{"id":138043,"date":"2025-08-20T13:36:02","date_gmt":"2025-08-20T11:36:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=138043"},"modified":"2025-09-26T16:19:20","modified_gmt":"2025-09-26T14:19:20","slug":"ob-wahl-lu-kandidatur-verbot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ob-wahl-lu-kandidatur-verbot\/","title":{"rendered":"OB-Wahl LU: Kandidatur-Verbot"},"content":{"rendered":"<p>Der Wahlausschuss des Stadtrats hat Joachim Paul (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/afd-opposition\/\">AfD<\/a>), einem Lehrer, Beamten auf Lebenszeit und Landtagsabgeordneten von Rheinland-Pfalz, verwehrt (mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlrecht\/kandidatur-verbot\/\">hier<\/a>), bei der Oberb\u00fcrgermeisterwahl der Stadt Ludwigshafen zu kandidieren. Das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/gerichte\/\">Verwaltungsgericht<\/a> Neustadt an der Weinstra\u00dfe hat diesen Entzug des passiven <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlrecht\/\">Wahlrechts<\/a> als rechtem\u00e4\u00dfig best\u00e4tigt. <!--more-->Paul habe nur das Recht, den Ausschluss &#8222;im <em><strong>nachtr\u00e4glichen<\/strong><\/em> Wahlpr\u00fcfungsverfahren anzufechten&#8220; (4), also nachdem die Wahl gelaufen ist.<br \/>\n.<br \/>\nDieses Urteil hat zwei Aspekte:<br \/>\n<em>I. Die individuellen Rechte von Joachim Paul als Kandidat werden ignoriert.<\/em><br \/>\n<em>II. Auch die Rechte der Ludwigshafener B\u00fcrger, die Paul und die Partei, die ihn nominiert hat, bei den Wahlen zum Amt des Oberb\u00fcrgermeisteramtes am 21. September 2025 w\u00e4hlen wollten, werden als irrelevant angesehen.<\/em><br \/>\nGeradezu zynisch ist der Hinweis des Gerichts, f\u00fcr eine begr\u00fcndete Analyse der Vorw\u00fcrfe gegen Paul sei die Zeit vor der Wahl zu kurz, weshalb ein Ausschlu\u00df angezeigt ist.<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> gr\u00fcndet auf freien und geheimen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlrecht\/\">Wahlen<\/a>, damit die B\u00fcrger als der Souver\u00e4n aus Alternativen zu ausw\u00e4hlen kann. Wird diese M\u00f6glichkeit dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlvolk\/\">Wahlvolk<\/a> ganz oder in Teilen verweigert, dann wird Artikel 20 Absatz 2 &#8222;Alle Macht geht vom Volke aus&#8220; als zentraler Satz des deutschen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/grundgesetz\/\">Grundgesetzes<\/a> verletzt. Demokratie ohne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/opposition\/\">Opposition<\/a> als Institution und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/pluralismus\/\">Pluralismus<\/a> als Prinzip ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>In diesem Beitrag wird weder zur Person von Joachim Paul noch zur Partei der AfD als seiner politischen Heimat Stellung genommen. Es geht nicht darum, ob Joachim Paul ein guter bzw. idealer OB-Kandidat ist oder nicht. Sondern es geht einzig und allein darum, da\u00df\u00a0 nur die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/\">wahlberechtigten B\u00fcrger<\/a> und nur sie allein das Recht haben m\u00fcssen, dar\u00fcber per Wahlvotum zu entscheiden. Niemand sonst kann sich diese Entscheidungsbefugnis anma\u00dfen: keine Zeitung, keine Beh\u00f6rde, kein Rat, kein Wahlausschuss (der zudem mit konkurrierenden Kandidaten besetzt ist) und auch kein Verwaltungsgericht. Denn &#8222;Alle Macht geht vom Volke aus&#8220;. F\u00fcr ein Parteiverbot ist das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassung\/bundesverfassungsgericht\/\">Bundesverfassungsgericht<\/a> zust\u00e4ndig und \u00fcber die Aberkennung des passiven Wahlrechts eines B\u00fcrgers hat ein ordentliches allgemeines Gericht zu urteilen.<br \/>\n.<br \/>\nKandidaturen verhindern &#8211; das ist die Blaupause f\u00fcr die n\u00e4chsten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ob-wahl-lu-kandidatur-verbot\/\">Kommunal-<\/a>, Landtags- und Bundestagswahlen?<br \/>\n\u201eMan wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das st\u00e4ndige L\u00fcgen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert\u201c (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/baerbel-bohley-prophezeiung\/\">B\u00e4rbel Bohley<\/a>, DDR-B\u00fcrgerrechtlerin, 1989).<br \/>\n.<br \/>\nJoachim Steinh\u00f6fel bezeichnet den Wahlausschuss im Interview als <em><strong>&#8222;W\u00e4chterrat von Ludwigshafen&#8220;<\/strong><\/em> (siehe Anlage (1) unten mit einem h\u00f6renswerten Interview des Staatsrechtlers). Wenn der Wahlausschuss eines Stadtrats, in dem Personen von Parteien sitzen (amtierende Oberb\u00fcrgermeisterin Jutta Steinruck (ehemals SPD) und 6 weitere Mitglieder von SPD, CDU, FWG, FDP), die ebenfalls Kandidaten nominiert haben, bestimmte B\u00fcrger konkurrierender Parteien als Kandidat vorab ausschlie\u00dft, dann wird die anschlie\u00dfende Wahl und damit die Demokratie zur Farce. Denn damit wird <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/opposition\/\">Opposition<\/a> verboten. Und Opposition wurde 1952 vom Bundesverfassungsgericht als wesentliche Institution der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassung\/fdgo\/\">FDGO<\/a> definiert. Davor mu\u00df gewarnt werden, dies ist mit allen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/justiz\/rechtsstaat\/\">rechtsstaatlichen<\/a> Mitteln zu verhindern.<br \/>\n20.8.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;OB-Wahl LU: Kandidatur-Verbot&#8220;<br \/>\n==============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (0) &#8211; (15)<br \/>\n.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gewaltenteilung\/judikative\/\">Daniel Hildebrand: Parlamentarismus oder Richterstaat?<\/a> (5.9.2025)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>(0) OB-Kandidat wendet sich in Verbot direkt an US-Politiker<\/strong><br \/>\nDer AfD-Kandidat Joachim Paul darf bei der Oberb\u00fcrgermeister-Wahl nicht antreten. Weil die etablierten Parteien ihre Macht sch\u00fctzen wollen. Paul richtet sich nun in einem (englischsprachigen) Video direkt an US-Vizepr\u00e4sident J.D. Vance, Au\u00dfenminister Rubio und den Unternehmer Elon Musk. