{"id":145764,"date":"2026-02-15T14:53:15","date_gmt":"2026-02-15T13:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=145764"},"modified":"2026-03-12T12:59:49","modified_gmt":"2026-03-12T11:59:49","slug":"martenstein-thalia-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/martenstein-thalia-demokratie\/","title":{"rendered":"Martenstein: Thalia Demokratie"},"content":{"rendered":"<p>Einfach mal eine Viertelstunde Zeit nehmen und sich anschauen und anh\u00f6ren, was der Journalist Harald Martenstein im Thalia-Theater zum Zustand unserer Demokratie sagt:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fH8O9L3Cuuc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fH8O9L3Cuuc<\/a><br \/>\nDiese Rede hielt der eher linke Journalist, Kolumnist und Buchautor Martenstein, <!--more-->vormals <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">DIE ZEIT<\/a> und gewi\u00df kein Anh\u00e4nger der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/afd-opposition\/\">AfD<\/a>, am 13.2.2026 bei der politischen Veranstaltung &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/prozess-gegen-deutschland\/\">Prozess gegen Deutschland<\/a>&#8220; im Thalia Theater Hamburg. Den kompletten Redetext lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/prozess-gegen-deutschland\/\">hier<\/a>.<br \/>\nDie Clickzahlen des Videos im Internet sind enorm hoch. Dieses R\u00e9sum\u00e9e von Harald Martenstein zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regierung2025\/\">innenpolitischen Lage<\/a> und Demokratie in Deutschland sollte im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a> ausgestrahlt und von der Bundes- und den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/politische-bildung\/\">Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bpb-rechtsruck-nach-wm-2006\/\">BpB<\/a>) verbreitet werden:<br \/>\n&#8211; Vor allem f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/jugend\/jugend-zukunft\/\">Jugend<\/a>.<br \/>\n&#8211; Auch f\u00fcr die &#8222;Nie wieder&#8220;-Br\u00fcller.<br \/>\n&#8211; Und f\u00fcr die Nachdenklichen sowieso, die sich mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wie-konnte-es-damals-passieren\/\">Henryk. M. Broder<\/a> wundern <em>\u201eWenn ihr euch fragt, wie es\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/judenhass2021\/\">damals passieren<\/a> konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid<\/em>&#8222;.<br \/>\n.<br \/>\nZum Hintergrund: Der Schweizer Regisseur Milo Rau setzt am Thalia <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/\">Theater<\/a> in Hamburg das Verbot der AfD in Szene. Unter dem Titel &#8222;Prozess gegen Deutschland&#8220; wird drei Tage &#8222;politisches Theater&#8220; gespielt, wobei Richter, Anklage, Verteidiger, AfD-Vertreter, Journalisten, F\u00fcrsprecher und Gegner zu Wort kommen.<br \/>\nStatt Theaterschauspieler mit auswendig gelerntem Textbuch tragen ca 30 sog. Experten im 1000 Besucher fassenden Thalia-Saal vor mit Livestream \u00fcber die Theater-Homepage. Tickets ab 20 Euro, eine geschlossene Gesellschaft.<br \/>\nMit der Urteilsverk\u00fcndigung durch Ersatz-Geschworene bzw. Jury zum Abschlu\u00df am Sonntag 15.2.2026 endet das Tribunal. Mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/prozess-gegen-deutschland\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Die Idee zum &#8222;politischen Theater&#8220; hat Milo Rau mehrfach erprobt, so in Wien (siehe Anlage (1a)): Die Idee des Schauprozesses zur Initiierung von Diskussion an sich ist gut, nur die einseitige Ausrichtung von linker Meinung als letztendendes richtiger Meinung nicht. &#8222;Gecastete Leute sitzen zu Gericht im Schauprozess&#8220;. Thor Kunkel: &#8222;Wie im Jakobiner-Theater dereinst: Gerichtsprozesse gegen den K\u00f6nig. Wie erb\u00e4rmlich ist Kultur, wenn sie Politik ins Theater verlegt. Wenn man in der Realit\u00e4t nichts erreicht, verlegt man das Geschehen einfach ins Theater. Was auch mit Kunst nichts zu tun hat.