{"id":134751,"date":"2025-06-03T20:13:30","date_gmt":"2025-06-03T18:13:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=134751"},"modified":"2025-06-05T21:35:40","modified_gmt":"2025-06-05T19:35:40","slug":"drohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/drohnen\/","title":{"rendered":"Diplomatie statt Drohnen Panzer"},"content":{"rendered":"<p>Die Ukraine hat mittels <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/waffen\/drohnen\/\">Drohnen<\/a> tief im russischen Hinterland etliche Flugzeuge zerst\u00f6rt. General a.D. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kujat-niederlage-der-ukraine\/\">Harald Kujat<\/a> spricht von einem gelungenen &#8222;Coup&#8220; (1) gegen die strategische Bomberflotte von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-russland\/\">Russland<\/a>, der aber keine direkten Auswirkungen auf die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukraine-fanatismus\/\">Kriegsfront<\/a> im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukrainekrieg<\/a> hat, <!--more-->sondern eher darauf abzielt, Russland zur Absage der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/waffenstillstand\/\">Verhandlungen<\/a> zu bewegen, den Krieg auszuweiten und den Westen (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/nato\/\">Nato<\/a>) zum Eingreifen zu provozieren.<br \/>\n.<br \/>\nDie Flugzeuge standen ungesch\u00fctzt und gut sichtbar, weil die Russen sich an die New-START-Vertr\u00e4ge halten, die besagen, dass strategische Bomber als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/atomkrieg\/\">Kernwaffen<\/a>-Tr\u00e4ger durch Beobachtung aus der Luft bzw. aus dem All kontrollierbar sein m\u00fcssen. Das Einhalten dieses Vertrages hat sich f\u00fcr Russland negativ ausgewirkt. Es ist zu erwarten, dass die Konsequenzen f\u00fcr die Ukraine ernst sein werden. Nicht nuklear, aber vernichtend.<br \/>\n.<br \/>\nDer ukrainische Drohnenangriff war nicht nur aus symbolischen Gr\u00fcnden \u2013 in russischen Medien ist immer wieder von \u201ePutins Pearl Harbor\u201c die Rede \u2013 bedeutend. Er offenbart einen Umbruch in der modernen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/militarismus\/\">Kriegsf\u00fchrung<\/a>: Relativ preiswerte Drohnen-Technologie zum Starten von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-krieg\/\">Marschflugk\u00f6rpern<\/a> contra teure <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/panzer\/\">Panzer<\/a> und anderes schweres <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/waffen\/\">Kriegsger\u00e4t<\/a>\u00a0(2). Italien, Spanien, Deutschland und Polen planen die Beschaffung von mindestens 4.500 neuen Kampf- und Sch\u00fctzenpanzern f\u00fcr mehr als 60 Milliarden Euro in den kommenden Jahren &#8211; eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/nachruestung\/\">Aufr\u00fcstung<\/a> in die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kalter-krieg\/\">Vergangenheit<\/a>.<br \/>\n3.6.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Diplomatie statt Drohnen Panzer&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) \u201eEin h\u00f6chst riskantes Spiel\u201c \u2013 General a. D. Kujat zu den Drohnenangriffen auf strategische Bomber Russlands<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\n\u00c9va P\u00e9li: Herr General Kujat, wie sch\u00e4tzen Sie den Angriff der ukrainischen Drohnen auf die russische strategische Bomberflotte ein?