{"id":142829,"date":"2025-12-13T14:04:10","date_gmt":"2025-12-13T13:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=142829"},"modified":"2025-12-15T16:23:14","modified_gmt":"2025-12-15T15:23:14","slug":"grundschulunterricht-unmoeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grundschulunterricht-unmoeglich\/","title":{"rendered":"Grundschulunterricht unm\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p>An <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/grundschule\/\">Grundschulen<\/a> ist ein geordneter <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/unterricht\/\">Unterricht<\/a> immer weniger m\u00f6glich. Und die heutigen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-brutalitaet\/\">Verh\u00e4ltnisse<\/a> an den Grundschulen zeigen, wie es in Zukunft an allen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a> aussehen wird. Offiziell tragen die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/verwahrlosung\/\">Verrohung<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/\">Gesellschaft<\/a> und die mangelnde finanzielle Unterst\u00fctzung der Schulen die Schuld. <!--more-->Die wahren Gr\u00fcnde der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">Schulmisere<\/a> werden aus <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schule-bildung-migration\/\">Berichten vorort<\/a> ersichtlich, so z.B. aus dem Elternbrief einer Cotbuser Grundschule in (1): Weit \u00fcber 40 Prozent haben einen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationshintergrund\/\">Migrationshintergrund<\/a>, etwa 38 Prozent keine deutsche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsbuergerschaft\/\">Staatsangeh\u00f6rigkeit<\/a>.<\/p>\n<p>Dieser &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/multikulti\/bunt\/\">bunte<\/a> Mix&#8220; (OB von Cottbus) stellt eine \u201e\u00dcberforderung der vorhandenen Strukturen\u201c dar. Kann diese durch die angemahnte Unterst\u00fctzung seitens der Schulbeh\u00f6rde geheilt werden? Engagierte Eltern und Lehrer jedenfalls k\u00f6nnen es nicht.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-gewalt\/\">Gewalt<\/a> bestimmt den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-brutalitaet\/\">Schulalltag<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/sicherheit\/innere-sicherheit\/\">Sicherheit<\/a> der Grundsch\u00fcler ist kaum noch gew\u00e4hrleistet. Die Elternvertreterin formuliert es vorsichtig: \u201eIm Moment k\u00f6nnen wir dieses Versprechen nicht mehr guten Gewissens geben\u201c (4). Die Symptome bek\u00e4mpfen &#8211; noch mehr Geld, noch mehr Lehrer, noch mehr Psychologen, &#8230; &#8211; reicht nicht. Wenn Schule \u00fcber den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulbildung\/\">Bildungsauftrag<\/a> hinaus den Sch\u00fclern auch keine Sicherheit mehr gew\u00e4hren kann, dann mu\u00df endlich den Ursachen der Schulmisere nachgegangen werden.<br \/>\n13.12.2025<br \/>\nDieser Beitrag wurde ohne KI geschrieben.<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Grundschulunterricht unm\u00f6glich&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (6)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Offener Brief der Elternvertretung einer Grundschule in Cottbus<\/strong><br \/>\nEin Offener Brief der Elternvertretung der Regine-Hildebrand-Grundschule macht das Ausma\u00df der Gewalt im Schulalltag deutlich. Kinder gehen mit Angst zur Schule, Eltern f\u00fchlen sich hilflos \u2013 und die bisherigen Ma\u00dfnahmen reichen nicht mehr aus, so die Elternvertretung.<br \/>\n.<br \/>\nSehr geehrte Damen und Herren,<br \/>\nim Namen der Elternschaft der Regine-Hildebrand-Grundschule (RGH) wende ich mich mit gro\u00dfem Respekt und mit dem sehr pers\u00f6nlichen Blick einer Mutter an Sie. Gleichzeitig schreibe ich mit tiefer Sorge und mit einer klaren Erwartung an die Verantwortlichen in unserer Stadt. Die Situation an unserer Schule hat sich in den vergangenen Monaten so zugespitzt, dass die RGH ihren gesetzlichen Auftrag, Kinder psychisch und physisch zu sch\u00fctzen und Bildung in einem angemessenen Rahmen zu erm\u00f6glichen, ohne eine deutlich st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung des Schultr\u00e4gers nicht mehr erf\u00fcllen kann.<br \/>\nViele unserer Kinder gehen inzwischen mit gro\u00dfer Angst und typischen Symptomen wie Bauchschmerzen in die Schule, erz\u00e4hlen von Angst vor bestimmten Wegen, vor einzelnen Gruppen von Mitsch\u00fclern und davor, etwas zu sagen und daf\u00fcr bestraft zu werden. Immer mehr Kinder m\u00f6chten nicht mehr allein zur Schule gehen oder den Heimweg antreten, sondern wollen von uns gebracht und wieder abgeholt werden, weil sie sich allein nicht sicher f\u00fchlen.