{"id":128126,"date":"2024-11-09T18:21:29","date_gmt":"2024-11-09T17:21:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=128126"},"modified":"2024-11-11T13:20:56","modified_gmt":"2024-11-11T12:20:56","slug":"9-11-ist-kein-nationalfeiertag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/9-11-ist-kein-nationalfeiertag\/","title":{"rendered":"9.11. &#8211; ist kein Nationalfeiertag"},"content":{"rendered":"<p>Heute j\u00e4hrt sich zum 35. Mal der Tag, als sich am 9. November 1989 die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/mauerfall1989\/\">Berliner Mauer<\/a> \u00f6ffnete und damit auch die Mauer bzw. Grenze zwischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/ddr\/\">DDR<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland2024\/\">BRD<\/a> fiel. Zu verdanken ist dies in erster Linie dem Mut und dem Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl der Menschen im Osten Deutschlands. &#8222;Danke, liebe Landsleute!&#8220; (1).<!--more--><br \/>\n.<br \/>\nWenn heute z.B. durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/dieses-land-hat-sich-veraendert\/\">Karin G\u00f6ring-Eckardt<\/a> versucht wird, diese innerdeutsche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/grenzen\/\">Grenze<\/a> (die einsperrt) gleichzusetzen mit europ\u00e4ischen Landesgrenzen (die sch\u00fctzen), der will den &#8222;\u201eUnterschied zwischen Zellent\u00fcr und Wohnungst\u00fcr\u201c (1) nicht verstehen.<br \/>\n.<br \/>\nDeutschland ist reich an m\u00f6glichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalfeiertag\/\">Nationalfeiertagen<\/a>:<br \/>\n1) 18. M\u00e4rz 1848 \u2013 &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/revolution-1848-gedenkstunde\/\">Revolution<\/a>&#8220; \u2026 was war da wohl? &gt; Nein<br \/>\n2) 17. Juni \u2013 Volksaufstand DDR <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/17-juni-1953-volksaufstand-ddr\/\">17.6.1953<\/a> &gt; Nein<br \/>\n3) 9. November \u2013 Mauerfall <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/mauerfall1989\/\">9.11.1989<\/a> &gt; Nein<br \/>\n4) 3. Oktober \u2013 (ab 1990) Berliner Reichstag Einheitsfeier <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nationalfeiertag-am-3-10-2019\/\">3.10.1990<\/a> &gt;Ja<\/p>\n<p>Kein Ereignis in der deutschen Geschichte hat international so viel Begeisterung und Anerkennung erfahren wie die Nacht vom 9. auf den 10. November 1989, als sich Deutsche aus Ost und West nach 40-j\u00e4hriger Trennung umarmten und ihr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-liebe\/\">Gl\u00fcck<\/a> kaum fassen konnten. Warum darf dieser Gl\u00fcckstag &#8222;9. November 1989 Mauerfall&#8220; nicht als Nationalfeiertag taugen? Und warum wird dieser Tag immer mehr verschwiegen?<br \/>\n.<br \/>\nF\u00fcr das linksgr\u00fcne Milieu war das mit dem Mauerfall erstarkte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/national\/\">deutsche Nationalgef\u00fchl<\/a> &#8222;Wir sind das Volk&#8220; ein Horror, der mit ihrem Weltb\u00fcrgertum und Multikulti kollidierte, In den 16 Merkel-Jahren herrschte eine Politik, die gegen den &#8222;9. November 1989&#8220; gerichtet war. Auch die Ampel-Regierung mitsamt CDU-Scheinopposition verfolgt weiterhin eine Migrationspolitik, die gem\u00e4\u00df der Maxime &#8222;Nie wieder 9. November&#8220; das &#8222;ethnisch-kulturelle deutsche Volk&#8220; (3) durch ein &#8222;multikulturelles <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/volk\/staatsvolk\/\">Staatsvolk<\/a>&#8220; ersetzten m\u00f6chte. Der Mauerfall am 9. November 1989 war das Ergebnis einer antisozialistische Revolution, die die Meinungsfreiheit in ganz Deutschland etablieren sollte. Welch ein Gl\u00fccksfall.