{"id":147365,"date":"2026-04-02T10:22:56","date_gmt":"2026-04-02T08:22:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=147365"},"modified":"2026-04-03T08:10:05","modified_gmt":"2026-04-03T06:10:05","slug":"christen-ostern-bis-pfingsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/christen-ostern-bis-pfingsten\/","title":{"rendered":"Christen: Ostern bis Pfingsten"},"content":{"rendered":"<p>Auch in Deutschland ist die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/christenfeindlichkeit\/\">Christenfeindlichkeit<\/a> ungebrochen. In ihr zeigt sich der zunehmende Einflu\u00df des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/islamogauchisme\/\">Islamogauchisme<\/a> (franz: gauche = <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gruen-links\/\">links<\/a>), also der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">ideologischen<\/a> Verbindung von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-islam\/\">Islam<\/a> und linken <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/wokeismus\/\">Wokeismus<\/a>.<br \/>\nEinerseits mag man diese Allianz nicht so ganz ernst nehmen, <!--more-->denn nach dem &#8211; alleine schon demografisch begr\u00fcndeten &#8211; Sieg des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-politik\/\">politischen Islam<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamismus\/\">Islamismus<\/a> \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">Woken<\/a> wird der Islam die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/linke\/\">Linke<\/a> ausl\u00f6schen. Wie das funktioniert, hat man im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/\">Iran<\/a> nach der Macht\u00fcbernahme des Islam durch Ayatollah Chomeini im Jahr 1979 gezeigt: Die persischen Linken wurden fast alle <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/iran2026\/\">umgebracht<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nAndererseits liegt es am <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/\">Christentum<\/a>, sich gegen den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturkampf\/\">Islamogauchisme<\/a> zur Wehr zu setzen. Nicht mit Gewalt und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/indoktrinierung\/\">Indoktrinierung<\/a>, sondern durch friedliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/philosophie\/\">R\u00fcckbesinnung<\/a> auf die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/christentum\/\">christlichen Werte<\/a> als Basis f\u00fcr eigenes Handeln. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/ostern\/\">Osterzeit<\/a> l\u00e4dt hierzu ein. Dazu zwei Tipps:<\/p>\n<p>Tipp 1: Andreas Schnebel beschreibt auf seiner Seite <a href=\"https:\/\/www.libertaereChristen.de\">https:\/\/www.libertaereChristen.de<\/a> die christlichen Feiertage zwischen Palmsonntag und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/pfingsten\/\">Pfingsten<\/a> als die sieben &#8222;Stationen zur Freiheit&#8220; (1). Denn <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">individuelle Freiheit<\/a> bieten weder Islam noch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/sozialismus\/kulturmarxismus\/\">Kulturmarxismus<\/a>, sondern nur das Christentum nach \u00fcberstandener <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/\">Aufkl\u00e4rung<\/a>. Es tut gut, vom Sinn zu lesen und zu erfahren, der sich in den Stationen Palmsonntag, Gr\u00fcndonnerstag, Karfreitag (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/raetschen\/\">R\u00e4tschen<\/a>), Karsamstag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten verbirgt.<\/p>\n<p>Zipp 2: Der katholische Bischof im Erzbistum Astana in Kasachstan (ehemals Sowjetunion, heute selbst\u00e4ndig), Athanasius Schneider, ruft die Christen auf zu einer <em>&#8222;neuen Bewegung in Kultur, Politik und \u00f6ffentlichem Leben, um unsere <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/europa-kulturkreis\/\">europ\u00e4ischen Werte zu retten<\/a>&#8222;<\/em> (2). Nach seiner Ansicht ist eine solche Rettung <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/abendland\/\">Europas<\/a> von den etablierten Kirchen nicht zu erwarten, in Deutschland also weder von den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/evangelisch\/\">Protestanten<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/ekd\/\">EKD<\/a>) noch