{"id":128918,"date":"2024-11-28T14:45:17","date_gmt":"2024-11-28T13:45:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=128918"},"modified":"2024-11-29T20:16:55","modified_gmt":"2024-11-29T19:16:55","slug":"kriegs-versus-friedensrhetorik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kriegs-versus-friedensrhetorik\/","title":{"rendered":"Kriegs- versus Friedensrhetorik"},"content":{"rendered":"<p>Eine US-Studie hat den Beweis erbracht, da\u00df bei den \u00fcber 300 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/\">Kriegskonflikten<\/a> zwischen 1900 und 2006 ziviler <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/widerstand\/\">Widerstand<\/a> mehr als doppelt so oft Erfolg gehabt hat wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/militarismus\/\">milit\u00e4rischer<\/a> (1). Auch deshalb mu\u00df zum Ukrainekrieg endlich die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/kriegstreiber\/\">Kriegsrhetorik<\/a> durch eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/friedensbewegung2-0\/\">Friedensrhetorik<\/a> ersetzt werden.<br \/>\n<!--more-->Der Friedensaktivist J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin fordert von den Vereinten Nationen einen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/un\/\">Friedensplan<\/a> zur Beendigung des Kriegs in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukraine<\/a>. Die gro\u00dfe Hoffnung richtet sich auf Donald Trump, der nach der Amtseinf\u00fchrung am 20.1.2025 diesen Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA beenden will.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/friedensbewegung\/\">Friedensbewegung<\/a> in Deutschland kommt immer noch nicht aus dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-friedensbewegung-schweigt\/\">Schweigen<\/a> heraus. Anders als in den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nein-meine-soehne-geb-ich-nicht\/\">1980er Jahren<\/a>, als Hunderttausende gegen die Stationierung von Atomraketen an der deutsch-deutschen Grenze auf die Strassen gingen. Obwohl die Bedrohungslage mit den heutigen Hyperschallraketen nicht geringer ist, gibt es im Jahr 2024 nur vereinzelt kleine Demonstrationen. Mehr noch: Die Diskussion um die Frage &#8222;ziviler oder milit\u00e4rischer Wiederstand?&#8220; wird im Keim erstickt, da <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/pazifismus\/\">Pazifisten<\/a> und Kriegsgegner sofort als Putin-Versteher und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/russland-bashing\/\">Russland-Trolle<\/a> diffamiert und damit abgetan werden.<br \/>\nDabei ist eine breite und offene Diskussion zwischen Anh\u00e4ngern der Friedensbewegung und Anh\u00e4ngern des polit-milit\u00e4rischen Komplexes in Deutschland notwendiger denn je. Letztere, also Menschen, die &#8222;Kriegsbereitschaft&#8220; (Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)) signalisieren, geben in den Mainstreammedien &#8211; private wie den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/oerr\/\">\u00d6RR<\/a> &#8211; den Ton an. W\u00e4hrend die Friedensbewegten gezwungenerma\u00dfen mehr \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/social-media\/\">Social Media<\/a> kommunizieren.<br \/>\nEin informatives Beispiel f\u00fcr einen Diskurs &#8222;Pro und Contra&#8220; gibt Vera Lengsfeld in den Beitr\u00e4gen (2) und (3). Statt die andere, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/abweichende-meinung\/\">abweichende Meinung<\/a> zu diffamieren, kommen beide Seiten in ihrem Blog zu Wort &#8211; die Friedensrhetoriker (hier: Vera Lengsfeld) wie die Kriegsrhetoriker (hier: Peter Schewe).<\/p>\n<p>Als rohstoffarmes Land verf\u00fcgt Deutschland nur \u00fcber eine Ressource: die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Bildung<\/a>. Und diese mu\u00df gepflegt werden, wie etwa in der Zeit zwischen 1871 und 1914, der &#8222;Belle Epoque&#8220; bzw. &#8222;Wilhelminischen Zeit&#8220;, die durch Bildung, Kreativit\u00e4t, Erfindungen, Genies gepr\u00e4gt war. Damals war Bildung noch nicht zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">Bildungsmisere<\/a> verkommen.