{"id":146557,"date":"2026-03-08T18:53:58","date_gmt":"2026-03-08T17:53:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=146557"},"modified":"2026-03-10T18:54:17","modified_gmt":"2026-03-10T17:54:17","slug":"bw-strom-halbiert-wiederwahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bw-strom-halbiert-wiederwahl\/","title":{"rendered":"BW: Strom halbiert -Wiederwahl"},"content":{"rendered":"<p>Ergebnis der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/landtagswahl-bw-08-03-26\/\">Landtagswahl<\/a> Baden-W\u00fcrttemberg vom 8.3.2026:<br \/>\nGr\u00fcne 30,2 % (-2,4 %), CDU 29,7 % (+5,6 %), AfD 18,8 % (+9,1 %)<br \/>\nSPD 5,5 % (-5,5 %),\u00a0FDP 4,4 (-6,1 %), Linke 4,4 % (-0,8 %)<br \/>\nOptionen: Politikwechsel CDU\/AfD 48,5 % oder Wiederwahl Gr\u00fcne\/CDU 59,9 %<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><em>CDU und Gr\u00fcne jeweils 56 Sitze: Warum keine CDU-Minderheitenregierung?<\/em><br \/>\nDer wohl griffigste Kommentar zur Patt-Wahl im Stuttgarter Landtag (CDU und Gr\u00fcne haben jeweils 56 Sitze) stammt von Frank Wahlig im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/radio\/kontrafunk\/\">Kontrafunk<\/a> (siehe Anlage (8) unten): &#8222;Die CDU denkt noch nicht einmal \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/minderheitsregierung\/\">Minderheitenregierung<\/a> nach. Oder dar\u00fcber, sich der Koalition mit Gr\u00fcn einfach zu verweigern. Soll der Cem doch zusehen, wer ihn zum Ministerpr\u00e4sidenten w\u00e4hlt. F\u00fcr Merz gibt es aber nur ein \u201eWeiter so\u201c &#8230; Das ist die Merkelhaftigkeit dieser Partei. Ein Merz steht f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/brandmauer\/\">Brandmauer<\/a>. Lieber regiert er durch eine Art Notverordnung aller <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/unseredemokratie\/\">\u201eUnserer Demokratie\u201c<\/a>-Parteien.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\n<em>Halbierung der Stromerzeugung als Zeichen des Niedergangs:<\/em><br \/>\nIn Baden-W\u00fcrttemberg regieren die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/gruene2021\/\">Gr\u00fcnen<\/a> seit 2011 mit SPD und seit 2016 mit CDU. <em><strong>In diesen 15 Jahren hat sich die<\/strong> <strong>Bruttostromerzeugung fast halbiert<\/strong><\/em>: von 66 Terrawattstunden Ende 2010 auf nur noch 34 TWh in 2024. Grund: Abschaltung von vier <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/kernkraft\/\">Kernkraftwerken<\/a>, die zu den modernsten der Welt z\u00e4hlten.\u00a0Bei gleichzeitiger Erh\u00f6hung des Stroms aus <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/erneuerbare\/\">erneuerbaren Energien<\/a> von 11 TWh in 2010 auf nur 20 TWh in 2024. R\u00fcckbau von grundlastf\u00e4higem gegen Zubau von volatilem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/\">Strom<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nDie Konsequenz: Das Musterl\u00e4ndle mu\u00df in immer gr\u00f6\u00dferen Mengen Strom aus <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/frankreich2022\/\">Frankreich<\/a> importieren &#8211; verp\u00f6nten Atomstrom zudem. Ohne den gleichzeitigen rezessionsbedingtem R\u00fcckgang der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/strommangel\/\">Stromnachfrage<\/a> von 81,4 TWh auf 61,7 TWh von 2010 bis 2024 w\u00e4re die Stromabh\u00e4ngigkeit vom franz\u00f6sischen Nachbarn noch viel gr\u00f6\u00dfer.<br \/>\nDieser Stromimport ist zudem in sich widerspr\u00fcchlich: a) Bei einem Reaktorunfall bl\u00e4st der Westwind die radioaktive Wolke genau nach BW. b)\u00a0 Aufgrund der Nachfrage aus BW forciert Frankreich den weiteren Ausbau der Kernkraft &#8211; eine S\u00fcnde aus ideologischer deutscher Sicht.<\/p>\n<p>Unter den gr\u00fcnen Regierungen hat Baden-W\u00fcrttemberg auch dank der halbierten Stromerzeugung einen fulminanten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Niedergang<\/a> hingelegt. Das L\u00e4ndle bzw. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/the-laend-baden-wuerttemberg\/\">The L\u00e4nd<\/a>&#8220; hat sich vom Ruf des s\u00fcdwestlichen Vorzeige-Bundeslandes verabschiedet. Und der Niedergang betrifft nicht nur die Wirtschaft, sondern auch Sektoren wie die Bildung, Gesundheit, Infrastruktur.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Irgendwann f\u00e4llt die Brandmauer:<\/em><br \/>\nEin Politikwechsel durch Bildung einer Koalitionsregierung CDU\/AfD 48,5 % ist jederzeit m\u00f6glich. Vorausgesetzt, die CDU besinnt sich auf ihr Wurzeln als Volkspartei der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/mitte\/\">politischen Mitte<\/a> und lehnt das undemokratische Konstrukt der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/brandmauer\/\">Brandmauer<\/a> ab. Doch dazu ist es zu fr\u00fch. Denn mit der nun verk\u00fcndeten Fortsetzung der Koalition Gr\u00fcne\/CDU haben die BW-ler gezeigt:<br \/>\nI. Es geht der Bev\u00f6lkerung noch zu gut, zu viele leben noch von der Substanz. Vor allem die Eliten werden vom Staat noch wohlig versorgt. Der Niedergang tut (au\u00dfer den mittelst\u00e4ndischen Selbstst\u00e4ndigen) noch nicht weh genug.