{"id":140256,"date":"2025-10-18T19:01:21","date_gmt":"2025-10-18T17:01:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=140256"},"modified":"2025-10-20T22:08:15","modified_gmt":"2025-10-20T20:08:15","slug":"friedensfaehig-statt-kriegstuechtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/friedensfaehig-statt-kriegstuechtig\/","title":{"rendered":"Friedensf\u00e4hig statt kriegst\u00fcchtig"},"content":{"rendered":"<p>Vom 1. bis 18. Oktober wundersch\u00f6nes <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/herbst\/\">Herbstwetter<\/a>: Nachts frisch unter 10 Grad, tags Sonne bis 20 Grad, nebelfrei am Fu\u00df des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/hochschwarzwald\/\">Schwarzwaldes<\/a>. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/\">Natur<\/a> meint es gut mit uns, wir selbst untereinander aber nicht. Denn w\u00e4hrend dieser goldenen Herbstzeit werden die B\u00fcrger in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Zeitungsberichten<\/a> wie \u00fcber Displays (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">TV<\/a>, WWW) ununterbrochen aufgefordert,<!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_140307\" style=\"width: 645px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-140307\" class=\"size-full wp-image-140307\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017.jpg\" alt=\"\" width=\"635\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017.jpg 635w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/maroni-und-feigen-pan251017-180x114.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-140307\" class=\"wp-caption-text\">Esskastanien und Feigen &#8211; Reiche Ernte im Garten bei Freiburg\/Breisgau am 17.10.2025<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegstuechtig\/\">kriegst\u00fcchtig<\/a> zu werden. Die Unbek\u00fcmmertheit und Leichtigkeit, mit der gerade in Deutschland von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegstuechtig\/\">&#8222;kriegst\u00fcchtig&#8220;<\/a> parliert wird, ist erschreckend.<\/p>\n<p>Keine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regierung2025\/\">Politikerrede<\/a> und keine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medien-politik\/\">Medienmitteilung<\/a> ohne diese Kriegst\u00fcchtigkeits-Vokabel. Deshalb der Vorschlag zur Vereinfachung: Anstelle von kriegst\u00fcchtig das kleine &#8222;k&#8220; und anstelle von &#8222;Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220; das gro\u00dfe &#8222;K&#8220; verwenden. Also zum Beispiel &#8222;Wir m\u00fcssen k werden&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kriegstuechtig-waffen-motivation\/\">Pistorius<\/a>) oder &#8222;K ist das Gebot der Stunde&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regierung2025\/\">Merz<\/a>). Dann bekommt man das elende Wort &#8218;Krieg&#8216; wenigstens nicht mehr zu lesen und zu h\u00f6ren.<br \/>\n.<br \/>\nStellt man <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Journalisten<\/a> die zugegebenerma\u00dfen rhetorische Frage &#8222;Sind Sie f\u00fcr Friedensf\u00e4higkeit oder Kriegst\u00fcchtigkeit?&#8220;, dann werden sie f\u00fcr ersteres pl\u00e4dieren. Wie w\u00e4re es, wenn <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">alle Journalisten<\/a> sich als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/buergerjournalismus\/\">B\u00fcrgerjournalisten<\/a> verstehen k\u00f6nnten und in all ihren Texten anstelle von kriegst\u00fcchtig das Wort <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/friedensfaehig\/\">friedensf\u00e4hig<\/a> verwenden w\u00fcrden &#8211; im positiven wie negativen Sinne, also &#8222;nicht friedensf\u00e4hig&#8220; als Synonym zu &#8222;kriegst\u00fcchtig&#8220; schreiben. Dann w\u00e4re das unselige kriegst\u00fcchtig-Wort aus den Medien verschwunden.