{"id":139733,"date":"2025-10-03T18:31:53","date_gmt":"2025-10-03T16:31:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=139733"},"modified":"2025-10-13T09:40:29","modified_gmt":"2025-10-13T07:40:29","slug":"nationalfeiertag-am-3-10-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nationalfeiertag-am-3-10-2025\/","title":{"rendered":"Nationalfeiertag am 3.10.2025"},"content":{"rendered":"<p>Ein m\u00fcder <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalfeiertag\/\">Nationalfeiertag<\/a>. Die meisten B\u00fcrger (zumal sie keine kleinen Kinder haben, die sie um 6.30 Uhr in der Fr\u00fche aus den Federn jagen) schlafen lange. Um sich dann u.a. dem M\u00fc\u00dfiggang, Hobby bzw. verl\u00e4ngerten Kurzurlaub-Wochenende hinzugeben. Oder dem Autofahren zu den an diesem Freitag arbeitenden Nachbarn <!--more-->nach F, CH, AUT, SLO, CZ, PL, DK, NL B, und L zwecks Shopping.<br \/>\n.<br \/>\nAuf die Frage, was am 3. Oktober als Nationalfeiertag denn gefeiert werde, erh\u00e4lt man fast immer die Antwort &#8222;keine Ahnung&#8220; &#8211; was auch nicht verwunderlich ist, denn der Grund &#8222;in Gedenken an die Einheitsfeier, zu der sich 656 Bundestagsabgeordnete im Berliner Reichstag am 3.10.1990 versammelt haben&#8220; vermag nicht wirklich jeden B\u00fcrger dazu bewegen, ihn als erinnerungsw\u00fcrdig im Ged\u00e4chtnis zu behalten.<\/p>\n<p>Schade, da\u00df man nicht den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/17-juni-1953-und-17-juni-2025\/\">17. Juni<\/a> als &#8222;Tag des Aufstands der Arbeiter am 17. Juni 1953 in Berlin und DDR&#8220; (Nationalfeiertag von 1954 bis 1989) oder auch den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/mauerfall1989\/\">10. November<\/a> als &#8222;Tag des Mauerfalls zwischen DDR und BRD am 10.11.1989&#8220; als Feiertag terminiert hat. Denn damit w\u00fcrde ein denkw\u00fcrdiges Ereignis zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/erinnerungskultur\/\">Gedenken<\/a> und Feiern geschaffen. Aber vielleicht hat man ja gerade den\u00a0 3. Oktober gew\u00e4hlt, damit in des Volkes Erinnerung nichts zum Gedenken und Feiern pr\u00e4sent ist?<br \/>\n.<br \/>\nEinem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalfeiertag\/\">Nationalfeiertag<\/a> mu\u00df eine Symbolik zugrundeliegen, die vom Volk akzeptiert und verinnerlicht wird. Und der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/mauerfall1989\/\">&#8222;Mauerfall 1989&#8220;<\/a> ist ein solch gro\u00dfes Symbol. Es steht f\u00fcr das mutige, z\u00e4he und friedliche Ringen der Ostdeutschen um Freiheit und Demokratie, das schlie\u00dflich am 10. November 1989 zum Fall der Mauer in Berlin und zwischen DDR und BRD gef\u00fchrt hat. Dies ist das zentrale Ereignis, in dem der jahrelange Freiheitskampf\u00a0 gipfelt. Dahinter stehen Michail Gorbatschow, der die russischen Truppen zur\u00fcckgehalten hat, und Helmut Kohl, der das kurze Zeitfenster zur Wiedervereinigung erkannt hat und zu dessen Besiegelung an die Wolga gereist ist. Man h\u00e4tte nicht nur die Deutschen im Osten f\u00fcr ihre &#8222;Heldengeschichte&#8220; (8) belohnt, wenn man den 10. November als das w\u00fcrdige Datum f\u00fcr den deutschen Nationalfeiertag eingef\u00fchrt h\u00e4tte.<br \/>\n.<br \/>\nDer Nationalfeiertag als &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tag-der-deutschen-einheit-3-10-2\/\">Tag der deutschen Einheit<\/a>&#8220; wurde am 3.10.2025 auf der zentralen Gedenkfeier in Saarbr\u00fccken begangen &#8211; mit dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/frankreich2022\/\">franz\u00f6sischen<\/a> Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron als Festredner (siehe Anlage (1)). Anl\u00e4sslich des ebenfalls am 3. Oktober stattfinden &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/moscheen\/\">Tag der offenen Moschee<\/a>&#8220; l\u00e4dt die Bundestagsabgeordnete Julia Schneider (Gr\u00fcne) die B\u00fcrger zum Besuch einer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ahmadiyya\/\">Ahmadiyya<\/a>-Moschee <a href=\"https:\/\/x.com\/Raeubertochtah\/status\/1973616927357522173\">https:\/\/x.com\/Raeubertochtah\/status\/1973616927357522173<\/a> ein (2) &#8211; um so \u201eEinheit unserer Vielfalt darzustellen&#8220;.<br \/>\n.<br \/>\nDer &#8222;Tag der deutschen Einheit&#8220; wird auch als &#8222;Tag der Deutschen Einheit&#8220; beschrieben. Das kleine &#8222;d&#8220; wird zum gro\u00dfen &#8222;D&#8220; und damit vom Adjektiv zum Genitiv-Substantiv &#8222;der Deutschen&#8220;, also sinngem\u00e4\u00df zum &#8222;Tag der Einheit der Deutschen&#8220; (3). Geht es nun um die Deutschen oder um das Staatsgebiet bzw. ist dies etwa Ausdruck davon, da\u00df &#8222;deutsch&#8220; wie &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/national\/\">national<\/a>&#8220; als Begrifflichkeiten nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df sind?<br \/>\n.<br \/>\nBundeskanzler Friedrich Merz hielt beim Festakt zum 3.10.2025 in Saarbr\u00fccken eine Rede. Nur ganz kurz blickte Merz zur\u00fcck auf den Mut der Menschen in der DDR w\u00e4hrend der friedlichen Revolution von 1989. Den gr\u00f6\u00dften Teil seiner Rede widmete er Belehrungen zum &#8222;Herbst des Jahres 2025 als entscheidenden Moment f\u00fcr unser Land&#8220;. Lieferten die Zeit der nach der Grenz\u00f6ffnung 2015 einsetzenden Massenmigration, der Corona-Grundrechteeinschr\u00e4nkungen, der Klima-Haushaltsumschichtungen und der nun initiierten Kriegswirtschaft keine entscheidenden Momente?<br \/>\n&#8222;Unsere Nation steht steht mitten in einer wichtigen, vielleicht entscheidenden Phase ihrer neueren Geschichte.&#8220; Was konkret beinhaltet diese &#8222;entscheidende Phase&#8220;? Nur mit konkreten Aussagen k\u00f6nnen die B\u00fcrger etwas anfangen. Warum verweigert Merz sich konkreter Zusagen, warum diese Geheimnistuerei &#8211; will er dem Volk gar <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angstmachen\/\">Angst machen<\/a>? Schlie\u00dflich gibt es doch auch erfreuliche &#8222;Entscheidungen&#8220;, wie z.B. die Pipeline Nordstream2 wieder \u00f6ffnen, um das Land mit preiswertem Gas zu versorgen. Die Kernkraftwerke reaktivieren, um die Haushalte CO2-neutral mit billigen Strom zu versorgen. Die Grenzen kontrollieren, um zun\u00e4chst die hier lebenden Migranten zu integrieren. Die Forderung nach Kriegst\u00fcchtigkeit durch Friedensf\u00e4higkeit ersetzen. Zur Entspannungspolitik von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/entspannungspolitik\/\">Willy Brandt<\/a> zur\u00fcckkehren. Die zahlreichen B\u00fcrgern zugef\u00fcgten Grundrechtsverletzungen der Coronazeit aufarbeiten, um so eine Vers\u00f6hnung einzuleiten.