<br \/>\nDamals wie heute sind allein die Naturgesetzlichkeiten wahr. Alles andere gilt jeweils als These nur so lange, bis es durch eine Gegenthese falsifiziert und somit als unwahr erkl\u00e4rt worden ist. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/\">Wisssenschaftlicher<\/a> Fortschritt als Prozess der fortlaufenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/diskussionskultur-abschaffen\/\">Falsifizierung<\/a>.<br \/>\nF\u00fcr das Bildungssystem hei\u00dft dies: Zu jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung, die als zul\u00e4ssig geachtet und diskutiert werden mu\u00df. Die zugeh\u00f6rige Methode in Schule wie Hochschule ist das &#8222;Pro und Contra&#8220;. Wer dieser Diskussion auszuweichen trachtet mit Statements wie &#8222;Das interessiert mich nicht&#8220;, &#8222;Nein, es gibt alternativlos nur eine L\u00f6sung&#8220; oder gar &#8222;&#8230; geh\u00f6rt verboten&#8220;, der hat demokratische Bildung nicht verstanden.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Ukrainekrieg: Wenn Friedrich Merz sagt, er habe keine Angst vor dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/atomkrieg\/\">Atomkrieg<\/a>, er werde als Kanzler den russischen Pr\u00e4sidenten ultimativ auffordern, den Krieg zu beenden und andernfalls <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/keine-taurus-an-die-ukraine\/\">Taurus-Raketen<\/a> an der ukrainisch-russischen Grenze stationieren, dann ist dies be\u00e4ngstigend, denn es impliziert den direkten Kriegseintritt von Deutschland. Grund: Das Taurus-System kann nur von deutschen Milit\u00e4rs bedient, eingesetzt bzw. gesteuert werden. Diese so weitreichende Meinungs\u00e4u\u00dferung des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/cdu-opposition\/\">CDU-Chefs<\/a> mu\u00df diskutiert werden &#8211; im Parlament, in den Medien, Schulen, in der Gesellschaft, \u00fcberall. Offen. Ohne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/nazi-keule\/\">Nazi-Keule<\/a> gegen Kritiker und ohne Drohung der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gegen-rechts\/delegitimierung\/\">Delegitimierung<\/a> des Staates gegen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/abweichende-meinung\/\">Andersmeinende<\/a>.<br \/>\nMit seiner Raketen-Zusage hat US-Pr\u00e4sident Biden w\u00e4hrend der \u00dcbergangsphase der \u201aPresidential Transition\u2018 eskaliert (4). Eine beunruhigende Entwicklung, zu der man nicht schweigen darf.<br \/>\n28.11.2024<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Kriegs- versus Friedensrhetorik&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (4)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Ziviler Widerstand ist erfolgreicher als milit\u00e4rischer<\/strong><br \/>\n<strong>Freiburger R\u00fcstungsgegner Gr\u00e4sslin: &#8222;Milit\u00e4r ist nicht die L\u00f6sung, Milit\u00e4r ist das Problem&#8220;<\/strong><br \/>\nDer Publizist und Friedensaktivist <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ostermarsch-freiburg-graesslin\/\">J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin<\/a> ist ein Verfechter des zivilen Widerstandes \u2013 auch im Ukraine-Krieg. Aktuell w\u00fcnscht er sich eine Friedensinitiative der Vereinten Nationen<br \/>\n&#8230;<br \/>\nLassen Sie mich unser heutiges Gespr\u00e4ch zur intensiveren Reflexion der immensen Chancen nichtmilit\u00e4rischer Verteidigung nutzen. Hier verweise ich auf die Studie Why Civil Resistance Works der beiden US-Forscherinnen Erica Chenoweth und Maria Stephan, die mehr als 300 kriegerische Auseinandersetzungen im Zeitraum von 1900 bis 2006 untersucht haben. Darin wurde empirisch nachgewiesen, dass weltweit ziviler Widerstand mehr als doppelt so oft erfolgreich ist wie gewaltsamer. Die Milit\u00e4rinterventionen sind gescheitert: in Afghanistan, Libyen, Syrien, im Irak, im Jemen. Sprich: Milit\u00e4r ist nicht die L\u00f6sung, Milit\u00e4r ist das Problem.