von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">katholischen<\/a> Bischofskonferenz (DBK), denn: <em><strong>&#8222;Die deutsche Kirche ist die feige Kollaborateurin linker Ideologie&#8220;<\/strong><\/em>. Deutliche Worte, aber leider Realit\u00e4t. Leider sind unsere Kirchen &#8211; unterst\u00fctzt von den die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/zivilgesellschaft\/\">Zivilgesellschaft<\/a> kontrollierenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/ngo-komplex\/\">NGOs<\/a> und den Mainstreammedien &#8211; zu Claqueuren der staatlichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/unseredemokratie\/\">UnsereDemokratie<\/a>\u00a0 geworden. Auf den Kirchentagen w\u00e4hnt man sich zuweilen wie auf Parteitagen von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cduspdgruene\/\">CDUSPDGr\u00fcneLinke<\/a>\u00a0.<br \/>\n.<br \/>\nDie Deutschen, die 364 Tage im Jahr als brave <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/untertan\/\">Untertanen<\/a> den Anordnungen von Obrigkeit bzw. Staat gehorchen, mucken nur an einem Tag im Jahr auf &#8211; an <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/raetschen-am-karfreitag-ebnet\/\">Karfreitag<\/a> gegen das Tanz- und Vergn\u00fcgungsverbot, das trotz Aufkl\u00e4rung und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">Trennung von Kirche und Staat<\/a> weiterhin gilt (3). Wenn an Karfreitag Event, Trubel und Party verboten sind, dann wird kritisiert, werden aber\u00a0 z.B. christliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/kirchenschaendung\/\">Kirchen gesch\u00e4ndet<\/a>, dann unterbleiben <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/aufschrei\/\">Aufschrei<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kritik\/\">Kritik<\/a>. &#8222;Sicher kann man die Christen mit ihrem Karfreitag zum Teufel schicken \u2013 aber dann werden sie \u00fcber kurz oder lang eben auch alles andere mitnehmen, was ihre Religion Europa eingestiftet hat, &#8230; nicht nur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/freiheitsrechte\/\">Freiheitsrechte<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/demokratierettung\/\">Demokratie<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freiheit-individuell-allgemein\/\">Individualismus<\/a> oder auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/leistung\/\">Leistung<\/a>, sondern Gnade und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbstaufgabe-einer-zivilisation\/\">Erl\u00f6sung<\/a>.&#8220;<br \/>\nDer woke, links und gr\u00fcn dominierte Staat wei\u00df den Untertanengeist der &#8222;schon l\u00e4nger hier Lebenden&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">Angela Merkel<\/a>) im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kampf-gegen-rechts\/\">Kampf gegen Rechts<\/a> bzw. gegen die eigene j\u00fcdisch-christlich gepr\u00e4gte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kulturkampf-kreuz-und-bibel\/\">Kultur<\/a> zu nutzen. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/christenfeindlichkeit-das-tabu\/\">Christenfeindlichkeit<\/a> h\u00e4lt leider an im Land, und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/unterwerfung\/\">Unterwerfung<\/a> i.S. von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/houellebecq\/\">Houellebecq<\/a> ist nicht nur in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/frankreich2022\/\">Frankreich<\/a> angesagt, sondern erst recht in Deutschland.<br \/>\nIn diesem Sinne: Frohe Ostern.<br \/>\n3.4.2026<br \/>\nDieser Text ist ohne Zuhilfenahme von KI geschrieben worden.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Christen: Ostern bis Pfingsten&#8220; ==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Palmsonntag bis Pfingsten: Christliche Stationen zur Freiheit<\/strong><br \/>\nvon Andreas Schnebel<br \/>\nEs gibt eine verbreitete Vorstellung vom christlichen Glauben, die ihn auf Innerlichkeit reduziert: auf Trost, auf Sinn, auf pers\u00f6nliche Spiritualit\u00e4t. Palmsonntag wird zur symbolischen Szene, das Kreuz zur emotionalen Erz\u00e4hlung, Ostern zur Hoffnung, Himmelfahrt zum Abschied, Pfingsten zur religi\u00f6sen Erfahrung. Doch diese Perspektive greift zu kurz. Sie verfehlt den Kern.<br \/>\nDie Ereignisse von Palmsonntag bis Pfingsten sind keine blo\u00dfen religi\u00f6sen Bilder. Sie sind aufeinander bezogene Rechtsakte. Sie markieren keine Stimmungen, sondern Entscheidungen. Sie betreffen nicht nur das Innenleben des Menschen, sondern die Ordnung der Welt.