{"id":143517,"date":"2025-12-29T18:56:12","date_gmt":"2025-12-29T17:56:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=143517"},"modified":"2025-12-30T12:02:45","modified_gmt":"2025-12-30T11:02:45","slug":"brigitte-bardot-mit-91-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/brigitte-bardot-mit-91-gestorben\/","title":{"rendered":"Brigitte Bardot mit 91 gestorben"},"content":{"rendered":"<p>Brigitte Bardot ist mit 91 Jahren bei St.Tropez an der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/cote-d-azur\/\">Cote d&#8217;Azur<\/a> gestorben. Sie r\u00fcttelte an der Moral der Spie\u00dfer-Gesellschaft in den 1950-60er Jahren und an der Stimmigkeit der Woken ab 2015.<br \/>\nSchon in ihren ersten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/film\">Filmen<\/a> wurde Brigitte Bardot &#8211; kurz BB &#8211; zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/sexuell\/\">Sexsymbol<\/a>. <!--more-->In Deutschland durchweg mit dem G\u00fctesiegel &#8222;frei ab 18 Jahren&#8220; versehen. \u201eUnd immer lockt das Weib\u201c oder \u201eDie Verachtung\u201c , &#8222;Die Wahrheit\u201c und &#8222;Viva Maria!\u201c.<br \/>\n.<br \/>\nBereits 1973 mit 39 Jahren verabschiedete sie sich von der Filmwelt und zog sich in ihre Villa &#8222;La Madrague&#8220; 5 km westlich von St. Tropez zu ihren geliebten Tieren zur\u00fcck. Mit ihrer Stiftung <a href=\"https:\/\/www.orundationBrigitteBardot.fr\">https:\/\/www.orundationBrigitteBardot.fr<\/a> engagierte sie sich gegen Massentierhaltung, Robbenjagd, Stierkampf usw. <em><strong>&#8222;Je pr\u00e9f\u00e8re les animaux, ils sont plus honnetes que les hommes&#8220;<\/strong><\/em>, also &#8222;Ich bevorzuge die Tiere, denn sie sind ehrlicher als die Menschen.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber diesen beiden Lebensabschnitten als Filmstar und als Tiersch\u00fctzerin schwebte ihr Motto <em><strong>&#8222;Je dis toujours ce que je pense&#8220;<\/strong><\/em> bzw. &#8222;Ich sage immer, was ich denke&#8220;, dem sie zeitlebens mutig treu geblieben ist.<br \/>\nBB war ein politischer Mensch und das sagte sie auch: \u201eFr\u00fcher habe ich mit meinem Hintern schockiert, jetzt schockiere ich mit meinen B\u00fcchern (Meinungen). Das ist das Gleiche!\u201c<\/p>\n<p>Die Nachrufe der internationalen Presse sind zu recht durchweg erfreulich positiv. Anders In Deutschland, wo die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstreammedien<\/a> versuchen, zwischen Brigitte Bardot als Idol (Filmschauspielerin) und als Hassfigur (rechte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnung<\/a>) zu trennen, um dann in den Kommentaren ihr erb\u00e4rmliches Scheitern konstatieren zu m\u00fcssen. BB taugt eben als h\u00e4ssliche Schauspielerin genauso wenig wie als Rechtsextremistin: Sie war eine sch\u00f6ne Patriotin.<\/p>\n<p>Der Rechtspsychose deutscher Medien verdankt BB posthum zahlreiche beleidigende und herabw\u00fcrdigende Beitr\u00e4ge. Wie z.B. in der S\u00fcddeutschen Zeitung (1): &#8222;Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte. Im Film, aber auch im Leben. Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren Mythos zu zerst\u00f6ren.&#8220; Dahinter verbirgt sich eine \u00fcble Logik: Nur ein Linker kann als Filmschaffender zum Mythos werden.<br \/>\nEine \u00e4u\u00dferst informative Darstellung des Lebenslaufs von BB kommt ausgerechnet von Alice Schwarzer (2). In Frankreich &#8222;ist sie bis heute unersch\u00fctterlich ein Star, eine Legende. Und eine Frau, die trotz aller Verletzlichkeit stark ist.&#8220;<br \/>\n.<br \/>\nBB hat den MeToo-Bewegung abgelehnt (3), da sie sich nicht als Opferrolle verharrte. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DZTDC-sBy-M\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DZTDC-sBy-M<\/a><br \/>\n.