<\/p>\n<p>BZ: Welche Schl\u00fcsse ziehen Sie daraus f\u00fcr die Ukraine?<br \/>\nDass sich deutlich positivere Handlungsm\u00f6glichkeiten ergeben, wenn man das breite Spektrum zivilen Widerstandes nutzt. Das beginnt bei individuellen Aktionsformen gegen einr\u00fcckende Angreifer, die in der Ukraine zu Kriegsbeginn erfolgreich praktiziert wurden. Russische Panzerfahrer hatten sich nach Gespr\u00e4chen mit der Zivilbev\u00f6lkerung nachweislich entschieden, umzukehren. Das Spektrum der Sozialen Verteidigung reicht allerdings viel weiter \u2013 bis hin zu zeitlich unbegrenzten Generalstreiks.<\/p>\n<p>BZ: Sie kennen den Alltag in den von Russland besetzten Territorien \u2013 es gibt zahlreiche Berichte von Folterungen, Vergewaltigungen, Verschleppungen und willk\u00fcrlichen Erschie\u00dfungen. Was glauben Sie, w\u00fcrden den Menschen passieren, w\u00fcrden sie zu zivilen Widerstandsmitteln greifen?<br \/>\nJa, die v\u00f6lkerrechtswidrige Interventionspraxis Russlands mit schweren Menschenrechtsverletzungen ist bekannt. Diese geschehen allerdings besonders im Rahmen der rein milit\u00e4rischen Konfliktaustragung. In meinem neuen Mutmachbuch &#8222;Wie Lichter in der Nacht. Menschen, die die Welt ver\u00e4ndern&#8220; habe ich mich auch mit der Frage besch\u00e4ftigt, was passiert w\u00e4re, wenn die Bev\u00f6lkerung in der Ukraine zivilen Widerstand geleistet h\u00e4tte. Hierzu habe ich den bekanntesten ukrainischen Kriegsdienstverweigerer, Yurii Sheliazhenko, interviewt. Gem\u00e4\u00df seiner Analyse w\u00e4re Widerstand ohne Waffen gegen die Besatzungsmacht Russland erfolgreich verlaufen und h\u00e4tte Hunderttausenden von Menschen das Leben gerettet. Fakt ist auch: 2015 hat eine Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie ergeben, dass sich erfreuliche 29 Prozent der Ukrainer im Falle einer ausl\u00e4ndischen Intervention dem gewaltlosen Widerstand anschlie\u00dfen wollten. Lediglich 24 Prozent pl\u00e4dierten f\u00fcr Widerstand mit Waffen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.11.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburger-ruestungsgegner-graesslin-militaer-ist-nicht-die-loesung-militaer-ist-das-problem\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburger-ruestungsgegner-graesslin-militaer-ist-nicht-die-loesung-militaer-ist-das-problem<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin: Wie Lichter in der Nacht &#8211;<\/em><br \/>\n<em>Menschen, die die Welt ver\u00e4ndern. Ein Mutmachbuch<\/em><br \/>\n<em>Mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/frieden\/ostermarsch\/\">Margot K\u00e4\u00dfmann<\/a>, Vandana Shiva, Gerhard Trabert, Franz Alt, Malalai Jo, &#8230;<\/em><br \/>\n<em>Heyne, 2024, 20 Euro<\/em><br \/>\n.<br \/>\nJ\u00fcrgen Gr\u00e4sslin ist 1957 in L\u00f6rrach geboren. Er engagiert sich seit 1983 gegen Waffentransfers von Heckler &amp; Koch und anderen R\u00fcstungsfirmen. 2010 erstatte er Anzeige gegen Heckler &amp; Koch wegen illegaler Waffentransfers. Die TV-Doku \u00fcber diese Gesch\u00e4fte wurde mit dem Grimme-Preis 2016 ausgezeichnet. Gr\u00e4sslin hat diverse B\u00fccher \u00fcber das Thema Waffenhandel verfasst und wurde mehrfach f\u00fcr sein Engagement ausgezeichnet.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Waffen f\u00fcr die Welt \u2013 Rheinmetall und das Gesch\u00e4ft mit dem Krieg<\/strong><br \/>\nMich erinnern heutige Zeiten an die 80er-Jahre, in denen in Ost und West eine starke Friedensbewegung gegen die Stationierung von Atomraketen an der Grenze des geteilten Deutschlands auf die Stra\u00dfe gegangen ist. Nur, dass es heute beinahe totenstill bleibt, wenn die Stationierung von amerikanischen Langstreckenraketen verk\u00fcndet wird, die den Ukrainekrieg auf Deutschland ausdehnen k\u00f6nnten. Es fehlte auch ein un\u00fcberh\u00f6rbarer Aufschrei, als der Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz, verk\u00fcndete, er w\u00fcrde als Kanzler Putin ein Ultimatum stellen, den Krieg gegen die Ukraine innerhalb von 24 Stunden zu beenden, ansonsten w\u00fcrde er Taurus-Raketen in die Ukraine schicken.