<br \/>\nGeneral a. D. Harald Kujat: Der ukrainische Angriff unterscheidet sich von den Drohnenangriffen der letzten Zeit. Es ist zweifellos ein gelungener \u201eCoup\u201c der Ukraine. Trotz der offensichtlichen Erfolge hat dieser Angriff keine nennenswerten Auswirkungen auf die Lage an der Front oder die Verteidigung der Ukraine gegen russische Luftangriffe &#8230;<br \/>\n\u201eEin h\u00f6chst riskantes Spiel\u201c \u2013 Kujat zu den Drohnenangriffen auf strategische Bomber Russlands NDS&#8220;<br \/>\n4.6.2026, <a href=\"https:\/\/youtu.be\/LBQehnFa-Xs?si=65z8kB8bwPFCmVgz\">https:\/\/youtu.be\/LBQehnFa-Xs?si=65z8kB8bwPFCmVgz<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nBei der Bewertung dieser Angriffe wird oft \u00fcbersehen, dass sich in unmittelbarer N\u00e4he der Flugpl\u00e4tze der strategischen Bomberflotte auch Nuklearwaffenlager befinden. Obwohl diese stark gesch\u00fctzt sind, besteht immer das Risiko, dass eine Drohne fehlgeleitet wird und ein solches Lager trifft. Jeder kann sich ausrechnen, welche Folgen dies h\u00e4tte. Insofern ist dies ein h\u00f6chst riskantes Spiel, das hier betrieben wird.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn Daten f\u00fcr bewegliche Ziele praktisch zeitverzugslos bereitgestellt werden, k\u00f6nnen sie nicht von den Ukrainern stammen, sondern m\u00fcssen von anderer Seite (z.B. den Briten) kommen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWir vergessen oft Clausewitz\u2019 Lehre, dass Krieg ein Akt der Gewalt ist. Jede Seite gibt der anderen das Gesetz vor, die andere folgt, und daraufhin erfolgt wiederum eine Reaktion \u2013 bis zum \u00c4u\u00dfersten. Das wird im modernen Sprachgebrauch als Eskalation bezeichnet. Wir k\u00f6nnen also sicher sein, dass Russland zur\u00fcckschlagen wird.<br \/>\nAllerdings gehe ich davon aus, dass Russland wohl nicht in gleicher Weise reagieren wird. Stattdessen wird es wahrscheinlich die Kampfhandlungen auf dem Gefechtsfeld intensivieren und die Luftangriffe zur Schw\u00e4chung der ukrainischen Verteidigung verst\u00e4rken. Da die Lage der Ukraine ohnehin \u00e4u\u00dferst kritisch ist und wenn Russland zus\u00e4tzliche Anstrengungen unternimmt, wird sich die milit\u00e4rische Lage erheblich zulasten der Ukraine ver\u00e4ndern. Dies ist zwar eine naheliegende Annahme, doch wissen wir nat\u00fcrlich nicht, wie Russland tats\u00e4chlich reagieren wird.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nLetztlich h\u00e4ngt die russische Reaktion davon ab, welche strategischen Ziele Moskau verfolgt. Wenn das Ziel eine schnelle und totale Niederlage der Ukraine w\u00e4re, fiele die Reaktion anders aus, als wenn Russland weiterhin eine Verhandlungsl\u00f6sung des Krieges als prim\u00e4re Option anstrebt. Bislang sehen wir Letzteres. Wir k\u00f6nnen nur hoffen und erwarten, dass dies so bleibt und keine Reaktion erfolgt, die jede Verhandlungsm\u00f6glichkeit zunichtemacht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.6.2025 von Eva P\u00e9li mit Harald Kujat bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133920\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133920<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Drohnenangriff: Hat die Ukraine jetzt Milit\u00e4rgeschichte geschrieben?