<br \/>\nOder warum singt Friedrich Merz nicht wie der fr\u00fchere Bundespr\u00e4sident Walter Scheel &#8218;auf Augenh\u00f6he&#8216; mit den B\u00fcrgern gemeinsam &#8222;Hoch auf dem gelben Wagen&#8220; und dann zum Abschlu\u00df &#8222;Die Gedanken sind frei&#8220; &#8211; wobei er zu letzterem Lied seinen Zuh\u00f6rern in Saarbr\u00fccken und an den Bildschirmen den Wert der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinungsfreiheit<\/a> best\u00e4tigt und sich von den freiheitst\u00f6tenden Instrumente wie Meinungskorridor, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/brandmauer\/\">Brandmauer<\/a>, Tabuisierung, Zensur und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a> als demokratiefeindlich distanziert. Das Volk w\u00fcrde enthusiastisch applaudieren und die Merz&#8217;schen Umfrage-Beliebtheitswerte rasant ansteigen lassen.<br \/>\n.<br \/>\n&#8222;Vieles mu\u00df sich \u00e4ndern,<br \/>\nwenn vieles so gut bleiben<br \/>\noder gar besser werden soll,<br \/>\nwie es in unserem Land bisher ist&#8220;.<br \/>\nMan lese diesen Redebeitrag zum Nationalfeiertag von Bundeskanzler Friedrich Merz in Saarbr\u00fccken mehrmals. Was soll das? Eine derart nichtssagende Phrase brachte nicht einmal der Nonsense-DDR-Altmeister Erich Honecker \u00fcber die Lippen. Nein, das ist zu wenig.<br \/>\n<em><strong>Ein Nationalfeiertag ist kein Tag der Belehrung von oben nach unten, sondern ein Tag, an dem alle ihr Land feiern: Die unten (man sagt auch das Volk) und auch die oben (die Regierung mitsamt Staatsvertretern).<\/strong><\/em> Siehe auch die Anlagen (5) und (8) ganz unten.<br \/>\n.<br \/>\nWie haben es da die Franzosen und die US-Amerikaner gut, sie hatten eine Revolution (14. Juli 1789) bzw. eine Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung (4. Juli 1776) und damit Klarheit f\u00fcr ihren Nationalfeiertag. Jahr f\u00fcr Jahr. Mit Tanz und F\u00e4hnchen. &#8222;Nous sommes heureux et fiers&#8220; bzw. &#8222;Wie are happy and proud&#8220;.<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Allm\u00e4hlicher Niedergang<\/a> m\u00fcndet in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/zusammenbruch\/\">Zusammenbruch<\/a> &#8211; k\u00f6nnte sich das, was die Bev\u00f6lkerung in der ehemaligen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/ddr\/\">DDR<\/a> bis 1989 durchgemacht hat, nun auch im Westen anbahnen? Der seit sp\u00e4testens <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/offene-grenzen-10-jahre\/\">2015<\/a> sp\u00fcrbare Niedergang (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/schrumpfung\/\">Schrumpfung<\/a> des BSP, Verlust der Wettbewerbsf\u00e4higkeit, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/deindustrialisierung\/\">Deindustrialisierung<\/a>, Unsicherheit im \u00f6ffentlichen Raum und zunehmende Verarmung von B\u00fcrgern) wird &#8211; so bef\u00fcrchten vor allem National\u00f6konomen wie etwa <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/sinn\/\">Hans-Werner Sinn<\/a> &#8211; ohne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/politikwende\/\">Politikwende<\/a> irgendwann zum Zusammenbruch f\u00fchren. Und dieser wird gravierender sein als der von 1989\/90:<br \/>\nIn der DDR erm\u00f6glichte eine vergleichsweise homogene Bev\u00f6lkerung die friedliche Wende &#8211; eine gro\u00dfe Leistung der Menschen im Osten: Einen Zusammenbruch der kompletten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Ordnung ohne jegliches Blutvergie\u00dfen verarbeiten! Eine solche friedliche Revolution ist einmalig auf der Welt. Auf diese Leistung der DDR-ler h\u00e4tte Friedrich Merz in aller Ausf\u00fchrlichkeit hinweisen m\u00fcssen, denn diese Leistung macht Mut und Zuversicht.<br \/>\nIm Jahr 2025 jedoch haben viele Ostdeutsche die Sorge vor einem erneuten, nach 1989 zweiten Zusammenbruch, diesmal gemeinsam mit dem Westen (4). Und dieser k\u00f6nnte aufgrund der inzwischen inhomogenen Bev\u00f6lkerungsstruktur zu einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/buergerkrieg\/\">B\u00fcrgerkrieg<\/a> f\u00fchren. Denn der Innere Frieden ist ein scheinbarer, da er nur durch staatliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/subventionen\/\">Transfereinkommen<\/a> aufrecht erhalten wird. Sollte der Staat <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">B\u00fcrgergeld<\/a>, Aufstockungen, Ausgleichsgelder und Sozialhilfe nicht mehr bezahlen k\u00f6nnen, dann w\u00fcrde dies wom\u00f6glich zigtausende junge M\u00e4nner auf die Strassen treiben und zu Gewaltausbr\u00fcchen f\u00fchren. Und zwar im Westen wie Osten von Deutschland. Dies ist keine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angstmachen\/\">Angstmache<\/a>, sondern eine wichtige Frage, die offen, ohne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">Tabus<\/a> und \u00fcber alle Parteigrenzen hinweg <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/diskussionskultur2023\/\">diskutiert<\/a> werden mu\u00df. Auch im Bundestag, auch in den Medien.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist, als lebte dieses Land im Modus der Entzweiung. Ost und West \u2013 wie zwei Geschwister, die das Erbe nicht teilen k\u00f6nnen&#8220; (5). Aber die das Erbe nicht ausschlagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/oekonomie\/\">&#8222;Warum zerbricht dieses Land?&#8220;<\/a> -fragt Roland Tichy voller Sorge. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/regierung2025\/\">Merz-Regierung<\/a> &#8222;vertraut sozialistischen Kollektivierungsphantasien, wiederholt bis ins Detail politische Fehler der DDR etwa in der Wohnungs-, Energie- und Wirtschaftspolitik&#8220;, zeigt also kaum Bereitschaft, aus der Geschichte zu lernen. Der gro\u00dfe Psychologe Paul Watzlawick nannte als Rezept zum Ungl\u00fccklichwerden: &#8218;Die Dosis verdoppeln, wenn ein Medikament nicht wirkt&#8216;. Das Medikament hei\u00dft <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/planwirtschaft\/\">Planwirtschaft<\/a> (Probleme zentral von oben statt dezentral vom Markt l\u00f6sen zu wollen) und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staatsschulden2025\/\">\u00dcberschuldung<\/a> (Probleme mit gepumptem Geld statt mit Systemreformen l\u00f6sen zu wollen). Und Planwirtschaft noch nirgends au der Welt Frieden und Wohlstand gebraucht, und auf Pump erst recht nicht.