{"id":144956,"date":"2026-01-29T17:59:12","date_gmt":"2026-01-29T16:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=144956"},"modified":"2026-01-31T08:27:46","modified_gmt":"2026-01-31T07:27:46","slug":"privat-schrumpft-staat-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/privat-schrumpft-staat-waechst\/","title":{"rendered":"Privat schrumpft &#8211; Staat w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<p>In der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freie-marktwirtschaft\/\">Privatwirtschaft<\/a> (Industrie, Handwerk) nahm die Erwerbst\u00e4tigenzahl (ohne Baugewerbe) in 2025 um 143.000 auf 7.9 Millionen wie auch die Anzahl der Selbst\u00e4ndigen um 38.000 auf 3,7 Millionen ab (blau). In der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staatshaushalt\/\">Staatswirtschaft<\/a> (\u00d6ffentl. Dienste, Bildung, Gesundheit, Versorgungssysteme, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/verwaltung\/\">Verwaltung<\/a>) hingegen <!--more-->stieg die Zahl der Besch\u00e4ftigten um 205.000 an (gelbe Linie). Mainstreammedien und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a> melden deshalb f\u00fcr 2025 eine stabile Gesamtbesch\u00e4ftigung (gr\u00fcne Linie).<br \/>\n.<\/p>\n<div id=\"attachment_144971\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/beschaeftigung-privat-staat2016-2025pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-144971\" class=\"size-full wp-image-144971\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/beschaeftigung-privat-staat2016-2025pan.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/beschaeftigung-privat-staat2016-2025pan.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/beschaeftigung-privat-staat2016-2025pan-180x124.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-144971\" class=\"wp-caption-text\">Besch\u00e4ftigung 2016-2025: Verlust im privaten und Zunahme im staatlichen Sektor<\/p><\/div>\n<p>.<br \/>\nDiese Meldung kommt jedoch einer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/desinformation\/\">Desinformation<\/a> nahe, da sie dem B\u00fcrger das\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsapparat\/\">Staatswachstum<\/a> (gelbe Linie) als Fortschritt verkauft. Nein: Nur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/wirtschaftswachstum\/\">privatwirtschaftliches Wachstum<\/a> (blaue Linie) bedeutet echtes, da wertsch\u00f6pfendes <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/wachstum\/\">Wachstum<\/a> und somit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/wohlstand\/\">Wohlstand<\/a>. Die gelbe Linie zeigt an, wie sehr in Deutschland die Gesellschaft als reine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/\">Anspruchsgesellschaft<\/a> w\u00e4chst.<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/leistungsgesellschaft\/\">Wertsch\u00f6pfung<\/a> findet in den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/unternehmer\/\">Unternehmen<\/a> des privaten Sektors statt. Es gilt die Gleichung &#8222;Wertsch\u00f6pfung = Verkaufspreis minus Vorleistungen (Energie, Material, Arbeit)&#8220;. Ein Beispiel: Ein T\u00fcftler verkauft sein neues <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/produktion\/\">Produkt<\/a> f\u00fcr 1000 Euro bei 800 Euro Kosten, worauf das Finanzamt \u00fcber die von ihm erzielte Wertsch\u00f6pfung von 200 Euro