{"id":132473,"date":"2025-04-04T19:44:29","date_gmt":"2025-04-04T17:44:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=132473"},"modified":"2025-04-05T08:40:13","modified_gmt":"2025-04-05T06:40:13","slug":"friedens-statt-kriegstuechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/friedens-statt-kriegstuechtigkeit\/","title":{"rendered":"Friedens- statt Kriegst\u00fcchtigkeit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegstuechtig\/\">Kriegst\u00fcchtigkeit<\/a> ist das Modewort, die Deutschen m\u00fcssen kriegst\u00fcchtig werden. Warum? Weil <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/putin\/\">Putin<\/a> nach Berlin marschieren will. <em>&#8222;Sind wir bereit, unsere Kinder in den Krieg zu schicken?&#8220;<\/em> titelt der Spiegel voller Ernst (1). Doch eine solche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/bellizismus\/\">Kr\u00edegsfrage<\/a> ist schlichtweg ungeheuerlich und um des Friedens willen abzulehnen.<!--more--><\/p>\n<p>Mit dem Passus &#8222;<em>in den Krieg&#8220;<\/em> der Frage wird als selbstverst\u00e4ndlich angenommen, da\u00df es zum Krieg gegen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/\">Russland<\/a> kommen wird. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-russland\/\">Deutschland gegen Russland<\/a> wieder einmal, denn das gerade vom Spiegel seit Jahren verk\u00fcndete <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/nie-wieder-gegen-russland\/\">&#8222;nie wieder&#8220;<\/a> ist anscheinend pass\u00e9. NEIN, aus der Vergangenheit mu\u00df ein f\u00fcr allemal gelernt werden: Nie wieder Krieg mit Russland! Nicht weil das kleine Deutschland dem gro\u00dfen Russland unterlegen w\u00e4re. Sondern weil die Deutschen und die Russen nicht gegeneinander k\u00e4mpfen, sondern friedlich miteinander leben wollen.<\/p>\n<p>Mit <em>&#8222;sind wir bereit&#8220;<\/em> geht die Kriegsfrage davon aus, da\u00df die von den Medien seit dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">24.2.2022<\/a> permanent vermittelte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angstgesellschaft\/\">Kriegshysterie<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/angst\/angstmachen\/\">Panikmache<\/a> derart erfolgreich war, da\u00df Eltern ver\u00e4ngstigt ihre S\u00f6hne und T\u00f6chter als Soldaten weggeben. NEIN, da kann man nur mit Reinhard Mey einstimmen: &#8222;Nein, meine S\u00f6hne geb&#8216; ich nicht&#8220;.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/1q-Ga3myTP4\">https:\/\/youtu.be\/1q-Ga3myTP4<\/a><\/p>\n<p>Mit <em>&#8222;unsere Kinder&#8220;<\/em> ignoriert die Kriegsfrage, da\u00df die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa\/europa-untergang\/\">Geburtenrate<\/a> in Deutschland auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist und weiter abnehmen wird. Einerseits fehlen die &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/heinsohn\/\">\u00fcberz\u00e4hligen S\u00f6hne<\/a>&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">Youth Bulges<\/a>), ganz anders als etwa vor dem 1. und 2. Weltkrieg. Andererseits sind von den wenigen S\u00f6hnen nach allen Umfragen nur 10 Prozent oder wenig mehr willens, als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/wehrhaftigkeit\/\">Soldaten<\/a> mit der Waffe an die Front zu gehen. NEIN, wir brauchen keine Soldaten, sondern Friedensk\u00e4mpfer.<\/p>\n<p>Wozu auch sollen die Kinder das Vaterland verteidigen? Wo doch seit den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/68er\/\">1968-er Jahren<\/a> das zu verteidigende Land weniger als Deutschland bzw. Vaterland bezeichnet werden darf, sondern eher als &#8222;Du mieses St\u00fcck Schei\u00dfe&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-kaputt\/kartoffeln\/\">Claudia Roth<\/a>) oder &#8222;Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/beleidigung\/\">Robert Habeck<\/a>).