<br \/>\nEinige Eltern melden ihre Kinder aus Angst sogar vom Hort ab oder die Kinder verweigern eine Hortbetreuung. Als Eltern stehen wir morgens an der T\u00fcr, sehen die Unsicherheit in den Augen unserer Kinder und sollen ihnen gleichzeitig vermitteln, dass Schule ein sicherer Ort ist. Im<br \/>\nMoment k\u00f6nnen wir dieses Versprechen nicht mehr guten Gewissens geben.<br \/>\nIch bin seit \u00fcber f\u00fcnf Jahren Elternsprecherin an der RGH. In dieser Zeit habe ich viele Herausforderungen erlebt, aber noch nie eine Situation, in der so deutlich wird, dass Schule mit ihren eigenen Mitteln an Grenzen st\u00f6\u00dft, die sie ohne politische Entscheidungen nicht \u00fcberwinden kann. Genau aus diesem Grund schreibe ich Ihnen heut, im Namen der gesamten Elternvertretung.<\/p>\n<p>Die Regine-Hildebrand-Grundschule im \u00dcberblick<br \/>\nDie RGH ist eine gro\u00dfe Grundschule im Stadtteil Sachsendorf mit derzeit ca. 464 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Nach der aktuellen schulischen Auswertung besitzen \u00fcber 40 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund und \u00fcber 38 Prozent haben keine deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit.<br \/>\nDas bedeutet konkret: Rund 200 Kinder wachsen in Familien mit Migrationsgeschichte auf, etwa 180 Kinder haben keinen deutschen Pass. Die RGH ist damit eine die am st\u00e4rksten kulturellen und sprachlich heterogenen Grundschulen der Stadt. Diese Vielfalt kann eine gro\u00dfe Chance sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In der aktuellen Lage f\u00fchrt sie jedoch zu einer \u00dcberforderung der vorhandenen Strukturen. F\u00fcr unsere Kinder bedeutet das, dass sie in einer Umgebung lernen m\u00fcssen, die ihnen viel abverlangt und die sie allein nicht tragen k\u00f6nnen. Die RGH ist, um es mit den Worten des Oberb\u00fcrgermeisters aufzugreifen, ein &#8222;bunter Mix&#8220; sehr unterschiedlicher Herkunftsgeschichten. Genau dieser Mix braucht aus unserer Sicht stabile Rahmenbedingungen und zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung, damit er f\u00fcr die Kinder eine Chance bleibt und nicht zur \u00dcberforderung wird.<\/p>\n<p>Konkrete Vorf\u00e4lle &#8211; Realit\u00e4t an der RGH<br \/>\nIn den vergangenen Monaten kam es an der RGH zu einer Reihe dokumentierter Vorf\u00e4lle, die genau das \u201eMassive\u201c, von dem Stadt und Land in ihren \u00f6ffentlichen Stellungnahmen sprechen, bereits im Grundschulalter sichtbar machen. Unter anderem:<br \/>\n&#8211; Ein Kind wurde derart heftig angegriffen, dass Rippenprellungen und eine Gehirnersch\u00fctterung diagnostiziert wurden.<br \/>\n&#8211; Es wurde Reizgas verspr\u00fcht. Mehrere Kinder hatten gesundheitliche Beschwerden und mussten teilweise medizinisch betreut werden, die Polizei wurde eingeschaltet<br \/>\n&#8211; Es kam wiederholt zu Schl\u00e4gen, Tritten und St\u00fcrzen, deren Folgen \u00e4rztlich behandelt werden mussten.<br \/>\n&#8211; Kinder wurden bedroht mit Aussagen, sinngem\u00e4\u00df: \u201eWenn du etwas sagst, bekommst du Schl\u00e4ge.\u201c<br \/>\n&#8211; Freunde bereits suspendierter Kinder haben gezielt andere Kinder angegriffen. Angriffe auf Kinder werden also zum Teil als Reaktion auf schulische Ma\u00dfnahmen und elterliche Interventionen verlagert.<br \/>\n&#8211; Kinder berichten von Erpressungen und massiven Beleidigungen, die weit \u00fcber das hinausgehen, was man unter kindlichen \u201eRangeleien\u201c verstehen k\u00f6nnte.<br \/>\n&#8211; Zivilcourage wird mit Androhung und Durchf\u00fchrung von Gewalt bestraft<\/p>\n<p>Hinter jedem dieser Punkte steht ein Kind mit Schmerzen, Angst und oft auch Scham. Es f\u00e4llt uns schwer, diese Beispiele \u00fcberhaupt aufzuschreiben, weil wir wissen, wie sehr sie die betroffenen Kinder und ihre Familien belasten. Viele von uns h\u00f6ren abends S\u00e4tze wie: \u201eIch will da nicht mehr hin\u201c oder \u201eBitte lass mich morgen krank sein\u201c. Das ist kein normales Grundschulleben mehr.<br \/>\nDiese Beispiele stehen nicht f\u00fcr Einzelf\u00e4lle, sondern f\u00fcr eine Entwicklung, die sich \u00fcber Monate hinweg verfestigt hat. Viele Kinder \u00e4u\u00dfern, dass sie Angst vor bestimmten Mitsch\u00fclergruppen, vor bestimmten Wegen oder Orten auf dem Schulgel\u00e4nde haben. Einige m\u00f6chten die Schule ohne Begleitung durch Erwachsene gar nicht mehr betreten.<\/p>\n<p>Auswirkungen auf Lernen und Unterricht<br \/>\nDie Folgen f\u00fcr den Unterricht und die Lernentwicklung sind gravierend. Unsere Kinder erleben im Alltag, dass ein erheblicher Teil der Unterrichtszeit nicht f\u00fcr den eigentlichen Bildungsauftrag genutzt werden kann, sondern f\u00fcr:<br \/>\n&#8211; die Aufarbeitung von Vorf\u00e4llen,<br \/>\n&#8211; Deeskalation in der Klasse,<br \/>\n&#8211; Gespr\u00e4che mit betroffenen Kindern und Eltern,<br \/>\n&#8211; die Stabilisierung ver\u00e4ngstigter oder aufgebrachter Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler,<br \/>\n&#8211; das Wiederherstellen einer minimalen Lernatmosph\u00e4re.