<br \/>\nIn den kommenden Wochen erscheinen hier sieben Essays \u2013 einer zu jedem Stationsfest der Heiligen Woche und der Osterzeit. Sie folgen einer einzigen juridischen Logik: dem Weg des K\u00f6nigs von der Proklamation seines Anspruchs \u00fcber die Stiftung des Bundes, die Tilgung der Schuld und die \u00f6ffentliche Vindikation bis hin zur Inthronisation und der gegenw\u00e4rtigen Anwendung seiner Herrschaft durch den Geist.<br \/>\n.<br \/>\nPalmsonntag, 29. M\u00e4rz 2026 \u2013 Die souver\u00e4ne Inbesitznahme<br \/>\n\u201eDer Herr bedarf seiner.\u201d* Der K\u00f6nig meldet seinen Eigentumsanspruch an. Kein Mensch, kein Staat ist Herr der Geschichte.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/palmsonntag-die-souverane-inbesitznahme\">https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/palmsonntag-die-souverane-inbesitznahme<\/a><br \/>\n.<br \/>\nGr\u00fcndonnerstag, 3. April 2026 \u2013 Die Einsetzung des Gnadenbundes<br \/>\nDer K\u00f6nig setzt den Bund ein, in dessen Rahmen das Kreuz wirksam wird. Das Mahl als Vertragsstiftung, die Fu\u00dfwaschung als Definition seiner Herrschaft.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/grundonnerstag-die-einsetzung-des\">https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/grundonnerstag-die-einsetzung-des<\/a><\/p>\n<p>Karfreitag, 4. April 2026 \u2013 Der forensische Triumph \u00fcber die M\u00e4chte<br \/>\nDer Schuldschein wird getilgt. Die M\u00e4chte werden entwaffnet. Das Kreuz als Magna Carta der Freiheit.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/karfreitag-der-forensische-triumph\">https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/karfreitag-der-forensische-triumph<\/a><br \/>\n.<br \/>\nKarsamstag, 5. April 2026 \u2013 Die Stille des vollzogenen Rechts<br \/>\nDas Urteil ist gesprochen. Die Welt wei\u00df es noch nicht. Das Grab ist versiegelt \u2013 und bewacht von M\u00e4nnern, die ein leeres Versprechen h\u00fcten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/karsamstag-die-stille-des-vollzogenen\">https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/karsamstag-die-stille-des-vollzogenen<\/a><\/p>\n<p>Ostersonntag, 6. April 2026 \u2013 Die \u00f6ffentliche Vindikation des K\u00f6nigs<br \/>\nDas Urteil wird beglaubigt. Die Quittung ausgestellt. Der Erstgeborene von den Toten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/ostersonntag-die-offentliche-vindikation\">https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/ostersonntag-die-offentliche-vindikation<\/a><\/p>\n<p>Himmelfahrt, 14. Mai 2026 \u2013 Die Inthronisation des Cosmocrators<br \/>\nDer Thron wird besetzt. Der F\u00fcrst der K\u00f6nige auf Erden tritt sein Amt an. Jede irdische Souver\u00e4nit\u00e4t ist ab jetzt abgeleitet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/christi-himmelfahrt-die-inthronisation\">https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/christi-himmelfahrt-die-inthronisation<\/a><br \/>\n.<br \/>\nPfingsten, 24. Mai 2026 \u2013 Die Ausgie\u00dfung des k\u00f6niglichen Bevollm\u00e4chtigten<br \/>\nDie Herrschaft wird gegenw\u00e4rtig. Der Geist bindet das Gewissen unmittelbar an Christus \u2013 nicht an Institutionen. Autorit\u00e4t wird nicht zentralisiert, sondern angewendet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/pfingsten-die-ausgieung-des-koniglichen\">https:\/\/libertaerechristen.substack.com\/p\/pfingsten-die-ausgieung-des-koniglichen<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDie leitende These ist einfach \u2013 ihre Konsequenzen sind weitreichend:<br \/>\nSeit Palmsonntag ist der Anspruch erkl\u00e4rt.<br \/>\nSeit Gr\u00fcndonnerstag ist der Bund eingesetzt.<br \/>\nSeit Karfreitag ist die Schuld bezahlt.<br \/>\nSeit Ostern ist das Urteil \u00f6ffentlich best\u00e4tigt.<br \/>\nSeit Himmelfahrt ist die Herrschaft eingesetzt.<br \/>\nSeit Pfingsten ist diese Herrschaft gegenw\u00e4rtig wirksam.<\/p>\n<p>Wer das versteht, versteht Freiheit neu. Nicht als Autonomie des Menschen, sondern als Konsequenz eines vollzogenen Rechts. Nicht als politisches Projekt, sondern als begrenzte Ordnung unter einem bereits herrschenden K\u00f6nig. Nicht als Hoffnung f\u00fcr die Zukunft, sondern als Status in der Gegenwart.<br \/>\nDiese Perspektive entzieht jeder Form absoluter Macht ihre Grundlage \u2013 nicht durch Protest, sondern durch Recht.