&#8220;<\/p>\n<p>Einige Zitate:<br \/>\nDer zentrale Vorwurf von Martenstein an die Linke betrifft den Meinungspluralismus: <em><strong>&#8222;Sie m\u00fcssen sich also gegen ihr Naturell damit abfinden, dass es in einem freien Land mit freien Wahlen nicht immer so l\u00e4uft, wie Sie es m\u00f6chten. Falls Sie das \u00fcberfordert, liegt das Problem bei Ihnen und nicht bei denen, die anders denken als Sie.&#8220;<\/strong><\/em><br \/>\nNazi ist &#8222;Sammelbegriff f\u00fcr alle, die nicht an den Sieg des Sozialismus glauben oder an die Wokeness&#8220;.<br \/>\nDa &#8222;Kampf gegen Rechts&#8220; nicht &#8222;Kampf gegen Rechtsextrem&#8220; hei\u00dft, ist er ein &#8222;Kampf gegen die Demokratie&#8220;<br \/>\nEin Parteiverbot ginge nur in einer &#8222;Notwehrsituation&#8220;.<br \/>\nIm &#8222;Kampf gegen Rechts&#8220; wurden in China 1957 Millionen ermordet.<br \/>\nIn der Demokratie kommt es nicht auf &#8222;richtig oder falsch&#8220; an, sondern auf &#8222;erlaubt oder nicht&#8220;.<br \/>\nMit dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/afd-verbot\/\">AfD-Verbot<\/a> muss man dieser Partei nachweisen, da\u00df sie &#8211; einmal an der Macht -andere Parteien verbieten will, d.h. da\u00df &#8222;sie ungef\u00e4hr das tut, was einige von Ihnen gern m\u00f6chten.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\nGegenstand des Tribunals im Thalia-Theater ist nicht nur das Verbot der AfD, sondern das Verbot der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/opposition\/\">Opposition<\/a> als Sammelbecken der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/abweichende-meinung\/\">abweichenden Meinungen<\/a>&#8222;: Partei- und Oppositionsverbot statt L\u00f6sung von Problemen wie Migration, Energie, Innere Sicherheit, Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie, &#8230;<br \/>\nOftmals ist gar zu lesen, &#8222;dass sich Harald Martenstein mit seiner Rede als der n\u00e4chste Bundespr\u00e4sident qualifiziert hat&#8220; (6).<br \/>\n.<br \/>\nDer Verfassungsrechtler Prof Ulrich Vosgerau erkl\u00e4rt, &#8222;warum Martensteins Feuerwerk die linke Tribunal-Idee letztlich sprengte&#8220; (7).<br \/>\n.<br \/>\nDas neueste zum &#8222;Prozess gegen Deutschland&#8220; als politischem Theater finden Sie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/prozess-gegen-deutschland\/\">hier<\/a>. Zum Nachdenken bleibt der Vorwurf von Harald Martenstein in seine \u00fcberwiegend linke Zuh\u00f6rerschaft im Hamburger Thalia Theater:<br \/>\n<strong><em>&#8222;Man kann mit der Begr\u00fcndung, <\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>man verteidige die Demokratie, <\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>die Demokratie nat\u00fcrlich auch abschaffen&#8220;.<\/em><\/strong><br \/>\n15.2.2025<br \/>\nDieser Beitrag wurde ohne KI geschrieben.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Martenstein: Thalia Demokratie&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (7)<br \/>\n.<\/p>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/prozess-gegen-deutschland\/\">Redetext Harald Martenstein: \u201eKampf gegen Rechts\u201c ist Kampf gegen Demokratie<\/a>\u00a0(14.2.2026)<\/strong><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/theater\/prozess-gegen-deutschland\/\">D\u00e4ubler-Gmelin r\u00fcgt Khan, da Heinecke zu Khan \u201eBullshit\u201c sagt<\/a> (21.2.2026)<\/li>\n<\/ul>\n<p>.