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/DsUvxSTpGzk\">https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/DsUvxSTpGzk<\/a><br \/>\n\u00dcbersetzung:<br \/>\n\u201eMein Name ist Joachim Paul. Ich bin der Kandidat der Partei \u201aAlternative f\u00fcr Deutschland\u2018. Zurzeit finden in der Stadt Ludwigshafen Oberb\u00fcrgermeisterwahlen statt. Das ist eine gr\u00f6\u00dfere Stadt im S\u00fcden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Und ich wurde ausgeschlossen. Ich wurde von diesen Wahlen ausgeschlossen. Obwohl meine Partei seit den letzten Bundestagswahlen die st\u00e4rkste Partei in der Stadt ist, wurde ich ausgeschlossen. Ich wurde ausgeschlossen von meinen politischen Gegnern, von Mitgliedern der CDU und insbesondere der SPD, den Sozialdemokraten.<br \/>\nDer vorgeschobene Grund lautet, ich h\u00e4tte mich mit den falschen Leuten getroffen, ich h\u00e4tte mit den falschen Leuten gesprochen. Der wahre Grund ist: Sie wollen um jeden Preis an der Macht bleiben, und sie wollen die Migrationspolitik nicht \u00e4ndern, die zu einer gro\u00dfen Krise in Deutschland und insbesondere in Ludwigshafen gef\u00fchrt hat.<br \/>\nUnd Herr Vance sagte auf der Sicherheitskonferenz in M\u00fcnchen zum Establishment: Wenn ihr Angst vor euren eigenen Leuten habt, kann Amerika euch nicht helfen. Und genau das ist der Fall hier in Ludwigshafen. Das ist ein Fall von internationalem Interesse. Bitte helfen Sie uns.\u201c<\/p>\n<p>Elon Musk hat auf das Video bereits reagiert. Er schrieb: \u201eVon der Wahl ausgeschlossen, ohne etwas verbrochen zu haben?\u201c<br \/>\nDie Vereinigten Staaten, die nach 1945 entscheidend dazu beitrugen, Europa wieder Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu bringen, sehen sich erneut in der Rolle des Verteidigers dieser Werte. W\u00e4hrend Br\u00fcssel \u201eNie wieder\u201c predigt, treibt es eine Politik voran, die den Kern freiheitlicher Gesellschaften zerst\u00f6rt. Die USA sind, wie schon einmal in der j\u00fcngsten Geschichte, die letzte Hoffnung, dass Freiheit und Demokratie wieder nach Europa \u2013 und nach Deutschland \u2013 zur\u00fcckkehren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.8.2025 im Newsletter bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\">https:\/\/www.tichyseinblick.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/DsUvxSTpGzk\">https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/DsUvxSTpGzk<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Gericht schlie\u00dft AfD-Kandidaten von Wahl aus<\/strong><br \/>\n<strong>\u201eEs ist wie in der DDR\u201c \u2013 Joachim Steinh\u00f6fel im Gespr\u00e4ch<\/strong><br \/>\nEin Verwaltungsgericht hat den Wahlausschluss von dem AfD-Politiker in Ludwigshafen best\u00e4tigt. Der renommierte Rechtsanwalt Joachim Steinh\u00f6fel ist sich sicher: Das ist rechtswidrig. Er warnt vor einem Parteiverbot durch die Hintert\u00fcr auf diesem Weg.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZC-F0KBJI5M\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZC-F0KBJI5M<\/a><br \/>\n.<br \/>\nAus dem Interview von Joachim Steinh\u00f6fel &#8211; einige Statements im Abri\u00df:<br \/>\nNicht legitimiertes Gremium. Wie geht es jetzt weiter? Pr\u00e4zedenzfall f\u00fcr weitere Kommunalwahlen.<br \/>\nDer Wahlausschuss hat sich nicht auf den Kandidaten bezogen, sondern auf die Partei der AfD. Man hat eine Kontaktschuld bzw. Sippenhaft geschaffen: Der Kandidat ist in der Afd, deshalb ist diese Person nicht geeignet.<br \/>\nIch bezeichne diese Leute als &#8222;W\u00e4chterrat von Ludwigshafen&#8220;. Ausschluss von exekutiver Seite. Nur prozessurale formale Gr\u00fcnde, keine inhaltliche Pr\u00fcfung.<br \/>\nDie Beh\u00f6ren selbst delegitimieren sich.<br \/>\nDem Kandidaten die Verfassungstreue absprechen, liegt nicht im der Befugnis dieses Gerichts.<br \/>\nDie Mainstream-Medien schweigen sich aus. Wenn die Parteien an der Macht die Konkurrenz ausschalten, dann schafft man die Demokratie ab. Es m\u00fcsste zu einem enormen Aufschrei f\u00fchren.<br \/>\nMan k\u00f6nnte ja den Kandidaten Joachim Paul platt machen, OK. Aber auch das geschieht nicht. Stattdessen: Stattdessen legt man legt die Hand an die Demokratie, an die Opposition an.<br \/>\nIn der Gewaltenteilung hat die Justiz eine enorme Bedeutung. Aber wenn man einen Denunzianten so durchkommen l\u00e4\u00dft und die Richter mitziehen, wenn so etwas passiert wie in Bamberg oder jetzt in Ludwigshafen, dann ist der Rechtsstaat in Gefahr.<br \/>\nDies ist ein rechtspolitischer Skandal, denn der Wahlausschuss darf nur Formalien pr\u00fcfen.<br \/>\nWie der W\u00e4chterrat in Iran.<br \/>\nDas passive Wahlrecht ist nur wegen Verbrechen nach einem Gerichtsverfahren entziehbar. Wenn man es durch die Justiz zul\u00e4sst, im Eilverfahren, was dann?<br \/>\nEine Kontaktschuld wurde konstruiert.<br \/>\nGremien k\u00f6nnen keinen Kandidaten ausschlie\u00dfen. Ein Kandidaturverbot f\u00fcr die Opposition ist ein Frontalangriff auf die Demokratie.<br \/>\nEnde der Statements im Abr\u00df<br \/>\n20.8.2025, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZC-F0KBJI5M\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZC-F0KBJI5M<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 20.8.025 von Max Mannhart mit Joachim Steinh\u00f6fel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/es-ist-wie-in-der-ddr-joachim-steinhoefel-im-gespraech\/\">https:\/\/apollo-news.net\/es-ist-wie-in-der-ddr-joachim-steinhoefel-im-gespraech\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Joachim Steinh\u00f6fel: Buch Die digitale Bevormundung<\/em><br \/>\n<em>Wie Facebook, X (Twitter) und Google uns vorschreiben wollen, was wir denken, schreiben und sagen d\u00fcrfen.<\/em><br \/>\n<em>FBV, 224 Seiten, 21.5.2024, Taschenbuch, 18 Euro<\/em><br \/>\n<em>.<\/em><br \/>\n<em>Zum Inhalt:<\/em><br \/>\n<em>Facebook, Google, X (Twitter) &amp; Co., die \u00bbBig Tech\u00ab genannten IT-Riesen aus dem Silicon Valley, glauben, die Kommunikationsstandards von Milliarden Menschen \u00fcber ihre Richtlinien und Standards vorschreiben zu k\u00f6nnen. Diese Anma\u00dfung erfolgt ohne jede demokratische Legitimation. Durch ihre geradezu monopolistische Stellung bestimmen sie die Rahmenbedingungen \u00f6ffentlicher Kommunikation. Mit dramatischen Konsequenzen: tausendfacher Rechtsbruch, digitale Massenvernichtung freier Rede und drastische Eingriffe in die Meinungsfreiheit sind die Folge. Selbst Texte von den Seiten des Deutschen Bundestages werden als \u00bbHassrede\u00ab gel\u00f6scht. Womit selbst der Gesetzgeber Opfer seiner eigenen Medizin, des verfassungswidrigen Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, geworden ist. In diesem Buch kl\u00e4rt Rechtsanwalt Joachim Steinh\u00f6fel als einer der streitbarsten Verteidiger der Meinungsfreiheit \u00fcber die Methoden von Big Tech auf und schildert, wie man sich dieser scheinbaren \u00dcbermacht in den Weg stellen kann. Als zentraler Protagonist in unz\u00e4hligen Klagen gegen Facebook &amp; Co. blickt er mit seinen Siegen vor Gericht auf eine beispiellose Erfolgsquote gegen L\u00f6schungen, Sperrungen und rechtswidrige Faktenchecks zur\u00fcck, trotz bisweilen 1000-seitiger Schrifts\u00e4tze der jeweiligen Beklagten mit \u00fcberaus kuriosen Inhalten. Die Kontenpf\u00e4ndung bei den Parteien der gro\u00dfen Koalition ist nur eine von vielen teils am\u00fcsanten, teils absurden Facetten eines Kampfes von David gegen Goliath.