<br \/>\nDer Thron ist nicht vakant.<br \/>\nUnd genau darin liegt die Freiheit.<\/p>\n<p>2.4.2026, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staat-neutral\/\">Andreas Schnebel<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/LibertaereChristen.de\">https:\/\/LibertaereChristen.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Bischof Schneider aus Kasachstan: \u201eWir brauchen eine Bewegung f\u00fcr Europa\u201c<\/strong><br \/>\n<em>Interview: Aus dem fernen Asien kommt ein Appell, wie man ihn sich hierzulande kaum vorstellen kann: Athanasius Schneider, katholischer Bischof in Astana, ruft die Europ\u00e4er zu Ostern auf, ihre Kultur vor wokem Totalitarismus und Massenmigration zu retten<\/em><br \/>\n<em>Moritz Schwarz<\/em><br \/>\n.<br \/>\nHochw\u00fcrdigster Herr Bischof, Sie rufen auf zu einer \u201eneuen Bewegung in Kultur, Politik und \u00f6ffentlichem Leben, um unsere europ\u00e4ischen Werte zu st\u00e4rken\u201c.<br \/>\nAthanasius Schneider: Ja, denn gerade Ostern sollte uns daran erinnern, dass unser Europa auf dem Christentum errichtet wurde.<\/p>\n<p>Weshalb \u201egerade Ostern\u201c?<br \/>\nSchneider: Weil kein Fest mehr f\u00fcr den christlichen Glauben steht: mit der Auferstehung Jesu Christi nach der Finsternis seiner Passion, mit dem Triumph \u00fcber den Tod und der Erl\u00f6sung der Welt. Das ist es, worauf die Kirche gr\u00fcndet und auf ihr wiederum Europa. Und dies nicht nur in religi\u00f6sem Sinne, sondern, was wir heute gerne vergessen, in umfassender Hinsicht.<\/p>\n<p>Zum Beispiel?<br \/>\nSchneider: Alle europ\u00e4ischen Werte leiten sich letztlich aus dem Christentum ab, auch die, die wir heute als weltlich betrachten. Etwa die Vorstellung von der Individualit\u00e4t und der Freiheit des Einzelnen. Oder nehmen Sie die abendl\u00e4ndische Bildung: es waren die Kl\u00f6ster, die den Schatz des antiken Wissens bewahrt, aufgearbeitet und f\u00fcr das Abendland zug\u00e4nglich gemacht haben. Sie waren lange Europas Horte des Wissens, bis die Universit\u00e4ten aufkamen, die allerdings ebenfalls von der Kirche eingef\u00fchrt wurden, zur\u00fcckreichend bis zu den Kirchenv\u00e4tern der Antike. Das gleiche gilt etwa f\u00fcr das Krankenhaus, das erst das Christentum erfunden hat, angetrieben vom Geist des Evangeliums, der Liebe zu den \u00c4rmsten. Etwa das Basileion im 4. Jahrhundert, das der Kirchenvater Basilius der Gro\u00dfe in Kleinasien gr\u00fcndete und in dem Kranke und Bed\u00fcrftige in gro\u00dfer Zahl gepflegt wurden. Und auch in dem folgenden Mittelalter war Krankenpflege Sache der Kirche, der Staat tat da nichts. Schon der Begriff \u201eKrankenschwester\u201c, woher kommt er? Daher, dass es urspr\u00fcnglich Ordensschwestern waren, die die Kranken pflegten. Oder nehmen Sie unser Prozessrecht, das zum Teil auf die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte Inquisition zur\u00fcckgeht, mit ihrer modernen Idee, dass ein ordentlicher Prozess einer Beweisf\u00fchrung bedarf sowie einer Verteidigung. Das sind nur einige Beispiele daf\u00fcr, wie tiefgreifend das Christentum unsere europ\u00e4ische Kultur gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>Aber inwiefern ist diese Pr\u00e4gung denn nun in Gefahr, so dass sie einer St\u00e4rkung bedarf?<br \/>\nSchneider: Wer heute kritisch auf die Gesellschaft blickt, erkennt das Bestreben, den Einfluss des Christentums zu leugnen und zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, auf dass andere Einfl\u00fcsse verbreitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Konkret?<br \/>\nSchneider: Heute vor allem die linke Ideologie, die letztlich vom Marxismus herstammt, und die mit dem Trick verbreitet wird, zu behaupten, was links ist, sei per se gut und was rechts ist, per se schlecht. Dabei ist das eine v\u00f6llig willk\u00fcrliche Zuweisung, die der Kritik nicht standh\u00e4lt, wenn man etwa geschichtlich untersucht, was linke Ideen, Parteien und Politik so alles angerichtet haben. Wozu \u00fcbrigens auch der Nationalsozialismus geh\u00f6rt, der den Sozialismus ja nicht umsonst im Namen tr\u00e4gt. Nat\u00fcrlich aber darf man auch die Rechte nicht ausklammern, deren Ideen mitunter ebenfalls Unrecht hervorbrachten. St\u00e4rken m\u00fcssen wir also die Werte unserer europ\u00e4ischen Kultur gegen alle, die sie zu verdr\u00e4ngen suchen, ganz gleich aus welcher Richtung.