{"id":136557,"date":"2025-07-20T20:29:39","date_gmt":"2025-07-20T18:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=136557"},"modified":"2025-07-21T17:02:14","modified_gmt":"2025-07-21T15:02:14","slug":"20-juli-1944-mut-vor-81-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/20-juli-1944-mut-vor-81-jahren\/","title":{"rendered":"20. Juli 1944: Mut vor 81 Jahren"},"content":{"rendered":"<p>Die 81. Wiederkehr des misslungenen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/20-juli-1944-frieden-mit-feinden\/\">Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944<\/a> durch die Freiheitsk\u00e4mpfer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstreammedien<\/a> nur Randnotizen wert. Obwohl sie immer auf die Notwendigkeit einer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/erinnerungskultur\/\">Erinnerungskultur<\/a> hinweisen und fragen, warum es nicht mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/widerstand\/\">Widerstand<\/a> gegen die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Nazi-Diktatur<\/a> gab.<!--more--><br \/>\nDer Publizist Henryk M. Broder dazu:<br \/>\n<em>\u201eWenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte:<\/em><br \/>\n<em>weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.\u201c<\/em><br \/>\n.<br \/>\nDer ehemalige Erste B\u00fcrgermeister von Hamburg <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-interessen\/\">Klaus von Dohnanyi<\/a> (97, SPD), einer der letzten noch lebenden Mitgestalter der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/entspannungspolitik\/\">Entspannungspolitik<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zeitfenster-zu-frieden-in-europa\/\">Willy Brandt<\/a> und Egon Bahr, dessen Familie an dem Anschlag vom 20.7.1944 beteiligt war, meinte zu den Klagen \u00fcber den\u00a0 deutschen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/untertan\/\">Untertanengeist<\/a> und das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/konformismus\/\">Mitl\u00e4ufertum<\/a> (2):<br \/>\n<em>&#8222;Ich glaube nicht, da\u00df sich heute im Falle einer diktatorischen Bedrohung von Leib und Leben die Menschen anders verhalten w\u00fcrden als damals. Es ist n\u00e4mlich nur menschlich, Gefahren aus dem Wege zu gehen. Insofern finde ich das heutige Urteil \u00fcber die vielen damaligen \u201eMitl\u00e4ufer\u201c auch befremdlich: Sich selber pr\u00fcfen w\u00e4re angemessener. W\u00e4re man selbst mutiger gewesen?&#8220;<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\nDie Widerst\u00e4ndler um Staufenberg wollten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland2025\/\">Deutschland<\/a> retten und in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> erneuern (siehe Anlage (1) unten). Sie wurden f\u00fcr ihren Mut erschossen und erh\u00e4ngt. Und ihre Familien und Bekannte &#8211; auch die von Klaus von Dohnanyi (s.o.) &#8211; in Sippenhaft genommen. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/national\/\">Karlheinz Wei\u00dfmann<\/a> stellt fest &#8222;wie weit wir immer noch von jenem Punkt entfernt sind, der eigentlich erreicht werden m\u00fcsste: der Anerkennung der M\u00e4nner des 20. Juli als Helden&#8220; (3).<br \/>\nDoch brauchen wir <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/patriotismus\/\">patriotische<\/a> Helden als Vorbilder in einer Welt, in der es von lauter sogenannten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/helden\/\">Helden<\/a> nur so wimmelt?<br \/>\n20.7.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;20. Juli 1944: Mit vor 81 Jahren&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Der Eid des 20. Juli 1944 im Wortlaut<\/strong><br \/>\nWir glauben an die Zukunft der Deutschen.