<br \/>\n<\/em><strong>.<br \/>\n<\/strong>Einige Kommentare:<br \/>\nJetzt hab ich irgendwie Lust bekommen mir mal wieder D\u00fcrrenmatt\u2019s \u201eProzess um des Esels Schatten\u201c anzuh\u00f6ren. <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/durrenmatt-der-prozess-um-des-esels-schatten-1964-jager\">https:\/\/archive.org\/details\/durrenmatt-der-prozess-um-des-esels-schatten-1964-jager<\/a>\u00a0 \u00a0 qwertz<br \/>\n.<br \/>\nEs w\u00e4re sch\u00f6n gewesen, wenn Apollo das Urteil von 2019 mit aufgef\u00fchrt h\u00e4tte <a href=\"https:\/\/www.justiz.sachsen.de\/esaver\/internet\/2019_076_IV\/2019_076_IV.pdf\">https:\/\/www.justiz.sachsen.de\/esaver\/internet\/2019_076_IV\/2019_076_IV.pdf<\/a><br \/>\nda man sich dadurch ein besseres Bild machen kann, denn Herr Steinh\u00f6fel erw\u00e4hnte ja das Urteil im Gespr\u00e4ch. ortsvertreter<br \/>\nEnde Kommentare<strong><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n(2) AfD-Kandidat Joachim Paul in Ludwigshafen<\/strong><br \/>\n<strong>Wahlausschluss wegen Hobbits und Nibelungentreue<\/strong><br \/>\nDer Entzug des passiven Wahlrechts des AfD-B\u00fcrgermeisterkandidaten in Ludwigshafen erinnert an einen schlechten Politthriller. Es ist absurd: Der Verfassungsschutz argumentiert mit dem \u201eHerrn der Ringe\u201c und dem Nibelungenlied.<br \/>\nImmer wieder h\u00f6rt man Schauergeschichten aus autokratischen Systemen: Ein Gegenkandidat, der dem Machthaber missf\u00e4llt, wird kurz vor der Wahl mit Hilfe des Geheimdienstes aus dem Weg ger\u00e4umt. Die Presse berichtet pflichtschuldig. Und die W\u00e4hler d\u00fcrfen zwischen den staatlich zugelassenen Restkandidaten entscheiden. Ein so zutiefst undemokratischer Vorgang, den man ohne Z\u00f6gern eher nach Russland oder Venezuela verorten w\u00fcrde, hat sich tats\u00e4chlich in Ludwigshafen am Rhein ereignet.<\/p>\n<p>Der Ablauf liest sich dabei wie das Drehbuch eines schlechten Politthrillers: Am 18. Juli sendet Noch-Oberb\u00fcrgermeisterin Jutta Steinbruck (parteilos, bis 2023 SPD) eine Nachricht an den Landesverfassungsschutz, der dem SPD-gef\u00fchrten Innenministerium untersteht. Laut ihrem Schreiben gibt es \u201eAnhaltspunkte f\u00fcr ein Nichtvorliegen der Verfassungstreue des Bewerbers Paul\u201c. Daraufhin arbeitet der Inlandsgeheimdienst offensichtlich im Turbomodus. Am 29. Juli sendet der Abteilungsleiter des Innenministeriums der B\u00fcrgermeisterin die \u201eaus Sicht des Verfassungsschutzes relevanten offenen und gerichtsverwertbaren Erkenntnisse\u201c zu. Das Schreiben wird anschlie\u00dfend im Wahlausschuss der Stadt, dem ebenfalls die B\u00fcrgermeisterin vorsteht und dem kein Vertreter der AfD angeh\u00f6rt, vorgelesen. Am 5. August schlie\u00dft der Ludwigshafener Wahlausschuss dann Joachim Paul, den Bewerber der AfD, wegen \u201eZweifeln an seiner Verfassungstreue\u201c von der B\u00fcrgermeisterwahl am 21. September aus.<br \/>\n&#8230; &#8230; Alles vom 12.8.2025 von Felix Huber bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/afd-kandidat-joachim-paul-in-ludwigshafen-wahlausschluss-wegen-hobbits-und-nibelungentreue\">https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/afd-kandidat-joachim-paul-in-ludwigshafen-wahlausschluss-wegen-hobbits-und-nibelungentreue<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Dem Verfassungsschutz ist nichts mehr peinlich<\/strong><br \/>\n<strong>AfD-Kandidat Paul von B\u00fcrgermeisterwahl in Ludwigshafen ausgeschlossen<\/strong><br \/>\nDer Kampf f\u00fcr \u201eunsere Demokratie\u201c ist mit dem Ausschluss von Joachim Paul (AfD) von der B\u00fcrgermeisterwahl in Ludwigshafen in eine neue Phase eingetreten. Der Betroffene geht dagegen vor Gericht vor. Die Entscheidung k\u00f6nnte die Republik ver\u00e4ndern.<br \/>\nWird sie best\u00e4tigt, wird es in Deutschland bald viele Nachahmer geben. Wenn man die W\u00e4hler schon nicht davon abhalten kann, die AfD zu w\u00e4hlen, kann man ihnen einfach auch deren Kandidaten nehmen, mag sich dann so mancher denken. Gewinnt Joachim Paul allerdings vor Gericht, wird die Selbstdemontage des deutschen Inlandsgeheimdienstes noch ein St\u00fcck weiter vorangetrieben geworden sein.<br \/>\nZu der Frage, wie absurd es ist, Sympathien f\u00fcr das Nibelungenlied f\u00fcr einen Beleg der Verfassungsfeindlichkeit zu halten, hat auf dieser Seite bereits Felix Huber alles N\u00f6tige gesagt. Dem Verfassungsschutz scheint einfach nichts mehr peinlich. Aber wir wollen fair sein: An jeder guten Universit\u00e4t lernt man in den ersten Semestern, dass man eine unliebsame Position nicht an den schw\u00e4chsten, sondern an den st\u00e4rksten Argumenten messen sollte.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.8.2025 von Mathias Brodkorb bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/afd-kandidat-von-burgermeisterwahl-in-ludwigshafen-ausgeschlossen-dem-verfassungsschutz-ist-nichts-mehr-peinlich\">https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/afd-kandidat-von-burgermeisterwahl-in-ludwigshafen-ausgeschlossen-dem-verfassungsschutz-ist-nichts-mehr-peinlich<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(4) Causa \u201eJoachim Paul\u201c: Faul-, Feigheit und logischer Aberwitz kumulieren am VG Neustadt adW<\/strong><br \/>\nJoachim Paul wird das Recht verwehrt, als Kandidat zur Oberb\u00fcrgermeisterwahl in Ludwigshafen anzutreten. Verwehrt wird ihm dieses Recht von sieben Gestalten in einem Wahlausschuss, die es schick finden, die eigenen Chancen durch Ausschluss von Konkurrenten und unter Beseitigung demokratischer Grundrechte f\u00fcr Kandidaten und W\u00e4hler und damit unter Beseitigung von Demokratie zu erh\u00f6hen. Offenkundig macht Machtgeilheit gegen\u00fcber den Folgen dieser kurzfristigen Befriedigung blind.