{"id":146152,"date":"2026-02-23T17:26:54","date_gmt":"2026-02-23T16:26:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=146152"},"modified":"2026-02-24T17:58:59","modified_gmt":"2026-02-24T16:58:59","slug":"cdu-innen-links-aussen-rechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/cdu-innen-links-aussen-rechts\/","title":{"rendered":"CDU: innen links, aussen rechts"},"content":{"rendered":"<p>Symptomatisch f\u00fcr diesen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/\">CDU-Parteitag<\/a> in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/stuttgart\/\">Stuttgarter<\/a> Messehalle am 20.\/21.2.2026 ist die Diskrepanz zwischen <em>drinnen<\/em> und <em>drau\u00dfen<\/em>: Drinnen in der Messehalle \u00fcber 1000 CDU-ler und 200 Journalisten, die in geradezu langweiliger Einstimmigkeit klatschen und berichten. <em>Drau\u00dfen<\/em> eine Autostadt Stuttgart, <!--more-->dessen Oberb\u00fcrgermeister Frank Nopper (ebenfalls CDU) gerade nahenden kommunalen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/insolvenz\/\">Bankrott<\/a> erkl\u00e4rt hat.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Drinnen<\/em> Friedrich Merz mit einer 75-min\u00fctigen Rede, in der er &#8222;viel zu au\u00dfenpolitischen Situation und wenig zu den innenpolitischen Themen&#8220; (Tagesschau) sagte. Eigenes Nichtstun durch Ablenkung auf <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/putin\/\">Putin<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/trump\/\">Trump<\/a> als \u00e4u\u00dfere Feinde und die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/afd-konservativ\/\">AfD<\/a> als inneren Feind vertuschen &#8211; so lautet seine Devise.<\/p>\n<p><em>Drau\u00dfen<\/em> warten alle die ungel\u00f6sten Probleme: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/deindustrialisierung\/\">Deindustrialisierung<\/a> durch weltweit h\u00f6chste Energiepreise. \u00dcberforderung des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Sozialstaats<\/a> durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/masseneinwanderung\/\">Massenzuwanderung<\/a> \u00fcber weiterhin <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">unkontrollierte Grenzen<\/a>. Festhalten an einer gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen Klimapolitik: Die Hybris von Deutschland, zu glauben mit 1,x Prozent Emissionsanteil an <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/co2\/\">CO2<\/a> die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/weltrettung\/\">Welt retten<\/a> zu k\u00f6nnen und dieser als Vorbild dienen zu m\u00fcssen, wird in die Geschichtsschreibung eingehen.<br \/>\nMan w\u00fcrde der CDU ja so sehr die Kraft w\u00fcnschen, zu ihrer angestammten und so erfolgreichen Positionierung in der politisch rechten Mitte zur\u00fcck zu finden, aber die \u00fcber 1000 Parteitags-Delegierten waren daf\u00fcr zu saturiert, konform und bequem: Mit 91,17 Prozent best\u00e4tigten sie Friedrich Merz als Parteivorsitzenden. Das Traumergebnis von 91,17 Prozent kommentiert Frank Wahlig in Anlage (1) treffend wie erschreckend mit: &#8222;Die Dankesworte \u00fcberschritten die B\u00fccklingsgrenze nach Nordkorea&#8220;. Die Parteidisziplin der CDU als Kanzlerwahlvereins hat obsiegt.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Drinnen<\/em> \u00fcber 200 Journalisten, die Angela Merkel ins Blitzlichtgewitter setzen. Erstaunlich, was nach 16 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">Merkeljahren<\/a>, 3 Jahren <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/ampel\/\">Ampel<\/a>-Unterst\u00fctzung der CDU und einem Jahr Merzschem &#8222;Weiter so&#8220; so interessant an dieser Person sein soll.