<\/p>\n<p><em><strong>Wer \u00fcber die W\u00f6rter herrscht, der herrscht auch \u00fcber die menschliche Psyche<\/strong><\/em> &#8211; eine Binsenweisheit, auf die schon <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/unseredemokratie\/\">Tocqueville<\/a> hinwies, die von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/propaganda\/\">Propagandisten<\/a> rege genutzt wird und die auch die &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/identitaetspolitik\/\">Neuen deutschen Medienmacher:innen<\/a>&#8220; aufnehmen: Unabl\u00e4ssiges Kommunizieren von &#8222;kriegst\u00fcchtig&#8220; in den Medien (jeden Tag, mehrmals, wochenlang, in allen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a>-Medien. In der BZ wurde in einer einzigen Printausgabe 19 mal das Wort &#8218;kriegst\u00fcchtig&#8216; gez\u00e4hlt) l\u00e4\u00dft diese Vokabel bei den B\u00fcrgern irgendwann zur selbstverst\u00e4ndlichen und guten Eigenschaft werden. &#8222;Von &#8218;kriegst\u00fcchtig&#8216; wird sogar in den ARD-Nachrichten gesprochen&#8220;. Und &#8222;Kriegst\u00fcchtig ist das Gebot der Stunde&#8220; verk\u00fcnden die Pfarrer in der protestantischen wie katholischen Kirche im Gottesdienst&#8220;. Wie gelingt es einer kleinen Minderheit von Medienmachern, die sich als links-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woke<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/eliten\/eliten-netzwerk\/\">Elite<\/a> versteht, den B\u00fcrgern gegen\u00fcber eine Art von Sprachpolizei zu spielen? Warum machen Kirchen, Gewerkschaften und immer mehr sonstige zivilgesellschaftliche Gruppen bei dieser verbalen Kriegsgeilheit mit? <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschenhass\/\">Michael Esders<\/a> beantwortet die grundlegenden Fragen hierzu in seinem Werk &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/sprachregime\/\">Sprachregime<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>Vom Krieg als der miesesten menschlichen Erfindung \u00fcberhaupt profitieren nur die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/nachruestung\/\">R\u00fcstungsindustrie<\/a> mitsamt den sie umgebenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/neo-feudalismus\/\">Neo-Feudalisten<\/a>,\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/neo-feudalismus\/\">Oligarchen<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/bigtech\/\">BigTech<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/bigdata\/\">BigData<\/a>) und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/ngo-komplex\/\">NGOs<\/a>. Deshalb der heisse Tip: Auch jetzt noch unbedingt Rheinmetall-Aktien kaufen (Kurs von 100 Euro 25.2.2022 auf 1900 Euro 9\/2025 mit viel Luft nach oben). Schlie\u00dflich fertigt Rheinmetall Panzer in handwerklicher Pr\u00e4zision an, als Manufaktur bei Auslieferung sauber poliert. Oder besser in den Run auf <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/waffen\/drohnen\/\">Drohnen<\/a>-Aktion einsteigen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/waffen\/\">R\u00fcstung<\/a> ist <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/konsum\/\">Konsum<\/a> und keine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/investition\/\">Investition<\/a> (2). Die 100 Mrd Euro Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr Milit\u00e4r werden verpulvert bzw. konsumiert, wenn nicht sofort, dann im Kriegsfall.<\/p>\n<p>Wird die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/soziale-marktwirtschaft\/\">soziale Marktwirtschaft<\/a>, die nach dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/grundgesetz\/grundgesetz-klima\/\">Klima-Urteil<\/a> auf eine Art von klima-sozialer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Planwirtschaft<\/a> umstrukturiert worden ist, nun auf <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegswirtschaft\/\">Kriegswirtschaft<\/a> umgestellt? &#8222;Kriegst\u00fcchtig&#8220; ist gerade dabei, die Vokabel <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimapolitik\/klimaneutral\/\">&#8222;klimaneutral&#8220;<\/a> aus den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medien-politik\/\">polit-medialen<\/a> Schlagzeilen zu verdr\u00e4ngen. Schlie\u00dflich geh\u00f6ren Krieg, Milit\u00e4r und R\u00fcstungsindustrie zu den Hauptverursachern von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/co2\/\">CO2-Emissionen<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nKrieg ist f\u00fcr alle das gro\u00dfe \u00dcbel:<br \/>\n&#8211; Wer an den vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/menschengemacht\/\">menschlichen<\/a> CO2-Aussto\u00df verursachten Klimawandel glaubt, f\u00fcr den ist Krieg der Horror.