{"id":147014,"date":"2026-03-24T12:04:50","date_gmt":"2026-03-24T11:04:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=147014"},"modified":"2026-03-27T22:02:16","modified_gmt":"2026-03-27T21:02:16","slug":"vergewaltigung-virtuell-digital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vergewaltigung-virtuell-digital\/","title":{"rendered":"Vergewaltigung: virtuell digital"},"content":{"rendered":"<p>Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes beschuldigt ihren Ehemann Christian Ulmen, ebenfalls Moderator und Schauspieler, im Internet jahrelang Fake-Profile seiner Gattin erstellt und darauf Deepfake-Pornos hochgeladen zu haben. Auf diesen unbewiesenen Vorwurf st\u00fcrzen sich die Medien, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a> wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a>, <!--more-->in der Hoffnung auf Clicks und Quoten:<br \/>\nAm 19.3. covert der Spiegel <em>&#8222;Du hast mich <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/sexuellermissbrauch\/vergewaltigung-virtuell\/\">virtuell vergewaltigt<\/a>&#8222;<\/em> und die Tagesschau meldet <em>\u201eDeutschland ist ein absolutes T\u00e4terparadies\u201c<\/em>. Statt von virtueller ist auch von digitaler Vergewaltigung zu lesen. Beide Begriffe neu und chic. Ein Welle der Anteilnahme mit der armen Collien beginnt durch Deutschland zu rollen. Solidarit\u00e4tsbekundungen in den Kommentaren, Leserbriefen und Talkshows zuhauf.<\/p>\n<p><em>Die passende Demonstration:<\/em><br \/>\nAm 21.3.2026 in Berlin, also nur zwei Tage nach dem Spiegel-Artikel &#8222;Du hast mich virtuell vergewaltigt&#8220;, startet die Demo &#8222;Gegen sexualisierte Gewalt&#8220;, die von der am 20.3. eilig gegr\u00fcndeten Gruppierung &#8222;Feminist Fight Club&#8220; angemeldet wurde (7). Mit dabei die HateAid-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Josephine Ballon. Auch die gr\u00fcne Klima-Sekte (Kathrin G\u00f6ring-Eckardt, Claudia Roth (\u201eIch habe geweint, weil da so viel Schmerz war\u201c) , Katharina Lange, Luisa Neubauer) marschieren mit. Denn das CO2-Erd\u00fcberhitzungsthema zieht nicht mehr und wurde dankbar ersetzt durch das neue Thema &#8222;digitale Vergewaltigung&#8220;. H\u00e4rtere Geseze werden gefordert, um Frauen vor sexualisierter Gewalt im Internet zu sch\u00fctzen. Meetoo. &#8222;Ich bin Collien&#8220;.<br \/>\nEmp\u00f6rung auch im Netz: Die linke Influencerin \u201eFrau L\u00f6wenherz\u201c fordert auf Instagram ein Ende des gegenw\u00e4rtigen Rechtssystems sowie die \u00f6ffentliche H\u00e4ngung und Kastrierung von Herrn Ulmen.<\/p>\n<p><em>HateAid als federf\u00fchrende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/\">NGO<\/a>:<\/em><br \/>\nCollien Fernandes ist als Mitarbeiterin der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/ngo-komplex\/\">NGO HateAid<\/a> seit langem mit der Thematik der digitalen Gewalt gegen Frauen besch\u00e4ftigt. Dies bedeutet: &#8222;Hier spricht nicht blo\u00df spontan eine zuf\u00e4llige Fachstelle zu einem pl\u00f6tzlich bekannt gewordenen Fall. Hier existierte bereits ein Netzwerk aus Aktivismus, medialer Erz\u00e4hlung und politischer Forderungslage&#8220; (4)<\/p>\n<p><em>Ablenkung von den ungel\u00f6sten politischen Problemen:<\/em><br \/>\nDank der medialen Kampagne von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a> wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a> ist der Rosenkrieg bzw. die &#8222;digitale Vergewaltigung&#8220; von Fernandes\/Ulmer pl\u00f6tzlich Thema Nr. 1. Ganz Deutschland hat sich zu echauffieren &#8211; und tut es untert\u00e4nigst auch &#8211; \u00fcber so viel b\u00f6se Niedertracht im b\u00f6sen Netz. Deindustrialisierung, Insolvenzwelle, Massenentlassungen, Energiemangel, &#8222;Weiter so&#8220; und Irankrieg scheinen vergessen. Die Ablenkung vom wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergang ist der Politik gelungen.<\/p>\n<p>Politische Umsetzung:<br \/>\nZuf\u00e4lle gibt&#8217;s: Kaum ist die digitale alias virtuelle Vergewaltigung publik und in aller B\u00fcrger Munde, schon zieht Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) den dazu passenden und sogar fix und fertig formulierten Gesetzesentwurf &#8222;Gegen digitale Gewalt im Internet&#8220; aus der Schublade (3). In dem Gesetz soll die Klarnamenspflicht bei Postings in d\u00e9n Social Media durchgesetzt werden. Doch dazu taugt der Fall Ulmen nicht: &#8222;Ihr Ex-Mann h\u00e4tte w\u00e4hrend der Ehe jahrelang Zugang zu ihren Ausweispapieren gehabt&#8220; (5).<br \/>\nDen Zufall kann man auch so deuten: Lege einen Gesetzentwurf in die Schublade, warte, sorge daf\u00fcr, da\u00df etwas Passendes passiert und \u00f6ffne die Schublade dann im passenden Moment. Dieser richtige Moment ist f\u00fcr die Justizministerin am 19.3.2026 gekommen: Identit\u00e4tsdiebstahl, Deepfakes, virtuelle Vergewaltigung und obsz\u00f6ne KI-Bilder &#8211; und alles, weil das zugeh\u00f6rige Gesetz fehlt.