<br \/>\nUnd drau\u00dfen die Frage, warum die CDU diesen Merkelismus fortsetzt, der alle Gr\u00fcnen-Dogmen erh\u00e4lt, die zur gegenw\u00e4rtigen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/deindustrialisierung\/\">Deindustrialisierung<\/a> Deutschlands gef\u00fchrt hat. Mit Merkel erhielt eine Kanzlerin Standing Ovantions, die Deutschland ab 2015 zugrundegerichtet hat.<br \/>\nMerkel hatte alle Verbindungen abgebrochen zur CDU (so auch der Austritt aus der KAS). &#8222;Nun hat sie aber etwas vor. Aber sie will nicht die &#8222;Gr\u00fc\u00df August Position&#8220; des Bundespr\u00e4sidenten&#8220;, meint Vera Lengsfeld in (2). Merkel will mehr, aber was? Das R\u00e4tsel bleibt.<\/p>\n<p><em>Drinnen<\/em> haben die Delegierten das komplette Verbot von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/social-media\/\">Social Media<\/a> f\u00fcr Kinder unter 14 beschlossen mitsamt Restriktionen f\u00fcr die unter 16-J\u00e4hrigen. Dabei haben sie nicht bemerkt, da\u00df es der Regierung um weit mehr geht als Kinder und Jugendliche vor Pornografie oder Gewalt-Darstellungen zu sch\u00fctzen &#8211; n\u00e4mlich um die politische Klasse vor <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/abweichende-meinung\/\">abweichenden Meinungen<\/a> insgesamt zu sch\u00fctzen: &#8222;Bei denen unter 16 durch die Sperre der sozialen Medien. Bei den \u00c4lteren durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/online-zensur\/\">direkte Zensur<\/a>&#8220; (3).<br \/>\n<em>Drau\u00dfen<\/em> den Jungen unter 16 Jahren keine Informationsfreiheit, sondern betreutes Denken und Meinen. Und f\u00fcr alle \u00fcber 16 in einer KI-gereinigten Fassung der Online-Medien. Daten und Fakten finden dann nur noch die unfolgsam Intelligenten und Pfiffigen, die sich dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woken Leitbild<\/a> des Unfreien verweigern.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Drinnen<\/em> versucht der Bundeskanzler, die Migration als &#8222;Mutter aller Probleme&#8220; (Horst Seehofer (CSU) 2018) dadurch argumentativ wegzuwischen mit der Aussage &#8222;Ohne Migranten h\u00e4tten wir das nicht geschafft\u201c. Langer Applaus in der Stuttgarter Messehalle. Doch der t\u00fcrkischst\u00e4mmige deutsche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-nein\/\">Ahmet Refii Dener<\/a> fragte in seinem gro\u00dfen Bekanntenkreis nach (4) und erfuhr \u201eDer (gemeint ist Merz) kann doch unm\u00f6glich die Migranten nach 2015 gemeint haben. &#8230; Wir empfinden es fast als Kr\u00e4nkung, wenn politische Rhetorik alles unter dem Begriff \u201eMigranten\u201c zusammenfasst&#8220;.<br \/>\n<em>Drau\u00dfen<\/em> wird klar also differenziert zwischen der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/arbeitsmigration\/\">Arbeitsmigration<\/a> der Nachkriegsjahre und der mit der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">Grenz\u00f6ffnung 9\/2015<\/a> einsetzenden Migration, die laut Statistik zu \u00fcber drei Vierteln in die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/versorgungsmigration\/\">Sozialsysteme<\/a> erfolgt. Dener mahnt an: &#8222;Mit diesem Parteitag hat die CDU nicht nur Geschlossenheit demonstriert. Sie hat zugleich der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/afd-opposition\/\">Alternative f\u00fcr Deutschland<\/a> indirekt Argumente geliefert. Definitiv. Nicht, weil sie Extrempositionen vertreten h\u00e4tte, sondern weil sie die Differenzierung scheute.&#8220;<\/p>\n<p><em>Drinnen<\/em> hat man sich hat man sich den Trick ausgedacht: Eigene nationale Probleme einfach dadurch l\u00f6sen, da\u00df man sie an die EU als supranationale Institution \u00fcbertr\u00e4gt: &#8222;Friedrich Merz redete davon, wie er Deutschland scheibchenweise an die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-kommission\/\">EU<\/a> abgeben will&#8220; &#8211; so Frank Wahlig in (1). Nur mit dem der SPD zuliebe weiter ausufernden Sozialstaat tut sich der Bundeskanzler dabei schwer:<\/p>\n<div id=\"attachment_146156\" style=\"width: 611px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/mittelstandsindex-datev2022-2026pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-146156\" class=\"size-full wp-image-146156\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/mittelstandsindex-datev2022-2026pan.