<br \/>\nDiese Arbeit ist p\u00e4dagogisch notwendig und verantwortungsvoll. Wir sehen und wertsch\u00e4tzen jeden Tag, wie sehr sich die Lehrkr\u00e4fte bem\u00fchen, unseren Kindern gerecht zu werden und ihnen trotz allem Halt zu geben. Gleichzeitig hat dies zur Konsequenz, dass der Unterrichtsstoff nicht vollst\u00e4ndig vermittelt werden kann. Lernzeit geht verloren. Besonders betroffen sind Kinder, die ohnehin schon durch Sprachbarrieren oder schwierige famili\u00e4re Rahmenbedingungen benachteiligt sind. Damit verschieben sich Lernl\u00fccken von Woche zu Woche weiter in die Zukunft.<\/p>\n<p>Lehrerinnen und Lehrer sind aus \u00dcberzeugung in ihren Beruf gegangen, um Kinder zu unterrichten, zu begleiten und zu st\u00e4rken. Heute verbringen sie jedoch einen immer gr\u00f6\u00dferen Teil ihrer Zeit mit Dokumentation, Verwaltung und der Bearbeitung von Krisensituationen. Lehrer sollen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unterrichten und nicht verwalten. Genau das w\u00fcnschen wir uns als Eltern f\u00fcr unsere Kinder.<br \/>\nViele M\u00fctter und V\u00e4ter fragen mich inzwischen, ob ihre Kinder hier noch eine faire Chance auf gute Bildung haben oder ob sie schon in der Grundschule abgeh\u00e4ngt werden.<br \/>\nIn der Summe bedeutet dies: Die RGH k\u00e4mpft nicht nur mit Gewaltvorf\u00e4llen, sondern auch mit einer schleichenden Aush\u00f6hlung ihres Bildungsauftrags.<br \/>\nSprachbarrieren und kulturelle Herausforderungen<br \/>\nDie RGH ist eine Schule mit einem hohen Anteil an Kindern, die bei Schuleintritt kaum oder gar kein Deutsch sprechen. Die Zahlen sind bekannt, sie stehen in den eigenen schulischen Statistiken und spiegeln sich im Alltag wider. Sprachbarrieren f\u00fchren zu:<br \/>\n&#8211; Missverst\u00e4ndnissen im Unterricht,<br \/>\n&#8211; Konflikten auf dem Schulhof,<br \/>\n&#8211; Unklarheit dar\u00fcber, was Regeln bedeuten,<br \/>\n&#8211; fehlender M\u00f6glichkeit f\u00fcr Kinder, Konflikte verbal zu kl\u00e4ren,<br \/>\n&#8211; eingeschr\u00e4nkter Einbindung von Eltern in Schulprozesse, wenn diese selbst nur eingeschr\u00e4nkt Deutsch sprechen.<\/p>\n<p>Die MBJS-Pressemitteilung vom 15.09.2025 best\u00e4tigt genau diesen Zusammenhang: Kinder sollen bereits vor der Einschulung ausreichend Deutsch sprechen k\u00f6nnen, Sprachkenntnisse werden als entscheidender Schl\u00fcssel f\u00fcr Teilhabe und Schulerfolg benannt. Fr\u00fchere und verpflichtende Sprachstandsfeststellungen und gezielte F\u00f6rderung werden als Ziel beschrieben.<br \/>\nOberb\u00fcrgermeister Tobias Schick betont in diesem Zusammenhang sinngem\u00e4\u00df, dass ausreichende Deutschkenntnisse der Schl\u00fcssel daf\u00fcr seien, dass kein Kind und keine Familie benachteiligt wird und dass genau dies auch vielen gut integrierten Menschen mit Migrationshintergrund wichtig ist.<\/p>\n<p>An der RGH erleben wir t\u00e4glich, was passiert, wenn diese Ziele zwar politisch formuliert, aber praktisch nicht ausreichend hinterlegt werden: Kinder mit unzureichenden Sprachkenntnissen landen geb\u00fcndelt an wenigen Schulen, ohne dass diese Schulen zus\u00e4tzliche, passende Ressourcen erhalten. Die RGH ist eine dieser Schulen. Hinzu kommen in Teilen patriarchale Strukturen in einzelnen Familien, die in der t\u00e4glichen Arbeit sichtbar werden:<br \/>\n&#8211; autorit\u00e4re Rollenvorstellungen f\u00fcr Jungen,<br \/>\n&#8211; untergeordnete Rollen f\u00fcr M\u00e4dchen,<br \/>\n&#8211; Legitimierung k\u00f6rperlicher und verbaler Konfliktl\u00f6sung,<br \/>\n&#8211; erschwerte Kooperation mit Eltern, wenn schulische Erwartungen und famili\u00e4re Normen weit auseinanderliegen.<\/p>\n<p>Die Schule versucht, dem p\u00e4dagogisch zu begegnen. Ohne Verst\u00e4rkung aus Schultr\u00e4ger, Schulamt und Landesebene kann sie diese tief verwurzelten Muster allein nicht ver\u00e4ndern. Engagement der Schule &#8211; und seine Grenzen Die RGH handelt. Sie besch\u00f6nigt nichts und arbeitet eng mit allen beteiligten Stellen zusammen. Unter anderen:<br \/>\n&#8211; kontinuierlicher Austausch mit der Schulsozialarbeit,<br \/>\n&#8211; Zusammenarbeit mit Polizei und Jugendamt,<br \/>\n&#8211; Anwendung der im Schulgesetz vorgesehenen Ordnungsma\u00dfnahmen,<br \/>\n&#8211; Erarbeitung eines Gewaltpr\u00e4ventionskonzeptes,<br \/>\n&#8211; Beschluss der Schulkonferenz am 06.10.2025, einen Sicherheitsdienst weiter einzusetzen und diesen zu verstetigen.<br \/>\nDie ersten Ma\u00dfnahmen zeigten kurzzeitig eine leichte Entspannung. Es gab Tage, an denen der Schulhof ruhiger war und Kinder sich sicherer f\u00fchlten. Viele Kinder haben uns Eltern erz\u00e4hlt, dass ihnen allein die sichtbare Pr\u00e4senz von Sicherheitskr\u00e4ften geholfen hat, sich nicht mehr ganz so ausgeliefert zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Doch: Auch wenn die Einf\u00fchrung des Sicherheitsdienstes und anderer Ma\u00dfnahmen zun\u00e4chst zu einer geringf\u00fcgigen Beruhigung im Schulalltag f\u00fchrte, war dieser Effekt nicht nachhaltig. Nach wenigen Wochen verpuffte die Wirkung nahezu vollst\u00e4ndig, und es kam erneut zu einer H\u00e4ufung schwerwiegender Vorf\u00e4lle. Dies belegt, dass die eingeleiteten Ma\u00dfnahmen in Umfang und Ausgestaltung nicht ausreichend sind, um einer Schule mit der besonderen Belastungslage der RGH dauerhaft Sicherheit zu geben.