{"id":132757,"date":"2025-04-12T21:41:11","date_gmt":"2025-04-12T19:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=132757"},"modified":"2025-04-14T21:53:53","modified_gmt":"2025-04-14T19:53:53","slug":"ist-gewinn-unmoralisch-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ist-gewinn-unmoralisch-nein\/","title":{"rendered":"Ist Gewinn unmoralisch? Nein"},"content":{"rendered":"<p>Auf die Frage nach dem Unterschied von Umsatz, Gewinn und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/profiteure\/\">Profit<\/a> wird die h\u00e4ufigste Antwort wohl lauten &#8222;Keine Ahnung, aber alle drei Begriffe sind verabscheuungsw\u00fcrdig&#8220;.<br \/>\nZun\u00e4chst die Begriffe an einem Beispiel: Der Umsatz von z.B. 100.000 Euro einer Unternehmung bezeichnet die Verkaufserl\u00f6se. <!--more-->Der Gewinn 30.000 ergibt sich aus den Erl\u00f6sen minus den Kosten von 70.000. Subtrahiert man vom Gewinn die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/investition\/\">Investition<\/a> 20.000 (z.B. f\u00fcr eine neue Maschine), dann bleibt ein Profit 10.000 \u00fcbrig als an die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Eigent\u00fcmer<\/a> (Teilhaber, Aktion\u00e4re, &#8230;) ausgesch\u00fctteter Betrag, der au\u00dferhalb der Unternehmung beliebig verwendbar ist, z.B. f\u00fcr den Konsum.<\/p>\n<p>Ohne Gewinn bzw. Profit funktioniert keine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freie-marktwirtschaft\/\">Marktwirtschaft<\/a>. So verlangt das Finanzamt von jeder <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/unternehmer\/\">Unternehmung<\/a> allj\u00e4hrlich den Nachweis seiner Gewinnerzielungsabsicht, da ohne diese kein wirtschaftliches Agieren m\u00f6glich ist &#8211; au\u00dfer bei Robert Habeck&#8217;s &#8222;Dann sind die nicht <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/insolvenz\/\">insolvent<\/a>, aber sie h\u00f6ren auf zu verkaufen&#8220; .<\/p>\n<p>Nun gelten Gewinn und Profit bei vielen Menschen als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/moral2015\/moralismus\/\">unmoralisch<\/a> &#8211; vor allem bei all jenen, die bei <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staatshaushalt\/\">Vater Staat<\/a> angestellt sind bzw. von ihm alimentiert werden. Ob sie wissen, da\u00df ohne den Gewinn der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/privateigentum\/\">Privatunternehmen<\/a> der Staat \u00fcberhaupt keine Steuereinnahmen h\u00e4tte, die ihr Arbeits- bzw. Transfereinkommen sichern? Damit wird die Aussage &#8222;Gewinn ist unmoralisch&#8220; zur Phrase. Denn Moral ohne Fundament ist Pseudo- bzw. Unmoral.<br \/>\n12.4.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Ist Gewinn unmoralisch? Nein&#8220;<br \/>\n========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Vorget\u00e4uschte Moral \u2013 Heuchelei als Gesch\u00e4ftsmodell<\/strong><br \/>\nViele Wirtschaftsunternehmen m\u00f6chten nicht mehr zugeben, dass sie Gewinn machen wollen. Ihre Gesch\u00e4ftsentscheidungen begr\u00fcnden sie lieber ganz und gar un\u00f6konomisch. Mit Schein-Ethik wird der Verbraucher f\u00fcr dumm verkauft.<br \/>\nInzwischen gibt es so gut wie keine Handlung mehr in Deutschland, die nicht moralisch \u00fcberh\u00f6ht wird. Das gilt nicht nur in der Politik, wo es die gr\u00fcn-linken Neo-Jakobiner ja l\u00e4ngst geschafft haben, dass vermeintlich gute Absichten wichtiger geworden sind als tats\u00e4chlich verheerende Folgen.