nWas allen kirchlichen Stellungnahmen zum Islam in den letzten Jahren gemein war, ist der vers\u00f6hnliche, dialogorientierte Ton, eine h\u00f6chstens allgemein formulierte Klage \u00fcber die Verfolgung von Christen und der Verzicht auf Kritik an den Verantwortlichen f\u00fcr die Diskriminierung von Nichtmoslems in islamischen L\u00e4ndern. Begr\u00fcndet wird diese Zur\u00fcckhaltung oft mit der prek\u00e4ren Lage der Christen, denen zu harsche Kritik sogar schaden und sie sogar in Gefahr bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Sehr erfolgreich scheint diese beschwichtigende, konfliktscheue Strategie der Kirchen angesichts der weltweiten Verfolgung der Christen nicht zu sein. Deren Lage in Nigeria beispielsweise hat sich \u00fcber die Jahre so dramatisch verschlechtert, dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump j\u00fcngst offen mit einem Milit\u00e4reinsatz drohte, wenn die Regierung in Abuja die Christen nicht besser sch\u00fctzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Gewalt gegen Christen auch in Europa<br \/>\nAber auch in Europa wird das Christentum attackiert. Die Beobachtungsstelle f\u00fcr Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC) <a href=\"https:\/\/www.intoleranceagainstchristians.eu\/publications\/oidac-report-2025\">https:\/\/www.intoleranceagainstchristians.eu\/publications\/oidac-report-2025<\/a> registriert jedes Jahr mehr als 2.000 \u201eantichristliche Hassdelikte\u201c. Die wachsende Zahl von Gewalttaten gegen Christen, <a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/interview-mit-anja-tanggewalt-gegen-christen-die-einschlaege-kommen-naeher\">https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/interview-mit-anja-tanggewalt-gegen-christen-die-einschlaege-kommen-naeher<\/a> die Zunahme von Zerst\u00f6rung und Vandalismus in christlichen Einrichtungen wird von den Kirchen nie in einen Zusammenhang mit der Ausbreitung des Islams gestellt. Dabei sprechen viele Indizien daf\u00fcr.<br \/>\nOffensichtlich erkennen die Kirchen auch nicht die fatale Diskrepanz zwischen ihrem eher stillen Engagement f\u00fcr verfolgte Christen in der islamischen Welt einerseits und ihrem zuweilen lautstarken Einsatz f\u00fcr den respektvollen Umgang mit Muslimen, f\u00fcr deren Versorgung und Integration in Europa andererseits.<br \/>\nDie Kirchen sind stolz darauf, dass sie christliche Fl\u00fcchtlinge nicht anders behandeln als muslimische Asylsuchende, die allerdings h\u00e4ufig ihre in der Heimat gepflegten Aversionen gegen Christen und Juden mit nach Europa bringen und das hier nicht einmal sonderlich verbergen. Christen, die vor islamischer Diskriminierung flohen, haben sich vermutlich doch etwas mehr von ihren Glaubensbr\u00fcdern in Europa erhofft.<br \/>\nVorf\u00e4lle in deutschen Asylunterk\u00fcnften zeigen, dass auch hier Christen \u2013 vor allem Konvertiten \u2013 Gewalt und Diskriminierung f\u00fcrchten m\u00fcssen. Auch Juden und Homosexuelle, M\u00e4dchen und Frauen haben in Deutschland und anderen L\u00e4ndern bittere Erfahrungen mit den kulturellen Eigenheiten mancher Migranten machen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die gef\u00e4hrliche Verweigerung der Realit\u00e4ten<br \/>\nBei Themen wie \u201eGewalt von Asylsuchenden\u201c oder \u201eHass auf Ungl\u00e4ubige\u201c scheinen sich viele Christen in ihre recyclebaren Hanftaschen zu l\u00fcgen; zuweilen wird aber auch einfach nur schamlos die Unwahrheit verbreitet. Gutmenschen wollen nicht wahrhaben und nicht wahrnehmen, was sie die Geschichte, die Statistiken und der moderne Alltag im Zusammenleben mit Muslimen lehrt.<br \/>\nMan kann den Protagonisten des Islams nicht vorwerfen, dass sie ihre Absichten verschleiern. Die meisten muslimischen Geistlichen und Schriftgelehrten verschweigen nicht, dass ihr Glaube auch eine enorm wirkungsstarke, zutiefst politische Ideologie f\u00fcr die ganze Gesellschaft ist. Eine Erkenntnis, die Christen seit vielen Jahrhunderten immer wieder aufs Neue erfahren und erleiden mussten \u2013 und wenig spricht daf\u00fcr, dass sich daran etwas wesentlich ge\u00e4ndert habe.<br \/>\nDer Islam ist zwar tief gespalten zwischen Schiiten und Sunniten, zwischen Bewegungen und Organisationen. Trotz aller Unterschiede zwischen Salafisten, ISIS, Wahhabismus, Hisbollah, Hamas, Taliban oder El Kaida \u2013 sie alle sind beseelt vom Willen, die Botschaft des \u201ePropheten\u201c Mohammed weiterzuverbreiten. Die islamische Welt scheint weit entfernt von einer Phase der Aufkl\u00e4rung; lediglich technologisch und \u00f6konomisch hat sie an die Moderne angedockt.<\/p>\n<p>Zuh\u00f6ren w\u00e4re sehr wichtig<br \/>\n\u201eWer nicht h\u00f6ren will, muss f\u00fchlen\u201c, sagt der Volksmund. Man sollte genau hinh\u00f6ren, wenn die Repr\u00e4sentanten des Islams \u00fcber die Zukunft Europas sprechen. Die meisten der geistigen und politischen F\u00fchrer der weltweit knapp zwei Milliarden Muslime verbergen keineswegs, dass die islamische Vision des \u201ePropheten\u201c Mohammed f\u00fcr die ganze Welt weiter lebendig bleibt. \u201eDer Islam wird Europa erobern <a href=\"https:\/\/www.memri.org\/tv\/sheik-yousuf-al-qaradhawi-islams-conquest-rome-will-save-europe-its-subjugation-materialism-and\">https:\/\/www.memri.org\/tv\/sheik-yousuf-al-qaradhawi-islams-conquest-rome-will-save-europe-its-subjugation-materialism-and<\/a> , ohne zum Schwert zu greifen oder zu k\u00e4mpfen\u201c, formulierte es der 2022 verstorbene sunnitische Geistliche Yusuf al-Qaradawi vor fast 20 Jahren.<\/p>\n<p>Nur leicht verbl\u00fcmt betont auch der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan immer wieder, dass \u201edie Zukunft Europas von Muslimen gepr\u00e4gt sein wird\u201c. Dabei fordert er seine Landsleute im Ausland gern auf, \u201ef\u00fcnf statt nur drei Kinder zu bekommen\u201c \u2013 die Geburtsstatistiken in Berlin und Dortmund ebenso wie die Situation in vielen deutschen Schulen signalisieren seit Jahrzehnten den Erfolg solcher Appelle.<\/p>\n<p>Der Mitbegr\u00fcnder der terroristisch-islamistischen Pal\u00e4stinenserorganisation Hamas und einer ihrer \u201eTop Five\u201c im Gazastreifen, Mahmoud al-Zahar, \u00e4u\u00dferte 2023 <a href=\"https:\/\/www.jpost.com\/middle-east\/article-765304\">https:\/\/www.jpost.com\/middle-east\/article-765304<\/a> noch voller Zuversicht, dass bald die ganze Welt islamisch sein werde und es weder \u201eZionismus noch verr\u00e4terisches Christentum\u201c mehr geben werde.<\/p>\n<p>Sehr viel krasser formulieren es Islamisten wie die nicht minder blutr\u00fcnstigen Vertreter des Islamischen Staates (IS). \u201eWir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen und eure Frauen versklaven, mit der Erlaubnis Allahs, des Erhabenen\u201c, drohte der damalige IS-Sprecher Abu Mohammad al-Adnani 2014 in einer Audiobotschaft <a href=\"https:\/\/www.longwarjournal.org\/archives\/2014\/09\/islamic_state_spokesman_again.php\">https:\/\/www.longwarjournal.org\/archives\/2014\/09\/islamic_state_spokesman_again.php<\/a> . Rom steht in vielen islamischen Texten stellvertretend f\u00fcr Europa und die christliche Welt. Der IS-Mitgr\u00fcnder kam 2016 bei einem Luftangriff um.