<br \/>\nWir haben \u00fcber die 16 Verfehlungen von Joachim Paul, die so l\u00e4cherlich sind, dass sie nur von einem \u201eVerfassungsschutz\u201c kommen k\u00f6nnen, vor einiger Zeit geschrieben. Wer es nachlesen will, der kann das hier tun.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/sciencefiles.org\/2025\/08\/06\/die-16-verfehlungen-des-joachim-paul-antidemokratischer-ausschluss-von-einer-oberbuergermeister-wahl-analyse-des-gutachtens\/\">https:\/\/sciencefiles.org\/2025\/08\/06\/die-16-verfehlungen-des-joachim-paul-antidemokratischer-ausschluss-von-einer-oberbuergermeister-wahl-analyse-des-gutachtens\/<\/a><br \/>\nJoachim Paul hat zwischenzeitlich vor dem Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstra\u00dfe, ein Ort mit Geschichte, wie man den Gestapo-Files, die der Historiker Robert Gelately gesichtet hat, entnehmen kann, einen Eilantrag auf Wahlzulassung gestellt. Die dortigen Richter haben den Eilantrag als unbegr\u00fcndet abgewiesen, und zwar nach 13 Tagen Eile. Schon dieser Umstand zeigt, die dortigen Richter haben es sich behaglich gemacht, erfreuen sich am M\u00fc\u00dfiggang und haben ihre Faulheit zum sie leitenden Prinzip erhoben. Die Begr\u00fcndung der Abweisung von Pauls Antrag zeigt dies in sehr deutlicher Weise:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vgnw.justiz.rlp.de\/presse-aktuelles\/pressemitteilungen\/detail\/wahl-des-oberbuergermeisters-der-stadt-ludwigshafen-eilantrag-des-afd-kandidaten-bleibt-ohne-erfolg\">https:\/\/vgnw.justiz.rlp.de\/presse-aktuelles\/pressemitteilungen\/detail\/wahl-des-oberbuergermeisters-der-stadt-ludwigshafen-eilantrag-des-afd-kandidaten-bleibt-ohne-erfolg<\/a><br \/>\n\u201eIn Wahlangelegenheiten gelte der Grundsatz, dass Entscheidungen und Ma\u00dfnahmen, die sich unmittelbar auf das Wahlverfahren bez\u00f6gen, allein mit den in den Wahlvorschriften vorgesehenen Rechtsbehelfen im nachtr\u00e4glichen Wahlpr\u00fcfungsverfahren anzufechten seien. Dies beruhe darauf, dass die Verfolgung der subjektiven Rechte Einzelner gegen\u00fcber der Notwendigkeit zur\u00fccktreten m\u00fcsse, die Stimmen einer Vielzahl von B\u00fcrgern in einer einheitlichen, wirksamen Wahlentscheidung zusammenzufassen.<br \/>\nQuelle: VG-Neustadt adW.<br \/>\nEine erstaunliche Argumentation eines Verwaltungsgerichts, dessen Richter offenkundig prozedurale Abl\u00e4ufe \u00fcber die Rechte derjenigen, die an diesen Abl\u00e4ufen beteiligt sind, stellen. Schlie\u00dflich geht es nicht nur darum, dass die Rechte von Joachim Paul durch seinen Ausschluss als Kandidat schlicht und ergreifend ignoriert werden, auch die Rechte der Ludwigshafener B\u00fcrger, die den Kandidaten PAUL und die Partei, f\u00fcr die er steht, bei den bevorstehenden Wahlen zum Oberb\u00fcrgermeisteramt w\u00e4hlen wollten, werden von den Richtern, die offenkundig die eigenen Annehmlichkeiten der Aus\u00fcbung des Amtes, f\u00fcr dessen Aus\u00fcbung sie Gehalt erhalten, vorziehen, als schlicht irrelevant angesehen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.8.2025 von Michael Klein bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/sciencefiles.org\/2025\/08\/19\/causa-joachim-paul-faul-feigheit-und-logischer-aberwitz-kumulieren-am-vg-neustadt-adw\/\">https:\/\/sciencefiles.org\/2025\/08\/19\/causa-joachim-paul-faul-feigheit-und-logischer-aberwitz-kumulieren-am-vg-neustadt-adw\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(5) Erster Schritt zum AfD-Verbot \u2013 AfD-Kandidat von OB-Wahl ausgeschlossen<\/strong><br \/>\n<strong>Gericht stellt sich willf\u00e4hrig hinter die politische S\u00e4uberung<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Grundlage von Demokratie sind Wahlen und damit die M\u00f6glichkeit f\u00fcr die B\u00fcrger, Alternativen zu w\u00e4hlen. Dass dieses Allerheiligtum der Demokratie manipuliert wird, den W\u00e4hlern vorenthalten wird, Alternativen zu w\u00e4hlen, und zwar unter den unterschiedlichsten Deckm\u00e4nteln \u2013 meistens dem des vermeintlichen Schutzes der \u201ewahren\u201c Demokratie \u2013 ist ein klares Zeichen f\u00fcr ein undemokratisches System.<\/p>\n<p>Genau das erleben wir aktuell in Ludwigshafen. Die dort regierende SPD-Oberb\u00fcrgermeisterin hat ihren Gegenkandidaten von der AfD, den Landtagsabgeordneten Joachim Paul, f\u00fcr die Wahlen im September beim Verfassungsschutz denunziert. Anschlie\u00dfend wurde er vom Wahlausschuss von der Wahl ausgeschlossen \u2013 weil an seiner Verfassungstreue Zweifel best\u00fcnden (siehe hier <a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/spd-ob-bringt-afd-gegenkandidaten-zu-fall-per-geheimdienst-denunziation\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/spd-ob-bringt-afd-gegenkandidaten-zu-fall-per-geheimdienst-denunziation<\/a>\/ ). Und unsere Justiz \u2013 seit Corona oft nur noch eine Parodie auf echte Rechtsstaatlichkeit \u2013 hat jetzt brav M\u00e4nnchen gemacht und diese Sauerei abgesegnet. Das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstra\u00dfe <a href=\"https:\/\/vgnw.justiz.rlp.de\/presse-aktuelles\/pressemitteilungen\/detail\/wahl-des-oberbuergermeisters-der-stadt-ludwigshafen-eilantrag-des-afd-kandidaten-bleibt-ohne-erfolg\">https:\/\/vgnw.justiz.rlp.de\/presse-aktuelles\/pressemitteilungen\/detail\/wahl-des-oberbuergermeisters-der-stadt-ludwigshafen-eilantrag-des-afd-kandidaten-bleibt-ohne-erfolg<\/a> teilte jetzt mit, dass es einen Eilantrag Pauls gegen seinen Ausschluss abgewiesen hat.<\/p>\n<p>Man muss sich das in seiner ganzen Ungeheuerlichkeit vergegenw\u00e4rtigen: Der Kandidat der laut Umfragen st\u00e4rksten Partei in Deutschland (immer, wenn man die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/afd-verbot\/\">AfD<\/a> mit der CDU ohne CSU vergleicht, in vielen Umfragen inzwischen auch im Vergleich mit der gesamten Union) wird einfach mal aussortiert. Der Vorgang erinnert an Systeme wie das im Iran, wo der W\u00e4chterrat entscheidet, wer w\u00fcrdig genug ist, sich den B\u00fcrgern zur Wahl zu stellen. Und stellen Sie sich das einmal konkret als W\u00e4hler in Ludwigshafen vor: Sie gehen zur Wahl, wollen die st\u00e4rkste Partei w\u00e4hlen \u2013 und stellen im Wahllokal fest, dass sie gar nicht mehr auf dem Zettel steht. Das ist nicht mehr Demokratie, das ist politische Taschenspielerei.