<br \/>\nBB nahm kein Blatt vor den Mund gem\u00e4\u00df ihrem Motto &#8222;Ich sage immer, was ich denke&#8220;. Sie \u00e4u\u00dferte sich gegen links wie gegen rechts, vielleicht \u00fcberdreht zuweilen, aber offen und ehrlich. Als Beispiel m\u00f6ge dieser Offene Brief dienen, den sie 2023, also als 89-j\u00e4hrige Frau, an Pr\u00e4sident Emanuel Macron schrieb:<br \/>\n\u201eIhre ersten Worte, als Sie mich im \u00c9lys\u00e9e-Palast empfingen: \u201aSie werden mich anschreien!\u2018<br \/>\nF\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter, ja, ich schreie Sie an, Emmanuel Macron, denn ich bin w\u00fctend \u00fcber Ihre Unt\u00e4tigkeit, Ihre Feigheit, Ihre Verachtung f\u00fcr das franz\u00f6sische Volk (das, das muss man sagen, Ihnen dasselbe erwidert).<br \/>\nIhre Arroganz, Ihre Feigheit, Ihre l\u00e4cherlichen Reden, Ihr v\u00f6lliger Mangel an Empathie und Autorit\u00e4t machen Sie zu einer verabscheuungsw\u00fcrdigen Marionette, einer j\u00e4mmerlichen Fu\u00dfmatte, die nur dazu taugt, das Blut und den Tod aufzuwischen, die Sie \u00fcber dieses Land gebracht haben, dessen Lichter erloschen sind.\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/lbleublancrouge\/status\/2005250841901506740?s=46\">https:\/\/x.com\/lbleublancrouge\/status\/2005250841901506740?s=46<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDer so gescholtene Pr\u00e4sident Macron sagte am 29.12.2025 auf X zum Tod von Brigitte Bardot: \u201eIhre Filme, ihre Stimme, ihr strahlender Ruhm, ihre Initialen, ihr Leid, ihre tiefe Tierliebe, ihr Gesicht, das zu Marianne wurde \u2013 Brigitte Bardot verk\u00f6rperte ein Leben in Freiheit. Ein franz\u00f6sisches Dasein, eine universelle Ausstrahlung. Sie hat uns ber\u00fchrt. Wir trauern um eine Legende des Jahrhunderts.\u201c<br \/>\n29.12.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Brigitte Bardot mit 91 gestorben&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlage (1) &#8211; (6)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte<\/strong><br \/>\nS\u00fcddeutsche Zeitung<br \/>\nBrigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte. Im Film, aber auch im Leben. Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren Mythos zu zerst\u00f6ren. Nachruf von David Steinitz auf #SeiteDrei der<br \/>\n28.12.2025, <a href=\"https:\/\/x.com\/SZ\/status\/2005222828203762128\">https:\/\/x.com\/SZ\/status\/2005222828203762128<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/kultur\/brigitte-bardot-film-nachruf-bardot-schauspielerin-e794082\/\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/kultur\/brigitte-bardot-film-nachruf-bardot-schauspielerin-e794082\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nDe mortuis nihil nisi bene! Andreas<br \/>\n.<br \/>\nErstaunlich ist vor allem, dass die SZ es nicht schafft, einen anst\u00e4ndigen Nachruf zu schreiben f\u00fcr eine Ikone Ihrer Zeit, die sich f\u00fcr den Tierschutz engagierte und diesen selbst lebte. Nein, ihr m\u00fcsst eure politische Agenda auf ihr Grab rotzen. Pfui. Janne<br \/>\n.<br \/>\nPeinlich. Ihre \u201erechtsnationalen Eskapaden\u201c? Sie hat das sch\u00e4chten von Tieren verurteilt und sich \u00f6ffentlich dazu ge\u00e4u\u00dfert , wie sich ihr Land ver\u00e4ndert hat und das nicht zum positiven. Das machen machen viele in Europa gerade. Nicht weil es Hirngespinste sind, sondern weil es faktisch so ist. Und das eine Frau macht, was sie will,<br \/>\nist zum Gl\u00fcck noch nicht verboten. Sie hat mehr f\u00fcr den Tierschutz getan, als die meisten. Daf\u00fcr mochte sie Menschen weniger. Aus Gr\u00fcnden. Baxi<br \/>\n.