{"id":133930,"date":"2025-05-14T09:36:16","date_gmt":"2025-05-14T07:36:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=133930"},"modified":"2025-05-14T10:21:08","modified_gmt":"2025-05-14T08:21:08","slug":"buch-mit-umstritten-aufkleber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buch-mit-umstritten-aufkleber\/","title":{"rendered":"Buch mit &#8222;umstritten&#8220;-Aufkleber"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eDies ist ein Werk mit umstrittenem Inhalt. Der Inhalt dieses Werks ist unter Umst\u00e4nden nicht mit den Grunds\u00e4tzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar. Dieses Exemplar wird aufgrund der Zensur-, Meinungs- und Informationsfreiheit zur Verf\u00fcgung gestellt\u201c.<\/em> Mit einem solchen Aufkleber nehmen sich \u00f6ffentlich finanzierte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/bibliothek\/\">Bibliotheken<\/a> das Recht,<!--more--> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/sachbuch\/\">B\u00fccher<\/a> als &#8222;mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/umstritten\/\">umstrittenem<\/a> Inhalt&#8220; zu kennzeichnen.<\/p>\n<p>In der Stadtbibliothek M\u00fcnster wird z.B. vor dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">Buch<\/a> zum Ukrainekrieg von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/vorgeschichte\/\">Jacques Baud<\/a> &#8222;Putin Herr des Geschehens?&#8220; mit dem &#8222;umstritten&#8220;-Aufkleber gewarnt (siehe Anlage (1) unten). Dabei liefert der international anerkannte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/militarismus\/\">Schweizer Milit\u00e4rexperte<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/waffenstillstand\/\">Jacques Baud<\/a> (er war u.a. f\u00fcr die UN sowie Nato t\u00e4tig) in seinem Buch nichts weiter als eine von Historikern anerkannte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/vorgeschichte\/\">wissenschaftlich fundierte Analyse der Vorgeschichte des Ukrainekriegs ab 1914<\/a>.<br \/>\nDas Verwaltungsgericht M\u00fcnster urteilte am 11.4.2025 mit Az 1L59\/25, da\u00df die Buch-Warnhinweise rechtm\u00e4\u00dfig seien (2). Und der Bibliotheksverband NRW begr\u00fc\u00dft dieses Urteil. Ganz im Gegensatz zur Bibliotheksmitarbeiterin Sabine Pint, die in einem Offenen Brief (siehe Anlage (2) unten) schreibt: &#8222;Das Angebot (von Bibliotheken) hat keine erzieherische Agenda zu haben oder mir unter Anwendung von Nudging nahegebracht zu werden. &#8230; Nudging und Demokratie schlie\u00dfen einander aus. Wer will mit welchen Argumenten behaupten, dass beides gleichzeitig bestehen kann? F\u00fcr mich ist dieses Urteil kein Grund zur Freude. Es ist eine Einladung an die jeweilige Macht, Nudging in ihrem Sinne anzuwenden, den Druck im Miteinander noch weiter zu erh\u00f6hen, den notwendigen offenen Austausch weiter zu erschweren und gemeinsame g\u00fcnstige Weiterentwicklung zu verhindern.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;umstritten&#8220;-Buchaufkleber sind nicht realisierbar: In Deutschland gibt es ca 13.000 Bibliotheken, deren B\u00fccher nun z.T. mit &#8222;umstritten&#8220;-Aufklebern versehen werden sollen. Wer tut dies? Wer ist dazu legitimiert? Sollen bei jedem Regierungswechsel die B\u00fccher mit neuen Aufklebern umetikettiert werden? Werden dann alle Aufkleber von rechten B\u00fcchern entfernt und an linke B\u00fccher angeheftet -wie erb\u00e4rmlich und armselig ist ein solches Ansinnen?