<br \/>\nEin kurzfristiger Effekt ist nicht das Ziel. Wir brauchen keine Momentaufnahmen, sondern nachhaltige L\u00f6sungen, die mehr als nur wenige Wochen tragen. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind strukturell:<br \/>\n&#8211; Der Sicherheitsdienst ist personell zu knapp ausgestattet, um auf einem gro\u00dfen, komplexen Gel\u00e4nde an allen kritischen Stellen pr\u00e4sent zu sein.<br \/>\n&#8211; Die rechtlichen Vorgaben setzten die Eingriffsschwelle so hoch, dass Sicherheitskr\u00e4fte in vielen Situationen, in denen sich Kinder bereits bedroht f\u00fchlen, gar nicht oder nur sehr eingeschr\u00e4nkt handeln d\u00fcrfen.<br \/>\n&#8211; Die Schulsozialarbeit ist engagiert, aber deutlich \u00fcberlastet. Der Bedarf an muttersprachlicher sozialp\u00e4dagogischer Unterst\u00fctzung wird von allen Seiten anerkannt, ist aber in der RGH real nicht abgebildet.<br \/>\n&#8211; Ordnungsma\u00dfnahmen nach Schulgesetz greifen ohne enge, abgestimmte Begleitung durch Jugendamt und Schulaufsicht nur begrenzt.<br \/>\nDie Schule kann unter diesen Umst\u00e4nden nicht mehr leisten, als sie bereits tut. Wir m\u00f6chten ausdr\u00fccklich festhalten, dass sich unser Schreiben nicht gegen die Schulleitung oder die Lehrkr\u00e4fte richtet, sondern f\u00fcr sie und vor allem f\u00fcr unsere Kinder.<\/p>\n<p>Rechtliche Grundlage und Kinderrechte<br \/>\nDas Brandenburgische Schulgesetz ist an dieser Stelle eindeutig:<br \/>\n&#8211; \u00a7 4 Absatz 3 BbgSchulG garantiert den Schutz der k\u00f6rperlichen und seelischen<br \/>\nUnversehrtheit von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern.<br \/>\n&#8211; \u00a7\u00a7 63 und 64 BbgSchulG regeln Ordnungsma\u00dfnahmen bei Verst\u00f6\u00dfen und<br \/>\nGef\u00e4hrdungen.<br \/>\n&#8211; \u00a7 62 Absatz 8 die \u00dcberweisung in eine andere Schule, die Entlassung von einer Schule oder Verweisung von allen Schulen aufgrund einer Ordnungsma\u00dfnahme<br \/>\nDiese Normen gelten nicht nur im Prinzip, sondern f\u00fcr jedes einzelne Kind an der RGH.<br \/>\nWenn Gewalt, Drohungen, Erpressungen und Angst zum Schulalltag geh\u00f6ren und Unterricht systematisch von der Aufarbeitung dieser Vorf\u00e4lle \u00fcberlagert wird, dann ist offensichtlich, dass dieses Recht an der RGH faktisch nicht mehr in dem Ma\u00dfe gew\u00e4hrleistet wird, wie es das Gesetz fordert.<br \/>\nF\u00fcr mich als Mutter ber\u00fchrt es sehr, wenn Kinderrechte auf dem Papier klar formuliert sind, im Alltag unserer Kinder aber nicht sp\u00fcrbar werden. Die Schule allein kann diese L\u00fccke nicht schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Damit wird das aus dem Schulgesetz folgende Schutzgebot zu einem Auftrag an den Schultr\u00e4ger und an die Stadtpolitik.<br \/>\nWir wissen, dass sich Politik bei schulischen Problemen h\u00e4ufig auf bestehende Gesetze und Zust\u00e4ndigkeiten beruft. Gleichzeitig sind es genau die politischen Gremien, die diese Gesetze beschlie\u00dfen und sie bei Bedarf \u00e4ndern k\u00f6nnen. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche rechtliche Regelungen zum Teil sehr schnell angepasst, wenn der politische Wille dazu vorhanden war.<br \/>\nAus Sicht der Elternschaft darf der Hinweis auf das geltende Recht daher nicht das Ende der Diskussion sein. Er muss der Ausgangspunkt f\u00fcr eine ehrliche Pr\u00fcfung sein, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen noch geeignet sind, unsere Kinder wirksam zu sch\u00fctzen und Schulen in besonders belasteten Stadtteilen ausreichend zu st\u00e4rken.<br \/>\nWir bitten Sie ausdr\u00fccklich, sich in dieser Frage nicht hinter der Aussage \u201eDie Rechtslage l\u00e4sst es nicht zu\u201c zu verstecken. Recht ist kein Naturgesetz, sondern ver\u00e4nderbar, wenn sich eine demokratische Mehrheit dazu entschlie\u00dft. In anderen Politikfeldern wurden in den vergangenen<br \/>\nJahren in sehr kurzer Zeit weitreichende \u00c4nderungen beschlossen, wenn sie dem politischen Weltbild und den gesetzten Priorit\u00e4ten entsprachen. Unsere Kinder d\u00fcrfen hier keine geringere Priorit\u00e4t haben!<br \/>\nWenn die bestehenden Regelungen nicht ausreichen, erwarten wir, dass die verantwortlichen politischen Ebenen auf kommunaler wie auf Landesebene die notwendigen \u00c4nderungen aktiv ansto\u00dfen.<\/p>\n<p>Was Stadt und Land \u00f6ffentlich sagen &#8211; und was an der RGH ankommt<br \/>\nIn der Sicherheitskonferenz in Cottbus und in der MBJS-Pressemitteilung vom 15.09.2025 sowie in der Pressekonferenz vom 19.08.2025 wurden mehrere wichtige Punkte betont:<br \/>\n&#8211; Gewalt an Schulen sei zu lange untersch\u00e4tzt und teils sch\u00f6ngeredet worden.