{"id":127764,"date":"2024-10-26T13:38:26","date_gmt":"2024-10-26T11:38:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=127764"},"modified":"2024-10-26T13:54:09","modified_gmt":"2024-10-26T11:54:09","slug":"katholische-kirche-vs-bauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/katholische-kirche-vs-bauern\/","title":{"rendered":"Katholische Kirche vs. Bauern"},"content":{"rendered":"<p>Die christlichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/\">Kirchen<\/a> haben die Stadtbev\u00f6lkerung, die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anywheres\/\">Anywheres<\/a>, verloren. Nicht der Glaube ist ihnen abhanden gekommen, aber in den Gro\u00dfst\u00e4dten und urbanen Agglomerationen fehlt das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Amtskirchen, die all die links-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woken<\/a> Narrative um <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/impfzwang\/\">Corona-Impfzwang<\/a>, &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/russland-bashing\/\">Russland ruinieren<\/a>&#8222;, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/co2-steuer\/\">CO2-Steuer<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/transformation\/\">Transformation<\/a><!--more--> usw. beklatschen bzw. diese als gottgewollt anpreisen. Aufgabe der Kirchen liegt in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/seelsorge-aufgabe-der-kirche\/\">Seelsorge<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/caritas\/\">Caritas<\/a>, nicht in der Anbiederung an die Politik<\/p>\n<p>Nun verschrecken die Kirchenoberen auch die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/laendlicher-raum\/\">Landbev\u00f6lkerung<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/somewheres-gegen-anywheres\/\">Somewheres<\/a> und mit ihnen die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/\">Bauern<\/a>, die die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/ernaehrung\/nahrungsmittel\/\">Lebensmittelproduktion<\/a> besorgen (1). Im Expertenpapier <em>&#8222;Ern\u00e4hrungssicherheit, Klimaschutz und Biodiversit\u00e4t: Ethische Perspektiven f\u00fcr due globale Landnutzung&#8220;<\/em> ruft die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">katholische Kirche<\/a> zur <em>&#8222;globalen Landnutzungswende&#8220;<\/em> auf, die auch f\u00fcr die Bauern als <em>&#8222;ein Hauptverursacher f\u00fcr negative Ver\u00e4nderungen der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/landwirtschaft\/\">Landwirtschaft<\/a>&#8222;<\/em> gelten und die zum Artensterben beitragen.<br \/>\nDas sind massive Vorw\u00fcrfe an die katholischen Landwirte in Isny im Allg\u00e4u, Ransbach im Westerwald und anderswo in deutschen Landen (2). In einem Tenor, der an gr\u00fcn-linke <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/weltrettung\/\">Weltern\u00e4hrungsretter<\/a> erinnern, die in Berlin an ihren PCs das niederschreiben, was sie fernab von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/acker\/\">Acker<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/rinder\/\">Stall<\/a> alles besser wissen.<\/p>\n<p>Ja, Bauern sind und waren <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/bauern-rechts\/\">erdverbunden<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-angst-vor-den-bauern\/\">traditionsbewu\u00dft<\/a>. Wenn diesen nun von sog. Experten, die von der katholischen Kirche bestellt worden sind, vorgehalten wird, da\u00df sie <em>&#8222;ein verk\u00fcrztes oder falsches Kultur- und Traditionsverst\u00e4ndnis propagieren&#8220;<\/em>, dann darf man sich nicht wundern, wenn <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landwirt\/bauern-protest\/\">Bauernproteste<\/a> neu aufflammen &#8211; nicht wie im Fr\u00fchjahr 2024 gegen die Agrarpolitik in Berlin und Br\u00fcssel, sondern gegen ihre geliebte katholische Kirche.