<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich h\u00f6rte ich einen ehemaligen DDR-B\u00fcrgerrechtler sagen, dass man die ganze Friedensbewegung doch vergessen k\u00f6nnte, geholfen h\u00e4tte nur die Nachr\u00fcstung. Nur durch die sei die Sowjetunion in die Knie gegangen. Also m\u00fcsste man jetzt wieder milit\u00e4rische St\u00e4rke zeigen. Ich habe den Mann, der auch mit mir im Bundestag war, nicht gefragt, ob er Putin f\u00fcr seine Rede 2001 stehenden Beifall gespendet hat. Nach meiner Erinnerung waren fast alle Parlamentarier wie ein Mann aufgestanden. Nur auf den hintersten B\u00e4nken gab es au\u00dfer mir nur zwei oder drei Abgeordnete, die das nicht taten. Von denen, die applaudierten, sind heute noch etliche aktiv, und sie erkl\u00e4ren Putin f\u00fcr den Gottseibeiuns, den schlimmsten Feind des Westens.<br \/>\nIch war auch in der letzten Volkskammer dabei, als Gorbatschows Bedingung, dass bei einer Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten garantiert werden m\u00fcsse, dass die NATO nicht an die Grenze der Sowjetunion ausgedehnt w\u00fcrde. Inzwischen verk\u00fcnden Politiker, dieses Versprechen h\u00e4tte man nur m\u00fcndlich gegeben, es sei niemals schriftlich fixiert worden. Gorbatschow hat den deutschen Politikern also unberechtigt vertraut.<\/p>\n<p>Bekanntlich hat Putin hingenommen, dass sowohl Polen, Ungarn und Rum\u00e4nien als auch die baltischen Staaten Mitglied der NATO wurden. Er hat hingenommen, dass dort NATO-Man\u00f6ver stattfinden. Die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges wird heutzutage nicht thematisiert, es wird stattdessen behauptet, die Ukraine verteidige die westlichen Werte und die Freiheit. Wer wissen will, wie es in der Ukraine vor dem Krieg aussah, sollte Juri Kurkow lesen, der auch erfolgreich ins Deutsche \u00fcbersetzt wurde. \u201ePicknick auf dem Eis\u201c ist eine Beschreibung eines korrupten Oligarchenstaates, \u201eGraue Bienen\u201c eine des Krieges, der jahrelang vom Westen unbeachtet vor sich hinschwelte. Die Ukraine ist nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion keine Demokratie geworden. Das hat sie mit Russland gemeinsam. Wenn heute deutsche Politiker die Hardliner geben, bekomme ich das Gef\u00fchl nicht los, dass sie die Komplett-Niederlage Nazideutschlands nicht verstanden haben. Jedenfalls scheint die \u201eKriegst\u00fcchtigkeit\u201c, um nicht ein weniger freundliches Wort zu gebrauchen, vor allem bei denen am gr\u00f6\u00dften zu sein, die ihren Platz im Atomschutzbunker sicher haben.<\/p>\n<p>Nun zu Rheinmetall. Fred Schumacher hat im Verlag Das Neue Berlin einen kurzen, aber aussagekr\u00e4ftigen Abriss zur Geschichte des R\u00fcstungskonzerns, der heute immer noch ein wichtiges Glied der inzwischen stark schrumpfenden deutschen Wirtschaft ist, ver\u00f6ffentlicht. \u201eVoller Stolz f\u00fchrt der Rheinmetall-Vorsitzende Armin Papperger in der L\u00fcneburger Heide das aktuell gr\u00f6\u00dfte Werk des Unternehmens vor. Man schreibt den 12. Juni 2024, und gekommen sind Bundeskanzler Scholz, Verteidigungsminister Boris Pistorius und die d\u00e4nische Regierungschefin Mette Frederiksen. Panzer und Munition produziert das Unternehmen hier, derzeit vor allem f\u00fcr den Kriegseinsatz in der Ukraine.\u201c Das Gel\u00e4nde inmitten des Naturparks S\u00fcdheide erwarb das Unternehmen bereits 1899.