<\/p>\n<p>In ihrer Unzufriedenheit, ihren Sorgen und Bef\u00fcrchtungen sind sich viele B\u00fcrger im Osten und im Westen wohl einig &#8211; diese m\u00fcssen von den Medien jedoch berichtet und von der Politik ernst genommen werden &#8211; gerade auch am <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalfeiertag\/\">Nationalfeiertag<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nVier kritische Stimmen zum Schlu\u00df:<br \/>\n&#8222;Wie sollen Fremde unser Land lieben, wenn wir es selber nicht tun?&#8220; (6). Selbsthass bzw. Deutschenhass haben auf Feierlichkeiten zum &#8222;Tag der deutschen Einheit&#8220; nichts zu suchen.<br \/>\nUnd &#8222;der 35. Jahrestag der Deutschen Einheit h\u00e4tte ein Tag der Freude f\u00fcr Deutsche werden k\u00f6nnen&#8220; (7).<br \/>\nAlle Parteien mit Ausnahme der AfD verhindern, da\u00df unser Nationalfeiertag &#8222;ein echtes Fest des Volkes wird \u2013 so, wie es das in Frankreich, den USA und vielen L\u00e4ndern auch ist. Egal, was ihr besitzt. Oder was euch bewegt, wie ihr lebt \u2013 wir sind Deutschland&#8220;, so Klaus Kelle in (8), der dies im kommenden Jahr 2026 \u00e4ndern will.<br \/>\n&#8222;Die Wiedervereinigung ist eine Heldengeschichte. &#8230; Die deutsche Einheit ist so nah und so stark, sie k\u00f6nnte eine Gesellschaft ideell tragen.&#8220; meint Max Mannhart (8).<br \/>\n.<br \/>\nJa, ohne wenigstens &#8222;ein bisserl&#8220; Patriotismus und Heimatliebe und ohne Feierlaune kommt kein Land der Welt an seinem Nationalfeiertag aus &#8211; auch nicht unser sch\u00f6nes Deutschland. Deshalb positiv denken: Es bleibt die Hoffnung, da\u00df der 3. Oktober 2026 f\u00fcr uns Deutsche ein echter Tag der Freude werden wird.<br \/>\n3.10.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Nationalfeiertag am 3.10.2025&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (11)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Ein Fest des Niedergangs, der Gleichg\u00fcltigkeit und abgeschirmter Politiker<\/strong><br \/>\nSaarbr\u00fccken richtet das bundesweite Fest zum Tag der Deutschen Einheit aus. Eine w\u00fcrdige Wahl. Denn im Saarland herrscht derzeit genau die Mischung aus Niedergang und Gleichg\u00fcltigkeit, die derzeit die ganze Bundesrepublik pr\u00e4gt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNun will die Politik Optimismus verschreiben. Den Saarl\u00e4ndern ebenso wie den Deutschen. Was b\u00f6te sich da besser an als ein Fest. Zu dem kommt als Gastredner der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron. Der Chef eines bankrotten und unregierbar regierten Staates als Motivator f\u00fcr eine Volkswirtschaft, die kaputt regiert wurde \u2013 es ist der Geist von resigniertem Untergang<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.10.2025 von Mario Thurnes bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/saarland-tag-der-deutschen-einheit\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/saarland-tag-der-deutschen-einheit\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Zum Tag der Deutschen Einheit: Gr\u00fcnen-Abgeordnete ruft zum Moscheebesuch auf<\/strong><br \/>\nUm \u201eEinheit unserer Vielfalt darzustellen\u201c ruft die Gr\u00fcnen-Bundestagsabgeordnete Julia Schneider am 3. Oktober zum Besuch einer Moschee auf. \u201eWas w\u00fcrde besser zum Tag der Deutschen Einheit passen\u201c, sagt sie.<br \/>\nZum Tag der Deutschen Einheit ruft eine Gr\u00fcnen-Politikerin zum Besuch einer Moschee auf. Auf Instagram hat die Bundestagsabgeordnete Julia Schneider gemeinsam mit der Khadija-Moschee f\u00fcr den Tag der offenen Moschee geworben, der seit fast 30 Jahren ebenfalls am 3. Oktober stattfindet. In diesem Rahmen rief sie zum Besuch der Berliner Moschee auf. \u201eBald ist der 3. Oktober und was w\u00fcrde besser zum Tag der Deutschen Einheit passen, als die Einheit unserer Vielfalt darzustellen und diese Moschee zu besuchen\u201c, erkl\u00e4rt Schneider in dem vor der Khadija-Moschee in Berlin-Pankow aufgenommenen Video.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Khadija-Moschee geh\u00f6rt zu der Ahmadiyya-Gemeinde, die sich nach au\u00dfen oft fortschrittlich pr\u00e4sentiert, deren islamfundamentalistische Ansichten aber l\u00e4ngst stark umstritten sind. Zahlreiche Islamwissenschaftler werfen der Ahmadiyya Muslim Jamaat vor, den s\u00e4kularen Staat abzulehnen und sich an der Ideologie von Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat zu orientieren, ohne dabei aber Gewalt anzuwenden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.10.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/zum-tag-der-deutschen-einheit-grnen-abgeordnete-ruft-zum-moscheebesuch-auf\/\">https:\/\/apollo-news.net\/zum-tag-der-deutschen-einheit-grnen-abgeordnete-ruft-zum-moscheebesuch-auf\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Weil morgen auch der 17. Juni ist<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nJa, da war doch diese klammheimliche, aber wirksame Umbenennung des Staatsfeiertages. Ist es Ihnen aufgefallen? Von 1954 bis 1990 war es der Tag \u201eder deutschen Einheit\u201c, dann aber wurde er zum Tag \u201eder Deutschen Einheit\u201c. Kein Unterschied? Nun ja, ein bisschen muss man sich mit dem Genitiv auskennen, um den Sinneswandel zu entdecken. Erst ging es um die Einheit Deutschlands, also um die staatliche Einheit. Staatsgebiet, Wiedervereinigung, Grundgesetz und so. Dann aber um die Einheit der Deutschen. Irgendwie liegt in der nun eingef\u00fchrten Gro\u00dfschreibung der Hund begraben. Das ist nicht stimmig. Das geht an der Realit\u00e4t vorbei.<br \/>\nEs ist ja nicht so, dass die Einheit der Deutschen \u2013 trotz aller Beschw\u00f6rungen \u2013 von den ma\u00dfgeblichen Akteuren angestrebt w\u00fcrde.<br \/>\nIm Gegenteil. War der erste antifaschistische Schutzwall noch ein Instrument der physischen Gewalt zur Teilung Deutschlands, mit Mauer, Stacheldraht, Todesstreifen, Personenminen, Selbstschussanlagen und Mauersch\u00fctzen, ist der neue antifaschistische Schutzwall ein Instrument der psychischen Gewalt zur Trennung der Deutschen, ohne dass man dazu eine geographische Trennlinie finden k\u00f6nnte. Falls Sie es nicht gleich bemerkt haben, ich spreche von der sogenannten Brandmauer, mit der die Einheit der Deutschen hintertrieben wird. Hier tritt, wie in der DDR, der Wille der Staatsgewaltigen in mannigfacher Form in Erscheinung. Statt Vopos stehen allerdings Antifanten an der Mauer, statt den IMs der Stasi sind Meldestellen, Faktenchecker und agitierende NGOs unterwegs und f\u00fcttern die Staatsanwaltschaften. Da ist, gerade im Staatsdienst, schnell einmal der Job weg, da kann aufgrund vager Verd\u00e4chtigungen schon auch einmal ein Kandidat von der Wahl ausgeschlossen werden, und wenn es drauf ankommt, dann sind diverse M\u00f6glichkeiten der Sachbesch\u00e4digung das Mittel der Wahl, und wo das noch nicht reicht, kann es durchaus auch Pr\u00fcgel setzen.