<br \/>\nDer Ungeist, auch noch den kleinsten Schritt irgendwie ethisch zu begr\u00fcnden, hat l\u00e4ngst auch die Wirtschaft erfasst. Das Wort \u201eProfit\u201c wird gemieden, obwohl es die unverzichtbare Grundlage nicht nur jedes Unternehmens ist \u2013 sondern unseres Wohlstands insgesamt, unserer Kultur und unserer Lebensart.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.4.2025 von Alexander Heiden bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/vorgetaeuschte-moral\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/vorgetaeuschte-moral\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nIn Deutschland ein Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht zu gr\u00fcnden, ist doch sehr abenteuerlich. Es gibt zu viele Variable, die im Politb\u00fcro entschieden werden. Wenn Sie Pech haben, dann will niemand einen Job von Ihnen, weil das B\u00fcrgergeld den Einkommenszwang v\u00f6llig entsch\u00e4rft hat. Dreckige W\u00e4sche m\u00fcssen Sie heute schon irgendwo auf dem Balkan waschen lassen, weil Hotels und Krankenh\u00e4user kein Geld haben. Denn die Krankenkassen sind chronisch unterfinanziert und bei Zimmerpreisen von 199 Euro \u00fcberlegt sich jeder Gast, ob er daf\u00fcr nicht Urlaub in Tunesien macht. Handeln Sie am besten nach dem \u00f6konomischen Grundsatz: \u201eErst kommt das Fressen, dann kommt die Moral\u201c. Also immer raushauen, was hereinkommt. Ein ordentliches Gesch\u00e4ftsf\u00fchrergehalt, eine S-Klasse f\u00fcr tags\u00fcber, abends die G-Klasse, die eigene Yacht vermieten Sie und nutzen sie nur im Urlaub f\u00fcr sich. Zwei hei\u00dfe Tippsen im Vorzimmer und ordentlich Spesen machen. Arbeitszeit ist schlie\u00dflich Lebenszeit. BK<br \/>\n.<br \/>\nSeit 1968 ist vorget\u00e4uschte Moral zwecks Karrieremachen das vorherrschende gesellschaftliche Modell. Warum haben sich damals so viele Kleinb\u00fcrger an die Linksradikalen angeh\u00e4ngt und so den Marsch der \u201e68 \u2013 er\u201c durch die Institutionen erst m\u00f6glich gemacht?<br \/>\nWeil viele (klein-) b\u00fcrgerliche Familien eine Nazi-Historie hatten, die als karrierehinderlich gesehen wurde. Also hat man sich dem ideologischen \u201eDiametral\u201c \u2013 Gegner, den Ultralinken, an den Hals geworfen.<br \/>\nMit dem nicht ganz unbedeutenden Sch\u00f6nheitsfehler, dass der Kommunismus auf seine Weise die Gesellschaft verpfuscht. Das Hin\u00fcberrennen ins entgegengesetzte Extrem zeigt nicht gerade von charakterlichen Reife.<br \/>\n\u00c4hnliches gilt f\u00fcr die linksgr\u00fcne Filialgeneration der \u201e68 \u2013 er\u201c: es geht immer nur um die eigene Karriere, nicht um die vorgegebene Sache, also etwa die Natur.<br \/>\nPanisch und mit pubertierendem Eifer versuchen die angehenden Karrieristen schon in der Schule sich zuerst einen \u00d6ko \u2013 Heiligenschein aufzusetzen ( nach dem Motto: \u201eman hat mich so und so oft bei FFF und als Klimakleber gesehen, da kommt keiner auf die Idee, dass ich lediglich als Chemieingenieur Karriere machen will\u201c), um hernach unbedraengt und gesellschaftlich akzeptiert Karriere machen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Name von Studieng\u00e4ngen wird mit irgendeinem linken Gew\u00e4sch verbraemt (also beispielsweise \u201ebetriebsinterne Kommunikationswissenschaften\u201c statt \u201eBWL\u201c, oder \u201emechatronische Gender- und Umweltwissenschaft\u201c statt \u201eMaschinenbau\u201c [fr\u00fcher sagten sie an Unis mal geh\u00e4ssig \u201ekariertes Hemd und Samenstau, er studiert Maschinenbau\u201c]) nur um \u201esozial\u201c akzeptiert zu erscheinen.