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/i\/status\/2025697966208545194\">https:\/\/twitter.com\/i\/status\/2025697966208545194<\/a><\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Politologe und Politiker Guillaume Bigot warnt in seinen B\u00fcchern vor der Verharmlosung des Islams: \u201eDie Vision von einem toleranten Islam (\u2026) kommt gr\u00f6\u00dftenteils einem Mythos gleich\u201c, schrieb der Islamexperte bereits 2016. Eine klare Trennwand zwischen angeblich moderatem und dem radikalen Islam existiere nicht.<br \/>\nSo wie ein Mensch, der einmal muslimisch geworden ist, diesen Glauben nach islamischer Anschauung bei der Strafe des Todes nicht mehr aufgeben darf, so ist auch der Gedanke, dass ein einmal muslimisch gewordenes Land wieder zum Glauben des \u201ePropheten\u201c zur\u00fcckkehren m\u00fcsse, in der islamischen Welt weit verbreitet \u2013 das betrifft beispielsweise Spanien, Griechenland und das \u00fcbrige S\u00fcdosteuropa.<\/p>\n<p>Auch der Politologe und Jesuitenpater James V. Schall glaubt, dass der Islam in seinem Wesen politisch sei, dabei auch \u201epotenziell gewaltt\u00e4tig\u201c, was sich in der Geschichte immer wieder erwiesen habe. Eine \u201eReligion des Friedens\u201c k\u00f6nne man den Islam kaum nennen.<\/p>\n<p>Nach wie vor zielt der islamische Absolutheitsanspruch darauf ab, \u201ealle Menschen der Herrschaft Allahs zu unterwerfen\u201c, schrieb <a href=\"https:\/\/www.pro-medienmagazin.de\/weiss-die-kirche-was-der-islam-ist\/\">https:\/\/www.pro-medienmagazin.de\/weiss-die-kirche-was-der-islam-ist\/<\/a> das fr\u00fchere Mitglied des P\u00e4pstlichen Rates f\u00fcr Gerechtigkeit und Frieden. Gewalt sei kein \u201eextremistisches Randph\u00e4nomen\u201c, sondern ein Mittel zur Ausbreitung der Religion, Terrorismus k\u00f6nne demnach als \u201eein Akt der Fr\u00f6mmigkeit\u201c verstanden werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Islamisten ist die Zeit der Zur\u00fcckhaltung vorbei<br \/>\nJe gr\u00f6\u00dfer die muslimischen Minderheiten in Europa werden, desto selbstbewusster formulieren Aktivisten, Imame und Funktion\u00e4re auf YouTube, Instagram und in Blogs, von Kanzeln und in Gebetsr\u00e4umen den mohammedanischen Machtanspruch auch auf dem alten Kontinent. Gebetsversammlungen von vielen Tausenden Muslimen auf zentralen Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen in London, Paris, Berlin oder Malm\u00f6 verweisen auf den Anspruch dieser Minderheit, massiv Pr\u00e4senz im \u00f6ffentlichen Raum zu demonstrieren.<br \/>\nAufgeschreckt reagierte die \u00d6ffentlichkeit in Deutschland allerdings, als bei einer Kundgebung im Mai 2024 in Hamburg islamische Demonstranten lautstark Parolen mit der Forderung nach einem Kalifat skandierten. Immer wieder sind auch auf pro-pal\u00e4stinensischen Demonstrationen islamistische Parolen wie der Ruf nach Kalifat und Scharia in Deutschland zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wer den Islam \u201ebeleidigt\u201c, riskiert sein Leben<br \/>\nDer franz\u00f6sische Geschichtslehrer Samuel Paty war am 16. Oktober 2020 in einem Vorort von Paris von einem 18 Jahre alten Islamisten auf offener Stra\u00dfe gek\u00f6pft worden; es sollte die Strafe daf\u00fcr sein, dass Paty Sch\u00fclern anhand von Mohammed-Karikaturen \u00fcber Meinungs- und Religionsfreiheit sprechen wollte.<br \/>\nAber auch f\u00fcr die franz\u00f6sische Ortskirche gilt es nach wie vor, streng zwischen den friedlichen Muslimen und den islamistischen Radikalen zu differenzieren \u2013 dabei demonstrierte der Alltag im Iran, in Afghanistan, Saudi-Arabien oder Nigeria eindr\u00fccklich, wie die Realit\u00e4ten in islamisch dominierten Gesellschaften wirklich sind.<\/p>\n<p>Historische Wende: Christen in Deutschland keine Mehrheit mehr<br \/>\nDie Zunahme der Gewalt in Europa kann kaum verstanden werden ohne die Migrationsstr\u00f6me der vergangenen Jahrzehnte. Insbesondere die wachsende Pr\u00e4senz von Muslimen hat sp\u00fcrbare Folgen f\u00fcr alle Bereiche des Lebens, f\u00fcr Kultur, Politik \u2013 und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die praktizierenden Christen (und Juden) in den verschiedenen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das vergangene Jahr war f\u00fcr das Christentum in Deutschland ohnehin ein historischer Wendepunkt: das erste Jahr seit dem Mittelalter, in dem sich weniger als 50 Prozent der Menschen zu einer christlichen Konfession bekannten. Christen sind heute in Deutschland in der Minderheit.<br \/>\nDie aktuellen Herausforderungen f\u00fcr die Kirchen sind keineswegs nur deshalb gewaltig. Die Frage ist, ob sie sich dem dramatischen Wandel wirklich stellen. Voraussetzung daf\u00fcr w\u00e4re sicher eine schonungslose Analyse der Gegenwart.<\/p>\n<p>Die muslimische Minderheit ist in Deutschland inzwischen auf etwa sechs Millionen Menschen angewachsen ist \u2013 etwa sieben Prozent der Bev\u00f6lkerung. Der Islam braucht keine hochger\u00fcsteten Heerscharen mehr, die, wie noch im Mittelalter, erst nach Invasionen und Schlachten gegen christliche Armeen mehr oder minder lang gro\u00dfe Teile S\u00fcd- und S\u00fcdosteuropas dominieren konnten. In der Moderne sind es die Migrations- und Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me, die die Ausbreitung des Islams garantieren.<\/p>\n<p>Der humanit\u00e4re Ehrgeiz der Deutschen und Schweden<br \/>\nIn Gro\u00dfbritannien und Frankreich wurde der Zuzug der Muslime aus Afrika und Asien durch die Bindungen zu den fr\u00fcheren Kolonien beg\u00fcnstigt. In Schweden oder Deutschland war es vor allem ein humanit\u00e4rer Ehrgeiz, oft explizit christlich begr\u00fcndet, die Grenzen f\u00fcr die Verfolgten und Benachteiligten der Welt zu \u00f6ffnen.<br \/>\nInzwischen legen Tausende von neuen Moscheen von Rom bis Stockholm, von Belfast bis Wien Zeugnis vom Siegeszug von Koran und Scharia in Europa ab. M\u00e4dchen und Frauen \u201ez\u00fcchtig\u201c verh\u00fcllt in Tschador oder Hijab geh\u00f6ren inzwischen zum Alltag in Schulen, Krankenh\u00e4usern, Betrieben und Superm\u00e4rkten. Tausende von Shisha-Bars, Barbiershops und D\u00f6nerbuden pr\u00e4gen ganze Viertel europ\u00e4ischer St\u00e4dte.<\/p>\n<p>Tabu in Europa: Dunkle Seiten von Migration und Islam<br \/>\nDie allm\u00e4hliche Islamisierung des Landes haben unbestritten auch eindeutig d\u00fcstere Seiten, die von keinem vern\u00fcnftigen Menschen verteidigt werden, wie den Terrorismus, die Kriminalit\u00e4t und die Propaganda der islamistischen Extremisten.<br \/>\nAll das ist nun keineswegs ein deutsches Ph\u00e4nomen. Zwar sind die spezifischen Probleme und Herausforderungen in England, Schweden, Irland, Belgien oder Spanien jeweils unterschiedlich.