{"id":132372,"date":"2025-04-02T20:27:45","date_gmt":"2025-04-02T18:27:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=132372"},"modified":"2025-05-07T10:26:30","modified_gmt":"2025-05-07T08:26:30","slug":"european-peace-project-9-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/european-peace-project-9-mai\/","title":{"rendered":"European Peace Project  9. Mai"},"content":{"rendered":"<p>Zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa-nationen\/\">Europatag<\/a> am 9. Mai 2025, dem Tag der Befreiung, startet das &#8220; European Peace Project&#8220; das Vorhaben 09\/05\/2025@17:00: \u201eAm 9. Mai um 17.00 \u2013 ist es Zeit, ein Zeichen f\u00fcr die friedliche Zukunft Europas zu setzen!&#8220; <a href=\"https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/\">https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/<\/a><br \/>\n<!--more--><br \/>\n&#8222;Wenn die EU und ihre nationalen Regierungen uns in einen Krieg gegen Russland f\u00fchren wollen, verraten sie alle europ\u00e4ischen Grundprinzipien von Frieden, Demokratie, Freiheit und V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung!<br \/>\nDaher nehmen wir, die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Europas, die Zukunft dieses wunderbaren Kontinents selbst in die Hand!<br \/>\nWir starten hiermit das European Peace Project. Am 9.Mai 2025 um 17 Uhr lasst uns alle gemeinsam zeitgleich in allen L\u00e4ndern auf dem europ\u00e4ischen Kontinent und in allen europ\u00e4ischen Sprachen mit einem performativen Sprechakt aus unseren Fenstern, auf unseren Balkonen und auf unseren Pl\u00e4tzen den FRIEDEN ausrufen! Danach lasst uns feiern! &#8230;&#8220;<br \/>\nLesen Sie das Manifest in (1) unten, vielleicht k\u00f6nnen Sie es dann auch unterschreiben? <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/guerot\/\">Ulrike Gu\u00e9rot<\/a>, die das Projekt mit organisiert hat (2): &#8222;Europa, das hei\u00dft nie wieder Krieg. Deswegen wollen wir am 9. Mai auf dem ganzen Kontinent \u201eFrieden\u201c aus den Fenstern rufen!&#8220;<br \/>\n2.4.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/friedensspaziergang-ebnet-9-5\/\">Friedensspaziergang Ebnet 9.5.<\/a> (6.5.2025)<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;European Peace Project 9. Mai&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (0) &#8211; (4)<br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(0) Guerot: Kollektive Friedenserkl\u00e4rung durch &#8222;European Peace Projects&#8220;<\/strong><br \/>\nIm Manova-Exklusivgespr\u00e4ch mit Walter van Rossum erl\u00e4utert die Politologin Ulrike Gu\u00e9rot die Hintergr\u00fcnde und das Ziel des \u201eEuropean Peace Projects\u201c, welches am 9. Mai stattfinden soll.<br \/>\nDie Idee, die Friedensbewegungen in EU\/Europa zusammenbringen.<br \/>\n7.5.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zECOTfeweUE\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zECOTfeweUE<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/\">https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Das Manifest \u2013 European Peace Project<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nHeute, am 9. Mai 2025 \u2013 genau 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, der 60 Millionen Menschen das Leben kostete, darunter 27 Millionen Sowjetb\u00fcrgern, erheben wir, die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Europas, unsere Stimmen! Wir sch\u00e4men uns f\u00fcr unsere Regierungen und die EU, die die Lehren des 20. Jahrhunderts nicht gelernt haben. Die EU, einst als Friedensprojekt gedacht, wurde pervertiert und hat damit den Wesenskern Europas verraten! Wir, die B\u00fcrger Europas, nehmen darum heute, am 9. Mai, unsere Geschicke und unsere Geschichte selbst in die Hand. Wir erkl\u00e4ren die EU f\u00fcr gescheitert. Wir beginnen mit B\u00fcrger-Diplomatie und verweigern uns dem geplanten Krieg gegen Russland! Wir erkennen die Mitverantwortung des \u201eWestens\u201c, der europ\u00e4ischen Regierungen und der EU an diesem Konflikt an.