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es noch einen ganz anderen, einen furchtbaren 9. November: Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/reichspogromnacht-9-11-1938\/\">Reichskristallnacht 9.11.1938<\/a>, als Synagogen brannten und die Pogrome der Nationalsozialisten begannen hin zur Vernichtung der europ\u00e4ischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Juden<\/a> (2). Auch dieses Datum darf nie die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/erinnerungskultur\/\">Erinnerung<\/a> verlieren.<br \/>\n9.11.2024<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;9.11. ist kein Nationalfeiertag&#8220;<br \/>\n============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(1) Danke, liebe Landsleute!<\/strong><br \/>\n\u201eWas ist Gl\u00fcck? Die Freude in den Gesichtern der Menschen zu sehen\u201c Wystan Hugh Auden (1907\u20131973,englischer Autor). Heute ist f\u00fcr uns Deutsche ein besonderer Tag. Vor 35 Jahren erreichten uns kurz vor Mitternacht von der Berliner Mauer <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/mauer\/geschichte\/oeffnung-der-mauer\/\">https:\/\/www.berlin.de\/mauer\/geschichte\/oeffnung-der-mauer\/<\/a> und in der Folgezeit auch von vielen Orten entlang der bis dahin ebenso hermetisch wie die Mauer abgeriegelten innerdeutschen Grenze eine F\u00fclle unvergesslicher Bilder, welche die Welt so nie zuvor gesehen hatte. Die Tageszeitung DIE WELT hatte in den Novembertagen des Jahres 1989 ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen, als sie obiges Zitat zum \u201eWort des Tages\u201c erhob.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nWider die falschen Analogien<br \/>\nEbenso deutlich sind alle Versuche zur\u00fcckzuweisen, die falsche Analogien bem\u00fchen. Im Vorfeld des diesj\u00e4hrigen Gedenkens hat Katrin G\u00f6ring-Eckardt ein Video auf X ver\u00f6ffentlicht, in welchem sie den 35. Jahrestag der Ausreise tausender deutscher Fl\u00fcchtlinge aus der bundesdeutschen Botschaft in Prag <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/herbst_1989_ein_durchbruch_fuer_die_freiheit_in_prag\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/herbst_1989_ein_durchbruch_fuer_die_freiheit_in_prag<\/a> zum Anlass nahm, einen Bogen zu spannen zur heutigen Masseneinwanderung von Menschen, die zu Deutschland weder einen historischen noch einen kulturellen oder ethnischen Bezug haben, so wie deutsche Vertriebene, Fl\u00fcchtlinge, \u00dcbersieder und Aussiedler sie allesamt hatten und haben. G\u00f6ring-Eckardt sagte, es sei falsch, \u201eGrenzen hochzuziehen und Mauern zu bauen, auch heute\u201c; man d\u00fcrfe sich nicht \u201eeinmauern\u201c, denn: \u201eGrenzen hochzuziehen, kann keine L\u00f6sung sein.\u201c Da hat die Bundestagsvizepr\u00e4sidentin <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article253793312\/1989-in-Prag-Goering-Eckardt-verwechselt-Zellentuer-und-Wohnungstuer.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article253793312\/1989-in-Prag-Goering-Eckardt-verwechselt-Zellentuer-und-Wohnungstuer.html<\/a> doch tats\u00e4chlich Grenzen, die sch\u00fctzen sollen mit Grenzen, die einsperren sollten, auf eine Stufe gestellt, wie die WELT in ihrem Kommentar tadelnd anmerkte. Ein besch\u00e4mender Vorgang f\u00fcr jemanden, der damals alt genug war, die besagte Zeit bewusst miterlebt zu haben, um den \u201eUnterschied zwischen Zellent\u00fcr und Wohnungst\u00fcr\u201c zu kennen, wie der Autor des WELT-Artikels es treffend f\u00fcr Katrin G\u00f6ring-Eckardt in \u201eeinfache Sprache\u201c \u00fcbersetzte.