<\/strong><br \/>\nEin pr\u00e4zedenzloser Schlag trifft das Herz der russischen Milit\u00e4rmacht \u2013 tief im eigenen Hinterland, mit globaler Wirkung. Was wie eine Einzeloperation wirkt, entpuppt sich als Z\u00e4sur im strategischen Denken \u00fcber Abschreckung, Eskalation und Verwundbarkeit.<br \/>\nAm 1. Juni 2025 hat der ukrainische Geheimdienst ein neues Kapitel moderner Milit\u00e4rgeschichte geschrieben. Mit chirurgischer Pr\u00e4zision und beispielloser K\u00fchnheit griff die Ukraine mehrere russische Luftwaffenst\u00fctzpunkte tief im Hinterland an. Ziel der Drohnenangriffe waren strategische Bomber vom Typ Tu-95 und Tu-22M3 sowie das fliegende Radarsystem A-50 \u2013 Maschinen, die regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Raketenangriffe auf ukrainische St\u00e4dte eingesetzt werden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Operation \u201eSpinnennetz\u201c war kein symbolischer Nadelstich, sondern ein systemischer Angriff auf Russlands F\u00e4higkeit, aus der Luft strategische Macht zu entfalten. Nach Angaben des SBU (Sicherheitsdienst Ukraine) wurden rund 34 Prozent der Tr\u00e4gerflugzeuge f\u00fcr Marschflugk\u00f6rper ausgeschaltet. Ihr Ausfall schw\u00e4cht Russlands Zweitschlagf\u00e4higkeit sp\u00fcrbar. Was russische Milit\u00e4rblogger bereits als \u201erussischen Pearl Harbor\u201c bezeichnen, markiert den Beginn einer neuen Realit\u00e4t milit\u00e4rischer Verwundbarkeit.<br \/>\nDer materielle Schaden bel\u00e4uft sich konservativ gesch\u00e4tzt auf \u00fcber sieben Milliarden US-Dollar. Doch weit schwerer wiegt der strategische Vertrauensverlust. Russland verliert nicht nur Flugzeuge, sondern die Gewissheit, dass sein Hinterland sicher ist. Die Ukraine hat gezeigt, dass sie \u00fcber die operative F\u00e4higkeit verf\u00fcgt, selbst schwer gesicherte St\u00fctzpunkte tief im russischen Kernland zu treffen \u2013 und das mit vergleichsweise einfachen Mitteln.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nTrotz jahrelanger Versuche, milit\u00e4rische R\u00fcckschl\u00e4ge durch personelle Schuldzuweisungen zu relativieren, steht Pr\u00e4sident Putin vor einer desastr\u00f6sen Bilanz: der Verlust nahezu aller modernen Waffensysteme des Heeres, die massive Schw\u00e4chung der Schwarzmeerflotte, ein beinahe gegl\u00fcckter Staatsstreich, die erste dauerhafte Besetzung russischen Territoriums seit dem Zweiten Weltkrieg \u2013 und nun die Zerst\u00f6rung eines zentralen Elements der nuklearen Abschreckung. Hinzu kommen hunderttausende gefallene Soldaten und eine zunehmend angeschlagene Wirtschaft.<br \/>\nAll das ist das Resultat einer einzigen Fehleinsch\u00e4tzung: der Annahme, die Ukraine werde sich im Februar 2022 ebenso kampflos unterwerfen wie 2014 die Krim. Heute treten die strukturellen Defizite eines politischen Systems zutage, das auf die Entscheidungsmacht eines Einzelnen zugeschnitten ist. Da innerstaatliche Korrekturmechanismen fehlen, ist zu erwarten, dass der Kreml nur eine Antwort kennt: weitere Eskalation.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.6.2025 von Christian Osthold bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/neues_kapitel_moderner_militaergeschichte\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/neues_kapitel_moderner_militaergeschichte<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Dr. Christian Osthold ist Historiker mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte Russlands. Seine Monographie \u00fcber den russisch-tschetschenischen Konflikt ist in der Cambridge University Press rezensiert worden. Seit 2015 ist Osthold vielfach in den Medien aufgetreten.