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"344\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/mittelstandsindex-datev2022-2026pan.jpg 601w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/mittelstandsindex-datev2022-2026pan-180x103.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-146156\" class=\"wp-caption-text\">Mittelstandsindex: Lohnkosten steigen und Umsatz sinkt<\/p><\/div>\n<p>Der Mittelstandsindex fasst die Misere der deutschen Volkswirtschaft zusammen: Bei gleichbleibender Besch\u00e4ftigung (blau) geht der Umsatz (braun) zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Lohnkosten (gr\u00fcn) weiter explodieren. Hinter den Lohn- bzw. Sozialkosten stecken <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">B\u00fcrgergeld<\/a> mitsamt Migration. Der Gewinn (Umsatz minus Kosten) der Unternehmen sinkt ebenso wie das verf\u00fcgbare Einkommen der Arbeitnehmer.<\/p>\n<p>Dieses Problem des wirtschaftlichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Niedergangs<\/a> hat Merz &#8222;drinnen&#8220; im eigenen Land zu l\u00f6sen, da hilft keine EU &#8222;drau\u00dfen&#8220;. Da hilft nur eine Wiederentdeckung der deutschen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">mittelst\u00e4ndischen Industrie<\/a> durch Entb\u00fcrokratisierung, Deregulierung und gezielte Investitionsf\u00f6rderung &#8211; Ma\u00dfnahmen, die von der zust\u00e4ndigen Arbeitsministerin B\u00e4rbel Bas leider abgelehnt werden. F\u00fcr sie wie auch die nach links ger\u00fcckte Merz-CDU gilt &#8222;Sozialstaat und Migration&#8220;. Dabei ist zu bedenken, da\u00df das Diktum des Nobelpreistr\u00e4gers <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sozialstaat-oder-migration\/\">Milton Friedman<\/a> \u201eYou can have a welfare state or you can have open borders. But you can`t have both&#8220; bzw. &#8222;Sozialstaat oder Migration&#8220; bis heute noch nicht widerlegt worden ist.<br \/>\n23.2.2026<br \/>\nDieser Beitrag wurde geschrieben ohne KI.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;CDU: innen links, aussen rechts&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130778\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"105\" \/><\/a><br \/>\n<strong>(1) Frank Wahlig: Resumee zum Bundesparteitag der CDU in Stuttgart<\/strong><br \/>\nDie Dankesworte \u00fcberschritten die B\u00fccklingsgrenze von Nordkorea<br \/>\nWas sollen sie denn anderes machen als das leidige Kreuz bei seinem Namen. Die Funktion\u00e4re wissen, was von ihnen erwartet wird, deshalb sind sie ja da, wo sie sind. Jeder Redner lobte bis zur Langeweile den neuen alten Chef. Wie er das Land sicher f\u00fchrt, wie er Impulse setzt, wie er reformiert, wie er die USA in die Schranken wei\u00dft und Putin tapfer trotzt. Die Dankesworte \u00fcberschritten die B\u00fccklingsgrenze nach Nordkorea. Merz und Konsorten nicht zu w\u00e4hlen, w\u00e4re einem Selbstmord auf offener B\u00fchne gleichgekommen. Merz hat keine, wie es im Jargon der Mainstream-Medien hei\u00dft, \u201egro\u00dfe Rede\u201c gehalten.<br \/>\nKonnte er auch nicht. Wie von der Schlange Ka im Dschungelbuch wurde er fixiert, angestarrt von tief in Tr\u00e4nens\u00e4cken steckenden Augen. Angela Merkel war in der ersten Reihe, in Blick und Starr Entfernung zu Merz. Sie hatte manchen aus ihrem letzten Kabinett mitgebracht. Die Frau hat Entourage.