<br \/>\nAllerdings gibt es viele Gemeinsamkeiten, die sich insbesondere in einem ver\u00e4nderten gesellschaftlichen Klima spiegeln. Alltag und \u201eNormalit\u00e4t\u201c in Schulen, Krankenh\u00e4usern, Vereinen oder Gef\u00e4ngnissen, in Bahnh\u00f6fen, Jugendclubs oder Schwimmb\u00e4dern haben sich mit den Jahren merklich ver\u00e4ndert. Auch die wachsende Pr\u00e4senz von orientalischen Gro\u00dffamilien und Clan-Strukturen sowie von islamischen Geistlichen und Predigern, von islamistischen Aktivisten und Gruppen geh\u00f6rt zu den modernen Ph\u00e4nomenen vor allem der gro\u00dfen St\u00e4dte Europas.<\/p>\n<p>Das Schweigen der Kirchen \u00fcber krasse Fehlentwicklungen<br \/>\n\u00dcberall auf dem Kontinent ist es allerdings verp\u00f6nt und meist ein Tabu, die Zunahme von Gewalt gegen Frauen in irgendeiner Weise auch nur entfernt mit der Migration der letzten Jahrzehnte oder gar dem Islam in Verbindung zu bringen.<\/p>\n<p>Dabei sprechen die Statistiken, soweit zug\u00e4nglich und nicht gesch\u00f6nt, was in vielen L\u00e4ndern mehr oder minder erfolgreich betrieben wird, eine eindeutige Sprache: Der Anteil der T\u00e4ter mit Migrationshintergrund ist weit \u00fcberproportional im Vergleich zur Gesamtbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die Existenz von Kinderehen und Zwangsheiraten, der grausamen Beschneidung von M\u00e4dchen oder die Benachteiligung von Frauen in gewissen orientalischen Familien sind ebenso verdr\u00e4ngte Begleiterscheinungen der muslimischen Migration wie die der breiten \u00d6ffentlichkeit verborgene Macht von Imamen und Mullahs bei der Aus\u00fcbung der Scharia, des islamischen Rechtssystems, mitten in Europa. All diese Ph\u00e4nomene sind f\u00fcr die Kirchen \u2013 beispielsweise in \u00f6ffentlichen Stellungnahmen oder auf Kirchentagen \u2013 nur selten ein Thema.<\/p>\n<p>Islamisten in Frankreich gehen teilweise behutsam vor<br \/>\nIm Unterschied zu den Kirchen wird in der Politik zunehmend offen die Problematik der Islamisierung angesprochen. Franz\u00f6sische Regierungsstudien warnen inzwischen unverbl\u00fcmt vor einer wachsenden islamistischen Unterwanderung in der Gesellschaft. Ein \u201eIslamismus von unten\u201c bedroht nach einer k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Regierungsstudie (Rapport Fr\u00e8res musulmans et islamisme politique en France, PDF https:\/\/www.interieur.gouv.fr\/actualites\/dossiers-de-presse\/publication-du-rapport-freres-musulmans-et-islamisme-politique-en-france ) den nationalen Zusammenhalt in Frankreich.<br \/>\n\u203a Lesen Sie auch: \u201eWir haben Kipppunkte \u00fcberschritten, das Land wird sich dramatisch ver\u00e4ndern\u201c https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/harald-michel-wir-haben-kipppunkte-ueberschritten-das-land-wird-sich-dramatisch-veraendern<\/p>\n<p>Auch in Deutschland sind die Islamisten aktiv. \u00dcber 28.000 Personen z\u00e4hlen laut dem Verfassungsschutzes https:\/\/www.verfassungsschutz.de\/DE\/themen\/islamismus-und-islamistischer-terrorismus\/zahlen-und-fakten\/zahlen-und-fakten_artikel.html#:~:text=Str%C3%B6mung%20in%20Deutschland.-,Islamistisches%20Personenpotenzial,ein%20Islamismuspotenzial%20von%2028.280%20Personen. zur islamistischen Szene, etwa 400 gelten als \u201eGef\u00e4hrder\u201c, https:\/\/mediendienst-integration.de\/extremismus\/extremistischer-islamismus\/wie-viele-extremistische-islamisten-gibt-es-in-deutschland\/ als Extremisten, denen Gewalttaten zugetraut werden.<\/p>\n<p>Anteil der Muslime vor allem in Westeuropa immer gr\u00f6\u00dfer<br \/>\nDas PEW Research Center, ein renommiertes, politisch unabh\u00e4ngiges Politik-Institut in Washington D.C., hat in einem Bericht drei verschiedene Migrationsszenarien vorgestellt. Bei der Berechnung der Zuwanderungszahlen bei einem \u201ehohen Migrationsszenario\u201c ging das PEW Research Center davon aus, dass sich der Rekordzustrom von Fl\u00fcchtlingen nach Europa, den es zwischen 2014 und 2016 gab, in der gleichen Form auf unbestimmte Zeit fortsetzen w\u00fcrde, und zwar mit derselben religi\u00f6sen Zusammensetzung, d. h. \u00fcberwiegend Muslime, zus\u00e4tzlich zum \u00fcblichen j\u00e4hrlichen Zustrom regul\u00e4rer Migranten.<\/p>\n<p>Basierend auf diesem 2017 ver\u00f6ffentlichten Szenario sagte das PEW Research Center voraus, dass sich der Anteil der Muslime in vielen L\u00e4ndern Europas von derzeit etwa sieben bis neun Prozent binnen 25 Jahren verdoppeln k\u00f6nnte. Unter den gleichen Zuwanderungsbedingungen rechnet das PEW Research Center in Frankreich und Gro\u00dfbritannien in weniger als 25 Jahren mit einem islamischen Bev\u00f6lkerungsanteil von jeweils etwa 18 Prozent, in Deutschland und \u00d6sterreich mit jeweils etwa 20 Prozent und im bev\u00f6lkerungsarmen Schweden mit fast 30 Prozent. Weitgehend verschont von einer solchen Entwicklung w\u00e4ren Ungarn, Irland, Portugal, Tschechien, Kroatien, Rum\u00e4nien, Polen und die baltischen Staaten.<\/p>\n<p>Sollte es so kommen, ist es unschwer vorauszusagen, dass die besonders betroffenen L\u00e4nder wie Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien oder \u00d6sterreich vor einem gravierenden gesellschaftlichen, kulturellen und wohl auch politischen Wandel stehen.<\/p>\n<p>Nirgendwo aber drohen die Ver\u00e4nderungen in Europa so dramatisch zu werden wie in Schweden mit seinen knapp elf Millionen Einwohnern. Vor 40 Jahren gab es hier nur einige wenige Muslime, heute n\u00e4hert sich ihr Anteil der Zehn-Prozent-Marke, wobei die muslimischen Migranten vor allem in St\u00e4dten wie Malm\u00f6 oder Stockholm leben.<\/p>\n<p>Schmerzliches Erwachen Schwedens aus Multikulti-Tr\u00e4umen<br \/>\nVor allem die Migration ist f\u00fcr die enorme Zunahme des Drogenhandels, von Gewaltkriminalit\u00e4t, Gewalt gegen Frauen und den entsetzlichen Missbrauch von Kindern verantwortlich, die in mafia\u00e4hnlichen Strukturen f\u00fcr gewaltt\u00e4tige Handlangerdienste benutzt werden. Polizei und Justiz haben sich als weitgehend ohnm\u00e4chtig gegen\u00fcber den kriminellen Machenschaften muslimischer Gro\u00dffamilien und geschlossener Clan- und Bandensysteme erwiesen.<\/p>\n<p>In Schweden k\u00f6nnte es nach den Prognosen des PEW Research Centers 2050 schon mehr als 30 Prozent Muslime geben, wenn der Strom der Migranten in Schweden nicht gestoppt wird. Angesichts dieser dramatischen Situation, deren Entstehung von Linken, Liberalen und Kirchen jahrelang vehement ignoriert wurde, ist das Land inzwischen aufgewacht. Selbst die Sozialdemokraten unterst\u00fctzen gravierende und strikte Ma\u00dfnahmen gegen die unkontrollierte Migration und die Ausbreitung der Kriminalit\u00e4t in \u2013 \u00fcberwiegend muslimischen \u2013 Parallel- und Gegengesellschaften. Vermutlich ist es aber viel zu sp\u00e4t und eine R\u00fcckkehr zu den harmonischen Friedenszeiten Schwedens nach dem Zweiten Weltkrieg scheint ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Die Evangelisch-Lutherische Kirche von Schweden legt allerdings auch heute noch den Schwerpunkt ihrer Arbeit mit Einwanderern nach wie vor auf \u201eInklusion\u201c und \u201einterreligi\u00f6sen Dialog\u201c und bef\u00fcrwortet noch immer eine fast uneingeschr\u00e4nkte Willkommenskultur f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>Die Islamisierung ist \u00fcberall in Europa sp\u00fcrbar<br \/>\nDas Verh\u00e4ltnis der Kirchen zum Islam ist in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern unterschiedlich. Sehr \u00e4hnlich sind die Folgen der schleichenden Islamisierung. Traditionen und Werte des Islam dringen in hunderttausend kleinen Schritten in den Alltag ein und ver\u00e4ndern die Gesellschaft \u2013 oft aber auch sehr deutlich das Leben in den christlichen Gemeinden und den Kirchen. Hier allerdings ist das selten ein Thema f\u00fcr Reflexion und Debatte.