<br \/>\n&#8211; Wer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/co2\/co2-klimaluege\/\">daran nicht<\/a> bzw. an den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimawandel-natuerlich\/\">nat\u00fcrlichen Klimawandel<\/a> glaubt, f\u00fcr den ist Krieg ebenso der Horror, da er alle unsere Ma\u00dfnahmen zu <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/umweltschutz\/\">Umweltschutz<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/nachhaltigkeit\/\">Nachhaltigkeit<\/a> zunichte macht.<\/p>\n<p>\u201eDie Forderung nach Kriegst\u00fcchtigkeit versperrt meines Erachtens den Weg zur Friedensf\u00e4higkeit, die in einer immer bellizistischer werdenden Welt \u00fcberlebenswichtig wird \u201c \u2013 so Gernot Erler (81, SPD), mit Albrecht M\u00fcller (Nachdenkseiten, (4)) und Klaus von Dohnanyi (97) einer der wenigen SPD-Gef\u00e4hrten der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/entspannungspolitik\/\">Entspannungspolitik<\/a> von Willy Brandt sowie Macher des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/spd-manifest-friedenssicherung\/\">SPD-Manifests \u201eFriedenssicherung in Europa\u201c<\/a>. Wir m\u00fcssen zur\u00fcckfinden zur Entspannungspolitik und dem Diktum von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/abschreckung\/\">Willy Brandt<\/a> <em><strong>&#8222;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein&#8220;.<br \/>\n<\/strong><\/em><br \/>\nEs ist kein Zeichen von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/drewermann-krieg-oder-frieden\/\">Friedensf\u00e4higkeit<\/a> der Regierung Merz, sich mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-russland\/\">Russland<\/a> einen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/russland-bashing\/\">\u00e4usseren Feind<\/a> zu suchen, um von der innenpolitischen, ausschlie\u00dflich selbst verursachten Misere des allgemeinen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Niedergangs<\/a> im Land abzulenken:<br \/>\n<em>&#8222;Die zentrale These dabei lautet, dass die Feinde, die wir bek\u00e4mpfen, zu einem gro\u00dfen Teil von uns selbst geschaffen wurden. &#8230; Wer wirklich Frieden will, kann sich nicht damit begn\u00fcgen, mit dem Finger auf andere zu zeigen, er muss damit beginnen, den eigenen Anteil am Konflikt zu bearbeiten&#8220;,<br \/>\n<\/em>so Fabian Scheidler in seinem Buch &#8222;Friedenst\u00fcchtigkeit&#8220; (5). Und der eigene Anteil am Konflikt besteht u.a. darin,<br \/>\nI. die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/vorgeschichte\/\">Vorgeschichte<\/a> des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukrainekriegs<\/a> zu ignorieren (Kriegsbeginn nicht 28.2.2022, sondern bereits 2014),<br \/>\nII. grundlegende, aber delikate Probleme zu <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">tabuisieren<\/a> und<br \/>\nIII. eine freie, offene <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/diskussionskultur2023\/\">Diskussionskultur<\/a>\u00a0einzuschr\u00e4nken.<br \/>\nAber f\u00fcr eine friedensf\u00e4hige deutsche Aussenpolitik werden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/diplomatie\/\">Diplomaten<\/a> gebraucht. Aber leider wird internationale Politik eher mit dem vollen Geldbeutel gemacht als mit kluger,\u00a0 geschickter Diplomatie.<br \/>\n18.10.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Friedensf\u00e4hig statt kriegst\u00fcchtig&#8220; =============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (6)<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/apfel-rot251018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-140312\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/apfel-rot251018-180x135.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/apfel-rot251018-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/apfel-rot251018-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/apfel-rot251018.