<\/p>\n<p>&#8222;umstritten&#8220;-Buchaufkleber verletzten die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinungsfreiheit<\/a>: B\u00fcrger besuchen Bibliotheken, um ihren Horizont zu erweitern. Dabei entscheiden nicht andere, ob ein Buch positiv oder negativ zu bewerten ist, sondern die B\u00fcrger individuell selbst. Betreutes Lesen &#8211; auch wenn es per <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">Nudging<\/a> \u00fcber &#8222;umstritten&#8220;-Aufkleber geschieht &#8211; widerspricht dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/pluralismus\/\">demokratischen Pluralismus<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/betreutes-lesen-demokratie\/\">Betreutes Lesen<\/a> und demokratische WIllensbildung passen niemals zusammen.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte zynisch sein und den Spie\u00df umdrehen: Der Aufklebercwird als G\u00fctesiegel aufgefasst und soll so zum Lesen einladen. 75 % der B\u00fcrger erreicht man aufgrund deren Bequemlichkeit und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/konformismus\/\">Konformismus e<\/a>h nicht. Deshalb dienen die &#8222;umstritten&#8220;-Aufkleber den restlichen 25 % als den kritischen B\u00fcrger als G\u00fctesiegel bzw. als Hinweis f\u00fcr ganz besonders interessanten Lesestoff.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher f\u00fchlte sich die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/katholizismus\/\">katholische Kirche<\/a> berufen, in einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/uni-bibliothek\/\">Index<\/a> all die B\u00fccher aufzulisten, die irgendwelchen Schweinkram thematisieren. F\u00fcr uns Buben was dies nat\u00fcrlich ideal: So kam man als 14-J\u00e4hriger 1958 dank dem Index z.B. an das Buch &#8222;Lady Chatterly&#8217;s Lover&#8220; von D.H. Lawrence &#8211; heutzutage lacht man dar\u00fcber.<br \/>\nWird mit den &#8222;umstritten&#8220;-Buchaufklebern nun\u00a0 im Jahr 2025 ein neuer neuer Index 2.0 installiert, diesmal nicht von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/kirche-repression\/\">Kirche<\/a>, sondern vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsapparat\/\">\u00fcbergriffigen Staat<\/a>?<\/p>\n<p>Auch die staatlich finanzierten Bibliotheken sollten aus der Geschichte gelernt haben. Mit &#8222;umstritten&#8220;-Hinweisen hat es schon mal angefangen &#8211; in f\u00fcnf Schritten bis zum b\u00f6sen Ende:<br \/>\n1. Warnhinweise f\u00fcr &#8222;umstrittene&#8220; B\u00fccher<br \/>\n2. B\u00fccher als &#8222;entartet&#8220; gekennzeichnet<br \/>\n3. Zensur entfernt Buch aus dem Sortiment<br \/>\n4. Buch wird erst gar nicht erworben<br \/>\n5. \u00d6ffentliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/erinnerungskultur\/\">B\u00fccherverbrennung<\/a> als Horror-Event<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sollten B\u00fccher verboten werden, die strafbare Inhalte verherrlichen bzw. zu Straftaten auffordern. Aber alles unterhalb der Strafbarkeitsgrenze ist <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/\">Zensur<\/a>\u00a0bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture-literatur\/\">CancelCulture<\/a>, die nicht mit unserem demokratischen System vereinbar ist. &#8222;Eine Zensur findet nicht statt&#8220; &#8211; steht in Art 5 (1) <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/grundgesetz\/\">Grundgesetz<\/a> seit dem 24. Mai 1949 unver\u00e4ndert.<br \/>\n13.5.