{"id":146867,"date":"2026-03-14T19:19:59","date_gmt":"2026-03-14T18:19:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=146867"},"modified":"2026-03-17T19:28:13","modified_gmt":"2026-03-17T18:28:13","slug":"buerger-waehlen-industrieabbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buerger-waehlen-industrieabbau\/","title":{"rendered":"B\u00fcrger w\u00e4hlen Industrieabbau"},"content":{"rendered":"<p>Das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/landtagswahl-bw-08-03-26\/\">Wahlergebnis<\/a> in Baden-W\u00fcrttemberg ist immer noch unverst\u00e4ndlich: Die beiden Parteien B\u00fcndnis90\/Gr\u00fcne und CDU haben den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Niedergang<\/a> im ehemaligen Musterl\u00e4ndle\u00a0 zu verantworten und werden trotzdem mit je einem Drittel der Stimmen wiedergew\u00e4hlt.<br \/>\nUnd es geht weiter abw\u00e4rts: Rezession auf Dauer, <!--more-->Deindustrialisierung, Gewinneinbruch 90 % bei Porsche, Autostadt Stuttgart vor der Pleite, Entlassungen, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstands-Insolvenzen<\/a>, Wettbewerbsunf\u00e4higkeit, Investitionsstau.<\/p>\n<p>Aufw\u00e4rts geht es nur mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/subventionen\/\">Subventionen<\/a>, Schulden, Jobverlust und Ruf nach Vater Staat.<br \/>\nDas freie und kreative Unternehmertum in Mittelstand und Gro\u00dfindustrie kommt nicht mehr zur Entfaltung und wird ersetzt durch eine zentralistische vom Staat kontrollierte Kommandowirtschaft. Planwirtschaft (ab nun) statt Marktwirtschaft (seit 1949). Das f\u00fchrt zu Wohlstandsverlust und Sozialabbau und l\u00e4\u00dft sich \u00fcberall bestaunen.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist interessant zu beobachten, wie sich im Laufe der Zeit konservativer Erwerbsflei\u00df als markante regionale Tugend in einen gr\u00fcn-sozialistischen militanten Moralismus \u00fcbersetzen konnten.&#8220; (1)<br \/>\nUnd die W\u00e4hler begeben sich gleichzeitig in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/eskapismus\/\">Eskapismus<\/a>, Lethargie, Teilzeitarbeit, Pessimismus, &#8222;ich kann doch nichts dagegen tun&#8220;, Fr\u00fchverrentung, Arbeit nach Vorschrift,<br \/>\nGesucht sind Angestelltenverh\u00e4ltnisse beim Staat und seinen NGOs.<\/p>\n<p>Prof. Clemens Fuest, Chef des ifo-Instituts in M\u00fcnchen und inzwischen genauso anerkannt wie sein Vorg\u00e4nger <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/sinn\/\">Prof Werner Sinn<\/a>, sagt es klip und klar: <em><strong>\u201eEnergieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns\u201c<\/strong><\/em> (2). Also Abschied nehmen von den Sektoren Chemie, Stahl, Maschinenbau und Auto. Das preiswerte Nordstream2-Gas fehlt nach der Sprengung der Pipeline durch die Ukraine eben nach wie vor.<br \/>\n14.3.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;B\u00fcrger w\u00e4hlen Industrieabbau&#8220;<br \/>\n============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (2)<\/p>\n<p><strong>(1) Ideologisches Gift verschmilzt mit W\u00e4hlerapathie<\/strong><br \/>\nDer anhaltende Abstieg der deutschen Wirtschaft scheint f\u00fcr eine Mehrheit der Deutschen nicht l\u00e4nger relevant zu sein. In der sp\u00e4ten BRD bl\u00fchen vor allem ideologischer Eskapismus und \u2013 sehr preu\u00dfisch \u2013 der \u00f6ffentliche Dienst. Doch die Blase des dekadenten Degrowth ist bereits geborsten.<br \/>\n.<br \/>\nAuch mit einigem zeitlichen Abstand und aus gr\u00f6\u00dferer Distanz betrachtet ergibt das Wahlergebnis in Baden-W\u00fcrttemberg keinen Sinn. Dass ausgerechnet die beiden zu einer Art politischem Zwillingsplaneten verschmolzenen \u00f6kosozialistischen Parteien \u2013 B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und die CDU \u2013 beinahe zwei Drittel der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnten, macht angesichts der wirtschaftlichen Lage im Land fassungslos. Es wirft eine grundlegende Frage auf: K\u00f6nnen oder wollen die Deutschen den wirtschaftlichen Niedergang nicht mehr mit den politisch Verantwortlichen in einen sinnvollen Zusammenhang bringen?