herf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/produktion\/\">Produktion<\/a>, Innovation, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitsproduktivitaet\/\">Produktivit\u00e4t<\/a>, Export usw. der Privaten w\u00e4chst das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/\">Steueraufkommen<\/a>. Der staatliche Sektor mit Lehrern, Erziehern, \u00c4rzten, Sozialarbeitern und Beamten ist zwar gesellschaftlich wichtig, belastet aber die Staatskasse. Das von ihm zu versteuernde Einkommen kommt ja vom Staat:<br \/>\nPrivate produktive Erwerbst\u00e4tigkeit (blau): Abnahme<br \/>\nStaatlich finanzierte Erwerbst\u00e4tigkeit (gelb): Zunahme<br \/>\nFolge: Deutschland wird unfinanzierbar. Irgendwann kommt der Kollaps. Die gr\u00fcne Linie ist relativ unwichtig. Auf die rasant wachsende Kluft zwischen gelber (Geld vom Staat) und blauer Linie (Geld aus privater Wertsch\u00f6pfung) hingegen kommt es an &#8211; und sie ist besorgniserregend.<br \/>\n.<br \/>\nDie linkslastige Politik seit 2015 favorisiert den staatlichen Sektor:<br \/>\n&#8222;Wir investieren in einen leistungsf\u00e4higen Staat\u201c (Olaf Scholz).<br \/>\n&#8222;Wir st\u00e4rken den \u00f6ffentlichen Dienst, um einen modernen, handlungsf\u00e4higen Staat zu sichern\u201c (Nancy Faeser).<br \/>\n&#8222;Der Staat muss leistungsf\u00e4hig sein\u201c (Friedrich Merz).<br \/>\n-Arbeitsministerin B\u00e4rbel Bas hat den mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (die f\u00fcr den Aufschwung seit 1949 verantwortlich sind) regelrecht den Kampf angesagt: Belastung der Mittelst\u00e4ndler durch B\u00fcrokratie, Steuern, Verordnungen sowie Energiepreise vermindern deren Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Anstelle f\u00fcr sozialen Frieden und Miteinander zu wirken schiebt B\u00e4rbel Bas einen konfliktsch\u00fcrenden Keil zwischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitgeber\/\">Arbeitgeber<\/a> und Arbeitnehmer: Sie wurde beim Arbeitgebertag am 25.11.2025 regelrecht <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/baerbel-bas-contra-arbeitsfrieden\/\">ausgelacht<\/a> &#8211; ein schlimmes Signal.<br \/>\nScholz, Faeser, Merz und Bas &#8211; sie alle vernachl\u00e4ssigen die Privatwirtschaft.<br \/>\n.<br \/>\nDas Produktionsvolumen der deutschen Industrie ging seit 2018 um \u00fcber 15 % zur\u00fcck. Seit 2019 Verlust von 400.000 Arbeitsstellen in der Industrie. Autoindustrie baute 2025 \u00fcber 60.000 Arbeitspl\u00e4tze ab.<br \/>\nF\u00fcr sie dient der \u00d6ffentliche Dienst als Auffangbecken: Er verzeichnet allj\u00e4hrlich 2% an Besch\u00e4ftigungszuwachs.<br \/>\n5,5 Millionen Besch\u00e4ftigte sind im \u00f6ffentlichen Dienst.<\/p>\n<p>Auch das Umstellen der freien Marktwirtschaft auf planerische <a href=\"http:\/\/kriegswir\">Kriegswirtschaft<\/a> vergr\u00f6\u00dfert die Schere zwischen staatlichem und privatem Sektor weiter. 120 Milliarden Euro Milit\u00e4retat der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/bundeswehr\/\">Bundeswehr<\/a> in 2026 sind zu verwalten. Und die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staatsschulden2025\/\">schuldenfinanzierte<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/nachruestung\/\">Nachr\u00fcstung<\/a> hat noch nicht begonnen.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsquote\/\">Staatsquote<\/a> als Verh\u00e4ltnis der Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist auf \u00fcber 50 % angestiegen und steigt weiter. Dazu Helmut Kohl: &#8222;Bei einer Staatsquote von 50 Prozent beginnt der Sozialismus\u201c.