<br \/>\n<strong>(1) Video zu: Harald Martenstein im Thalia &#8211; Prozess gegen Deutschland<\/strong><br \/>\n13.2.2026 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fH8O9L3Cuuc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fH8O9L3Cuuc<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/Dieter_Stein\/status\/2022679353012990220\">https:\/\/x.com\/Dieter_Stein\/status\/2022679353012990220<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/ben_brechtken\/status\/2022628285503410522\">https:\/\/x.com\/ben_brechtken\/status\/2022628285503410522<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nMensch Harald, was f\u00fcr eine Rede! Bei aller tendenzi\u00f6sen Voreingenommenheit des Publikums sp\u00fcrt man dieser Rede ab: Es geht um mehr als eine Theaterinszenierung. Es geht um UNS. Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr das, was uns verloren geht, ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Herr Martenstein h\u00e4tte DIE ZEIT schon viel eher verlassen sollen. Das er vor diesem &#8222;Tribunal&#8220; \u00fcberhaupt noch sprechen konnte, grenzt an ein Wunder. Sabine<br \/>\n.<br \/>\nSo eine Rede erwarte ich eigentlich vom Bundespr\u00e4sidenten. Michel<br \/>\n.<br \/>\nEin Bekenntnis zu Demokratie und Rechtsstaat, eine Rede f\u00fcr zuk\u00fcnftige Geschichtsb\u00fccher! Thoroe<br \/>\n.<br \/>\nDas ist der beste Vortrag zu diesem Thema den ich je geh\u00f6rt habe! Das ist die absolute Referenz zum Thema Demokratieverst\u00e4ndnis. In Zukunft werde ich ihre Rede jedem zu h\u00f6ren geben der glaubt die Demokratie zu retten indem er sie vernichtet, h\u00e4tte ich eine Auszeichnung zu vergeben, sie h\u00e4tten sie heute von mir bekommen, vielen Dank Herr Martenstein! Und dass es ein paar unentwegte Retter &#8222;unserer Demokratie&#8220; im Saale gab ist zu verschmerzen, mancher begreift einfach nicht worum es wirklich geht. Karl<br \/>\n.<br \/>\nHerr Martenstein, meinen allergr\u00f6\u00dften Respekt. Sie sind sehr mutig, vor diesem vorwiegend linken Publikum solch eine Rede zu halten. Die Gesichter sprechen B\u00e4nde, sie zeigen Betroffenheit, aber keine Einsicht. So ist das bei Ideologen. Sie werden Sie mit Hass \u00fcbersch\u00fctten, weil Sie sie erwischt haben. Danke! Lachmann<br \/>\n.<br \/>\nHerr Harald Martenstein hat ALLES , was das deutsche Volk von einem WIRKLICH GUTEN Bundespr\u00e4sidenten erwartet! Das Gegacker zum Ende hin, wie ertappte unreife Kinder. Henry<br \/>\n.<br \/>\n\u201eThey don&#8217;t ban hate speech, they ban speech they hate.\u201c Viele Linke scheinen es nicht mehr zu ertragen, nicht ihrer Meinung zu sein. Das sollte in der Tat deren Problem sein. Erik<br \/>\n.<br \/>\nEin historisch stimmiger und politisch extrem wichtiger Beitrag in der Auseinandersetzung um die AFD. Ganz herzlichen Dank, Herr Martenstein. Ein Teil des Publikums scheint au\u00dferhalb des vom Grundgesetz aufgezeigten Rahmens der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland zu stehen. Das ist fast 36 Jahre nach dem Ende der letzten Diktatur in Deutschland ein \u00e4u\u00dferst bedenklicher Befund, da ein gro\u00dfer Teil der Medien &#8211; insbesondere des \u00d6RR &#8211; und verschiedene Parteien hinter diesen Leuten stehen. wma<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130778\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"105\" \/><\/a><br \/>\n<strong>(1a) Kontrafunk-Sonntagsrunde: Alles f\u00fcr Redeverbot &#8211; Anti-AfD-Show<\/strong><br \/>\nDie \u00f6sterr. Nationalratsabgeordnete Marie-Christine Giuliani (FP\u00d6), der Schriftsteller und Werbefachmann Thor Kunkel und der Politblogger und Kontrafunk-Redakteur Roger Letsch diskutieren mit Burkhard M\u00fcller-Ullrich \u00fcber die abgekartete Anti-AfD-Show im Hamburger Thalia Theater, \u00fcber ein gerichtlich empfohlenes mildes Mittel, um die AfD zum Schweigen zu bringen, \u00fcber das M\u00fcnchner Sicherheitskonferenzschauspiel, die Anschlu\u00dfverwendung einiger abgelaufener deutscher Politiker und die Gl\u00fcckw\u00fcnsche des UN-Generalsekret\u00e4rs f\u00fcr das iranische Terrorregime zum Jahrestag der islamischen Revolution sowie \u00fcber die Frage, welche Familien-Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse im Medien- und Politikbetrieb \u00fcblich und statthaft oder skandal\u00f6s sind.