<br \/>\n&#8211; Man habe zu sp\u00e4t und zu wenig abgestimmt reagiert.<br \/>\n&#8211; Sprachkenntnisse seien zentraler Schl\u00fcssel f\u00fcr Teilhabe und Schulerfolg.<br \/>\n&#8211; Lehrkr\u00e4fte m\u00fcssten entlastet und gest\u00e4rkt werden.<br \/>\n&#8211; Besonders belastete Schulen sollten gezielt zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung erhalten.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Tobias Schick sagte sinngem\u00e4\u00df, man brauche keine Verweise mehr darauf, was nicht gehe, und keine Wortklauberei um Quoten, sondern konkrete Abmachungen, wie man ein bereits erkanntes Problem endlich angehe.<\/p>\n<p>Genau diese Situation liegt an der RGH vor: Das Problem ist erkannt. Es ist dokumentiert. Es ist im politischen Raum beschrieben worden.<br \/>\nEs ist weder neu noch \u00fcberraschend. An vielen Stellen der Stadt und des Landes ist dar\u00fcber gesprochen worden. Was jedoch fehlt, sind an unserer Schule:<br \/>\n&#8211; die konkret vereinbarten und umgesetzten zus\u00e4tzlichen Ressourcen,<br \/>\n&#8211; die strukturelle Entlastung,<br \/>\n&#8211; die verl\u00e4ssliche St\u00e4rkung der Schulsozialarbeit,<br \/>\n&#8211; eine sp\u00fcrbare Verbesserung der Sicherheitslage,<br \/>\n&#8211; und der Schutz der Lernzeit.<\/p>\n<p>Damit entsteht ein Widerspruch zwischen den \u00f6ffentlich formulierten Zielen und der erlebten Realit\u00e4t an unserer Grundschule. Unsere Kinder sp\u00fcren diesen Widerspruch sehr deutlich.<br \/>\nDie RGH als Kipppunkt im Stadtteil &#8211; was unten nicht gel\u00f6st wird, kommt oben an<br \/>\nDie RGH kann nicht isoliert betrachtet werden. Sie steht in einem direkten Zusammenhang mit den weiterf\u00fchrenden Schulen im Stadtteil, insbesondere der Sachsendorfer Oberschule.<br \/>\nWas Kinder in der Grundschule an Mustern mitnehmen, im Umgang mit Konflikten, mit Autorit\u00e4t, mit Geschlechterrollen, mit Sprache, verschwindet nicht beim Wechsel in die siebte Klasse. Es verstetigt sich. Wenn in der Grundschule:<br \/>\n&#8211; Gewalt als wirksames Mittel erlebt und nicht wirkungsvoll begrenzt wird,<br \/>\n&#8211; demokratische Konfliktkultur nicht konsequent einge\u00fcbt werden kann,<br \/>\n&#8211; Unterricht wegen st\u00e4ndiger Aufarbeitung von Vorf\u00e4llen ausf\u00e4llt,<br \/>\n&#8211; Sprachf\u00f6rderung nicht in dem Umfang stattfindet, wie sie n\u00f6tig w\u00e4re, dann entsteht zwangsl\u00e4ufig sp\u00e4ter an den weiterf\u00fchrenden Schulen eine Situation, die mit deutlich h\u00f6herem Aufwand und unter gr\u00f6\u00dferem gesellschaftlichem Druck bearbeitet werden muss.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen unten etwas erreichen, damit sich oben etwas \u00e4ndert.<br \/>\nDie Elternschaft ist sich bewusst, dass Gewalt und Kriminalit\u00e4t im Jugendalter ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellen, wie es auch das MBJS beschreibt. Entscheidend ist aber: Die fr\u00fchesten Weichen werden in den Klassen 1 bis 6 gestellt. Wenn wir die RGH als Grundschule im Stadtteil nicht deutlich st\u00e4rken, zahlen sp\u00e4ter die weiterf\u00fchrenden Schulen, die Jugendhilfe, die Justiz, die Polizei und letztlich die gesamte Stadt einen hohen Preis.<\/p>\n<p>Bewertung der bisherigen Ma\u00dfnahmen &#8211; Wirkung verpufft<br \/>\nDie Stadt betont in der MBJS-Pressemitteilung, die im Sommer eingeleiteten Konsequenzen h\u00e4tten bereits Wirkung gezeigt und ein st\u00f6rungsfreier Start ins neue Schuljahr sei gelungen. F\u00fcr die RGH gilt dies ausdr\u00fccklich nicht in nachhaltiger Weise.<br \/>\nAn unserer Schule war kurzfristig eine leichte Beruhigung sp\u00fcrbar, vor allem durch die blo\u00dfe Pr\u00e4senz eines Sicherheitsdienstes und die erh\u00f6hte Aufmerksamkeit aller Beteiligten. Doch dieser Effekt hielt nur kurz. Nach wenigen Wochen kam es wieder zu einer H\u00e4ufung schwerwiegender Vorf\u00e4lle.<br \/>\nEs wurde gehandelt, aber nicht in dem Umfang und mit der Intensit\u00e4t, die f\u00fcr eine Grundschule mit der Belastungslage der RGH erforderlich w\u00e4re. Die Wirkung der Ma\u00dfnahmen ist dadurch weitgehend verpufft.<\/p>\n<p>Gerade weil an anderen Schulen erkennbar Verbesserungen eingetreten sind, zeigt der Verlauf an der RGH, dass unsere Schule zu den Einrichtungen geh\u00f6rt, f\u00fcr die die Standardma\u00dfnahmen nicht ausreichen. Hier braucht es deutlich mehr.<br \/>\nUnsere Forderungen an die Stadtverordnetenversammlung<br \/>\nVor diesem Hintergrund bittet die Elternschaft der RGH die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung um folgende konkrete Schritte.