<\/p>\n<p>Als die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel im September 2015 die deutschen Grenzen vorgeblich f\u00fcr B\u00fcrgerkriegsfl\u00fcchtlinge aus Syrien \u00f6ffnete, letztlich aber f\u00fcr Menschen aus aller Herren L\u00e4nder, so sie nur das Wort \u201eAsyl\u201c auszusprechen verstanden, hatte die WELT das noch gutgehie\u00dfen, und das Gros der Medien bem\u00fchte sich, Analogien zu deutschen Vertriebenen und Fl\u00fcchtlingen herzustellen, die zum Kriegsende und danach, sowie im Schicksalsjahr 1989, aus dem Osten in die Bundesrepublik Deutschland str\u00f6mten, um an die Hilfsbereitschaft der Deutschen zu appellieren, an der es allerdings nicht mangelte, weder 1989 noch 2015. Dennoch verbietet sich eine Gleichsetzung beider Geschehnisse <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/gedanken_zum_9._november_wider_falsche_analogien\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/gedanken_zum_9._november_wider_falsche_analogien<\/a>, aus Gr\u00fcnden, die ich hier schon ausf\u00fchrte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEnno von Loewenstern <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_weitblick_des_enno_von_loewenstern\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_weitblick_des_enno_von_loewenstern<\/a> hatte daran in der WELT <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_mauer_in_den_koepfen_in_wessen_koepfen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_mauer_in_den_koepfen_in_wessen_koepfen<\/a> am 2. Oktober 1991 mit Fug und Recht erinnert:<br \/>\n<em><strong>\u201eNiemals zuvor hat sich ein Volk so dramatisch als selbstlos und hilfsbereit dargestellt wie hier, wo die Menschen spontan das ebenso Anst\u00e4ndige wie politisch Richtige taten, obwohl keine politische Partei und keine geistige F\u00fchrung sie darauf vorbereitet hatte \u2013 die B\u00fcrger waren es, die die Politiker trieben, nicht umgekehrt.\u201c<\/strong><\/em><br \/>\nEin Satz, der es in jeder Beziehung exakt auf den Punkt bringt. Ein Satz, der es verdient h\u00e4tte, in Stein gemei\u00dfelt oder wenigstens auf einer Messingtafel, etwa am Brandenburger Tor, verewigt zu werden. Jedenfalls h\u00e4tte er es mehr verdient als die oft zitierten sch\u00f6nen Worte \u201eJetzt w\u00e4chst zusammen, was zusammengeh\u00f6rt\u201c, weil sie den Makel haben, dass Willy Brandt sie so nie gesagt, sondern nachtr\u00e4glich in sein Redemanuskript reinredigiert hatte, wie Uwe M\u00fcller und Grit Hartmann in ihrem Buch \u201eVorw\u00e4rts und vergessen\u201c auf Seite 131 festgehalten haben (siehe auch hier).<br \/>\nNoch einmal zur\u00fcck zu der Aussage Enno von Loewensterns. In der Tat ist mir kein auch nur ann\u00e4hernd vergleichbares Ereignis in der Geschichte \u2013 nicht nur der deutschen \u2013 bekannt, das weit \u00fcber die Grenzen eines Landes hinaus so viel Anteilnahme, Begeisterung, Zuspruch und Jubel hervorrief \u2013 weil die Deutschen eben nicht nur ein \u201efreundliches Gesicht\u201c zeigten, sondern etwas viel Wichtigeres: Herz. Sie taten instinktiv genau das Richtige, niemand \u201evon oben\u201c hatte sie dazu angeleitet oder gar aufgefordert. Enno von Loewenstern hatte recht, die B\u00fcrger trieben in jener Zeit die Politiker, nicht umgekehrt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.11.2024 von Sabine Drewes bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/danke_liebe_landsleute\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/danke_liebe_landsleute<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Was uns das angeht: 9. November 1938<\/strong><br \/>\n&#8230;<br \/>\nAm 09 November 1938 organisierte das nationalsozialistische Regime einen umfassenden gezielten Angriff \u201eauf die noch vorhandenen moralisch-ethischen Grundlagen und Reste eines rechtsstaatlichen Bewusstseins der Deutschen.