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0Apfel am 18.10.2025<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) 10 Tage nach der Bundestgswahl: Merz &#8222;Whatever it takes&#8220;<\/strong><br \/>\nMerz: Milliarden f\u00fcr Milit\u00e4r &#8211; &#8222;whatever it takes&#8220; &#8211; Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur<br \/>\nUnter dem Eindruck sich rasant ver\u00e4ndernder Umst\u00e4nde in der Welt sondieren Union und SPD \u00fcber die Bildung einer neuen Regierung. Erste Einigkeit besteht schon jetzt: Ein Vorschlag zur Erm\u00f6glichung von Schuldenaufnahme f\u00fcr Verteidigungsausgaben und Infrastruktur soll gemeinsam eingebracht werden, wie CDU-Chef Merz ausf\u00fchrt.<br \/>\n4.3.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=amp1dm1HgKg&amp;t=9s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=amp1dm1HgKg&amp;t=9s<\/a><br \/>\n18.3.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cdu.de\/aktuelles\/aussen-und-sicherheitspolitik\/investitionen-in-unsere-sicherheit-und-unseren-wohlstand\/\">https:\/\/www.cdu.de\/aktuelles\/aussen-und-sicherheitspolitik\/investitionen-in-unsere-sicherheit-und-unseren-wohlstand\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kaki-orange-gelb-gruen251019.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-140443\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kaki-orange-gelb-gruen251019-180x135.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kaki-orange-gelb-gruen251019-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kaki-orange-gelb-gruen251019-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kaki-orange-gelb-gruen251019-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kaki-orange-gelb-gruen251019-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kaki-orange-gelb-gruen251019.jpg 1085w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0Kaki am 18.10.2025<\/p>\n<p><strong>(2) &#8222;Der Crash ist notwendig&#8220;: Markus Krall \u00fcber Deutschlands Ausschlachtung und den Weg zum Neuaufbau<\/strong><br \/>\nDie Staatspleite Deutschlands und der Bankrott der sogenannten &#8222;EU&#8220; sind absehbar. Volkswirt und Unternehmer Dr. Markus Krall erkl\u00e4rt ihre wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen. Er meint: Das herrschende Korruptionsregime hat es genau auf diese abgesehen und raubt planvoll den Wohlstand der Deutschen. Ein Crash, meint Krall, sei zugleich aber auch der wahrscheinlichste Ausl\u00f6ser f\u00fcr breiten Widerstand der Bev\u00f6lkerung gegen die illegitimen Herrscher in Berlin und Br\u00fcssel. Markus Krall erl\u00e4utert, wie dieser aussehen kann, und er verr\u00e4t, warum er auf ein m\u00f6glichst langes Durchhalten der Regierung von Friedrich Merz hofft.<br \/>\n12.10.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RsSNWBwZD64&amp;t=2s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RsSNWBwZD64&amp;t=2s<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.paulbrandenburg.com\">https:\/\/www.paulbrandenburg.com<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Stoppt die Klimakiller Krieg, Milit\u00e4r, R\u00fcstungsindustrie!<\/strong><br \/>\nKrieg, Milit\u00e4r und R\u00fcstungsindustrie geh\u00f6ren zu den Hauptverursachern von Treibhausgasemissionen, Feinstaubbelastungen und Umweltkatastrophen weltweit. Im Kyoto Protokoll und den anderen UN-Klimadokumenten einschlie\u00dflich der Charta von Paris wurde das Milit\u00e4r von den Regierungen, auf Druck der NATO-Staaten, allerdings absichtlich ausgeklammert \u2013 das muss dringend ge\u00e4ndert werden!<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.2.2025 von Isbelle Casel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/friedensforum\/artikel\/stoppt-die-klimakiller-krieg-militaer\">https:\/\/www.friedenskooperative.de\/friedensforum\/artikel\/stoppt-die-klimakiller-krieg-militaer<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Friedensf\u00e4hig statt kriegst\u00fcchtig \u2013 Gedanken \u00fcber eine neue Sicherheitspolitik in Europa \u2013 das Erbe Willy Brandts<\/strong><br \/>\nZum in der \u00dcberschrift genannten Thema habe ich am 2. Oktober beim NachDenkSeiten-Gespr\u00e4chskreis Mannheim einen Vortrag gehalten. Da das Thema vermutlich viele Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten interessiert, ver\u00f6ffentlichen wir den Text des Vortrages.