{"id":131673,"date":"2025-03-11T10:59:49","date_gmt":"2025-03-11T09:59:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=131673"},"modified":"2025-04-05T21:45:24","modified_gmt":"2025-04-05T19:45:24","slug":"us-zollpolitik-und-freihandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/us-zollpolitik-und-freihandel\/","title":{"rendered":"US-Zollpolitik und Freihandel"},"content":{"rendered":"<p>Den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/niedergang\/\">Niedergang<\/a> des Westens sp\u00fcren immer mehr B\u00fcrger in der Abnahme von Wohlstand wie auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">individueller Freiheit<\/a>. Gleichzeitig nimmt die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsquote\/\">Staatsquote<\/a> dank der links-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woken<\/a> Ideologie zu, in allen Lebensbereichen machen sich &#8222;die \u00f6ffentlichen H\u00e4nde&#8220; bemerkbar und geben, nehmen, verteilen um, loben, tadeln, sorgen, bevormunden, <!--more-->verbieten, beurteilen, pr\u00fcfen, gestatten, grenzen aus und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/erziehung\/\">erziehen<\/a>.<\/p>\n<p>Die neuen US-Regierung unter <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/usa-trump\/\">Donald Trump<\/a> geht gegen diesen Niedergang rigoros vor: Freedom of Speech bzw. Meinungsfreiheit wiederherstellen sowie den Deep State bek\u00e4mpfen. Gleichzeitig will Trump eine Einkommenssteuersenkung durch Importz\u00f6lle ausgleichen. Wie soll das funktionieren?<\/p>\n<p>2023 betrug in den USA die Einkommenssteuer 2,2 Billionen Dollar und der Import 3,9 Billionen Dollar. Nun soll der Wegfall der Einkommenssteuer soll durch h\u00f6here Importz\u00f6lle aufgefangen werden. Die erhofften Auswirkungen:<br \/>\n&#8211; Die Abschaffung der Einkommenssteuer erh\u00f6ht die Kaufkraft der US-B\u00fcrger und f\u00fchrt zu einer Steigerung der Konsumausgaben um 14 % pro Jahr.<br \/>\n&#8211; Die avisierte Senkung der Unternehmenssteuern von 21 % auf 15 % lockt Kapital in die USA.<br \/>\n&#8211; Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/zollpolitik\/\">Z\u00f6lle auf importierte G\u00fcter<\/a>, die in den USA &#8217;nur&#8216; 14% der US-Bruttoinlandsproduktes (BIP) ausmachen, verteuern die Einfuhren, f\u00f6rdern aber die Ersatzproduktion im eigenen Land.<br \/>\n&#8211; Die niedrigen Steuern ziehen ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte und Unternehmen an &#8211; der Abfluss von Leistungstr\u00e4gern bzw. Braindrain aus Europa in die USA ist bereits in vollem Gange.<br \/>\n&#8211; Der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/deep-state\/\">Deep State<\/a> wird zur\u00fcckgedr\u00e4ngt bzw. verkleinert, ehem. Staatsbedienstete kommen in der freien Wirtschaft unter.<\/p>\n<p>Thorsten Polleit ist optimistisch (1): &#8222;Per Saldo w\u00fcrden die Amerikaner jedoch vermutlich recht gut fahren, die Einkommensteuer durch Importz\u00f6lle zu ersetzen&#8220;.<br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/\">USA<\/a> als riesengro\u00dfes Land (Fl\u00e4che 26 mal und Einwohner 4 mal so gro\u00df wie D) ist quasi autark und kann sich eine gegen den Welthandel gerichtete Zollpolitik leisten. Trump&#8217;s &#8222;Make America Great Again&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/usa-und-d-usaid-und-us-aid\/\">MAGA<\/a>) geht es um die eigenen US-Interessen, nicht um irgendwelche &#8211; eh zumeist geheuchelten &#8211; Werte wie Humanismus, Demokratieexport und Weltrettung. Insofern stimmt Trump \u00fcberein mit Egon Bahr, dem einstigen Berater von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/entspannungspolitik\/\">Willy Brandt<\/a>: \u201eDie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-interessen\/\">eigenen Interessen<\/a> eines Staates z\u00e4hlen, nicht die Werte. Wenn ein Politiker anf\u00e4ngt, \u00fcber \u201eWerte\u201c zu schwadronieren, dann ist es h\u00f6chste Zeit, den Raum zu verlassen\u201c.