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Die Kampagne &#8222;Kontrolle im Internet&#8220;<\/em><br \/>\nEs geht um den Schutz der Frau &#8211; wer mag dem widersprechen, ohne gef\u00fchllos und frauenfeindlich zu gelten? Alle machen mit. Die Kampagne l\u00e4uft wie geschmiert &#8211; und genau dies ist verd\u00e4chtig:<br \/>\nWurde hier der Einzelfall Fernandes\/Ulmen instrumentalisiert und gar inszeniert, um die von Linksgr\u00fcn avisierten Gesetzesversch\u00e4rfungen zu Meinungszensur, Social Media-Kontrolle und Klarnamenpflicht den B\u00fcrgern schmackhaft zu machen? Kann man so dem Ziel der Sozialisten, die Privatsph\u00e4re und Freiheit der B\u00fcrger im Internet zu begrenzen, n\u00e4her kommen?<\/p>\n<p><em>Zweierlei Vergewaltigung: virtuell\/digital schlimmer als real?<\/em><br \/>\nAuf der einen Seite regt der unbewiesene Vergewaltiger im Homeoffice Christian Ulmen die Medien, NGOs und Politik zu au\u00dferordentlicher Aktivit\u00e4t an. Ja, Identit\u00e4tsdiebstahl incl KI-Porno ist verabscheuungsw\u00fcrdig.<br \/>\nAuf der anderen Seite wird jedoch seit Jahren geschwiegen zu den seit der Grenz\u00f6ffnung 9\/2015 immer weiter ansteigenden Welle von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/sexuellermissbrauch\/gruppenvergewaltigung\/noelia-gruppenvergewaltigung2022\/\">Vergewaltigungen<\/a>: Der reale (!) \u00f6ffentliche Raum hierzulande ist so bedroht wie noch nie. Unz\u00e4hlige Frauen und M\u00e4dchen werden Tag f\u00fcr Tag vergewaltigt, wobei der Anteil der Migranten als T\u00e4ter unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoch ist. Dazu kommen im Schnitt zwei Gruppenvergewaltigungen pro Tag. In der Schweiz gehen 60 % alles Straftaten auf das Konto von Ausl\u00e4ndern (NZZ vom 24.3.2026). In Deutschland ver\u00fcben laut Bundespolizei 8\/2024 Migranten 7mal mehr Sexualdelikte.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Eine Gruppe arabischer Jugendlicher soll in einem Jugendzentrum in Berlin-Neuk\u00f6lln ein 16-j\u00e4hriges kurdisches M\u00e4dchen in einem Nebenraum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/sexuellermissbrauch\/gruppenvergewaltigung\/\">vergewaltigt<\/a> haben. Wie bereits vor einem Jahr schon einmal im Garten des st\u00e4dtischen Jugendclubs. Obwohl der Vorfall bekannt war, sind von den Beh\u00f6rden keine Anzeigen erstattet worden. \u201eEs ist ein Unding, dass hier offensichtlich die muslimischen T\u00e4ter gesch\u00fctzt werden, um sie nicht zu stigmatisieren, und das Opfer wird im Stich gelassen\u201c \u2013 so der Berliner Jugendstaatssekret\u00e4r Falko Liecke. Mehr hier. Und nun erneut:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/03\/21\/schon-wieder-gruppenvergewaltigung-in-jugendzentrum\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/03\/21\/schon-wieder-gruppenvergewaltigung-in-jugendzentrum\/<\/a><\/p>\n<p>Zu derart furchtbaren <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/sexuellermissbrauch\/vergewaltigung\/\">Vergewaltigungen<\/a> &#8211; real, wirklich, physisch. Also nicht digital, virtuell &#8211; gibt es keine Demos, Meetoos und Sondersendungen. Nein, da schweigen Mainstream, \u00d6RR, NGOs, Kirchen und Politik weitgehend.<br \/>\nDiese Doppelmoral bzw. zweierlei Ma\u00dfst\u00e4be verraten, wie erb\u00e4rmlich die Heuchelei im Fall Fernandes\/Ulmen doch ist.<\/p>\n<p><em>Jede Kampagne l\u00e4uft in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/falschmeldung-im-dreier-schritt\/\">drei Teilschritten<\/a> ab:<\/em><br \/>\n1. Schritt: NGO lanciert Story<br \/>\nHier wird die NGO HateAid aktiv um die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon.<br \/>\n2. Schritt: Medien verst\u00e4rken<br \/>\nHier ist der Spiegel initial mit Cover &#8222;Du hast mich virtuell vergewaltigt&#8220;. Bei der sich entwickelnden medialen Eigendynamik geht es prim\u00e4r um die Steigerung von Clicks und Quoten. Neben den Mainstreammedien macht auch der \u00d6RR mit.<br \/>\n3. Schritt: Politik Die Kampagne dient dem \u00fcbergeordneten Interesse, die Kontrolle \u00fcber Internet bzw. Social Media zu erringen. B\u00fcrgerjournalismus darf sind nicht frei und ungeregelt entwickeln. Das \u00fcbergeordnete Ziel lautet &#8222;Die Privatsph\u00e4re des B\u00fcrgers auch im Internet kontrollieren&#8220;. Diesem untergeordnet jetzige Etappenziel &#8222;Virtuelle Vergewaltigung verhindern&#8220;.<\/p>\n<p><em>Kampagnen sind oftmals mit einer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/desinformation\/falschmeldung\/\">Falschmeldung<\/a> verbunden:<\/em><br \/>\nAuch im Fernandes\/Ulmen gilt die Unschuldsvermutung, und zwar f\u00fcr beide Seiten (5): Ob es zu einem Gerichtsverfahren kommt und wie dieses enden wird, ich noch vollkommen unklar. Schlimm ist, da\u00df viele Medien die Unschuldsvermutung einfach ignorieren und dementsprechend Vorverurteilungen verbreiten. Und wegen Christian Ulmen&#8217;s angeblichen \u00dcbergrifflichkeiten mittels KI-gef\u00e4lschter Pornobilder mu\u00df man jetzt umgehend die Gesetze \u00e4ndern?<br \/>\nZweifel sind angebracht: Collien Fernandes brachte ihre &#8222;digitale Vergewaltigung&#8220; vor Jahren schon mal in Itzehoe vor Gericht und scheiterte, weil &#8222;von der Staatsanwaltschaft angeforderte Unterlagen nicht nachgereicht wurden&#8220; (10). Sie selbst brachte das Justizverfahren zum Erliegen und wendete sich dann an spanische Gerichte.