<br \/>\nBaden-W\u00fcrttembergs Landeshauptstadt Stuttgart befindet sich dabei markanterweise im Epizentrum dieses Niedergangs. Die Stadt ist gewisserma\u00dfen eine Blaupause f\u00fcr jene Zukunft, die Anh\u00e4nger der gr\u00fcnen Transformation propagieren.<br \/>\nDabei ist es einerlei, ob es sich um gr\u00fcne Ideologen und Hardliner vom Schlage eines J\u00fcrgen Trittin handelt, die den kultivierten deutschen Schuldkomplex gezielt f\u00fcr ihre politischen Degrowth-Fantasien nutzen, oder ob es CDU-Politiker der Merkel-Merz-Linie sind, die dem Volk medienwirksam eine Placebo-Reformpolitik vorgaukeln. Beide Strategien verweisen letztlich auf dasselbe Ziel: Die traditionelle deutsche Industrie soll durch eine von der Politik kontrollierte Kommandowirtschaft ersetzt werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 14.3.2026 von Thomas Kolbe bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/angekommen-im-degrowth-modus\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/angekommen-im-degrowth-modus\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Top-\u00d6konom Fuest: Warum die wirtschaftliche Lage Deutschlands eigentlich noch schlimmer ist als bislang bef\u00fcrchtet<\/strong><br \/>\nDer Pr\u00e4sident des M\u00fcnchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sieht f\u00fcr energieintensive Industrien in Deutschland kaum noch Zukunft. Fuest sagte dem Portal Pioneer <a href=\"https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/thepioneer-briefing-business-class-edition\/briefings\/prof-clemens-fuest-wir-sind-kaum-bewegungsfaehig\">https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/thepioneer-briefing-business-class-edition\/briefings\/prof-clemens-fuest-wir-sind-kaum-bewegungsfaehig<\/a> : <em><strong>\u00abEnergieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns.\u00bb<\/strong><\/em> Deutschland habe sich politisch daf\u00fcr entschieden, ein Land mit knapper und entsprechend teurer Energie zu sein. \u00abDas haben wir politisch alle gemeinsam so gew\u00e4hlt und die Konsequenzen m\u00fcssen wir jetzt tragen.\u00bb<br \/>\nNach Einsch\u00e4tzung des \u00d6konomen trifft dies besonders Branchen wie Stahl, Chemie oder andere energieintensive Industriezweige. Die hohen Energiepreise seien eine direkte Folge der energiepolitischen Entscheidungen der vergangenen Jahre. Gleichzeitig sei ein schneller Ausweg nicht in Sicht. Der Bau neuer Kernkraftwerke w\u00fcrde laut Fuest \u00absehr, sehr teuer\u00bb werden und \u00abewig dauern\u00bb. Kurzfristig k\u00f6nne dies die Lage nicht verbessern.<br \/>\nAuch konjunkturell sieht der Ifo-Chef wenig Anlass f\u00fcr Optimismus. Die Investitionen des privaten Sektors in Deutschland seien zuletzt weiter gesunken. <em><strong>\u00abWir haben keinen Aufschwung im privaten Sektor\u00bb<\/strong><\/em>, erkl\u00e4rte Fuest. Das derzeit geringe Wirtschaftswachstum gehe vor allem auf staatliche Ausgaben zur\u00fcck.<br \/>\n\u2026 Alles vom 14.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/weltwoche.de\/daily\/top-oekonom-warum-die-wirtschaftliche-lage-deutschlands-eigentlich-noch-schlimmer-ist-als-bislang-befuerchtet\/\">https:\/\/weltwoche.de\/daily\/top-oekonom-warum-die-wirtschaftliche-lage-deutschlands-eigentlich-noch-schlimmer-ist-als-bislang-befuerchtet\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wahlergebnis in Baden-W\u00fcrttemberg ist immer noch unverst\u00e4ndlich: Die beiden Parteien B\u00fcndnis90\/Gr\u00fcne und CDU haben den Niedergang im ehemaligen Musterl\u00e4ndle\u00a0 zu verantworten und werden trotzdem mit je einem Drittel der Stimmen wiedergew\u00e4hlt. 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