<br \/>\nWir wissen im Deutschen Kr\u00e4fte, die ihn berufen, die Gemeinschaft der abendl\u00e4ndischen V\u00f6lker zu sch\u00f6nerem Leben zu f\u00fchren.<br \/>\nWir bekennen uns im Geist und in der Tat zu den gro\u00dfen \u00dcberlieferungen unseres Volkes, das durch die Verschmelzung hellenischer und christlicher Urspr\u00fcnge in germanischem Wesen das abendl\u00e4ndische Menschentum schuf.<br \/>\nWir wollen eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Tr\u00e4gern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verb\u00fcrgt, verachten aber die Gleichheitsl\u00fcge und fordern die Anerkennung der naturgegebenen R\u00e4nge.<br \/>\nWir wollen ein Volk, das in der Erde der Heimat verwurzelt den nat\u00fcrlichen M\u00e4chten nahebleibt, das im Wirken in den gegebenen Lebenskreisen sein Gl\u00fcck und sein Gen\u00fcge findet und in freiem Stolze die niederen Triebe des Neides und der Mi\u00dfgunst \u00fcberwindet.<br \/>\nWir wollen F\u00fchrende, die aus allen Schichten des Volkes wachsen, verbunden mit den g\u00f6ttlichen M\u00e4chten, durch gro\u00dfen Sinn, Zucht und Opfer den anderen vorangehen.<br \/>\nWir verbinden uns zu einer untrennbaren Gemeinschaft, die durch Haltung und Tun der Neuen Ordnung dient und den k\u00fcnftigen F\u00fchrern die K\u00e4mpfer bildet, derer sie bed\u00fcrfen.<br \/>\nWir geloben<br \/>\n&#8211; untadelig zu leben,<br \/>\n&#8211; im Gehorsam zu dienen,<br \/>\n&#8211; unverbr\u00fcchlich zu schweigen,<br \/>\n&#8211; und f\u00fcreinander einzustehen.<br \/>\n1944, Graf von Stauffenberg<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Klaus von Dohnanyi: 20. Juli 1944 \u201eEine patriotische Haltung\u201c im Kampf gegen Hitler<\/strong><br \/>\nDer ehemalige SPD-Politiker und Erste B\u00fcrgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi, Sohn des Widerst\u00e4ndlers Hans von Dohnanyi und Neffe Dietrich Bonhoeffers, \u00fcber den Kampf seiner Familie gegen Hitler.<\/p>\n<p>Herr Dr. von Dohnanyi, welche Bedeutung hat der deutsche Widerstand f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich: Historische Erinnerung? Famili\u00e4res Erbe? Pers\u00f6nlicher Auftrag?<br \/>\nKlaus von Dohnanyi: Der Widerstand gegen die brutale Nazidiktatur ist mit nichts vergleichbar, das wir heute in unserer N\u00e4he erfahren. Die Bereitschaft, aus moralischen Gr\u00fcnden sein eigenes Leben zu riskieren, entsprach der au\u00dferordentlichen Situation in der damaligen Zeit. Und deswegen wei\u00df auch niemand, wie er sich damals und unter der damaligen Bedrohung durch die Gestapo verhalten h\u00e4tte. Mut ist leider nicht erblich!<\/p>\n<p>Aufgewachsen sind Sie nach dem Krieg in einer Gesellschaft, in der die gro\u00dfe Mehrheit nicht im Widerstand war \u2013 womit sich Ihre Familie grundlegend von der Ihrer meisten Landsleute unterschied. Wie hat das Ihre Sicht auf die Menschen und die Gesellschaft gepr\u00e4gt? Hat das zum Beispiel wie bei anderen zu einer Distanzierung von Deutschland gef\u00fchrt oder haben Sie es dennoch als Ihr Vaterland betrachtet?<br \/>\nDohnanyi: Widerstand gegen die Nazis war eine patriotische Haltung. Wie konnte ich da Deutschland als Vaterland verlassen?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es zu Ihrer Jugendzeit noch gro\u00dfe Vorbehalte bis hin zu Anfeindungen gegen den deutschen Widerstand gab, geh\u00f6rt heute sein Lob zum guten Ton. Allerdings beobachtete schon der Journalist Johannes Gross: \u201eJe l\u00e4nger das Dritte Reich tot ist, um so st\u00e4rker wird der Widerstand gegen Hitler.\u201c Was halten Sie davon? Ist die \u2013 an sich ja positive \u2013 Wertsch\u00e4tzung des Widerstandes m\u00f6glicherweise ein Januskopf? Sprich, haben Sie vertrauen darin, da\u00df sie ehrlich gemeint ist und sich dahinter nicht ein neues Mitl\u00e4ufertum verbirgt?