<\/p>\n<p>Wir, die B\u00fcrger Europas, treten mit dem European Peace Project der schamlosen Heuchlerei und den L\u00fcgen entgegen, die heute \u2013 am Europatag \u2013 auf offiziellen Festakten und in \u00f6ffentlichen Sendern verbreitet werden.<\/p>\n<p>Wir strecken den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Ukraine und Russlands die Hand aus. Ihr geh\u00f6rt zur europ\u00e4ischen Familie, und wir sind \u00fcberzeugt, dass wir gemeinsam ein friedliches Zusammenleben auf unserem Kontinent organisieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir haben die Bilder der Soldatenfriedh\u00f6fe vor Augen \u2013 von Wolgograd \u00fcber Riga bis Lothringen. Wir sehen die frischen Gr\u00e4ber, die dieser sinnlose Krieg in der Ukraine und in Russland hinterlassen hat. W\u00e4hrend die meisten EU-Regierungen und Verantwortlichen f\u00fcr den Krieg hetzen und verdr\u00e4ngen, was Krieg f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung bedeutet, haben wir die Lektion des letzten Jahrhunderts gelernt: Europa hei\u00dft \u201eNie wieder Krieg!\u201c<\/p>\n<p>Wir erinnern uns an die europ\u00e4ischen Aufbauleistungen des letzten Jahrhunderts und an die Versprechen von 1989 nach der friedlichen Revolution. Wir fordern ein europ\u00e4isch-russisches Jugendwerk nach dem Vorbild des deutsch-franz\u00f6sischen Jugendwerks von 1963, das die \u201eErbfeindschaft\u201c zwischen Deutschland und Frankreich beendet hat. Wir fordern ein Ende der Sanktionen und den Wiederaufbau der Nord Stream II-Pipeline. Wir weigern uns, unsere Steuergelder f\u00fcr R\u00fcstung und Militarisierung zu verschwenden, auf Kosten von Sozialstandards und Infrastruktur. Im Rahmen einer OSZE-Friedenskonferenz fordern wir die Schaffung einer europ\u00e4ischen Sicherheitsarchitektur mit und nicht gegen Russland, wie in der Charta von Paris von 1990 festgelegt. Wir fordern ein neutrales, von den USA emanzipiertes Europa, das eine vermittelnde Rolle in einer multipolaren Welt einnimmt. Unser Europa ist post-kolonial und post-imperial.<\/p>\n<p>Wir, die B\u00fcrger Europas, erkl\u00e4ren diesen Krieg hiermit f\u00fcr beendet! Wir machen bei den Kriegsspielen nicht mit. Wir machen aus unseren M\u00e4nnern und S\u00f6hnen keine Soldaten, aus unseren T\u00f6chtern keine Schwestern im Lazarett und aus unseren L\u00e4ndern keine Schlachtfelder.<\/p>\n<p>Wir bieten an, sofort eine Abordnung europ\u00e4ischer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nach Kiew und Moskau zu entsenden, um den Dialog zu beginnen. Wir werden nicht l\u00e4nger zusehen, wie unsere Zukunft und die unserer Kinder auf dem Altar der Machtpolitik geopfert wird.<\/p>\n<p>Es lebe Europa, es lebe der Friede, es lebe die Freiheit<br \/>\n<a href=\"https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/\">https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Europ\u00e4isches Friedensprojekt am 9. Mai: \u201eWir wollen Frieden mit Russland und den russischen B\u00fcrgern!\u201c<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em>Was wollen Sie mit diesem Projekt erreichen?