<\/p>\n<p>Wenn es in Deutschland um den Islam geht, richtet sich der Blick fast immer nur auf den Schutz dieser Minderheit gegen Vorurteile, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und \u201eIslamophobie\u201c. F\u00fcr Christen in Deutschland scheint es kaum etwas Schlimmeres zu geben als die N\u00e4he zur politischen Rechten, als den Ruf, intolerant oder gar rassistisch zu sein.<br \/>\n\u201eVor kaum etwas haben wir in der Gemeinde mehr Angst, als vielleicht als rassistisch oder islamophob angesehen zu werden\u201c, berichtet eine evangelische Pfarrerin in D\u00fcsseldorf, die lieber nicht genannt werden m\u00f6chte. Das gehe hinauf bis in die F\u00fchrungsetagen der Landeskirchen und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).<\/p>\n<p>Die R\u00fccksichtnahme auf Empfindlichkeiten anderer Menschen ist grunds\u00e4tzlich etwas zutiefst Christliches und gilt in der westlichen Zivilisation als Tugend. Die Verleugnung der eigenen Identit\u00e4t allerdings signalisiert angesichts sendungsbewusster, fremder Ideologien eher Kapitulation und Selbstaufgabe.<\/p>\n<p>Ein System der Verunsicherung: \u201eVielfalt als Chance\u201c<br \/>\nDas Feiern von Weihnachten, Ostern oder Sankt Martin in Kinderg\u00e4rten und Schulen ist seit einigen Jahren keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr. Vielerorts wurden christliche Traditionen drastisch abge\u00e4ndert. Begr\u00fcndet wird die neue Normalit\u00e4t stets mit der R\u00fccksicht auf die \u201ereligi\u00f6s und weltanschaulich vielf\u00e4ltigen Gruppen\u201c \u2013 wobei es im Grunde fast immer nur um Muslime geht.<\/p>\n<p>Kitas sollen aus Sicht der evangelischen Kirche \u201einklusiv, vorurteilsbewusst, kokonstruktiv und partizipativ\u201c sein, wie es im \u201eOrientierungsrahmen f\u00fcr die religi\u00f6se Bildung in evangelischen Kitas\u201c (PDF) in Bayern hei\u00dft. Mit \u201ekokonstruktiv\u201c ist hier vor allem die respektvolle und aktive Einbeziehung der Kinder in Lernprozesse gemeint, autorit\u00e4res Erziehen und \u201eWissen von oben\u201c aus Erwachsenensicht werden abgelehnt.<\/p>\n<p>Man kann nur ahnen, welche kollektive Verunsicherung ein solch p\u00e4dagogischer Ansatz im Umgang mit Drei- bis Sechsj\u00e4hrigen \u2013 zumal aus unterschiedlichen Kulturkreisen \u2013 ausl\u00f6st. \u201eVielfalt\u201c wird als \u201eChance\u201c definiert, einer \u201eDiskriminierung entgegengewirkt\u201c. In evangelischen Kitas \u201esind Menschen unterschiedlicher Religion und Weltanschauung willkommen. Die Familienreligiosit\u00e4t der Kita-Kinder (&#8230;) wird geachtet.\u201c<\/p>\n<p>So wurde in vielen Kinderg\u00e4rten Weihnachten als \u201eFest des Teilens, der Freude und des Lichts\u201c erkl\u00e4rt und gemeinsam gefeiert. In einer Kita in Kassel gab es 2016 schon heftige Diskussionen, nachdem auf traditionelle Weihnachtsrituale wie Lieder oder einen Weihnachtsbaum ganz verzichtet wurde, weil die Mehrheit der Kinder keinen christlichen Hintergrund mehr habe.<\/p>\n<p>Immer mehr Schulen laden ihre Sch\u00fcler w\u00e4hrend des Ramadans zu einem Fastenbrechen ein, w\u00e4hrend christliche Br\u00e4uche in den Hintergrund r\u00fccken. Die Kardinal-von-Galen-Schule in Lette im M\u00fcnsterland tr\u00e4gt den Namen eines katholischen W\u00fcrdentr\u00e4gers \u2013 und feiert mit diesem muslimischen Brauch kulturelle Vielfalt, um das \u201eMiteinander zu st\u00e4rken\u201c.<\/p>\n<p>In J\u00fclich fand am 20. Februar 2026 ein moslemisches Fastenbrechen in einer Kirche statt. \u201eDie Veranstaltung hat mehrere Jahre in einem unserer Pfarrheime stattgefunden, welches aber zu klein wurde angesichts wachsender Teilnahme\u201c, sagte der verantwortliche Pfarrer Hans-Otto von Danwitz auf Corrigenda-Anfrage. \u201eDie W\u00fcrde des Raums wurde gewahrt. Und gerade f\u00fcr das multireligi\u00f6se Friedensgebet, dessen Notwendigkeit in diesen Tagen ja wieder mehr als deutlich wird, bot die Kirche einen sehr guten Rahmen.\u201c Es ginge darum, die Menschen mit dem Evangelium in Ber\u00fchrung zu bringen. Die erzeugten Bilder und die Wirkung in sozialen Medien sorgten bei vielen f\u00fcr das Gegenteil. Die Rede war von Anbiederung oder gar Unterwerfung.<\/p>\n<p>Viele Mitarbeiter und Laien in den Kirchen f\u00fchlen sich fast zwanghaft einer vorurteilsfreien, toleranten, betont fremdenfreundlichen und von christlicher N\u00e4chstenliebe gepr\u00e4gten Haltung verpflichtet. Jede Kritik an Migranten, jeder Hinweis auf Rechte und berechtigte Interessen der Menschen, die schon immer hier leben, wird schnell als gef\u00e4hrlich gegei\u00dfelt und deshalb gar nicht erst ernsthaft diskutiert.<br \/>\nIn Frankfurt sollte nach Informationen des Verfassers k\u00fcrzlich eine Muslima Leiterin eines evangelischen Kindergartens werden. Vor den Kirchengremien betont die junge Frau aus Afghanistan ihre Weltoffenheit, ihren Respekt vor dem Christentum und die Liebe zu den Kindern. Allerdings wird sie nicht einmal gefragt, welche Bedeutung der Islam f\u00fcr sie habe und wie ihr Frauen- und Familienbild aussehe.<br \/>\nIn vielen Kitas in K\u00f6ln, auch in solchen mit katholischem Hintergrund, verzichten die Kinderg\u00e4rtnerinnen in der Adventszeit inzwischen g\u00e4nzlich auf weihnachtliche Lieder, aus R\u00fccksicht auf die vielen islamischen Kinder. In vielen Schulen in Deutschland wird stillschweigend akzeptiert, dass M\u00e4dchen aus muslimischen Familien nicht oder nur sehr eingeschr\u00e4nkt am Sportunterricht oder an Schwimmkursen teilnehmen.<\/p>\n<p>Wenn Fehlentwicklungen Schlagzeilen machen<br \/>\nWie dramatisch aber vielerorts die Begleiterscheinungen einer neuen, multikulturellen Normalit\u00e4t sind, zeigt sich besonders deutlich in den sozialen Brennpunkten der St\u00e4dte. In jeder zehnten Schule in Deutschland, etwa 4.000 Schulen, gibt es nach Auskunft von Heinz-Peter Meidinger, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3fgemwxdq30\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3fgemwxdq30<\/a> Ehrenpr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbands, gravierende Probleme mit der hohen Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund: \u201eDas Schlimmste ist, dass die Schwierigkeiten lange einfach ignoriert wurden.