<\/em><br \/>\n,<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nGegen solche Aktionen kann man sich nicht sch\u00fctzen, die Russen nicht, die Amerikaner aber auch nicht, die Deutschen schon gar nicht. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zu dieser Eskalation. Die Russen waren deshalb verwundbar, weil der Start-Vertrag gilt, wonach strategische Flugzeuge frei zur Satelliten\u00fcberwachung zu parken sind. Die Ukraine hat also das Abkommen der Gro\u00dfm\u00e4chte, zur w\u00fcnschenswerten R\u00fcstungsbegrenzung, sch\u00e4bige ausgenutzt. Sollten die US-Amerikaner daran beteiligt sein, als Organisatoren, Mitt\u00e4ter oder Mitwisser, dann war diese Aktion ein krasser Vertrags- und Vertrauensbruch. Die Ukrainer h\u00e4tten sich ihre Drohnen in den A\u2026 schieben k\u00f6nnen, wenn die Flugzeuge im Hangar gestanden h\u00e4tten. Die Causa beweist einmal mehr, dass man mit Angelsachsen keine Vertr\u00e4ge schlie\u00dfen braucht, mit der Ukraine schon gleich gar nicht. Den ukrainischen Terror, gegen zivile Z\u00fcge verschweigt der Autor. Peter Holschke<br \/>\n.<br \/>\nDiese russ. Flugzeuge mussten gem\u00e4\u00df START Abkommen mit den USA offen geparkt werden (die entsprechenden in den USA auch) um aus dem All die Einhaltung des Abkommens \u00fcberwachen zu k\u00f6nne. Welche Irren glauben denn eine Atommacht ausschalten zu k\u00f6nnen ohne den 3. Weltkrieg auszul\u00f6sen und welche Irren erwarten, dass Russland nicht mit mindestens gleicher M\u00fcnze heimzahlt? Unverantwortlich und Geschichtsvergessen und belegt einmal mehr das dem Westen auch bei noch so vielen Vertr\u00e4gen und Vereinbarungen nicht zu trauen ist. Schon der Diebstahl der Staatsgelder durch die EU beleg was man auch von dieser \u201cVertragspartei\u201d zu halten ist &#8211; NICHTS! Gauner auf allen Ebenen. Leane<br \/>\n.<br \/>\nNa wenigstens geben Sie, Herr Osthold, die bedachten Worte von Harald Kujat wieder. In Ihrem sonstigen Text dr\u00e4ngt sich mir so etwas wie Kriegspropaganda auf. Kujat meint, dieser ukrainische Gegenschlag sei nicht entscheidend aber von ihm gehe eine verheerende Eskalationsdynamik aus.<br \/>\nSo sehe ich das auch. Im Kreml werden jetzt die Falken die Oberhand gewinnen. Damit w\u00e4chst die Gefahr der Ausweitung des Krieges gewaltig.<br \/>\nUnd noch einmal zu Wiesbaden. Seit der Ver\u00f6ffentlichung in der New York Times ist das geheime Kommandozentrum der Westm\u00e4chte dort nicht mehr geheim. Wir wissen jetzt, dass in Wiesbaden die Auswertung der Satellitenbilder geschieht. Wir wissen, dass daraus Kriegsziele und Angriffspl\u00e4ne entwickelt werden und an die Ukraine mit den Koordinaten geschickt werden. Allein das schon hei\u00dft f\u00fcr mich &#8211; auch wir f\u00fchren Krieg und gestatten fremden M\u00e4chten, an der Ausweitung der Kriegsma\u00dfnahmen mitzuarbeiten &#8211; von unserem Territorium aus!.