<br \/>\n<em><strong>\u201eGemeinwohlorientierte Landnutzung&#8220;<\/strong><\/em> hei\u00dft das neue Schlagwort, das nun auch die Agrarexperten der katholischen Kirche \u00fcbernommen haben. Klingt gut. Nur: Warum wirft die Kirche pl\u00f6tzlich den Bauern vor, nichts vom Gemeinwohl zu verstehen bzw. gar gegen das Gemeinwohl zu ackern?<br \/>\n26.10.2024<br \/>\n.<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Katholische Kirche vs. Bauern&#8220;<br \/>\n=============================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (3)<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>(1) DBK-Expertenpapier fordert Umsteuern in Agrarpolitik<\/strong><br \/>\nEin Expertenpapier der katholischen Kirche in Deutschland fordert eine andere Agrarpolitik. Die vor allem auf Fl\u00e4chen bezogenen Subventionen setzten massive Fehlanreize, hei\u00dft es in dem am Mittwoch in M\u00fcnchen vorgestellten Text. <a href=\"https:\/\/www.dbk-shop.de\/media\/files_public\/231a930108ff812f56e82f2f83e50e03\/DBK_1523.pdf\">https:\/\/www.dbk-shop.de\/media\/files_public\/231a930108ff812f56e82f2f83e50e03\/DBK_1523.pdf<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWasserb\u00fcffel statt Weiderinder<br \/>\nWeil Klimaschutz mehr Fl\u00e4chen brauche f\u00fcr Windr\u00e4der, Sonnenkollektoren und den Erhalt der Artenvielfalt, sei die Ausweitung von Ackerfl\u00e4chen auch keine Option mehr. Stattdessen m\u00fcssten \u00f6kologisch wichtige B\u00f6den wie Auen und Moore gro\u00dffl\u00e4chig renaturiert werden. Das erfordere dann auch eine andere Bewirtschaftung, etwa durch Wasserb\u00fcffel statt Weiderinder, sagte der M\u00fcnchner Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher <a href=\"https:\/\/www.dbk.de\/fileadmin\/redaktion\/diverse_downloads\/presse_2024\/2024-145b-Vorstellung-der-Studie-Ethische-Perspektiven-fuer-die-globale-Landnutzung-PPP-Prof.Wallacher.pdf\">https:\/\/www.dbk.de\/fileadmin\/redaktion\/diverse_downloads\/presse_2024\/2024-145b-Vorstellung-der-Studie-Ethische-Perspektiven-fuer-die-globale-Landnutzung-PPP-Prof.Wallacher.pdf<\/a> der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).<br \/>\nWallacher ist Vorsitzender der Sachverst\u00e4ndigengruppe &#8222;Weltwirtschaft und Sozialethik&#8220; der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Die neue Studie hat rund 70 Seiten und tr\u00e4gt den Titel &#8222;Ern\u00e4hrungssicherheit, Klimaschutz und Biodiversit\u00e4t: Ethische Perspektiven f\u00fcr die globale Landnutzung&#8220;. Sie schlie\u00dft an die von Papst Franziskus 2015 ver\u00f6ffentlichte Sozial- und Umweltenzyklika &#8222;Laudato si'&#8220; <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/thema\/615-enzyklika-laudato-si\">https:\/\/www.katholisch.de\/thema\/615-enzyklika-laudato-si<\/a> an.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.9.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/55933-dbk-expertenpapier-fordert-umsteuern-in-agrarpolitik\">https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/55933-dbk-expertenpapier-fordert-umsteuern-in-agrarpolitik<\/a><\/p>\n<p><strong>(2) Bauern exkommunizieren die Katholische Kirche<\/strong><br \/>\nDie Katholische Kirche ist dabei, auch diese letzte, treue Klientel zu vergraulen: die Bauern. Grund ist ein Papier der Deutschen Bischofskonferenz zur Agrarpolitik, das auch von einem gr\u00fcnen Parteitag stammen k\u00f6nnte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGrund ist ein Expertenpapier der Deutschen Bischofskonferenz zur Agrarpolitik, welches gerade nicht nur in kirchennahen Medien \u2013 die S\u00fcddeutsche Zeitung spekulierte \u00fcber das Ende einer \u201eHeiligen Allianz\u201c \u2013 hohe Wellen schl\u00e4gt. Es tr\u00e4gt den Titel \u201eErn\u00e4hrungssicherheit, Klimaschutz und Biodiversit\u00e4t. Perspektiven f\u00fcr die globale Landnutzung\u201c und k\u00f6nnte auch aus dem Hause von Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir (Gr\u00fcne) stammen oder von einem gr\u00fcnen Parteitag verabschiedet worden sein.