<br \/>\n.<br \/>\nWie gut die Dreier-Schrittfolge von Kampagnen funktioniert, auch wenn sie auf Falschmeldungen bzw. Fakes gr\u00fcnden, hat sich mehrfach gezeigt: So bei den &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/chemnitz-messermord26-08-2018\/chemnitz2018-2023\/\">Hetzjagden auf Fl\u00fcchtlinge in Chemnitz<\/a>&#8220; 2018 oder dem &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/framing\/geheimtreffen\/\">Geheimtreffen bei Potsdam<\/a>&#8220; 2024 \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/correctiv\/\">Correctiv NGO<\/a>: Auch wenn sich am Ende alles als Falschmeldung bzw. Fake New erweist, bleiben die urspr\u00fcnglichen Anschuldigungen von Schritt 1 in der Welt bzw. im Ged\u00e4chtnis der B\u00fcrger bestehen.<\/p>\n<p><em>Die Kampagne &#8222;Digitale Vergewaltigung&#8220; hat es sehr eilig:<\/em><br \/>\n&#8222;Bemerkenswert an diesem Vorgang ist nicht, dass auf einen bisher unbewiesenen Vorfall mit politischen Forderungen reagiert wird, sondern mit welcher Vehemenz und Pr\u00e4zision es dieser Fall seit Donnerstag schafft, den politischen Diskurs in Deutschland zu bestimmen.&#8220; (7). Ein ungekl\u00e4rter Einzelfall wird \u00fcber Nacht zum politischen Hebel (Klarnamenspflicht, KI-Bilder, digitale Gewalt). Alles \u00fcberhastet, emotional aufgeladen und eilig.<br \/>\n\u201eJetzt kommt die n\u00e4chste Zensur-Offensive&#8220; mahnt der Strafrechtsprofessor Volker B\u00f6hme-Ne\u00dfler (8): &#8222;Wenn man, wie es hier passiert, aus einer Emp\u00f6rung, aus einem Aufschrei heraus das Strafrecht als Eingriff in die Freiheit der B\u00fcrger \u00e4ndert, dann sehe ich das kritisch. Man mu\u00df dies ganz vern\u00fcnftig, k\u00fchl und in Ruhe abw\u00e4gen. Denn das Strafrecht ist das sch\u00e4rfste Schwert des Staates dem B\u00fcrger gegen\u00fcber.&#8220;<\/p>\n<p>Es ist traur\u00edg, aber &#8222;der L\u00e4rm um \u201evirtuelle Gewalt\u201c verdr\u00e4ngt das Problem der realen Vergewaltigungen durch T\u00e4ter, die uns durch die seit 2015 stattfindende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">unkontrollierte Einwanderung<\/a> \u201egeschenkt wurden\u201c (Katrin G\u00f6ring-Eckardt) &#8222;(9).<br \/>\n24.3.2026<br \/>\nDieser Beitrag wurde ohne KI erstellt.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Vergewaltigung: virtuell digital&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (10)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Ulmen\/Fernandes: Da stinkt etwas ganz gewaltig zum Himmel!<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Emotionalisierung geht so weit, dass man Ulmen sogar einen Rechtsbeistand verweigern m\u00f6chte bzw. dessen Rechtsanwalt daf\u00fcr angreift, dass er dessen Verteidigung \u00fcbernommen hat. Immerhin muss man der ARD noch lassen, dass sie hier mit dem Kommentar der gro\u00dfartigen Iris Sayram noch einen Funken rechtlichen Anstand zu wahren wei\u00df:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/kitchen_news_de\/status\/2035241875242672172\">https:\/\/x.com\/kitchen_news_de\/status\/2035241875242672172<\/a><br \/>\nDas hat man so oder \u00e4hnlich schon erlebt. Auch im Zusammenhang mit der Alternative f\u00fcr Deutschland wurde einst mit gro\u00dfem Pathos behauptet, es gebe belastendes Material, das drastische Konsequenzen rechtfertige. Am Ende blieb davon deutlich weniger als angek\u00fcndigt, ja inzwischen so gut wie nichts Relevantes.<br \/>\n. Der Schaden f\u00fcrs Vertrauen? Das gilt in ganz extremer Weise auch f\u00fcr die von \u201eCorrectiv\u201c verbreiteten Falschinformationen zum sog. Potsdam-Treffen, mit deren Hilfe die gleichgeschalteten Medien \u2013 allen voran wieder Bild und Spiegel \u2013 einen Massenhysterie unter den Deutschen ausl\u00f6sten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDass es den Zensurfanatikern niemals um den Schutz der Opfer ging, ja dass sie dieses einfach ein zweites mal f\u00fcr ihre machtgel\u00fcste missbrauchen, sehen wir t\u00e4glich am Umgang mit der importierten Gewalt an Kindern und Frauen.<br \/>\nJulian Adrat hat das kurz und b\u00fcndig beschrieben: \u201eJeden einfach jeden Skandal nutzt das Altparteienkartell, um Freiheit einzuschr\u00e4nken und uns zu g\u00e4ngeln, w\u00e4hrend illegale, aber reale Sexualverbrecher mit Samthandschuhen gebauchpinselt werden: Fall Ulmen\/Fernandes: M\u00f6glicherweise hat Ulmen die Pers\u00f6nlichkeitsrechte seiner Ex-Frau verletzt, was passiert: Sofort Ruf nach Digitaler-ID, Ministerinnen stehen sofort vor der Kamera mit fertig ausgearbeiteten Gesetzesentw\u00fcrfen f\u00fcr mehr Zensur- und \u00dcberwachung, und verkaufen sich als Frauensch\u00fctzer. Die gleichen, die dich medial steinigen, wenn du sagst, dass M\u00e4nner weder in den Frauensport noch in die Frauensauna geh\u00f6ren. Es ist eine hochverlogene Sekte: Selbst \u00fcber zehn Jahre nach den Massenvergewaltigungen auf der Domplatte zu K\u00f6ln hat man nicht juristisch nachjustiert, geschweige denn die Grenzen dicht gemacht. Alles, alles, was sie k\u00f6nnen, ist ihre eigene Macht auszubauen, w\u00e4hrend sie das Volk entm\u00fcndigen. Es geht ihnen nie um Schutz, sondern immer um Kontrolle.