<br \/>\nFred Schumacher zeichnet die Unternehmensgeschichte besonders in der Zeit des Nationalsozialismus nach, wo zehntausende Zwangsarbeiter, darunter auch KZ-H\u00e4ftlinge, zum Profit des Unternehmens beitragen mussten. Diese Geschichte ist nach wie vor nicht gen\u00fcgend aufgearbeitet. Mich hat besonders erschreckt, dass die Zwangsarbeit von hunderten Frauen f\u00fcr einen Rheinmetall-Zweigbetrieb in S\u00f6mmerda bis vor Kurzem nicht bekannt war. Erst jetzt wird daran erinnert. Das wird in anderen Orten \u00e4hnlich sein.<br \/>\nNat\u00fcrlich hat sich Rheinmetall auch auf die ehemals sozialistischen L\u00e4nder ausgedehnt. In f\u00fcnf ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten: Polen, Ungarn, Tschechien und Rum\u00e4nien ist der Konzern schon ans\u00e4ssig, um die dortigen Streitkr\u00e4fte zu unterst\u00fctzen, mit Litauen gibt es noch Gespr\u00e4che f\u00fcr eine Niederlassung. Der R\u00fcstungskonzern liefert die Ukraine auch direkt.<br \/>\nPapperger: \u201eDirekt in die Ukraine liefern wir etwa Flugabwehrsysteme, die \u00fcbrigens auch zur Bek\u00e4mpfung von Drohnen dienen, au\u00dferdem diverse Munitionstypen sowie Milit\u00e4r-LKWs und ein Feldlazarett. \u00dcber den Ringtausch haben wir Marder und Leopard aus unserem Bestand verkauft, auch weitere LKWs. Und wir bauen in Deutschland eine Fertigung f\u00fcr Gepard-Munition auf.\u201c<br \/>\nDas, so Schumacher, k\u00f6nnte das Publikum etwas irritieren, \u201edenn das passt nicht zur NATO als selbstlose Institution f\u00fcr die reine Selbstverteidigung\u201c. So ist es. Die Kriegsgefahr ist akut. Wer schweigt, stimmt zu.<\/p>\n<p><em>Fred Schumacher: Waffen f\u00fcr die Welt &#8211;<\/em><br \/>\n<em>Rheinmetall und das Gesch\u00e4ft mit dem Krieg<\/em><br \/>\n<em>Berlin, 9\/2024, Taschenbuch 10 Euro<\/em><\/p>\n<p>.. Alles vom 24.11.2024 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kulturkampf-kreuz-und-bibel\/\">Vera Lengsfeld<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2024\/11\/24\/waffen-fuer-die-welt-rheinmetall-und-das-geschaeft-mit-dem-krieg\/#more-7859\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2024\/11\/24\/waffen-fuer-die-welt-rheinmetall-und-das-geschaeft-mit-dem-krieg\/#more-7859<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Eine notwendige Erg\u00e4nzung<\/strong><br \/>\n\u00dcber den ersten Satz meines Artikels \u00fcber das Buch von Fred Schumacher \u201eWaffen f\u00fcr die Welt\u201c hat es Irritationen gegeben. Ich hatte \u2013 das war, wie sich herausstellte, ein Fehler \u2013 nur die amerikanischen Raketen erw\u00e4hnt, die in den 80er-Jahren stationiert wurden. Das ist mir unterlaufen, weil es heute um die Stationierung von amerikanischen Raketen geht. Aber nat\u00fcrlich sind damals keine amerikanischen Raketen in der DDR stationiert worden. Dass man das herauslesen k\u00f6nnte, ist mir nicht in den Sinn gekommen. Schlie\u00dflich habe ich aktiv gegen die sowjetischen Atomraketen in der DDR gek\u00e4mpft und bin daf\u00fcr mit Berufsverbot und anderen Schikanen bestraft worden. Dass man mir unterstellen k\u00f6nnte, ich w\u00fcrde die sowjetische Haltung sch\u00f6nreden wollen, war f\u00fcr mich undenkbar. Wohl eine Art Betriebsblindheit. Ich habe auch immer vor Putin gewarnt \u2013 einmal KGB-Mann, immer KGB-Mann. Dass ich jetzt als \u201ePutin-Versteherin\u201c bezeichnet werde, zeigt mir, wie vergiftet die Atmosph\u00e4re ist.<br \/>\nIch bin es gewohnt, zwischen allen St\u00fchlen zu sitzen, denn ich orientiere mich an den Fakten, nicht an ideologischen Vorgaben. Im weiteren Artikel habe ich nichts als Fakten aufgez\u00e4hlt und auch noch darauf hingewiesen, dass Russland keine Demokratie ist.<br \/>\nIch bleibe dabei: Sowohl die Stationierung von amerikanischen Raketen mit gro\u00dfer Reichweite in Deutschland als auch die von Kanzlerkandidat Merz angedrohte Lieferung von Taurus-Raketen an die Ukraine f\u00fchren zu einer erh\u00f6hten Kriegsgefahr. Ich bin es meinen Enkeln schuldig, etwas dagegen zu unternehmen. Dass dies nicht allen gef\u00e4llt und es zu neuen Anfeindungen f\u00fchrt, nehme ich gern in Kauf.