<br \/>\nII. Ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politikwende\/\">Politikwechsel<\/a> ist derzeit nicht gew\u00fcnscht, sondern ein &#8222;weiter so&#8220;. Der weitergehende Anstieg der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-gesellschaft\/\">Migration<\/a> in die Sozialsysteme (per Saldo), Insolvenzen vor allem mittelst\u00e4ndischer Betriebe, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/deindustrialisierung\/\">Deindustrialisierung<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">Bildungsmisere<\/a> wird hingenommen.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Das Baden-W\u00fcrttemberg-Paradoxon: Wiederwahl trotz Unzufriedenheit<\/em><br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> ist die beste Regierungsform weltweit, da in ihr der friedliche Machtwechsel durch die Institution der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/opposition\/\">Opposition<\/a> fest verankert und gew\u00e4hrleistet ist. In der Opposition wartet immer schon die n\u00e4chste Regierung auf Abruf. <em><strong>Eine schlechte Regierung wird durch die Opposition abgel\u00f6st und eine gute bleibt im Amt. Aber: Dieser Automatismus funktioniert in BW nicht.<\/strong><\/em><br \/>\n.<br \/>\nAuf der einen Seite zeigen alle Umfragen, da\u00df die Einwohner von Baden-W\u00fcrttemberg mit ihrer Regierung \u00e4u\u00dferst unzufrieden sind.<br \/>\nAuf der anderen Seite w\u00e4hlen sie eine solche von der Partei B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen dominierte Regierung wieder. Wie ist dieser Widerspruch zu bewerten? Was sind die Gr\u00fcnde?<br \/>\nLiegt es am Wahlsystem? Umfragen? Politikern? Opposition? Medien? <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/diskussionskultur2023\/\">Diskussionskultur<\/a>? Bev\u00f6lkerung? Betrug? <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/brandmauer\/\">Brandmauer<\/a>?\u00a0 Bequemlichkeit? Untertanengeist? Ausland-hat-schuld?<br \/>\nSind die Baden-W\u00fcrttemberger mit dem demokratischen System \u00fcberfordert?<br \/>\nOder ist das System etwa gar kein demokratisches?<br \/>\nOder ist alles gut so &#8211; schlie\u00dflich kommt die Rente vom Staat und der Strom aus der Steckdose und Insolvenzen gut es (laut Robert Habeck) \u00fcberhaupt nicht?<br \/>\n<em><strong>Regierung: Stromerzeugung halbiert, trotzdem wiedergew\u00e4hlt.<br \/>\n<\/strong><\/em>.<br \/>\nGr\u00fcn-schwarz wird sich schon bald als Pyrrhus-Sieg (4) erweisen. Einige Pressestimmen &#8222;Detroit: Andere Partei &#8211; Stuttgart: weiter so&#8220; (5). Hansel k\u00f6nnte als Ministerpr\u00e4sident mit der AfD dem Abstieg im Land begegnen (6). &#8222;Die Generation Versager siegt noch einmal&#8220; (7). Auch die Bewohner des Musterl\u00e4ndles werden die Realit\u00e4t des Niedergangs erkennen &#8211; irgendwann.<br \/>\n8.3.2026<br \/>\n.<br \/>\n<em>Nachtrag und Fazit:<\/em><br \/>\nDie Baden-W\u00fcrttemberger haben gr\u00fcn gew\u00e4hlt, zwar 56 zu 56 Abgeordnetensitze, aber 30,2 zu 29,7 % Stimmenvorsprung. Zuerst &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/fridaysforfuture\/\">Fridays fur Future<\/a>&#8220; und nun f\u00e4llt Future leider aus bzw. dem Niedergang zum Opfer.<br \/>\nZu sp\u00e4t erf\u00e4hrt CDU-Hagel, da\u00df\u00a0 Frau von der Leyen (von der CDU f\u00fcr die EU) die Abkehr von der Atomkraft als &#8222;strategischen Fehler&#8220; bezeichnet hat.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article69aff0e164d1f5a2cd518786\/atomenergie-gipfel-von-der-leyen-bezeichnet-abkehr-von-atomkraft-als-strategischen-fehler.html\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article69aff0e164d1f5a2cd518786\/atomenergie-gipfel-von-der-leyen-bezeichnet-abkehr-von-atomkraft-als-strategischen-fehler.html<\/a><br \/>\nWie gut, da\u00df im L\u00e4ndle die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/kernkraft\/\">Kernkraftwerke<\/a> alle gesprengt sind und die AKW-Profs und Experten mitsamt ihrem KnowHow <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/auswanderung\/\">ausgewandert<\/a> sind. So k\u00f6nnen wir bei ihnen in China, USA usw. die neue Kernkraftwerke kaufen &#8211; wie bereits die E-Autos.<br \/>\n10.3.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;BW: Strom halbiert -Wiederwahl&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (9)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) 15 Jahre mit gr\u00fcner Regierung: Stromerzeugung in Baden-W\u00fcrttemberg hat sich fast halbiert<\/strong><br \/>\n2010 erzeugte Baden-W\u00fcrttemberg noch 66 Terawattstunden Strom, 2024 waren es nur noch 34. Seit die Gr\u00fcnen regieren, hat sich die Stromerzeugung im L\u00e4ndle damit fast halbiert. Durch Kraftwerksabschaltungen ist der S\u00fcdwesten abh\u00e4ngig von Frankreich.<br \/>\n.