\u201c<br \/>\nDie skandal\u00f6sen Vorg\u00e4nge an der Karolina-Burger-Realschule <a href=\"https:\/\/www.cdurlp.de\/aktuelles\/karolina-burger-realschule-plus-und-quot-absolut-verantwortungslos-und\/\">https:\/\/www.cdurlp.de\/aktuelles\/karolina-burger-realschule-plus-und-quot-absolut-verantwortungslos-und\/<\/a> in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz illustrieren die Problematik. Die Bild-Zeitung nannte sie \u201eDeutschlands gef\u00e4hrlichste Schule\u201c. Messerangriffe, Amokdrohungen und sexuelle Beleidigungen von Lehrern haben hier \u00fcber die Jahre zu Hunderten von Strafanzeigen und Polizeieins\u00e4tzen gef\u00fchrt <a href=\"https:\/\/www.cdurlp.de\/aktuelles\/karolina-burger-realschule-plus-und-quot-absolut-verantwortungslos-und\/\">https:\/\/www.cdurlp.de\/aktuelles\/karolina-burger-realschule-plus-und-quot-absolut-verantwortungslos-und\/<\/a> \u2013 oft genug wegen K\u00f6rperverletzungen.<\/p>\n<p>Die Vorf\u00e4lle in Ludwigshafen sind keine lokale Besonderheit, sondern typisch f\u00fcr die Zust\u00e4nde in unz\u00e4hligen Schulen in ganz Deutschland. Wobei die Ereignisse in der S\u00fcdpfalz eine besondere Symbolkraft dadurch bekommen, dass bei all den bundesweiten Medienberichten ein sehr wichtiger Aspekt so gut wie nie erw\u00e4hnt wird: An dieser Realschule betr\u00e4gt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund an die 90 Prozent und die allermeisten Kinder sind muslimisch.<br \/>\nOb Staat oder Kirche: Die Reaktionen auf die bedrohlich wachsenden Probleme mit Migranten und ihren Kindern bestehen weitgehend im Wegschauen, Verharmlosen, Bestreiten, Besch\u00f6nigen, Bagatellisieren \u2013 sowie darin, jeden rechtsradikal und rassistisch zu nennen, der die Dinge auch nur vorsichtig beim Namen nennt.<\/p>\n<p>Warnungen gab es \u2013 einige wenige auch in den Kirchen<br \/>\nDies allerdings ist ein europ\u00e4isches, ja sogar westliches Problem: An der gnadenlosen Diffamierung und Ausgrenzung von Islamkritikern hat sich seit der italienischen Journalistin Oriana Fallaci (1929\u20132006), dem niederl\u00e4ndischen Filmregisseur Theo van Gogh (1957\u20132004) oder dem deutschen Sozialdemokraten Thilo Sarrazin, der 2009 das Buch \u201eDeutschland schafft sich ab\u201c ver\u00f6ffentlichte, nichts ge\u00e4ndert.<br \/>\nAuch der katholische Publizist und Orientalist Hans\u2011Peter Raddatz warnte vor einem antichristlichen und antidemokratischen Islam. Die katholische Kirche habe seit dem II. Vatikanischen Konzil eine irrige Kursbindung an den Islam und damit den Boden f\u00fcr eine k\u00fcnftige Dominanz des Islams in Europa bereitet.<\/p>\n<p>Kardinal Gerhard Ludwig M\u00fcller, Ex-Pr\u00e4fekt der Glaubenskongregation, forderte die Verteidigung christlicher Wurzeln, andernfalls werde Europa zu einem islamischen Kontinent. Laut ihm <a href=\"https:\/\/dianemontagna.substack.com\/p\/interview-cardinal-muller-on-charlie\">https:\/\/dianemontagna.substack.com\/p\/interview-cardinal-muller-on-charlie<\/a> ist Deutschland bereits in Teilen islamisiert. \u201eEs ist eine Invasion, eine Massenislamisierung Europas\u201c, klagte der kasachische Weihbischof Athanasius Schneider. Er f\u00fcrchtet einen \u201ePlan internationaler M\u00e4chte, die christliche Identit\u00e4t Europas zu ver\u00e4ndern\u201c. In einem Interview erg\u00e4nzte er 2025, dass die Anzahl der muslimischen Bewohner <a href=\"https:\/\/newdailycompass.com\/en\/schneider-mass-immigration-is-a-plan-to-islamise-europe\">https:\/\/newdailycompass.com\/en\/schneider-mass-immigration-is-a-plan-to-islamise-europe<\/a> in vielen traditionell christlichen L\u00e4ndern in naher Zukunft die einheimische Bev\u00f6lkerung zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcbertreffen werde.<\/p>\n<p>Die islamische Invasion Europas<br \/>\nDer ungarische Bischof L\u00e1szl\u00f3 Kiss-Rig\u00f3 <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/hungarian-bishop-says-pope-is-wrong-about-refugees\/2015\/09\/07\/fcba72e6-558a-11e5-9f54-1ea23f6e02f3_story.html\">https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/hungarian-bishop-says-pope-is-wrong-about-refugees\/2015\/09\/07\/fcba72e6-558a-11e5-9f54-1ea23f6e02f3_story.html<\/a> warnte: \u201eDas sind keine Fl\u00fcchtlinge (&#8230;) Sie kommen her und rufen \u2018Allah ist gro\u00df\u2019. Sie wollen die Kontrolle \u00fcbernehmen.\u201c Muslimische Fl\u00fcchtlinge seien oft \u201earrogant und zynisch\u201c, eine Gefahr f\u00fcr \u201euniverselle christliche Werte\u201c Europas.<br \/>\nAuch der afrikanische Kardinal Robert Sarah sprach 2019 von einer \u201eislamischen Invasion\u201c, die die christliche Identit\u00e4t Europas bedrohe. Dabei spiele auch der islamistische Terrorismus eine treibende Rolle. \u201eWie viele Tote braucht es, bis Europas Regierungen die Situation begreifen, in der sich der Westen befindet? Wie viele abgeschlagene K\u00f6pfe?\u201c, fragte der Geistliche aus Guinea polemisch.<\/p>\n<p>\u203a Lesen Sie auch: Islamismus durch die Schult\u00fcr<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/islamismus-durch-die-schultuer\">https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/islamismus-durch-die-schultuer<\/a><br \/>\nDer Islam kehre als Eroberer zur\u00fcck, nachdem er zweimal aus Europa vertrieben worden sei, erkl\u00e4rt Sarah; \u201ediesmal jedoch nicht mit Waffen, sondern durch Demografie und Immigration\u201c. Europas Christentum sei in Gefahr, weil es \u201enicht den Willen zur Verteidigung der eigenen Religion\u201c habe. Wenn eine Gesellschaft ihre eigenen Werte verdamme, dann sei sie dem Untergang geweiht.<\/p>\n<p>Der emeritierte amerikanische Kardinal Raymond Burke <a href=\"https:\/\/thecatholicherald.com\/article\/cardinal-burke-its-reasonable-to-be-afraid-of-islams-desire-to-govern-the-world\">https:\/\/thecatholicherald.com\/article\/cardinal-burke-its-reasonable-to-be-afraid-of-islams-desire-to-govern-the-world<\/a> sprach sich daf\u00fcr aus, die Einwanderung von Muslimen einzuschr\u00e4nken, da der Islam die europ\u00e4ische Kultur bedrohe. Der Islam wolle die Welt regieren. <a href=\"https:\/\/www.ncronline.org\/cardinal-burke-says-christian-nations-west-must-counter-islamic-influx\">https:\/\/www.ncronline.org\/cardinal-burke-says-christian-nations-west-must-counter-islamic-influx<\/a><\/p>\n<p>Dass heute Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur weitgehend aus ideologischer Verblendung und Wunschdenken gegen alle Realit\u00e4ten von einer multikulturellen Gesellschaft in Europa tr\u00e4umen, ist ein enorm gro\u00dfes Problem, auch f\u00fcr die kommenden Generationen: Sie m\u00fcssen mit den vielf\u00e4ltigen Folgen einer idealistischen, weltfremden Politik, in Deutschland lange Zeit verantwortet von der christdemokratischen Kanzlerin Angela Merkel, fertig werden.<br \/>\nF\u00fcr die Christen allerdings sind diese Entwicklungen noch bedrohlicher. Sie verst\u00e4rken den ohnehin dramatischen Bedeutungsverlust der Kirchen, sie stellen mittelbar die Bedeutung des christlichen Weltbilds in unserer westlichen Gesellschaft massiv in Frage und sie verringern die Pr\u00e4senz christlichen Lebens im Alltag.<\/p>\n<p>S\u00fcndenfall der Kirchenf\u00fcrsten: Amtskreuz aus Kleinmut ablegen<br \/>\nWer die eigene religi\u00f6se Tradition aus Angst vor m\u00f6glicher Kr\u00e4nkung anderer relativiert oder versteckt, gibt zumindest aus Sicht vieler zu erkennen, dass er selbst nicht mehr an ihre Bedeutung glaubt.