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.11.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<strong>https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2024\/11\/25\/eine-notwendige-ergaenzung\/#more-7860<\/strong><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(3) Frieden schaffen ohne Waffen?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr meinen Beitrag \u00fcber das Buch von Fred Schumacher \u201eWaffen f\u00fcr die Welt\u201c habe ich viele Reaktionen bekommen. Mein Freund Peter Schewe hat mir seine \u201eetwas andere Sicht\u201c geschickt. Diese will ich, auch wenn ich sie nicht teile, meinen Lesern nicht vorenthalten. Das ist mein kleiner Beitrag zur Meinungsfreiheit:<br \/>\n.<br \/>\nVon Peter Schewe<br \/>\nImmer wieder begegnen mir hier im alten Westen Leute, die meinen, der Frieden, dessen wir uns seit fast 80 Jahren erfreuen d\u00fcrfen, sei das Ergebnis ihrer Friedensgesinnung. Es ist die Generation der Ostermaschierer und Kriegsdienstverweigerer, die gegen Wiederbewaffnung, Raketenstationierung, Atomkraft usw. auf die Stra\u00dfe gingen und meinen, dadurch den Frieden bewahrt zu haben.<\/p>\n<p>Sie verkennen dabei v\u00f6llig, dass dieser fragile Frieden nur dadurch hielt, weil der Westen genau das tat, wogegen sie demonstrierten: Den Natodoppelbeschluss umsetzen, die Stationierung von Atomwaffen in Europa als einzig wirkende Abschreckung gegen kommunistische Eroberungsgel\u00fcste. Es ist allein den USA zu verdanken, dass die alte Bundesrepublik vom russischen Traum. die Machtsph\u00e4re bis an den Atlantik auszuweiten, unbehelligt blieb, denn genau darauf wurden wir Wehrdienstleistende in der NVA n\u00e4mlich trainiert und ideologisch vorbereitet.<br \/>\nUnd genau diese Haltung taucht heute in Bezug auf den Ukrainekrieg wieder auf. Obwohl nunmehr bewiesen ist, dass Lenins Erben vor keinem Verbrechen zur\u00fcckschrecken und ihnen das Leben abertausender Menschen v\u00f6llig egal ist, meint man immer noch, durch keine Lieferung von Waffen an die Ukraine den Frieden herbeischaffen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch die geplante Stationierung neuer, atomwaffentragender Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden ruft wieder Emp\u00f6rung und Abwehrreflexe hervor und beschert der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/wagenknecht\/\">Wagenknechtpartei<\/a> zweistellige Wahlergebnisse. Dass Putin seine Raketen l\u00e4ngst in Kaliningrad (K\u00f6nigsberg) auf deutsche Ziele gerichtet hat, scheint dabei niemanden zu st\u00f6ren oder will niemand wahrhaben. Und es ist ihnen offenbar auch v\u00f6llig egal, mit ihrer Haltung dem Kriegstreiber Putin in die H\u00e4nde zu spielen. Die, die immer noch glauben, ohne Waffen Frieden schaffen zu k\u00f6nnen, hoffen durch Stillhalten den Gegner vom Angreifen abhalten zu k\u00f6nnen, so wie das Kaninchen vor der Schlange es macht. Nur ist Putin keine Schlange, die das erstarrte Kaninchen nicht wahrnimmt, er hat uns gezeigt, dass die Schlange trotzdem zubei\u00dft.<\/p>\n<p>80 Jahre lang hat es sich die alte Bundesrepublik unter dem atomaren Schutzschirm der Amerikaner, Briten und Franzosen gut gehen und reich werden lassen ohne gro\u00dfe Anstrengungen und Ausgaben f\u00fcr die eigene Wehrf\u00e4higkeit. Wenn heute der Verteidigungsminister die Kriegst\u00fcchtigkeit der Bundeswehr einfordert, erntet er wieder oder immer noch nur Emp\u00f6rung, Hohn und Spott.<\/p>\n<p>Der Glaube, 1990 sei die Bedrohung aus dem Osten endg\u00fcltig Geschichte, war ein riesiger Irrtum, dem nur diejenigen erliegen konnten, die das Wesen kommunistischer Denkweise und Moral nicht kannten.