<\/p>\n<p>Herd Hamer bezeichnet den staatlichen Sektor mitsamt ihrer Transferempf\u00e4nger als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/\">Anspruchsgesellschaft<\/a>, der er den Einkommen erwirtschaftenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstand<\/a> mitsamt ihren Betrieben und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/unternehmer\/\">Unternehmen<\/a> gegen\u00fcberstellt. F\u00fcr Hamer ist der von Merz angesprochene Wirtschaftsaufschwung nur \u00fcber die F\u00f6rderung der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstandsunternehmen<\/a> m\u00f6glich, also Gelder statt in den staatlichen ab sofort in den privaten Sektor: &#8222;Die fortbestehende Anspruchsgesellschaft wird zu weiterer Staatsbevormundung und zu weiterer Auspl\u00fcnderung der noch vorhandenen Leistungstr\u00e4ger des Mittelstandes f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>Fritz Goergen verortet die Staatswirtschaft OBEN und die wertsch\u00f6pfende Privatwirtschaft UNTEN: &#8222;Von OBEN hat UNTEN au\u00dfer Kassieren und die Aufforderung zum Parieren nichts zu erwarten.&#8220; (3). Dabei gerieren sich die da OBEN mit ihrer &#8222;Heerschar von Staats- und Halbstaatsbediensteten&#8220; als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anspruchsgesellschaft\/\">Anspruchsgesellschaft<\/a>. die schon immer gewu\u00dft haben, wie man dem B\u00fcrokratieabbau mit Stellenzuwachs zu begegnen hat.<br \/>\n30.1.2026<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Privat schrumpft &#8211; Staat w\u00e4chst&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Wir Deutschen k\u00f6nnen alles \u2013 au\u00dfer Wertsch\u00f6pfung<\/strong><br \/>\nWer den Ernst der wirtschaftlichen Lage verstehen will, dem reichen zwei Zahlen: der Einbruch der Besch\u00e4ftigten in der Privatwirtschaft und der Anstieg jener im \u00f6ffentlichen Sektor. Das klingt trocken, ist aber explosiv. Denn dieses Verh\u00e4ltnis entscheidet, ob und wie lange Deutschland sich wirtschaftlich selbst tragen kann.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDrei Entscheidungen bringen uns auf Erfolgskurs<br \/>\nDie Frage bleibt: Wer soll das bezahlen? Denn was in Sonntagsreden als Fortschritt pr\u00e4sentiert wird, bedeutet \u00f6konomisch oft: mehr Kosten, mehr B\u00fcrokratie, weniger Wettbewerbsf\u00e4higkeit, weniger private Investitionen. \u00d6konomisch befinden wir uns in einer Spirale:<br \/>\n1. Privatwirtschaft schrumpft \u2192 weniger Wertsch\u00f6pfung<br \/>\n2. Staatssektor w\u00e4chst \u2192 h\u00f6here Ausgaben<br \/>\n3. Spielr\u00e4ume im Haushalt sinken \u2192 mehr Schulden oder h\u00f6here Steuern<br \/>\n4. Standort wird unattraktiver \u2192 weitere Standort-Verlagerungen ins Ausland<br \/>\nDas Problem ist, dass sich diese Dynamik immer mehr selbst verst\u00e4rkt. China k\u00fcmmert sich um Industriepolitik. Die USA k\u00fcmmern sich um Kapitalm\u00e4rkte und Tech. S\u00fcdkorea und Japan um Innovation und Produktionsketten. Und wir diskutieren \u00fcber Moral und Umverteilung. Die Folgen des wirtschaftspolitischen Blindfluges in Deutschland sehen wir t\u00e4glich: Produktionsr\u00fcckg\u00e4nge, Investitionsabfl\u00fcsse, Deindustrialisierungstendenzen.