<\/em><br \/>\nZun\u00e4chst Teilhabe und Freude! Wir m\u00f6chten den Europatag, den 9. Mai, mit dem Begriff \u201eFrieden\u201c besetzen, denn es steht zu erwarten, dass wir an diesem Tag viele heuchlerische Reden aus dem Mund von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, Emmanuel Macron oder Friedrich Merz h\u00f6ren werden. Es besteht die Gefahr, dass der 9. Mai als Europatag und Tag der Befreiung symbolisch f\u00fcr ein Kriegsprojekt gekapert werden soll, obwohl es doch \u00fcber 70 Jahre hie\u00df: Europa, das hei\u00dft nie wieder Krieg.<br \/>\nDeswegen wollen wir am 9. Mai auf dem ganzen Kontinent \u201eFrieden\u201c aus den Fenstern rufen! Wir hoffen, dass zehntausende B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in ganz Europa dabei mitmachen, von Dublin bis Thessaloniki und von Lissabon bis Bukarest, so dass der Ruf bis nach Moskau erschallt: wir wollen Frieden mit Russland und den russischen B\u00fcrgern!<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em>Wo sind die Stimmen des Friedens in den Medien? Was sind Ihre Gedanken dazu?<\/em><br \/>\nDie Medien in Deutschland scheinen mir inzwischen komplett gelenkt. In den Talkshows sitzen immer die gleichen Personen, die meiner Meinung nach kriegstreiberische Positionen vertreten: Agnes Strack-Zimmermann, Carlo Masala oder Claudia Major, die mit einem fast marionettenhaften \u201eSprech\u201c immer die gleichen, schalen Argumente wiederholen, und das seit nunmehr zwei Jahren.<br \/>\nEs ist ziemlich l\u00e4cherlich, zumal die USA inzwischen beidrehen und rund Dreiviertel der Welt sowieso eine andere Analyse des Konfliktes und seiner Urspr\u00fcnge hat. Die journalistische Verwahrlosung in diesem Land ist inzwischen haarstr\u00e4ubend, aber es f\u00e4llt Gott-sei-Dank immer mehr Menschen auf.<br \/>\nSogar Richard-David Precht, deutscher Publikumsliebling, der sich bisher nicht durch fundamentale Kritik bemerkbar gemacht hat, hat j\u00fcngst von \u201eMassenhysterie\u201c gesprochen <a href=\"https:\/\/x.com\/Hirnschluckauf\/status\/1902771241909391689\">https:\/\/x.com\/Hirnschluckauf\/status\/1902771241909391689<\/a> . Das hat einige aufhorchen lassen. Lange wird es m.E. auch nicht mehr dauern, dann wird die Presse beidrehen und die Wendeh\u00e4lse werden sich bem\u00fchen, diejenigen in die Sendungen zu holen, die gestern noch als Lumpenpazifisten verschrien wurden.<br \/>\n&#8230; Alles von Marcus Kl\u00f6ckner mit Ulrike Gu\u00e9rot bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130965\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130965<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Freitag, der 9.5.25 = Europatag &#8230; Tag des Europ\u00e4ischen Friedens in FR-Ebnet?<\/strong><br \/>\nAuf Anregung von Karin Lorenz sollte es auch in FR-Ebnet ein Event geben, etwa 16.30 &#8211; 18 Uhr, auf dem das Manifest von <a href=\"https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/interaktive-karte\/\">https:\/\/europeanpeaceproject.eu\/interaktive-karte\/<\/a> vorgelesen und dann diskutiert wird.<br \/>\nAber wo? Schlosshof Ebnet geht nicht wegen Bauarbeiten.<br \/>\nVorschlag von Nikolaus: &#8222;&#8230;.man k\u00f6nnte von der Ebneter Kirche vor dem Mahnmal der Kriegstoten beginnen und zur Annakapelle im Zug demonstrierend zur Annakapelle ziehen und dort den Aufruf verlesen und Musik h\u00f6ren (und eventuell hinterher im Dreisamtalblick eine Nachsitzung machen)- m\u00fcsste bei der Polizei (und der kath.Kirchengemeinde und der OV ?) angemeldet werden.&#8220;<\/p>\n<p>Ideen bitte an <a href=\"mailto:Karin.Lorenz@bedies.de\">Karin.Lorenz@bedies.de<\/a><br \/>\n26.4.2025<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) \u00a0Nur der Souver\u00e4n selbst k\u00f6nnte Krieg beschlie\u00dfen \u2013 niemand sonst!