<\/p>\n<p>Immer wenn ich mit meinem Hund im Poisenwald nahe Dresden an den Panzern und Gefechtsst\u00e4nden des in Nickern stationierten und sich dort verschanzenden, sowjetischen Panzerregimentes vorbeiging, tauchte die Frage in mir auf, ob wir noch mal eine Zeit ohne deren Anwesenheit erleben werden. Die Hoffnung war eigentlich aussichtslos, aber sie verschwand nie.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns die deutsche Wiedervereinigung auf der Stra\u00dfe ertrotzt hatten, ohne dass auch nur ein Schuss fiel, blieb f\u00fcr mich immer noch die Frage, ob wir sie, die russischen Milit\u00e4rs, je loswerden. Ihre Motivation war nicht gro\u00df, in die im Vergleich zu Ostdeutschland eher \u00e4rmliche aber dennoch geliebte Heimat zur\u00fcckzukehren, immerhin erhielten sie seit dem 01.07.1990 ihren Sold in DM und konnten so ihre Lieben daheim mit allem Notwendigen und \u00dcberfl\u00fcssigen versorgen.<br \/>\nAber das Wunder geschah, 1994 waren sie weg, selbst die Unterst\u00e4nde und Panzergruben waren dem Erdboden gleichgemacht, alle Spuren beseitigt, so als w\u00e4ren sie nie dagewesen.<\/p>\n<p>Es muss f\u00fcr sie dem\u00fctigend gewesen sein, nach dem Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Sieg \u00fcber Hitlerdeutschland sang und klanglos das Eroberte und die Privilegien aufzugeben und kampflos das Feld zu r\u00e4umen. Von den acht Milliarden, die Kohl daf\u00fcr auf den Tisch bl\u00e4tterte, werden sie nichts gesehen haben, mit dem Geld wurden eher die Zwiebelkuppeln russischer Kirchen vergoldet.<br \/>\nUnd so kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die sowjetische Nomenklatura und ihre Milit\u00e4rs diese Niederlage bis heute nicht verwunden haben und zielstrebig und mit allen Mitteln darauf hingearbeitet haben, wieder wahrgenommen zu werden, ganz gleich ob als Bedrohung oder als Garant f\u00fcr den Weltfrieden, ebenb\u00fcrtig mit den USA. Nachdem der versoffene Jelzin alle Bem\u00fchungen, auch in Russland Demokratie und Freiheit zu etablieren, verspielt hatte und das Land den Oligarchen \u00fcberlie\u00df, blieb nur noch die Besinnung auf alte Gr\u00f6\u00dfe und Bedeutung. Stalin wurde wiederbelebt und alles f\u00fcr Gas und \u00d6l vom Westen gezahlte Geld in die R\u00fcstung gesteckt. Zahnlose Kriegsveteranen mit ordenbehangener Heldenbrust wurden wieder aus der Mottenkiste geholt und aufpoliert. Und mit Putin hatte man den richtigen Mann gefunden, die alten, fast schon vergessenen Tr\u00e4ume wieder auferstehen zu lassen in fester Verbundenheit mit der russisch-orthodoxen Mutter Kirche. Die ewigen Tr\u00e4ume vom gro\u00dfrussischen, ganz Europa beherrschenden Zarenreich einer Katharina oder eines Peter waren nie vergessen. Selbst Solschenizyn tr\u00e4umte diesen Traum trotz aller Kritik am Sowjetkommunismus. Auch das ewige Trauma, trotz eigener Gr\u00f6\u00dfe und unermesslicher Ressourcen immer dem Westen hinterherzulaufen und nie dessen \u00f6konomische Leistungsf\u00e4higkeit zu erreichen, war immer schon seit Peter dem Ersten f\u00fcr die russische F\u00fchrung Motivation, allein auf die milit\u00e4rische St\u00e4rke zu setzen, das Wohlergehen des eigenen Volkes spielte dabei nie eine Rolle.<\/p>\n<p>Die Ukraine stand diesem gro\u00dfrussischen Traum seit ihrer Eigenst\u00e4ndigkeit im Wege, genauso wie es das ehemals russische Gro\u00dff\u00fcrstentum Finnland, Wei\u00dfrussland, das Baltikum und auch Polen noch immer tun. Das Sicherheitsbed\u00fcrfnis ist nur ein vorgeschobenes Argument. Es geht allein um die Erf\u00fcllung gro\u00dfmachtpolitischer Tagtr\u00e4ume und den Besitz der Schwerindustrie im Donbass.<\/p>\n<p>Wenn es uns, dem Westen nicht gelingt, unser Abschreckungspotential zu erh\u00f6hen, werden wir die Putins nicht davon abhalten k\u00f6nnen, immer wieder zu versuchen, ihre Einflusssph\u00e4re nach Westen zu verschieben.<br \/>\nWir im Westen glauben immer, auch die Russen wollen so leben wie wir, in freier Selbstbestimmung und Wohlstand. Das ist ein Irrtum. Da sie das nie erreicht haben, wollen sie, dass wir so leben wie sie. Putin hat der westlichen \u201aWohlstandsdekadenz\u2018 den Kampf angesagt.