<\/p>\n<p>Was sind diese europ\u00e4ischen Werte denn genau?<br \/>\nSchneider: Es sind jene, die die wahre Freiheit des Menschen achten, die Vernunft, Menschlichkeit, Familie, das Naturrecht und so weiter. Also alles, was die woke Ideologie von heute angreift und zersetzen will, um damit die Menschen halt- und orientierungslos zu machen. Und die jeden, der ihr widerspricht, zum Feind erkl\u00e4rt, der ausgemerzt werden muss.<\/p>\n<p>Aufgewachsen sind Sie zum Teil in der Sowjetunion. Erkennen Sie da Parallelen?<br \/>\nSchneider: Unbedingt. Wissen Sie, meine Eltern haben unter der kommunistischen Diktatur sehr gelitten, sie wurden als Untergrundchristen immer wieder Opfer ihrer Repression. Und auch ich habe das in der Schule erlebt: Wenn jemand anderer Meinung war als die Ideologie der Kommunisten, wurde dieser Mensch als Feind bezeichnet, als Feind des Volkes oder auch als Hasser, als Hasser des Volkes: damals \u201eHasser des Volkes\u201c, heute \u201eHate Speech\u201c \u2013 sehen Sie, wie frappierend \u00e4hnlich das ist? Ich hoffe, Sie verstehen nun auch die Dringlichkeit meines Aufrufs. Es geht nicht nur darum, einfach allgemein unsere Werte zu st\u00e4rken, sondern in einem historischen Augenblick, da neokommunistische Kr\u00e4fte dabei sind, diese zu zerst\u00f6ren. Wir k\u00f6nnen da nicht einfach zusehen und abwarten. Wir m\u00fcssen in Deutschland, in Europa, vielleicht auch in Amerika eine neue Bewegung schaffen, die die Gesellschaft erfasst und zum Widerstand gegen diese Zerst\u00f6rung anleitet. Sonst drohen wir, unsere abendl\u00e4ndische Kultur und die Idee der Freiheit, zum Opfer einer raffiniert getarnten totalit\u00e4ren Bewegung zu werden.<\/p>\n<p>Zu diesen Werten geh\u00f6rt auch, wie Sie betonen, die Ehe. Sch\u00f6n und gut, aber was hat die traditionelle Ehe mit der Freiheit des Menschen und dem Widerstand gegen totalit\u00e4re Ideologien zu tun?<br \/>\nSchneider: Zun\u00e4chst: Sie sagen, die \u201etraditionelle\u201c Ehe \u2013 das finde ich falsch und m\u00f6chte widersprechen: Es gibt keine traditionelle, sondern nur \u201edie\u201c Ehe, die nat\u00fcrliche Ehe. Denn die Ehe ist etwas, was die Natur uns gibt, nicht die Tradition. Die Ehe ist ein Faktum, eine Evidenz des gesunden Menschenverstandes. Sie ist von Gott erschaffen, und sie ist der beste und sch\u00f6nste Bund, den ein Mann und eine Frau, die einander erg\u00e4nzen und sich lieben, miteinander eingehen k\u00f6nnen. Und auf diesem Fundament ruht unsere ganze Gesellschaft, darauf haben wir unsere Zivilisation gebaut und unsere europ\u00e4ische Kultur mit ihrer Menschlichkeit. Deshalb m\u00fcssen wir die Ehe verteidigen, indem wir auf ihrer Besonderheit beharren und jungen Menschen helfen, ihren Wert und ihre Sch\u00f6nheit wieder zu entdecken. Der Ehe entspringen dann unsere Kinder, die unsere Zukunft sind \u2013 und zugleich die verletzlichsten Opfer der Zerst\u00f6rung der Ehe. Denn wir sehen, wie eine Generation heranw\u00e4chst, die keinen Halt mehr hat und damit der woken Ideologie hilflos ausgeliefert ist. Das ist die linke Methode: erst schafft man ein Vakuum an Sinn, das man dann ausn\u00fctzt, um die Menschen zu verf\u00fchren. Wobei diese nicht merken, wie sie ihre Nat\u00fcrlichkeit, ihre Freiheit und ihre Menschlichkeit verlieren und so auch oft ihre Freude am Leben.<\/p>\n<p>Allerdings droht hier nicht nur Gefahr seitens der Wokeness, wie Sie sagen.<br \/>\nSchneider: Das stimmt, ich erw\u00e4hnte schon, dass wir unsere europ\u00e4ischen Werte gegen Angriffe aus allen Richtungen verteidigen m\u00fcssen. Eine weitere gro\u00dfe Gefahr ist die K\u00e4lte von Verwaltung und Technik: In der Massengesellschaft droht der Mensch als St\u00fcck oder Sache betrachtet zu werden. Man sieht das zum Beispiel erschreckend in modernen Krankenh\u00e4usern und Pflegeheimen. Oft fehlt dort die W\u00e4rme, die wahre menschliche W\u00e4rme, die das Christentum gebracht hat.<\/p>\n<p>Man fragt sich, warum kommt dieser Aufruf zur Verteidigung der europ\u00e4isch-christlich-abendl\u00e4ndischen Werte von einem zentralasiatischen Bischof und nicht von unseren deutschen Bisch\u00f6fen?