\u201c<br \/>\n(Quelle <a href=\"https:\/\/x.com\/JulianAdrat\/status\/2035095771985432729\">https:\/\/x.com\/JulianAdrat\/status\/2035095771985432729<\/a>)<br \/>\n.<br \/>\nReale Gewaltprobleme: \u201eJetzt sind sie halt da\u201c<br \/>\nKurzum: Wenn jetzt pl\u00f6tzlich h\u00f6chste Dringlichkeit herrscht, um \u201evirtuelle\u201c \u00dcbergriffe zu verhindern, stellt sich zwangsl\u00e4ufig die Frage, warum bei realen Gewaltproblemen oft weit weniger Eile an den Tag gelegt wurde und wird. Da gilt doch h\u00e4ufig die mit einem Schulterzucken und Demos gegen rechts aufgegriffene Merkelsche Devise: \u201eJetzt sind sie halt da!\u201c Diese perfide Schieflage springt ins Auge \u2013 und sie untergr\u00e4bt die Glaubw\u00fcrdigkeit der aktuellen Forderungen massiv.<br \/>\nAm Ende entsteht ein Bild, das schwer zu ignorieren ist: Medien bekommen ihre Aufmerksamkeit und Klicks, politische Akteure den passenden Druck f\u00fcr ihre Vorhaben \u2013 und die \u00d6ffentlichkeit wird durch eine orchestrierte Emp\u00f6rungswelle in die gew\u00fcnschte Richtung geschoben. Ob das nun bewusst gesteuert ist oder einfach zynisch ausgenutzt wird, macht kaum noch einen Unterschied.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21..2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/03\/21\/ulmen-fernandez-da-stinkt-etwas-ganz-gewaltig-zum-himmel\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/03\/21\/ulmen-fernandez-da-stinkt-etwas-ganz-gewaltig-zum-himmel\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Die Sonntagsrunde mit Burkhard M\u00fcller-Ullrich: Virtuelle Vergewaltigung in der Ehe<\/strong><br \/>\nDer Organist und Essayist David Boos, der Journalist Frank L\u00fcbberding (u.a. \u201eDie Welt\u201c) sowie der Podcaster und Youtuber Boris von Morgenstern diskutieren mit Burkhard M\u00fcller-Ullrich<br \/>\n\u00fcber den nach Auffassung des deutschen Bundespr\u00e4sidenten auch in Deutschland beheimateten Ramadan,<br \/>\n\u00fcber digitale sexualisierte Gewalt, gegen die nach Auffassung einer Trash-TV-Tussi nur die Klarnamenpflicht im Internet hilft, \u00fcber Prostitution im Podcast-Gewerbe, die der Pioneer des okkult finanzierten Journalismus aufgedeckt hat, und<br \/>\n\u00fcber die gerichtlich festgestellte Tatsachenverdrehung der Kampagnenagentur \u201eCorrectiv\u201c in Bezug auf den angeblichen Masterplan zur Deportation deutscher Staatsb\u00fcrger.<\/p>\n<p>22.3.2026 , <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=juPWNREppUU\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=juPWNREppUU<\/a><br \/>\noder<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/sonntagsdiskussion\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/sonntagsdiskussion<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Neuer Straftatbestand gegen Deepfakes: Justizministerin plant Gesetzesversch\u00e4rfung<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWer eine digital erzeugte Aufnahme oder manipulierte Bild- oder Tonaufnahme verbreitet, die den Anschein einer authentischen Aufnahme einer Person erweckt und deren Pers\u00f6nlichkeitsrechte verletzt, dem droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. In schweren F\u00e4llen, etwa bei der Verbreitung von Inhalten aus dem privaten Lebensbereich, sind bis zu f\u00fcnf Jahre Freiheitsstrafe vorgesehen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWer eine digital erzeugte Aufnahme oder manipulierte Bild- oder Tonaufnahme verbreitet, die den Anschein einer authentischen Aufnahme einer Person erweckt und deren Pers\u00f6nlichkeitsrechte verletzt, dem droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. In schweren F\u00e4llen, etwa bei der Verbreitung von Inhalten aus dem privaten Lebensbereich, sind bis zu f\u00fcnf Jahre Freiheitsstrafe vorgesehen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nKritiker meinen, dass der unzul\u00e4ssige Gebrauch von Deepfakes bereits durch die bestehende Gesetzesgrundlage strafbar sei und neue Vorschriften nicht n\u00f6tig seien.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/neuer-straftatbestand-gegen-deepfakes-justizministerin-plant-gesetzesverschaerfung\/\">https:\/\/apollo-news.net\/neuer-straftatbestand-gegen-deepfakes-justizministerin-plant-gesetzesverschaerfung\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Der Fall Fernandes als Vehikel f\u00fcr n\u00e4chsten Angriff auf Anonymit\u00e4t im Netz<\/strong><br \/>\nNoch ist in der Sache Fernandes gegen Ulmen nichts rechtskr\u00e4ftig gekl\u00e4rt. Noch stehen schwere Vorw\u00fcrfe im Raum, die \u00f6ffentlich maximal aufgeladen, moralisch sofort sortiert und politisch bereits verwertet werden. Und genau das ist der Punkt. Nicht die Frage, ob digitale \u00dcbergriffe existieren. Die existieren. Nicht die Frage, ob Deepfakes und Fake-Profile zerst\u00f6rerisch sein k\u00f6nnen. Das k\u00f6nnen sie. Der Skandal liegt woanders: Aus einem hochkomplexen, pers\u00f6nlich aufgeladenen, juristisch ungekl\u00e4rten Fall wird in atemberaubender Geschwindigkeit eine nationale Erregungsmaschine gebaut, an die sogleich Gesetzespakete, NGO-Agenda und mediale Kampagnen angeflanscht werden.