<br \/>\nSeit dem 12. Mai 2011 regieren die Gr\u00fcnen in Baden-W\u00fcrttemberg \u2013 zun\u00e4chst mit der SPD, seit 2016 mit der CDU. In diesen fast 15 Jahren unter der F\u00fchrung von Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann hat sich die Bruttostromerzeugung in dem Bundesland trotz des massiv forcierten Ausbaus der erneuerbaren Energien nahezu halbiert.<br \/>\nIm Jahr 2010, dem letzten Jahr ohne gr\u00fcne Regierungsbeteiligung im L\u00e4ndle, lag die Bruttostromerzeugung bei 66 Terawattstunden. 2024 wurden nur noch 34 Terawattstunden Strom in Baden-W\u00fcrttemberg produziert. Das geht aus offiziellen Zahlen des Statistischen Landesamtes und des Umweltministeriums hervor.<br \/>\nHintergrund des massiven R\u00fcckgangs der Bruttostromerzeugung ist die Abschaltung von Kohle- und vor allem Kernkraftwerken. 2010 waren noch vier Kernkraftwerke in Baden-W\u00fcrttemberg in Betrieb, die in den darauffolgenden Jahren St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck abgeschaltet wurden. Zwei der Kernkraftwerke wurden 2011 pl\u00f6tzlich abgeschaltet, und in den Jahren 2019 und 2023 jeweils eines.<\/p>\n<p>Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat sich in dem Zeitraum zwar von 11 Terawattstunden im Jahr 2010 auf 20 Terawattstunden im Jahr 2024 erh\u00f6ht. Trotz des von den Gr\u00fcnen vorangetriebenen Ausbaus war es jedoch nicht m\u00f6glich, den Wegfall der konventionellen Kraftwerke bei der Bruttostromerzeugung auch nur ann\u00e4hernd mit erneuerbaren Energien auszugleichen.<br \/>\nDer Bruttostromverbrauch ging im Zeitraum von 2010 bis 2024 von 81,4 Terawattstunden auf 61,7 Terawattstunden zur\u00fcck. Das entspricht einem R\u00fcckgang von fast einem Viertel.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/stromerzeugung-in-baden-wurttemberg-hat-sich-fast-halbiert\/\">https:\/\/apollo-news.net\/stromerzeugung-in-baden-wurttemberg-hat-sich-fast-halbiert\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Die verheerende Strombilanz des gr\u00fcnen Baden-W\u00fcrttemberg<\/strong><br \/>\nKernkraftwerke werden abgestellt, die K\u00fchlt\u00fcrme gesprengt. Sie sollen nie wieder Strom produzieren. Es ist eine Politik der verbrannten Erde. Als Folge muss immer mehr Strom importiert werden. Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang ist kein Unfall. Er ist politisch gewollt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAktuell ist Baden-W\u00fcrttemberg das Bundesland mit der h\u00f6chsten Netto-Importquote in Deutschland. Fr\u00fcher galt der S\u00fcdwesten als leistungsstarker Stromerzeuger, der viel Strom zum Beispiel nach Frankreich exportierte. Der S\u00fcdwesten war historisch durch starke Eigenstromerzeugung mit Kernkraft und Kohle gepr\u00e4gt.<br \/>\nDie Jahre 2000 bis 2011 waren noch durch eine relativ stabile Eigenversorgung gekennzeichnet. Nur etwa f\u00fcnf bis zehn Prozent des Verbrauchs mussten importiert werden. Das \u00e4nderte sich drastisch mit der Zerschlagung der Kernenergie. Pl\u00f6tzlich fielen massive Stromerzeuger weg.<br \/>\n2022 war das letzte volle Jahr mit Kernkraftanteil. Die Eigenstromerzeugung lag bei ca. 54,6 Terawattstunden (TWh) bei einem Verbrauch von 66,4 TWh. Der Importanteil lag bei 18 Prozent.<br \/>\n2023 war das Z\u00e4sur-Jahr: Nach dem Aus von Neckarwestheim II im April 2023 sank die Erzeugung im Land um sagenhafte 31 Prozent. Die Eigenstromerzeugung lag nur noch bei 37,1 TWh, Strom musste verst\u00e4rkt importiert werden. So lag der Netto-Stromimport bei 25,3 TWh, ein Anstieg um 80 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr.<br \/>\nDie aktuellen Daten zeigen eine Fortsetzung des Trends: Die Erzeugung aus fossilen Quellen sinkt schneller als Erneuerbare zugebaut werden k\u00f6nnen, was die Importquote hoch h\u00e4lt.<br \/>\n2024 wurden dann nur noch 34,1 Terawattstunden im Jahr erzeugt, im vergangenen nur noch 33,8 TWh. Der Stromimport stieg von 27,6 auf 29,5 TWh.<br \/>\nDie Gr\u00fcnen haben auch daf\u00fcr gesorgt, dass Strom immer teurer wird. Der Monitoring-Bericht der sogenannten \u201eEnergiewende\u201c in Baden-W\u00fcrttemberg listet netterweise die \u201eLetztverbraucherausgaben\u201c auch f\u00fcr Strom auf.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 8.3.2026 von Holger Douglas bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/strombilanz-gruenes-baden-wuerttemberg\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/strombilanz-gruenes-baden-wuerttemberg\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Gr\u00fcn-schwarzer Pyrrhus-Sieg?<\/strong><br \/>\nBei der Bildung der n\u00e4chsten Landesregierung von Baden-W\u00fcrttemberg wird die <em><strong>Mitte-rechts-Mehrheit der W\u00e4hlerstimmen nach der Ansage des CDU-Spitzenkandidaten ignoriert<\/strong><\/em>, obwohl er dann vielleicht doch noch Ministerpr\u00e4sident h\u00e4tte werden k\u00f6nnen. Gr\u00fcn-schwarz soll weiter regieren. Das gilt offenbar als \u201ealternativlos\u201c.