<br \/>\nUnd sage mir keiner, dass die Amerikaner nicht an dieser Planung beteiligt waren &#8211; Ziele finden, Zeitpunkt bestimmen etc. \u201cHocheskalieren\u201d ganz im Sinne von Selenskyj bis es in weiten Teilen von Europa brennt. Dann wird man uns erz\u00e4hlen\u2014 \u201ces war ja f\u00fcr eine gerechte Sache und Putin wars\u201d. Was uns jetzt bevor steht, ist zum F\u00fcrchten. Ohne Illusion \u2013 die Westm\u00e4chte wollen auch einen Krieg allein schon, um den B\u00fcrger abzulenken von den ganzen dilettantischen, politischen Fehlern, deren Folgen gerade erst einsetzen. Leo Hohensee<br \/>\n.<br \/>\nAchse-Autor Osthold feiert &#8211; zumindest zwischen den Zeilen &#8211; ein Ereignis, das in seiner Auswirkung vielen weiteren jungen Ukrainern und Russen einen Platz im k\u00fchlen Grab bescheren wird. F\u00fcr nichts, rein gar nichts! Im Gegensatz zu vielen Ukrainern, die nach anf\u00e4nglicher Euphorie l\u00e4ngst begriffen haben, welch schmutziges Spiel auf ihrem R\u00fccken ausgetragen wird. Besonders von der bellizistischen EU, von den Kallas, von der Leyens und nat\u00fcrlich den Starmers, Macrons und Merzens.<br \/>\nDie Ukrainer, die ich kenne, wollen leben, feiern, Familien gr\u00fcnden und, das geben sie auch offen zu, ein bisschen Luxus und schnelle Autos. Sie winken nur noch ab, wenn man ihnen gegen\u00fcber von westlichen Werten spricht, die angeblich in ihrer Heimat verteidigt w\u00fcrden. dem in Wahrheit hoch korrupten Bandera-Staat, der inzwischen zur Diktatur geworden ist.<br \/>\nDie Familien dort haben keine Lust mehr auf Telegramme mit Todesnachrichten ihrer S\u00f6hne und verachten den Schauspieler im braunen Kampfhemd inzwischen so sehr, dass sie ihn mindestens aus dem Land jagen w\u00fcrden, wenn der Spuk endlich vorbei w\u00e4re. Auch ein Ende a la Ceausescu w\u00e4re nicht undenkbar, wenn sich dieser Mensch nicht schnell genug zum Flugplatz begibt, um eines seiner auf Kosten seines Volkes erworbenen Nobel-Anwesen irgendwo in der Welt anzusteuern.<br \/>\nMich ekelt nur noch an, wie die EU hier den 3. Weltkrieg ansteuert und seit Monaten alle Friedensbem\u00fchungen des Donald Trump und seines Au\u00dfenministers Marco Rubio hintertreibt. H\u00e4tte man Trump und Putin die Angelegenheit ohne die st\u00e4ndigen EU-St\u00f6rfeuer regeln lassen, w\u00e4re die Sache l\u00e4ngst gekl\u00e4rt und die Soldaten beider Seiten inklusive der vielen zwangsrekrutierten Ukrainer, die nie in diesen Krieg wollten, w\u00e4ren bei ihren Familien. Dort wo sie hingeh\u00f6ren, anstatt sich f\u00fcr fremde Interessen das Leben wegballern zu lassen &#8211; auch sie besitzen alle nur ein Leben. Doch Herrn Osthold ficht all das anscheinend nicht an, seine Aversionen gegen Russland und Trump scheinen in Stein gemei\u00dfelt. Andreas Donath<br \/>\n.<br \/>\nDie hier zitierte Meinung von General a.D. Kujat ist m.E. der Realit\u00e4t am n\u00e4chsten: Die ukrainische F\u00fchrung provozierte hier eine enorme Eskalation mit dem Ziel, nach einem Vergeltungsschlags Russlands die westlichen Staaten direkt in den Krieg einzubeziehen. Das ist &#8211; trotz vieler Versuche &#8211; bisher nicht vollst\u00e4ndig gelungen, jetzt soll es klappen. Das verhei\u00dft f\u00fcr die Menschen in Europa (und nicht nur in der Ukraine!) nichts Gutes. Die Propagandamaschinen laufen bei uns ja schon seit Jahren, m\u00fcssen also nur noch weiter hochgefahren werden. \u00abIch dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die daf\u00fcr sind, besonders die, die nicht hineingehen m\u00fcssen.