<br \/>\nDas Muster ist unerquicklich vertraut. Zuerst kommt die maximal emotionalisierte Einzelfallgeschichte. Dann folgen Sondersendungen, Talkshow-Moral und Experten mit fertiger Deutung. Danach marschieren Aktivistinnen, Politikerinnen, Prominente und Verb\u00e4nde im Gleichschritt auf. Und am Ende liegt pl\u00f6tzlich ein ganzes B\u00fcndel politischer Forderungen auf dem Tisch, das weit \u00fcber den konkreten Fall hinausgeht. Genau das geschieht hier. Binnen k\u00fcrzester Zeit gab es breite Medienpr\u00e4senz, eine Berliner Demonstration am Brandenburger Tor und einen 10-Punkte-Plan prominenter Unterst\u00fctzerinnen f\u00fcr sch\u00e4rfere Gesetze.<\/p>\n<p>Man muss kein Verschw\u00f6rungstheoretiker sein, um diese Choreographie bemerkenswert zu finden. Die Demo kam nicht irgendwann, sondern praktisch im unmittelbaren Windschatten der ver\u00f6ffentlichten Vorw\u00fcrfe. Reuters, Bild, Tagesspiegel und taz berichten \u00fcbereinstimmend von der Kundgebung in Berlin als direkter Reaktion auf den Fall; taz nannte rund 13.000 Teilnehmer. Berlins Innensenatorin stellte sich bereits flankierend hinter sch\u00e4rfere Gesetze. Gleichzeitig erkl\u00e4rte das Bundesjustizministerium, ein Gesetz gegen digitale Gewalt sei \u201eauf der Zielgeraden\u201c, mitsamt Kontensperrungen und dreimonatiger Speicherung von IP-Adressen. Das ist kein beil\u00e4ufiges Echo. Das ist politischer Durchmarsch im Windschatten eines Promi-Falls.<br \/>\nAuff\u00e4llig ist auch die Rolle von HateAid. Die Organisation tritt in Berichten und Einordnungen fr\u00fch und prominent auf, ihre Vertreterinnen werden als Deuterinnen und Begleiterinnen des Falls pr\u00e4sentiert. Tagesspiegel, Deutschlandfunk, Stern und andere Medien zogen HateAid unmittelbar als Autorit\u00e4t heran.<\/p>\n<p>Zugleich ist dokumentiert, dass Fernandes mit HateAid schon seit Jahren \u00f6ffentlich gegen digitale Gewalt arbeitet. Das hei\u00dft: Hier spricht nicht blo\u00df spontan eine zuf\u00e4llige Fachstelle zu einem pl\u00f6tzlich bekannt gewordenen Fall. Hier existierte bereits ein Netzwerk aus Aktivismus, medialer Erz\u00e4hlung und politischer Forderungslage. Dazu passt, dass Bundesfamilienministerin Prien gerade angek\u00fcndigt hatte, im Rahmen einer Neusortierung bei \u201eDemokratie Leben\u201c 200 NGOs und Initiativen, darunter auch HateAid, die F\u00f6rderung k\u00fcnftig streichen zu wollen. Mit dieser umfassenden PR k\u00f6nnte der Druck auf Prien erh\u00f6ht werden, diese Entscheidung noch einmal zu \u00fcberdenken.<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.3.2026 von Sofia Taxidis bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/der-fall-fernandes-als-vehikel-fuer-naechsten-angriff-auf-anonymitaet-im-netz\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/der-fall-fernandes-als-vehikel-fuer-naechsten-angriff-auf-anonymitaet-im-netz\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(5) Der Fall Ulmen: Unschuldsvermutung und Differenzierungsallergie<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nW\u00e4hrend sich alles immer weiter ins Internet verlagert, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Vergewaltiger ins Homeoffice gehen. Wer am \u00f6ffentlichen Leben teilnehmen will, kommt am Diskurs zur \u201eDu hast mich virtuell vergewaltigt\u201c-Titelstory des Spiegel nicht vorbei. Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vor, \u00fcber Jahrzehnte Fake-Accounts in ihrem Namen angelegt und mithilfe von KI sexuellen Kontakt mit M\u00e4nnern aufgenommen zu haben. In Spanien hat sie ihn deshalb angezeigt. Die Technik mag neu sein, die Gesichter sind dieses Mal andere, doch wir kennen das Spiel schon: egal ob Till Lindemann, Johnny Depp oder J\u00f6rg Kachelmann. Furchtbare Vorw\u00fcrfe werden \u00f6ffentlich, und die Gesellschaft reagiert immer gleich: Die Unschuldsvermutung fliegt \u00fcber Bord, vom Konjunktiv hat nie jemand etwas geh\u00f6rt, es bilden sich zwei Lager, und beide sind offenbar gegen Differenzierung t\u00f6dlich allergisch.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMan hat das Gef\u00fchl, dass gerade alle am Durchdrehen sind. Die Berliner Zeitung ging gestern ganz gro\u00df mit dem Kommentar \u201eFall Ulmen: In jedem Mann schlummert ein Monster\u201c raus. \u201eEiner Frau ist es erst einmal egal, ob der mutma\u00dfliche T\u00e4ter ein woker Vorzeigepapa, ein schmieriger Snob, ein Feminist oder ein Islamist war. Das, was so hart trifft, ist die Tatsache, dass es passiert und dass es sich um den Ehemann handelt, also die Person, die einer Frau am n\u00e4chsten steht\u201c, schreibt die Autorin in ihrem offenbar hastig geschriebenen und nicht sonderlich durchdachten Artikel.<br \/>\nDie Bild-Zeitung legt direkt noch einen drauf mit dem Kommentar: \u201eCollien Fernandes: Der virtuelle Fall Pelicot\u201c. Die Autorin vergleicht Collien Fernandes nicht nur mit Gis\u00e9le Pelicot, sie setzt sie f\u00f6rmlich gleich. Lediglich ein \u201eDie Taten sind nicht genau identisch\u201c dr\u00fcckt sie sich ab. Das ist das Einzige, was sie zu dem nahezu v\u00f6llig nebens\u00e4chlichen Fakt, dass Pelicot von \u00fcber f\u00fcnfzig M\u00e4nnern systematisch bet\u00e4ubt und \u2013 nicht virtuell \u2013 vergewaltigt wurde, zu sagen hat. \u201eBeide F\u00e4lle legen strukturelle Probleme unserer Gesellschaft frei: Nicht jeder Mann ist ein T\u00e4ter. Aber jeder T\u00e4ter ist ein Mann.