<\/p>\n<p>Friedrich Merz redete dar\u00fcber, wie er Deutschland scheibchenweise an die EU vergeben will. Das bisschen Kritik an diesem \u00fcbergriffigen Von-der-Leyen-Gebilde ist wohlfeil und sollte die Absicht verbergen. Wie Merz hat noch keiner bei der Von-der-Leyen-EU Unterschlupf gesucht. Diese Frau an der Spitze der Union ist das lebende Verm\u00e4chtnis von Emmanuel Macron und eben Angela Merkel. So wirkt Politik fort. Vielleicht ist damit der \u201eEpochenbruch\u201c gemeint, von dem Merz redete. Wenn es nach Merz, und \u00fcbrigens auch Merkel, geht, sind die neuzuw\u00e4hlenden Ministerpr\u00e4sidenten in Stuttgart und Mainz, Vollstrecker einer \u00fcbergriffig werdenden EU-Administration. Nicht mehr als Dienstleister mit Dienstwagen und Dienern.<br \/>\nWir m\u00fcssen und werden gewinnen, so Merz, und die 1001 Funktion\u00e4re applaudieren. Dabei: Was gibt es zu w\u00e4hlen f\u00fcr den B\u00fcrger, den Souver\u00e4n, wenn ein viertel der Stimmen auf dem M\u00fcllhaufen \u201eunserer Demokratie\u201c landet.<br \/>\nMerkel erhielt mehr und aufrichtigeren Applaus als der Kanzler. Merz nutzte seine Rede nicht, um \u00fcber die wilde Migration zu reden, \u00fcber das Kernkraft-Aus, \u00fcber den Wegzug von Industrie und Talenten aus Deutschland, \u00fcber Einsparungen, \u00fcber K\u00fcrzungen, \u00fcber den unseligen Einfluss staatlich und international gef\u00fctterter NGOs auf den Gang der Dinge. Daf\u00fcr war Merkel der Garant in der ersten Reihe.<br \/>\nMerz hat sich schlichtweg nicht getraut, angesichts der Mutti mit dem streng-starren Blick, die dem Land und seinen Menschen so viel Leid zugef\u00fcgt hat. Noch nie hat ein Kanzler der Koalitionspartei SPD eine lebenslange Garantie auf politische Teilhabe ausgestellt. Merz hat das getan. Unverfroren, aber absichtlich. Die CDU stellt sich unter Merz an die Seite einer Partei, die mit dem Land nun wirklich nichts Gutes im Sinn hat. Die hysterischen Warnungen vor einer politischen Teilhabe der AfD sind das Pfeifen des \u00e4ngstlichen Jungen im Wald. Als Argument bleibt den Merzens nur die Folie der zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Tyrannei der Nationalsozialisten.<\/p>\n<p>Draufschlagen auf die politische Konkurrenz von rechts. Da gen\u00fcgt es, falsches und dummes Zeug zu reden \u2013 es gibt Applaus. Die AfD st\u00f6rt auf dem Weg in die beabsichtigte politische Verzwergung. Die AfD m\u00f6chte das nicht \u2013 und immer mehr W\u00e4hler sehen das genauso. Die AfD will weder raus aus der Europ\u00e4ischen Union noch raus der Nato. Sie will ein Ende der \u00dcbergriffigkeit, will eine selbstbestimmte Nation, will eine Kultur, die etwas mit dem Werden des Landes zu tun hat. Und will ein Ende der wilden Migration in die Sozialsysteme. Um all das zu verhindern, braucht es den bezahlten Enthusiasmus der Nichtregierungsorganisationen. Die k\u00e4mpfen genauso um ihre Existenz wie Merz und die Seinen es tun.<br \/>\nSie m\u00fcssen \u2013 und wahrscheinlich werden sie gewinnen. Bei den anstehenden Landtagswahlen. Dabei ist es unerheblich, wer nach Ausz\u00e4hlung der Stimmen vorne liegt. Verlierer und Gewinner passen in ihrer Ideologie zusammen wie Puzzlest\u00fccke. Die ergeben das Bild \u201eunserer Demokratie\u201c. Da ist Deutschland so unwichtig, wie die Parteilogos auf den Wahlplakaten klein sind. W\u00e4hlt \u2026 und ihr bekommt Merz und Merkel und von der Leyen. Mutig sind nur die anderen, und die bleiben au\u00dfen vor. So ist es auf dem CDU-Parteitag abgemacht worden. Die Dame mit den tief liegenden Augen konnte zufrieden nach Berlin zur\u00fcckreisen. \u201eMission accomplished\u201c.