\u201c, so der Historiker J\u00f6rg Wollenberg. Und der Historiker Wolfgang Benz befand zum 9. November: \u201eAntisemitismus und Judenfeindschaft, wie sie als Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie schon immer propagiert worden waren, schlugen jetzt um in die primitiven Formen physischer Gewalt und Verfolgung. Die \u201aReichskristallnacht\u2018 bildete den Scheitelpunkt des Wegs zur \u201aEndl\u00f6sung\u2018 zum millionenfachen Mord an Juden aus ganz Europa.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEingangs stand die Frage, wie n\u00e4hert man sich als Deutscher fast ein Jahrhundert sp\u00e4ter so einem Datum an und welche Gef\u00fchle hat man als Nachfahre der T\u00e4tergeneration? Gibt es heute noch eine tragf\u00e4hige Verantwortung? K\u00f6nnen wir Nachgeborenen sagen, wir h\u00e4tten doch mit alledem nichts zu tun? Oder tragen wir mit der Erinnerung der anderen auch eine Verantwortung in uns? Eine, die so schwer wiegt, dass auch dieser Text hier als kleines Wagnis erscheint. Darf man das \u00fcberhaupt? \u00dcber den 9. November ein st\u00fcckweit in der Ich-Perspektive schreiben? Ich hoffe es.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.11.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/was-uns-das-angeht-9-november-1938-2\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/was-uns-das-angeht-9-november-1938-2<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(3) Migrationspolitik gem\u00e4\u00df der Maxime &#8222;Nie wieder 9. November&#8220;<\/strong><br \/>\nAm 9. November 1989 befand sich Deutschland im Freudentaumel. Ganz Deutschland? Keineswegs. Das linksgr\u00fcne Milieu war konsterniert. Diese Leute sind damals buchst\u00e4blich aus allen Wolken gefallen. Sie waren doch l\u00e4ngst \u201epostnational\u201d geworden, hatten alles Deutsche, in ihren Augen teils \u201edumpf\u201d, teils gef\u00e4hrlich, endaufgekl\u00e4rt \u00fcberwunden, empfanden sich wahlweise als Weltb\u00fcrger oder Multikulturalisten (obwohl die meisten nicht mal ihre eigene Kultur kannten), und nun kehrte das Gestern, das Gespenst der Nation, triumphierend zur\u00fcck.<br \/>\nF\u00fcr einen kurzen, gl\u00fccklichen Moment hielten die Linken endlich einmal die Klappe. Die Posauen der Hochmoral verstummten. Sogar zarte Ankl\u00e4nge von Selbstkritik waren zu vernehmen. Die Gr\u00fcnen flogen aus dem Bundestag. Ihr Wahlkampfslogan hatte gehei\u00dfen: \u201eAlle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter.\u201d<br \/>\nSie litten. Sie grollten. Sie leckten ihre Wunden \u2013 und kehrten zur\u00fcck. Sie kehrten zur\u00fcck mit einem einzigen Ziel: den 9. November r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, die deutsche Nation, das deutsche Volk abzuschaffen (sie nennen es \u201etransformieren\u201c). Dass Menschen mit dem Ruf \u201eWir sind das Volk!\u201d gegen eine sozialistische Regierung auf die Stra\u00dfe gehen, das sollte f\u00fcr alle Zukunft ausgeschlossen werden.<br \/>\nHeute regieren diese Leute und machen die Reste dessen kaputt, was damals wiedervereinigt wurde.