<\/strong><br \/>\nNun verteufeln sie Putin, faseln von Kriegst\u00fcchtigkeit, von Milliarden-schwerer Aufr\u00fcstung, die wenigen Herrschenden mit dem \u201eabsoluten Willen zur Macht\u201c 1, und spielen, Wahnsinn, mit Taurus-Raketen gegen Russland. Von solchen Macht-Typen sind immer die Kriege ausgegangen, und jetzt schon wieder? \u2013 Doch jetzt ist das Volk der Souver\u00e4n, und sie sind seine Diener, sie haben es nur noch nicht begriffen. Wie kann ein Diener seinen Herrn in den Krieg zwingen, in den tierischen Kampf um die nackte Existenz? Wie absurd ist das denn? Die Zeit der ungeheuren Anma\u00dfung ist vorbei.2 Wir Souver\u00e4nen sagen NEIN! Schon wer mit L\u00fcgen-Propaganda zum Krieg treibt, hat seine Legitimation als Volksvertreter verloren. Tretet ab!<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em><strong>European Peace Project<\/strong><\/em><br \/>\nWir ver\u00f6ffentlichen nachfolgend den einleitenden Text des European Peace Projects und daran anschlie\u00dfend sein aufr\u00fcttelndes Manifest, das auf den kommenden 9. Mai 2025, datiert ist, den Tag, an dem der 2. Weltkrieg zu Ende ging.<\/p>\n<p><strong><em>Wolfgang Borchert:<\/em> \u201eDann gibt es nur eins\u201c<\/strong><br \/>\nZum Schluss f\u00fcgen wir den Prosatext \u201eDann gibt es nur eins\u201c des jungen deutschen Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921 \u2013 1947) an. 1941 wurde er \u201ezum Kriegsdienst in die Wehrmacht eingezogen und musste am Angriff auf die Sowjetunion teilnehmen. An der Front zog er sich schwere Verwundungen und Infektionen zu. Mehrfach wurde er wegen Kritik am Regime des Nationalsozialismus und sogenannter Wehrkraftzersetzung verurteilt und inhaftiert. Auch in der Nachkriegszeit litt Borchert stark unter Erkrankungen und einer Lebersch\u00e4digung. Nach kurzen Versuchen, erneut als Schauspieler und Kabarettist aktiv zu werden, blieb er ans Krankenbett gefesselt. Dort entstanden zwischen Januar 1946 und September 1947 zahlreiche Kurzgeschichten und innerhalb eines Zeitraums von acht Tagen das Drama \u00b4Drau\u00dfen vor der T\u00fcr`. W\u00e4hrend eines Kuraufenthalts in der Schweiz starb er mit 26 Jahren an den Folgen seiner Lebererkrankung.\u201c (Wikipedia \u2013 Wolfgang Borchert)<\/p>\n<p>Sein Prosatext \u201eDann gibt es nur eins\u201c \u201eentstand als seine letzte Arbeit wenige Wochen vor seinem Tod am 20. November 1947 und wurde an Borcherts Todestag das erste Mal im Rundfunk vorgetragen. Der nachgelassene Text gilt als Borcherts Verm\u00e4chtnis, in dem der Schriftsteller noch einmal den Krieg als beherrschendes Motiv seines Werkes thematisierte und seine Mitmenschen in der Form eines Manifests aufforderte, die Teilnahme an k\u00fcnftigen Kriegen zu verweigern. Die wiederkehrende Aufforderung \u00b4Sag Nein!` wurde zu einem viel zitierten Motto in der Friedensbewegung und gilt h\u00e4ufig auch als Titel des Prosatextes.\u201c (Wikipedia \u2013 Dann gibt es nur eins)<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.4.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/fassadenkratzer.de\/2025\/04\/24\/nur-der-souveran-selbst-konnte-krieg-beschliesen-niemand-sonst\/\">https:\/\/fassadenkratzer.de\/2025\/04\/24\/nur-der-souveran-selbst-konnte-krieg-beschliesen-niemand-sonst\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Europatag am 9. Mai 2025, dem Tag der Befreiung, startet das &#8220; European Peace Project&#8220; das Vorhaben 09\/05\/2025@17:00: \u201eAm 9. 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