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Buch mit &#8222;umstritten&#8220;-Aufkleber&#8220; =============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) \u00d6ffentlich finanzierte Bibliothekare dr\u00e4ngen Lesern mit einem Index der gef\u00e4hrlichen B\u00fccher ihre Weltsicht auf<\/strong><br \/>\nDie deutschen Bibliothekare haben einen \u201eExpert*innenzirkel\u201c, der B\u00fccher auflistet, die mit Warnhinweisen versehen werden sollen. Diese sollen daf\u00fcr sorgen, dass Bibliotheksnutzer keinen Thesen Glauben schenken, die den f\u00fcr die Regierenden und den Zeitgeist akzeptablen Meinungskorridor verlassen. Wie hier ein Berufsverband Steuergeld nutzt, um eigene politische Vorlieben zu bef\u00f6rdern, ist mehr als fragw\u00fcrdig.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDer Fall Jacques Baud<br \/>\nKonkret fragte der Leser auch, warum der Aufkleber in dem Buch \u201ePutin Herr des Geschehens?\u201c von Jaques Baud angebracht worden sei. In der Tat fragt man sich, warum diese Analyse des Russland-Ukraine-Konflikts mit Grunds\u00e4tzen einer demokratischen Gesellschaft unvereinbar sein soll. In der Beschreibung der deutschen \u00dcbersetzung des Buches vom Verlag Westend hei\u00dft es: \u201eAuf der Grundlage von Dokumenten, die haupts\u00e4chlich von den USA, der Ukraine, der russischen Opposition und internationalen Organisationen stammen, stellt dieses Buch einen sachlichen Blick auf die Realit\u00e4t dar und \u00f6ffnet die T\u00fcr f\u00fcr eine vern\u00fcnftigere und ausgewogenere Einsch\u00e4tzung des Kriegs in der Ukraine.\u201c<br \/>\nDie Bibliothek antwortete, dass sich mehrere Mitarbeiter mit solchen Klassifizierungen von B\u00fcchern besch\u00e4ftigten und \u00fcber das Anbringen von Warnhinweise entscheiden. Im Falle Baud sei man \u201eder Empfehlung des bibliothekarischen Besprechungsdienstes\u201c gefolgt. Es gibt also einen zentralen Dienst, der Bibliothekaren empfiehlt, die Leser vor einem unkritischen Lesen bestimmter B\u00fccher zu warnen. Aus dieser Empfehlung wird dann zitiert: \u201eJ. Baud analysiert Medien aus verschiedenen L\u00e4ndern in Bezug auf ihre Berichte \u00fcber den Krieg in der Ukraine. Er pr\u00fcft Zitate, vergleicht Quellen und f\u00fchrt Belege an, die auf unseri\u00f6sen Journalismus hindeuten. Sein sachlicher Blick unterscheidet sich von vielen anderen Publikationen.\u201c (Quelle EKZ Medienwelten, Stand 09.12.2024)\u201e<br \/>\nWeil also der \u201esachliche Blick\u201c von Jacques Baud sich von vielen anderen Publikationen unterscheidet, sieht man sich berufen und berechtigt, Autor und Buch mit einem Warnhinweis \u00f6ffentlich der Demokratiefeindlichkeit zu verd\u00e4chtigen. Das ist \u2013 mit Verlaub \u2013 totalit\u00e4r und nicht mehr weit entfernt von der B\u00fccherverbotsliste Index Librorum Prohibitorum<a href=\"https:\/\/www.proverbia-iuris.de\/index-librorum-prohibitorum\/\"> https:\/\/www.proverbia-iuris.de\/index-librorum-prohibitorum\/<\/a> der Katholischen Kirche oder den DDR-Giftschr\u00e4nken f\u00fcr B\u00fccher vom Klassenfeind.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.12.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/berufsverbhand-information-biblio\/\">https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/berufsverbhand-information-biblio\/<\/a><br \/>\n<strong>(2) Gericht urteilt, dass Bibliotheken vor B\u00fcchern warnen d\u00fcrfen &#8211; Offener Brief<\/strong><br \/>\nStaatliche Bibliotheken d\u00fcrfen Nutzer vor \u201eumstrittenen\u201c B\u00fcchern in ihrem Ausleihbestand warnen. Mit diesem Beschluss hat das Verwaltungsgericht M\u00fcnster die Klage eines betroffenen Autors abgewiesen. Eine Bibliotheksmitarbeiterin kritisiert die Warnhinweise in einem offenen Brief an ihren Verband.