<br \/>\nEs ist ein guter Plan im Leben, das zu tun was man will und was man f\u00fcr richtig h\u00e4lt. Kein guter Plan ist es, in vorauseilendem Gehorsam alles m\u00f6gliche gutzuhei\u00dfen oder zu verurteilen, nur um mit dem Zeitgeist mitzuschwimmen. Brigitte #Bardot wird jedenfalls einen gr\u00f6\u00dferen Erinnerungswert haben als die Journalisten der #SZ. Christiane<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p><strong>(1a) &#8230; die Ver\u00e4nderung Frankreichs durch diese Migration<\/strong><br \/>\nAnabel Schunke @ainyrockstar<br \/>\nDie SZ besudelt das Andenken von Brigitte Bardot, weil sie es gewagt hat, die Migration von Muslimen und die Ver\u00e4nderung Frankreichs durch diese Migration zu kritisieren.<br \/>\nWie konnte es die Bardot auch nur wagen, eine nichtlinke Meinung zu vertreten und sich nicht daf\u00fcr bei der SZ zu entschuldigen?<br \/>\n29.12.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/x.com\/ainyrockstar\/status\/2005587036590260462?r\">https:\/\/x.com\/ainyrockstar\/status\/2005587036590260462?r<\/a><br \/>\n,<br \/>\n,<br \/>\n<strong>(1b) Brigitte Bardot \u271e\u00a0 \u00a0Hetze als Nachruf?!<\/strong><br \/>\n&#8230; Nein liebe SZ-Schreiberlinge. Den meisten Leuten ist die politische Einstellung der Brigitte Bardot v\u00f6llig schnuppe. Nur intolerante Hetzer k\u00f6nnen sich dar\u00fcber ereifern. Zudem war die Bardot niemals extrem, sondern einfach nur ehrlich. Wer k\u00f6nnte es besser auf den Punkt bringen als der sprachgewaltige <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/klonovsky\/\">Michael Klonovsky<\/a> <a href=\"https:\/\/x.com\/ActaKlonovsky\/status\/2005250575211078062\">https:\/\/x.com\/ActaKlonovsky\/status\/2005250575211078062<\/a>:<br \/>\n\u201eEine erstaunlicherweise immer noch von irgendwem gelesene, wenngleich nie in mythische Regionen abgeschwirrte linksschrullige Zeitgeistdreckschleuder namens \u201aS\u00fcddeutscher Beobachter\u2018 verteilt postmortale Haltungsnoten.\u201c<br \/>\nMit S\u00fcddeutscher Beobachter meint Klonovsky die S\u00fcddeutsche Zeitung, in Anspielung auf den V\u00f6lkischen Beobachter der Nazis.<br \/>\n.<br \/>\nInteressant auch der Beitrag in der Tagesschau:<br \/>\nW\u00e4hrend man den zugrundliegenden Nachruf von Julia Borutta <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kultur\/brigitte-bardot-nachruf-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/kultur\/brigitte-bardot-nachruf-100.html<\/a> als halbwegs neutral durchgehen lassen kann, wurde in der gek\u00fcrzten Wiedergabe in der Tagesschau ein kleines aber entscheidendes Wort erg\u00e4nzt: militant. \u201eDie Bardot wird immer militanter\u201c, hei\u00dft es dort, ein Satz, der im originalen Nachruf gar nicht vorkommt. Da hat wohl ein \u201epflichtbewusster\u201c Redakteur zugeschlagen. Hier der Tagesschau-Beitrag <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/video\/video-1539576.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/video\/video-1539576.html<\/a>.<br \/>\nNein, liebe Tagesschau-Volkserzieher. Militant war die Bardot allenfalls beim Tierschutz. Tatsache ist zwar, dass sie wiederholt wegen \u201eAufstachelung zum Rassenhass\u201c, offenbar die Entsprechung zum deutschen Volksverhetzungsparagraphen, verurteilt wurde, aber aus Deutschland wissen wir, wie schnell es zu solchen Verurteilungen kommt: unverhohlene Kritik an der Zuwanderung oder der Ausl\u00e4nderkriminalit\u00e4t reicht bereits aus.<br \/>\nDie ungesteuerte Zuwanderung hat in der EU grunds\u00e4tzlich als etwas Positives gesehen zu werden, was genau genommen umgekehrter Rassismus ist, da es pauschal unterstellt, die Zuwandernden seien besser und w\u00fcrden uns verbessern.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nFazit: Mit Brigitte Bardot verschied eine starke und unabh\u00e4ngige Frau, die es nicht n\u00f6tig hatte, sich dem Zeitgeist unterzuordnen oder sich gar \u2013 wie leider viele deutsche Prominente \u2013 zur Systemnutte machen zu lassen, und die solches auch in der Not nicht getan h\u00e4tte. Die einfach zu sich stand und standhaft war. &#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/klonovsky\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2025\/12\/29\/brigitte-bardot-%e2%9c%9e-hetze-als-nachruf\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Bardot: Das Sexsymbol hat \u00fcberlebt<\/strong><br \/>\nSie war Europas Antwort auf Marilyn Monroe. Wie elend MM geendet ist, ist \u00adbekannt. BB hat \u00fcberlebt. Wenn auch nur knapp. Mehrere Selbstmordversuche scheiterten. Es ist eben im Leben keine Freude, Projektionsfl\u00e4che zu sein statt Mensch.