<br \/>\n.<br \/>\nDie Kriegsfrage <em>\u201eSind wir bereit, unsere Kinder in den Krieg zu schicken?\u201c<\/em> wird vom Spiegel dahingehend beantwortet, da\u00df wir uns \u00fcr den Krieg <em>bereit<\/em> zu machen haben. Dies ist die falsche Antwort auf eine ungeheuerliche Frage &#8211; auch aus folgendem Grunde:<br \/>\nDer Ukrainekrieg ist kein deutscher Krieg, sondern ein Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA. Beweis: Die New York Times enth\u00fcllt in dem Beitrag &#8222;US-Basis Wiesbaden schiesst gegen russische Soldaten&#8220; (siehe auch (2) unten) vom 30.3.2025, da\u00df vom US-St\u00fctzpunkt Wiesbaden aus Drohnen direkt auf Ziele in Russland gesteuert worden sind, ohne die entsprechenden Daten \u00fcberhaupt an ukrainisches Milit\u00e4r weiterzugeben. &#8222;Sie (die US-Amerikaner) sind Teil der T\u00f6tungskette (&#8222;kill chain&#8220;)&#8220; &#8211; mehr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegstuechtig\/\">hier<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medien-politik\/\">Politik und Medien<\/a> m\u00fcssen von der Kriegst\u00fcchtigkeit zu Friedenst\u00fcchtig umschalten. Deutschland und EU-Europa m\u00fcssen zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/friedensgebot\/\">Friedensmacht<\/a> werden. Gerade jetzt, wo sich die die USA aus Westeuropa <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/usa-trump\/\">zur\u00fcckziehen<\/a> und sich mehr dem s\u00fcdostasiatischen Raum mit China zuwenden, tut sich ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zeitfenster-zu-frieden-in-europa\/\">Zeitfenster<\/a> auf mit der Chance, in EU-Europa eine neue Sicherheits- und Friedensarchitektur zu etablieren. Europa als Friedenmacht.<br \/>\n4.4.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Friedens- statt Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220;<br \/>\n=========================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (2)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Spiegel-Redakteur fragt: \u201eSind wir bereit, unsere Kinder in den Krieg zu schicken?\u201c<\/strong><br \/>\n\u201eSind wir bereit, unsere Kinder in den Krieg zu schicken?\u201c, fragt ein Spiegel-Redakteur in einem aktuellen Beitrag.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/zeitenwende-sind-wir-bereit-unsere-kinder-in-den-krieg-zu-schicken-a-a86eee94-ce8f-4a7e-8a41-c3aa3f3c6cda\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/zeitenwende-sind-wir-bereit-unsere-kinder-in-den-krieg-zu-schicken-a-a86eee94-ce8f-4a7e-8a41-c3aa3f3c6cda<\/a><br \/>\nWas daraufhin folgt, ist keine Grundsatzkritik an dem politischen Gro\u00dfvorhaben Kriegst\u00fcchtigkeit, sondern ein journalistischer Offenbarungseid. Das Schlimme daran ist nicht einmal, dass das ehemalige Nachrichtenmagazin einmal mehr zeigt, wie wenig es noch von Politik versteht. Das Schlimme ist: Mit Beitr\u00e4gen dieser Art rei\u00dfen Medien immer weiter die R\u00e4ume f\u00fcr eine Politik auf, die sich in einen Wahn von einem russischen Angriff hineinsteigert. Ein Kommentar von Marcus Kl\u00f6ckner.<\/p>\n<p>\u201eDie deutsche Gesellschaft muss sich z\u00fcgig die Frage stellen: Will sie ihre S\u00f6hne und T\u00f6chter in den Kriegstod schicken?