<\/p>\n<p>Wollte man die Einheit der Deutschen erreichen, m\u00fcsste man zuerst die Vielfalt der Deutschen anerkennen.<br \/>\nDas hie\u00dfe, trotz aller kleinen und gro\u00dfen Unterschiede in Werten und Zielen, miteinander zu sprechen, Gemeinsamkeiten zu suchen, Kompromisse zu schlie\u00dfen, ein gemeinsames Optimum zu bestimmen und dies gemeinsam anzustreben, eben so, wie man das in Demokratien zu halten pflegt.<br \/>\nHierzulande wird das Gespr\u00e4ch verweigert, werden allerlei schikan\u00f6se Ma\u00dfnahmen angewendet, um der Opposition das Leben zu erschweren. Attacken selbsternannter, oft staatlich gef\u00f6rderter Aktivisten werden mit klammheimlicher Freude billigend in Kauf genommen, ohne dass ein allzugro\u00dfes Interesse an wirksamer Strafverfolgung zu erkennen w\u00e4re. In diesem Deutschland geht es nicht mehr um Gemeinsamkeit, nicht um Einigung, schon gar nicht um Einheit, sondern nur noch um Dominanz, um Herrschaft, um Macht, und das um jeden Preis.<br \/>\nWer Tag f\u00fcr Tag emsig daran arbeitet, die Brandmauer, den neuen antifaschistischen Schutzwall, immer noch ein St\u00fcck h\u00f6her zu ziehen, und dabei nicht aufh\u00f6ren kann, die inhaltsleere Floskel \u201egesichert rechtsextremistisch\u201c als Totschlagargument im Munde zu f\u00fchren, um dann, am 3. Oktober, irgendwo in der Provinz, diesmal in Saarbr\u00fccken, wo ein \u201esaarl\u00e4ndisches Deutschlandfest\u201c (!) ausgerichtet werden soll, vor die Mikrofone tritt und \u201eder Deutschen Einheit\u201c beschw\u00f6rt, hat ein nicht zu untersch\u00e4tzendes Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.10.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/egon-w-kreutzer.de\/weil-morgen-auch-der-17-juni-ist\">https:\/\/egon-w-kreutzer.de\/weil-morgen-auch-der-17-juni-ist<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) 35 Jahre Deutsche Einheit: Das Ruder f\u00fcr ein zukunftsf\u00e4higes Deutschland doch noch herumrei\u00dfen!<br \/>\n<\/strong>Wenn 35 Jahre nach der Wiedervereinigung (am Nationalfeiertag) offiziell und medial wieder Bilanz gezogen wird, f\u00e4llt auf, dass die ostdeutschen Pr\u00e4gungen noch immer als ein Sonderthema behandelt werden. Viele Erkl\u00e4rungen kreisen um Begriffe wie \u201eDNA des Ostens\u201c. Doch damit wird suggeriert, es g\u00e4be ein festes Wesensmerkmal, quasi ein biologisches Erbe, das Ostdeutsche dauerhaft von Westdeutschen trennt. In Wahrheit ist es, wie Steffen Mau herausgearbeitet hat, ganz anders: Die Unterschiede sind Resultat einer massiven, politisch erzeugten Transformation. Der Osten hat nach 1990 eine Erfahrung gemacht, die f\u00fcr Westdeutsche fremd war und bis in unsere Tage blieb: den pl\u00f6tzlichen Zusammenbruch der alten Ordnung, den Abstieg in Arbeitslosigkeit mit verbundenem Verlust sozialer Lebenswelt, den Abzug der Jungen, den Elitenaustausch, die symbolische Abwertung eigener Lebensleistung.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDoch heute, 35 Jahre nach der Einheit, zeigt sich: Was einst eine ostdeutsche Sonderlage war, beginnt sich im Westen zu wiederholen. Dort erleben die Menschen nun ebenfalls eine Systemtransformation \u2013 diesmal nicht pl\u00f6tzlich erzwungen durch einen Systemwechsel, sondern durch ideologisch untersetzte falsche politische Entscheidungen einer politischen Klasse, die das ganze selbst auch noch positiv als Transformation \u00fcberschreibt: Mit einer ruin\u00f6sen Energiepolitik aus dem linken Geist klimaaktivistischen Bessermenschentums mit der Folge explodierender Strompreise, Deindustrialisierung und Unsicherheit der industriellen Facharbeiterschaft, die jahrzehntelang das R\u00fcckgrat der westdeutschen Stabilit\u00e4t bildete. Was der Osten damals nach der Wende individuell samt Familie existentiell durchlitten hat, erf\u00e4hrt nun der Westen langsam aber sicher mit steigender Arbeitslosigkeit und haptisch erfahrbaren Wohlstandsverlust nachgelagert ebenfalls am eigenen Leib.<\/p>\n<p>Denn es geht auch im Westen jetzt uns Ganze: Es ist der Statusverlust der alten Bundesrepublik selbst, der viel tiefer und grundlegender sich vollzieht, als dass er nur mit den Problemen um die Massenmigration erkl\u00e4rbar w\u00e4re. Sie ist nur ein weiterer \u2013 politisch unn\u00f6tigerweise selbstverschuldeter \u2013 negativer Belastungsfaktor. Damit verliert auch die bisher geltende mediale Deutung, der Erfolg der AfD sei vor allem ein h\u00e4ssliches Spiegelbild des Ressentiments auf Merkels ungebremste Migrationspolitik, ihre Schlagkraft. Selbst wenn morgen \u2013 unwahrscheinlich! \u2013 eine echte Migrationswende eingeleitet w\u00fcrde \u2013 die Zustimmung zur AfD bliebe dennoch bestehen. Das zeigt auch das Ergebnis der Kommunalwahl in NRW. Auch dort w\u00e4chst die AfD dreifach, obwohl Migration im Wahlkampf keine dominierende Rolle spielte. Warum?<br \/>\nWas Ostdeutsche seit 1990 kennen, wird jetzt im Westen allm\u00e4hlich sp\u00fcrbare Realit\u00e4t: der Niedergang der Industrie, die Verwahrlosung der Innenst\u00e4dte, die Entwertung von Lebensleistungen, das Gef\u00fchl, dass politische Eliten nicht die krasse Wirklichkeit, sondern nur noch eigene besch\u00f6nigende Narrative reflektieren.<br \/>\nIm Osten konnte die AfD nach ihrer Gr\u00fcndung die Rolle des Resonanzbodens f\u00fcr die \u201eunvollendete Transformation\u201c, die sich im Zeitraum einer halben Generation nach der Wiedervereinigung verfestigt hat, \u00fcbernehmen. Im Westen wird sie nun erneut zum Resonanzboden einer neuen, politisch selbstverschuldeten Transformationskrise, die in der Wahrnehmung bislang aufstiegs- und bruchlos wohlstandsverw\u00f6hnter Bundesb\u00fcrger die alte Bundesrepublik destabilisiert.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie AfD ist als einzig bisher nicht regierende Partei nicht verantwortlich f\u00fcr den Statusverlust, sondern genau deshalb glaubhaft seine politische Repr\u00e4sentanz und Stimme. Sie sch\u00fcrt keine \u00c4ngste, sondern sie gibt den B\u00fcrgern Geh\u00f6r und Sichtbarkeit \u2013 erst im Osten nach der Wende, jetzt auch im Westen im Zeichen des gef\u00fchlten Niedergangs der alten Bundesrepublik.