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTrotz vieler Schwierigkeiten konnte dann Willy Brandt im Oktober 1969 in seiner ersten Regierungserkl\u00e4rung als neuer Bundeskanzler der ersten Koalition aus SPD und FDP verk\u00fcnden: &#8222;Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein.&#8220;<br \/>\nDiese Parole und die neue Ostpolitik wurden anschlie\u00dfend praktisch umgesetzt \u2013 in Vertr\u00e4gen mit Moskau, Warschau und Prag. Das wichtige Versprechen in diesen Vertr\u00e4gen mit ehemaligen Feinden war der sogenannte Gewaltverzicht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer ab Ende 1999 amtierende Pr\u00e4sident Putin pflegte trotz NATO-Ausdehnung enge Kontakte zum Westen, geradezu herausragend zu Deutschland. Ihm wurde am 25. September 2001 die Ehre zuteil, im Deutschen Bundestag zu sprechen. Erstaunlicherweise beklagte er in dieser Rede die Ausdehnung der NATO bis an Russlands Grenzen nicht. Und er machte sogar ein freundschaftliches Angebot zur Zusammenarbeit \u2013 von Lissabon bis Wladiwostok, wie es hie\u00df. W\u00e4re ich Russe, dann w\u00fcrde ich Putin deshalb totales Versagen vorwerfen. Offensichtlich hat Putin sp\u00e4ter gemerkt, dass er sich 2001 vertan hatte. Bei seinem Auftritt vor der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2007 h\u00f6rte man dann von ihm andere T\u00f6ne: Die NATO-Erweiterung sei ein \u201eprovozierender Faktor\u201c, lie\u00df Putin wissen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWilly Brandt w\u00fcrde, wenn er noch leben w\u00fcrde, mit gro\u00dfer Sicherheit seinem Parteigenossen, dem Bundesverteidigungsminister Pistorius, widersprechen, wenn dieser so dahinfantasiert, wir sollten kriegst\u00fcchtig werden. Er w\u00fcrde, wie Sie in Ihrer Einladung formuliert haben, darauf pochen, dass wir friedensf\u00e4hig werden.<br \/>\n1. Schluss mit der Verteufelung der Russen, Russlands und des russischen Pr\u00e4sidenten. &#8230;<br \/>\n2. Abr\u00fcstung statt Aufr\u00fcstung. Wir brauchen die Mittel f\u00fcr zivile Zwecke. &#8230;<br \/>\n3. Aufl\u00f6sung der NATO &#8230;<br \/>\n4. Wir sollten den Austausch und die Zusammenarbeit auf m\u00f6glichst vielen Ebenen neu beleben, St\u00e4dtepartnerschaften und Schulpartnerschaften neu schaffen und vorhandene ausbauen und beleben. &#8230;<br \/>\n5. Sanktionen beenden. &#8230;<br \/>\n6. Wirtschaftliche Zusammenarbeit neu beleben. Dazu ermuntern statt zu bremsen.<br \/>\n7. Bei der Personalpolitik, bei der Besetzung von wichtigen \u00c4mtern sollten wir darauf achten, dass die Aggression gegen\u00fcber Russland nicht bef\u00f6rdert wird. &#8230;<br \/>\n8. Hilfreich f\u00fcr gute Beziehungen zu Russland w\u00e4re es auch, wenn die Zusammenarbeit mit den Partnern Russlands, also mit China und einigen afrikanischen Staaten, wieder produktiver und enger gestaltet w\u00fcrde.<br \/>\n9. Insgesamt gilt: Willy Brandts grundlegende Aussage in der Regierungserkl\u00e4rung von 1969 sollte auch heute unser Wegweiser sein: Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein.<br \/>\n.<br \/>\nDas ist das Gegenteil dessen, was der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius mit seiner Forderung, wir sollten \u201ekriegst\u00fcchtig werden\u201c, verlangt. Die Spr\u00fcche von Pistorius offenbaren den R\u00fcckschritt, unter dem heute nicht nur die SPD, sondern wir alle zu leiden haben.