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie Bibliotheksmitarbeiterin Sabine Pint kritisiert in einem offenen Brief an den Bibliotheksverband NRW, dass dieser das Urteil des Verwaltungsgerichts in einem Rundbrief mit den Worten begr\u00fc\u00dft: \u201eDas Urteil unterstreicht, dass Bibliotheken keine zur Neutralit\u00e4t verpflichteten, passiven Ausleihbetriebe sind. Vielmehr haben sie eine aktive vermittelnde Rolle, indem sie die Inhalte ihrer Medien f\u00fcr ihre Kundinnen und Kunden einordnen.\u201c<br \/>\nDa ich ihre Kritik am Vorgehen des Bibliotheksverbandes, von dem die Initiative zur \u201eEinordnung\u201c von B\u00fcchern ausgeht, richtig und wichtig finde, dokumentiere ich sie hier. Den offenen Brief gibt es auch von der Autorin eingesprochen zu h\u00f6ren<br \/>\nunter Rumble <a href=\"https:\/\/rumble.com\/v6t8d1l-sabine-pint-ein-offener-brief.htmloder\">https:\/\/rumble.com\/v6t8d1l-sabine-pint-ein-offener-brief.htmloder<\/a><br \/>\nVimeo <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/1083253598\">https:\/\/vimeo.com\/1083253598<\/a> oder<br \/>\nYouTube <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rv4HrPi0wvA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rv4HrPi0wvA<\/a>. oder<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rv4HrPi0wvA&amp;t=128s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rv4HrPi0wvA&amp;t=128s<\/a><\/p>\n<p>\u201eSehr geehrte Damen und Herren des Bibliotheksverbands,<br \/>\nsehr geehrter Herr Meyer-Doerpinghaus,<br \/>\nvorab ist mir wichtig, zu sagen, dass ich weder einem Verein noch einer Organisation oder Partei angeh\u00f6re oder nahestehe.<br \/>\nIch beziehe mich auf Ihre Aussage im oben genannten Newsletter, in dem Sie sich erfreut \u00fcber die Entscheidung des Verwaltungsgerichts M\u00fcnster \u00e4u\u00dfern, das der Stadtbibliothek M\u00fcnster bescheinigt, bestimmte Medien mit einem Einordnungshinweis versehen zu d\u00fcrfen. Dieser Hinweis besagt, dass die Inhalte dieser Medien \u201eunter Umst\u00e4nden nicht mit den Grunds\u00e4tzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar\u201c seien. Sie schreiben: \u201eDas Urteil unterstreicht, dass Bibliotheken keine zur Neutralit\u00e4t verpflichteten, passiven Ausleihbetriebe sind. Vielmehr haben sie eine aktive vermittelnde Rolle, indem sie die Inhalte ihrer Medien f\u00fcr ihre Kundinnen und Kunden einordnen.\u201c Das demonstriere \u201eeinmal mehr die gro\u00dfe Relevanz und Verantwortung von Bibliotheken als mitdenkende und mithandelnde Akteure in der demokratischen Zivilgesellschaft\u201c.<\/p>\n<p>Nun, ich arbeite in einer Stadtbibliothek und habe eine solche Institution immer so verstanden, den B\u00fcrgern und G\u00e4sten der Stadt breitbandige Information zur Verf\u00fcgung zu stellen, ohne sie zu erziehen. Ich bin nie davon ausgegangen, dass ich oder jemand des Kollegiums \u201eneutral\u201c sein m\u00fcsse, wohl aber, dass unsere pers\u00f6nlichen Meinungen weder eine Rolle in Beratungsgespr\u00e4chen, noch in der Bestandsanschaffung oder -pr\u00e4sentation spielen d\u00fcrfen.<br \/>\nDenn was w\u00e4re die Konsequenz, wenn das nicht so w\u00e4re?<br \/>\n\u2022 Entweder nutzte derjenige, der solche Hinweise anbr\u00e4chte, an dieser Stelle seine Macht als Lektor aus, um seine eigene Meinung an prominenter Stelle an der Arbeit eines anderen unterzubringen.