<br \/>\nDohnanyi: Ich glaube nicht, da\u00df sich heute im Falle einer diktatorischen Bedrohung von Leib und Leben die Menschen anders verhalten w\u00fcrden als damals. Es ist n\u00e4mlich nur menschlich, Gefahren aus dem Wege zu gehen. Insofern finde ich das heutige Urteil \u00fcber die vielen damaligen \u201eMitl\u00e4ufer\u201c auch befremdlich: Sich selber pr\u00fcfen w\u00e4re angemessener. W\u00e4re man selbst mutiger gewesen?<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr hat der Widerstand gegen Hitler scheinbar ungeahnte Aktualit\u00e4t gewonnen, als unter dem Motto \u201eNie wieder ist jetzt!\u201c bundesweit Hunderttausende gegen die AfD demonstrierten. Was halten Sie davon? Ist die AfD, wie Medien, Politiker und Aktivisten behaupten, die neue NSDAP und der Kampf gegen sie der neue Widerstand gegen den Faschismus?<br \/>\nDohnanyi: Bei der Antwort auf die Frage \u201eWas ist Faschismus\u201c orientiere ich mich gerne auch an dem Historiker und exzellenten Faschismusforscher Ernst Nolte. F\u00fcr ihn ist \u201eAngst\u201c eine wesentliche Voraussetzung faschistischer Tendenzen in einer Gesellschaft. Und es ist dann ein Zeichen faschistischer Politik, als Antwort auf diese \u201eAngst\u201c Recht und Macht als zusammengeh\u00f6rig zu identifizieren: die Macht hat dann auch recht. Niemand wird bestreiten, da\u00df es in der AfD Gruppen gibt, die so denken und, da\u00df es der AfD nicht gelingt, oder ihr auch nicht wichtig ist, solche Gruppen aus ihren Reihen zu verbannen. Aus meiner Sicht ist die AfD als Ganzes keine \u201efaschistische\u201c Organisation \u2013 aber sie birgt immer wieder diese Gefahr, indem sie mit einem ganz \u201eanderen\u201c Weg der Demokratie eine Erl\u00f6sung von dieser \u201eAngst\u201c verspricht.<\/p>\n<p>Ihr Vater, der leitende Beamte im Reichsjustizministerium Hans von Dohnanyi, und vor allem Ihr Onkel, der Theologe Dietrich Bonhoeffer, geh\u00f6ren heute zu den bekanntesten und geehrtesten Widerstandsk\u00e4mpfern gegen den Nationalsozialismus: Was denken Sie, h\u00e4tten beide von dieser Art Widerstand heute gehalten?<br \/>\nDohnanyi: Mein Vater h\u00e4tte den Vergleich von damals mit heute wohl ziemlich l\u00e4cherlich gefunden: Wo sind denn heute die Gefahren f\u00fcr jemanden, der den faschistoiden Tendenzen in der Gesellschaft Widerstand entgegensetzt?<\/p>\n<p>Ihr Vater und Ihr Onkel schlossen sich bereits vor dem Krieg dem Widerstand gegen Hitler an. Warum und wie sah ihre Widerstandsaktivit\u00e4t bis 1938 aus?<br \/>\nDohnanyi: Mein Vater war schon in dem Jahrzehnt vor Hitler, also in den sogenannten zwanziger Jahren, ein erkl\u00e4rter Gegner der aufkommenden Nazi-Bewegung. Dietrich Bonhoeffer, j\u00fcngster Bruder meiner Mutter, war als Pfarrer und Theologe ebenfalls ein Gegner der nazistischen Feinde des Christentums. Und es war dann mein Vater, der selber schon sehr fr\u00fchzeitig Dokumente zum Beweis von Verbrechen der Nazis im Reichsjustizministerium sammelte, und der dann auch Dietrich Bonhoeffer in den Kreis des aktiven, politischen Widerstands zog.<\/p>\n<p>1938 kam es zur \u2013 in dieser Zeitung bereits mehrfach vorgestellten \u2013 sogenannten Septemberverschw\u00f6rung, f\u00fcr die Ihr Vater eine treibende Kraft war. Welche Rolle spielte Ihr Vater dabei genau?