{"id":139874,"date":"2025-10-06T13:17:14","date_gmt":"2025-10-06T11:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=139874"},"modified":"2025-10-06T13:42:43","modified_gmt":"2025-10-06T11:42:43","slug":"seitenwechsel-8-9-11-2025-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/seitenwechsel-8-9-11-2025-halle\/","title":{"rendered":"Seitenwechsel 8.\/9.11.2025 Halle"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/multikulti\/vielfalt\/\">Vielfalt<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diversity\/\">Diversity<\/a> belebt das Gesch\u00e4ft (\u00d6konomie) und den Geist (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/intellektuelle\/\">Intellekt<\/a>). Von daher m\u00fcsste der deutsche Kulturbetrieb die in Halle am 8.\/9. November 2025 erstmalig stattfindende <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/\">Buchmesse<\/a> &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/seitenwechsel\/\">Seitenwechsel<\/a>&#8220; willkommen hei\u00dfen. Aber dem ist leider nicht so.<br \/>\nDie Dresdner Buchh\u00e4ndlerin Dagmar Dagen hat die Hallenser Buchmesse initiiert als Antwort auf die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/denunziation\/ausgrenzung\/\">Ausgrenzungen<\/a> nicht-linker Verlage auf den etablierten Buchmessen in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frankfurter-buchmesse-preise\/\">Frankfurt<\/a> (15.-19.10.2025) und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/2025-drei-buchmessen-l-f-dd\/\">Leipzig<\/a> (19.-22.3.2026). Die &#8222;Seitenwechsel&#8220;-Buchmesse versteht sich als Sprachrohr gegen die verordnete Alternativlosigkeit und das latente <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/\">Zensursystem<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture-literatur\/\">CancelCulture<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">Tabuisierung<\/a>) und &#8222;feiert die Vielfalt und Kreativit\u00e4t des Verlagswesens&#8220;, dient also ausdr\u00fccklich der so lautstark verbreiteten Maxime der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">Vielfaltsbereicherung<\/a>: Weder links noch rechts (Politik), weder oben noch unten (Gesellschaft),\u00a0 weder gro\u00df noch klein (Kommerz), sondern vielf\u00e4ltig.<br \/>\n.<br \/>\nGleichwohl: Von den &#8222;Seitenwechslern&#8220; (Veranstaltern wie Besuchern) wird <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">Gesinnung<\/a> und Mumm erwartet: &#8222;Jeder, der sich einmal mit einer kritischen Bemerkung zum \u201eKlima-Wahnsinn\u201c, zum \u201eImpfnarrativ\u201c oder zum \u201eGender-Unfug\u201c hervorgetan hat, darf damit rechnen, dass die ach so lautlosen T\u00fcren der Gesellschaft sich auch vor ihm l\u00e4ngst verschlossen haben&#8220; &#8211; so Ulrich Sch\u00f6dlbauer in Anlage (1) unten.<br \/>\nDabei stellt er die entscheidende Frage: <em>Ist alle <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">Literatur<\/a> &#8211; Sachb\u00fccher wie Belletristik &#8211; im Kern parteiisch bzw. politisch (oder unerheblich)?<\/em> Und da seit den 1968er Jahren das Diktum &#8222;Der Geist steht links\u201c herrscht, ist die mit einem OK zensierte Literatur immer zugleich auch linke Literatur? Nein, resumiert Sch\u00f6dlbauer: <em>&#8222;Wirkliche Literatur tr\u00e4gt nicht nur ihren Wert an sich. Sie ist auch durch nichts zu ersetzen.&#8220;<\/em> Und derlei B\u00fccher gilt es auch auf der Buchmesse Seitenwechsel zu entdecken.