<br \/>\n\u2022 Oder die Hinweise w\u00e4ren wild verteilt, weil jeder anderes als \u201eumstritten\u201c ansieht (was bei den allermeisten Themen in Politik und Wissenschaft als konstruktiver Streit Realit\u00e4t sein sollte), und dann w\u00e4ren die Hinweise sinnlos.<br \/>\n\u2022 Oder aber der Hinweis hat den Sinn, in bestimmten Bereichen auf eine Einheitsmeinung hinsteuern zu helfen. Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es viele Menschen zu viel Energie kostet, gegen eine solche Fremdeinordnung einer Institution anzulesen, anzudenken, anzudiskutieren.<br \/>\nDas Verwaltungsgericht konnte selbstverst\u00e4ndlich so entscheiden, denn es hat ja \u201enur\u201c Kontextualisierung, kein Ausschluss dieser Medien stattgefunden. Rechtlich mag alles sauber begr\u00fcndet sein, denn der Zugang zur Information bleibt (vorerst) gegeben. Aber was hei\u00dft \u201eKontextualisierung\u201c? Wird immer transparent gemacht, wer diese zu welchem Zweck vornimmt? Wer entscheidet \u00fcber die Grenze zwischen demokratischer Verantwortung und Gesinnungslenkung?<br \/>\nIch pflichte dem Philosophen Michael Andrick bei, dass das Konzept einer politischen Korrektheit schon in sich vollkommen undemokratisch ist, und das darf es als ungerechtfertigte Anma\u00dfung in einer offenen, gleichberechtigten Gesellschaft nicht geben. Was ist der Warnhinweis der Stadtbibliothek M\u00fcnster anderes als die Aufforderung, dem Werk von vornherein mit Misstrauen zu begegnen, statt sich unbeeinflusst und mit dem Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, mit dem Inhalt auseinanderzusetzen?<br \/>\nIch empfinde nicht nur als Bibliotheksmitarbeiterin so, sondern gerade auch als B\u00fcrgerin. Ich m\u00f6chte nicht erzogen werden, sondern auf Augenh\u00f6he anderen Menschen begegnen. Der freie Austausch der Ansichten, zu dem freie und ungehinderte Information geh\u00f6rt, ist die Grundvoraussetzung f\u00fcr Demokratie. Was dort drau\u00dfen derzeit im Namen der Demokratie oft verteidigt wird, ist die Haltung gegen Meinungsfreiheit, gegen oppositionelle Ansicht \u2013 es ist die schlichtweg unm\u00f6gliche Verteidigung der Demokratie mit undemokratischen Mitteln. Das Dreiste daran ist das, was mich zornig macht: unhinterfragt und ungehindert werden die Begriffe weiter vor sich hergetragen, w\u00e4hrend das Gegenteil gelebt wird.<br \/>\nDie Meinungs\u00e4u\u00dferung der Stadtbibliothek M\u00fcnster akzeptiere ich als solche im juristischen Sinn, nicht aber get\u00e4tigt im Zuge ihres Bildungsauftrags, denn das w\u00fcrde bedeuten, dass ausgewiesene Experten der betroffenen Bildungsbereiche die Medien nicht nur gesichtet h\u00e4tten, sondern argumentativ inhaltlich einordnen k\u00f6nnen und das transparent f\u00fcr ihre Bibliotheksnutzer tun.<br \/>\nIch widerspreche nicht, dass von manchen Autoren menschlich fragw\u00fcrdige, \u00fcber respektlose und beleidigende bis hin zu verachtenden Aussagen get\u00e4tigt werden; diese anzuzeigen und zu ahnden gibt es das Strafrecht. Dass unsere demokratischen Grunds\u00e4tze aber keinesfalls homogen verstanden werden, haben uns die Corona-Ma\u00dfnahmenjahre eindr\u00fccklich gezeigt. Sie haben uns die Gefahr einer einseitigen Kontextualisierung vor Augen gef\u00fchrt, die auf politische Rahmung schlie\u00dfen lie\u00dfen und lassen.<\/p>\n<p>Eine vielf\u00e4ltige Palette aller kursierenden Informationen zu einer Sache zu erhalten war und ist schwer. Gro\u00dfe und g\u00e4ngige Verlage, die ums Bestehen k\u00e4mpfen, verlegen in der Regel keine \u201eumstrittenen\u201c Autoren oder Themen, kleine oder neue Verlage etablieren sich nur schwer im Markt; publizieren sie dar\u00fcber hinaus sehr konservative oder \u201estrittige\u201c Sichtweisen, werden sie entweder nicht zur Buchmesse eingeladen oder haben mit t\u00e4tlichen Angriffen zu rechnen. 