<br \/>\nWir fordern alle Fraktionen ausdr\u00fccklich auf, in dieser Frage fraktions\u00fcbergreifend an einem Strang zu ziehen und den Schutz der Kinder an der RGH als gemeinsame Aufgabe zu begreifen:<br \/>\n1. Verst\u00e4rkung und Verstetigung des Sicherheitsdienstes an der RGH<br \/>\n&#8211; ausreichende und personelle Ausstattung,<br \/>\n&#8211; verl\u00e4ssliche Pr\u00e4senz w\u00e4hrend der gesamten Kernunterrichtszeit,<br \/>\n&#8211; konzeptionelle Anbindung an schulische Abl\u00e4ufe.<\/p>\n<p>2. Ein verbindliches Ma\u00dfnahmenpaket zur konsequenten Umsetzung von Ordnungsma\u00dfnahmen<br \/>\n&#8211; abgestimmte Verfahren mit Jugendamt, Schulamt und Polizei,<br \/>\n&#8211; klare und nachvollziehbare Abl\u00e4ufe bei wiederholt auftretender Gewalt,<br \/>\n&#8211; effektiver Schutz betroffener Kinder,<br \/>\n&#8211; Vereinfachung der Dokumentations- und Meldewege mit dem klaren Ziel, dass Lehrkr\u00e4fte wieder mehr Zeit f\u00fcr Unterricht und Beziehungsgestaltung haben als f\u00fcr Verwaltung.<\/p>\n<p>3. Deutlicher Ausbau der Schulsozialarbeit an der RGH<br \/>\n&#8211; zus\u00e4tzliche sozialp\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte,<br \/>\n&#8211; Einsatz muttersprachlicher Kr\u00e4fte f\u00fcr besonders betroffene Gruppen,<br \/>\n&#8211; verl\u00e4ssliche, nicht nur projektbezogene Finanzierung.<\/p>\n<p>4. Politische R\u00fcckendeckung f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und Schulleitung bei konsequentem Handeln<br \/>\n&#8211; klare \u00f6ffentliche Botschaft der Stadt, dass Lehrkr\u00e4fte und Schulleitung unterst\u00fctzt werden, wenn sie Kinder konsequent vor Gewalt sch\u00fctzen,<br \/>\n&#8211; Schutz vor einer Beschwerdekultur, die konsequentes p\u00e4dagogisches Eingreifen<br \/>\ndelegitimiert,<br \/>\n&#8211; St\u00e4rkung der Schulen in Konfliktsituationen mit Eltern, wenn diese Ma\u00dfnahmen zum Schutz anderer Kinder infrage stellen.<\/p>\n<p>5. Ber\u00fccksichtigung der besonderen Belastungslage der RGH in allen schulpolitischen Fragen<br \/>\n&#8211; bei Ressourcenverteilung,<br \/>\n&#8211; bei Zuweisungen und Einzugsbereichen,<br \/>\n&#8211; bei der Planung zus\u00e4tzlicher F\u00f6rderangebote.<\/p>\n<p>6. Keine weitere Ank\u00fcndigungspolitik und Beschwichtigungen<br \/>\nDie Elternschaft der Regine-Hildebrand-Grundschule sagt dies mit allem Respekt, aber in<br \/>\ngro\u00dfer Klarheit:<br \/>\nWir haben keine Kraft mehr f\u00fcr Ank\u00fcndigungspolitik oder Beschwichtigungen.<br \/>\nWir wissen, dass viele Gespr\u00e4che gef\u00fchrt wurden. Wir wissen, dass runde Tische stattgefunden haben. Wir wissen, dass viel gepr\u00fcft und beraten wurde.<br \/>\nDoch die Lage an der RGH spricht eine andere Sprache. W\u00e4hrend wir Protokolle lesen und Pressemitteilungen h\u00f6ren, erleben unsere Kinder auf dem Schulhof etwas ganz anderes.<br \/>\nWir erwarten daher:<br \/>\n&#8211; konkrete Beschl\u00fcsse,<br \/>\n&#8211; klar benannte Verantwortlichkeiten,<br \/>\n&#8211; verbindliche Zeitpl\u00e4ne,<br \/>\n&#8211; \u00fcberpr\u00fcfbare Umsetzung.<\/p>\n<p>Wir sagen das nicht, um Schuldige zu suchen oder mit dem Finger auf einzelne Personen zu zeigen. Wir sagen es, weil wir die Verantwortung f\u00fcr unsere Kinder im Herzen tragen und ihnen nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, warum sie weiter Angst haben m\u00fcssen, obwohl alle Verantwortlichen das Problem l\u00e4ngst kennen.<br \/>\nWir werden die Entwicklung aufmerksam verfolgen und gegen\u00fcber der Elternschaft transparent machen, welche Schritte erfolgt sind und welche nicht.<\/p>\n<p>Bitte um R\u00fcckmeldung und Einladung zur Elternsprecherkonferenz<br \/>\nZudem laden wir Sie hiermit herzlich zur n\u00e4chsten Sitzung der Elternsprecherkonferenz der Regine-Hildebrand-Grundschule ein und bitten Sie darum, uns bis sp\u00e4testens 23. Dezember 2025 per E-Mail mitzuteilen, ob und durch wen Sie an dieser Sitzung teilnehmen werden, damit wir Ihre R\u00fcckmeldung in unsere geplante au\u00dferordentliche Elternsprecherkonferenz im Januar einbeziehen k\u00f6nnen.<br \/>\nDatum: Donnerstag, 19. Januar 2026<br \/>\nUhrzeit: 17.00 Uhr<br \/>\nOrt: Aula, Haus B, Regine-Hildebrand-Grundschule<br \/>\nTheodor-Storm-Stra\u00dfe 22, 03050 Cottbus<br \/>\nIhre Teilnahme w\u00e4re ein wichtiges Zeichen f\u00fcr die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden unserer Schule, dass die Situation der RGH von der Stadtpolitik ernst genommen wird und dass die in der \u00d6ffentlichkeit formulierten Absichten nun in konkrete Ma\u00dfnahmen f\u00fcr unsere Schule \u00fcbergehen.<br \/>\n<em><strong>Unsere Kinder haben nur diese eine Grundschulzeit. Sie ist kurz und pr\u00e4gt ein ganzes Leben. Wir w\u00fcnschen uns von Herzen, dass sie an der Regine-Hildebrand-Grundschule wieder von Sicherheit, Vertrauen und echter Lernfreude gepr\u00e4gt sein kann.