<br \/>\nDie Studie, erstellt unter Vorsitz des Wirtschaftsethikers Johannes Wallacher, Pr\u00e4sident der Jesuiten-\u201eHochschule f\u00fcr Philosophie\u201c in M\u00fcnchen https:\/\/hfph.de\/ und Stiftungsvorstand der Bayerischen Elite-Akademie, soll auf die Umwelt- und Klimaenzyklika \u201eLaudato si\u201c von Papst Franziskus aufbauen und thematisiert vor allem die Auswirkungen der b\u00e4uerlichen Landnutzung auf Umwelt und Klima. Viele darin enthaltenen Analysen und Forderungen sind harter Tobak f\u00fcr Landwirte \u2013 eine neue Welle von Kirchaustritten wird die Folge sein.<br \/>\n\u201eDie B\u00e4uerinnen und Bauern sind ma\u00dflos entt\u00e4uscht und w\u00fctend\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bauernverbandes in den ostbayerischen Landkreisen M\u00fchldorf und Alt\u00f6tting, Veit Hartsperger, dem Fachblatt Agrarheute. Sie wollten nun \u201ewissen, wie man schnellstm\u00f6glich aus der Kirche austreten kann, weil man sich von einer Institution, die im Gegensatz zur restlichen Gesellschaft gerade in den b\u00e4uerlichen Familien immer einen sehr starken R\u00fcckhalt hatte, nicht verunglimpfen lassen m\u00f6chte\u201c. Und die Alt\u00f6ttinger Kreisb\u00e4uerin Gabriele Eberl verzichtete zusammen mit den Landfrauen darauf, wie sonst \u00fcblich die Erntekrone in der Kirche zu schm\u00fccken.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDoch um schlichtes Bauern-Bashing geht es gar nicht. Auch kann man der 75-seitigen Studie nicht vorwerfen, sie sei undifferenziert. Selbst die zw\u00f6lf \u201eKernbotschaften\u201c des Papiers sind \u00fcberaus sorgf\u00e4ltig formuliert. Hier wird das ganze Programm der gr\u00fcnen \u201eAgrarwende\u201c exemplifiziert, verpackt als \u201eglobale Nutzungswende von Agrarfl\u00e4chen\u201c zum Schutz von Gemeing\u00fctern wie B\u00f6den, Klima und Biodiversit\u00e4t mit Reduzierung der Viehbest\u00e4nde, Extensivierungen, Gemeinwohlorientierung statt \u201eFl\u00e4cheneffizienz\u201c. Staatlicher Regulierungs- und F\u00f6rderpolitik soll dabei eine entscheidende Rolle zukommen.<br \/>\nWer wei\u00df, dass Bauern bei allem, was sich \u201eStaat\u201c nennt, Flucht- oder Bei\u00dfreflexe zeigen, kann die Sprengkraft der Studie erahnen. Dynamit steckt insbesondere in der Aussage, wonach etwa bei der Renaturierung von Auen zum Zwecke des Hochwasserschutzes und der Wiedervern\u00e4ssung von Mooren \u201eim Einzelfall auch das Freiwilligkeitsprinzip der teilnehmenden Landbesitzer in Frage gestellt werden\u201c m\u00fcsse. Soll hei\u00dfen: Mehr Enteignungen wagen, um etwa, wie in Schleswig-Holstein gro\u00dffl\u00e4chig geplant, ehemalige Moorfl\u00e4chen, heute als Viehweiden genutzt, wieder in S\u00fcmpfe zu verwandeln, um damit \u201eKlimagase\u201c binden zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEin weiterer Hammer ist die von Klimasch\u00fctzer-Seite schon lange erhobene Forderung, den gesamten Agrarsektor mit CO2-Bepreisungen <a href=\"https:\/\/literatur.thuenen.de\/digbib_extern\/dn063247.pdf\">https:\/\/literatur.thuenen.de\/digbib_extern\/dn063247.pdf<\/a> und einer Stickstoff\u00fcberschussabgabe zu \u00fcberziehen \u2013 inklusive CO2-Zentralbank und CO2-Grenzausgleich beim Handel mit Drittstaaten. Hier w\u00fcrden neue B\u00fcrokratiemonster geschaffen, die der ohnehin von EU-Seite v\u00f6llig \u00fcberregulierten Landwirtschaft endg\u00fcltig die Luft zum \u00dcberleben nehmen und das Bauernsterben rapide beschleunigen w\u00fcrde.<br \/>\nSinn einer CO2-Bepreisung ist insbesondere die Reduzierung der als \u201eKlimakiller\u201c identifizierten Viehbest\u00e4nde.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 24.10.