<br \/>\n23.2.2026, Frank Wahlig, <a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-23-februar-2026\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-23-februar-2026<\/a><br \/>\n45:10 von 55:32<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Merkel beim Parteitag<\/strong><br \/>\nNach Parteitag: Was plant Merkel? Vera Lengsfeld &amp; Dirk Maxeiner im Gespr\u00e4ch<br \/>\nAngela Merkel nahm in Stuttgart nach langer \u00d6ffentlichkeits-Abstinenz am CDU-Parteitag teil. Warum? &#8222;Das macht sie nicht nicht aus Liebe zur CDU, sie will nat\u00fcrlich etwas daf\u00fcr&#8220; sagt Vera Lengsfeld, die Merkel seit vielen Jahren gut kennt. Achgut-Herausgeber Dirk Maxeiner sprach mit ihr \u00fcber die Ex-Bundeskanzlerin, ihr Methoden und Intentionen. 22.1.2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0kt5hITiQ5o&amp;t=40s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0kt5hITiQ5o&amp;t=40s<\/a><\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 23.2.2026 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2026\/02\/23\/merkel-beim-parteitag\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2026\/02\/23\/merkel-beim-parteitag\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Der CDU-Parteitag beschloss den Ausschluss der Jungen von der Meinungsfreiheit<\/strong><br \/>\nDie Internet-Sperre unter 14 und 16 ist nur der erste Schritt. Erwachsenen wird nicht der Social-Media-Zugang selbst gesperrt, sondern den Plattformen die von der Obrigkeit nicht gew\u00fcnschten Inhalte verboten. Gesch\u00fctzt sollen nicht Junge und \u00c4ltere werden, sondern die politmediale Klasse.<br \/>\n.<br \/>\nDie allermeisten Delegierten des CDU-Parteitages haben es ebenso wenig bemerkt wie die Leute \u201edrau\u00dfen an den Bildschirmen\u201c (politmedialer Jargon f\u00fcr Untertanen). Gestern Abend wurde es in Stuttgart ausgehandelt, heute beschlossen. Das komplette Verbot von Social Media f\u00fcr Kinder unter 14 Jahren und strenge \u201eSchutzma\u00dfnahmen\u201c f\u00fcr unter 16-J\u00e4hrige wie Jugendversionen ohne \u201emanipulative\u201c Algorithmen, mit Belohnungssystemen und so weiter \u2013 eine abgestufte Regulierung \u00e4hnlich den SPD-Vorschl\u00e4gen, die auch unter 14 komplett verbieten und unter 16 stark einschr\u00e4nken wollen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMerz und Co. geht es nicht um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Pornografie oder Gewalt-Darstellungen. Das ist die sehr wirksame Ablenkung, wie sich nun auch beim CDU-Parteitag best\u00e4tigte. Der politischen Klasse geht es darum, missliebige Meinungen von den W\u00e4hlern fernzuhalten, auch von den zuk\u00fcnftigen. Bei denen unter 16 durch die Sperre der sozialen Medien. Bei den \u00c4lteren durch direkte Zensur. Das sch\u00fctzt kein einziges Kind. Nur die politische Klasse.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.2.2026 von Fritz Goergen bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/goergens-feder\/cdu-zensur-kinder-junge-internet\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/goergens-feder\/cdu-zensur-kinder-junge-internet\/<\/a><br \/>\n..<\/p>\n<p><strong>(4) Ahmet Refii Dener: Der CDU-Parteitag \u2013 aus den Augen eines t\u00fcrkeist\u00e4mmigen Deutschen<\/strong><br \/>\n&#8230; Ich habe den Parteitag der Christlich Demokratischen Union Deutschlands nicht als Parteimitglied verfolgt und auch nicht als parteipolitischer Gegner. Ich habe ihn als t\u00fcrkeist\u00e4mmiger Deutscher gesehen. Als jemand, der hier lebt, arbeitet, Steuern zahlt und sowohl die Mehrheitsgesellschaft als auch migrantische Milieus kennt. Und genau aus dieser Perspektive habe ich mich immer wieder gefragt: Sehe nur ich, was da passiert?<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDann der Satz, der verl\u00e4sslich moralische Zustimmung erzeugt: \u201eOhne Migranten h\u00e4tten wir das nicht geschafft.\u201c Wieder Applaus. Als t\u00fcrkeist\u00e4mmiger Deutscher h\u00f6re ich da genauer hin. Wer ist gemeint? Die gut integrierten Arbeiter, Unternehmer, Pflegekr\u00e4fte, Handwerker, die seit Jahrzehnten hier leben? Oder ist \u201eMigration\u201c hier eine politische Sammelvokabel, die alles und jeden umfasst \u2013 ohne Differenzierung?