<\/p>\n<p>Literatur regt an zu <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/diskussionskultur2023\/\">Diskussion<\/a> und Fragen, wie z.B.:<br \/>\n&#8211; Nehmen politische Autoren den Leser in Gesinnungshaft?<br \/>\n&#8211; Der links-woke Staat finanziert linke Verlage, deren Plattformen, Zeitungen und B\u00fccher nur wenige lesen wollen. Ein im Grunde nutzloses Unterfangen?<br \/>\n&#8211; Endet im Selbstzweifel, wer sein schriftstellerisches Talent einer politischen Haltung in Dienst stellt?<br \/>\n&#8211; F\u00fchrt die Reduktion von Literatur auf Propaganda bzw. Gesinnung zur Verseichtlichung derselben?<br \/>\n&#8211; Sollte man die Zuordnung in Kategorien wie &#8222;links&#8220; und &#8222;rechts&#8220; nicht den Lesern als doch m\u00fcndigen B\u00fcrgern \u00fcberlassen?<\/p>\n<p>Gut, da\u00df die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/buchhandel\/buchladen\/\">Buchmesse<\/a> &#8222;Seitenwechsel&#8220; in Halle von den Veranstaltern wie auch den Kritikern im Vorfeld publik gemacht worden ist. So kann sie nicht als ein wie auch immer definiertes geheimes <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/verschwoerungstheorien\/\">Verschw\u00f6rungstreffen<\/a> abgetan werden. Sondern als M\u00f6glichkeit, B\u00fccher zu entdecken und zu lesen, lesen, lesen &#8230;<br \/>\n6.10.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Seitenwechsel 8.\/9.11.2025 Halle&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Messe-Halle 25. Ein Lehrst\u00fcck<\/strong><br \/>\nEin kleiner Verlag aus der Provinz k\u00fcndigt eine alternative Buchmesse an, nachdem seine Autoren auf der etablierten Messe ausgegrenzt und in unfairer Weise in der Pr\u00e4sentation ihrer Produktion behindert wurden. Selbstredend geht das nicht ohne Kampf ab.<\/p>\n<p>Auf einem Weblog las ich von wenigen Tagen die Bemerkung, es sei besser, ein wenig Licht zu verbreiten, als schmollend im Dunkeln zu verharren. Das ist, ohne jeden Zusatz gedacht, die Formel der Aufkl\u00e4rung, zuz\u00fcglich des Schmollens, auf das ich noch zu sprechen kommen werde. Man kann diese Formel heute \u00fcberall finden. Sie ist der Weichmacher der Informationsgesellschaft, in der die digitalen Flutlichtanlagen jeden Winkel aufs Grellste ausleuchten (und das keineswegs nur in der Theorie).<\/p>\n<p>In dieser Gesellschaft kommen auf jeden, der brav sein L\u00e4mpchen hochh\u00e4lt, tausende von Scheinwerfern, die ihm ins Gesicht br\u00fcllen und ihm nicht mehr als ein hilfloses Zwinkern erlauben. Viele m\u00f6gen dieses Bild \u00fcbertrieben oder v\u00f6llig falsch finden. Ich gebe ihnen den Rat: Betrachten Sie sich selbst, Ihre geistige Verfassung, unter dem Gesichtspunkt des Au\u00dfer-sich-Seins und ich verspreche Ihnen, Sie werden binnen kurzem f\u00fcndig werden \u2013 vorausgesetzt nat\u00fcrlich, Sie besitzen das Talent zur Selbstreflexion und plappern nicht nur nach, was andere Ihnen vorplappern.<\/p>\n<p>Worum geht es? Ein kleiner Verlag aus der Provinz k\u00fcndigt eine alternative Buchmesse an, nachdem seine Autoren auf der etablierten Messe ausgegrenzt und in unfairer Weise in der Pr\u00e4sentation ihrer Produktion behindert wurden. Solche Be- und Verhinderungen, jeder wei\u00df es, sind inzwischen endemisch in diesem Land und erlauben ein Zensursystem, das den rechtlichen Zensurbegriff unterl\u00e4uft und die Freiheit der Rede, in diesem Fall der Literatur, wirkungsvoll blockiert, ohne mit der H\u00e4rte des Gesetzes rechnen zu m\u00fcssen.