<br \/>\nWir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein \u2013 das bedeutet im konkreten Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen dem Westen und Russland heute,<br \/>\n&#8211; dass wir konkret abr\u00fcsten statt aufzur\u00fcsten,<br \/>\n&#8211; dass wir auch sprachlich abr\u00fcsten. \u201eWir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein\u201c, ist eine g\u00e4nzlich andere und andersgeartete Parole als \u201eWir m\u00fcssen kriegst\u00fcchtig werden\u201c. Diese Feststellung bedeutet konkret f\u00fcr die Sozialdemokraten hier im Raum, soweit es solche gibt, dass sie Front machen gegen den Genossen Pistorius und dass sie zum Beispiel Rolf M\u00fctzenich und Ralf Stegner, um zwei andere Personen aus der SPD zu nennen, unterst\u00fctzen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.10.2025 von Albrecht M\u00fcller bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140103\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140103<\/a><br \/>\n.<br \/>\nVon \u201eNie wieder Krieg\u201c zur \u201eKriegst\u00fcchtigkeit\u201c \u2013 Wie bleiben wir selbstst\u00e4ndig denkende Menschen?<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114529\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114529<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(5) Friedenst\u00fcchtig werden<\/strong><br \/>\nF\u00fcr eine Konfliktl\u00f6sung ist es entscheidend, Verstehen und Legitimieren auseinanderzuhalten. Wer sich weigert, die Geschichte zur Kenntnis zu nehmen und die Motive der Akteure zu verstehen, beraubt sich jeder M\u00f6glichkeit, die Wurzeln des Konfliktes anzugehen und langfristigen Frieden zu schaffen. Fabian Scheidler blickt in seinem neuen Buch \u201eFriedenst\u00fcchtig\u201c auch zur\u00fcck auf historische Bem\u00fchungen eine Friedensordnung zu schaffen. Multipolar ver\u00f6ffentlicht Ausz\u00fcge.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie zentrale These dabei lautet, dass die Feinde, die wir bek\u00e4mpfen, zu einem gro\u00dfen Teil von uns selbst geschaffen wurden. &#8230;<br \/>\nDas bedeutet nicht, dass nicht auch die jeweils andere Seite schwerwiegende, ja verh\u00e4ngnisvolle Fehler begangen haben kann. Bei Konflikten kann es mehrere Schurken im Raum geben. Doch an den Fehlern der anderen kann man bekanntlich weniger \u00e4ndern als an den eigenen. F\u00fcr die B\u00fcrger westlicher Staaten muss das Verhalten der eigenen Regierungen im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, denn nur auf diese Regierungen k\u00f6nnen sie ernsthaft Einfluss nehmen, nur diese Regierungen sind ihnen gegen\u00fcber rechenschaftspflichtig. Wer wirklich Frieden will, kann sich nicht damit begn\u00fcgen, mit dem Finger auf andere zu zeigen, er muss damit beginnen, den eigenen Anteil am Konflikt zu bearbeiten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.10.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/friedenstuechtig-werden\">https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/friedenstuechtig-werden<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Fabian Scheidler: Friedenst\u00fcchtig&#8220;<\/strong><br \/>\nVor unseren Augen zerbricht jenes Zukunfts- und Fortschrittsversprechen, das die westliche Welt \u00fcber Jahrhunderte zusammenhielt. Da soll aus Kriegsproduktion noch Gewinn erwirtschaftet und die Bev\u00f6lkerung zur Kriegst\u00fcchtigkeit erzogen werden. Statt sich auf die Ver\u00e4nderungen in einer Welt einzustellen, die zunehmend nicht mehr durch die Hegemonie des Westens bestimmt ist, wird ein Kurs der Eskalation gew\u00e4hlt. Wie wir \u201eunsere Feinde selbst schaffen\u201c und wie wir damit aufh\u00f6ren k\u00f6nnen, macht Fabian Scheidler mit seinem Buch \u201eFriedenst\u00fcchtig\u201c durchschaubar. Eine Rezension von Irmtraud Gutschke<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas klug recherchierte Kapitel \u201eVon Gorbatschows Vision eines gemeinsamen europ\u00e4ischen Hauses zum Ukrainekrieg\u201c zeigt auf \u00fcberzeugende Weise, worum es eigentlich ging. Gorbatschow habe \u201eEuropa und vor allem Deutschland zwei Geschenke von welthistorischer Bedeutung gemacht: die deutsche Wiedervereinigung und die friedliche Beendigung der Blockkonfrontation, von der \u00fcber Jahrzehnte die Gefahr eines alles vernichtenden Atomkriegs ausgegangen war. Dass seine Geste des guten Willens von der anderen Seite als Kapitulation begriffen wurde, sah er nicht voraus. Die westlichen Regierungen h\u00e4tten vers\u00e4umt, \u201ediese Chance zu ergreifen und Gorbatschows Geschenk angemessen zu w\u00fcrdigen\u201c, hei\u00dft es im Buch. Der deutsche Au\u00dfenminister Hans-Dietrich Genscher mochte an diese Chance geglaubt haben. \u201eDer Westen muss der Einsicht Rechnung tragen, dass der Wandel in Osteuropa und der deutsche Vereinigungsprozess nicht zu einer Beeintr\u00e4chtigung der sowjetischen Sicherheitsinteressen f\u00fchren d\u00fcrfen\u201c, wird er zitiert. Aber das war, als die Sowjetunion noch bestand.