\u00bb Erich Maria Remarque. M. Posselt<br \/>\n.<br \/>\nNach der, von Putin eigens versch\u00e4rften, russischen Milit\u00e4rdoktrin, m\u00fcsste Russland, nach Angriffen auf das russische Kernland und die nuklearen F\u00e4higkeiten, eigentlich mit Atomwaffen antworten, also mindestens eine taktische Atombombe auf\u2026 ja was? Kiew? Das eigentliche historische Gr\u00fcndungszentrum der Russen, laut deren eigener Aussage. Nein.<br \/>\nAlso eher eine Atomexplosion \u00fcber dem Schwarzen Meer, in der N\u00e4he von Odessa? Nein, zu nahe an westlichen NATO-Staaten. Man bedenke den Fallout.<br \/>\nEin Atomschlag irgendwo tief im ukrainischen Hinterland? Auch nein, weil milit\u00e4risch sinnlos, symbolisch zu unspektakul\u00e4r f\u00fcr so eine gewagte Aktion. Eine atomare Antwort w\u00e4re sowieso eine Art russischer Selbstmord auf diversen Ebenen.<br \/>\nAlso wird der Kreml die atomare Karte nicht ausspielen. Das aber bedeutet die Abkehr von der eigenen russischen Milit\u00e4rdoktrin und ist ein Schlag ins Kontor der russischen Glaubw\u00fcrdigkeit.<br \/>\nAber was bleibt Russland dann? Einen \u00e4hnlichen Schlag auf die ukrainischen F-16 ausf\u00fchren? Unwahrscheinlich, weil man damit wohl rechnet. Die Ermordung Selenskys? Schwierig und das h\u00e4tte man wohl l\u00e4ngst getan, wenn man k\u00f6nnte. Durchbruch an der Front und die Besetzung der gesamten Ukraine? Dazu hat der Kreml nicht mehr die Mittel.<\/p>\n<p>Klug beraten w\u00e4re man im Kreml, wenn man nun ernsthafte Friedensverhandlungen anstrebt, sich mit der Krim und dem Donbas zufrieden gibt und gesichtswahrend aus der Nummer heraus kommt. Dazu scheint man in Russland aber nicht bereit zu sein. Dort hofft man wohl immer noch auf den kompletten Zusammenbruch der ukrainischen Armee.<\/p>\n<p>Und nebenbei, Kanzler Merz wird gar nichts von der Aktion gewusst haben, sonst h\u00e4tten es die Russen mitbekommen. Jeder wei\u00df, das Deutschland durchsetzt ist mit russischen Spionen, Kollaborateuren und Trollen. Da h\u00e4tte Selensky Putin auch direkt anrufen und informieren k\u00f6nnen. Wie auch immer, Russland wird weitermachen, wie bisher. Wolf Hagen<br \/>\n.<br \/>\nMan mu\u00df davon ausgehen, da\u00df der russische Geheimdienst demn\u00e4chst ad\u00e4quate \u2018Operationen\u2019 durchf\u00fchrt. Vorzugsweise in Europa &#8211; also auch in Deutschland. Genosse Selenskij &#8211; wir danken Dir! Wilfried D\u00fcring<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Ein Angriff auf die Friedensverhandlungen<\/strong><br \/>\nDie Ukraine hat sich erstmals weit \u00fcber das Schlachtfeld hinaus erhoben \u2013 geografisch, technisch, symbolisch. Die Triade der atomwaffenf\u00e4higen Luftstreitkr\u00e4fte Russlands \u2013 ein Heiligtum sowjetischer Machtprojektion \u2013 wurde durch das schw\u00e4chste Glied in der Logikkette der Milit\u00e4rdoktrin besch\u00e4digt: den \u00dcberraschungseffekt. Drohnen, wie aus dem 3D-Drucker, haben eine strategische Achillesferse blo\u00dfgelegt. Nicht mit Hyperschall, sondern mit Hartplastik und GPS. Das erste Opfer dieses Angriffs d\u00fcrften die Friedensverhandlungen in Istanbul sein.