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn jetzt die Hagel-CDU mit den \u00d6zdemir-Gr\u00fcnen koaliert, dann ist das im S\u00fcdwesten quasi die Gro\u00dfe Koalition mit m\u00f6glicherweise einer Zweidrittelmehrheit der Mandate. Erfahrungsgem\u00e4\u00df schw\u00e4cht eine Gro\u00dfe Koalition mindestens einen der Partner. Die CDU wird dieses Schicksal wohl zuerst treffen. Zum einen ist sie \u2013 egal wie knapp der Abstand beim Wahlergebnis ist \u2013 der Juniorpartner, und zum anderen wird sie f\u00fcr die Folgen der Politik der CDU-gef\u00fchrten Bundesregierung mit in Haftung genommen. Sie wird kaum etwas leisten k\u00f6nnen, was bei den B\u00fcrgern als positive b\u00fcrgerliche CDU-Politik ankommt.<\/p>\n<p>Aber Manuel Hagel ist auch nicht der Mann, der aus der M\u00f6glichkeit einer Mitte-rechts-Mehrheit etwas macht. Er schlie\u00dft alles aus und nimmt sich die Chance, diese wenigstens als Druckmittel in Koalitionsverhandlungen einzusetzen. Da ist er ganz der treue Parteisoldat, der getreu der Linie seines Bundesparteivorsitzenden Friedrich Merz die Brandmauer f\u00fcr sakrosankt h\u00e4lt. Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel spottete in einer ARD-Wahlsendung bereits, Friedrich Merz h\u00e4tte dem Herrn Hagel den Wahlsieg verhagelt\u201c.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne und CDU werden sicher die Erz\u00e4hlung pflegen, dass sie eine starke und stabile Regierung f\u00fcr das Land bilden werden. Und ihre Mehrheit ist letztlich auch erdr\u00fcckend. Aber der Wahlsieg des gr\u00fcn-schwarzen-Modells d\u00fcrfte sich dennoch als Pyrrhus-Sieg erweisen. Deutschland steuert gerade immer weiter in die Krise. Und die vor allem von gr\u00fcner Ideologie getragene Energiewende-Politik hat daran einen geh\u00f6rigen Anteil. Ebenso ist immer schwerer zu bem\u00e4nteln, dass sowohl die Krise der Sozialsysteme als auch der Kommunalfinanzen recht viel mit der verfehlten Zuwanderungspolitik zu tun hat, die f\u00fcr einen enormen Zustrom von Sozialleistungsempf\u00e4ngern und Wohnungssuchenden gesorgt hat, w\u00e4hrend die dringend gesuchten Fachkr\u00e4fte ausbleiben. Die B\u00fcrger erwarten mehrheitlich ein Umsteuern.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Die n\u00e4chste \u201ealternativlose\u201c Regierung<\/em><br \/>\nErstaunlicherweise glauben immer noch viele B\u00fcrger den CDU-Versprechen, sie w\u00fcrden f\u00fcr einen Kurswechsel sorgen. Das aber schafft die Partei \u2013 dort wo sie in Bund und L\u00e4ndern regiert \u2013 mit ihren Koalitionspartnern nicht, wenn sie \u00fcberhaupt versucht, ihnen dies politisch abzuverlangen. Darauf reagieren die unzufriedenen B\u00fcrger mehr und mehr mit der Wahl der AfD.<br \/>\nWelches Signal wird nun die n\u00e4chste \u201ealternativlose\u201c gr\u00fcn-schwarze Landesregierung aus Baden-W\u00fcrttemberg an die anderen L\u00e4nder senden, in denen in diesem Jahr noch gew\u00e4hlt wird? F\u00fcr die Wahl in Rheinland-Pfalz in zwei Wochen wird dies wahrscheinlich noch kaum eine Rolle spielen. Aber in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sieht das schon anders aus. Wozu wird die Wahrnehmung der B\u00fcrger, dass sie nur die Wahl zwischen dem \u201eWeiter so\u201c von CDU, SPD und Gr\u00fcnen auf der einen Seite und der AfD auf der anderen Seite haben, wohl f\u00fchren? Zumal in einer Zeit, da die Krise auch f\u00fcr die B\u00fcrger immer st\u00e4rker sp\u00fcrbar werden d\u00fcrfte. Der CDU-F\u00fchrung scheint die Gefahr von wiederholten Entt\u00e4uschungen ihrer W\u00e4hler nicht zu erkennen. Irgendwann trennen die sich von der lange kultivierten Hoffnung, diese Partei w\u00fcrde irgendwann wieder in ihrem Interesse handeln. Dass eine alte Volkspartei die Glaubw\u00fcrdigkeit bei ihren W\u00e4hlern so stark und nachhaltig verliert, dass sie bei Wahlergebnissen in Bereiche abrutscht, von denen sie sich fern w\u00e4hnte, zeigt die SPD gerade. Warum will die CDU diesem Beispiel partout folgen? Die hinter der Brandmauer gehegte AfD wird dadurch mit Sicherheit nicht geschw\u00e4cht, sondern immer weiter gest\u00e4rkt. Das lehrt die Erfahrung der letzten Jahre..<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.3.2026 von Peter Grimm bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/gruen_schwarzer_pyrrhus_sieg\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/gruen_schwarzer_pyrrhus_sieg<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) Einige Pressestimmen: Detroit: Andere Partei &#8211; Stuttgart: weiter so<br \/>\n<\/strong>Die CDU h\u00e4tte mit der AfD als Juniorpartner den Ministerpr\u00e4sidenten stellen und so den \u00fcberlebensnotwendigen Politikwechsel gestalten k\u00f6nnen. Sie hat sich lieber bequem hinter der Brandmauer verschanzt und als Gehilfe von Cem \u00d6zdemir der Deindustrialisierung verschrieben. Das Autoland BW w\u00e4hlt eine Partei, die das Auto bek\u00e4mpft, das ist nicht dumm, sondern wohlstandsbenebelt: Als es in der US-Autostadt Detroit bergab ging, w\u00e4hlte man die andere Partei &#8211; in Stuttgart bleibt man beim &#8222;weiter so&#8220;. Hier einige Pressestimmen:<br \/>\n.