2017 hatte der B\u00f6rsenverein zur \u201eaktiven Auseinandersetzung\u201c mit bestimmten Verlagen aufgerufen, wonach es auf der Messe zu Protesten, Tumulten, Rangeleien und Sachbesch\u00e4digungen kam.<br \/>\nWohin f\u00fchrt es, wenn Kulturpolitik der verl\u00e4ngerte Arm von Regierungspolitik ist?<br \/>\nEs sollte unstrittig sein, dass mit verschiedenen Mitteln versucht wird, unliebsame Meinungen zu unterdr\u00fccken anstatt diese zu diskutieren. Der Digital Services Act der EU, die Stimmenverteilung bei \u00f6ffentlich gezeigten Gespr\u00e4chsrunden, der Ton der Berichterstattung in den Leitmedien w\u00e4hrend der Corona-Ma\u00dfnahmenkrise \u2013 dass allem, was von der Regierungsmeinung abweicht, von vornherein abwertend begegnet wird, zeigt mir deutlich, dass nicht die Abwertung gest\u00e4rkt geh\u00f6rte, sondern der respektvolle Austausch.<br \/>\nWas ich als B\u00fcrgerin und Nutzerin von meiner Stadtbibliothek erwarte ist, dass mir die Institution durch ihre Mitarbeiter, gedeckt durch ihre Leitung und diese wiederum durch die Oberb\u00fcrgermeisterin oder den Oberb\u00fcrgermeister, Informationen jeglicher weltanschaulicher Richtung bereitstellt. Der \u201egewissen Neutralit\u00e4tpflicht\u201c, die der Bibliothek als kommunaler Einrichtung wenigstens noch eingeschr\u00e4nkt attestiert wird, wird durch die ausgewogene Vielfalt des Angebots nachgekommen, nicht dadurch, dass Mitarbeiter, Leiter oder Oberb\u00fcrgermeister pers\u00f6nlich neutral zu sein h\u00e4tten.<br \/>\nDas Angebot hat keine erzieherische Agenda zu haben oder mir unter Anwendung von Nudging nahegebracht zu werden, gipfelnd im widerwillig erscheinenden Zusatz von M\u00fcnster, dass die gekennzeichneten B\u00fccher \u201eaufgrund der Zensur-, Meinungs- und Informationsfreiheit\u201c trotzdem \u201ezur Verf\u00fcgung gestellt\u201c w\u00fcrden. Nudging und Demokratie schlie\u00dfen einander aus. Wer will mit welchen Argumenten behaupten, dass beides gleichzeitig bestehen kann?<br \/>\nF\u00fcr mich ist dieses Urteil kein Grund zur Freude. Es ist eine Einladung an die jeweilige Macht, Nudging in ihrem Sinne anzuwenden, den Druck im Miteinander noch weiter zu erh\u00f6hen, den notwendigen offenen Austausch weiter zu erschweren und gemeinsame g\u00fcnstige Weiterentwicklung zu verhindern.<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nSabine Pint<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.5.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/bibliotheken-offener-brief\/\">https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/bibliotheken-offener-brief\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Gerichtsurteil: Bibliotheken d\u00fcrfen B\u00fccher mit politischen Warnhinweisen versehen<\/strong><br \/>\nDas Verwaltungsgericht M\u00fcnster erlaubt es der Stadtbibliothek des Ortes, B\u00fccher mit dem Aufkleber \u201eDies ist ein Werk mit umstrittenem Inhalt. Dieses Exemplar wird aufgrund der Zensur-, Meinungs- und Informationsfreiheit zur Verf\u00fcgung gestellt.\u201c zu versehen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIn einer ersten Version war der Text des Stickers noch drastischer gewesen: \u201eDies ist ein Werk mit umstrittenem Inhalt\u201c. Der Inhalt sei \u201eunter Umst\u00e4nden nicht mit den Grunds\u00e4tzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.5.