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_bauern_exkommunizieren_die_katholische_kirche\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_bauern_exkommunizieren_die_katholische_kirche<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Georg Etscheit schreibt auch f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.aufgegessen.info\">https:\/\/www.aufgegessen.info<\/a>, den von ihm mit gegr\u00fcndeten gastrosophischen Blog f\u00fcr freien Genuss.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nDie F\u00fchrer der Katholen wollen sich ganz \u00f6kumenisch den Evangelen im Niedergang anschlie\u00dfen. Ich halte es da lieber mit der orthodoxen Kirche. Genau wie in seri\u00f6sen Freikirchen geht es dort um den christlichen Glauben, aber nicht um Klima und andre gr\u00fcne Themen. Eine tats\u00e4chlich christliche Kirche folgt nicht dem wie auch immer gef\u00e4rbten Zeitgeist, sondern dem Heiligen Geist. D.O.<br \/>\n.<br \/>\nWenn die Leitung der katholischen Kirche in Deutschland nicht vom Niedergang der evangelischen Kirche abgeschreckt wird, kann man schlu\u00dffolgern, da\u00df es so gewollt ist. Unverst\u00e4ndlich ist aber, welche Funktion die Kirchen zuk\u00fcnftig \u00fcbernehmen wollen. Das gegenw\u00e4rtige Niveau reicht ja nicht mal mehr zur Pannenhilfe im Great Reset. M.H<br \/>\n.<br \/>\nVielleicht sollten sich die Leute an der Jesuiten-\u201eHochschule f\u00fcr Philosophie\u201c erinnern, dass in den Wissenschaftsf\u00e4chern Physik und Chemie keine Mehrheitsmeinungen gelten. Hier ist allein die Natur der Schiedsrichter ob eine These wahr ist oder nur Wunschdenken. Dies wissend sollte man mal nachfragen wie denn der Treibhaus-Effekt des CO2 nachgewiesen, quantifiziert und verifiziert wurde. \u00dcBERHAUPT NICHT ! ALLES NUR SCH\u00c4TZUNGEN !! (und dazu noch ziemlich miserable) Nachzulesen hier: ISBN: 978-3-903468-86-3 \u201eBekenntnis eines Klimaleugners\u201c Tut mir leid aber solche Experten sollten sich besser zur\u00fcckhalten H.S.<br \/>\n.<br \/>\nEs wird immer unglaublicher. Jetzt hat die Klimasekte sogar die katholische Kirche unterwandert und instrumentalisiert. Was kommt als n\u00e4chstes, die Abtreibungsf\u00f6rderung, um klimasch\u00e4dliche Kinder gar nicht erst auf die Welt kommen zu lassen? Der Krieg in der Ukraine st\u00f6rt ja auch nicht, weil es geht gegen die Orthodoxie. Besser austreten, je fr\u00fcher desto besser. D,K,<br \/>\n.<br \/>\nDie Kirchen h\u00e4tten es bei uns so leicht, Mitglieder zu gewinnen. Wie? Indem sie sich gegen die politsche Agenda stellen und wieder eintreten f\u00fcr Recht, Ordnung und Moral. F\u00fcr eine konservative, aber erfolgreiche Lebensweise, die Freiheit erm\u00f6glicht. Stattdessen haben sie sich dem Staat angedient. In Sachen Corona-Ma\u00dfnahmen und Migrationspolitik hat das jeder Blinde sehen k\u00f6nnen. Jetzt zahlen sie die Rechnung f\u00fcr ihr gottloses Verhalten. Ob katholische oder protestantische Kirche, beide werden zu einem k\u00fcmmerlichen Rest zusammenschmelzen. Und den Rest fegt der Islam dann weg R.Sch.<br \/>\n.<br \/>\nBauern sind in ihrer (auch sexuellen) Eindeutigkeit, Bodenst\u00e4ndigkeit, Verwurzelung, Rationalit\u00e4t und unverschwurbelten Naturverbundenheit das genaue Gegenteil der Linksgr\u00fcnwokisten. Es st\u00f6rt die urbanen Hipster enorm, von diesem verachteten rechtsextremen Gew\u00fcrm abh\u00e4ngig zu sein. Daf\u00fcr wollen sie es wenigstens beschimpfen, qu\u00e4len und drangsalieren k\u00f6nnen. Und selbstverst\u00e4ndlich eilt die Kirche, die jahrhundertelange Erfahrungen mit dem Misshandeln der Bauern hat, gern der neuen Obrigkeit mit Rat und Tat zu Hilfe. R,L.<br \/>\n.