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nGerade hat der neue BND-Pr\u00e4sident Martin J\u00e4ger im Bundestag vor der Gefahr eines milit\u00e4rischen Konfliktes mit Russland gewarnt. Russlands Handeln sei \u201edarauf angelegt, die NATO zu unterminieren, europ\u00e4ische Demokratien zu destabilisieren, unsere Gesellschaften zu spalten und einzusch\u00fcchtern\u201c, sagte er und forderte mehr Befugnisse f\u00fcr seinen Dienst. Denn in Moskau rechne man sich \u201erealistische Chancen aus, die eigene Einflusszone nach Westen auszuweiten und das wirtschaftlich vielfach \u00fcberlegene Europa in die Abh\u00e4ngigkeit von Russland zu bringen.\u201d [18] Ein klares Feindbild. Gesinnung oder Auftrag. Als Relikt des Kalten Krieges, gar als revanchistischer Nachhall von 1945, als die deutsche Wehrmacht vor der Sowjetarmee kapitulieren musste.<br \/>\nFabian Scheidler hat recht, dagegen auf Friedenspolitiker wie Willy Brandt, Egon Bahr und Olof Palme zu verweisen. \u201eWenn der Westen nach 1990 den Weg der Entspannung konsequent fortgesetzt h\u00e4tte und Russland in ein System gemeinsamer Sicherheit auf der Grundlage der KSZE integriert h\u00e4tte, statt die Expansion eines keineswegs nur defensiven Milit\u00e4rb\u00fcndnisses voranzutreiben, w\u00fcrden wir heute in einer vollkommen anderen und mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit friedlicheren Welt leben.\u201c [19]<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWas \u201efriedenst\u00fcchtig\u201c bedeuten w\u00fcrde<br \/>\nSich der Konflikte bewusst, diese zum Nutzen des eigenen Volkes zu entsch\u00e4rfen \u2013 w\u00e4re das Wesen friedenst\u00fcchtiger Politik. Wir aber werden von Leuten regiert, welche allein schon mental-emotional dazu nicht in der Lage sind. Wenn es tats\u00e4chlich eine Bedrohungslage g\u00e4be, w\u00e4re es doch normal, wenigstens mal zum Telefonh\u00f6rer zu greifen. Aber da scheint eine Angststarre vorzuherrschen, die sich mit aggressivem Gehabe tarnt.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 18.10.2025 von Irmtraud Gutschke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140747\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=140747<\/a><\/p>\n<p><em>Fabian Scheidler: Friedenst\u00fcchtig.<\/em><br \/>\n<em>Wie wir aufh\u00f6ren k\u00f6nnen, unsere Feinde selbst zu schaffen.<\/em><br \/>\n<em>Promedia Verlag 2025, 224 Seiten, 18 Euro<\/em><br \/>\n.<br \/>\n\u00dcber den Autor: Fabian Scheidler, Jahrgang 1968, studierte Geschichte, Philosophie und Theaterregie. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Autor f\u00fcr Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gr\u00fcndete er mit David Goe\u00dfmann das unabh\u00e4ngige Fernsehmagazin Kontext TV und erhielt im gleichen Jahr den Otto-Brenner-Medienpreis f\u00fcr kritischen Journalismus. Sein Buch \u201eDas Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation\u201c (2015) wurde in zahlreiche Sprachen \u00fcbersetzt. Zuletzt erschienen: \u201eDer Stoff, aus dem wir sind. Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken m\u00fcssen\u201c (2021) und \u201eDas geistige Feld. Essentialien des Theaters\u201c (2021). Scheidler ist Mitglied des von Egon Bahr gegr\u00fcndeten Willy-Brandt-Kreises.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 1. bis 18. Oktober wundersch\u00f6nes Herbstwetter: Nachts frisch unter 10 Grad, tags Sonne bis 20 Grad, nebelfrei am Fu\u00df des Schwarzwaldes. Die Natur meint es gut mit uns, wir selbst untereinander aber nicht. 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