\u201c Mit dieser Frage beginnt die Einleitung meines neuen Buches zum Thema \u201eKriegst\u00fcchtigkeit\u201c. Dass ich diese Frage direkt zu Beginn aufwerfe, hat seine Gr\u00fcnde. In der einen oder anderen privaten Unterhaltung wurde mir die Frage gestellt, ob diese Frage nicht zu \u00fcbertrieben sei. Schlie\u00dflich: So weit seien wir nicht. Die Reaktion kann ich einerseits nachvollziehen. Doch wenn man sich als Autor damit auseinandersetzt, wie die gesamte Republik nicht nur auf \u201eVerteidigungsf\u00e4higkeit\u201c, sondern auf Kriegst\u00fcchtigkeit getrimmt werden soll, dr\u00e4ngt sich ein anderes Fazit auf. Was gerade in Deutschland unter der Bezeichnung Kriegst\u00fcchtigkeit passiert, ist gef\u00e4hrlich. Schritt f\u00fcr Schritt erschaffen n\u00e4mlich Politiker, Journalisten und Experten eine Realit\u00e4t, von der sie vorgeben, sie verhindern zu wollen. Es \u201edroht\u201c keine Gefahr eines russischen Angriffs (siehe hier), sondern die Gefahr einer Politik, die sich zunehmend in einen Kriegswahn hineinsteigert.<br \/>\nDie Frage des Spiegel-Redakteurs baut dann auch nicht etwa auf eine dringend ben\u00f6tigte Grundsatzkritik. Sie baut vielmehr auf ein B\u00fcndel an falschen Annahmen und Vorstellungen \u2013 und bedient so den politischen Wahn. W\u00e4hrend meine Frage darauf abzielt, die Gesellschaft wachzur\u00fctteln, um der Politik ein \u201eNein!\u201c entgegenzurufen, bedient der Spiegel-Redakteur den Geist der vorherrschenden Politik.<br \/>\nUnd dennoch sp\u00fcre ich beim Lesen des Artikels von Lothar Gorris fast so etwas wie Mitleid. Der Begriff \u201etragisch\u201c schie\u00dft mir durch den Kopf. Da sinniert ein erfahrener Journalist (Jahrgang 1960) \u00fcber seinen 18-j\u00e4hrigen Sohn und dar\u00fcber, wie es wohl mit ihm in Anbetracht der gegenw\u00e4rtigen politischen Lage \u201eweitergehen\u201c wird. Schnell wird klar, worum es geht. \u201ePutins Angriffskrieg\u201c und alles, was damit eben aus Sicht des Mainstreams einhergeht: Darum drehen sich die Gedanken des Redakteurs.<\/p>\n<p>\u201eNun haben\u201c, so schreibt Gorris, \u201eder Angriff Putins und die Drohung der neuen US-Regierung, die Nato zu verlassen, alles ver\u00e4ndert.\u201c Der Spiegel-Redakteur bezieht sich hier auf das von Deutschland \u00fcber Jahre verfehlte Zwei-Prozent-Ziel der NATO.<br \/>\nGorris l\u00e4sst seinen Gedanken freien Lauf: \u201eVielleicht sind diese Tage eine Art Moment pers\u00f6nlicher Zeitenwende. Die Nachkriegszeit endet, eine Vorkriegszeit beginnt. Es ist der Moment, in dem sich die Idee des ewigen Friedens, die sich so lange realistisch und nat\u00fcrlich angef\u00fchlt hatte, als Illusion erweist.\u201c<\/p>\n<p>Die Zeilen reichen aus, um zu verstehen, durch welche \u201eBrille\u201c der Journalist auf das Projekt Kriegst\u00fcchtigkeit blickt. Die politische \u201eWahrheit\u201c, wie sie der Medienmainstream hoch und runter \u201eberichtet\u201c, zeigt ihre Fr\u00fcchte. Der Feind wurde erkannt. Es ist Russland. Von ihm geht Gefahr aus.<\/p>\n<p>Wie unterkomplex und ja: wie eklatant falsch die Vorstellungen vom b\u00f6sen Russland und vom guten Westen in der Realit\u00e4t sind, sollte doch l\u00e4ngst bis in die K\u00f6pfe von Spiegel-Redakteuren vorgedrungen sein. Gerade hat die New York Times in einem Artikel dar\u00fcber geschrieben, dass die USA viel tiefer in den Ukraine-Krieg verstrickt sind, als viele es angenommen haben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/03\/29\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-wiesbaden.