<br \/>\nHerr Etscheit, die Bauern brauchen sich \u00fcber die Katholische Kirche nicht zu wundern &amp; schon gar nicht zu beschweren. Die Katholische Kirche erf\u00fcllt nur ihre vertragliche Verpflichtung des nun \u00fcber 90 Jahre alten Reichskonkordats, ein Nazi-Gesetz oder besser Nazi-Vertrag, der 50 Jahre wunderbar funktionierte, weil der Bauernverband \u00fcber die Union der Kirche seine Vorstellungen mit diesem Vertrag diktierte. Man hat aber mit allen anderen Konservativen tatenlos zugeschaut, wie alle gesellschaftlich relevanten Bereiche von den Alt68ern &amp; ihren Nachfolgern \u00fcbernommen wurden. Die Kirchen sind von diesem Nazi-Fluch gefangen &amp; k\u00f6nnen sich nicht vorstellen, aus dem Paradies einer K\u00f6rperschaft des \u00d6ffentlichen Rechts &amp; eigener Rechtsbasis als Staat im Staate in das popelige Vereinsregister unter Verlust aller Privilegien zu wechseln. Warum hatte man dann \u00fcberhaupt mit dem Zentrum den Kulturkrieg gegen Bismarck gef\u00fchrt? Um jetzt die Fr\u00fcchte dieses politischen Krieges \u00fcber Bord zu kippen? Die Bauern haben 2 Optionen. Entweder aus der Kirche austreten oder politische Kr\u00e4fte jenseits der linken Merkel-Union zu unterst\u00fctzen, die eine konservative Neuorientierung des Staates m\u00f6glich machen. H.G.<br \/>\n.<br \/>\nLiebe Bauern, man hat es euch einfach nicht gut genug erkl\u00e4rt. H\u00f6rt auf die klugen Bisch\u00f6fe! Ihr seid einfach nur zu dumm f\u00fcr die Landwirtschaft. Die Bisch\u00f6fe sind 1000 mal kl\u00fcger als ihr. Die haben viele Jahre im H\u00f6rsaal auf Steuerzahlerkosten abgesessen, sprechen flie\u00dfend Latein und wissen, wie man das Klima und die ganze Welt rettet. T.e.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) Enteignung als Mittel? Bischofskonferenz fordert Gemeinwohl von Landwirten<\/strong><br \/>\nAuch die Deutsche Bischofskonferenz hat Vorstellungen, wie Landwirte in Zukunft arbeiten sollten. Ihr Papier wurde jetzt in M\u00fcnchen vorgestellt.<br \/>\nIm Markusevangelium gibt es eine Stelle, in der Jesus nonchalant behauptet, dass in der Landwirtschaft alles von allein w\u00e4chst. Und der Bauer schliefe nebenbei. Das kann man als Landwirt durchaus in den falschen Hals kriegen. \u00c4hnlich wie die Studie, die eine Sachverst\u00e4ndigengruppe der Deutschen Bischofskonferenz jetzt vorgestellt hat. Es geht um die Fokussierung auf eine \u201egemeinwohlorientierte Landnutzung\u201c.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nFalsche Effizienz in der Landwirtschaft<br \/>\nEs g\u00e4be ein falsches Verst\u00e4ndnis von Effizienz, in dem Landwirte, Staat und Zivilgesellschaft gleicherma\u00dfen unter Druck gesetzt w\u00fcrden: Fl\u00e4cheneffizienz (Ertrag pro Hektar) und betriebswirtschaftliche Effizienz (Gewinn pro Ressourceneinsatz) seien wichtige Entscheidungskriterien f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe. Sie k\u00e4men aber die Gesellschaft teuer zu stehen. Die Autoren erteilen denn auch der bisherigen F\u00f6rderpolitik eine Absage. \u201eStaatliche Regulierungs- und F\u00f6rderpolitik sollte sich daher am weiteren Blickwinkel der Gemeinwohl-Effizienz orientieren\u201c, hei\u00dft es da.<br \/>\nDer Staat soll den Bauern mehr vorschreiben<br \/>\nDer Staat solle sich bei allen Ma\u00dfnahmen st\u00e4rker am Gemeinwohl orientieren. Das schlie\u00dft Nutzungsvorgaben ein, zum Beispiel Grenzen f\u00fcr D\u00fcngemittel und Pflanzenschutz, Ziele f\u00fcr CO2-Speicherkapazit\u00e4t und Quoten f\u00fcr Tierhaltung. Die Bischofskonferenz fordert \u00fcber die Studie, das Freiwilligkeitsprinzip der Landbesitzer etwa bei der Renaturierung von Mooren infrage zu stellen<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.9.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/politik\/enteignung-mittel-bischofskonferenz-fordert-gemeinwohl-landwirten-626013\">https:\/\/www.agrarheute.com\/politik\/enteignung-mittel-bischofskonferenz-fordert-gemeinwohl-landwirten-626013<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die christlichen Kirchen haben die Stadtbev\u00f6lkerung, die Anywheres, verloren. 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