<br \/>\nDohnanyi: Hitler lie\u00df ja nicht nur politische Gegner und Menschen j\u00fcdischen Glaubens brutal verfolgen, er hatte auch unmi\u00dfverst\u00e4ndlich klargemacht, da\u00df er durch Aufr\u00fcstung und Au\u00dfenpolitik auf einen Krieg hinauswollte. Und so gab es nat\u00fcrlich eine entsprechende Gegenbewegung von Menschen, die versuchten, diese Diktatur abzusch\u00fctteln und den Krieg zu vermeiden. Zu diesen geh\u00f6rte auch ein Mitglied des Generalstabs: der nach meiner Kenntnis tief christliche Oberst Hans Oster. Um sich herum gruppierte er einige wichtige Personen, die 1938 einen Staatsstreich vorbereitet hatten. Doch die \u201eFriedensmission\u201c des damaligen britischen Premierministers Neville Chamberlain \u2013 Stichwort \u201eM\u00fcnchener Abkommen\u201c \u2013 brachte diese Planungen dann zum Scheitern.<\/p>\n<p>Warum?<br \/>\nDohnanyi: Nach der Macht\u00fcbernahme durch Adolf Hitler am 30. Januar 1933 war es unm\u00f6glich geworden, Hitler ohne die Teilnahme zentraler Kr\u00e4fte des Milit\u00e4rs wieder zu st\u00fcrzen. Doch nach der f\u00fcr den Diktator scheinbar so erfolgreichen Friedensmission Chamberlains konnte man nicht mehr auf eine Unterst\u00fctzung des Milit\u00e4rs rechnen: Hitler galt mit dem \u201eM\u00fcnchener Abkommen\u201c nun als der \u201eReichskanzler des Friedens\u201c, der ohne einen Schu\u00df abzugeben das Sudetenland f\u00fcr das Deutsche Reich zur\u00fcckerobert hatte.<\/p>\n<p>Warum ist dieser Versuch f\u00fchrender Milit\u00e4rs und Beamter von 1938, Adolf Hitler abzusetzen und vor Gericht zu stellen, Otto Normalverbraucher heute kaum bekannt? Da\u00df er weniger bekannt ist als der 20. Juli 1944, ist nachvollziehbar, da dieser noch einen Schritt weiterging und den Putschversuch tats\u00e4chlich wagte. Gleichwohl \u00fcberragt die Septemberverschw\u00f6rung Ihres Vaters aber doch alle sonstigen Widerstandsaktionen. Denn keine andere, weder die Wei\u00dfe Rose noch die Bekennende Kirche, noch die Rote Kapelle, wurden dem Nationalsozialismus je so gef\u00e4hrlich wie diese. Ist es also nicht verwunderlich, da\u00df dieser b\u00fcrgerlich-konservative Gro\u00dfaufstand im Volk dennoch fast v\u00f6llig unbekannt ist?<br \/>\nDohnanyi: Es hatte ja schon vor dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 sehr viele Versuche gegeben, diesen zu t\u00f6ten, um seinen Verbrechen ein Ende zu setzen. Mein Vater, zum Beispiel, hatte noch im M\u00e4rz 1943, also kurz vor seiner Verhaftung, eine Bombe von Berlin nach Smolensk in Ru\u00dfland geflogen, wo sie an Bord von Hitlers Flugzeug, einer Ju 52, geschmuggelt wurde. Doch im Laderaum der Maschine war es dann offenbar so kalt, da\u00df der Z\u00fcnder versagte. Ereignisse mit Ergebnis oder deutlichen Folgen graben sich im Ged\u00e4chtnis tiefer ein, und deswegen ist das Attentat vom 20. Juli 1944 heute so viel bekannter.<\/p>\n<p>Als der Krieg begann und Hitler erfolgreich Paris besetzte, sagte Ihr Vater hellsichtig: \u201eDas ist Deutschlands Ende.\u201c Wie kam er darauf? Wieso war ihm das, im Gegensatz zu den meisten anderen, bereits zu einer Zeit klar, als Hitler noch von Erfolg zu Erfolg eilte?<br \/>\nDohnanyi: Nach diesem \u201eSieg\u201c in Europa waren ihm zwei Dinge klar: Die Welt, insbesondere die USA und Ru\u00dfland w\u00fcrden den Sieg Hitlers in Europa nicht endg\u00fcltig bestehen lassen \u2013 und dann konnte doch das Ende des Krieges nur in einer totalen Niederlage Deutschlands gefunden werden.<\/p>\n<p>Welche Rolle spielte ergo die Rettung Deutschlands f\u00fcr die Motivation Ihres Vaters sowie Ihres Onkels Dietrich Bonhoeffer, in den Widerstad zu gehen? In der heutigen Rezeption werden in der Regel allein deren berechtigtes moralisches Entsetzen \u00fcber die NS-Ideologie und die Verbrechen des Regimes als Motivation dargestellt. Das mag auch das Hauptmotiv gewesen sein \u2013 aber spielte daneben nicht auch eine Rolle, da\u00df beide ihr Vaterland vor dem Untergang retten wollten?