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen Christin Wulf<br \/>\nIm Namen der Elternschaft der Regine-Hildebrand-Grundschule Cottbus<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.radiocottbus.de\/lausitz-news\/2025\/12\/11\/gewalt-an-cottbuser-grundschule-eltern-gehen-an-die-oeffentlichkeit\/\">https:\/\/www.radiocottbus.de\/lausitz-news\/2025\/12\/11\/gewalt-an-cottbuser-grundschule-eltern-gehen-an-die-oeffentlichkeit\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Bauchschmerzen vor Angst: Elternbrief aus Cottbus beschreibt Horrorzust\u00e4nde an Grundschule<\/strong><br \/>\nDie Elternvertretung der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus schl\u00e4gt Alarm: Gewalt, Drohungen und Angst bestimmen laut offenem Brief zunehmend den Schulalltag, viele Kinder gehen mit gro\u00dfer Furcht zur Schule. Fast 40 Prozent der Kinder haben keine deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMit Blick auf die Sicherheit der Sch\u00fcler hei\u00dft es: \u201eIm Moment k\u00f6nnen wir dieses Versprechen nicht mehr guten Gewissens geben.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.12.2025 bitte lesen uf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/bauchschmerzen-vor-angst-elternbrief-auf-cottbus-beschreibt-horrorzustaende-an-grundschule\/\">https:\/\/apollo-news.net\/bauchschmerzen-vor-angst-elternbrief-auf-cottbus-beschreibt-horrorzustaende-an-grundschule\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) \u201eGro\u00dfe Angst bei vielen Kindern\u201c \u2212 Eltern berichten von Gewalt an Grundschule<\/strong><br \/>\n<strong>Offener Brief in Cottbus<\/strong><br \/>\nNach einem Brandbrief von Eltern einer Grundschule will die Stadt Cottbus st\u00e4rker gegen steigende Gewalt vorgehen \u2212 bis hin zum Aus f\u00fcr gewaltt\u00e4tige Kinder im Regelbetrieb.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nHeute reichten \u201eeine H\u00e4nselei oder eine Bemerkung offenbar schon aus, um handgreiflich zu werden bis hin zu Pr\u00fcgeleien und K\u00f6rperverletzungen\u201c. Die Reaktionen darauf seien schwierig, da Kinder strafrechtlich nicht belangt werden k\u00f6nnten. Kurzfristige Suspendierungen \u00e4nderten nichts an der bestehenden Schulpflicht.<br \/>\nEs fehle zudem an spezialisierten Einrichtungen, die besonders schwer steuerbare Kinder au\u00dferhalb der Regelschule beschulen k\u00f6nnten. Ein Schulwechsel w\u00fcrde Probleme \u201ewohl nur verlagern\u201c.<br \/>\nVor dem Hintergrund eskalierender Gewalt- und Straftaten im Fr\u00fchsommer hatte Oberb\u00fcrgermeister Schick im August Ma\u00dfnahmen wie einen Sicherheitsdienst an Schulen angek\u00fcndigt. Die Stadt verweist auf Gef\u00e4hrderansprachen mit Eltern sowie Angebote \u00fcber Schulsozialarbeit, Migrationssozialarbeit und Sport. Zudem strebe die Verwaltung an, bei migrantischem Hintergrund und je nach Aufenthaltsstatus Familien bei anhaltenden Straftaten in andere Kommunen zu verweisen oder Abschiebungen zu initiieren \u2013 allerdings seien die rechtlichen H\u00fcrden hoch und die Zust\u00e4ndigkeiten nicht allein bei der Stadt.<br \/>\n.. Alles vom 11.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article693c1e4c840050c4769111b1\/cottbus-grosse-angst-bei-vielen-kindern-eltern-berichten-von-gewalt-an-grundschule.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article693c1e4c840050c4769111b1\/cottbus-grosse-angst-bei-vielen-kindern-eltern-berichten-von-gewalt-an-grundschule.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Brief einer Mutter aus Cottbus beschreibt Horror-Zust\u00e4nde an Grundschule<\/strong><br \/>\nEin offener Brief aus der Elternschaft der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus sorgt f\u00fcr Aufsehen: Eine Elternsprecherin schildert darin aus der Perspektive einer Mutter einen Schulalltag, der von Angst, Gewalt und Drohungen gepr\u00e4gt sei. Adressiert ist das Schreiben an Politik und Verwaltung \u2013 verbunden mit der Forderung nach sp\u00fcrbarer Unterst\u00fctzung.<br \/>\nIn dem Brief hei\u00dft es, die Schule k\u00f6nne Eltern derzeit nicht mehr glaubhaft zusichern, dass ihre Kinder sicher seien. W\u00f6rtlich schreibt die Verfasserin: \u201eIm Moment k\u00f6nnen wir dieses Versprechen nicht mehr guten Gewissens geben.\u201c Gleichzeitig warnt sie, der gesetzliche Auftrag zum Schutz der Kinder \u2013 k\u00f6rperlich wie seelisch \u2013 sei ohne zus\u00e4tzliche Hilfe des Schultr\u00e4gers kaum noch zu erf\u00fcllen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nius.de\/gesellschaft\/news\/brief-einer-mutter-aus-cottbus-beschreibt-horror-zustaende-an-grundschule\/97363e83-fcae-432f-bd73-052c2e99eb94\">https:\/\/www.nius.de\/gesellschaft\/news\/brief-einer-mutter-aus-cottbus-beschreibt-horror-zustaende-an-grundschule\/97363e83-fcae-432f-bd73-052c2e99eb94<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) \u201eDas ist einfach nicht mehr auszuhalten\u201c, sagt der Vater \u00fcber die Zust\u00e4nde an der Grundschule<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWas haben Ihre T\u00f6chter an der Regine-Hildebrandt-Grundschule erlebt?