<br \/>\nSymbolisch hierf\u00fcr sind die Ereignisse im Oktober 2016 auf dem Tempelberg in Jerusalem. Der damalige Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, und der seinerzeitige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, hatten damals \u2013 angeblich aufgrund der Bitten der Muslime und Juden \u2013 jeweils ihr Amtskreuz abgelegt.<br \/>\nDieses Verhalten, das beide Geistliche sp\u00e4ter selbstkritisch bedauerten, wirft trotz der sp\u00e4ten Einsicht ein Schlaglicht auf die krampfhafte Sehnsucht deutscher Kirchenf\u00fcrsten, nur nicht bei anderen Religionen anzuecken. Eine fatale Haltung, die kaum einen Imam oder Mullah dazu bewegen wird, jemals \u00e4hnlich zu handeln.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/bedford-strohm-bereut-tempelberg-besuch\">https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/bedford-strohm-bereut-tempelberg-besuch<\/a><br \/>\nDie gro\u00dfe Bereitschaft zur R\u00fccksichtnahme funktioniert zwischen den Religionsgemeinschaften fast ausschlie\u00dflich in eine Richtung. Christliche Symbole werden in Schulen oder \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden entfernt, christliche Feste umgedeutet, christliche Sprache neutralisiert. Fast immer geht es um Respekt und Sensibilit\u00e4t gegen\u00fcber islamischen Empfindlichkeiten. Berichte \u00fcber vergleichbares Handeln von Muslimen im Geiste des \u201einterreligi\u00f6sen Dialogs\u201c gibt es kaum. Weder in Europa noch in muslimischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Kirchen sehen in Muslimen vor allem \u201esch\u00fctzenswerte Minderheit\u201c<br \/>\nDer Umgang der Kirchen mit dem Islam hat viel mit dem Trauma der Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus zu tun, mit den Vers\u00e4umnissen und Fehlern der Christen angesichts der Verfolgung von Minderheiten und dem V\u00f6lkermord an den Juden. Der Islam wird deshalb kaum noch als religi\u00f6se, weltanschauliche und machtpolitische Herausforderung wahrgenommen, sondern als Religion einer sch\u00fctzenswerten Minderheit.<br \/>\n\u201eNie wieder\u201c soll sich eine menschenverachtende Ideologie in der Gesellschaft ohne Gegenwehr der Kirchen ausbreiten, nie wieder sollen Christen tatenlos zusehen, wie Minderheiten diffamiert und verfolgt werden. Die Kirchen reagieren auf Islamkritik geradezu reflexartig mit dem Verdacht, hier sei wieder der Ungeist des Faschismus am Werk. Wer pauschal \u00fcber Muslime urteile, der sei \u201erassistisch\u201c \u2013 das wird sogar in Papieren der Kirchen behauptet, obwohl Muslime ethnisch nicht zugeordnet werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Beschw\u00f6rung einer angeblich sich ausbreitenden \u201eIslamophobie\u201c <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/bedford-strohm-bereut-tempelberg-besuch\">https:\/\/www.muslim-liga.de\/spezial-islamfeindlichkeit\/pressemeldungen-aktuell\/<\/a> in der Gesellschaft scheint stark \u00fcbertrieben. W\u00e4hrend so gut wie jede j\u00fcdische Einrichtung streng gesch\u00fctzt werden muss, sind Angriffe auf Muslime oder islamische Einrichtungen die gro\u00dfe Ausnahme.<br \/>\nImmer wieder wenden sich Politiker und Geistliche gegen Vorbehalte gegen\u00fcber Muslimen. Angesichts der Tatsache allerdings, dass alle Statistiken und Chroniken den hohen, weit \u00fcberproportionalen Anteil von Muslimen an Terroranschl\u00e4gen und anderen schweren Gewalttaten wie Messerstechereien und Gruppenvergewaltigungen ausweisen, w\u00e4re es geradezu ein Wunder, wenn ausgerechnet muslimische M\u00e4nner einen besonderen Vertrauensvorschuss bek\u00e4men.<\/p>\n<p>Selbst in der T\u00fcrkei dringt der Islam wieder in die Politik vor<br \/>\n\u00c4hnliches gilt f\u00fcr das Vertrauen in die Kompatibilit\u00e4t des Islam mit der Demokratie. Der Koran begr\u00fcndet nicht nur ein Glaubenssystem, sondern ist auch die Vorlage f\u00fcr eine Rechtsordnung, ein Gesellschaftsmodell und ein politisches Herrschaftskonzept. Koran, Sunna, also die prophetische Tradition, und Scharia bilden ein umfassendes Regelwerk, das alle Lebensbereiche durchdringt.<\/p>\n<p>Die Trennung von Religion und Politik, wie sie im christlichen Europa nach langen K\u00e4mpfen seit der Aufkl\u00e4rung besteht, ist der islamischen Welt bis heute weitgehend fremd geblieben. Einzig dem gro\u00dfen t\u00fcrkischen Reformer Kemal Atat\u00fcrk gelang es 1923 in einer muslimischen Gesellschaft, nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs, eine laizistische Verfassung durchzusetzen. Seit Jahren ist nun aber Pr\u00e4sident der Republik T\u00fcrkei Recep Tayyip Erdo\u011fan dabei, diesen vision\u00e4ren Fortschritt wieder zu revidieren.<\/p>\n<p>Die Herrschaft des Islam ist so gut wie immer verbunden mit der mehr oder minder brutalen Unterdr\u00fcckung und Bek\u00e4mpfung aller anderen Religionen. \u00dcberall dort, wo der Islam dominiert, zeigt sich dieser religi\u00f6se Totalitarismus mit gro\u00dfer Deutlichkeit. Die christlichen Kirchen klammern sich aber an die Vorstellung eines Islam, der im Kern tolerant und friedlich sei und nur durch \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde oder radikale Ideologen entstellt werde. Diese naive und gef\u00e4hrliche Sichtweise verhindert eine realistische Einsch\u00e4tzung des Islams.<\/p>\n<p>\u203a Lesen Sie auch: Der (un-)heimliche Aufstieg des Islam in Deutschland<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/der-un-heimliche-aufstieg-des-islam-deutschland\">https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/der-un-heimliche-aufstieg-des-islam-deutschland<\/a><br \/>\nAuff\u00e4llig ist auch die moralische Asymmetrie, mit der Christentum und Islam behandelt werden. Das Christentum erscheint fast ausschlie\u00dflich als eine endlose Geschichte von Verbrechen und Schuld. Kreuzz\u00fcge, Inquisition, Kolonialismus und Sklaverei werden v\u00f6llig undifferenziert ohne zeitlichen Kontext beschworen.<\/p>\n<p>Es scheint verp\u00f6nt, die Verdienste der christlichen Europ\u00e4er auch nur zu erw\u00e4hnen. Diese haben wenig entwickelten V\u00f6lkern mit teilweise barbarischen, blutr\u00fcnstigen Traditionen und Kulten einen enormen Zivilisationsschub gebracht: Zugang zu moderner Medizin, Bildung und Technik. Aus christlicher Sicht ist es auch von Bedeutung, die Botschaft Christi verbreitet zu haben. In das Selbstverst\u00e4ndnis der Kirchen haben sich aber offenbar vor allem Schuldgef\u00fchle, Selbstzweifel und Selbstanklagen ins Bewusstsein eingebrannt.<\/p>\n<p>Der Islam dagegen wird mit einer erstaunlichen Milde betrachtet. Seine eigene Gewaltgeschichte, seine Eroberungskriege, seine jahrhundertelange Unterdr\u00fcckung religi\u00f6ser Minderheiten, seine bis heute g\u00fcltigen Rechtsvorstellungen zu Frauen, Homosexuellen und Andersgl\u00e4ubigen werden relativiert oder verschwiegen. Das fr\u00fche islamische Mittelalter wird gerne als Epoche der Toleranz verkl\u00e4rt, obwohl diese Toleranz stets auch an Unterwerfung und rechtliche Ungleichheit der \u201eUngl\u00e4ubigen\u201c gebunden war.