<br \/>\n\u201eDie Baden-W\u00fcrttemberger haben sich f\u00fcr die Deindustrialisierung entschieden. Sie werden den bitteren Preis daf\u00fcr bezahlen. Aber in der Regel tun das nicht die gr\u00fcnen Beamt:Innen (sic!), Nepo-Babys und Fahrrad-Demo-Spie\u00dfer, sondern die migrantischen Facharbeiter und die Kinder in den woken Grundschulen und Kitas. Ein fataler Abend f\u00fcr ganz Deutschland. Das Wahlergebnis ist letztlich eine politische Entscheidung f\u00fcr Deindustrialisierung \u2013 deren Folgen vor allem Arbeitnehmer und kommende Generationen tragen w\u00fcrden.&#8220; Ulf Poschardt, DIE WELT, 9.3.2026<br \/>\n.<br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg hat Schwarz-Blau gew\u00e4hlt und bekommt dank der CDU Gr\u00fcn-Schwarz. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass das Land noch mal f\u00fcnf Jahre von dieser ideologischen, planwirtschaftlichen Horrorpolitik nicht \u00fcberleben wird.&#8220; UJulian Reichelt, Nius.de<br \/>\n.<br \/>\nF\u00fcr dieses Desaster gibt es f\u00fcr die CDU keine Ausreden. Der \u201ePersonenwahlkampf\u201c von \u00d6zdemir wurde erst durch die totale inhaltliche Abwesenheit der CDU m\u00f6glich gemacht. Die Wahl des \u201esympathischeren Kandidaten\u201c ist die Folge einer depressiven inhaltlichen Einheit und der Abwesenheit irgendeiner Alternative zu Schwarz-Gr\u00fcn. In Zeiten einer derart dramatischen Wirtschaftslage ist dieses Ergebnis geradezu eine Niederlage f\u00fcr die Demokratie. Max Mannhart, Apollo-News.net, 9.3.2026<br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(6) Die CDU k\u00f6nnte regieren \u2013 wenn sie nur wollte<\/strong><br \/>\nvon Albrecht K\u00fcnstle<br \/>\nDie Landtagswahl in Baden-W\u00fcrttemberg ist gelaufen. Das Wettrennen zwischen den regierenden Gr\u00fcnen und der mitregierenden CDU ging aus wie schon vor f\u00fcnf Jahren, wobei die CDU st\u00e4rker zunahm als die Gr\u00fcnen ab \u2013 es ist fast ein Patt mit weniger als einem Prozent Unterschied. Die Wahlanalysen zeigen, dass nicht die Wahlprogramme entscheidend waren, sondern der Bekanntheitsgrad und Sympathiewert der Spitzenkandidaten.<\/p>\n<p>Wahl-O-Mat: Parteiprogramme AfD oder CDU \u00e4hnlich<br \/>\nVon der Programmatik her liegen die beiden Parteien zwar deutlich auseinander, was die beiden Spitzenkandidaten f\u00fcr das Ministerpr\u00e4sidentenamt Manuel Hagel und Cem \u00d6zdemir nicht davon abgehalten hat, sich \u00f6ffentlich fast in den Armen zu liegen. Es scheint ausgemachte Sache zu sein, dass sich die CDU nun als Juniorpartner der Gr\u00fcnen Regierung anbiedert. Doch muss das wirklich sein?<br \/>\nNein, denn die CDU k\u00f6nnte den Ministerpr\u00e4sidenten stellen und in Baden-W\u00fcrttemberg den Ton angeben \u2013 wie auch im Bund \u00fcbrigens \u2013, was allerdings nur mit der AfD m\u00f6glich w\u00e4re. Denn: CDU und AfD h\u00e4tten im neuen Stuttgarter Landtag ebenfalls eine komfortable Mehrheit der 154 Abgeordneten. Programmatisch liegen die Parteien nicht allzu sehr auseinander. Vieles scheinen die beiden Parteien voneinander abgeschrieben zu haben. Wer den Wahl-O-Mat nutzte um sich zu vergewissern, wie er oder sie liegt, konnte nach der Beantwortung der \u00fcber 30 Fragen feststellen, dass die eigene Pr\u00e4ferenz, je nachdem die Best\u00e4tigung f\u00fcr die eigene Partei, oder mit wenig Abstand eine Wahlempfehlung zugunsten der AfD oder CDU erhielt. Warum also nicht koalieren?<\/p>\n<p>Schwarz-blau m\u00fcsste die Zukunft sein<br \/>\n<em><strong>Mit der AfD k\u00f6nnte die CDU erheblich mehr durchsetzen als mit den Gr\u00fcnen.<\/strong> <\/em>Wenn auch \u201edie Musik\u201c im trostlosen Berlin gemacht wird, eine schwarz-blaue Koalition in BW w\u00fcrde den Takt f\u00fcr eine Trendwende setzen im ungebremsten Niedergang des ehemaligen Exportweltmeisters Deutschland, dessen Erfolgszentrum \u00fcber Jahrzehnte in den high tec \u2013 L\u00e4ndern BW und Bayern lagt. \u201eK\u00f6nnten\u201c \u2013 w\u00e4re da nicht die AfD, die in einer jahrelangen Medienkampagne zum Schmuddelkind der Nation d\u00e4monisiert wurde.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte von einer CDU, die sich dem \u201cC\u201d im Parteinamen verpflichtet f\u00fchlt, nicht erwartet werden, sich christliche Gedanken zu machen? Beim heutigen Kirchgang stand das Johannes-Evangelium von der Begegnung von Jesus mit einer Samariterin am Brunnen im Mittelpunkt. Diese Frau wunderte sich, dass sich Jesus mit ihr unterhielt, nicht nur mit ihr als eine Frau, sondern mit einer Samariterin! Sie sagte: Du als Jude sprichst mit mir \u2013 wo doch Samariter in den Augen der Juden als Fremdvolk, eine Art Paria sind, jedenfalls als Au\u00dfenseiter?