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEs ist wirklich interessant zu beobachten: Ausgerechnet diejenigen, die absolute Treue zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung in jedem Privatchat einfordern \u2013 und Abweichungen mit Ausgrenzung und dem finanziellen Ruin bestraft sehen wollen \u2013, werfen ein so unglaublich wichtiges und grundlegendes rechtsstaatliches Prinzip wie die Unschuldsvermutung so bereitwillig \u00fcber Bord. Der Doppelstandard endet hier nicht. Es sind vielleicht alle M\u00e4nner, aber wenn die Statistik f\u00fcr Gruppenvergewaltigungen insbesondere auf eine bestimmte Gruppe von M\u00e4nnern (Migranten) hindeutet, sieht man niemanden auf den Stra\u00dfen demonstrieren oder die gleichen w\u00fctenden Videos drehen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nUnd auch bei bestimmten Frauen schaut man weg. Josephine Ballon von HateAid weist in der Tagesschau darauf hin, dass \u201esehr konservative Kreise\u201c f\u00fcr Frauenfeindlichkeit im Netz und somit auch f\u00fcr wachsende KI-Pornografie mitverantwortlich seien. In dieser ganzen Debatte habe ich noch nicht einmal von dem ersten und bekanntesten Opfer von KI-Pornografie geh\u00f6rt: Giorgia Meloni. Zwei M\u00e4nner \u2013 Vater und Sohn \u2013 hatten KI-Pornos von ihr angefertigt und verbreitet, die Videos wurden millionenfach angesehen. \u00dcber den Prozess wurde in Deutschland eher sp\u00e4rlich berichtet. Das Mitleid h\u00e4lt sich bei falscher Gesinnung von Opfer und T\u00e4ter eben doch in Grenzen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nAm Ende des Tages ist es egal, auf \u201ewelches Lager\u201c man sich schl\u00e4gt oder ob man sich aus solchen Geschichten lieber raushalten will. Was uns allerdings alle betreffen wird, ist die Gesetzesinitiative, die nun genauso gehetzt auf den Weg gebracht wird wie die vielen Kommentare und Kolumnen zu diesem Thema. Mit dem Emotionsdruck, den man nun im \u00f6ffentlichen Diskurs aus\u00fcbt, wird davon bestimmt irgendwas kleben bleiben. Vielleicht kriegt Friedrich Merz dann endlich seine Klarnamenspflicht.<br \/>\nDie bittere Ironie ist doch: Wenn es stimmen sollte, was Collien Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, w\u00e4re ihr Fall der letzte, bei dem eine Klarnamenspflicht irgendwas verhindert h\u00e4tte. Ihr Ex-Mann h\u00e4tte w\u00e4hrend der Ehe jahrelang Zugang zu ihren Ausweispapieren gehabt, hat m\u00f6glicherweise ihre Passw\u00f6rter f\u00fcr ihre technischen Ger\u00e4te gekannt oder leicht herausfinden k\u00f6nnen. Es ist verst\u00e4ndlich, dass die \u00d6ffentlichkeit angesichts der Vorstellung, dass die Person, der man auf der ganzen Welt am meisten vertraut, \u00fcber Jahre zu so etwas f\u00e4hig sein k\u00f6nnte, ersch\u00fcttert ist. Doch \u00fcberst\u00fcrzt aus Emotionen die Freiheit aller einzuschr\u00e4nken, ist nie eine gute Idee.<br \/>\n&#8230; Alles von Elisa David vom 22.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/der-fall-ulmen-unschuldsvermutung-und-differenzierungsallergie\/\">https:\/\/apollo-news.net\/der-fall-ulmen-unschuldsvermutung-und-differenzierungsallergie\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) HateAid: Sexualisierte Deepfakes und Deepfake-Pornos<\/strong><br \/>\nGerade das Verf\u00e4lschen von Bildmaterial in sexualisierte Szenarios ist ein wachsendes Problem.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nOftmals haben Betroffene noch Jahre sp\u00e4ter damit zu k\u00e4mpfen, ihren Ruf wiederherzustellen oder die Verletzung und Traumatisierung zu verarbeiten. Frauen wie Collien Ulmen-Fernandes oder Lola Weippert, von denen Deepfakes erstellt und geteilt wurden, versuchen, das Problem mehr in die \u00d6ffentlichkeit zu tragen. Auch mit HateAid setzt sich Ulmen-Fernandes bereits l\u00e4nger f\u00fcr bessere politische Ma\u00dfnahmen gegen Fake-Pornos ein.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Sexualisierte bildbasierte Gewalt kann jede treffen \u2013 egal ob wie Moderatorin und Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes man in der \u00d6ffentlichkeit steht oder nicht. Gerade mit KI k\u00f6nnen Nacktbilder oder intime Videos in wenigen Sekunden gef\u00e4lscht werden. Doch die Folgen f\u00fcr die Betroffenen bleiben. Sie f\u00fchlen sich oft hilflos und sch\u00e4men sich. Umso wichtiger, dass wir in unserer neuen Reportage \u00fcber ihre Erfahrungen sprechen und zeigen, welche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr besseren Schutz n\u00f6tig sind.