<br \/>\n15.2.2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CHvxi-1-nOo\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CHvxi-1-nOo<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/sonntagsdiskussion\/die-sonntagsrunde-mit-burkhard-mueller-ullrich-alles-fuer-redeverbot\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/sonntagsdiskussion\/die-sonntagsrunde-mit-burkhard-mueller-ullrich-alles-fuer-redeverbot<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(2) Epische Rede eines Konservativen: Wir verneigen uns vor Harald Martenstein<\/strong><br \/>\nAusgerechnet im Hamburger \u201eNicht-Ort\u201c Thalia liefert Harald Martenstein eine Meisterleistung. Wer zuh\u00f6rt, erkennt: Ein AfD-Verbot w\u00e4re das echte Ende unserer Demokratie.<br \/>\nEs passt so zielgenau zu den Verwerfungen unserer Zeit, dass eine Rede zur geistigen Lage der Nation des Journalisten und neuen \u201eBild\u201c-Kolumnisten Harald Martenstein ausgerechnet an einem Ort gehalten wurde, dem man nur durch eine Nicht-Teilnahme die Legitimation h\u00e4tte entziehen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Rede ist vom Thalia-Theater in Hamburg, wo in Form eines Theaterst\u00fccks in einem Schauprozess ein Verbot der AfD verhandelt wird. Wer daran teilnimmt, erkennt damit an, dass es diesen Prozess geben muss, selbst wenn es am Ende hei\u00dft, die AfD sollte nicht verboten werden.<br \/>\nhttps:\/\/x.com\/sparbuchfeinde\/status\/2022660370138083703<br \/>\nEs passt so perfekt zu den Irrungen und Wirrungen unserer Zeit, dass Harald Martenstein ausgerechnet an diesem Nicht-Ort eine rhetorische Meisterleistung pr\u00e4sentiert, die jeder Demokrat als allgegenw\u00e4rtige Vergewisserung am Herzen tragen sollte, wie ein Gedichtband von Rilke. Oder moderner gedacht: Zum T\u00e4towieren auf den Oberarm war diese Rede leider zu lang.<br \/>\nEine Publikumsbeschimpfung \u2013 Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Demokratie.<br \/>\n&#8230; Alles vom14.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/epische-rede-eines-konservativen-wir-verneigen-uns-vor-harald-martenstein\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/epische-rede-eines-konservativen-wir-verneigen-uns-vor-harald-martenstein<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Fiktives AfD-Verbotsverfahren im Theater beginnt<\/strong><br \/>\nStarregisseur Milo Rau bringt erstmals eines seiner fiktiven Gerichtsverfahren nach Deutschland. In Hamburg erh\u00e4lt er zu Beginn des dreit\u00e4gigen Projekts mit Prominenten viel Applaus.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNeben Michael Bouteiller, ehemals B\u00fcrgermeister von L\u00fcbeck und langj\u00e4hrig engagiert gegen Rechtsextremismus, sprach auch der Publizist und \u201eBild\u201c-Kolumnist Harald Martenstein ein Schlusswort. Martenstein, der fr\u00fcher dem linken Spektrum angeh\u00f6rt hat, hielt ein Verbot der AfD aufgrund der hohen W\u00e4hlerzahlen f\u00fcr \u201edas Ende der Demokratie\u201c. Er warb f\u00fcr eine st\u00e4rkere begriffliche Differenzierung \u201ezwischen rechts und rechtsradikal\u201c, zwischen legitimen und illegitimen Zielen. Letzteres sei etwa die Beseitigung der Meinungsfreiheit und der Entzug von Grundrechten f\u00fcr Teile der Bev\u00f6lkerung. Um die AfD \u201ekleinzuhalten\u201c, m\u00fcsse man besser einige Probleme angehen &#8211; \u201ewie die Migration an die wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten anzupassen.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 14.