<br \/>\nDohnanyi: Sp\u00e4ter schrieb mein Vater aus der Haft an meine Mutter, er habe doch nur als \u201eanst\u00e4ndiger Mensch\u201c gehandelt. Dieser Satz bezog sich aber offenbar auf die Rettung einiger j\u00fcdischer deutscher B\u00fcrger durch ihn. Da\u00df er jedoch immer auch die Rettung Deutschlands vor Mord und Zerst\u00f6rung im Auge hatte, daf\u00fcr sprechen viele seiner \u00c4u\u00dferungen und Handlungen. Daf\u00fcr spricht ja auch, da\u00df er als junger Mann zun\u00e4chst bei seiner Arbeit im Ausw\u00e4rtigen Amt und dann am Hamburger Institut f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik bem\u00fcht war, den fatalen Artikel 231 des Versailler Diktatfriedens \u2013 alleinige Kriegsschuld Deutschlands \u2013 zu widerlegen.<\/p>\n<p>Ebenfalls im Widerstand engagierten sich Ihre weiteren Onkel Klaus Bonhoeffer und R\u00fcdiger Schleicher \u2013 beide wie auch Ihr Vater Juristen \u2013, \u00fcber die man aber sonst wenig erf\u00e4hrt, da sie in der historischen Darstellung meist hinter Hans von Dohnanyi und Dietrich Bonhoeffer verschwinden. Was waren deren Motive und Widerstandst\u00e4tigkeit?<br \/>\nDohnanyi: Ihre Motive unterschieden sich im Kern nicht von denen Dietrich Bonhoeffers oder denen meines Vaters.<\/p>\n<p>Ihr Onkel Dietrich Bonhoeffer gilt heute als einer der bekanntesten und ber\u00fchmtesten Widerstandsk\u00e4mpfer. Warum eigentlich? Denn tats\u00e4chlich hatte Ihr Vater doch kraft seiner hohen Position im Reichsjustizministerium weit mehr Einflu\u00df und spielte eine viel bedeutendere Rolle?<br \/>\nDohnanyi: Ja, aber Dietrich Bonhoeffer hat wundervolle Texte hinterlassen.<\/p>\n<p>Mit dem Widerstand gegen Hitler wird heute alles M\u00f6gliche legitimiert, zum Beispiel auch die Unterst\u00fctzung des Ukraine-Krieges. Motto: Appeasement stoppte Hitler nicht, daher mu\u00df der Westen mit allen Mitteln Putin bis zu seinem Sturz bek\u00e4mpfen. Sie kritisieren diese Schlu\u00dffolgerung. Warum?<br \/>\nDohnanyi: Ich habe dazu schon so viel geschrieben und gesagt, da\u00df ich das hier nicht wiederholen m\u00f6chte. Lesen Sie mein Buch \u201eNationale Interessen\u201c in der letzten, erweiterten Ausgabe mit dem langen neuen Vorwort. Kurz: Deutschland braucht beides, die F\u00e4higkeit der Verteidigung und Abschreckung ebenso wie die Kraft zur Verst\u00e4ndigung mit Ru\u00dfland, unserem gro\u00dfen und offenbar auch gef\u00e4hrlichen Nachbarn.<\/p>\n<p>Sehen Sie weitere Felder, auf denen heute aus Ihrer Sicht der Widerstand gegen Hitler falsch ge- oder gar mi\u00dfbraucht wird?<br \/>\nDohnanyi: Nein, das tue ich nicht.<\/p>\n<p>.<br \/>\nDr. Klaus von Dohnanyi<br \/>\nDer Sozialdemokrat war von 1981 bis 1988 Erster B\u00fcrgermeister der Hansestadt Hamburg sowie von 1972 bis 1974 Bundesminister f\u00fcr Bildung und Wissenschaft unter Helmut Schmidt. 1957 trat der Jurist der SPD bei, f\u00fcr die er von 1969 bis 1981 im Deutschen Bundestag sa\u00df und deren Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz er von 1979 bis 1981 war. Geboren wurde der Spro\u00df einer urspr\u00fcnglich ungarischen Adelsfamilie 1928 in Hamburg. Der Komponist Ernst von Dohn\u00e1nyi ist sein Gro\u00dfvater, der Dirigent Christoph von Dohn\u00e1nyi sein Bruder und der Schauspieler Justus von Dohn\u00e1nyi sein Sohn. 2022 erschien sein vielbeachtetes Buch \u201eNationale Interessen. Orientierung f\u00fcr deutsche und europ\u00e4ische Politik in Zeiten globaler Umbr\u00fcche\u201c.<\/p>\n<p>Hans von Dohnanyi<br \/>\nDer Vater Klaus von Dohnanyis, geboren 1902 in Wien, war pers\u00f6nlicher Referent des NS-Reichsjustizministers Franz G\u00fcrtner. Er rettete Juden und beteiligte sich an mehreren Verschw\u00f6rungen gegen Hitler, bevor er 1943 verhaftet und am 9. April 1945 im KZ Sachsenhausen erh\u00e4ngt wurde.