<\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4RHC4bOsb74\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4RHC4bOsb74<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\n&#8230; Alles vom ??? bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/hateaid.org\/deepfakes\/\">https:\/\/hateaid.org\/deepfakes\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(7) Von HateAid bis zum SPD-Ministerium: Die merkw\u00fcrdigen Allianzen im Fall Ulmen-Fernandes<\/strong><br \/>\nDie Vorw\u00fcrfe, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhebt, kommen f\u00fcr all diejenigen zur richtigen Zeit, die sich f\u00fcr strengere Regeln im Netz einsetzen. Auffallend ist, wie kampagnenartig Medien, Aktivisten und Politiker reagieren.<br \/>\n&#8230;<\/p>\n<p>Der Fall l\u00f6ste eine mediale Emp\u00f6rungswelle aus, die aufgrund ihrer politischen Implikationen an die Reaktion auf das sogenannte \u201eGeheimtreffen von Potsdam\u201c Ende 2023 erinnert. Auf die damalige Berichterstattung, der zufolge auf dem \u201eGeheimtreffen\u201c die millionenfache Ausweisung deutscher Staatsb\u00fcrger geplant worden sei, folgte die gr\u00f6\u00dfte Demonstrationsserie in der Geschichte der Bundesrepublik. Auch wenn der Fall Ulmen-Fernandes diese Dimension nicht erreichen d\u00fcrfte, legen die ersten Reaktionen ein ungeheures Mobilisierungspotenzial offen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nBemerkenswert an diesem Vorgang ist nicht, dass auf einen bisher unbewiesenen Vorfall mit politischen Forderungen reagiert wird, sondern mit welcher Vehemenz und Pr\u00e4zision es dieser Fall seit Donnerstag schafft, den politischen Diskurs in Deutschland zu bestimmen. Denn die von Fernandes erhobenen Vorw\u00fcrfe sind keineswegs neu, sondern bereits seit Jahren bekannt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDa Fernandes schon in der Vergangenheit das Gesicht einer HateAid-Kampagne war und HateAid-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Anna-Lena von Hodenberg von Ulmens mutma\u00dflicher T\u00e4terschaft laut eigener Aussage bereits seit Monaten wusste, stellt sich die Frage, welche Rolle die NGO nun spielte. Erst durch die pers\u00f6nliche Benennung des Ex-Ehemanns im Spiegel konnte der Vorfall zur richtigen Zeit sein emotionalisierendes Potenzial aussch\u00f6pfen und in der Folge auch die erhoffte politische Mobilisierung erreichen, obwohl sich damit am Tatbestand selbst nichts \u00e4nderte.<br \/>\nAuff\u00e4llig ist, dass die gesamtgesellschaftliche Wirkung, die der Spiegel-Artikel seitdem entfaltete, mit Gesetzesvorhaben zusammenf\u00e4llt, die bereits seit Jahren von HateAid durch aggressiven Lobbyismus vorangetrieben werden. Bereits am Montag wurde ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums \u00f6ffentlich, der in Zukunft Deepfakes unter Strafe stellen soll, die geeignet sind, \u201edem Ansehen der dargestellten Person erheblich zu schaden\u201c. Ausgenommen von der Strafbarkeit seien hingegen Deepfakes, die \u201ein Wahrnehmung \u00fcberwiegender berechtigter Interessen erfolgen\u201c. Konkret gemeint sind damit Inhalte, die \u201eder Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung \u00fcber Vorg\u00e4nge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder \u00e4hnlichen Zwecken dienen\u201c.<br \/>\nOb die Einzelfallabw\u00e4gung, die in Zukunft zwischen \u201eerheblicher Sch\u00e4dlichkeit\u201c und \u201eberechtigten Interessen\u201c unterscheiden soll, in der Praxis die Meinungs- und Kunstfreiheit wahrt, bleibt jedoch mit Blick auf das Vorgehen der Staatsanwaltschaften bei sogenannten \u201eMeinungsdelikten\u201c mehr als zweifelhaft.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 24.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<strong>https:\/\/apollo-news.net\/von-hateaid-bis-zum-spd-ministerium-die-merkwrdigen-allianzen-im-fall-ulmen-fernandes\/<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<strong>(8) Der Fall Fernandes \u2013 \u201eJetzt kommt die N\u00e4chste Zensur-Offensive\u201c \u2013 Volker Boehme-Ne\u00dfler im Interview<\/strong><br \/>\nDie Vorw\u00fcrfe, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhebt, kommen f\u00fcr all diejenigen zur richtigen Zeit, die sich f\u00fcr strengere Regeln im Netz einsetzen. \u201eDie Politik nutzt den Fall als Vorwand f\u00fcr die n\u00e4chste Zensur-Welle\u201c, mahnt Verfassungsrechtler Volker Boehme-Ne\u00dfler im Interview mit Apollo News.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xcV-NbGZIH8\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xcV-NbGZIH8<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 24.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/der-fall-fernandes-jetzt-kommt-die-naechste-zensur-offensive\/\">https:\/\/apollo-news.net\/der-fall-fernandes-jetzt-kommt-die-naechste-zensur-offensive\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(9) Virtuelle Gewalt \u2013 ein Problem oder eine Kampagne?<\/strong><br \/>\nAm gestrigen Sonntag, dem 22. M\u00e4rz 2026, fand auf dem Pariser Platz in Berlin eine Demonstration gegen sexuelle Gewalt statt. Um die 7000 Frauen hatten sich versammelt, darunter Politikerinnen wie Saskia Esken, Ricarda Lang sowie Luisa Neubauer, die ein neues Thema f\u00fcr sich entdeckt hat. Dazu jede Menge B-Prominenz in Schauspiel, Literatur und Politik. Endlich, m\u00f6chte man meinen.