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/dpa\/fiktives-afd-verbotsverfahren-im-theater-beginnt-200538701.html\">https:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/dpa\/fiktives-afd-verbotsverfahren-im-theater-beginnt-200538701.html<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Rede von Kolumnist Harald Martenstein, die jeden, der seine Heimat liebt &#8230;<\/strong><br \/>\n&#8230; Dieses Gedicht <a href=\"https:\/\/literaryyard.com\/2025\/06\/24\/condemnation-and-other-poems\/\">https:\/\/literaryyard.com\/2025\/06\/24\/condemnation-and-other-poems\/<\/a> illustriert trefflich die Rede, die Harald Martenstein gestern im Hamburger Thalia Theater als Verteidiger im Schauprozess gegen die AfD gehalten hat.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Am Ende der Rede von Kolumnist Harald Martenstein, die jeden, der seine Heimat liebt und sch\u00e4tzt \u2013 Linke wie Rechte \u2013, ber\u00fchren sollte, branden allen Ernstes Buhrufe auf. Undankbare Zuh\u00f6rer: Sie haben die seltene Gelegenheit, live eine Komposition aus geistigem Platin und rhetorischem Gold zu erleben \u2013 und reagieren wie Menschen, denen es nie um Inhalte ging, sondern allein ums Parolibieten. Paroli \u2013 ganz gleich, wie unrealistisch es auch sein mag.<\/em><br \/>\n<em>Aus schlichter H\u00f6flichkeit w\u00e4re Applaus die angemessene Reaktion gewesen auf eine Rede, die wirklich vieles umfasst. Stattdessen: Missfallensbekundungen. Und man m\u00f6chte wetten, im Publikum sitzen Soziologen, Germanisten, Publizisten und Historiker \u2013 Bachelor und Master, hier und da sogar noch ein Magister.<\/em><br \/>\n<em>14.2.2026, <a href=\"https:\/\/x.com\/janaviktoriana\/status\/2022699629687566670\">https:\/\/x.com\/janaviktoriana\/status\/2022699629687566670<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\nDer Blick ins Publikum war in der Tat so aufschlussreich wie assoziativ. Ein einstweilen noch geltender Comment verhinderte lebendigere kollektive Missfallensbekundungen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMit den Deutschen verh\u00e4lt es sich so, dass es immer zehn bis 15 Prozent \u00dcberzeugte und ideologisch Radikaldurchgl\u00fchte gibt, zwei, drei Prozent Freisinnige und damit im Zweifelsfall Oppositionelle, den Rest bilden die Opportunisten, wobei jene zerfallen in eine Mehrheit der gutm\u00fctigen Vorsichtigen, die hinter der Hand schon mal die Wahrheit sagen oder einen Witz machen, sowie eine Minderheit der aggressiv angepassten Egoisten, Karrieristen und Zyniker.<br \/>\nWelches Milieu dort im Auditorium sa\u00df \u2013 zum Videomitschnitt der Rede geht es hier \u2013, kann sich jeder ausrechnen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2026\/02\/das-gedicht-zum-sonntag\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2026\/02\/das-gedicht-zum-sonntag\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) \u201eEs ist ein Kampf gegen die Demokratie\u201c: Martenstein \u00fcber \u201eKampf gegen Rechts\u201c und Verbotslogik<\/strong><br \/>\nDas bequemste Mittel gegen W\u00e4hler, die falsch w\u00e4hlen: Verbot. Harald Martenstein legt die Verbotslogik frei und erinnert an den einfachen Satz, den Berlin verdr\u00e4ngt: Man kann Demokratie im Namen der Demokratie abschaffen.<br \/>\nhttps:\/\/x.com\/BeaBovary\/status\/2022674522818679131<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEin Parteiverbot als Ersatz f\u00fcr Politik, die Probleme nicht mehr l\u00f6st: Wer Millionen W\u00e4hler per Richterspruch entsorgen will, nennt das \u201ewehrhaft\u201c. Harald Martenstein h\u00e4lt dagegen: So stirbt Demokratie nicht mit Gewalt, sondern mit Beifall.