<br \/>\nMit aller H\u00e4rte und ohne Pardon werden die, die sich dagegen stellen, nicht nur mundtot sondern gleich ganz tot gemacht: Politowskaja, Progoschin, Nemzow und Nawalny um nur einige zu nennen. Aber auch diese Verbrechen scheinen nicht wenige Putinversteher ihm nachzusehen und \u00e4rger noch, den Fall Nawalny mit dem Fall Assange zu vergleichen, obwohl der eine tot ist und der andere sich bester Gesundheit und Freiheit erfreut. Von einem, der in Russland Vergleichbares wie Assange getan h\u00e4tte, w\u00fcssten wir nicht mal seinen Namen.<br \/>\nNein, bei aller Friedensbesoffenheit ewig Gestriger, wir m\u00fcssen unsere Verteidigungsf\u00e4higkeit und unser Abschreckungspotential glaubw\u00fcrdig st\u00e4rken und erhalten. Nicht nur vom Geld, auch von der inneren Haltung eines jeden Einzelnen wird es abh\u00e4ngen, ob uns das gelingt und wir uns kommunistischen Welteroberungstr\u00e4umen erwehren und unsere Freiheit verteidigen k\u00f6nnen.<br \/>\nFrieden schaffen und bewahren geht nur mit einer starken Verteidigungsf\u00e4higkeit, solange nicht alle ihre Waffen strecken. Dieser Traum ist zwar sch\u00f6n, aber wahr werden wird er wohl nie.<br \/>\nPeter Schewe, Regenstauf, den 25.11.2024<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.11.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2024\/11\/26\/frieden-schaffen-ohne-waffen\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2024\/11\/26\/frieden-schaffen-ohne-waffen\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(4) Wider den Krieg. F\u00fcr Frieden<\/strong><br \/>\nEin schrecklicher Krieg tobt in der Ukraine und er droht sich auszuweiten. Wir vernehmen eine st\u00e4ndig sch\u00e4rfer werdende Propaganda der Konfliktparteien und ihrer Unterst\u00fctzer. W\u00e4hrend im deutschsprachigen Raum von den einen eskalierende Waffenlieferungen gefordert werden, dr\u00e4ngen die anderen auf einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und den Beginn von Friedensverhandlungen. Der Graben zwischen diesen beiden Lagern ist so tief, dass \u2013 \u00e4hnlich wie in der Corona-Krise und beim Klima-Thema \u2013 diejenige Seite, die den Regierungskurs nicht oder nicht in aller geforderten Konsequenz mitgehen m\u00f6chte, mit Schm\u00e4hungen und Diffamierungen \u00fcberzogen wird \u2013 die Kritiker werden zuweilen sogar dem \u201aFeindeslager\u2018 zugeordnet.<br \/>\nDies alles geschieht, w\u00e4hrend in den USA die \u00dcbergangsphase zwischen zwei Pr\u00e4sidentschaften andauert. Die abgew\u00e4hlte, aber noch im Amt befindliche Administration eskaliert w\u00e4hrend der Phase der \u201aPresidential Transition\u2018, indem sie den Einsatz von US-Waffen mit l\u00e4ngerer Reichweite gegen Ziele im russischen Staatsgebiet erlaubt <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/biden-us-waffen-ukraine-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/biden-us-waffen-ukraine-100.html<\/a>. Der gew\u00e4hlte, aber erst ab dem 20. Januar 2025 amtierende Pr\u00e4sident Donald Trump, der im Wahlkampf f\u00fcr eine deeskalierende Politik eintrat und mit gro\u00dfer Mehrheit gew\u00e4hlt wurde, kann seine angek\u00fcndigten Ziele in Ermangelung einer Amtsgewalt noch nicht verfolgen. Diese Entwicklung ist beunruhigend.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.11.2024 von Thorsten Polleit und Andreas Tiedtke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.misesde.org\/2024\/11\/wider-den-krieg-fuer-frieden\/\">https:\/\/www.misesde.org\/2024\/11\/wider-den-krieg-fuer-frieden\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine US-Studie hat den Beweis erbracht, da\u00df bei den \u00fcber 300 Kriegskonflikten zwischen 1900 und 2006 ziviler Widerstand mehr als doppelt so oft Erfolg gehabt hat wie milit\u00e4rischer (1). 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