<\/p>\n<p>Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter<br \/>\nDenn man sollte wissen: Juden und Samariter galten als verfeindet. Niemals h\u00e4tte ein Samariter einem halbtoten Juden am Wegrand geholfen. Und niemals w\u00e4re ein Jude bereit gewesen, einen Samaritaner zu lieben wie sich selbst. Nie hatte ein j\u00fcdischer Rabbi mit einer samaritanischen Frau gesprochen. \u00dcberhaupt pflegten die Juden bei ihren Reisen einen gro\u00dfen Bogen um die Samariter zu machen. Samariter waren f\u00fcr Juden quasi das, was in den Augen der heutigen Altparteien die ge\u00e4chtete AfD-Anh\u00e4ngern sind. Doch, und hier wird es christlich: Jesus durchbrach dieses Muster. Nicht nur in diesem Evangelium, sondern auch, als er ausgerechnet einen Samariter als Barmherzigen herausstellte.<br \/>\nWas k\u00f6nnten uns diese Gleichnisse aus der Bibel lehren? Leben wir gedanklich immer noch in der Zeit vor 2000 Jahren? Politiker tun sich ja bekanntlich schwer damit, aus der Geschichte zu lernen. <em><strong>W\u00e4re es nicht an der Zeit, den Kleinkrieg mit der AfD zu beenden.<\/strong><\/em> In beiden Parteien gibt es au\u00dfer \u00dcbereinstimmung in Sachfragen noch gute Christen. Mit der ausgrenzenden Brandmauer hatten die Altparteien bisher keinen Erfolg. Wie aus der Stadt Samaria schlie\u00dflich ein Land Samaria wurde \u2013 heute der n\u00f6rdliche Teil des Westjordanlandes \u2013 so vergr\u00f6\u00dferte sich auch die AfD \u2013 trotz oder wegen der Stigmatisierung als politischer Paria \u2013 auf rund ein F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>15 Jahre Kretschmann reichen<br \/>\nEin Politikwechsel gebietet nicht nur die Strategie, sondern insbesondere die inhaltliche Politik. Denn wie oben aufgezeigt, liegen CDU und AfD programmatisch n\u00e4her beieinander als mit den Gr\u00fcnen. Gemeinsam w\u00fcrden sie den Wandel repr\u00e4sentieren, der von weiten Teilen der Bev\u00f6lkerung gefordert wird. Wenn \u00d6zdemir im Wahlkampf propagierte, es gebe drei wichtige Aufgaben f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg, Wirtschaft, Wirtschaft und nochmals Wirtschaft, sollte er wissen, dass er mit der Programmatik seiner Gr\u00fcnen nicht erfolgreich sein kann. Wenn sich die CDU auf Biegen und Brechen einem \u201egr\u00fcnen\u201c Ministerpr\u00e4sidenten unterwerfen will sollte sie wissen, dass sie dann nur eine einzige und starke Opposition haben wird, die AfD!<br \/>\nDie SPD wird sich mit ihren 5,5 Prozent wohl auf das Schicksal vorbereiten m\u00fcssen, das jetzt der FDP widerfahren ist. Diese ist nach 75 Jahren aus dem Stuttgarter Parlament ausgeschieden, was meinerseits bedauert wird. Sie w\u00e4re heute nicht mehr \u00fcberfl\u00fcssig. Mit nur 0,7 Prozent Abstand zwischen CDU und Gr\u00fcnen sollte es keine ausgemachte Sache sein, dass \u00d6zdemir Ministerpr\u00e4sident wird. 15 Jahre Kretschmann sollten reichen. In diesen Jahren hat Baden-W\u00fcrttemberg leider abgewirtschaftet. Es tut weh, das nicht nur mit ansehen, sondern auch den weiteren Niedergang des Landes mit erleben zu m\u00fcssen. Wirklich weiter so?<br \/>\n9.3.2026, Albrecht K\u00fcnstle, kuenstle.a@gmx.de<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(7) Die Generation Versager siegt noch einmal<\/strong><br \/>\n<strong>Baden-W\u00fcrttemberg w\u00e4hlt den weiteren Niedergang<\/strong><br \/>\nIn Baden-W\u00fcrttemberg soll nun ausgerechnet jene Parteikonstellation die Krise verwalten, die sie mit angerichtet hat. Das Wahlergebnis sendet deshalb ein fatales Signal weit \u00fcber das Land hinaus: Es hei\u00dft weiter so.<\/p>\n<p>Cem \u00d6zdemir wird als strahlender Sieger gefeiert. Doch er steht politisch f\u00fcr genau jene Fehlentscheidungen, die Baden-W\u00fcrttemberg in die Krise gef\u00fchrt haben. Er war Vork\u00e4mpfer der Energiewende, w\u00e4hrend das Land heute teuren Strom importiert, fast zur H\u00e4lfte, auch aus franz\u00f6sischen Kernkraftwerken. Der Schwarzwald und die Schw\u00e4bische Alb werden f\u00fcr Windr\u00e4der zerlegt, ohne dass das Energieproblem kleiner w\u00fcrde.<br \/>\n\u00d6zdemir k\u00e4mpfte f\u00fcr das Verbrennerverbot, das nun die Autoindustrie des Landes zerlegt. Er steht f\u00fcr eine Migrationspolitik, die St\u00e4dte unsicherer gemacht hat. Und er geh\u00f6rt zu jener politischen Generation, unter der Schulen, Wohlstand und \u00f6ffentliche Ordnung verfallen sind.<\/p>\n<p>Bei der CDU sieht es kaum besser aus. Manuel Hagel ist nicht die personifizierte Verw\u00fcstung wie \u00d6zdemir, aber in der neuen Koalition bleibt ihm vor allem eines: mitzumachen. Baden-W\u00fcrttemberg bekommt damit keine Wende, sondern die Fortsetzung des Niedergangs.<\/p>\n<p>Auch in Berlin regiert dieselbe Haltung. Friedrich Merz klammert sich an die Sozialdemokraten, damit ja kein echter Kurswechsel stattfindet. Die SPD ist beim W\u00e4hler zur Splitterpartei geschrumpft, sitzt aber weiter tief in Beh\u00f6rden, Gerichten und staatsnahen Institutionen. So l\u00e4uft ihr Zerst\u00f6rungswerk weiter, auch ohne R\u00fcckhalt an der Urne.