<\/p>\n<p>Der freie Welthandel f\u00f6rdert internationale Arbeitsteilung und Wohlstand bestm\u00f6glich. Die Menschen spezialisieren sich auf Produkte, die sie in ihrer Region am kosteng\u00fcnstigsten herstellen k\u00f6nnen, um sie dann auf freien M\u00e4rkten global zu tauschen. F\u00fcr kleine L\u00e4nder wie Deutschland lebensnotwendig, f\u00fcr gro\u00dfe L\u00e4nder wie die USA weniger. Gleichwohl ist es geradezu t\u00f6richt, die USA aufgrund ihrer interessengeleiteten Zollpolitik als b\u00f6se und D als gut zu bezeichnen. Beispiel NLG-Gas von USA nach D: F\u00fcr die USA vorteilhaft, f\u00fcr D wirtschaftlich Nonsense, f\u00fcr beide und die Welt aber <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klimapolitik\/\">klimapolitisch<\/a> ein Desaster.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Interessen-Statement von Egon Bahr: Trump&#8216; Politik orientiert sich an den Interessen der USA. Insofern ein Vorbild f\u00fcr Deutschland, da unsere Regierung eine Politik machen sollte, die zu allererst den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-interessen\/\">eigenen Interessen<\/a> dient. Dabei k\u00f6nnen US-amerikanische Interessen und deutsche Interessen sehr wohl grundverschieden sein.<br \/>\n11.3.2025<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;US-Zollpolitik und Freihandel&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) Trumps Importz\u00f6lle als Hebel f\u00fcr Reformen und den Kampf gegen den &#8218;Tiefen Staat&#8216;<\/strong><br \/>\n<strong>Mehr als Protektionismus?<\/strong><br \/>\nThorsten Polleit<br \/>\nDie USA wollen unter Donald Trump verst\u00e4rkt Importz\u00f6lle erheben. Einfuhren aus Kanada, China und Mexiko sind bereits betroffen. Auch Waren aus europ\u00e4ischen Volkswirtschaften k\u00f6nnten bald Z\u00f6llen unterworfen werden \u2013 in H\u00f6he von 25 Prozent. Schon ist von \u201eHandelskrieg\u201c die Rede. Viele bef\u00fcrchten, da\u00df die von den Z\u00f6llen Betroffenen ihrerseits Z\u00f6lle auf G\u00fcter erheben. Wird daraus eine \u201ekollektive Selbstsch\u00e4digung\u201c? Was bezweckt Trump mit diesem archaischen Instrument, das den Freihandel unterl\u00e4uft?<br \/>\n\u00d6konomisch gesehen sorgen freie M\u00e4rkte daf\u00fcr, da\u00df Menschen in verschiedenen Regionen der Welt sich auf die Erzeugung derjenigen G\u00fcter spezialisieren, bei deren Herstellung sie relative Kostenvorteile aufweisen, und da\u00df sie die G\u00fcter hernach auf freien M\u00e4rkten tauschen. So werden weltweit Arbeitsteilung und Wohlstand bestm\u00f6glich bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Bei Importz\u00f6llen leiden sowohl die Produzenten als auch die Konsumenten. Erstere k\u00f6nnen weniger G\u00fcter verkaufen. Zweitere sich weniger G\u00fcter leisten. Ist also der \u201eTrump-Zoll\u201c ein schwerer Fehler? Eine solche Schlu\u00dffolgerung mag sich auf den ersten Blick aufdr\u00e4ngen, nicht aber auf den zweiten. Denn es gilt zu bedenken, da\u00df die Wahl von Trump zum Pr\u00e4sidenten der USA eine Z\u00e4sur markiert, sie steht f\u00fcr eine \u201ezweite amerikanische Revolution\u201c. Mit ihr sind nicht nur geopolitische Ver\u00e4nderungen verbunden, sondern auch wirtschaftliche.<\/p>\n<p>So hatte Trump schon 2016 daf\u00fcr geworben, die bundesweite Einkommenssteuer abzuschaffen und stattdessen Z\u00f6lle zu erheben. Kann das funktionieren? 