<\/p>\n<p>Die gesamte deutsche Politik seit Merkel ist eine R\u00fccknahme des 9. November. Daf\u00fcr haben sie sich der EU, der UN, der WHO unterworfen, den Deep State und all diese NGOs \u2013 die sogenannte Zivilgesellschaft \u2013 geschaffen, die Justiz auf postnationale Linie gebracht und den Inlandsgeheimdienst angewiesen, jeden zu verfolgen, der die Existenz eines ethnisch-kulturellen deutschen Volks als Zentralbestandteil des deutschen Staatsvolks behauptet, das durch die Massenmigration und eigene Geburtenschw\u00e4che St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck aus der Welt geschafft und durch ein \u201emultikulturelles\u201d Staatsvolk ersetzt wird.<\/p>\n<p>Die ganze Migrationspolitik folgt der Maxime: \u201eNie wieder 9. November\u201d. Die Spaltung der Gesellschaft, die Frauenquoten, die staatlich gef\u00f6rderte Islamausbreitung, die Umverteilung deutscher Steuergelder an Migranten, der Geschlechterkrieg, das LGBTQ-Ged\u00f6ns, die Genderei und Transgenderei, die verschiedenen Ma\u00dfst\u00e4be bei Kriminellen, der \u201eKampf\u201d gegen \u201eRechts\u201d, das gesamte Divide et impera ist ein \u201eNie wieder 9. November\u201c. Links-gr\u00fcne Politik, heute auch Identit\u00e4tspolitik genannt, zielt auf die Schaffung immer neuer Gruppen, die aggressiv gegeneinander oder gegen die Mehrheitsgesellschaft agieren und immer neue Forderungen stellen. Es geht darum, die Gesellschaft nicht nur einmal gr\u00fcndlich zu spalten, sondern m\u00f6glichst viele Spaltbr\u00fcche einzuziehen, sie komplett zu fragmentieren, damit nie wieder ein Kollektiv aufstehen kann, das \u201eWir sind das Volk!\u201c ruft und eine autorit\u00e4re Linksregierung zum Teufel jagt.<br \/>\nSo ungef\u00e4hr sagte ich\u2019s gestern auf dem Podium.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nZu sehen hier <a href=\"https:\/\/x.com\/WolfgangSchuett\/status\/1855305200703091036\">https:\/\/x.com\/WolfgangSchuett\/status\/1855305200703091036<\/a> \u2013 ich bin nach wie vor nicht Mitglied der Schwefelpartei, die Einblendung ist nicht ganz korrekt \u2013 oder hier bei 1:27.00 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/live\/g0U1FXD3dME\">https:\/\/www.youtube.com\/live\/g0U1FXD3dME<\/a>. Um allf\u00e4lligen Einw\u00e4nden vorzugreifen: Die Ost- bzw. Mitteldeutschen sind 1989 nicht f\u00fcr offene Grenzen auf die Stra\u00dfe gegangen, sondern f\u00fcr eine offene Grenze, f\u00fcr die Abschaffung der h\u00f6chst unnat\u00fcrlichen und widersinnigen Teilung ihres Landes. Dass sie endlich reisen und die Mauer weghaben wollten, ist ja sonnenklar, aber sie wollten gewiss nicht, dass Millionen Orientalen und Afrikaner durch offene Grenzen in ihr Land str\u00f6men. Niemand hat damals daf\u00fcr demonstriert, dass Deutschland seine Landesgrenzen abschaffen soll. Niemand h\u00e4tte damals \u00fcberhaupt die Frage danach verstanden, daf\u00fcr war eine drei\u00dfigj\u00e4hrige Dressur, ein drei\u00dfigj\u00e4hriger Propagandakrieg gegen das Volk n\u00f6tig, der bekanntlich immer noch l\u00e4uft.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.11.2024 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/klonovsky\/\">Michael Klonovsky<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/11\/10-november-2024\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2024\/11\/10-november-2024\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute j\u00e4hrt sich zum 35. Mal der Tag, als sich am 9. November 1989 die Berliner Mauer \u00f6ffnete und damit auch die Mauer bzw. Grenze zwischen DDR und BRD fiel. 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