<br \/>\nKurz zuvor war unter ferner liefen die Gruppenvergewaltigung eines Kindes gemeldet worden. F\u00fcnf Tage davor wurde bekannt, dass eine 17-J\u00e4hrige von zwei T\u00e4tern in eine Toilette gedr\u00e4ngt und vergewaltigt wurde. Vor zwei Wochen ersch\u00fctterte Berlin die Nachricht, dass in einem Jugendzentrum ein M\u00e4dchen vergewaltigt und anschlie\u00dfend von mehr als einem Dutzend M\u00e4nnern verh\u00f6hnt und bel\u00e4stigt wurde. Die verantwortlichen Betreuer versuchten, den Fall vor der \u00d6ffentlichkeit zu verheimlichen, um die Identit\u00e4t der muslimischen T\u00e4ter zu sch\u00fctzen. Abgesehen von diesen F\u00e4llen sagt die Statistik, dass die realen Vergewaltigungen seit 2015 durch die Decke gegangen sind.<br \/>\nAber nicht diese realen Verbrechen trieben die Damen auf die Stra\u00dfe, sondern die \u201evirtuelle Vergewaltigung\u201c einer Schauspielerin, die ihren Ex-Mann in Spanien 2026 angezeigt hatte.<br \/>\nDen Begriff \u201evirtuelle Vergewaltigung\u201c kannte ich vorher noch nicht. Die Kl\u00e4gerin soll mit dem angeblich 2024 gest\u00e4ndigen T\u00e4ter 2025 noch f\u00fcr einen Werbevertrag ins Bett gestiegen sein.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie frisch erfundene \u201evirtuelle Gewalt\u201c, f\u00fcr die es im Strafgesetzbuch keine Paragrafen gibt, ist nun ein Problem, das in Deutschland mit aller H\u00e4rte bek\u00e4mpft werden soll. &#8230;<br \/>\nAu\u00dferdem verdeckt der L\u00e4rm um \u201evirtuelle Gewalt\u201c das Problem der realen Vergewaltigungen &#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2026\/03\/23\/virtuelle-gewalt-ein-problem-oder-eine-kampagne\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2026\/03\/23\/virtuelle-gewalt-ein-problem-oder-eine-kampagne\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(10) Der Fall Fernandes: Im Zweifel f\u00fcr Itzehoe<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Journalistin Iris Sayram brachte am 23. M\u00e4rz die entscheidende Nuance ans Licht: Das Verfahren in Itzehoe wurde nicht eingestellt, weil die Gesetze fehlten, sondern weil von der Staatsanwaltschaft angeforderte Unterlagen nicht nachgereicht wurden. Sayram kommentierte trocken: \u201eAn fehlenden Gesetzen scheint das nicht gelegen zu haben.\u201c Burn&#8230;..<br \/>\n.<br \/>\n<em>Iris Sayram @irisma8<\/em><br \/>\n<em>Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Itzehoe sei dort eine Anzeige der Gesch\u00e4digten bearbeitet worden. Es seien weitere Unterlagen erbeten worden. Das sei unterblieben. Daraufhin habe die Staatsanwaltschaft das Verfahren vorl\u00e4ufig eingestellt, weil es keine Ermittlungsans\u00e4tze gegeben habe. An fehlenden Gesetzen scheint das nicht gelegen zu haben. 23.3.2026<\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/x.com\/irisma8\/status\/2036108978283856239\">https:\/\/x.com\/irisma8\/status\/2036108978283856239<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAber ein Gesetz, das auf einer Emp\u00f6rungswelle durchs Kabinett gesp\u00fclt wird, w\u00e4hrend die zentrale Pr\u00e4misse seiner Dringlichkeit \u2013 die angebliche Unt\u00e4tigkeit der deutschen Justiz im konkreten Fall \u2013 auf wackligen F\u00fc\u00dfen steht, ist politische Trittbrettfahrerei und kein Beleg f\u00fcr funktionierende Rechtsstaatlichkeit. Selbst die taz notiert n\u00fcchtern, dass der Entwurf ausgerechnet die Identit\u00e4tsanma\u00dfung, also jenen Vorwurf, der im Fall Fernandes-Ulmer im Zentrum steht, gar nicht erfasst. Das Gesetz l\u00f6st also nicht einmal das Problem, das als sein Anlass dient.<br \/>\nDas Muster ist nicht neu: Auch die EU-Chatkontrolle wurde unter dem moralisch unangreifbaren Banner des Kinderschutzes vorangetrieben \u2013 bis reihenweise Kinderschutzorganisationen und B\u00fcrgerrechtler warnten, dass der tats\u00e4chliche Schutzeffekt minimal, der Eingriff in Grundrechte aber massiv sei. Wer dagegen argumentierte, musste sich fragen lassen, ob er denn etwa f\u00fcr Kindesmissbrauch sei. Dieselbe Mechanik droht hier: Wer die handwerkliche Qualit\u00e4t dieses Gesetzes hinterfragt, wird sich bald rechtfertigen m\u00fcssen, ob er denn f\u00fcr Deepfake-Pornografie sei.<br \/>\n.<br \/>\nUnd wer die Debatte ausschlie\u00dflich als feministisches Projekt rahmt, verschlie\u00dft die Augen vor dem breiteren Missbrauchspotenzial: Deepfakes treffen auch Politiker, Unternehmer, M\u00e4nner \u2013 und sie bedrohen die Integrit\u00e4t \u00f6ffentlicher Diskurse insgesamt. Eine Gesetzgebung, die sich rhetorisch auf \u201eM\u00e4nnergewalt\u201c verengt, wie es auf der Berliner Demo zu h\u00f6ren war, wird der Komplexit\u00e4t des Problems nicht gerecht.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 24.3.2026 von Silvia Venturini bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/der-fall-fernandes\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/der-fall-fernandes\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes beschuldigt ihren Ehemann Christian Ulmen, ebenfalls Moderator und Schauspieler, im Internet jahrelang Fake-Profile seiner Gattin erstellt und darauf Deepfake-Pornos hochgeladen zu haben. 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