<br \/>\nSchneider: Bitte vergessen Sie nicht, ich bin Deutscher \u2013 vom Pass her, wie auch von Geburt und Abstammung sowie der kulturellen Pr\u00e4gung und dem eigenen Identit\u00e4tsgef\u00fchl nach bin ich hundertprozentig deutsch. Ich kenne meine Vorfahren v\u00e4terlicher- wie m\u00fctterlicherseits 200 Jahre zur\u00fcck und alle waren sie Deutsche. Wof\u00fcr sie \u00fcbrigens unter den Kommunisten leiden mussten. Mein Gro\u00dfvater Sebastian Schneider etwa wurde 1937 mit nur 27 Jahren erschossen, womit meine zwei Jahre j\u00fcngere Gro\u00dfmutter bereits Witwe war, mein Vater, noch ein Kind, Halbwaise. Ermordet von einer Ideologie, die sich, wie bestimmte heutige linke Ideologien, als sch\u00f6n und befreiend darstellte.<\/p>\n<p>Wie kamen Sie als Deutscher auf den Stuhl des Weihbischofs von Astana?<br \/>\nSchneider: Nun, die r\u00f6mische Kirche ist eine Weltkirche und nach zehn Jahren in Rom wurde ich 2001 zur Priesterausbildung nach Karaganda, der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dften Stadt Kasachstans, entsandt. 2006 dann ernannte mich Papst Benedikt zum Weihbischof, um den Di\u00f6zesanbischof angesichts der Gr\u00f6\u00dfe der Di\u00f6zese zu unterst\u00fctzen. Aber auch hier in Astana leben wir keineswegs hinterm Mond, sondern wissen nat\u00fcrlich, was in der Welt vorgeht, und mit gro\u00dfer Sorge beobachte ich, wie sich Europa und der Westen entwickeln. So verfolge ich auch deutsche Medien, auch die \u00d6ffentlich-Rechtlichen, die mich mehr und mehr an die Staatsmedien in der Sowjetunion mit ihrer kommunistischen Regierungspropaganda erinnern. Zum Beispiel wie verbissen da immer wieder die Regierungspolitik verteidigt wird. In der Sowjetunion gab es Lob von Vorgesetzten, wenn sich B\u00fcrger zur offiziellen Ideologie zustimmend \u00e4u\u00dferten \u2013 auch das ist etwas, das ich bei den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland leider beobachte. Es ist erschreckend, wie sich all das nun auch in Deutschland vollzieht, ohne dass es dagegen einen umfassenden Aufschrei gibt.<\/p>\n<p>Papst Leo XIV. hat Anfang des Jahres gewarnt, dass wir uns im Westen bereits eine \u201eneue Sprache im Orwell-Stil\u201c angeeignet haben, \u201edie im Versuch, immer inklusiver zu sein, am Ende jene ausschlie\u00dft, die sich den Ideologien, die sie antreiben, nicht anpassen\u201c.<\/p>\n<p>Schneider: Das ist genau, was ich meine. Und es macht Mut, dass der Heilige Vater wagt, das anzusprechen. Es best\u00e4rkt mich in meinem Aufruf an alle guten Kr\u00e4fte der Gesellschaft, eine Allianz zur Rettung der Freiheit Europas zu bilden.<\/p>\n<p>Gibt es nicht eigentlich bereits eine Bewegung, die genau diesen Auftrag hat, die christlich-abendl\u00e4ndische Kultur Europas zu erhalten \u2013 n\u00e4mlich die Kirche?<\/p>\n<p>Schneider: Absolut richtig, nur leider ist vor allem die Kirche in Deutschland bereits v\u00f6llig gleichgeschaltet, mit dem Zeitgeist, dem Mainstream und der Ideologie der Regierungsparteien \u2013 wobei sie das eigentlich Christliche und Katholische verraten hat. Es ist traurig, aber leider ist die Kirche in Deutschland zur feigen \u2013 ich betone: zur feigen! \u2013 Kollaborateurin der linken Ideologie geworden. Und ich bin sicher, dass das als gro\u00dfe Schande in die Geschichte eingehen wird, und voll Scham wird man einmal sp\u00e4ter die Namen der Bisch\u00f6fe lesen, die als feige Kollaborateure all das angef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>Ziemlich harte Worte.<br \/>\nSchneider: Notwendig klare Worte, w\u00fcrde ich sagen.<\/p>\n<p>Haben Sie keine Bedenken, so offen zu formulieren? Normalerweise ist man unter \u201eKollegen\u201c doch sicherheitshalber diplomatischer.<br \/>\nSchneider: Nein, ich meine, man muss die Wahrheit klar aussprechen. Und ich wurde von meinen Eltern auch dazu erzogen, zu meiner \u00dcberzeugung zu stehen. Zudem, was habe ich zu verlieren, wenn ich meine \u00dcberzeugung habe? Als ich vor einigen Jahren in Washington weilte, fragte mich eine Dame, eine \u00fcberzeugte Katholikin, ob ich denn nicht Angst habe, weil ich damals, gemeinsam mit anderen Bisch\u00f6fen, eine Erkl\u00e4rung abgegeben hatte, die Papst Franziskus kritisierte beziehungsweise aufforderte, Klarheit zu schaffen bez\u00fcglich der Frage der Ehemoral. Auch ihr habe ich damals geantwortet: Ich habe nichts zu verlieren. Und was sagte die Dame darauf? \u201eHerr Bischof, richtig, denn Sie werden alles verlieren, wenn Sie das nicht tun.\u201c Was f\u00fcr eine wunderbare Aussage dieser Frau!<\/p>\n<p>Haben Sie schon einmal Gelegenheit gehabt, diese Kritik deutschen Bisch\u00f6fen direkt ins Gesicht zu sagen?