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAls sie 1996 ihre Memoiren vorlegt, beginnt sie mit den bitteren Worten: \u201eIch danke all denen, die mich gelehrt haben, mit Tritten in den Hintern zu leben; die mich verraten und meine Naivit\u00e4t ausgenutzt haben und mich damit in eine tiefe Verzweiflung st\u00fcrzten, aus der ich mich wie durch ein Wunder befreien konnte.\u201c Dass die Bardot nicht zugrunde gegangen ist, verdankt sie wohl dem Trotzalledem-Selbstbewusstsein ihres gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Hintergrundes, und ihrem Start als Tomboy \u201eCharles\u201c (sie h\u00e4tte ein Junge werden sollen) sowie ihrem Misstrauen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGehetzt von Reportern, bringt Brigitte Bardot 1960 ihr erstes \u2013 und letztes \u2013 Kind zur Welt, einen Sohn. \u00dcber ihre so verzweifelte Mutterschaft hat sie das mit Ersch\u00fctterndste geschrieben, was je von einer Frau dar\u00fcber gesagt wurde. Bardot: \u201eEs war wie ein Tumor, der sich in mir von meinem geschwollenen Fleisch gen\u00e4hrt hatte. Nun, da der Alptraum seinen H\u00f6hepunkt erreicht hatte, sollte ich f\u00fcr die Ursache meines Ungl\u00fccks lebensl\u00e4nglich Verantwortung \u00fcbernehmen. Unm\u00f6glich, lieber wollte ich sterben! Ein Kind in meinem Leben ging \u00fcber meine Vorstellungskraft. Und doch war es da.\u201c Und sie kommt r\u00fcckblickend zu dem Schluss: \u201eIch muss ein Scheusal gewesen sein!\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGeht man heute auf das deutsche \u00adWikipedia, steht da als erstes: \u201eSie wurde nach ihrer Karriere im Jet-Set der 1960er Jahre als Tierschutzaktivistin und Symbolfigur der franz\u00f6sischen Rechten bekannt.\u201c Von den drei Qualifikationen trifft allerdings nur eine: die Tierschutzaktivistin. Jetset war Bardot nie, h\u00f6chstens der Traum des Jetset in ihren drei kurzen Jahren mit Gunter Sachs.<br \/>\nAls Schauspielerin war sowohl ihr komisches wie ihr tragisches Talent sehr ernstzunehmen (von \u201eViva Maria\u201c mit Jeanne Moreau bis \u201eDie Verachtung\u201c von Godard). Und eine \u201erechte Symbolfigur\u201c ist sie schon gar nicht \u2013 auch wenn sie seit 22 Jahren mit einem Anh\u00e4nger des rechtspopulistischen Front National verheiratet ist.<br \/>\nIn Frankreich w\u00fcrde wohl niemand darauf kommen, \u201ela Bardot\u201c so zu reduzieren. Dort ist sie bis heute unersch\u00fctterlich ein Star, eine Legende. Und eine Frau, die trotz aller Verletzlichkeit stark ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.9.2014 von Alice Schwarzer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/brigitte-bardot-80-317589\">https:\/\/www.emma.de\/artikel\/brigitte-bardot-80-317589<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Brigitte Bardot: Die Revolution, die sich selbst \u00fcberlebte<\/strong><br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDenn Bardot war keine Konservative, die sich nachtr\u00e4glich \u00fcber die sexuelle Revolution emp\u00f6rte. Sie war die sexuelle Revolution, oder zumindest eines ihrer wirkm\u00e4chtigsten Symbole. Und gerade das macht ihre sp\u00e4tere Entwicklung so interessant.<br \/>\nIn den 50er Jahren, als das b\u00fcrgerliche Europa noch in den Konventionen der Vorkriegszeit erstarrt war, sprengte Bardot die Korsetts \u2013 buchst\u00e4blich und metaphorisch. Sie verk\u00f6rperte eine Weiblichkeit, die sich nicht entschuldigte, die begehrte statt nur begehrt zu werden, die den m\u00e4nnlichen Blick nicht f\u00fcrchtete, sondern herauszufordern schien.