<br \/>\nIm Hamburger Thalia Theater wird ein gro\u00dfes Etikett an die Wand geh\u00e4ngt: \u201eProzess gegen Deutschland\u201c. Das klingt nach Kunst, es ist vor allem eine politische B\u00fchne, mit Livestream, Blog und einem Geschworenengremium, das am Ende ein Urteil sprechen soll. Der Gegenstand dieses Tribunals ist nicht irgendein Randph\u00e4nomen, sondern eine Partei, die l\u00e4ngst tief im Land verankert ist. Damit steht nicht die AfD allein im Raum, sondern der Kern der Demokratie: der Wettstreit um Mehrheiten, der Respekt vor W\u00e4hlern, die Freiheit, auch anders zu w\u00e4hlen, als es das Milieu f\u00fcr anst\u00e4ndig h\u00e4lt.<br \/>\nHarald Martenstein nimmt diesen Rahmen auf und zerlegt ihn, ohne Theaterdonner, ohne moralisches Geraune. Er spricht \u00fcber Machttechnik. \u00dcber den reflexhaften Griff zum Verbot, wenn Argumente fehlen und Politik an der Wirklichkeit scheitert. \u00dcber den Satz, der inzwischen wie eine Staatsreligion behandelt wird: Man m\u00fcsse die Demokratie gegen ihre Feinde verteidigen. Martenstein zeigt, wie leicht aus diesem Satz eine Waffe wird, die am Ende nicht den Gegner trifft, sondern das System selbst.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/harald-martenstein-im-thalia\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/harald-martenstein-im-thalia\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Martenstein for President<\/strong><br \/>\nIch schlie\u00dfe mich ausdr\u00fccklich der Ansicht von Don Alphonso an, dass sich Harald Martenstein mit seiner Rede als der n\u00e4chste Bundespr\u00e4sident qualifiziert hat. Und das herausragend, uneinholbar, ma\u00dfstabsetzend.<br \/>\nEine selbstgef\u00e4llige linke Schickeria hat in Hamburg unter dem Namen \u201eProzess gegen Deutschland\u201c am Hamburger Thalia-Theater eine Art Schauprozess gegen die AfD mit dem \u2013 vorgegebenen, bei Linken ist das Ergebnis einer Gerichtsverhandlung immer vorgegeben \u2013 Ziel des AfD-Verbots abgehalten. Als \u201eZeugen\u201c oder \u201eVerteidiger\u201c oder was auch immer hatte man Harald Martenstein \u201egeladen\u201c. Und der hat eine furiose Rede gehalten, mit verve, bei der jeder einzelne Satz sa\u00df. Den vollen Text findet man bei der WELT: \u201eWir reden hier \u00fcber das Ende der Demokratie\u201c<br \/>\nVergleicht mal die Tiefe, den Inhalt, den Gehalt dieser Rede mit dem oberfl\u00e4chlichen, willk\u00fcrlichen, geistig substanzlosen linken Gefasel eines Frank-Walter Steinmeiers, dessen bevorzugtes rhetorisches Mittel darin besteht, S\u00e4tze bei gleichbleibender Tonh\u00f6he auslaufen zu lassen wie Auto mit Motorschaden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/BeaBovary\/status\/2022674522818679131\">https:\/\/x.com\/BeaBovary\/status\/2022674522818679131<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDa sitzt jeder Satz. Gegen den ist Steinmeier ein Abziehbild.<br \/>\nAchtet mal auf das Publikum. Deren Laute. Deren Gesichter. Deren Gestik und Mimik. Deren ver\u00e4chtliches Lachen. Das sitzt das letzte Gesindel. Die wollen auch keine Demokratie. Die wollen sie abschaffen und durch eine linke Einheitsmeinung, eine Diktatur ersetzten. Dumme Leute mit dummer Meinung, die jede andere Meinung verbieten wollen<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2026\/02\/15\/martenstein-for-president\/\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2026\/02\/15\/martenstein-for-president\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(7) Ulrich Vosgerau: Ich war von Martensteins Auftritt total platt \u2013 Er ist \u00fcber sich hinausgewachsen!<\/strong><br \/>\n&#8230; Verfassungsrechtler und Rechtsanwalt Prof. Ulrich Vosgerau, erhielt per Mail eine h\u00f6fliche Einladung von Rau. Doch nach Recherche lehnte er ab \u2013 zu sehr Schauprozess, zu wenig offener Diskurs, zu klar linksradikales Framing.