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.10.2025 von Frank-Christian Hansel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2025\/10\/03\/35-jahre-deutsche-einheit-das-ruder-fuer-ein-zukunftsfaehiges-deutschland-doch-noch-herumreissen\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2025\/10\/03\/35-jahre-deutsche-einheit-das-ruder-fuer-ein-zukunftsfaehiges-deutschland-doch-noch-herumreissen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDer kompletten Beitrag von Hansel lesen Sie bitte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/zusammenbruch\/\">hier<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(5) Zum Tag der Deutschen Einheit<\/strong><br \/>\nEinheit ist das gro\u00dfe, stille Geheimnis, das den Menschen tr\u00e4gt. Er selbst, das biologische Wunder, ist ein vollkommen orchestriertes Geflecht aus Organen, Nerven, Geweben. Kein Herzschlag w\u00fcrde ohne das Atemholen gen\u00fcgen, kein Gedanke k\u00f6nnte ohne Blutlauf erwachsen. Alles greift ineinander, f\u00fcgt sich, widerspricht sich nicht.<br \/>\nDer Mensch ist Einheit \u2013 in Fleisch und Geist, in Angst und Zuversicht, in Endlichkeit und in Gottesfurcht. Wer diese Einheit bricht, wer in Zwist lebt mit sich selbst, wer das Geschenk des Lebens nicht annimmt als Ganzes, der wird zerrieben zwischen den Fronten des eigenen Innenlebens.<br \/>\nDoch der Blick auf das Gemeinwesen l\u00e4sst das Ideal zerbrechen. Eine Gesellschaft, die ihre Einheit verloren hat, lebt im Zerren und Zerw\u00fcrfnis. In Deutschland \u2013 so will es scheinen \u2013 hat sich der Zwist in alle Ritzen gesetzt. Der Streit ist Dauerzustand geworden, Feindseligkeit das t\u00e4gliche Brot. Politik, einst als Kunst der Balance und der Ma\u00dffindung verstanden, entgleitet in endlose Auseinandersetzungen, in Debatten, die nicht dem Finden, sondern dem Verh\u00e4rten dienen. Das Ma\u00df ist verloren. Der Streit wird nicht gef\u00fchrt, um L\u00f6sungen zu schaffen, sondern um die Gegenseite zu dem\u00fctigen.<br \/>\nEs ist, als lebte dieses Land im Modus der Entzweiung. Ost und West \u2013 wie zwei Geschwister, die das Erbe nicht teilen k\u00f6nnen. Nach au\u00dfen Kriegsl\u00fcsternheit, das S\u00e4belrasseln im Ton der gro\u00dfen Machtpolitik; nach innen Unordnung, ein zersetzendes Zulassen von Strukturlosigkeit, als w\u00e4re der Friede im eigenen Haus entbehrlich.<br \/>\nEinigkeit bedeutet nicht Einstimmigkeit. Einigkeit ist reif gewordenes Einverst\u00e4ndnis, das nach Durchlaufen m\u00fchsamer Prozesse entsteht. Einigkeit hei\u00dft: Man hat gerungen, gestritten, gepr\u00fcft, man hat Differenzen anerkannt \u2013 und doch einen Boden gefunden, auf dem man gemeinsam stehen kann. Doch wie soll eine solche Einigkeit erwachsen, wenn es am Grundstoff der Diplomatie mangelt? Wenn nicht das Gewinnen einer Mitte gesucht wird, sondern das Niederk\u00e4mpfen des Anderen?<br \/>\nDie Einheit, die wir meinen, ist nicht das Gleichschalten, nicht das Entwerten von Unterschied, sondern das Finden eines gr\u00f6\u00dferen Ganzen, in dem Unterschied aufbewahrt bleibt und doch aufgehoben ist. Der Mensch, der K\u00f6rper, ist daf\u00fcr ein lebendiges Gleichnis: Die Lunge widerspricht nicht der Leber, das Herz k\u00e4mpft nicht gegen das Auge. Und der Glaubende wei\u00df: erst in der Ehrfurcht vor Gott wird er selbst eins mit dem Geschenk des Lebens.<br \/>\nNiemals gelingt ein gutes Leben im Zwist. Und niemals wird ein Land bestehen, das sein eigenes Fundament der Einigkeit verspielt. Darum mag man sich an den Satz erinnern, der uns in feierlicher Stunde wie eine ferne Mahnung zugesprochen ist:<br \/>\n\u201eEinigkeit und Recht und Freiheit, f\u00fcr das Deutsche Vaterland.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.10.2025 von Markus Langemann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\">https:\/\/clubderklarenworte.de<\/a>\/<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) 35 Jahre Deutsche Einheit \u2013 Ein Grund zum Feiern?<\/strong><br \/>\nAlles, was das W\u00f6rtchen \u201enational\u201c beinhaltet, gilt in Deutschland als heikel, und so tr\u00e4gt die Begehung des heutigen Nationalfeiertags automatisch einen geh\u00f6rigen Widerspruch in sich. Bekanntlich feiern wir am Tag der Deutschen Einheit die Wiedervereinigung Deutschlands, die sich heute zum 35. Mal j\u00e4hrt. Doch wie soll man einen solchen Tag w\u00fcrdig begehen, wenn doch nichts, was das Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zur deutschen Nation ausmachen k\u00f6nnte \u2013 sei es eine Identifikation mit dem traditionellen und kulturellen Erbe, die Liebe zur deutschen Heimat oder gar Patriotismus \u2013 nach offizieller Lesart Berechtigung, geschweige denn Bestand haben soll?<br \/>\nSchon der Gebrauch von Worten wie \u201eHeimatgef\u00fchl\u201c, \u201eVaterland\u201c, \u201eDeutschlandflagge\u201c, \u201eVolk\u201c oder \u201eNationalstolz\u201c l\u00f6st bei vielen Deutschen mittlerweile ein Gef\u00fchl der Verkrampfung aus. Dieses findet man nicht nur im linken Spektrum, sondern auch bei solchen, die sich als b\u00fcrgerlich und politisch konservativ betrachten. Und das, obwohl dieselben Kreise mit Grauen jedwede globalistischen Bestrebungen eines \u201eOne-World-Ansatzes\u201c beobachten und gleichzeitig anderen Nationen problemlos ihr Recht auf kulturelle Eigenst\u00e4ndigkeit und Identifikation sowie eben auch Nationalstolz zugestehen. Und gleichwohl man vom Verstand her Selbiges auch Deutschland zubilligen will, tut man sich an dieser Stelle doch schwer und kann sich gemischte Gef\u00fchle nicht verkneifen.<\/p>\n<p>Patriotismus als unanst\u00e4ndig abgestempelt<br \/>\nEin Nationalgef\u00fchl, eine echte Verbundenheit zu Land und Leuten \u2013 ja, dem Volk \u2013 kann man sich nicht backen. Man kann sie sich aus der Ratio heraus w\u00fcnschen, sie muss jedoch vom Herzen her empfunden werden. Und genau diese warme Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die eigene Nation k\u00f6nnen sich immer mehr Deutsche kaum abringen. Die Verantwortung f\u00fcr die eigene Empfindung kann niemand von sich weisen, aber unbestreitbar wird auch von politischer Seite \u2013 vor allem in den letzten Jahrzehnten \u2013 jedweder Patriotismus d\u00e4monisiert und als unanst\u00e4ndig abgestempelt. Symbolisch schie\u00dft einem dazu etwa jene Sequenz durch den Kopf, als Angela Merkel 2013 auf der CDU-Wahlparty ihrem damaligen Generalsekret\u00e4r Hermann Gr\u00f6he ein Deutschland-F\u00e4hnchen aus der Hand riss, mit dem er gerade jubeln wollte. Sie warf es von der B\u00fchne.