<br \/>\nIn Deutschland besteht dieser <em><strong>W\u00e4chterrat aus den Altparteien<\/strong><\/em> (und nein, das ist kein Nazi-Begriff, auch wenn uns genau diese Altparteien das weismachen wollen, dazu demn\u00e4chst mehr) und den Beh\u00f6rden, die sie kontrollieren. Denn auch im Verfassungsschutz und den Wahlgremien haben die Altparteien das Sagen.<br \/>\nDas Vorgehen ist so, als w\u00fcrde man im Fu\u00dfball Bayern M\u00fcnchen einfach nicht antreten lassen. Oder meinetwegen Leverkusen.<br \/>\nWas da gerade in Rheinland-Pfalz passiert, ist einer von vielen Tabubr\u00fcchen in Sachen Demokratie. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wird sie beerdigt \u2013 ausgerechnet von denen, die sich als ihre Verteidiger ausgeben. Und zumindest in vielen F\u00e4llen vor lauter Verblendung sich auch als solche sehen. Sie haben nie kapiert, dass Demokratie eben nicht darin besteht, die eigene Gesinnung f\u00fcr die einzig selig machende zu halten und alle anderen f\u00fcr gef\u00e4hrlich. Sondern dass Demokratie bedeutet, feste Spielregeln eisern einzuhalten und die eigene Gesinnung eben nie f\u00fcr die einzig g\u00fcltige zu halten. Und Alternativen nie aus dem demokratischen Prozess auszuschlie\u00dfen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nUnd hier wird das Krasseste sichtbar: Mit dieser Entscheidung des Wahlausschusses und der jetzt vom Gericht best\u00e4tigten Einzel-Auswahl macht man Wahlen im Grunde \u00fcberfl\u00fcssig \u2013 denn der Ausgang ist l\u00e4ngst determiniert \u2013 in diesem Fall der Sieg der SPD-Amtsinhaberin. Genauso gut k\u00f6nnte man gleich sagen: Wahlen sind abgeschafft, der Wahlausschuss bestimmt, wer gewinnt. Hier wird Demokratie zur Farce.<br \/>\nUnd man erinnert sich unweigerlich an die bitter-satirischen Worte Bertolt Brechts \u2013 nachdem der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 niedergeschlagen war: \u201eDas Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. W\u00e4re es da nicht doch einfacher, die Regierung l\u00f6ste das Volk auf und w\u00e4hlte ein anderes?\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.8.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/erster-schritt-zum-afd-verbot-afd-kandidat-von-ob-wahl-ausgeschlossen\/\">https:\/\/reitschuster.de\/post\/erster-schritt-zum-afd-verbot-afd-kandidat-von-ob-wahl-ausgeschlossen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(6) Wahlausschluss statt W\u00e4hlerwillen<\/strong><br \/>\n<strong>In Rheinland-Pfalz zeigt sich exemplarisch, wie der demokratische Wettbewerb ausgeschaltet wird.<\/strong><br \/>\nDas Verwaltungsgericht Neustadt hat entschieden: Der AfD-Kandidat Joachim Paul darf nicht zur Oberb\u00fcrgermeisterwahl in Ludwigshafen antreten. Der Grund? Zweifel an seiner \u201eVerfassungstreue\u201c. Kein Strafverfahren, kein Dienstvergehen, keine Belege \u2013 nur eine \u201eHandreichung\u201c des Verfassungsschutzes, die Verdachtslyrik serviert: Paul habe sich mit dem Nibelungenlied besch\u00e4ftigt, sei dem Compact-Magazin begegnet und interessiere sich f\u00fcr \u201eethnokulturelle Identit\u00e4t\u201c. Willkommen im Gesinnungsstaat.<br \/>\nWas fr\u00fcher Teil der Meinungsvielfalt war, gilt nun als Ausschlusskriterium. Wer deutsche Identit\u00e4t betont, wird als latent verfassungsfeindlich etikettiert. Der Begriff \u201eNeue Rechte\u201c dient als Totschlagvokabel, das Etikett \u201erechts\u201c ersetzt die Argumentation. Die Botschaft ist klar: Politische Abweichung wird nicht mehr geduldet, sondern diszipliniert. Die Demokratie verteidigt sich, angeblich, indem sie ihre Grundregeln unterl\u00e4uft und \u00fcber Bord wirft.<br \/>\nDer Wahlausschuss \u2013 dominiert von Parteivertretern unter F\u00fchrung eines SPD-Oberb\u00fcrgermeisters \u2013 entscheidet nach Gusto. Dass Paul langj\u00e4hriger Beamter und Landtagsabgeordneter ist, \u00e4ndert nichts. Die \u201eGew\u00e4hr\u201c seiner Treue zur Verfassung wird einfach aberkannt, obwohl er ihr seit Jahrzehnten im Staatsdienst verpflichtet ist. Das Verfahren erinnert an autorit\u00e4re Systeme: Wer der Linie widerspricht, wird aus dem Spiel genommen.<br \/>\nDas Gericht macht daraus keinen Hehl. Es erkl\u00e4rt offen, das individuelle Recht zu kandidieren m\u00fcsse hinter der \u201eeinheitlichen Wahlentscheidung\u201c zur\u00fcckstehen. Hei\u00dft im Klartext: Freie Wahlen sind nur so lange frei, wie die Kandidaten genehm sind. Wer st\u00f6rt, wird ausgesiebt. Nicht W\u00e4hler entscheiden, Aussch\u00fcsse tun es f\u00fcr sie. Das Prinzip der Volkssouver\u00e4nit\u00e4t wird zur Farce.<br \/>\nDie politische Konkurrenz wird so kaltgestellt. Nicht durch besseren Ideen, sondern durch b\u00fcrokratische Verbannung. Der Weg ins Amt f\u00fchrt nicht mehr \u00fcber Stimmen, sondern \u00fcber Gesinnungspr\u00fcfungen. Rheinland-Pfalz macht vor, wie man Wahlchancen manipuliert, ohne dass es nach Wahlf\u00e4lschung riecht. Statt Urnenklau betreibt man Kandidatenverbot.<br \/>\nDass Paul den Weg vors OVG sucht, ist symbolisch \u2013 aussichtslos. Die zweite Instanz d\u00fcrfte der ersten folgen, schon aus Opportunit\u00e4t. Und mit Lars Brocker sitzt ein SPD-freundlicher Pr\u00e4sident an der Spitze des Landesverfassungsgerichts, der bereits durch wohlwollende Urteile gegen\u00fcber SPD-Kampagnen gegen die AfD aufgefallen ist. Die Unabh\u00e4ngigkeit der Justiz wird in diesem Klima zur Illusion.<br \/>\n<em><strong>Die politische Botschaft ist unmissverst\u00e4ndlich: Wer die falsche Meinung hat, verliert sein passives Wahlrecht.<\/strong> <\/em>Die Verfassung wird dabei nicht gesch\u00fctzt, sondern instrumentalisiert. Die SPD sichert sich ihre Macht nicht durch \u00dcberzeugung, sondern durch Ausschluss. Die CDU macht mit, aus Angst oder Kalk\u00fcl. Demokratie als Mitmachveranstaltung f\u00fcr Etablierte.<br \/>\nRheinland-Pfalz ist zum Experimentierfeld f\u00fcr die Entkernung des demokratischen Prinzips geworden. Der Fall Joachim Paul zeigt, wohin die Reise geht: Nicht mehr der W\u00e4hler entscheidet, sondern das Kartell der Macht. Wer das Verfassungsrecht als Waffe gegen die Opposition gebraucht, ruiniert es. Und das ausgerechnet im Namen der Demokratie.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.8.2025 im Tichy-Newsletter bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\">https:\/\/www.tichyseinblick.