<br \/>\nLinksgr\u00fcne Heuchelei, Lug und Trug. Harry Charles<br \/>\n.<br \/>\nGenau so ist es. Die Deutschen Unternehmen sind l\u00e4ngst Untertan des woken Zeitgeistes! Vielfalt, Kampf gegen Rechts und angeblichen Rassismus, Regenbogenflagge, Klima \u00fcber alles, nur Erneuerbare Energien treiben die Maschinen und Rechenzentren an, alles, aber auch wirklich alles, wurde nachhaltig produziert und, und, und! Das sind die Kerns\u00e4tze unserer Unternehmen. Nicht vergessen das Lobpreisen der Regierenden, denn man wartet auf Subventionen. Wenn es trotzdem nicht l\u00e4uft, wird Kurzarbeitergeld vom Steuerzahler gefordert oder man verschwindet eben aus Deutschland. Biskaborn<br \/>\n.<br \/>\nZiel unserer Unternehmen ist , eine hohe Steuerquote zu erzielen , die wir dann guten Gewissens an unsere Finanzbeh\u00f6rden abf\u00fchren , die damit viel\u2026. G u t e s \u2026tun ! rofmann<br \/>\n.<br \/>\nDas regt mich nicht auf, aber regt mich zum Nachdenken an. Es ist der Zeitgeist, der die Gr\u00f6\u00dfe des aktuellen Geschehens bemisst. Da \u00e4ndert sich nichts zu fr\u00fcher. Was mich aber besorgt, sind frei erfundene oder \u00fcberbewertete \u201eNotwendigkeiten\u201c. Da wir keine plurale Presse mehr haben, leben wir in einem Meinungskorridor und ich wei\u00df auch nicht, wie wir aus diesem entkommen k\u00f6nnen. Diese Haltung erkl\u00e4rt auch meine Affinit\u00e4t zu TE, als eine der letzten geistigen Inseln f\u00fcr liberale Geister. Waehler21<br \/>\n.<br \/>\n\u201eDas Wort \u201eProfit\u201c wird gemieden, obwohl es die unverzichtbare Grundlage nicht nur jedes Unternehmens ist\u201c Das ist ja fast wie das Beklagte!<br \/>\nProfit ist der EINZIGE Sinn jedes wirtschaftlich agierenden Unternehmens. Jeder Ein-Leut Betrieb mu\u00df beim Finanzamt die \u201eGewinnerzielungsabsicht\u201c seiner Firma, was nichts anderes als Profit bedeutet, nachweisen. Michael<br \/>\n.<br \/>\nDie Vorst\u00e4nde gro\u00dfer Unternehmen tun das Gleiche wie viele Politiker bzw. Parteien. Jede politische Sachfrage wird zur Moralfrage aufgeblasen. Ab dann gibt es nur noch Gute und B\u00f6se. Selbst geh\u00f6rt man zu den Guten und jeder, der widerspricht, ist eben ein B\u00f6ser. So immunisiert man sich gegen Kritik und kann im Falle des Versagens mit gro\u00dfer Abfindungssumme in den Ruhestand wechseln. Wenn ein \u201eGuter\u201c eine Niete ist, hat er also nichts zu bef\u00fcrchten. Besser kann man f\u00fcr die Zukunft in einer moralbesoffenen Gesellschaft keine Vorsorge treffen. Juergen P. Schneider<br \/>\n.<br \/>\nMit Moral Geld verdienen! Jede Zeit hat ihre spezifische Sprache. Doppelmoral und Scheinheiligkeit haben inzwischen unseren Wortschatz unterminiert und umgedeutet.<br \/>\nMoral im politischen Kontext ist der neue Rassismus. &#8230; Yossarian<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf die Frage nach dem Unterschied von Umsatz, Gewinn und Profit wird die h\u00e4ufigste Antwort wohl lauten &#8222;Keine Ahnung, aber alle drei Begriffe sind verabscheuungsw\u00fcrdig&#8220;. 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