<br \/>\nRoberto Spiering: Bedrohungen, t\u00e4tliche Angriffe, den Griff in den Schritt. Alle meine Kinder haben Erfahrungen dieser Art machen m\u00fcssen. Im vergangenen Schuljahr wurde meine damals achtj\u00e4hrige Tochter zum Beispiel auf dem Nachhauseweg von vier Jungs attackiert. Sie haben sie gesto\u00dfen, ihren Ranzen weggenommen. Sie ist zwei Mal gest\u00fcrzt.<br \/>\nDaniela Spiering: Meine Tochter hat mich dann telefonisch zur Hilfe gerufen. Als ich kam, wurde ich als \u201eFotze\u201c, \u201eSchlampe\u201c und \u201eNazi\u201c bezeichnet.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWas sind das f\u00fcr Kinder, die so etwas machen?<br \/>\nDaniela Spiering: Es sind Problemkinder mit Migrationshintergrund, immer wieder dieselben. Ihre Namen sind zum Beispiel Ali, Mohammed und Ahmed.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWelche Rolle spielen die Eltern der migrantischen Kinder?<br \/>\nDaniela Spiering: Offenbar hat die Schule Probleme, mit den Eltern auch nur in Kontakt zu treten. Schon allein, weil diese Eltern die deutsche Sprache nicht beherrschen. Zu Elterngespr\u00e4chen erscheinen sie nicht. So lassen sich Probleme nat\u00fcrlich nicht l\u00f6sen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 14.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/interview\/2025\/das-ist-einfach-nicht-mehr-auszuhalten-sagt-der-vater-ueber-die-zustaende-an-der-grundschule\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/interview\/2025\/das-ist-einfach-nicht-mehr-auszuhalten-sagt-der-vater-ueber-die-zustaende-an-der-grundschule\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) N\u00e4chster Brandbrief: Lehrer an Migrantenschule Ludwigshafen rufen um Hilfe<\/strong><br \/>\nMesserangriff, Todesdrohungen, Reizgas, Feuerwerk im Klassenzimmer: In einem Brief schildern Lehrer einer Migranten-Schule in Ludwigshafen einen Alltag aus Gewalt und Enthemmung \u2013 bis zu einem versuchten Mord an einer Lehrerin. Die Briefschreiber fordern Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nDas Lehrerkollegium einer Realschule im rheinland-pf\u00e4lzischen Ludwigshafen hat sich mit einem Brandbrief an das Bildungsministerium gewandt. Darin berichtet es von Angriffen, Bedrohungen und Gewaltexzessen an der Bildungsanstalt, wie die Bild berichtet, der der Brief vorliegt. Ein Messerangriff gegen eine Lehrerin wird seit Montag vor Gericht verhandelt. Eine 16j\u00e4hrige Sch\u00fclerin hatte dabei versucht, die Lehrkraft zu ermorden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nVor allem Sch\u00fcler mit Migrationshintergrund w\u00fcrden nach Aussage der Briefschreiber weibliche Lehrkr\u00e4fte verbal angehen. So zitiert das Schreiben S\u00e4tze wie \u201eHalt die Fresse, du Schlampe\u201c oder \u201eIch fick dich\u201c. In anderen F\u00e4llen sei es dazu gekommen, da\u00df Sch\u00fcler das Ges\u00e4\u00df von Lehrerinnen filmten oder von ihnen Fake-Konten auf sozialen Medien erstellten.<br \/>\nEin geregelter Unterricht ist nicht m\u00f6glich<br \/>\nIn einigen F\u00e4llen sollen Eltern das Verhalten ihrer Spr\u00f6\u00dflinge sogar befeuert haben. Laut dem Brandbrief drohte ein Sch\u00fcler einer Lehrerin, er werde ihre Autoreifen aufstechen, sollte sie ihm keine bessere Note geben. Der Vater des Kindes habe darauf mit den Worten reagiert: \u201eDas ist ein Schei\u00df-Auto. Ist doch nicht schlimm, wenn da was passiert!\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.12.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/deutschland\/2025\/naechster-brandbrief-jetzt-rufen-die-lehrer-einer-weiteren-migrantenschule-um-hilfe\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/deutschland\/2025\/naechster-brandbrief-jetzt-rufen-die-lehrer-einer-weiteren-migrantenschule-um-hilfe\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/panorama\/10-seitiges-schreiben-zeigt-das-ganze-ausmass-der-gewalt-an-ludwigshafener-schule_0004089e-1391-497a-8af4-0a6bcb9dd307.html\">https:\/\/www.focus.de\/panorama\/10-seitiges-schreiben-zeigt-das-ganze-ausmass-der-gewalt-an-ludwigshafener-schule_0004089e-1391-497a-8af4-0a6bcb9dd307.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/familie\/schule\/lehrerin-an-brennpunktschule-ich-sehe-weinende-kolleginnen-und-kollegen_14fde487-fa5b-46df-8b30-e5f9e9988b10.html\">https:\/\/www.focus.de\/familie\/schule\/lehrerin-an-brennpunktschule-ich-sehe-weinende-kolleginnen-und-kollegen_14fde487-fa5b-46df-8b30-e5f9e9988b10.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/rheinland-pfalz\/messer-schlaege-todesdrohungen-deutschlands-gefaehrlichste-schule-69394bdac3b4893a9e2b4301\">https:\/\/www.bild.de\/regional\/rheinland-pfalz\/messer-schlaege-todesdrohungen-deutschlands-gefaehrlichste-schule-69394bdac3b4893a9e2b4301<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An Grundschulen ist ein geordneter Unterricht immer weniger m\u00f6glich. 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