<br \/>\nPublizist Harald Martenstein \u00fcbernahm eine Schl\u00fcsselrolle. Seine brillante, virale Schlussrede gegen ein AfD-Verbot drehte das Ganze um: Statt AfD-Diffamierung dominiert seither nur ein Thema die Berichterstattung \u2013 Martensteins Auftritt. Die Jury votierte knapp f\u00fcr eine Pr\u00fcfung eines Verbots, doch in der \u00d6ffentlichkeit sprach niemand mehr davon.<br \/>\nVosgerau im Gespr\u00e4ch: Warum er absagte, wie er die Inszenierung einsch\u00e4tzt \u2013 und warum Martensteins Feuerwerk die linke Tribunal-Idee letztlich sprengte. Ein Insider-Blick auf Theater, Politik und Demokratie-Schutz.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAlle \u00fcbrigen Mainstream-Zeitungen ignorieren diese ganzen Vorg\u00e4nge in Hamburg, soweit mir erkennbar, v\u00f6llig. Und die konservativen, freien, unabh\u00e4ngigen Organe, die feiern Martenstein in intensiver Weise. Also ich habe den Eindruck, dass durch Martensteins Auftreten und Wirken die Sache wirklich vollkommen nach hinten losgegangen ist aus Sicht der Veranstalter. Ich glaube nicht, dass sie dieses Ergebnis im Entferntesten geahnt oder im Entferntesten gew\u00fcnscht haben.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEs mag ihn (Martenstein) einfach gereizt haben, mal was ganz anderes zu schreiben als seine Kolumnen. N\u00e4mlich eben einen politischen Leitartikel, der dann auch wirklich sehr, sehr ernsthaft ist, der also gar nicht das komische Element hat oder das polemische Element hat, sondern der sehr, sehr, sehr ernsthaft die Dinge auf den Punkt bringt: Was ihr hier vorhabt, das ist die Abschaffung der Demokratie. Das, was ihr der AfD vorwerft, das hat sie nicht getan. Da hat sie gar keine Gelegenheit dazu. Aber ihr wollt durch exekutivisches Handeln die politische Konkurrenz ausschalten. Und das ist das Ende der Demokratie.<br \/>\nDas wird ihn gereizt haben, mal etwas ganz anderes zu machen. Es gibt jetzt auf einmal einen Martenstein-Text aus diesem besonderen Anlass, den es so vorher noch nicht gegeben hat.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.2.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/ulrich-vosgerau-ich-war-von-martensteins-auftritt-total-platt-er-ist-ueber-sich-hinausgewachsen\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/ulrich-vosgerau-ich-war-von-martensteins-auftritt-total-platt-er-ist-ueber-sich-hinausgewachsen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfach mal eine Viertelstunde Zeit nehmen und sich anschauen und anh\u00f6ren, was der Journalist Harald Martenstein im Thalia-Theater zum Zustand unserer Demokratie sagt: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fH8O9L3Cuuc Diese Rede hielt der eher linke Journalist, Kolumnist und Buchautor Martenstein,<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,36,58,162,13,98,80,95,172],"tags":[751,766,633,26,749,682,833,649,820,626,525,793],"class_list":["post-145764","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-engagement","category-familie","category-internet","category-kultur","category-literatur","category-medien","category-schulen","category-zukunft","tag-bildung","tag-buerger","tag-demokratie","tag-deutsch","tag-diskussionskultur","tag-freiheit","tag-konservativ","tag-links","tag-meinungsfreiheit","tag-partei","tag-politik","tag-rechtsstaat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145764","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=145764"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145764\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146649,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145764\/revisions\/146649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=145764"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=145764"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=145764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}