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(7) Wahlausschluss von AfD-Kandidat: Oberb\u00fcrgermeisterin bedankte sich bei Antifa-Netzwerk<\/strong><br \/>\nDie Ludwigshafener Oberb\u00fcrgermeisterin hatte vor dem Wahlausschluss von Joachim Paul Kontakt zu einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/linke-gewalt\/antifa\/\">Antifa-Netzwerk<\/a> gegen den AfD-Politiker. In einer E-Mail bedankte sie sich f\u00fcr das \u201eEngagement\u201c \u2013 zuvor hatte das Netzwerk Material gegen Paul gesammelt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.8.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/wahlausschluss-von-afd-kandidat-oberbrgermeisterin-bedankte-sich-bei-antifa-netzwerk\/\">https:\/\/apollo-news.net\/wahlausschluss-von-afd-kandidat-oberbrgermeisterin-bedankte-sich-bei-antifa-netzwerk\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n\u2026 w\u00e4hrend die Union vor der Bundestagswahl noch 551 Fragen zu den NGOs stellte, nutzt sie dieses Netzwerk dieser NGOs nun selbst und die ReGIERung weicht allen Anfragen aus<br \/>\n\u2026 sie blieben beide unbeantwortet<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ngo-kleine-anfrage-union-antwort-bundesregierung-li.3218216\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ngo-kleine-anfrage-union-antwort-bundesregierung-li.3218216<\/a><br \/>\nPaulina<br \/>\n.<br \/>\nDies inszenierte Schauspiel ist ein weiterer Beweis hierf\u00fcr, dass die Kartellparteien sich \u00fcber die Verfassung hinwegsetzen. Der Kandidat der AFD Joachim Paul ist Beamter auf Lebenszeit. Bereits die Berufung in das Beamtenverh\u00e4ltnis setzt eine umfassende Pr\u00fcfung von Eignung, Bef\u00e4higung und Verfassungstreue voraus (\u00a7 7 BeamtStG). Offenkundiger Widerspruch: Wenn der Staat ihn als Beamten f\u00fcr tragbar h\u00e4lt, ist es widersinnig, seine W\u00e4hlbarkeit wegen mangelnder Verfassungstreue zu verneinen. Dieser Widerspruch h\u00e4tte vom Gericht ohne gro\u00dfen Pr\u00fcfungsaufwand erkannt werden k\u00f6nnen. So viel zur freiheitlich demokratischen Grundordnung welche von der scheidenden Oberb\u00fcrgermeisterin Steinruck propagiert wird. Das BVerfG hat stets betont, dass das Wahlrecht keine Gesinnungspr\u00fcfung zul\u00e4sst. Diese Grundideen finden sich u.a. bei BVerfG, Beschluss vom 26.02.1998 \u2013 2 BvC 28\/96: Staatliche Organe d\u00fcrfen die Wahlfreiheit nicht durch politische Bewertungen einschr\u00e4nken. Theo Gaertner<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(8) Wenn Parteien und Richter die Demokratie begraben<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nIm Wirtschaftsrecht ist die Sache einfach: Kartelle sind verboten. Das steht ganz vorne im Gesetz gegen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wettbewerb\/\">Wettbewerbsbeschr\u00e4nkungen<\/a> (GWB). Dort hei\u00dft es unter dem Titel \u201eVerbot wettbewerbsbeschr\u00e4nkender Vereinbarungen\u201c gleich in \u00a7 1: \u201eVereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschl\u00fcsse von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschr\u00e4nkung oder Verf\u00e4lschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind verboten.\u201c<\/p>\n<p>Politik ist Wettbewerb um W\u00e4hlerstimmen. Man k\u00f6nnte denken, dass hier \u201eeine Verhinderung, Einschr\u00e4nkung oder Verf\u00e4lschung des Wettbewerbs\u201c erst recht verboten sein m\u00fcsste. Immerhin geht es um die Rechte des Volkes, des W\u00e4hlers, des Souver\u00e4ns \u2013 also um den zentralen Wert einer Demokratie. Wir schauen nach Ludwigshafen und stellen fest: falsch gedacht.<br \/>\n&#8230; Denn unter der Oberfl\u00e4che des Kandidaturverbots tut sich ein politischer und juristischer Abgrund auf. Es ist keine \u00dcbertreibung zu sagen: So etwas hat die Bundesrepublik noch nicht erlebt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.8.2025 von Alexander Heiden bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/ludwigshafen-parteien-richter-demokratie\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/ludwigshafen-parteien-richter-demokratie\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(9)\u00a0B\u00fcrgermeisterkandidat von Wahl ausgeschlossen<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211; keine Demokratie mehr, sondern nur noch Parteienbeute<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nEr soll also nachtr\u00e4glich, also dann, wenn die Wahl schon gelaufen ist und die W\u00e4hler sich festgelegt haben, der Konkurrent schon im Amt ist, die Wahl anfechten.<br \/>\nEs gibt allerdings auch Entscheidungen (auch im Konkurrentenschutz um eine Stelle im \u00f6ffentlichen Dienst nach Art. 33 II), wonach Ernennungen, wenn sie erst einmal stattgefunden haben, nicht mehr angefochten werden k\u00f6nnen und dann nur noch Schadensersatzforderungen bleiben. Wenn er also, was er sicher nicht kann, irgendwie nachweisen k\u00f6nnte, dass er zum B\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt worden w\u00e4re, k\u00f6nnte er sich das entgangene Gehalt einklagen.<br \/>\nFaktisch hei\u00dft dass, dass sowohl das Grundrechte des passiven Wahlrechts (und auch das aktive der W\u00e4hler) nicht existieren, weil nicht gerichtlich durchsetzbar.<br \/>\nUnd es hei\u00dft, dass es den nach Art. 19 Abs. 4 garantierten Rechtsweg \u2013 der nur dann als solcher gilt, wenn er auch wirksam ist \u2013 nicht gibt, weil er sich gegen die Verwehrung der Wahlteilnahme ja nicht wehren kann. Das Gericht sagt ja nicht, es sei unbegr\u00fcndet, sondern unzul\u00e4ssig.<br \/>\nDas hei\u00dft nicht unbedingt, dass ich die Entscheidung des Gerichts f\u00fcr fehlerhaft halte. Man m\u00fcsste sich die Gesetze n\u00e4her ansehen. Aber es hei\u00dft, dass die Gesetze eben falsch sind, weil das Resultat nicht vertretbar ist, nicht zu einem verfassungskonformen Zustand f\u00fchrt.<br \/>\nWas ist, wenn der dann hinterher gewinnt? So in zwei, drei, vier Jahren vielleicht?<br \/>\nHei\u00dft es dann, ja, eigentlich h\u00e4tten Sie an der Wahl teilnehmen d\u00fcrfen?<br \/>\nWird die Wahl dann wiederholt, liebe W\u00e4hler, auch die inzwischen Verstorbenen, bitte w\u00e4hlen Sie noch einmal mit Ihrer Meinung von 2025? Und alle inzwischen Vollj\u00e4hrigen halten sich bitte heraus?<br \/>\nWie soll das gehen? Selbst wenn man in 3 Monaten die Wahl annulieren und deren Wiederholung anordnen w\u00fcrde: Die Leute sind auf ihre Wahl festgelegt und tendieren dazu, nicht alles nochmal \u00e4ndern zu wollen. Das kann \u00fcberhaupt nicht mehr zu retten sein.