<br \/>\nErscheint es vor diesem Hintergrund verwunderlich, dass der Tag der Deutschen Einheit nur den wenigsten Deutschen wirklich etwas zu bedeuten scheint, wenn auch die Wiedervereinigung als solches die allermeisten als Segen begreifen d\u00fcrften?<\/p>\n<p>Dementsprechend pragmatisch-n\u00fcchtern wirken viele Feiertags-Veranstaltungen. In Berlin laden etwa die Vertretungen einiger Bundesl\u00e4nder zum Tag der Offenen T\u00fcr in den Ministerg\u00e4rten, das Forum Willy Brandt h\u00e4lt Sonderf\u00fchrungen und das Deutsche Historische Museum lockt mit freiem Eintritt und ebenfalls einer Spezialf\u00fchrung. Durchaus patriotisch gibt sich die Rennbahn Berlin-Hoppegarten, die ein internationales Pferderennen um den \u201e35. Preis der Deutschen Einheit\u201c veranstaltet, bei dem immerhin Deutschland-F\u00e4hnchen zum Anfeuern verteilt werden und die Nationalhymne angestimmt wird. Dass ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit seit 1997 auch der bundesweite \u201eTag der offenen Moschee\u201c begangen wird, spricht wiederum B\u00e4nde.<\/p>\n<p>Wie sollen Fremde unser Land lieben, wenn wir es selber nicht tun?<br \/>\nDie offiziellen Feierlichkeiten werden dieses Jahr in Saarbr\u00fccken ausgerichtet und starteten bereits gestern. Unter dem Motto \u201eFeiern wir, was uns verbindet\u201c gibt es an verschiedenen Standorten ein Unterhaltungsprogramm. Neben der saarl\u00e4ndischen Ministerpr\u00e4sidentin Anke Rehlinger, Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier wird auch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron erwartet. Auch das Programm spiegelt teilweise den frankophonen Einfluss des Saarlandes wider, wirkt ansonsten auf den ersten Blick aber eher nichtssagend. Von den Festreden von Merz und Rehlinger darf man sich bestimmt einiges aus der Rubrik <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/unseredemokratie\/\">\u201eUnseredemokratie<\/a>\u201c versprechen. Vom Auftritt der Band \u201eDie Prinzen\u201c gewiss auch.<\/p>\n<p>Die allgemeine Beflaggung ist und bleibt in Deutschland ein Thema. Das Protokoll Inland der Bundesregierung informiert: \u201eIm Gegensatz zu anderen Staaten ist in Deutschland eine t\u00e4gliche bundesweite Beflaggung s\u00e4mtlicher Dienstgeb\u00e4ude, Anlagen und Einrichtungen des Bundes nicht vorgesehen.\u201c Ausnahmen bestehen f\u00fcr \u201edie obersten Bundesbeh\u00f6rden in Berlin und Bonn, die Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main sowie f\u00fcr den Bereich der Bundeswehr\u201c, au\u00dferdem f\u00fcr \u201edie beiden Amtssitze des Bundespr\u00e4sidenten in Berlin und Bonn, die Dienstgeb\u00e4ude des Bundespr\u00e4sidialamtes, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates in Berlin sowie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe\u201c. \u00dcbrige Dienstgeb\u00e4ude des Bundes hissen nur an besonderen Beflaggungstagen Schwarz-Rot-Gold. So auch traditionell am 3. Oktober. Die CSU stimmte gerade eine Debatte um einen Ausbau dieser vergleichsweise zur\u00fcckhaltenden Flaggentradition an. Markus Blume, bayerischer Staatsminister f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, forderte, nach dem Feiertag nicht wieder zur Minimalbeflaggung \u00fcberzugehen. An seinem M\u00fcnchner Dienstsitz weht die Deutschlandfahne schon ganzj\u00e4hrig.<br \/>\nHilft ein solcher Vorsto\u00df, die von Blume kritisierte \u201eSelbstverleugnung\u201c zu \u00fcberwinden? Ohne eine fundamentale \u00c4nderung zu einem positiveren deutschen Selbstverst\u00e4ndnis d\u00fcrfte sie reine Makulatur bleiben. Es mag kitschig und naiv klingen, aber gerade in Zeiten von Massenmigration muss man sich doch fragen: Wie sollen Fremde unser Land lieben, wenn wir es selber nicht tun?<br \/>\nWas bleibt sonst noch zu diesem lauwarm anmutenden Nationalfeiertag zu sagen? Dass es eben kein richtiger ist. Dass die Feierlichkeiten nie vermochten, die Aufbruchsstimmung und den Enthusiasmus der Wiedervereinigung zu kultivieren und daher von ihnen bis heute nichts Ber\u00fchrendes und keinerlei Strahlkraft ausgeht. Und somit auch keine echte Verbindung zwischen den Deutschen und ihrem Land zelebriert wird. Was ihnen bleibt, ist ein Nationalfeiertag unter Vorbehalt. Linke Zyniker w\u00fcrden wohl sagen, dass man ihnen leider auch nichts anderes zubilligen kann. Und zwar aus historischen Gr\u00fcnden.<br \/>\nIhnen einen sch\u00f6nen Nationalfeiertag!<br \/>\n.. Alles vom 3.10.2025 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\">https:\/\/www.achgut.com<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(7) Urspr\u00fcnglich sollte dieser Tag den Deutschen geh\u00f6ren<\/strong><br \/>\n35 Jahre nach der Wiedervereinigung haben viele Deutsche sich noch immer nicht mit ihrer Nation vers\u00f6hnt. Das wird ihnen und ihrem Land immer \u00f6fter zum Verh\u00e4ngnis.<br \/>\nDeutschland braucht Menschen, die den Mut haben, sich in positiver Weise zu ihm zu bekennen und das Eigene verteidigen, sonst verliert das Land seine Wurzeln, und die Deutschen verlieren ihre geistig-kulturelle Heimat.<\/p>\n<p>Der 35. Jahrestag der Deutschen Einheit h\u00e4tte ein Tag der Freude f\u00fcr Deutsche werden k\u00f6nnen. Nur zu gerne h\u00e4tte ich einen entsprechend konnotierten Artikel aus diesem Anlass geschrieben. Ich habe dieses Land immer geliebt, das f\u00fcr mich zu allen Zeiten mehr war als die altehrw\u00fcrdige Bundesrepublik Bonner Pr\u00e4gung. Wer meine Beitr\u00e4ge auf der Achse kennt, wei\u00df: ich geh\u00f6rte praktisch von Kindesbeinen an zu jenen, die \u2013 im Westen des damals noch geteilten Deutschlands aufgewachsen \u2013 sich immer gew\u00fcnscht haben, dass West- und Mitteldeutschland eines nicht zu fernen Tages ihre Einheit in Freiheit wiederfinden. Aber auch, dass die Erinnerung an das alte Ostdeutschland sowie an das Unrecht, das den Deutschen mit der Zerst\u00fcckelung und Teilung ihres Landes widerfuhr, nicht einfach dem Vergessen \u00fcberantwortet wird. Menschenrechte sind unteilbar. Die Deutschen haben sie auch mit Verweis auf Hitler nicht verwirkt. Ein Denken, das von kollektiver Verurteilung gepr\u00e4gt ist, spricht vielmehr jedem Rechtsempfinden Hohn.