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/gerichts-urteil-bibliotheken-drfen-bcher-mit-politischen-warnhinweisen-versehen\/\">https:\/\/apollo-news.net\/gerichts-urteil-bibliotheken-drfen-bcher-mit-politischen-warnhinweisen-versehen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nGeht es nur mir so oder sp\u00fcren andere auch einen gewissen Hauch Faschismus von Links durch das Land wehen? pail<br \/>\n.<br \/>\nBetreutes Lesen. Werden Leser, die trotz Warnhinweis solche B\u00fccher ausleihen, extra registriert? Als gesichert gef\u00e4hrliche Leser? Waterboer<br \/>\n.<br \/>\nEs gibt in Deutschland je nach Quelle zwischen 8.000-13.000 Bibliotheken. Wer bitte entscheidet dar\u00fcber welche B\u00fccher lesenswert sind oder eben nicht? Wonach wird ausgesucht welche B\u00fccher nicht gut zur staatlichen Literaturpolitik passen? Wonach wird das ausgesucht? Wird das zentral entschieden oder abh\u00e4ngig vom pers\u00f6nlichen Geschmack? Es gibt Menschen, die das als eine staatliche Bevormundung empfinden. Toto<br \/>\n.<br \/>\nHier wurde bereits kommentiert, diese \u201eWarnhinweise\u201c k\u00f6nnten ja auch als G\u00fctesiegel f\u00fcr noch lesenswerte B\u00fccher verstanden werden. In \u00e4hnlicher Weise klassifiziere ich mittlerweile deutsche Film- und TV-Produktionen nach Herstellungsjahr. Im Grunde meide ich das meiste, was nach etwa 2015 produziert aber durchg\u00e4ngig ALLES was seit 2020 hergestellt wurde. Christian Weis<br \/>\n.<br \/>\nDer Streisand-Effekt[1] bezeichnet ein soziologisches Ph\u00e4nomen, bei dem der ungeschickte Versuch, eine unliebsame Information zu unterdr\u00fccken, das genaue Gegenteil erreicht, weil er die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit auf ebendiese Information lenkt und so ihre allgemeine Verbreitung f\u00f6rdert. Wiki<br \/>\n.<br \/>\ndas kann f\u00fcr den kritisch denkenden B\u00fcrger tats\u00e4chlich ein Hinweis sein mehr als nur Einheitsgeschwurbel lesen zu k\u00f6nnen und sich eigene Gedanken zum Thema zu machen. Die 80% Vasallen erreicht man mit kritischen B\u00fcchern eh nicht weil sie zu faul zum Selberdenken und auf der gelegten Schleimspur unterwegs sind. kane<br \/>\n.<br \/>\nUnd wieder sind Parallelen zu unseligen Zeiten deutscher Geschichte erkennbar.<br \/>\nMit Warnhinweisen f\u00e4ngt es an, dann wird zensiert, als entartet markiert und am Ende verbrannt.<br \/>\nAutoren wie K\u00e4stner, Brecht, Remarque oder Feuchtwanger w\u00fcrden sich im Grab umdrehen, wenn sie sehen k\u00f6nnten, was in Deutschland wieder m\u00f6glich ist.<br \/>\nDas \u201eFahrenheit 451\u201c von Ray Bradbury aus dem Jahr 1953 nochmal so an Aktualit\u00e4t zunehmen w\u00fcrde, h\u00e4tte ich nicht vermutet. Roland He\u00df<br \/>\n.<br \/>\nKommt der Gedankenpolizei-Aufkleber auch auf den Koran und echten Unfug, oder ist er nur bei Literatur, die davor warnt, erlaubt? Scheibenpils<br \/>\n.<br \/>\nNun, Kl\u00f6ster waren in Europa die ersten, die nach der Antike wieder Bibliotheken als Wissensfundus eingerichtet haben.<br \/>\nSeit dem Aufkommen der Katharerbewegung (XII. Jhdt.) wurden B\u00fccher dann zensiert; mutma\u00dflich \u201eketzerische\u201c Schriften wanderten in den \u201eGiftschrank\u201c und wurden nur zur Lekt\u00fcre freigegeben, wenn ein \u201eberechtigtes Interesse\u201c vorlag.<br \/>\nIm XIII.\/XIV. Jhdt. begann man dann, Bibliotheken von \u201eketzerischen\u201c Schriften zu s\u00e4ubern, indem man sie verbrannte.<br \/>\nErst mit dem Humanismus und der Reformation ab dem XV.