<br \/>\nDass die Ukraine strategische Luftst\u00fctzpunkte der russischen Atomwaffe angreift \u2013 koordiniert, tief im Landesinnern \u2013 w\u00e4re bereits f\u00fcr sich eine Z\u00e4sur. Doch dass dies unter stillschweigender Duldung oder gar Mithilfe westlicher Dienste wie der CIA erfolgt sein d\u00fcrfte, w\u00e4hrend Trump zugleich als Friedenstaube auftritt, verschiebt das strategische Koordinatensystem. Die alten Vertr\u00e4ge \u2013 START etc. \u2013 wirken wie rissige Abkommen aus der Steinzeit. Wenn die USA von der Operation wussten, darf sich Russland get\u00e4uscht f\u00fchlen. Washington kann nicht gleichzeitig Frieden mit Moskau betonen und eine Aktion dulden oder mittragen, die offensichtlich das Ziel hat, die russische Atommacht zu schw\u00e4chen, woran die USA prinzipiell Interesse h\u00e4tten. Falls Trump nichts davon wusste, muss man sich fragen: Regiert eigentlich er oder der \u201eSwamp\u201c, den er austrocknen wollte?<br \/>\nEgal wie man es wendet: Die Operation Spinnennetz war mehr als nur ein Angriff auf russische Flugzeuge auf russischem Gebiet. Milit\u00e4risch gewinnt die Ukraine dadurch wenig, symbolisch und politisch aber viel, denn der Hauptgegner der Ukraine sind gerade nicht die hundert Millionen Dollar teuren Bomber der Russen, sondern die schleichende Kriegsunlust der Europ\u00e4er \u2013 und ein Amerika, das sich mehr mit sich selbst besch\u00e4ftigt als mit dem Fortgang eines Krieges, in dem es l\u00e4ngst selbst Partei ist.<br \/>\nDamit sich die Reihen wieder schlie\u00dfen, muss der Feind sich zeigen \u2013 deutlich, fassbar, bedrohlich. Eine russische Reaktion, die auch europ\u00e4ische Hauptst\u00e4dte ersch\u00fcttert, w\u00e4re strategisch n\u00fctzlich. Der Angriff war daher wohl weniger eine milit\u00e4rische Tat als eine psychologische Operation im Kampf um Wahrnehmung und Willen. Aus Sicht der Ukraine ist das verst\u00e4ndlich, f\u00fcr sie geht es um ihre Existenz. Daf\u00fcr wiederum braucht es eine erh\u00f6hte Alarmstufe.<br \/>\nDie kalkulierte Dem\u00fctigung k\u00f6nnte einem Drehbuch folgen: Putin soll nun die Rolle des Eskalators \u00fcbernehmen. Tut er es, war die Operation erfolgreich \u2013 denn Europas Kriegst\u00fcchtigkeit h\u00e4ngt nicht nur von Panzerzahlen ab, sondern von der Bereitschaft zur Konfrontation. Der Feind, den es braucht, muss sich jetzt allen ins Ged\u00e4chtnis brennen.<br \/>\nSo gesehen ist der eigentliche Coup nicht der Schaden in Djagilewo, Iwanowo oder Olenia \u2013 sondern das noch bevorstehende unsichtbare Nachspiel. Europa und die Welt betreten nun g\u00e4nzlich neues Gel\u00e4nde, in welchem ein milit\u00e4risch gedem\u00fctigtes Russland gleichzeitig Friedenswillen gegen\u00fcber Europa bekunden, rote Linien verteidigen und seine Integrit\u00e4t als Atom-Macht bewahren muss. Das Dilemma f\u00fcr Putin besteht nun darin, St\u00e4rke zu beweisen ohne sich noch mehr zum Feindbild des Aggressors machen zu lassen.<br \/>\nFakt ist: Wir sind einem III. Weltkrieg gerade so nah wie seit der Kuba-Krise nicht mehr.<br \/>\nUnd wer sich \u00fcber ein russisches \u201cPearl Harbor\u201d freut, sollte mal in ein Geschichtsbuch schauen, wie es am Ende f\u00fcr Japan ausging.<br \/>\n&#8230; Alles von Milosz Matuschek vom 4.56.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freischwebende-intelligenz.org\/p\/drohnenangriff-auf-die-kriegsmudigkeit\">https:\/\/www.freischwebende-intelligenz.org\/p\/drohnenangriff-auf-die-kriegsmudigkeit<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Jedermanns Drohnen \u2013 die \u201easymmetrische\u201c Gefahr<\/strong><br \/>\nWenn heute die Begriffe \u201eDrohne\u201c oder \u201eDrohnenkrieg\u201c fallen, denkt man an den Ukraine-Krieg. In den H\u00e4nden von Schurken entwickelt diese neue Superwaffe jedoch ein disruptives Potenzial, das weit \u00fcber Kriegsgeschehen hinausgeht.