<\/p>\n<p>Selbstentwaffnung und Selbstverleugnung<br \/>\nDiese doppelte Moral der Kirchen zum eigenen Nachteil wirkt wie eine geistige Selbstentwaffnung. Wer sich selbst ausschlie\u00dflich als T\u00e4ter begreift und den anderen als Opfer, ist nicht mehr f\u00e4hig zu klarer Analyse oder entschlossener Selbstbehauptung. Aus Schuldgef\u00fchl wird politische und kulturelle Passivit\u00e4t. Aus Demut wird Selbstverleugnung.<\/p>\n<p>Christliche Intellektuelle \u00fcbersehen, dass Selbstkritik keine Tugend mehr ist, wenn sie zur Selbstzerst\u00f6rung f\u00fchrt. Die Kirchen verstehen sich zu sehr als politische Akteure, als moralische Instanzen f\u00fcr Klima, Migration, Diversit\u00e4t oder globale Gerechtigkeit. So gut gemeint das auch sein mag, es ersetzt nicht die Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen wie S\u00e4kularisierung und Islamisierung, die gravierend das eigene Glaubensfundament und die Stellung des Christentums in der Gesellschaft betreffen.<\/p>\n<p>Statt unbequeme Wahrheiten auszusprechen, suchen die Kirchen moralische Anerkennung in Medien und Politik. Statt die Gl\u00e4ubigen zu st\u00e4rken, schw\u00e4chen Kirchen deren Selbstwertgef\u00fchl und anstatt \u2013 auch unbequeme \u2013 Orientierung zu geben, tummeln sich die Kirchen auf dem Markt der Zeitgeist-Themen.<\/p>\n<p>Das Christentum hat Europa gepr\u00e4gt, seine Institutionen, seine Moralvorstellungen, sein Menschenbild. Die Idee der Menschenw\u00fcrde, der individuellen Freiheit, der Begrenzung von Macht, ja, auch der Gleichheit der Frau, ist ohne das Christentum kaum vorstellbar. Wer dieses Erbe kampflos preisgibt, handelt nicht nur gegen die eigenen Interessen, sondern gef\u00e4hrdet auch die unersetzbare Basis der europ\u00e4ischen Zivilisation und Kultur.<\/p>\n<p>Der Islam ist dabei, Europa ohne Schwerter und Armeen zu erobern. Er breitet sich aus in einem geistigen Vakuum, das die christlichen Kirchen haben entstehen lassen. In einer Gesellschaft, die ihre eigenen Wurzeln nicht mehr kennt oder sie gar verachtet, haben selbstbewusste Ideologien leichtes Spiel. Das historische Urteil \u00fcber die Christen in der ersten H\u00e4lfte des 21. Jahrhunderts wird hart ausfallen. Die Frage ist nicht, ob es gesprochen wird, sondern wann.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 10.4.2026 von Laszlo Trankovits bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/islamisierung-europas-die-kirchen-sind-ratlos-verunsichert-und-mitschuldig\">https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/islamisierung-europas-die-kirchen-sind-ratlos-verunsichert-und-mitschuldig<\/a><br \/>\n<em>.<\/em><br \/>\n<em>Laszlo Trankovits, geb. 1950 in Budapest, kam 1956 nach Deutschland. Journalistenschule und Studium der Politik und Wirtschaft. Als Journalist war er zun\u00e4chst freiberuflich, dann f\u00fcr ARD\/ZDF, die Frankfurter Rundschau und evangelische Publikationen t\u00e4tig. Von 1977 bis 2016 arbeitete er f\u00fcr die DPA als B\u00fcroleiter in Tel Aviv, Rom, Frankfurt, Washington und Kapstadt. Trankovits nahm Lehrauftr\u00e4ge an Universit\u00e4ten und Akademien wahr. Er ver\u00f6ffentlichte mehrere B\u00fccher, darunter \u201e111 Orte in Jerusalem, die man gesehen haben muss\u201c, erschienen im Emons-Verlag, K\u00f6ln.<\/em><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) \u201eMan darf den Islam hassen\u201c \u2013 Migrationsforscher Ruud Koopmans im Gespr\u00e4ch<\/strong><br \/>\n\u201eDer Islamismus und der islamistische Terror breiten sich wie ein \u00d6lfleck auf der ganzen Welt aus\u201c, moniert der Migrationsforscher Ruud Koopmans. Im Gespr\u00e4ch mit Max Mannhart kl\u00e4rt er \u00fcber die Gefahr unkontrollierter Einwanderung auf und erkl\u00e4rt, warum Deutschland die wahre Migrationswelle erst noch bevorsteht.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dewjpV2Z2sA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dewjpV2Z2sA<\/a><br \/>\n&#8230; Komplettes Interview vom 12.4.2026 von Max Mannhart mit Ruud Koopmans bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/man-darf-den-islam-hassen-migrationsforscher-ruud-koopmans-im-gesprch\/\">https:\/\/apollo-news.net\/man-darf-den-islam-hassen-migrationsforscher-ruud-koopmans-im-gesprch\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Gef\u00e4hrliche Fakten: Zum Buch &#8222;Schattenseiten der Migration&#8220; von Frank Urbaniok<\/strong><br \/>\nVortragsabende geh\u00f6ren in unseren Breitengraden im Regelfall nicht zu den besonders sch\u00fctzenswerten Veranstaltungen. Der gro\u00dfgewachsene, breitschultrige Mann mit dem charakteristischen verkabelten Knopf im Ohr wirkte daher zun\u00e4chst wie ein Fremdk\u00f6rper. Bis der Blick auf einen zweiten und einen dritten f\u00e4llt. Es wird deutlich: Sie sind nicht hier, um den Ausf\u00fchrungen zu lauschen, sondern um f\u00fcr Ordnung zu sorgen im Fall der F\u00e4lle. Und mit diesem ist hier offenbar zu rechnen.<br \/>\nDieses Bild bot sich k\u00fcrzlich in Z\u00fcrich. Der forensische Psychiater Frank Urbaniok, urspr\u00fcnglich Deutscher, inzwischen deutsch-schweizerischer Doppelb\u00fcrger, war vom Magazin Nebelspalter eingeladen worden, um \u00fcber sein aktuelles Buch \u201eSchattenseiten der Migration\u201c zu sprechen.<br \/>\nUrbaniok werden \u00f6ffentliche Auftritte nicht leicht gemacht. Eine geplante Veranstaltung im November des vergangenen Jahres wurde abgesagt nach St\u00f6randrohungen durch linke Kreise. Der Veranstalter befand, er k\u00f6nne die Sicherheit nicht garantieren. Cancel-Culture braucht keine reale Gewalt, um sich durchzusetzen, es reicht schon das Versprechen, es k\u00f6nnte dazu kommen.<br \/>\n-..<br \/>\nDie Diskussion verhindern<br \/>\nDer Aufschrei gegen solche Entwicklungen ist nicht laut genug. Frank Urbaniok ist kein rechter Hetzer, der gewaltbereite Menschen am Rand der Gesellschaft anspricht. Er ist Wissenschaftler mit einem Flair f\u00fcr Zahlen und der Bereitschaft, diese laut auszusprechen. In seinem Buch zeigt er auf der Grundlage offizieller Statistiken, dass es einen Zusammenhang zwischen der kulturellen Pr\u00e4gung und der Kriminalit\u00e4t gibt. Dabei bleibt er nicht diffus, sondern wird konkret. Er schreibt, welche Nationalit\u00e4ten gem\u00e4\u00df Kriminalstatistik besonders zu Gewaltt\u00e4tigkeit neigen.<\/p>\n<p>Dass Menschen aus Syrien oder Afghanistan beispielsweise bei Sexualdelikten mehrere hundert Prozent \u00fcberrepr\u00e4sentiert sind im Vergleich zu den Einheimischen, ist eine simple Tatsache, die sich schlecht wegdiskutieren l\u00e4sst. Damit bleibt denen, die das nicht ausgesprochen wissen wollen, nur ein Weg: Sie m\u00fcssen die Diskussion an sich verhindern.<br \/>\n.<br \/>\nSpezial mit Frank Urbaniok \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-kriminalitaet\/\">\u00abSchattenseiten der Migration\u00bb<\/a> | Live aus Z\u00fcrich<br \/>\nFrank Urbaniok ist ein deutsch-schweizerischer forensischer Psychiater und einer der bekanntesten Experten der Schweiz im Bereich Gewaltstraftaten, Risikobeurteilung und Strafvollzug. Er war \u00fcber 20 Jahre lang Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Z\u00fcrich. Bekannt wurde er unter anderem durch das von ihm entwickelte FOTRES-System, ein Verfahren zur Einsch\u00e4tzung von R\u00fcckfallrisiken. Er ist Autor mehrerer B\u00fccher, darunter auch eines \u00fcber die Schattenseiten der Migration, das in der Schweiz grosse Debatten ausgel\u00f6st hat. Am exklusiven Nebelspalter-Event spricht Dominik Feusi mit Frank Urbaniok \u00fcber sein neues Buch.