<br \/>\nIn einer Zeit, in der Sexualit\u00e4t noch weitgehend unter dem Deckmantel b\u00fcrgerlicher Scham verhandelt wurde, war das revolution\u00e4r.<br \/>\nDoch irgendwann, in den Jahrzehnten nach ihrem R\u00fcckzug aus dem Rampenlicht, begann Bardot, Fragen zu stellen. Nicht die Fragen einer Reaktion\u00e4rin, die das Rad der Zeit zur\u00fcckdrehen wollte. Sondern die Fragen einer Frau, die die Befreiung gelebt hatte und sich nun fragte, wovon eigentlich.<br \/>\nDie sexuelle Revolution, deren Vorreiterin sie gewesen war, hatte gesiegt. Aber was war aus diesem Sieg geworden? Eine Kultur der Beliebigkeit, in der Freiheit oft nur ein anderes Wort f\u00fcr Konsum war? Eine Gesellschaft, die alles enttabuisiert hatte, au\u00dfer der Frage, ob Tabus vielleicht auch ihren Sinn gehabt hatten?<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIhre Ablehnung der #MeToo-Bewegung, die Bardot als \u201eheuchlerisch\u201c bezeichnete, passt ins Bild. Hier sprach eine Frau, die in den 60ern ihre Sexualit\u00e4t selbstbewusst ausgelebt hatte, die M\u00e4nner verf\u00fchrt und verlassen hatte, wie es ihr gefiel, und die nun mit Befremden auf eine Generation blickte, die sich gleichzeitig als empowered und als Opfer inszenierte.<br \/>\nMan muss ihr nicht in allem zustimmen. Aber man sollte anerkennen, dass sie aus einer Position sprach, die heute kaum noch jemand einzunehmen wagt: der Position einer Frau, die tats\u00e4chlich frei gelebt hat und die diese Freiheit nicht mit Opferstatus verwechselte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/brigitte-bardot-die-revolution-die-sich-selbst-ueberlebte\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/brigitte-bardot-die-revolution-die-sich-selbst-ueberlebte\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) International gefeiert, in Deutschland diffamiert: Deutsche Medien kreieren rechtsextremes Bild von Brigitte Bardot<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend Brigitte Bardot international gefeiert wird, wettern deutsche Medien gegen die verstorbene Schauspielerin: Angeblich rechtsextreme und islamfeindliche Positionen werden von ARD, ZDF und Co. ausgemacht \u2013 w\u00e4hrend andere Bardots Patriotismus huldigen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich galt Bardot in Frankreich als Patriotin, die sich auch politisch engagierte. 2012 unterst\u00fctzte sie die Pr\u00e4sidentschaftskandidatur von Marine Le Pen und beschrieb die rechte Politikerin als \u201eJeanne d\u2019Arc des 21. Jahrhunderts\u201c, die Frankreich \u201eretten\u201c k\u00f6nne. Le Pens Nachfolger beim Rassemblement National, Jordan Bardella, huldigte Bardot jetzt als \u201eleidenschaftliche Patriotin\u201c.<br \/>\nDer junge Politiker mit guten Aussichten bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2027 hob hervor: \u201eBrigitte Bardot war eine Frau mit Herz, \u00dcberzeugung und Charakter. Als leidenschaftliche Patriotin und Tierliebhaberin, die sie ihr Leben lang besch\u00fctzte, verk\u00f6rperte sie wie keine andere eine ganze \u00c4ra der franz\u00f6sischen Geschichte und vor allem eine bestimmte Vorstellung von Mut und Freiheit.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/international-gefeiert-in-deutschland-diffamiert-deutsche-medien-kreieren-rechtsextremes-bild-von-brigitte-bardot\/\">https:\/\/apollo-news.net\/international-gefeiert-in-deutschland-diffamiert-deutsche-medien-kreieren-rechtsextremes-bild-von-brigitte-bardot\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) \u201eSprachrohr der Rechten\u201c und \u201eAnstiftung zum Rassenhass\u201c: Wie Medien gegen die verstorbene Brigitte Bardot nachtreten<\/strong><br \/>\nIm \u201eKampf gegen Rechts\u201c schrecken deutsche Haltungsjournalisten nicht einmal mehr davor zur\u00fcck, in Nachrufen auf prominente Pers\u00f6nlichkeiten deren politische Ansichten hervorzuheben und zu gei\u00dfeln. Diese Niedertracht hat einen vorl\u00e4ufigen Tiefpunkt in den Berichten \u00fcber das Leben Brigitte Bardots erreicht.