<br \/>\nSolche Vorg\u00e4nge sind der Beweis, dass wir l\u00e4ngst keine Demokratie mehr sind, sondern nur noch Parteienbeute.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.8.2025 von Hadmut Danisch bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2025\/08\/20\/buergermeisterkandidat-von-wahl-ausgeschlossen\/\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2025\/08\/20\/buergermeisterkandidat-von-wahl-ausgeschlossen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(10) Verfassungsschutz versendet \u201eErkenntnisschreiben\u201c \u00fcber Kandidaten an drei St\u00e4dte<\/strong><br \/>\nJoachim Paul (AfD) wurde in Ludwigshafen auf Grundlage eines Verfassungsschutz-Schreibens nicht zur OB-Kandidatur zugelassen \u2013 ein Vorgehen, das nun auch in NRW Schule macht: Dort wurden nun mehrere Bewerber von den Kommunalwahlen ausgeschlossen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.8.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/verfassungsschutz-versendet-erkenntnisschreiben-ueber-kandidaten-an-drei-staedte\/\">https:\/\/apollo-news.net\/verfassungsschutz-versendet-erkenntnisschreiben-ueber-kandidaten-an-drei-staedte\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(11) Die Abschaffung des passiven Wahlrechts<\/strong><br \/>\n&#8230; Ausdr\u00fccklich vertritt das Innenministerium gegen\u00fcber Apollo News die Auffassung, dass es f\u00fcr berechtigte Zweifel auch nicht des \u201eNachweises einer ,verfassungsfeindlichen` Bet\u00e4tigung\u201c bed\u00fcrfe. Selbst die Mitgliedschaft in \u201eeiner \u2013 noch nicht f\u00fcr verfassungswidrig erkl\u00e4rten \u2013 Partei\u201c k\u00f6nnte schon hinreichend Zweifel an der Verfassungstreue begr\u00fcnden und in der Folge zum zwangsl\u00e4ufigen Ausschluss von der Kommunalwahl f\u00fchren.<br \/>\n\u201eZweifel\u201c \u2013 was sind denn \u201eZweifel\u201c?<br \/>\nAllein schon weil man Mitglied in einer Partei ist, also die Vereinsfreiheit gebraucht?<br \/>\nIch halte das f\u00fcr in mehrfacher Hinsicht rechts- und verfassungswidrig.<br \/>\nIm Kleinen schon, weil das ein Verwaltungsakt ist und deshalb der Betroffene entweder vorher angeh\u00f6rt werden muss oder einen aufschiebenden Rechtsweg braucht, wenn denen das so kurz vor der Wahl einf\u00e4llt, dass das den Rechtsweg verteilt. Vor allem sehe ich ein Problem darin, dass die Leute ja vorher gar nicht erfahren, dass sie als nicht wahltauglich angesehen und eingestuft werden, und ihnen damit der Rechtsweg nach Art. 19 Abs. 4 GG verwehrt bleibt.<br \/>\nUnd im Gro\u00dfen deshalb, weil das faktisch ein Entzug des passiven Wahlrechts ist. Und das kann man nicht so einfach entziehen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2025\/08\/22\/die-abschaffung-des-passiven-wahlrechts\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2025\/08\/22\/die-abschaffung-des-passiven-wahlrechts<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(12) Ludwigshafen und das Endspiel der Politik<\/strong><br \/>\nNach dem Wahlausschluss von Ludwigshafen folgt das gro\u00dfe Schweigen. Der Kampf gegen die AfD wird kalt durchgezogen. Das zeigt, worum es geht: Weite Teile der medialen \u00d6ffentlichkeit haben eine eigene Analysef\u00e4higkeit schlichtweg verloren.<br \/>\nDer Ausschluss des AfD-Kandidaten Joachim Paul von einer Wahl steht vorerst fest \u2013 und das politische Berlin ist zur Tagesordnung zur\u00fcckgekehrt. Ein Oppositionskandidat ist vom Stimmzettel gestrichen worden und man tut, als sei nichts gewesen. Es ist ein Vorgang in einer achselzuckenden medialen \u00d6ffentlichkeit. Und es ist das Versagen eines Berufsstands, der sich nicht mehr auf sein eigenes Urteil verlassen will und eine Grundskepsis gegen jede Intuition, gegen jede Meinung, die nicht schon irgendwo anders steht, entwickelt hat.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re ganz leicht zu sagen: Ein Oppositionskandidat wird von seinen Konkurrenten von der Wahl ausgeschlossen. Das. Geht. Nicht. Das ist Venezuela, ganz einfach. Dahinter steht auch noch ein absto\u00dfender Parteikl\u00fcngel in der sozialdemokratisch dominierten Politik von Rheinland-Pfalz. Und das Ganze geschieht ausgerechnet in Ludwigshafen, wo die AfD f\u00fcr Westdeutschland Rekordergebnisse einf\u00e4hrt, wo durch den Abstieg von BASF das Industriesterben so greifbar wird, wie kaum woanders. Aber man schweigt lieber.<\/p>\n<p>Der Untertanen-Geist gegen die \u201edemokratischen Institutionen\u201c schl\u00e4gt voll durch, wenn ein feiges Gericht die Sache abnickt, indem es sich auf formale Argumente zur\u00fcckzieht. Selbstverst\u00e4ndlich darf und muss man auch ein Gericht kritisieren. Ein Beschluss in erster Instanz ist kein Gottesurteil. Aber die Expertenrepublik will von solchen Zuckungen einer wirklich eigenen Meinung, die nicht nur die auswendig gelernte Haltung ist, die sowieso alle haben, nichts mehr wissen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.8.2025 von Max Mannhart bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/ludwigshafen-und-das-endspiel-der-politik\/\">https:\/\/apollo-news.net\/ludwigshafen-und-das-endspiel-der-politik\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n\u201egesichert\u201c erwartbar! xxx<br \/>\n.<br \/>\nDas ist die Blaupause f\u00fcr die n\u00e4chsten Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen . Falkfisch<br \/>\n.<br \/>\nIst das was ich hier lese wirklich wahr? Ich fasse es nicht! Das ist DER justiziable Sargnagel f\u00fcr die Demokratie in Deutschland! Lindblom<br \/>\n.<br \/>\n\u201eDaf\u00fcr m\u00fcsse aber offensichtlich erkennbar sein, dass das Vorgehen des Wahlausschusses durch ein Wahlpr\u00fcfungsverfahren im Nachhinein revidiert werde.\u201c<br \/>\nWenn das Gericht fordert, dass die Gew\u00e4hrung von Rechtsschutz davon abh\u00e4ngt, dass \u201eoffensichtlich erkennbar\u201c sei, dass das Vorgehen des Wahlausschusses im Nachhinein revidiert werde, dann stellt es EIGENM\u00c4CHTIG H\u00fcrden f\u00fcr die Gew\u00e4hrung einstweiligen Rechtsschutzes auf, die so im Gesetz keine St\u00fctze finden.<br \/>\nDenn wenn ein Rechtsversto\u00df des Wahlausschusses so offensichtlich ist ,dann bedarf es auch keiner \u201esummarischen\u201c, d.h. die widerstreitenden Interessen der Prozessparteien abw\u00e4genden Entscheidung mehr !<br \/>\nEine solch KLARE OFFENSICHTLICHKEIT wird indessen in den seltensten F\u00e4llen vorliegen, die zur gerichtlichen Entscheidung gebracht werden.