<br \/>\nDie alternative Buchmesse folgt also dem Gedanken der Sezession. Sie dreht den Vorgang der Verfemung in sein Gegenteil: die Verfestigung und Sichtbarmachung des unerw\u00fcnschten Anteils der Literatur. Pl\u00f6tzlich ist er das Neue und l\u00e4sst, so die Intention, den angepassten Rest alt aussehen. Selbstredend geht das nicht ohne Kampf ab und es stellt sich die Frage der Mitstreiter: Wer besitzt gen\u00fcgend Mumm, um den eigenen Namen und das eigene Werk, um dessen Verkauf es schlie\u00dflich geht, dem Risiko von Blessuren auszusetzen, die so oder so kommen werden?<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 5.10.2025 von Ulrich Sch\u00f6dlbauer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/messe_halle_25._ein_lehrstueck\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/messe_halle_25._ein_lehrstueck<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/globkult.de\/kultur\/l-iteratur\/2480-halle-25-ein-lehrstueck\">https:\/\/globkult.de\/kultur\/l-iteratur\/2480-halle-25-ein-lehrstueck<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/ulrich-schoedlbauer.iablis.de\/\">https:\/\/ulrich-schoedlbauer.iablis.de\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nDas wesentliche an linken Verlagen ist die staatliche Subvention. Wieso subventioniert der Staat B\u00fccher, die keiner lesen will? Das ist ja selbst im Sinne von Partei-Propagandisten v\u00f6lliger Unsinn. Dieses Procedere l\u00e4\u00dft nur einen Schlu\u00df zu, der Parteienstaat unterh\u00e4lt die eigenen nutzlosen Schmarotzer-Parteig\u00e4nger, egal, ob diese v\u00f6llig sinnlose B\u00fccher schreiben oder Musikinstrumente vergewaltigen. Allerdings besitzen alle meinungsbildenden Plattformen empfindliche Zensurpunkte. Schnellroda ist empfindlich bei Katholizismus-Debatten, Tichys bei Katholizismus &#8211; &amp; Protestantismus-Debatten (Frau Diouf &amp; Herr Zorn). Die Achse ist empfindlich bei Israel-kritischen Kommentaren. Es ist menschlich, manchmal keine Wahrheiten, au\u00dfer die eigene zu ertragen. Der Staat soll einfach den B\u00fcrgern das Geld der B\u00fcrger lassen. Dann k\u00f6nnen die B\u00fcrger selbst bestimmen, was sie lesen wollen &amp; was nicht. Hans-Joachim Gille<br \/>\n.<br \/>\nIch glaube zu verstehen, was Sie meinen, Herr Sch\u00f6dlbauer, aber vermisse Beispiele nicht-politischer gro\u00dfer Literatur aus dem 1. Drittel des 20. Jahrhunderts, die Sie zum Beweis leider nur pauschal und unspezifisch anf\u00fchren. Ich denke da zuerst an Kafka, die Gebr\u00fcder Mann, D\u00f6blin, Remarque, Brecht aus der deutschsprachigen Literatur, im \u00dcbrigen noch aus dem von mir minderbeackertem Feld ausl\u00e4ndischer Literatur Nabokov, Hemingway, Fitzgerald, Proust, Gide. Leider allesamt mehr oder weniger stark politisch. Geht man weiter zur\u00fcck zu den Olympiers der Deutschen Klassik, so stellt man fest, da\u00df nicht nur Schiller (e.g. \u201cDie R\u00e4uber\u201d, \u201cDon Carlos\u201d), sondern auch Goethes \u201cFaust\u201d hochpolitisch waren. Shakespeare! Noch weiter: Dante rechnete in seiner \u201cG\u00f6ttlichen Kom\u00f6die\u201d mit seinen pers\u00f6nlichen und politischen Feinden ab, Vergils \u201cAenaeas\u201d war ein propagandistisches Auftragswerk seines Kaisers Augustus, die \u201cIlias\u201d und die \u201cOdyssee\u201d ebensolche der griechischen Herrscherkasten. Mu\u00df ich das jetzt alles wegschmei\u00dfen? Hoffentlich ist das jetzt nicht so gemeint, Herr Sch\u00f6dlbauer. Es ist praktisch unm\u00f6glich, Literatur ohne politische Bez\u00fcge herzustellen, da Politik stets Teil der menschlichen Realit\u00e4t ist, abgesehen von eskapistischem Schund. Es ist allerdings das Gezwungene, das Schwarz-Wei\u00df, das in schlechter Tendenzliteratur gemalt wird, was abst\u00f6\u00dft. Alons Hagenau<br \/>\n.