<br \/>\nSchneider: Nein, und das werde ich auch nicht tun, weil das \u00fcberhaupt keinen Sinn hat \u2013 es hat keinen Sinn, mit Ideologen zu reden.<\/p>\n<p>Machen Sie es sich damit nicht viel zu einfach?<br \/>\nSchneider: Nein, glauben Sie mir, das bringt nichts. Die w\u00fcrden mich vermutlich auch gar nicht ernst nehmen und mich abtun: Wer ist denn schon dieser Weihbischof, der von der Peripherie kommt und uns hier in Deutschland belehren will.<br \/>\nSie wagen es auch, die Masseneinwanderung zu kritisieren, die zu flankieren, wenn nicht voranzutreiben zu einem der zentralen weltanschaulichen Projekte der Kirchen in Deutschland geworden ist.<br \/>\nSchneider: Ich kritisiere diese, weil sie offensichtlich eine orchestrierte politische Aktion ist. Eine politische Aktion mit dem Ziel, mittels vor allem moslemischer Einwanderer die abendl\u00e4ndische Identit\u00e4t, insbesondere die christliche Identit\u00e4t Europas zu verdr\u00e4ngen. Es ist also ein Irrtum zu glauben, Migration finde einfach so statt, quasi nur als nat\u00fcrliche Reaktion auf Kriege oder Armut. Sie ist auch ein Instrument zur Unterwanderung Europas und zur Marginalisierung des Christentums hier. Diese Strategie f\u00fcgt sich in das Vorhaben, die europ\u00e4ische Identit\u00e4t aufzul\u00f6sen, um eine neue woke Kultur und eine mehrheitlich asiatisch-moslemische Mischbev\u00f6lkerung zu schaffen. Als ich unl\u00e4ngst in Tirol war, erfuhr ich, dass bereits die H\u00e4lfte der Kinder, die in meinem Reiseziel geboren wurden, moslemische Eltern haben \u2013 nicht in Paris, Berlin oder London, in Tirol! Da ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis das kippt. Um so wichtiger ist, dass eine Bewegung, wie von mir gefordert, ins Leben tritt, um Europa zu retten. Und ich bin zuversichtlich, dass das fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch passieren wird. Manche f\u00fcrchten, dann k\u00f6nnte es zu sp\u00e4t sein. Aber als Christ habe ich immer Hoffnung, denn das ist die Botschaft, die uns das Osterfest lehrt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.4.2026 von Athanasius Schneider bitte jeden in der JF 15\/26, Seite 3<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Dr. Athanasius Schneider ist Weihbischof von Karaganda im r\u00f6misch-katholischen Erzbistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana, der Hauptstadt Kasachstans. Geboren wurde der Theologe 1961 in Kirgisien als Sohn deportierter russlanddeutscher Eltern. Nachdem der Familie 1973 die Ausreise gelang, wuchs er ab seinem 12. Lebensjahr im schw\u00e4bischen Rottweil auf. 1990 empfing er die Priesterweihe, 2001 wurde er nach Kasachstan berufen, wo er 2006 die Bischofsw\u00fcrde erhielt.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>(3) Tanzwut am Karfreitag: Der Kampf gegen die eigene Kultur &#8211; kulturelle Amnesie<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nKarfreitag, ein stiller Tag, allen aufgezwungen, egal, ob sie an Jesus Christus oder das fliegende Spaghettimonster glauben \u2013 ein Affront, und ein nicht hinnehmbares \u00dcberbleibsel des finsteren Mittelalters. Doch im Grunde handelt es sich hier um den Ausdruck einer kollektiven kulturellen Amnesie. Denn die vielbeschworene weltanschauliche Neutralit\u00e4t des Staates ist ohnehin eine Illusion.<br \/>\n\u201eDer freiheitliche, s\u00e4kularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann\u201c, sagte einst der Rechtsphilosoph Ernst-Wolfgang B\u00f6ckenf\u00f6rde. Wer diese Voraussetzungen nicht mehr reflektiert, vergisst irgendwann, dass sie existieren, und h\u00e4lt die gegenw\u00e4rtige Ordnung f\u00fcr selbstevident und selbstverst\u00e4ndlich.<br \/>\nWoher aber kommt die hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Freiheit und Gerechtigkeit, woher ein Menschenbild, das universale Menschenrechte denken kann und W\u00fcrde nicht nur den Angeh\u00f6rigen des eigenen Stammes zuspricht, sondern allen Menschen gleicherma\u00dfen?