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIn der Nacht zum 1. Juni 2025 f\u00fchrte der ukrainische Geheimdienst SBU einen koordinierten Drohnenangriff auf vier russische Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze tief im russischen Kernland durch, darunter die St\u00fctzpunkte Belaya (nahe Irkutsk, \u00fcber 4.300 km von der Front entfernt) und Olenya (nahe Murmansk, ca. 1.800 km entfernt). Laut Berichten wurden etwa 40 russische Milit\u00e4rflugzeuge, darunter atombombenf\u00e4hige Langstreckenbomber (z.B. Tu-95), zerst\u00f6rt oder besch\u00e4digt.<br \/>\n..<br \/>\nWenn heute die Begriffe \u201eDrohne\u201c oder \u201eDrohnenkrieg\u201c fallen, denkt jeder sofort an den Ukraine-Krieg, in dem die russischen Streitkr\u00e4fte vor allem die Shahed-136 (\u201eGeran-2\u201c im russischen Lizenzbau) einsetzen, eine Kamikaze-Drohne iranischen Ursprungs. Dabei handelt es sich im Grunde um eine dreieinhalb Meter lange, gut 200 kg schwere fliegende Bombe \u2013 also um eine ganz andere Kategorie Drohne als die in Isa Khel eingesetzte \u201eMikado\u201c (oder die FPV-Drohnen gegen Russland).<\/p>\n<p>Das Thema ist hochkomplex, die Herausforderungen an Milit\u00e4r, Politik und Industrie enorm und die Auswirkungen \u2013 besonders die psychologischen \u2013 auf die Wahrnehmung der Thematik seitens der Zivilbev\u00f6lkerung sind schwerwiegend. In den Augen des Autors sind (nicht nur, aber ganz vorn dabei) deutsche Politiker aller Couleur mit dem Thema heillos \u00fcberfordert. Der st\u00fcmperhafte Auftritt unseres Bundeskanzlers zur Frage der deutschen TAURUS-Marschflugk\u00f6rper mag als abschreckendes Beispiel gelten. Aus dieser Gemengelage ergeben sich meiner Meinung nach einige Konsequenzen, die ich versuchen werde, zu beleuchten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dfte Herausforderung liegt meiner Auffassung nach kurz- bis mittelfristig darin, sich seitens der Politik, der Wirtschaft und der medialen \u00d6ffentlichkeit dem Thema Drohnen und Drohnenkrieg ernsthaft, ohne Scheuklappen und vor allem aus der Perspektive des verteidigungswilligen und -f\u00e4higen Staates zu widmen.<br \/>\nDie Losl\u00f6sung von China, vor allem im Hinblick auf die elektronischen Komponenten beim Drohnenbau, d\u00fcrfte f\u00fcr die deutsche Wehrindustrie hier der wichtigste und erste Schritt sein. Ein positives Beispiel hierf\u00fcr ist die Donaustahl GmbH, die nicht nur im Komponentenbau, sondern auch bei der Entwicklung eigener FPV-Drohnen inzwischen eine gewichtige Rolle spielt, auch auf internationalem Parkett.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.6.2025 von Martin Toben bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/jedermanns_drohnen_die_asymmetrische_gefahr\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/jedermanns_drohnen_die_asymmetrische_gefahr<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ukraine hat mittels Drohnen tief im russischen Hinterland etliche Flugzeuge zerst\u00f6rt. General a.D. 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