<br \/>\nSeltsam, dass ich in diesem langen Text \u00fcber Literatur, und v.a. \u00fcber die sogenannte sch\u00f6ne Literatur (belles lettres) das Wort \u201cTalent\u201d nicht gefunden habe. Wer sein Talent einer \u201cHaltung\u201d zum Dienst stellt, endet entweder im Selbstmord (wie Majakowski), oder im Protest (wie Andrzejewski), oder im geistigen Untergang (Legion ist der Name). Boris Kotchoubey<br \/>\n.<br \/>\nIm Grunde ist Herrn Sch\u00f6dlbauer nat\u00fcrlich zuzustimmen, wenngleich sich dieses geschildertes Dilemma in weniger Text h\u00e4tte unterbringen lassen. Ich meine, da\u00df jetzt immer mutigere Autoren mit ihren Sachb\u00fcchern mehr Geh\u00f6r bzw. Leser finden. Und wir Vielleser wissen selbstverst\u00e4ndlich, in welchen Verlagen man Kunde sein sollte, um sich die interessanten B\u00fccher problemlos kaufen zu k\u00f6nnen. In DDR-Zeiten waren diverse Schriftsteller und ihre Werke \u201cB\u00fcckware\u201d, und wer etwas auf sich hielt, und \u00fcber die Parteiorgane und Pressesprecher hinaus informiert sein wollte, b\u00fcckte sich tief unter die Ladentische. Mit der so genannten, immer seltsamer werdenden Belletristik, besch\u00e4ftige ich mich schon lange nicht mehr, und nehme mir stattdessen ab und zu mal wieder unsere fr\u00fcheren Literaturgranden aus dem Regal. Denn die Sch\u00f6nheit unserer deutschen Sprache, die Kunst des Formulierens ger\u00e4t leider immer mehr in den Hintergrund. Welchen Themas sollte sich denn heutige, also neuere Belletristik, widmen? Baustellenromantik, halbnackten B\u00fchnenvorstellungen, Liebe zwischen Parteienintrigen, dem Sch\u00fcler- und Halbstarkengestammel? Werden aktuelle Buch-Autoren, ihre Erstauflagen gelobt und auf Messen vordergr\u00fcndig pr\u00e4sentiert, bin ich schon mi\u00dftrauisch. \u00dcbrigens war f\u00fcr mich Thilo Sarrazins Buch \u201cDeutschland schafft sich ab\u201d ein weniger kunst-\u00e4sthethisches, jedoch ein mutiges Werk, welches ja auch gleich entsprechendes Aufsehen und Erregungsst\u00fcrme erzeugte und sehr hohe Auflagen bescherte. Er traf &#8211; weniger belletristisch und romantisch &#8211; daf\u00fcr wahrheitsgem\u00e4\u00df &#8211; den unsch\u00f6nen Zeitgeist und sprach den Menschen aus der Seele. Vielleicht ist es das, was heutzutage die Menschen eher suchen: Wahrheit statt sch\u00f6ngeistige, oder verdreherische Herumschwurbelei, deren Sprache nur Zeit und Nerven raubt. Yehudi de Toledo Gruber<br \/>\n.<br \/>\n\u201cAlle Literatur ist politisch\u201d = Alle Literatur ist Propaganda. Literatur = Propaganda. Geist = Propaganda. Kultur = Propaganda. Linke Bibliothek = Archiv propagandistischer Pamphlete. Die Linken definieren die Kultur als Propaganda. Man hat mir in der Schule beigebracht wahre Literatur &amp; Kunst seien kritisch, gesellschaftskritisch, sozialkritisch, sozial\u2026 sozialistisch? Die Reduktion von Kunst, Kultur, Literatur, des Geistes auf Gesinnung &amp; Propaganda konterkariert das Postulat \u201cDer Geist steht links\u201d. Die Reduktion des Geistes auf Propaganda erkl\u00e4rt die \u201cVerseichtlichung\u201d des Kunst &amp; Kulturbetriebes im Laufe des 20 Jahrhunderts. (Eben ein neues Wort erfunden: Verseichtlichung.) Man sprach der Malerei des Bouguereau, Makart, Winterhalter den k\u00fcnstlerischen Wert ab, weil sie nur sch\u00f6n ist. Der k\u00fcnstlerische Wert wird nur anhand des propagandistischen Gehaltes gemessen. Mozart zitiert Marx und Sarastro singt das sozialistische Manifest, Papageno plappert Pa-Pa-Pa-Pa-Pa-Pa-Pal\u00e4stina! Thomas Art<br \/>\n.