<\/p>\n<p>Ein kleiner Lichtblick in diesen d\u00fcsteren Wolken ist die deutsche Start-up-Szene. Sie verzeichnete 2025 ein Rekordjahr mit \u00fcber 3.500 Neugr\u00fcndungen. Das ist erfreulich, aber \u00f6konomisch kein Ersatz f\u00fcr Industrie und Mittelstand. Start-ups schaffen Hoffnung. Industrie schafft Wohlstand. Wir brauchen keine politischen Kommunikationskampagnen. Sondern wir brauchen drei simple Entscheidungen:<br \/>\n1. Kosten des Standortes runter:<br \/>\nEnergie, B\u00fcrokratie, Steuern, Abgaben. Keine Versprechungen, sondern radikale Umsetzung.<br \/>\n2. Private Besch\u00e4ftigung hoch:<br \/>\nIndustrie halten, Dienstleistungen erleichtern, Selbst\u00e4ndigkeit entlasten, Investitionen anziehen.<br \/>\n3. Staatspersonal deckeln:<br \/>\nNicht abbauen um jeden Preis, aber Wachstum stoppen. Der Apparat darf nicht schneller wachsen als die wirtschaftliche Basis, die ihn tr\u00e4gt.<br \/>\nJa, das widerspricht vielen aktuellen politischen Reflexen. Genau deshalb w\u00e4re es wirksam.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.1.226 von Peter Holzer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wir_deutschen_koennen_alles_ausser_wertschoepfung\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wir_deutschen_koennen_alles_ausser_wertschoepfung<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Peter Holzer ist seit 2009 Sparringspartner f\u00fcr Familienunternehmen. Als Berater und Redner fokussiert er sich auf F\u00fchrung, Generationswechsel und Ver\u00e4nderungsprozesse. Zuvor leitete er den Vertrieb eines Mittelstandsfonds. Er studierte BWL und Wirtschaftsinformatik in Oestrich-Winkel, Auckland und Chicago.<\/em><br \/>\nSein neuestes Buch:<br \/>\nPeter Holzer: \u201eAufstand der Leistungstr\u00e4ger\u201c<br \/>\nWarum wir jetzt mutig f\u00fcr Freiheit und Wohlstand die Stimme erheben m\u00fcssen<br \/>\nlu verlag, 360 Seiten, 24 Euro<br \/>\n.<br \/>\n(1a) Achgut h\u00f6ren: Wir Deutschen k\u00f6nnen alles \u2013 au\u00dfer Wertsch\u00f6pfung<br \/>\n29.1.2026, <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/achgut_hoeren_wir_duetschen_koennen_alles_ausser_wertschoepfung\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/achgut_hoeren_wir_duetschen_koennen_alles_ausser_wertschoepfung<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Fatale Asymmetrie: Wie der wachsende Staatsapparat die produktiven Bereiche der Wirtschaft erstickt<\/strong><br \/>\nEntgegen aller Beteuerungen des Bundeskanzlers w\u00e4chst der Staatsapparat mit zunehmender Geschwindigkeit. Was sich vor unseren Augen vollzieht, ist die Transformation der \u00d6konomie in eine Kommandowirtschaft.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWir erinnern uns, was Friedrich Merz im April des vergangenen Jahres vollmundig versprach: Man wolle die Wirtschaft bei den B\u00fcrokratielasten, die laut ifo-Institut weit gefasst etwa 146 Milliarden Euro im Jahr betragen, um 25 Prozent entlasten und gleichzeitig allein durch den demografischen Effekt in den kommenden Jahren den Personalbestand im \u00f6ffentlichen Dienst um acht Prozent reduzieren.<br \/>\nAhnungslosigkeit oder L\u00fcge?<br \/>\nDas Ma\u00df an Dreistigkeit, mit dem Merz die politische Realit\u00e4t gerade an dieser Stelle verbog, ist mit Blick auf das Wachstum des \u00f6ffentlichen Dienstes frappierend.<em><strong> Die Menschen wandern aus reinem Selbstschutz aus den produktiven Bereichen der \u00d6konomie in den Staatsapparat ab, den gr\u00f6\u00dften Zerst\u00f6rer \u00f6konomischer Leistungsf\u00e4higkeit.<\/strong> <\/em>Deutschland sieht sich einer tiefgreifenden \u00f6konomischen Asymmetrie gegen\u00fcber, die von der Politik bewusst versch\u00e4rft wird.