<\/p>\n<p>Der 3. Oktober: ein Datum der verpassten Chancen<br \/>\nAus etlichen Leserbriefen wei\u00df ich, dass viele meiner Landsleute mit dem 3. Oktober als deutschem Nationalfeiertag hadern. Das wundert mich nicht. Urspr\u00fcnglich sollte dieser Tag den Deutschen geh\u00f6ren und der ungetr\u00fcbten Feier ihres Gl\u00fccks, dem Dreiklang aus Einigkeit und Recht und Freiheit. Bl\u00fch\u2018 im Glanze dieses Gl\u00fcckes, bl\u00fche deutsches Vaterland! Einen Hauch von dem, was unsere Hymne vorwegnahm, konnte man in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1990 vor dem Reichstag in Berlin versp\u00fcren. Das Hissen der schwarz-rot-goldenen Fahne, die nun \u00fcber allen Deutschen wehte, wohlgemerkt ohne Hammer und Sichel, das Abspielen des Deutschlandliedes zu Mitternacht, das war ein tief bewegender Augenblick f\u00fcr alle, die diesen Moment mit jeder Faser ihres Herzens herbeigesehnt haben. So auch die Autorin dieser Zeilen. Und es war ein Moment, der zu Hoffnung berechtigte, zu Hoffnung auf eine gl\u00fccklichere Zukunft.<br \/>\nNur, was ist daraus geworden? Von sp\u00e4teren offiziellen Feierlichkeiten ging f\u00fcr das wiedervereinigte Volk nichts Ber\u00fchrendes aus, keine Strahlkraft, nichts, was im positiven Sinne \u00fcber den Tag hinaus Wirkung h\u00e4tte entfalten k\u00f6nnen, nichts, was einer tieferen Verbundenheit der Deutschen zu ihrem Land Raum und Ausdruck gegeben h\u00e4tte. Kann man den Deutschen da verdenken, dass sich dieser Feiertag nicht in ihren Herzen und Hirnen verankert hat? Mir selbst ist nur eine einzige bemerkenswerte Rede im Ged\u00e4chtnis geblieben, die das Format besessen h\u00e4tte, dem wiedervereinigten Deutschland einen Kompass auch f\u00fcr st\u00fcrmische Zeiten, die der Redner am fernen Horizont schon damals aufziehen sah, mit auf den Weg zu geben: gemeint ist die Rede von J\u00f6rg Sch\u00f6nbohm im Jahre 1996. Seine zeitlos g\u00fcltige Kernaussage lautete: Wir m\u00fcssen uns selbst achten, wenn wir bestehen wollen! Selbstachtung, Selbstvergewisserung, Selbstliebe: sie sind alle drei f\u00fcr den Zusammenhalt und Fortbestand einer jeden Nation, eines jeden Volkes existentiell. Wie oft aber wurde diese Botschaft je an einem 3. Oktober in die Lande hinausgetragen?<\/p>\n<p>\u00dcbers Volk gerichtet, anstatt es aufzurichten<br \/>\nWas die Deutschen an diesem Tag stattdessen \u00fcber sich ergehen lassen mussten, wenn sie denn den offiziellen Verlautbarungen folgten, waren allzu oft Reden, in denen vom hohen moralischen Ross herab \u00fcbers Volk gerichtet wurde \u2013 anstatt es aufzurichten. Das n\u00e4mlich w\u00e4re an diesem besonderen Tage die Aufgabe der politischen F\u00fchrung gewesen: Die Deutschen in Einheit und Freiheit zusammenf\u00fchren, nicht nur in staatlicher, sondern auch auch in geistig-emotionaler Hinsicht. Es geht nicht um Gleichmacherei, nein, es geht darum, den Deutschen zu signalisieren, dass sie sich wieder und selbstverst\u00e4ndlich zu ihrer Nation bekennen d\u00fcrfen, der sie gerne angeh\u00f6ren, f\u00fcr deren Leistungen sie leisen Stolz empfinden d\u00fcrfen \u2013 erst recht f\u00fcr das \u201eJahr der Deutschen\u201c, 1989\/90.<\/p>\n<p>Wer also darauf hoffte, wenigstens am 3. Oktober etwas Erbauliches zu h\u00f6ren, zu sehen, zu erleben, konnte nur entt\u00e4uscht werden. Schlie\u00dflich wurde dann an diesem Tag alles gefeiert und jedem gedacht \u2013 nur den unmittelbar Betroffenen und ihren Schicksalen, den Deutschen und ihrem Lande, nicht. Nicht einmal an diesem einen Tag im Jahr von insgesamt 364 Tagen (bzw. 365 Tagen in Schaltjahren) fand je eine R\u00fcckbesinnung auf die eigene Nation statt, was zugleich eine R\u00fcckbesinnung w\u00e4re auf das, was uns als Deutsche ausmacht und im Laufe vieler Jahrhunderte gepr\u00e4gt hat. Eine R\u00fcckbesinnung auf unsere St\u00e4rken, unsere Wurzeln. Auf das Positive. Aber auch ein w\u00fcrdevolles Gedenken der eigenen Opfer, Opfer des 1945 zerrissenen und gespaltenen Deutschlands. All das findet nicht statt an einem 3. Oktober. Auch nicht an anderen Tagen im Jahr. So viel Missachtung haben unsere Landsleute an ihrem Ehrentag nicht verdient.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.10.2025 von Sabine Drewes bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/urspruenglich_sollte_dieser_tag_den_deutschen_gehoeren\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/urspruenglich_sollte_dieser_tag_den_deutschen_gehoeren<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(8) Deutsche Einheit: N\u00e4chstes Jahr machen wir es richtig \u2013 wir alle zusammen!<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nZum Abschluss meiner Rede (in Eislingen nahe Stuttgart) am Vormittag in der Stadthalle appellierte ich an die CDUler, mehr zu tun, dass unser Nationalfeiertag ein echtes Fest des Volkes wird \u2013 so, wie es das in Frankreich, den USA und vielen L\u00e4ndern auch ist. Egal, was ihr besitzt. Oder was euch bewegt, wie ihr lebt \u2013 wir sind Deutschland. Und man kann Deutschlandfahnen nicht nur aus dem Fenster h\u00e4ngen oder Fahnen ans Auto stecken, wenn Fu\u00dfball-\u201eSommerm\u00e4rchen\u201c ist. Das kann man auch an jedem 3. Oktober.<br \/>\n.<br \/>\nUnd was machen wir in Deutschland? Die Gr\u00fcne Jugend l\u00e4sst Deutschland-Fahnen an Autos abrei\u00dfen, die Linke erinnert sich gar nicht mehr an ihre DDR und die Bundesregierung denkt, es ist mit einem Festakt, Rede des Bundeskanzlers, Buffet f\u00fcr die Honoratioren und Bratwurst f\u00fcrs Volk in irgendeiner Landeshauptstadt getan.<br \/>\n.<br \/>\nNein, ist s nicht. Und weil es sonst keiner macht, werden wir \u2013 ja, wir alle hier \u2013 Sie und ich \u2013 im Jahr 2026 damit beginnen. <em><strong>Am 3. Oktober mit Grillfesten, mit Fahnen raush\u00e4ngen, und alles, was b\u00fcrgerlich und patriotisch ist, laden wir ein, mitzumachen. \u00dcberall in Deutschland<\/strong><\/em>: Parteien, Gemeinden, B\u00fcrgervereine, Freiwillige Feuerwehr, Sch\u00fctzen\u2026es gibt so viele, die sich freuen, dass wir wieder ein vereintes Deutschland sind. Und die, die nicht zufrieden \u00fcber den Verlauf des Prozesses sind, die m\u00fcssen, die wollen wir \u00fcberzeugen. Denn wir sind Deutschland. Und es gibt wahrlich Schlimmeres.