<\/p>\n<p>Dietrich Bonhoeffer<br \/>\nDer Onkel Klaus von Dohnanyis, geboren 1906 in Breslau, war evangelischer Theologe. Als Mitglied der Bekennenden Kirche trat er offen gegen den Nationalsozialismus auf, bevor er dem Widerstand als Verbindungsmann diente. 1943 verhaftet, wurde er am 9. April 1945 im KZ Flossenb\u00fcrg erh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Klaus Bonhoeffer<br \/>\nDer Onkel Klaus von Dohnanyis, geboren 1901 in Breslau, war Syndikus der Lufthansa. Der promovierte Rechtsanwalt fungierte als Netzwerker zwischen verschiedenen Widerstandsgruppen, bevor er 1944 verhaftet und beim Einmarsch der Russen am 23. April 1945 in Berlin von der SS erschossen wurde.<\/p>\n<p>R\u00fcdiger Schleicher<br \/>\nDer angeheiratete Onkel Klaus von Dohnanyis, geboren 1885 in Stuttgart, war NSDAP-Mitglied und ein wichtiger Luftrechtsjurist. Nach dem Attentat vom 20. Juli sollte er die Luftfahrt reorganisieren. 1944 verhaftet, wurde er mit Klaus Bonhoeffer am 23. April 1945 in Berlin von der SS erschossen.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 18.7.2025 von Moritz Schwarz mit Klaus von Dohnanyi bitte lesen in der JF 30\/25, Seite 3<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) 20. Juli 1944: Sie haben Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt<\/strong><br \/>\nDie Ehrung der Gefallenen des 20. Juli war immer nur eine Sache weniger. Zwar geh\u00f6rte die Berufung auf den Widerstand zum offiziellen Selbstverst\u00e4ndnis beider deutscher Staaten, fand aber kaum breitere Resonanz. In der Bev\u00f6lkerung der Bundesrepublik gab es Vorbehalte gegen die \u201eVerr\u00e4ter\u201c oder gleich gegen den \u201eFeigling\u201c Stauffenberg, in der Bev\u00f6lkerung der DDR eine wohlbegr\u00fcndete Skepsis gegen alles, was mit der \u201eantifaschistischen\u201c Doktrin zu tun hatte.<br \/>\nDabei blieb es im Osten bis zum Schlu\u00df, w\u00e4hrend im Westen die linke Kulturrevolution der 1960er Jahre einerseits zur Anerkennung des Widerstandes, andererseits zur Verkehrung der Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fchrte. Bewunderung galt nicht den M\u00e4nnern des 20. Juli, die den \u201eentscheidenden Wurf\u201c (Henning von Tresckow) gewagt hatten, sondern obskuren Gruppen wie den \u201eEdelwei\u00dfpiraten\u201c oder dem kommunistischen Untergrund, samt den Landesverr\u00e4tern der \u201eRoten Kapelle\u201c. Begr\u00fcndet wurde das mit der \u201ereaktion\u00e4ren\u201c \u2013 nationalen, christlichen, konservativen \u2013 Weltanschauung der Verschw\u00f6rer. Tyrannenmord und Staatsstreich lie\u00dfen aus Sicht der Progressiven keine w\u00fcnschenswerte, weil \u201efortschrittliche\u201c, Konsequenz erwarten, w\u00e4re doch nur \u201eein schwarz-wei\u00df-roter St\u00e4ndestaat entstanden; gewisserma\u00dfen das Dritte Reich minus Hitler, Rassenwahn und KZ\u201c (Initiative Leutnante 70).<\/p>\n<p>Nur eine Spielart der ewigen deutschen Gefahr<br \/>\nAllerdings wagte man in der Regel nicht, die pers\u00f6nliche Integrit\u00e4t von M\u00e4nnern wie Claus von Stauffenberg oder Henning von Tresckow in Frage zu stellen <a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/streiflicht\/2019\/patriotische-vorbilder1\">https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/streiflicht\/2019\/patriotische-vorbilder1<\/a>\/ . Eine Schranke, die erst in der Berliner Republik fiel. Parallel zur Denunziation der Wehrmacht als \u201emarschierendes Schlachthaus\u201c (Hannes Heer) etablierte sich seit den 1990er Jahren die Vorstellung, da\u00df die M\u00e4nner des 20. Juli nicht nur wegen ihrer Ideen, sondern auch wegen ihrer Beteiligung an Verbrechen des NS-Regimes als Vorbilder ungeeignet seien. Insbesondere Tresckow traf der Verdacht, er sei in Massent\u00f6tungen an der Ostfront verstrickt gewesen, habe jedenfalls sp\u00e4t \u2013 zu sp\u00e4t \u2013 etwas gegen das System unternommen, was sein und das Vorgehen der Mitverschw\u00f6rer moralisch entwerte.