<\/p>\n<p>\u201eDer kann doch unm\u00f6glich die Migranten nach 2015 gemeint haben\u201c<br \/>\nUm meine eigene Wahrnehmung zu \u00fcberpr\u00fcfen, habe ich einige Szenen dieses Parteitags mehreren t\u00fcrkeist\u00e4mmigen Bekannten gezeigt. Menschen, die arbeiten, Steuern zahlen, teilweise seit Generationen hier leben. Keiner von ihnen sagte: \u201eDer will t\u00fcrkische W\u00e4hlerstimmen.\u201c Aber mehrfach fiel ein nahezu identischer Satz: \u201eDer kann doch unm\u00f6glich die Migranten nach 2015 gemeint haben.\u201c Dieser Reflex ist aufschlussreich. Er zeigt, wie viele integrierte T\u00fcrkeist\u00e4mmige im Land denken. Sie f\u00fchlen sich nicht automatisch mit jeder Form von Migration identisch. Im Gegenteil: Sie legen Wert darauf, dass Unterschiede benannt werden. Dass klar herausgestellt wird, wer integriert ist, wer arbeitet, wer Verantwortung \u00fcbernimmt \u2013 und wer nicht.<br \/>\nViele empfinden es fast als Kr\u00e4nkung, wenn politische Rhetorik alles unter dem Begriff \u201eMigranten\u201c zusammenfasst. Sie sehen eher eine Gefahr darin, dass die Unterschiede verwischt werden. Nicht aus Ablehnung gegen\u00fcber anderen, sondern aus dem Bed\u00fcrfnis heraus, die eigene Leistung nicht relativiert zu sehen. Wer jahrzehntelang gearbeitet, Steuern gezahlt und sich in diese Gesellschaft eingef\u00fcgt hat, m\u00f6chte nicht Teil einer undifferenzierten Masse sein.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u00dcber 200 Journalisten im Saal, und kaum jemand beschreibt die Diskrepanz zwischen der geschlossenen Parteib\u00fchne und den vielschichtigen Diskussionen im Land. Kaum jemand thematisiert, dass gerade unter integrierten Migranten ein starkes Bed\u00fcrfnis nach klarer Unterscheidung besteht. Dass sie nicht pauschalisiert werden wollen. Dass sie die politischen Verschiebungen sehr genau beobachten.<br \/>\nWenn man diese Stimmung ignoriert, st\u00e4rkt man am Ende genau jene Kr\u00e4fte, vor denen man warnen m\u00f6chte. Mit diesem Parteitag hat die CDU nicht nur Geschlossenheit demonstriert. Sie hat zugleich der Alternative f\u00fcr Deutschland indirekt Argumente geliefert. Definitiv. Nicht, weil sie Extrempositionen vertreten h\u00e4tte, sondern weil sie die Differenzierung scheute.<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_cdu_parteitag_aus_den_augen_eines_tuerkeistaemmigen_deutschen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_cdu_parteitag_aus_den_augen_eines_tuerkeistaemmigen_deutschen<\/a><br \/>\n.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Symptomatisch f\u00fcr diesen CDU-Parteitag in der Stuttgarter Messehalle am 20.\/21.2.2026 ist die Diskrepanz zwischen drinnen und drau\u00dfen: Drinnen in der Messehalle \u00fcber 1000 CDU-ler und 200 Journalisten, die in geradezu langweiliger Einstimmigkeit klatschen und berichten. Drau\u00dfen eine Autostadt Stuttgart,<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,181,4,36,195,155,80],"tags":[766,559,839,633,649,844,824,626,780],"class_list":["post-146152","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buergerbeteiligung","category-branchen","category-engagement","category-eu","category-integration","category-medien","tag-buerger","tag-business","tag-cdu","tag-demokratie","tag-links","tag-niedergang","tag-parlament","tag-partei","tag-rechts"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=146152"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146152\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146165,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146152\/revisions\/146165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=146152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=146152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=146152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}