2023 betrugen die Einnahmen aus der Einkommenssteuer 2,2 Billionen Dollar, die Importe in die USA beliefen sich auf 3,9 Billionen. Bei gegebenem Importvolumen m\u00fc\u00dfte der Importzoll auf fast 75 Prozent gesetzt werden, um den Ausfall der Einkommenssteuer aufzufangen. F\u00fcr Importwaren, die vorher 100 Dollar gekostet haben, m\u00fc\u00dften die Amerikaner fortan 175 Dollar bezahlen. Dabei ist zu beachten, da\u00df die Importe in die USA sich 2024 auf nur etwa 14 Prozent des US-Bruttoinlandsproduktes (BIP) beliefen. Gleichzeitig stiege durch die Abschaffung der Einkommenssteuer die Kaufkraft der US-B\u00fcrger. Sie w\u00fcrde rein rechnerisch die privaten Konsumausgaben um ungef\u00e4hr acht Prozent pro Jahr des BIP erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Um jedoch die ganze Bedeutung von Trumps Importzollidee absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, sind weitere Folgeeffekte zu ber\u00fccksichtigen. Wenn Importg\u00fcter durch Z\u00f6lle in den USA verteuert werden, dann werden G\u00fcter, die in den USA produziert werden, preislich wettbewerbsf\u00e4higer. Die Nachfrage nach Auslandsg\u00fctern nimmt ab, die nach Inlandsg\u00fctern steigt. Produktion und Besch\u00e4ftigung in Amerika werden gef\u00f6rdert, ausl\u00e4ndische Produzenten haben das Nachsehen. So mancher Erzeuger aus dem Ausland wird sich daher wohl entschlie\u00dfen, fortan seine G\u00fcter in den USA zu erstellen, sie in den USA zu verkaufen oder von dort in die Welt zu exportieren. Dieser Anreiz wird verst\u00e4rkt, indem Trump f\u00fcr die niedrigsten Unternehmenssteuern im weltweiten Vergleich sorgen will. Eine Senkung von derzeit 21 auf 15 Prozent ist im Gespr\u00e4ch. Hinzu kommt das Vorhaben, das Angebot der heimischen Energieerzeugung zu erh\u00f6hen (\u201eDrill, Baby, drill\u201c) und so die Energiekosten zu senken. Das befl\u00fcgelt die US-Wirtschaft. Und wenn es Trump dann auch noch gelingt, den \u201eDeep State\u201c zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, die Wirtschaft zu deregulieren, nehmen auch die Produktionskosten ab. Zudem erh\u00f6hen freigesetzte Staatsangestellte das Arbeitskr\u00e4fteangebot, dr\u00fccken L\u00f6hne nach unten, verringern die Kosten der G\u00fctererzeugung. Zusammengenommen steigt dadurch die Kaufkraft der Amerikaner, verleiht der Wirtschaft neue Impulse.<\/p>\n<p>Zweifelsohne setzen hohe US-Importz\u00f6lle andere Regionen der Welt massiv unter Druck. Zum einen durch Kapital, das aus Europa und Asien nach Amerika verlagert wird. Die Regionen, aus denen Kapital abwandert, sind gezwungen gegenzusteuern: Steuern senken, Regularien abbauen, Staat verkleinern. Zum anderen ist absehbar, da\u00df, sollte Trumps Agenda einen Aufschwung in Gang setzen, es vor allem talentierte junge Menschen in die USA zieht. F\u00fcr andere Wirtschaftsr\u00e4ume in der Welt, die sich nicht attraktiv(er) machen, bedeutet das entsprechend: \u201eBraindrain\u201c \u2013 und der ist vor allem eine Katastrophe f\u00fcr die schnell \u00fcberalternden Gesellschaften Europas.<\/p>\n<p>Insgesamt w\u00fcrden die Amerikaner jedoch vermutlich recht gut mit Trumps Agenda fahren, die Einkommenssteuer durch Importz\u00f6lle zu ersetzen. Sie w\u00fcrden kurzfristig mehr gewinnen als verlieren. Vor allem auch deshalb, weil Trumps Zollpolitik eine staatsverdr\u00e4ngende Dynamik innewohnt. Denn sie w\u00fcrde sich mit der Zeit selbst abschaffen. Wenn Z\u00f6lle daf\u00fcr sorgen, da\u00df fortan mehr in den USA produziert und weniger importiert wird, schwinden die Einnahmen aus den Z\u00f6llen. Diese lassen sich rein praktisch nicht endlos anheben, solange eine Volkswirtschaft nicht zu 100 Prozent autark ist. Das wiederum erzwingt den Abbau von Staatsausgaben \u2013 wenn nicht andere Steuern angehoben werden oder die Politik ihre Ausgaben verst\u00e4rkt auf Pump finanziert. So gesehen ist Zollpolitik, die eine Einkommenssteuer ersetzt, potentiell ein Druckmittel, um den \u201eDeep State\u201c finanziell auszutrocknen.<\/p>\n<p>Trump scheint inspiriert zu sein von der Zeit vor 1913 \u2013 einer Phase, in der es in den USA noch keine Einkommenssteuer gab und \u00fcbrigens auch keine US-Zentralbank: Der Staat war denkbar klein und bedeutungslos, seine Einnahmen stammten im wesentlichen nur aus Z\u00f6llen und Geb\u00fchren, und insgesamt beliefen sie sich \u2013 man h\u00f6re und staune \u2013 auf durchschnittlich nur etwa zwei bis drei Prozent des BIP.