<\/p>\n<p>Das Hauptziel dieser Argumentation war kein geschichtswissenschaftliches, sondern ein geschichtspolitisches: Es sollte die Vorstellung diskreditiert werden, da\u00df es ein \u201eanderes\u201c, \u201egeheimes Deutschland\u201c gab, das jenseits und trotz des totalit\u00e4ren Systems bestand. Eine Auffassung, die nicht von jener radikalisierten Form der \u201eVergangenheitsbew\u00e4ltigung\u201c zu trennen ist, die sich je l\u00e4nger je entschlossener zeigt, alles, was vor der \u201eBefreiung\u201c von 1945 war, zu verdammen und keinen Deutschen aus der \u201eKollektivschuld\u201c zu entlassen.<br \/>\nFaktisch wird so auch der Haltung der Alliierten gegen\u00fcber den M\u00e4nnern des 20. Juli 1944 nachtr\u00e4glich recht gegeben. Denn f\u00fcr Roosevelt war die Erhebung \u201ebedeutungslos\u201c, f\u00fcr Churchill eine \u201edog-eats-dog-affair\u201c. Es gehe, so ihre Annahme, um einen Konflikt innerhalb der deutschen F\u00fchrung, von der ein Teil glaube, sich in vorletzter Stunde aus der Aff\u00e4re ziehen zu k\u00f6nnen, indem er alle Verantwortung auf Hitler abw\u00e4lze und den aus dem Weg r\u00e4ume.<br \/>\nDa man den Nationalsozialismus aber nur als Spielart der ewigen deutschen Gefahr zu betrachten habe, sei mit dessen Verschwinden das eigentliche Problem nicht gel\u00f6st. Das Scheitern des Attentats betrachtete man folglich als Plus f\u00fcr die Alliierten. In der Ausgabe der New York Herald Tribune vom 2. August 1944 hie\u00df es dementsprechend: \u201eWenn der Hitlerismus sein letztes Gefecht einl\u00e4utet, indem er die militaristische Tradition zerst\u00f6rt, dann nimmt er den Alliierten einen gro\u00dfen Teil ihrer Arbeit ab.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEine f\u00fchrende Repr\u00e4sentantin der Politischen Klasse \u2013 die Liberale Hildegard Hamm-Br\u00fccher \u2013 fand den traurigen Mut, das Scheitern des 20. Juli zum \u201eGl\u00fccksfall\u201c und die Niederlage zur \u201egeschichtlichen Notwendigkeit\u201c zu erkl\u00e4ren, auf da\u00df die Deutschen ihre \u201eLektion\u201c in Sachen Demokratie lernten. Die Beurteilung der Verschw\u00f6rer des 20. Juli folgt seither vielfach dieser Linie. Aber man darf die Bedeutung gegenl\u00e4ufiger Tendenzen nicht untersch\u00e4tzen. Das gilt etwa f\u00fcr die Wirkung der filmischen Verarbeitung des Geschehens in Jo Baiers \u201eStauffenberg\u201c (2004) mit Sebastian Koch in der Titelrolle wie in Bryan Singers \u201eValkyrie\u201c (2008) mit Tom Cruise.<br \/>\nGegen die Art der Dramatisierung und die eine oder andere historische Ungenauigkeit mag es Einw\u00e4nde geben, aber man sollte nicht untersch\u00e4tzen, in welchem Ma\u00df die Streifen gerade in der jungen Generation zum Respekt und sogar zur Bewunderung Stauffenbergs und seines Kreises beigetragen haben. Eine Korrektur anderer Art erfuhr in j\u00fcngster Zeit das Bild Tresckows durch die bei Duncker &amp; Humblot erschienene Biographie des Historikers Silvio Kobel.<\/p>\n<p>Allerdings bleibt trotz dieser erfreulichen Ans\u00e4tze festzuhalten, wie weit wir immer noch von jenem Punkt entfernt sind, der eigentlich erreicht werden m\u00fc\u00dfte: der Anerkennung der M\u00e4nner des 20. Juli als Helden. Die Bedeutung des Begriffs \u201eHeld\u201c ist in einer Welt, in der es von \u201eLiefer-\u201c und \u201eAlltagshelden\u201c wimmelt, fast vergessen. Aber er steht eigentlich f\u00fcr den Ausnahmemenschen. Den, der sich zu \u00fcberwinden vermag. Den, der so handelt, wie es die vielen nicht wollen oder k\u00f6nnen. Der Held ist dadurch Vorbild, da\u00df er Ma\u00dfst\u00e4be setzt. Mit den Worten des Eides der Verschw\u00f6rer: Er verwirft durch seine Tat die \u201eGleichheitsl\u00fcge\u201c und setzt die \u201enaturgegebenen R\u00e4nge\u201c wieder in Geltung.