<br \/>\nWelche Weltanschauung erm\u00f6glicht \u00fcberhaupt die Entwicklung des Gedankens, dass Mann und Frau, deren Unterschiedlichkeit doch schon ein kleines Kind erkennt, als \u201egleich\u201c gelten? Oder dass aus der Schw\u00e4che eines Menschen ein Recht auf Schutz erw\u00e4chst, und nicht das \u2013 intuitiv einsichtigere \u2013 Recht des St\u00e4rkeren? Von Voltaire kommt das alles nicht. Von Kant kommt es nicht. Und von Marx erst recht nicht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Kontext des Karfreitags<br \/>\nDas Fundament, das nicht nur Tanz am Karfreitag verbietet, sondern nebenbei ganzj\u00e4hrig Witwenverbrennung, Menschenopfer und Kindsmord. Nicht zuf\u00e4llig bezeichnet sich mittlerweile selbst ein erkl\u00e4rter Atheist wie Richard Dawkins als \u201ekultureller Christ\u201c. Was er damit meint: Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden schafft die M\u00e4rchengeschichte von einem liebenden Sch\u00f6pfer als Urgrund des Seins Voraussetzungen, die f\u00fcr Individuum und Gesellschaft w\u00fcnschenswerter sind als jene, die durch andere Weltdeutungen geschaffen werden. Dawkins lehnt nach wie vor ab, sich pers\u00f6nlich zum christlichen Glauben zu bekennen. Aber er hat erkannt, dass er Nutznie\u00dfer dieses Glaubens ist: Man muss eben nicht selbst Christ sein, um davon Abstand zu nehmen, an dem Ast zu s\u00e4gen, auf dem man sitzt.<br \/>\nSicher kann man die Christen mit ihrem Karfreitag zum Teufel schicken \u2013 aber dann werden sie \u00fcber kurz oder lang eben auch alles andere mitnehmen, was ihre Religion Europa eingestiftet hat.<\/p>\n<p>Denn er steht nicht f\u00fcr sich allein, sondern ist untrennbar verkn\u00fcpft mit der eigent\u00fcmlichen und einzigartigen christlichen Weltdeutung, die den Menschen als \u201esehr gut\u201c betrachtet, ohne seine F\u00e4higkeit zum B\u00f6sen zu leugnen, die seine Freiheit ernstnimmt, und ihn dennoch vor den Konsequenzen seiner Entscheidungen sch\u00fctzen will.<br \/>\nDie Grundfesten der europ\u00e4ischen Kultur bilden nicht Freiheitsrechte, Demokratie, Individualismus oder auch Leistung, sondern Gnade und Erl\u00f6sung. Aus diesen beiden Gegebenheiten sind Gesellschaften erwachsen, die durch das Dach einer freiheitlichen Ordnung gesch\u00fctzt werden, nicht begr\u00fcndet.<br \/>\n<em><strong>Dennoch leistet sich der deutsche Staat nur noch ein Minimum an Respektsbezeugungen gegen\u00fcber der Religion, die diese Grundlagen formuliert hat.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der weltanschauliche Horror vacui<br \/>\nEine rein faktisch-objektive Weltanschauung gibt es nicht. Auch die \u00dcberzeugung, dass alle Religionen letztlich nur menschengemachte Erz\u00e4hlungen seien, ist eine Vorannahme und ein Glaubenssatz \u2013 der \u00fcberdies oftmals nicht reflektiert wird und sich nur ungern infrage stellen und herausfordern l\u00e4sst.<br \/>\nWo ein Modell der Welterkl\u00e4rung verschwindet, wird ein anderes seinen Platz einnehmen, ob es sich nun um eine Religion im eigentlichen Sinne handelt oder um ein ideologisches Konzept, das lediglich nach religi\u00f6sen Prinzipien funktioniert.<br \/>\nIn das vom Christentum hinterlassene Vakuum werden andere dr\u00e4ngen: An die Stelle des Karfreitags tritt das \u00f6ffentliche muslimische Fastenbrechen oder ein s\u00e4kularer Ritus: Der Klimafreitag, der Frauenfreitag, der Regenbogenfreitag \u2013 an Ersatzreligionen herrscht wahrlich kein Mangel.<br \/>\nDass diese Weltanschauungen sich ernsthaft anschicken, die gegenw\u00e4rtige Ordnung zu ersetzen, ist daran ablesbar, mit welch blindem Fanatismus sie vor jeglicher Kritik abgeschirmt werden: W\u00e4hrend deutsche Medien christenfeindliche und das Christentum verh\u00f6hnende Inhalte vorzugsweise vor den hohen christlichen Feiertagen verbreiten, sucht man auch nur leiseste Kritik an Ideologien, die eine Bedrohung der freiheitlichen Ordnung darstellen, vergebens.<br \/>\nOb angesichts dieser Selbstzerst\u00f6rung eine \u00fcberzeugte und \u00fcberzeugende Wiedergewinnung der eigenen kulturellen Identit\u00e4t gelingen wird, ist die Frage, die \u00fcber den Fortbestand Europas als Kulturraum entscheiden wird.<br \/>\nVielleicht sollte man den Karfreitag also lieber begehen, statt ihn zu bek\u00e4mpfen \u2013 in Gedenken und Dank an das historische, kulturelle, geistliche und weltanschauliche Konzept, das Europa zu dem gemacht hat, was es ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.4.2026 von Ann Diouf bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/tanzwut-am-karfreitag\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/medien\/tanzwut-am-karfreitag\/<\/a><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in Deutschland ist die Christenfeindlichkeit ungebrochen. 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