<\/p>\n<p>Jetzt begleitet die gr\u00fcne Begleitmusik den Aufstieg \u00d6zdemirs mit der alten Legende vom vern\u00fcnftigen Realo. Doch schon Kretschmann hat nicht gezeigt, wie man ein Land mit Verstand regiert. Und es gibt kaum eine gro\u00dfe politische Fehlstellung der vergangenen Jahre, bei der \u00d6zdemir nicht auf der Seite der Zerst\u00f6rer stand.<\/p>\n<p>Die Krise Baden-W\u00fcrttembergs wird sich erst noch voll zeigen. Unternehmen bauen ab, wandern ab oder schlie\u00dfen. In den Kommunen bricht die Gewerbesteuer ein. Noch flie\u00dfen Lohn- und Einkommensteuer, oft aus hohen Abfindungen. Doch viele Steuerzahler wechseln gerade auf die andere Seite: in die Welt der Transferleistungen.<\/p>\n<p>Dazu kommt die EnBW als Symbol gr\u00fcner Wirtschaftspolitik. F\u00fcr die Projektierung eines Windparks vor Gro\u00dfbritannien wurden 1,2 Milliarden Euro versenkt. Nicht f\u00fcr ein fertiges Werk, nicht einmal f\u00fcr eine Ruine. Es blieb Papier. Berater, Verb\u00e4nde und Projektierer kassieren, am Ende bleibt nichts.<\/p>\n<p>Die Autoindustrie wird vom Wohlstandsmotor zum Klumpenrisiko. Mit ihr geraten Immobilien, Handwerk und regionale Finanzierungen unter Druck. Baden-W\u00fcrttemberg schafft in wenigen Jahren, wof\u00fcr andere Industrieregionen Jahrzehnte brauchten: den wirtschaftlichen Absturz.<\/p>\n<p>Und diesmal fehlt das Geld, um den Niedergang noch lange mit Subventionen zu \u00fcbert\u00fcnchen. Das Land, das Berlin und andere L\u00e4nder lange mitfinanziert hat, f\u00e4llt selbst aus. Der neue Ministerpr\u00e4sident hei\u00dft Cem \u00d6zdemir.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.3.2026 bitte lesen im Newsletter auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\">https:\/\/www.tichyseinblick.de<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130778\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"105\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>(8) Irrenhaus Baden-W\u00fcrttemberg: Eine gr\u00fcn-schwarze Trag\u00f6die<\/strong><br \/>\nEs ist so, wie es ist, sagt der Beobachter. Das wird f\u00fcnf Jahre lang so gehen, sagt das Gesetz. Und wir gehen, sagt die Wirtschaft. Bei der betreuten Deindustrialisierung im Land der Windm\u00fchlen und arbeitslosen Antifaschisten will der Unternehmer nicht mehr dabei sein. Die Industrieproduktion sinkt, die Butterpreise steigen. Und die zuk\u00fcnftig alternativlose gr\u00fcn-schwarze Regierung setzt auf Klima, Windr\u00e4der und Elektro. Der W\u00e4hler muss Nerven haben, um mit dem was er gew\u00e4hlt hat \u00fcber die Runden zu kommen.<br \/>\nEigentlich kann dieses Wahlergebnis nur ein Psychiater aufarbeiten. Also es ist, wie es ist. Wie sie am Tag danach t\u00e4tscheln und Schulterklopfen und energisch blicken. Wie sie entschlossen klingen, wenn die Mikrofone eingeschaltet sind und die Kameras laufen. Wie sie sich bedanken. Das \u201eWeiter so\u201c ist alternativlos. Es ist so wie immer, sagen die Floristen, die pr\u00e4chtige Str\u00e4u\u00dfe f\u00fcr jeden, der mitmachte gebunden haben. Zwischendurch wird zur\u00fcckgetreten \u2013 als ob das jemals etwas gebracht h\u00e4tte. Stehen doch Versorgungsposten bereit. Darin ist der Politzwerg SPD regelrecht brillant. Was braucht es da noch W\u00e4hler, wenn die SPD-Pf\u00f6rtner den Weg in die staatlichen Strukturen weisen: Verfassungsgericht, Rechnungshof, Entwicklung, Politbildung.<\/p>\n<p>Friedrich Merz, der Au\u00dfenkanzler und CDU-Parteichef, kann das Ergebnis in Baden-W\u00fcrttemberg rechtfertigen, erkl\u00e4ren und v\u00f6llig harmlos machen. Er kann Blumen \u00fcberreichen. Wie ein Souffl\u00e9 ist seine Strategie der Macht\u00fcbernahme in den L\u00e4ndern zusammengefallen. Aber das ist nicht schlimm. Sind seine Frontm\u00e4nner in den L\u00e4ndern doch weich, nicht mutig und stellen sich nicht gegen den Weltstrategen, der im eigenen Souffl\u00e9-Matsch steht.<br \/>\n<em><strong>K\u00f6nnte doch, theoretisch, rein so halt, k\u00f6nnte doch der Wahlgewinner, der zum Verlierer wurde, auch einmal mit der AfD reden. K\u00f6nnte rechts Neugierde zeigen und damit sagen: Es geht auch anders.<\/strong><\/em> Der glatte Mann k\u00f6nnte Ministerpr\u00e4sident werden, will er nicht, darf er nicht. K\u00f6nnte er aber, wenn er den Mut h\u00e4tte und weiter blickte als sein Parteichef. Aber so ersch\u00f6pft wie CDU-Hagel sich neben dem Parteichef Merz in Berlin gibt, mag er sehen, was jenseits des Tellerrandes liegt, aber er traut sich nicht, dorthin aufzubrechen. Das ist die Merkelhaftigkeit dieser Partei. Das ist die Merkelhaftigkeit dieser mittleren Funktion\u00e4rsgeneration. Ein Merz steht f\u00fcr die Brandmauer. Lieber regiert er durch eine Art Notverordnung aller \u201eUnserer Demokratie\u201c-Parteien. In Sachsen-Anhalt wird unter F\u00fchrung der CDU eine solche Notverordnung bereits auf den Weg gebracht. Eine demokratische Blaupause, die AfD von aller Beteiligung fernzuhalten. Ein schmutziger Wahlkampf in Baden-W\u00fcrttemberg habe Spuren hinterlassen, barmt der Parteichef. Und tut so, als ob er mit dem lieben Cem von den Gr\u00fcnen schimpft.