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.7.2021 von Karlheinz Wei\u00dfmann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/kultur\/2021\/sie-haben-massstaebe-gesetzt\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/kultur\/2021\/sie-haben-massstaebe-gesetzt\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>.<\/strong><br \/>\n<strong>(4) Widerstand 81 Jahre nach dem 20. Juli: Ein Mahnruf gegen die Unterdr\u00fcckung der Opposition<\/strong><br \/>\n<em>Am 81. Jahrestag des Attentats auf Hitler wird die Frage laut: Haben Medien und Politik aus der Geschichte gelernt? Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr Mut, Widerstand und die Verteidigung demokratischer Werte gegen moderne Unterdr\u00fcckung.<\/em><\/p>\n<p>Heute j\u00e4hrt sich der 20. Juli und das Attentat auf Hitler zum 81. Mal. Dieses Datum sollte man der Regierung und den Vertretern der Vorg\u00e4ngerregierungen jedes Jahr wie einen feuchten Lappen um die Ohren schlagen. Ebenso den regierungsnahen Medien und ihren Vertretern von Georg Restle bis Louis Klamroth, die aus der Geschichte nichts gelernt haben und wieder auf der Seite der Herrschenden stehen.<br \/>\nKlamroths Dilemma ist das noch viel gr\u00f6\u00dfere, denn er tr\u00e4gt den gro\u00dfen Namen zweier Widerstandsk\u00e4mpfer, die wegen des versuchten Attentats auf Hitler ermordet und in Pl\u00f6tzensee am Fleischerhaken aufgeh\u00e4ngt wurden. Heute steht der Moderator von \u201eHart aber fair\u201c f\u00fcr gleich ein ganzes B\u00fcndel an Diffamierungs- und Verfolgungskampagnen gegen Regierungskritiker.<\/p>\n<p>Klamroths Sendung (schon unter Vorg\u00e4nger Plasberg) ist einer der Haupteinpeitscher einer antidemokratischen Entwicklung geworden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jegliche Opposition gegen die Herrschenden zu diskreditieren und ihre Vertreter unisono zu \u201eNazis\u201c zu erkl\u00e4ren.<br \/>\nWie sehr muss man sich von der M\u00f6glichkeit jeder kritischen Reflexion entfernt und abgeschnitten haben, wenn man nicht mehr in der Lage ist, etwa ein System von Meldestellen Meldestellen <a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/gruene-vetternwirtschaft-bundesnetzagentur-schuetzt-hateaid-mit-dreister-nicht-antwort\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/gruene-vetternwirtschaft-bundesnetzagentur-schuetzt-hateaid-mit-dreister-nicht-antwort<\/a> als Nachfolger jener Blockwartsytem-Einrichtungen zu erkennen, die nach 1933 die d\u00fcsterste Zeit der deutschen Geschichte mit eingeleitet und erm\u00f6glicht hatten?<br \/>\nNein, auch f\u00fcr die vielen Restles und Klamroths kann Unwissenheit nicht als Entschuldigung herhalten. Hier haben ausgerechnet jene Kontrollmechanismen versagt, die diese Leute daran erinnern sollten, was ihre eigentliche Aufgabe als Vertreter der vierten Gewalt ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.7.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/widerstand-81-jahre-nach-dem-20-juli-ein-mahnruf-gegen-die-unterdrueckung-der-opposition\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/widerstand-81-jahre-nach-dem-20-juli-ein-mahnruf-gegen-die-unterdrueckung-der-opposition<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 81. Wiederkehr des misslungenen Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 durch die Freiheitsk\u00e4mpfer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist den Mainstreammedien nur Randnotizen wert. 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