<\/p>\n<p>Der Aufbau des deutschen Staatsapparats, der die Staatsquote auf \u00fcber 50 Prozent in die H\u00f6he getrieben hat, zeigt uns eines: Die sozialen Verwerfungen im Land, die von der Politik herbeigef\u00fchrte Energiekrise mit anschlie\u00dfender Deindustrialisierung, sollen mit billigem Kredit \u00fcbermalt werden. <em><strong>Mehr Staat, weniger Privatwirtschaft.<\/strong><\/em> Neue Staatsschulden sind dabei nichts anderes als die Best\u00e4tigung des Verdachts, dass die Politik den Reformdruck zur\u00fcckweist und die Sch\u00e4den der Verz\u00f6gerung kommenden Generationen in die B\u00fccher schreibt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.1.2026 von Thomas Kolbe bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/fatale-asymmetrie-wie-der-wachsende-staatsapparat-die-produktiven-bereiche-der-wirtschaft-erstickt\/\">https:\/\/apollo-news.net\/fatale-asymmetrie-wie-der-wachsende-staatsapparat-die-produktiven-bereiche-der-wirtschaft-erstickt\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Einmal OBEN schau\u2019n sie nur noch runter \u2013 den Alltag UNTEN kennen sie nicht<\/strong><br \/>\nVon OBEN hat UNTEN au\u00dfer Kassieren und die Aufforderung zum Parieren nichts zu erwarten. Es m\u00fcssen schon die sich anderswo \u00e4ndernden Umst\u00e4nde daf\u00fcr sorgen, dass das halbwegs anders wird.<br \/>\nKaum im Anlernberuf Politik angekommen, \u00e4ndert sich die Perspektive. Einmal OBEN schaut der Funktion\u00e4r nur noch nach UNTEN. Weiter OBEN nimmt nicht die \u00dcbersicht zu, sondern der Abstand nach UNTEN.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMerke: \u201eEntlastet\u201c OBEN jene UNTEN, verbirgt sich dahinter die n\u00e4chste Abzocke. OBEN f\u00e4llt das deshalb leicht, weil dieser Vorgang chronisch mit mehr Geld f\u00fcr die OBEN samt ihrer Heerschar von Staats- und Halbstaatsbediensteten einhergeht. N\u00e4chste \u00dcberschrift ohne Folgen in Berlin:<br \/>\nB\u00fcrokratier\u00fcckbau (\u00dcberregulierung zur\u00fcckfahren, Staat modernisieren),<br \/>\nInfrastruktur (Kapitalstock erneuern, Standortattraktivit\u00e4t erh\u00f6hen),<br \/>\nInnovation (Freir\u00e4ume f\u00fcr Gr\u00fcndungen und neue Technologien schaffen),<br \/>\nEnergie (Systemkosten senken, Versorgungssicherheit gew\u00e4hrleisten),<br \/>\nArbeitsangebot (Anreizstrukturen verbessern, Sozialsysteme reformieren) und<br \/>\nAu\u00dfenwirtschaft (Resilienz durch Diversifizierung und europ\u00e4ische Integration).<\/p>\n<p>Jede Wette, OBEN wird mit nur noch mehr B\u00fcrokratie f\u00fcr UNTEN alles nur noch schlimmer machen. Denn politische Staatsb\u00fcrokratie, die einmal solche Ausma\u00dfe angenommen hat, wird nie mehr satt. Solange niemand an die Sache rangeht wie Argentiniens Milei mit der Kettens\u00e4ge.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.1.2026 von Fritz Goergen bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/berufspolitiker-parteienstaat-merz\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/berufspolitiker-parteienstaat-merz\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Privatwirtschaft (Industrie, Handwerk) nahm die Erwerbst\u00e4tigenzahl (ohne Baugewerbe) in 2025 um 143.000 auf 7.9 Millionen wie auch die Anzahl der Selbst\u00e4ndigen um 38.000 auf 3,7 Millionen ab (blau). In der Staatswirtschaft (\u00d6ffentl. 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