<br \/>\nWAS macht das Gericht, wenn im Nachgang zur Wahl festgestellt wird, dass der Ausschluss rechtswidrig war ? Soll dann die gesamte Wahl mit allem Aufwand wiederholt werden ? Potzblitz<br \/>\n.<br \/>\nWarum dieser Negativ-Artikel, anstatt den W\u00e4hlern zu sagen, dass sie Paul doch w\u00e4hlen k\u00f6nnen, indem sie &#8222;Paul&#8220; handschriftlich in die Leerzeile des Wahlscheins eintragen und ankreuzen?! ZensurGibt<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(13) Ehe die SPD untergeht, soll das Land untergehen<\/strong><br \/>\nDie Wahrheit ist einfach: die SPD kann freie Wahlen nicht mehr riskieren, weil sie freie Wahlen nicht mehr gewinnen, sondern nur noch verlieren kann. Die Demokratie wird nicht gerettet, sie wird durch Ma\u00dfnahmen der SPD massivst besch\u00e4digt. Ihre Funktion\u00e4re scheinen sich zu sagen: eher soll das Land zugrunde gehen als die SPD.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIn Ludwigshafen wurde im Zusammenspiel eines Innenministers, der eine rotgr\u00fcne Gesinnungspr\u00fcfung f\u00fcr Beamte durch die Hintert\u00fcr einf\u00fchren will, die im Zweifelsfalle dann nach Gesinnung und nicht nach Recht und Gesetz handeln, mit einer SPD-nahen Oberb\u00fcrgermeisterin und einem Wahlausschuss aus vornehmlich SPD und CDU der AfD-Kandidat von der Wahlliste gestrichen.<br \/>\n.<br \/>\nTE hat deshalb im \u00f6ffentlichen Interesse folgenden Antrag an die Stadt Ludwigshafen gestellt: \u201ewir stellen nach dem Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (Informationsfreiheitsgesetz \u2013 IFG) den Antrag, den Brief und e-mail Verkehr der B\u00fcrgermeisterin mit: der Initiative \u201eNetzwerk gegen Joachim Paul\u201c, a) mit dem Innenministerium allgemein und b) mit dem Verfassungsschutz konkret einzusehen. Wir stellen des Weiteren nach dem Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (Informationsfreiheitsgesetz \u2013 IFG) den Antrag, das Protokoll der Sitzung des Wahlausschusses vom 5. August 2025 einzusehen nebst den dem Wahlausschuss vorgelegten Unterlagen in der Causa Paul.\u201c<br \/>\nDes Weiteren fragten wir die B\u00fcrgermeisterin, ob sie \u201evor dem 18. Juli 2025 in der Causa Paul Kontakt zum Innenministerium\u201c hatte? Wir harren der Antwort.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.8.2025 von Klaus-R\u00fcdiger Mai bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/spd-wahlen-verbot-afd\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/spd-wahlen-verbot-afd\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(14) OB-Wahl LU 21.9.2025: 29,3% Wahlbeteiligung, 9,2% ung\u00fcltig<\/strong><br \/>\n\u201eUnsereDemokratie\u201c in Ludwigshafen: Protest an der Urne gegen Kandidatenverbot<br \/>\nEs ist ein blamables Ergebnis f\u00fcr die Akteure der Politik in Ludwigshafen: Die Wahlbeteiligung lag bei nur 29,3 Prozent. Bei der Wahl 2017 lag die Wahlbeteiligung noch bei 60,2 Prozent. Davon wieder waren 9,2 Prozent der abgegebenen Stimmen ung\u00fcltig. Insgesamt haben nur 26,6 Prozent \u201eg\u00fcltig\u201c gew\u00e4hlt. Man kann davon ausgehen, dass viele der ung\u00fcltigen Stimmen als stiller Protest an der Wahlurne zu werten sind.<br \/>\nIn F\u00fchrung blieb der Kandidat der CDU\/Freien W\u00e4hler mit l\u00e4cherlichen 12.943 Stimmen, gefolgt vom Kandidaten der SPD mit 11.160 Stimmen. Und das bei 118.000 Wahlberechtigten. Zwischen beiden wird es nun eine Stichwahl geben \u2013 aber dieses Verfahren ist nur noch die Fortsetzung einer Farce. Es ist eine Stichwahl zwischen Kandidaten, die beide nicht demokratisch legitimiert sind, und auch danach \u00e4ndert sich nichts an der mangelnden Akzeptanz des Siegers, wer auch immer es sein mag.<br \/>\nWenn diese Kandidaten Anstand haben, nehmen sie diese Wahl nicht an.<br \/>\nDer Wahlgewinner der Herzen ist damit Joachim Paul von der AfD.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.9.2025 von Roland Tichy bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/unseredemokratie-in-ludwigshafen-protest-an-der-urne-gegen-kandidatenverbot\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/unseredemokratie-in-ludwigshafen-protest-an-der-urne-gegen-kandidatenverbot<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(15) Rupert Scholz: Oberb\u00fcrgermeisterwahl in Ludwigshafen nicht demokratisch<\/strong><br \/>\n<strong>Rupert Scholz<\/strong><\/p>\n<p>Der Einbruch der Wahlbeteiligung bei der Oberb\u00fcrgermeisterwahl in Ludwigshafen ist ein Symbol f\u00fcr das Empfinden der B\u00fcrger, da\u00df das, was vor der Wahl geschah, mit der Demokratie nicht vereinbar ist. Bekanntlich wurde der Kandidat der AfD, Joachim Paul, vom Wahlausschu\u00df wegen angeblicher fehlender Verfassungstreue nicht zugelassen.<\/p>\n<p>Hier \u00fcberschritt meines Erachtens der Wahlausschu\u00df seine Zust\u00e4ndigkeit. Denn die \u00dcberpr\u00fcfung der Verfassungstreue von Leuten im \u00f6ffentlichen Dienst \u2013 und Herr Paul war lange Jahre schon ohnehin als Lehrer im \u00f6ffentlichen Dienst \u2013 ist eine Sache der Beh\u00f6rde des Dienstherrn, aber nicht eines Wahlausschusses, wenn er sich f\u00fcr ein B\u00fcrgermeisteramt zur Wahl stellt.<br \/>\nSich zu einer solchen Wahl zu stellen, steht jedem B\u00fcrger in der Demokratie frei. Da kann nicht ein Wahlausschu\u00df pl\u00f6tzlich kommen und sagen: \u201eNein, der nicht. Der ist ja vielleicht gar nicht verfassungstreu.\u201c Das war ein klarer Versto\u00df gegen dienstrechtliche und ebenso auch demokratie-staatliche Grunds\u00e4tze.<\/p>\n<p>Dieses Wahlergebnis ist ein demokratisch kaum ausreichendes Ergebnis f\u00fcr die in die Stichwahl gehenden Kandidaten. Es zeigt, da\u00df die B\u00fcrger mit dem Vorgehen gegen\u00fcber Paul nicht einverstanden waren.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Rupert Scholz lehrte \u00d6ffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen und war Bundesverteidigungsminister und Justizsenator Berlins<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 26.92025 von Rupert Scholz bitte lesen in der JF 40\/25, Seite 2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wahlausschuss des Stadtrats hat Joachim Paul (AfD), einem Lehrer, Beamten auf Lebenszeit und Landtagsabgeordneten von Rheinland-Pfalz, verwehrt (mehr hier), bei der Oberb\u00fcrgermeisterwahl der Stadt Ludwigshafen zu kandidieren. 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