<br \/>\nSo gesehen hat Trumps \u201eradikale\u201c Agenda durchaus das Zeug, den ausgewucherten US-Staatsapparat und alles, was an ihm h\u00e4ngt, wieder kleinzuschrumpfen, und den amerikanischen Traum wieder aus der Versenkung zu holen und gro\u00df zu machen. <em><strong>Eine Entwicklung, von der auch der Westen insgesamt profitieren w\u00fcrde.<\/strong><\/em> Europa, schlie\u00dft es sich dem Erneuerungskurs Amerikas nicht an, droht der Niedergang.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.3.2025 von Thorsten Polleit bitte lesen in der JF 12\/25, Seite 2<br \/>\nsowie auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2025\/02\/mises-podcast-trumps-importzoelle-als-hebel-fuer-reformen-und-den-kampf-gegen-den-tiefen-staat\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2025\/02\/mises-podcast-trumps-importzoelle-als-hebel-fuer-reformen-und-den-kampf-gegen-den-tiefen-staat\/<\/a><\/p>\n<p><em>Prof. Dr. Thorsten Polleit ist Volkswirt und Herausgeber des \u201eBoom &amp; Bust Report\u201c. <a href=\"https:\/\/www.boombustreport.com\">https:\/\/www.boombustreport.com<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<\/em><strong>(2) <\/strong><strong>EU-Z\u00f6lle auf US-Digitaldienste &#8211; ein Eigentor<\/strong><br \/>\nDie EU m\u00f6chte Strafz\u00f6lle auf digitale Produkte und Dienstleistungen aus den USA erheben.<br \/>\nFast alle gro\u00dfen digitalen Dienstleister sind US-Unternehmen: Google, Amazon, Streamingdienste wie Youtube und Social Media wie Facebook, Instagram.<br \/>\nZu diesen Diensten gibt es keine europ\u00e4ische Alternative &#8211; so haben wir etwa kein europ\u00e4isches Google. Aus diesem Grunde m\u00fcssen die digitalen US-Plattformen kaum Wettbewerbsnachteile bef\u00fcrchten. Die Z\u00f6lle werden lediglich die europ\u00e4ischen Verbraucher mit h\u00f6heren Preisen belasten.<br \/>\n4.4.2025<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Neue Autoz\u00f6lle in den USA: Daf\u00fcr wurde Trump gew\u00e4hlt<\/strong><br \/>\nIn dieser Woche treten die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump lange angek\u00fcndigten Importz\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf Kraftfahrzeuge aller Art in Kraft. Jeder, der glaubt, irgend etwas von Wirtschaft zu verstehen, erkl\u00e4rt seit Monaten, da\u00df das ein Riesenfehler sei. Die EU ist auch dagegen, die Chinesen sowieso und die versammelten Volkswirte der Welt, die ansonsten weder Rezessionen noch Inflationsraten voraussagen k\u00f6nnen, nat\u00fcrlich auch.<br \/>\nDie liberale Presse wei\u00df, da\u00df Trumps Z\u00f6lle das Wachstum beeintr\u00e4chtigen, die Preise erh\u00f6hen und die Ungleichheit versch\u00e4rfen werden.<br \/>\nDas mag sein, aber Trump ist das egal. Zu Recht. Denn: <em><strong>Die Welt minimaler Z\u00f6lle seit 2002 hat den USA ein riesengro\u00dfes Handelsdefizit, den Export von f\u00fcnf Millionen Jobs nach China und j\u00e4hrlich \u00fcber 70.000 Tote eingebracht,<\/strong><\/em> die an Fentanyl \u2013 einem starken synthetischen Opioid \u2013 zugrunde gegangen sind, das eben aus China via Mexiko in die USA kommt.<br \/>\nAlso hat Trump sich gedacht: Machen wir es doch einmal anders. Schlagen wir zur\u00fcck \u2013 und wenn es sein mu\u00df mit Z\u00f6llen, die Trump sowohl als wirtschaftliches wie politisches Mittel einsetzt. Trump hat das lange angek\u00fcndigt, die W\u00e4hler wu\u00dften Bescheid und haben ihn auch daf\u00fcr gew\u00e4hlt.<br \/>\nDas Aufrichten von extremen Zollschranken ist ein radikales Mittel, das seit Jahrzehnten kaum mehr angewandt wurde, au\u00dfer unter Trumps erster Pr\u00e4sidentschaft gegen China. Aber die Zeiten waren auch schon lange nicht mehr so schlimm.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.4.2025 von Markus Brandstetter bitte lesen in der JF 15\/25, Seite 2<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Niedergang des Westens sp\u00fcren immer mehr B\u00fcrger in der Abnahme von Wohlstand wie auch individueller Freiheit. 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