<br \/>\n.. Alles vom 4.10.2025 von Klaus Kelle bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/denken-erwuenscht.com\/deutsche-einheit-naechstes-jahr-machen-wir-es-richtig-wir-alle-zusammen\/\">https:\/\/denken-erwuenscht.com\/deutsche-einheit-naechstes-jahr-machen-wir-es-richtig-wir-alle-zusammen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(9) Land der Peinlichkeit<\/strong><br \/>\nDer Tag der Deutschen Einheit wird mit einem l\u00e4cherlich lahmen Festakt begangen &#8211; jedes Gef\u00fchl, jeder Gedanke fehlt. Ausgerechnet bei der Deutschen Einheit meint man offenbar, man m\u00fcsse jedes Nationalgef\u00fchl unterbinden. Das ist eine merkw\u00fcrdige Verdrehung der Geschichte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nJa: Wir sind ein peinliches Land geworden. Dieser Mangel an Pathos an so einem Tag, ja dieser Mangel an Gedanken an sich, ist peinlich \u2013 so peinlich, dass er l\u00e4ngst gef\u00e4hrlich wird. Da, wo tagein, tagaus \u00fcber mangelnden \u201egesellschaftlichen Zusammenhalt\u201c geklagt wird, wie kann man da einen solchen Tag so kalt und so gedankenlos verrichten, als w\u00e4re man bei einer Jubilarfeier der Sparkasse im Bergischen Land?<br \/>\nDie Wiedervereinigung ist eine Heldengeschichte. Sie handelt davon, dass Deutsche endlich einmal nicht endlos gehorcht, sondern f\u00fcr ihre Freiheit gek\u00e4mpft haben. Sie handelt von einem friedlichen und einem freien Deutschland, ein Deutschland, das es geschafft hat, sich in die Reihe der gro\u00dfen westlichen Nationen zur\u00fcckzukehren. Wenn man diese Geschichten, die f\u00fcr unsere Gesellschaft sprechen, nicht mehr erz\u00e4hlt, gibt man ein Land auf. Die Amerikaner blicken auf jedes kleine Scharm\u00fctzel von George Washington mit mehr Begeisterung zur\u00fcck \u2013 und die sind fast 250 Jahre her. Die deutsche Einheit ist so nah und so stark, sie k\u00f6nnte eine Gesellschaft ideell tragen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGerade in der Frage der Deutschen Einheit, die nicht nur ein Gl\u00fcck f\u00fcr unser Land, sondern auch Ausdruck eines Triumphs \u00fcber den Totalitarismus ist, sollten wir nicht l\u00e4nger auf kommunistische Geschichtsverdrehungen hereinfallen, die so tief in unsere Gesellschaft eingesickert sind. Deutschland muss sich selbst wieder ernst nehmen, das ist auch das, was unsere Nachbarn von uns erwarten. Veranstaltungen wie dieser Festakt sind dabei regelrecht Sabotage.<br \/>\n.. Alles vom 5.10.2025 von Max Mannhart bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/land-der-peinlichkeit\/\">https:\/\/apollo-news.net\/land-der-peinlichkeit\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(10) Einen anderen Feiertag, bitte!<\/strong><br \/>\nEs gibt zwei Daten im Verlauf der Entwicklung zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit, in einem ungeteilten Land zu leben: der 17. Juni 1953 und 9. November 1989. Diese beiden Tage stehen aus meiner Sicht tats\u00e4chlich in den Traditionen von 1848, weil das Volk jeweils die Initiative f\u00fcr wirkliche demokratische Ver\u00e4nderungen unternommen hat. Der 9. November 1918 hat durch die Ausrufung der Republik in Deutschland ebenfalls einen Bezug zur Entwicklung der Demokratie im Land. Der 9. November 1938 kennzeichnet den Weg, den eine Demokratie gehen kann, wenn im Land und im Parlament nur eine einzige Meinung als die \u201erichtige\u201c gilt. Der 3. Oktober 1990 ist ein Feiertag, den sich die beteiligten Politiker geschenkt haben, damit sie sich gegenseitig auf die Schulter klopfen d\u00fcrfen.<br \/>\nDie SED-Nachfolger haben diese Chance bestm\u00f6glich genutzt, um sich selbst von der Stasi und dem Schie\u00dfbefehl zu \u201ebefreien\u201c mit der Folge, da\u00df sie aktuell sich dem Kartell der \u201eUnsere-Demokratie-der-Antifa-Mitte\u201c hinter der Brandmauer zurechnen d\u00fcrfen und sogar den aktuellen Kanzler in den schnellen zweiten Wahlgang retten durften. Schrill fordern sie daf\u00fcr Belohnung.<br \/>\nAngela Merkels Rechts-, Vertrags- und Verfassungsbr\u00fcche, die vertragslose Finanzierung der Renten in der Ukraine, der Waffen und des Ger\u00e4ts ohne finanzielle oder materielle Sicherheitsforderungen analog den USA und das T\u00e4uschungsman\u00f6ver des aktuellen Kanzlers sofort nach seiner Wahl haben hinreichend gezeigt, wie schnell diese Personen rechtliche Vorgaben \u00fcbergehen. Sie werden sich niemals trauen, den 17. Juni oder den 9. November zum Feiertag zu erkl\u00e4ren, weil dies Tage des Volkes w\u00e4ren und sie selbst nur die Statisten des Geschehens, aus dem der Vertrag entstanden ist.<br \/>\nGustav J. Brudy, Stockstadt am Rhein, 10.10.2025<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(11) Wo ist die echte Demokratie?<\/strong><br \/>\nIch bin 70 Jahre alt. Davon habe ich als Westgeborener 60 Jahre in der Demokratie gelebt, Ostdeutsche mu\u00dften bedauerlicherweise 40 Jahre in der sogenannten Deutschen Demokratischen Republik ausharren. Seit einigen Jahren leben wir nun in \u201eunserer Demokratie\u201c mit bundesweit mehr als 50 Meldestellen, die Millionen Euro an Steuergeldern verschlingen. Das Perverse daran: nicht nur gibt es Meldestellen f\u00fcr nicht strafbares Verhalten, auch \u201eNichtregierungsorganisationen\u201c werden mit Milliarden Euro gef\u00f6rdert, die anschlie\u00dfend die Bundesrepublik wegen \u201eFehlverhaltens\u201c verklagen.<br \/>\nIch h\u00e4tte gerne die Demokratie zur\u00fcck. Sollte dieser Wunsch den Besch\u00fctzern \u201eunserer Demokratie\u201c nicht passen, dann habe ich noch einen Bademantel.<br \/>\nWolfgang Seifried, K\u00f6ln<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.10.2025 bitte lesen in der JF 42\/25, Seite 23<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein m\u00fcder Nationalfeiertag. Die meisten B\u00fcrger (zumal sie keine kleinen Kinder haben, die sie um 6.30 Uhr in der Fr\u00fche aus den Federn jagen) schlafen lange. Um sich dann u.a. dem M\u00fc\u00dfiggang, Hobby bzw. verl\u00e4ngerten Kurzurlaub-Wochenende hinzugeben. Oder dem Autofahren &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nationalfeiertag-am-3-10-2025\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,181,36,13,80,172],"tags":[766,697,633,26,749,682,805,525,745],"class_list":["post-139733","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buergerbeteiligung","category-engagement","category-kultur","category-medien","category-zukunft","tag-buerger","tag-ddr","tag-demokratie","tag-deutsch","tag-diskussionskultur","tag-freiheit","tag-nation","tag-politik","tag-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=139733"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139733\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140106,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139733\/revisions\/140106"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=139733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=139733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=139733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}