\/XVI. Jhdt. gewannen diese Werke wieder Bedeutung \u2013 allerdings zu dem Zwecke, sie kontroverstheologisch zu widerlegen.<br \/>\nDie n\u00e4chste S\u00e4uberungsaktion in Bibliotheken fand dann ab den 20er Jahren des XX. Jhdts. statt \u2013 zun\u00e4chst mit separaten Abteilungen, dann mit Verbrennungen.<br \/>\nDie Lehre daraus nach den 40er Jahren war, da\u00df die Bibliothek ein Wissensfundus ist und Bibliothekare keine inhaltliche Bewertung vorzunehmen h\u00e4tten.<br \/>\nNil novi sub sole, sagt der alte Kohelet. Hans Bendax<br \/>\n.<br \/>\nDas betreute Denken und die Paternalisierung schreiten voran. Da wird es im Links\/Gr\u00fcn durschseuchten M\u00fcnster jetzt eine Menge Sticker geben und\/oder bestimmte B\u00fccher werden gar nicht erst angeschafft. Konnte man schon w\u00e4hrend Corona in den Bibliotheken beobachten, dass gewisse Autoren gar nicht erst eingekauft wurden. Stern<br \/>\n.<br \/>\n\u201eUmstritten\u201c hei\u00dft heute: konservativ oder \u201erechts\u201c. Damit wird es einer Stadtverwaltung erlaubt, B\u00fccher nach ihrer politischen Richtung einzuordnen. Das verst\u00f6\u00dft m.E. eklatant gegen das Neutralit\u00e4tsgebot des Staates, denn hier handelt die Gemeinde hoheitlich. Liberaler<br \/>\n.<br \/>\nBetrifft das alle B\u00fccher, die je geschrieben wurden und nicht dem linksgr\u00fcnen Zeitgeist entsprechen? Wird Jonathan Swift gebrandmarkt? Charles Dickens? Schiller? Goethe? Deutsche Kultur, die ja nach Ansicht einiger t\u00fcrkischst\u00e4mmiger Politiker \u201egar nicht existiert\u201c (bzw. nicht existieren sollte)? Sebastian Haffner, Oswald Spengler, Franz Kafka, querbeet und querfeldein? S\u00e4mtliche Russen? Alle Philosophen? Alle Wissenschaftler, deren Erkenntnisse den neusten Modefimmeln widersprechen k\u00f6nnten? Oh, und was ist mit Euklid oder \u00fcberhaupt jedem Mathematiker? Die sind doch alle total rassistisch! Jede Bibliothek, die da mitmacht, sollte boykottiert werden. Mal sehen, wie lange sie \u00fcberleben, zumal die bevorzugte Klientel kaum noch lesen kann oder will, was \u00fcber eine Twitternachricht oder einen Graffititext hinausgeht. Oh, und wie lange noch, bis sie wieder B\u00fccher verbrennen? Katharina<br \/>\nDas Indizieren von B\u00fcchern ist in dieser hoffnungslos durchwokten \u201aStadt Gottes\u2018 (M\u00fcnster in NRW) nur Stufe Eins der Skala! Stufe Zwei ist dann die Sperrung und Auslagerung der \u201aB\u00f6sen B\u00e4nde\u2018 in unzug\u00e4n gliche Magazine; Stufe Drei ist schlie\u00dflich erreicht, wenn allj\u00e4hrlich am \u201aWiedert\u00e4ufer-Gedenktag\u2018 gr\u00f6\u00dfere Partien auf dem \u201aPrinzipienmarkt\u2018 (wie man ehedem zu scherzen pflegte) \u00f6ffentlich verbrannt werden\u2026 Manches<br \/>\n.<br \/>\nMan kann und sollte wohl auch Publikationen verbieten oder deren Verbreitung verhindern, wenn dadurch strafbare Inhalte verherrlicht oder verbreitet werden. Alles unterhalb der Strafbarkeitsgrenze ist Zensur und die beginnt mit eigenm\u00e4chtig einordnenden Warnhinweisen von Angestellten staatlicher Einrichtungen. Die sind n\u00e4mlich zur Neutralit\u00e4t verpflichtet, im Gegensatz zu privaten Akteuren. Winni<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDies ist ein Werk mit umstrittenem Inhalt. Der Inhalt dieses Werks ist unter Umst\u00e4nden nicht mit den Grunds\u00e4tzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar. Dieses Exemplar wird aufgrund der Zensur-, Meinungs- und Informationsfreiheit zur Verf\u00fcgung gestellt\u201c. 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