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/03\/29\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-wiesbaden.html<\/a><br \/>\n\u201eOffiziere des Milit\u00e4rs und der CIA in Wiesbaden halfen bei der Planung und Unterst\u00fctzung einer Kampagne ukrainischer Angriffe auf der von Russland annektierten Krim. Schlie\u00dflich erhielten das Milit\u00e4r und dann die CIA gr\u00fcnes Licht f\u00fcr gezielte Angriffe tief in Russland selbst. In gewisser Weise war die Ukraine auf breiterer Ebene ein R\u00fcckspiel in einer langen Geschichte von Stellvertreterkriegen zwischen den USA und Russland \u2013 Vietnam in den 1960er-Jahren, Afghanistan in den 1980er-Jahren, Syrien drei Jahrzehnte sp\u00e4ter.\u201c<br \/>\nDie CIA hat nicht nur schon fr\u00fchzeitig \u2013 lange vor dem russischen Angriff \u2013 in der Ukraine agiert, sondern CIA-Vertreter waren laut der US-Zeitung sogar aus Wiesbaden arbeitend mit Planungen im Krieg betraut. Und: Dass es sich bei diesem Krieg selbstverst\u00e4ndlich um einen Stellvertreterkrieg handelt, erw\u00e4hnt das Blatt so nebenbei \u2013 w\u00e4hrend weite Teile der deutschen Medien seit \u00fcber drei Jahren den Stellvertreterkrieg leugnen.<\/p>\n<p>In der Sinnwelt des Spiegel-Artikels kommt die Dimension der Geostrategie so wenig vor wie die dreckige Tiefenpolitik der USA. Und das ist der Punkt, wo das Mitleid dann doch schwindet. Denn hier schreibt ja nicht der \u201eMann von der Stra\u00dfe\u201c, hier schreibt jemand \u00fcber die gro\u00dfe Politik in einem der angesehensten Magazine des Landes, der im Grunde genommen \u00fcber alle F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen sollte, um das Propagandaprojekt Kriegst\u00fcchtigkeit zu durchschauen.<br \/>\nEinerseits m\u00f6chte man Gorris auf die Seite nehmen, um mit ihm mal in Ruhe zu reden und ihm den Krieg in der Ukraine zu erkl\u00e4ren. Doch wozu w\u00fcrde das f\u00fchren? Was Russland angeht, verh\u00e4lt es sich bei vielen Journalisten so wie beim Glauben an die Corona-Ma\u00dfnahmen: Die Maske wurde getragen, und der Impfung hat man sich unterzogen, weil man damit sich und andere sch\u00fctzte. Punkt. Ende der Diskussion. Zweifel an diesen Grundpr\u00e4missen gelten bis heute als v\u00f6llig abwegig \u2013 egal, wie die Wahrheit aussieht. Selbst wenn die Annahmen falsch sind: In der Welt der Ignoranz bleiben sie dennoch wahr.<br \/>\nWas Russland und den Ukraine-Krieg angeht, liegen l\u00e4ngst die Fakten auf dem Tisch. Ein Stellvertreterkrieg? Ohne jeden Zweifel. Boris Johnson, Marco Rubio, John Mearsheimer, Erich Vad, Michael Wyss \u2026 und wie sie auch alle hei\u00dfen, haben das Kind beim Namen genannt.<br \/>\nAber es hilft ja alles nichts, wenn pers\u00f6nliche \u00dcberzeugung die Realit\u00e4t sticht. Meine Erfahrung aus schier endlosen Diskussionsversuchen ist: An der \u201eGefahr\u201c durch Russland wollen viele festhalten. Manche w\u00fcrden sogar so weit gehen, lieber ihre eigenen Kinder und die Kinder ihrer Nachbarn unter einem falschen Feindbildglauben in einen Krieg mit Russland zu schicken als in Betracht zu ziehen, dass sie falschen Realit\u00e4tsvorstellungen unterliegen.<br \/>\nGorris erz\u00e4hlt in dem Artikel von einer Autofahrt, bei der er ein Interview im Deutschlandfunk geh\u00f6rt habe. Und da vervollst\u00e4ndigt sich dann auch das Gesamtbild. Deutschlandfunk?<br \/>\nBei gesellschaftlichen und politisch relevanten Fragen nutzen kritische Geister den Medienmainstream allenfalls noch als Kontraindikator. Einfach das Gegenteil annehmen von dem, was gesagt wird \u2013 und dann passt es fast immer. Nicht, dass man am Ende noch bereit ist, die eigenen Kinder in einen Krieg zu schicken, den skrupellose politische Eliten herbeifantasieren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.4.2025 von Marcus Kl\u00f6ckner bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131099\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131099<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) NYT: US-Basis Wiesbaden schiesst gegen russische Soldaten<\/strong><br \/>\nDie USA nutzten ihre Basis in Wiesbaden f\u00fcr den Krieg in der Ukraine und auch f\u00fcr Angriffe auf Russland. Dies enth\u00fcllte die New York Times am 30. M\u00e4rz 2025 in einem interessanten Artikel. In Wiesbaden wurde bestimmt, welche russischen Soldaten beschossen werden.