<br \/>\nVortrag von Frank Urbaniok am 27.3.2026<br \/>\n4.4.2026, 1:04 Std<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZSNZmAr0vIQ\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZSNZmAr0vIQ<\/a><br \/>\n.<br \/>\nAn diesem Abend wird das nicht versucht. Die Personensch\u00fctzer bleiben arbeitslos, Frank Urbaniok kann seine wissenschaftlichen Erkenntnisse eine Stunde lang ungest\u00f6rt vorstellen und danach Fragen aus dem Publikum beantworten.<br \/>\nDas \u00e4ndert allerdings nichts daran, dass der fr\u00fchere Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Z\u00fcrich f\u00fcr viele zur Unperson geworden ist. Man wirft ihm vor, mit seinem Buch rechte Hetze zu bedienen. Linksradikale Kreise bezeichnen Urbanioks Ausf\u00fchrungen als \u201erassistische Positionen\u201c, eine Gruppierung nennt ihn \u201erechtsextremen Psychiater\u201c.<br \/>\nDas ist leicht widerlegbar. Der Kern von Rassismus besteht darin, andere aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren und ihnen den Wert als Mensch abzusprechen. Tut man das, wenn man banale Fakten benennt, die auf offiziellem Zahlenmaterial beruhen? K\u00f6nnen korrekte Zahlen \u201erassistisch\u201c sein? Und wird man zum Rechtsextremen, wenn man sich mit ihnen besch\u00e4ftigt?<\/p>\n<p>Was soll \u201eumstritten\u201c sein?<br \/>\nAuch Journalisten tun sich schwer mit dem Autor, den sie fr\u00fcher selbst gern als Fachmann zu Wort kommen lie\u00dfen, wenn es um die psychologische Beurteilung von Gewaltt\u00e4tern ging. Es scheint ihnen seit \u201eSchattenseiten der Migration\u201c nicht mehr ganz geheuer, ihn sachlich zu beleuchten, sie gehen vorsichtshalber auf Distanz. \u201eAuch bei Fachleuten ist das Buch umstritten\u201c, hei\u00dft es beispielsweise bei der Zeitung Blick.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/schweiz\/basel\/wird-psychiater-urbaniok-gecancelt-vortraege-von-mir-wurden-ploetzlich-abgesagt-id21445947.html\">https:\/\/www.blick.ch\/schweiz\/basel\/wird-psychiater-urbaniok-gecancelt-vortraege-von-mir-wurden-ploetzlich-abgesagt-id21445947.html<\/a><\/p>\n<p>Mehr steht da nicht. Was genau ist umstritten: Die Zahlen aus der Kriminalstatistik der Kantone? Die Tatsache, dass sie jemand zusammengetragen und analysiert hat? Oder Urbanioks Feststellung, es sei die Aufgabe des Staates, die eigenen B\u00fcrger vor Gewalt zu sch\u00fctzen? Ist \u201eumstritten\u201c einfach die neue Formel f\u00fcr alles, was man nicht so gern h\u00f6ren mag?<br \/>\nDie Zahlen in seinem Buch sind reine Fakten. Sie zu analysieren, ist die Aufgabe der Wissenschaft, ansonsten stellt sich die Frage, warum sie \u00fcberhaupt erhoben wurden. Und ja, auch ein Staat, der seine T\u00fcren f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge \u00f6ffnet und die Menschenrechte achtet, steht gleichzeitig in der Verantwortung, daf\u00fcr zu sorgen, dass sich die einheimische Bev\u00f6lkerung sicher f\u00fchlt. Nichts davon kann ernsthaft umstritten sein.<\/p>\n<p>Das Vertrauen geht verloren<br \/>\nWir leben im Zeitalter des Kampfs gegen sogenannte \u201eFake-News\u201c. Regierungen \u00fcberschlagen sich mit Vorschl\u00e4gen, wie die Verbreitung von kunstvoll aufbereiteten L\u00fcgen mit dem Ziel der Destabilisierung verhindert werden kann. Aber ist die effektivste Art dieses Kampfs nicht, den eigentlichen Fakten den Weg zu ebnen? Offen zu sagen, wie es ist?<\/p>\n<p>Ausl\u00e4nder sind in der Schweiz in puncto Kriminalit\u00e4t \u00fcberproportional vertreten, und das dort, wo sie besonders weh tut, im Bereich der Gewaltdelikte. Das macht nicht jeden Ausl\u00e4nder zum potenziellen T\u00e4ter, doch diesen Umkehrschluss vertritt Frank Urbaniok auch nicht. Was er aber sagt: Man darf diese Probleme nicht totschweigen, und man muss beginnen, neben den Potenzialen der Zuwanderung auch \u00fcber ihre dunklen Seiten zu sprechen.<br \/>\nWer Fakten zu Tabus erkl\u00e4rt, sch\u00fctzt damit nichts und niemanden. Im Gegenteil: Das Vertrauen in den Staat geht bei denen verloren, die sich an die Gesetze halten und zusehen m\u00fcssen, wie das andere nicht tun. Und die sehen, wie Leute zum Schweigen gebracht werden, die Zusammenh\u00e4nge aufzeigen und sagen: Wir m\u00fcssen etwas tun.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.4.2026 von Stefan Millius bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/kolumne-von-stefan-millius-gefaehrliche-fakten\">https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/kolumne-von-stefan-millius-gefaehrliche-fakten<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Stefan Millius, Jahrgang 1972, ist Redakteur bei der Weltwoche und dem Kontrafunk sowie Autor beim Nebelspalter. Er verfasste mehrere Romane, Sachb\u00fccher und Drehb\u00fccher. Seine j\u00fcngsten Erscheinungen waren der autobiografische Schreibratgeber \u201eSchreib!\u201c und \u201eFastfood f\u00fcr Afrika\u201c, ein satirischer Roman zur Entwicklungshilfe. Er ist Vater von zwei M\u00e4dchen und lebt in der Ostschweiz.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nEin Zusammenhang zwischen Kriminalit\u00e4t und bestimmten kulturellen Pr\u00e4gungen besteht sicher. Man sollte aber auch das soziale Klientel bedenken, das aus gewissen L\u00e4ndern kommt. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/sarrazin\/\">Thilo Sarrazin<\/a> sagte es in seinem Besteller ganz trocken: <em><strong>Es gibt bereits seit Jahrzehnten keine Arbeitsmarktgr\u00fcnde f\u00fcr Migration nach Deutschland. Das hei\u00dft aber im Umkerschluss: Der Grund f\u00fcr die Migration besteht vorrangig im Sozialstaat.<\/strong><\/em> Wer keine Probleme hat, sich in einem Land durchf\u00fcttern zu lassen, das er innerlich verachtet, bringt ein bestimmtes Mindset mit. Auch besteht die M\u00f6glichkeit, sich durch Migration einer Strafverfolgung im Heimatland zu entziehen. Vornehm ausgedr\u00fcckt tendieren also muslimische L\u00e4nder dazu, ihre &#8222;sozialen Problemf\u00e4lle&#8220; nach Europa, besonders nach Deutschland abzuschieben. Das sieht man auch daran, dass diese L\u00e4nder nur \u00e4u\u00dferst ungern ihre Leute wieder zur\u00fccknehmen (siehe aktuelles Beispiel Syrien). Ich finde es wichtig, dass im Hinterkopf zu behalten, um nicht in einen Kulturchauvinismus zu verfallen. Wie ich k\u00fcrzlich h\u00f6rte, sehen z. B. die Iraner die muslimische Masseneinwanderung nach Europa sehr kritisch. EUM<br \/>\n.<br \/>\nVor Jahrzehnten schon wurde gefragt, wann die Erziehung eines Kindes beginne. Die Antwort: 25 Jahre vor seiner Geburt. Wer mit 25 Jahren einwandert, hat 50 Jahre anderer Pr\u00e4gung. Unsere Zukunft steht in den Herkunftsl\u00e4ndern geschrieben. J\u00fcrg R\u00fcckert<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Westeuropa verliert das Christentum an Einflu\u00df, w\u00e4hrend der Islam gewinnt. 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