<\/p>\n<p>Die CDU denkt noch nicht einmal \u00fcber eine Minderheitenregierung nach. Oder dar\u00fcber, sich der Koalition mit Gr\u00fcn einfach zu verweigern. Soll der Cem doch zusehen, wer ihn zum Ministerpr\u00e4sidenten w\u00e4hlt. F\u00fcr Merz gibt es aber nur ein \u201eWeiter so\u201c, und die Funktion\u00e4re parieren.<\/p>\n<p>Leichter kann Merz es den Gr\u00fcnen gar nicht machen. Der Schmutz, den Merz und Hagel beklagen, musste vorher aufbereitet und transportiert werden. Und das wird bei Gelegenheit wieder geschehen. Die \u00d6ffentlich-Rechtlichen sind Gegner der AfD und Gegner der Union. Siehe schmutziger Wahlkampf. Ohne die Medien-M\u00fclltransporteure w\u00e4re es zu keiner Entr\u00fcstung oder Emp\u00f6rung gekommen. Denen wird nicht gedroht, die werden nicht geschimpft. Ohne die Betreuung der Gr\u00fcnen durch die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien h\u00e4tte die Union besser abgeschnitten, ist auch der CDU-Vorsitzende S\u00f6der \u00fcberzeugt. Aber es ist, wie es ist. Und Merz ist ein Dulder. Die Gr\u00fcnen m\u00fcssen nicht um die Union werben, m\u00fcssen sich nicht f\u00fcr einen heuchlerischen Wahlkampf rechtfertigen. <em><strong>Es gilt die Merkeldoktrin: mit allen, au\u00dfer mit denen von der AfD.<\/strong><\/em> Mit den Riesenzwergen von der SPD habe er telefoniert, so Merz. Das Wahlergebnis habe keine Auswirkung auf die Regierungspolitik. Alles klar. Auch die n\u00e4chsten Wahlen werden keine Auswirkungen haben. Unsere Demokraten machen es unter sich aus. Die Gr\u00fcnen im Land oder die SPD im Bund bekommen in der Union einen Erf\u00fcllungsgehilfen. Und der W\u00e4hler kann w\u00e4hlen, was er will. Es ist, wie es ist. Es ist genau so.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.3.2025 von Frank Wahlig bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-10-maerz-2026\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-10-maerz-2026<\/a><br \/>\noder auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/03\/10\/baden-wuerttemberg-eine-gruen-schwarze-tragoedie\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/03\/10\/baden-wuerttemberg-eine-gruen-schwarze-tragoedie\/<\/a>.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(9) Baden-W\u00fcrttemberg: \u201eDie CDU ist zu feige um Wahlen zu gewinnen\u201c<\/strong><br \/>\nDie Wahl in Baden-W\u00fcrttemberg zeigt wieder einmal: Die Deutschen haben eine masochistische Ader, findet Peter Hahne. Trotz desastr\u00f6ser Wirtschaftslage erringt Cem \u00d6zdemir (B90\/Die Gr\u00fcnen) ein Patt mit der CDU. Und die Union erlaubt es den Gr\u00fcnen auch noch, sich jetzt schon als Verlierer framen zu lassen. Denn: Den konservativen Politikern fehlt der Mut, den Gr\u00fcnen die Stirn zu bieten \u2013 oder sich mit der AfD eine weitere Regierungsoption zu erschlie\u00dfen. Das Ergebnis sei ein Land, das rechts w\u00e4hlt und links regiert wird. Der Journalist und Buchautor Hahne erkl\u00e4rt: Er hat sich von einer Regierung Friedrich Merz nichts versprochen \u2013 und wird trotzdem tagt\u00e4glich entt\u00e4uscht.<br \/>\n&#8222;Ich habe nichts erwartet \u2013 und wurde trotzdem von Merz entt\u00e4uscht&#8220; | Interview mit Peter Hahne: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2OQz-ctmsBc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2OQz-ctmsBc<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 10.3.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/video\/interview\/baden-wuerttemberg-die-cdu-ist-zu-feige-um-wahlen-zu-gewinnen\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/video\/interview\/baden-wuerttemberg-die-cdu-ist-zu-feige-um-wahlen-zu-gewinnen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ergebnis der Landtagswahl Baden-W\u00fcrttemberg vom 8.3.2026: Gr\u00fcne 30,2 % (-2,4 %), CDU 29,7 % (+5,6 %), AfD 18,8 % (+9,1 %) SPD 5,5 % (-5,5 %),\u00a0FDP 4,4 (-6,1 %), Linke 4,4 % (-0,8 %) Optionen: Politikwechsel CDU\/AfD 48,5 % oder &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bw-strom-halbiert-wiederwahl\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,21,155,13,128,11,132],"tags":[633,525,723,500,745],"class_list":["post-146557","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-dienste","category-integration","category-kultur","category-photovoltaik","category-regio","category-strom","tag-demokratie","tag-politik","tag-strom","tag-wahl","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146557","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=146557"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146557\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146602,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146557\/revisions\/146602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=146557"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=146557"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=146557"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}