<\/p>\n<p>Deutschland wurde damit direkt in den Krieg eingebunden, ohne dass die deutsche Bev\u00f6lkerung das wusste.<br \/>\nDie New York Times schreibt: \u00abEine Basis der USA in Deutschland in Wiesbaden lieferte den Ukrainern die Koordinaten der russischen Streitkr\u00e4fte auf ihrem Boden &#8230; Um die Ukrainer zu leiten, bauten die USA die Einheit Drachen auf (Task Force Dragon). Das geheime Zentrum der Zusammenarbeit war in der US-Basis in Wiesbaden in Deutschland. Jeden Morgen haben US-Offiziere und Offiziere aus der Ukraine die Ziele ausgew\u00e4hlt \u2013 russische Einheiten, Ausr\u00fcstung und Infrastruktur. Um die Positionen der Russen zu identifizieren wurden Satellitenbilder ausgewertet und auch abgefangene Kommunikation und Radiosignale. Die Einheit Drache gab dann den Ukrainern die Koordinaten damit diese auf die Ziele schiessen konnten &#8230;<br \/>\nIm Fr\u00fchling 2022 lieferte US-Pr\u00e4sident Biden der Ukraine HIMARS-Raketenwerfer mit einer Reichweite von 80 Kilometern. Die USA \u00fcberwachten jede HIMARS Angriff. Diese Angriffe f\u00fchrten zu immer mehr Toten bei den Russen &#8230; Die Administration von US-Pr\u00e4sident Biden hat ihre roten Linien immer wieder verschoben &#8230; Zuerst war es strikt verboten, dass US-Soldaten in die Ukraine fuhren. Doch dann erlaubte Washington, dass aus der Basis Wiesbaden etwa ein Dutzend US-Soldaten als Berater in die ukrainische Hauptstadt Kiew gingen. Um zu verhindern, dass die \u00d6ffentlichkeit sich f\u00fcr deren Pr\u00e4senz interessierte, nannte das Pentagon diese Soldaten einfach \u00abExperten\u00bb. Sp\u00e4ter wurde die Anzahl der US-Soldaten in der Ukraine auf drei Dutzend erh\u00f6ht &#8230; Die CIA half der Ukraine, Angriffe mit Drohnen auf russische Kriegsschiffe im Hafen von Sevastopol auf der Krim durchzuf\u00fchren &#8230; Die h\u00e4rteste rote Linie waren Angriffe auf Russland. Im Fr\u00fchling 2024 haben US-Offiziere in Wiesbaden die Ukraine mit genauen Koordinaten von Zielen in Russland versorgt &#8230; Am 18. September 2024 hat die CIA einen Drohnenangriff auf ein Waffenlager in der russischen Stadt Toropets durchgef\u00fchrt, 460 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze. Die CIA hat die Ukraine auch bei Drohnenangriffen auf den S\u00fcden von Russland unterst\u00fctzt.\u00bb<br \/>\n31.3.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/t.me\/DanieleGanser\/1351\">https:\/\/t.me\/DanieleGanser\/1351<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/03\/30\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-takeaways.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/03\/30\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-takeaways.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/03\/29\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-wiesbaden.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/03\/29\/world\/europe\/us-ukraine-military-war-wiesbaden.html<\/a><br \/>\n.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kriegst\u00fcchtigkeit ist das Modewort, die Deutschen m\u00fcssen kriegst\u00fcchtig werden. Warum? Weil Putin nach Berlin marschieren will. &#8222;Sind wir bereit, unsere Kinder in den Krieg zu schicken?&#8220; titelt der Spiegel voller Ernst (1). 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