<br \/>\n\u201eDe mortuis nihil nisi bene\u201c (\u00fcbertragen: \u00dcber die Toten soll man nur Gutes sprechen) \u2013 das galt seit der Antike \u00fcber viele Jahrhunderte und schon gar in als seri\u00f6s geltenden Medien. In moralistisch aufgeladenen Zeiten aber nimmt man Ansto\u00df daran, wenn prominente Pers\u00f6nlichkeiten das Zeitliche segnen, die dem politisch-medialen Establishment nicht passen, weil sie sich dem herrschenden Zeitgeist nicht beugten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nBrigitte Bardot war ein eigenwilliger und politisch engagierter Mensch. Sie kehrte mit Ende drei\u00dfig der Filmbranche den R\u00fccken und widmete sich vor allem dem Tierschutz. Daneben \u00e4u\u00dferte sie sich auch politisch, allerdings nicht so, wie man es in deutschen Redaktionsstuben gerne h\u00e4tte. Deshalb rufen ihr Haltungsjournalisten ins noch nicht einmal fertig ausgehobene Grab \u201eMenschenfeindlichkeit\u201c nach. Bardots kritische Haltung etwa zur Migration, zur \u201eMeToo\u201c-Debatte oder zum Islam war allerdings ihr Recht als B\u00fcrgerin. Und es ist in einer freien Gesellschaft auch nicht in Ordnung, Meinungs\u00e4u\u00dferungen zu kriminalisieren.<br \/>\nNat\u00fcrlich darf man sie erw\u00e4hnen, jedoch gewiss nicht in der Form, wie es jetzt in Zeitungen, Magazinen und TV-Nachrichten geschehen ist. Man k\u00f6nnte Brigitte Bardot sogar f\u00fcr ihren Mut loben, sich \u00f6ffentlich gegen gesellschaftliche Entwicklungen auszusprechen, die sie f\u00fcr gef\u00e4hrlich hielt. Stattdessen fokussierten TV-Sender wie ARD, ZDF oder ntv die konservativen Ansichten Bardots.<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nius.de\/medien\/news\/brigitte-bardot-sprachrohr-der-rechten-rassenhass-rassismus-medien\">https:\/\/www.nius.de\/medien\/news\/brigitte-bardot-sprachrohr-der-rechten-rassenhass-rassismus-medien<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Filmstar Brigitte Bardot (91) ist tot \u2013 F\u00fcr sie waren Tiere die besseren Menschen<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nIn ihrer Wahlheimat Saint-Tropez, hinter den Mauern ihres Anwesens La Madrague, gr\u00fcndete sie die Fondation Brigitte Bardot, die bis heute weltweit gegen Tierqu\u00e4lerei k\u00e4mpft. Legend\u00e4r bleibt ihr Einsatz gegen das Schlachten von Robbenbabys in Kanada; die Bilder der Bardot im Eismeer gingen um die Welt. Sie verkaufte ihren Schmuck und ihren Besitz, um die Stiftung zu finanzieren. F\u00fcr sie waren Tiere die besseren Menschen \u2013 treu, ehrlich und ohne Falschheit. Dieser bedingungslose Einsatz brachte ihr weltweit Respekt ein, isolierte sie jedoch auch zunehmend von der menschlichen Gesellschaft.<br \/>\n.<br \/>\nIn ihrem sp\u00e4teren Leben wurde die Bardot ein politischer Mensch<br \/>\nIhr Patriotismus f\u00fcr Frankreich und ihre Angst vor dem Verlust nationaler Identit\u00e4t f\u00fchrten sie zwangl\u00e4ufig in die rechten Milieus. Durch ihre Ehe mit Bernard d\u2019Ormale, einem ehemaligen Berater von Jean-Marie Le Pen, festigte sich ihre Verbindung zum Front National (heute Rassemblement National).<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/firmstar-brigitte-bardot-91-ist-tot\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/firmstar-brigitte-bardot-91-ist-tot\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brigitte Bardot ist mit 91 Jahren bei St.Tropez an der Cote d&#8217;Azur gestorben. Sie r\u00fcttelte an der Moral der Spie\u00dfer-Gesellschaft in den 1950-60er Jahren und an der Stimmigkeit der Woken ab 2015. 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