<br \/>\nDieser Vorgang, und nicht nur der, sondern in allen Bereichen passiert \u00e4hnliches, zeugt doch nur davon, das gewisse Oligarchen die totale Kontrolle haben m\u00f6chten. Nur gut, da\u00df diese Veranstaltung bekannt ist, wegen der Gefahr als geheimes Verschw\u00f6rungstreffen der AfD und Putin, also denkender Menschen entlarvt zu werden. Ich w\u00fcrde sie, die Sonderveranstaltung, unbedingt per Drohne \u00fcberwachen. Walter Weimar<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Halle Messe GmbH wehrt sich gegen falsche Anschuldigungen &#8211; Linke Stadtpolitiker wollen B\u00fcchermesse verhindern<\/strong><br \/>\nErst ziehen linke Lokalpolitiker gegen die Halle Messe GmbH ins Feld, ohne zuvor mit Vertretern des Unternehmens gesprochen zu haben, dann unterst\u00fctzt der MDR bereitwillig die Verbotskampagne gegen die B\u00fcchermesse SEITENWECHSEL (siehe Anhang).<br \/>\nBereits durch die sogenannte &#8222;Erkl\u00e4rung&#8220; der Stadtpolitiker wird die Reputation der Halle Messe GmbH schwer beeintr\u00e4chtigt sowie deren Recht auf freie Aus\u00fcbung ihres Gewerbes in Frage gestellt. Jetzt l\u00e4sst die ohne sorgf\u00e4ltige Recherche erstellte MDR-Anfrage eine geplante moralische Exekution von Unternehmen und Unternehmern vermuten. Dem m\u00fcssen wir entschieden entgegentreten. Wir sahen uns gezwungen mit kostenintensiver rechtlicher Unterst\u00fctzung die absurden, tendenzi\u00f6sen Fragen des MDR zu beantworten. Den Vorgang ver\u00f6ffentlichen wir hiermit.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.6.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.halle-messe.de\/artikel\/halle-messe-gmbh-wehrt-sich-gegen-falsche-anschuldigungen-fuer-die-einmietung-der-buechermesse-seitenwechsel-in-die-halle-messe\">https:\/\/www.halle-messe.de\/artikel\/halle-messe-gmbh-wehrt-sich-gegen-falsche-anschuldigungen-fuer-die-einmietung-der-buechermesse-seitenwechsel-in-die-halle-messe<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Protest gegen rechte Buchmesse: Flohmarkt-Besucher in Halle-Messe treffen auf<\/strong> Demonstration von \u201eHalle gegen Rechts\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend Besucher*innen am kommenden Samstag, 4. Oktober 2025, entspannt \u00fcber den Kindersachen-Basar und den Flohmarkt in der Halle-Messe bummeln, werden sie drau\u00dfen auf klare Worte treffen: Das B\u00fcndnis \u201eHalle gegen Rechts \u2013 B\u00fcndnis f\u00fcr Zivilcourage\u201c ruft von 12 bis 17 Uhr zu einer Kundgebung vor den Messehallen auf. Grund ist die f\u00fcr Anfang November geplante rechte Buchmesse \u201eSeitenwechsel\u201c, die in denselben Hallen stattfinden soll.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.10.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dubisthalle.de\/protest-gegen-rechte-buchmesse-flohmarkt-besucher-in-halle-messe-treffen-auf-demonstration-von-halle-gegen-rechts\">https:\/\/dubisthalle.de\/protest-gegen-rechte-buchmesse-flohmarkt-besucher-in-halle-messe-treffen-auf-demonstration-von-halle-gegen-rechts<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielfalt bzw. Diversity belebt das Gesch\u00e4ft (\u00d6konomie) und den Geist (Intellekt). 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